Kostenlose Beratung & Therapie bei Ernährung und Schmerzen in der Naturheilpraxis Düren erleben.

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Wer sich ausgewogen ernährt, erhöht seine Chancen, länger gesund, beweglich und geistig fit zu bleiben. Essen gegen chronische Entzündungen und Schmerzen.

 

 

Sanfte Schmerztherapie

Immer mehr Menschen suchen Alternativen zur Schulmedizin. Die wirksamsten Verfahren der Naturheilkunde.

Es ist schwierig, chronische Schmerzen zu behandeln. Der Schmerz hat sich regelrecht eingenistet, orthopädische Spritzen helfen nur kurzfristig und Medikamente, die starke Schmerzen lindern sollen, sogenannte Analgetika und Opiate, bergen ein erhebliches Abhängigkeitspotenzial.

Schmerz ist ein Warnsignal, das den Menschen schützen soll. Doch wenn der Schmerz chronisch wird, hat er seine eigentliche lokale Ursache oft schon verloren - er hat sich ins Gedächtnis eingebrannt.

Akute Ursachen, wie etwa ein Bandscheibenvorfall, sind beim Rückenschmerz eher die Ausnahme. Stress und ein immer schnellerer, ruheloser Lebensstil gelten heute als häufigere Ursachen für Rückenleiden.

Viele Naturheilverfahren setzen hier wirkungsvoll an. Um chronische Schmerzen wirkungsvoll behandeln zu können, ist eine integrative Versorgung, die beide Lehren kombiniere, notwendig:

Konventionelle Schmerztherapie, Rückenschule und Krankengymnastik werden mit Yoga, Heilfasten oder dem Einsatz von Blutegeln ergänzt. Immer mehr Patienten suchen Hilfe in alternativen Heilverfahren.

Was hilft - und was ist Humbug? Wir sprachen mit Arndt Leonards über die wirksamsten Verfahren gegen chronische Schmerzen, Arthrosen und Rheuma.

 

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Ernährungstherapie – wichtiger Pfeiler der Gesundheit

Die Entstehung diverser Krankheiten ist eng mit der Ernährung verknüpft. Deshalb kann Ernährung nicht nur der Prävention, sondern auch der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen dienen.

Das gilt v.a. für die so genannten Zivilisationskrankheiten. Beispielsweise erkranken Menschen mit einem hohen Fleischkonsum häufiger an der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2.

Eine Ernährung, die reich an tierischen Fetten ist, kann zudem die Entstehung der Arteriosklerose, Krebs und Herz-Kreislaufkrankheiten begünstigen.

Diese oft auch als Arterienverkalkung bezeichnete Veränderung der Blutgefäße ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Umso wichtiger ist eine individuell auf den Patienten abgestimmte Ernährungstherapie, die diesen krankhaften Veränderungen entgegenwirken kann. Denn nicht jede Diät oder Ernährungsform ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet.

 

 

Beste Naturheilkunde und gute Ernährung: Diese Methoden überzeugen bei chronischen Schmerzen

 

Ernährungstipps & manuelle Therapie

Auf der Hauptseite finden Sie die wichtigsten Therapiebausteine bei Gelenkschmerzen, hier geht es weiter mit Ernährungstipps und wirksamen Methoden aus der Naturheilkunde. Diese Verfahren eignen sich auch hervorragend begleitend zur Schulmedizin.

 

 

Fasten – der Verzicht auf Nahrung

Das Heilfasten ist eine Form des Fastens, die nicht religiös, sondern gesundheitlich motiviert ist. Ziel des Heilfastens ist es, den Körper von Stoffwechsel-Produkten zu befreien, die oft auch als Schlacken bezeichnet werden.

Nicht nur der gesamte Verdauungs-Trakt erhält in der Phase des Fastens Zeit und Gelegenheit zur Regeneration. Magen und Darm müssen keine Verdauungsarbeit leisten. Der Körper kann sich mit der Ausscheidung beschäftigen. Es gibt verschiedene Arten des Fastens.

 

 

Dazu gehören zum Beispiel:

das Buchinger-Heilfasten

die F.X.-Mayr-Kur

das Saftfasten

Nachtfsten

Intervallfasten


Beim Buchinger-Heilfasten wird wie bei den meisten Fastenarten komplett auf feste Nahrung verzichtet. Klare Gemüsebrühe, Säfte, Wasser und Kräutertees können hingegen zugeführt werden.

Die sogenannten Fastenkrisen mit Kopfschmerzen, Schlappheit oder Gliederschmerzen können oft durch einen Löffel Honig umgangen werden.

Die F.X.-Mayr-Kur, ursprünglich auch als Milch-Semmel-Kur bekannt, dient vornehmlich der Sanierung des Darms.

Schonung und Säuberung sind zwei zentrale Punkte in dieser Fastenkur.

Zur Säuberung des Verdauungstrakts werden Einläufe, Glauber- oder Bittersalz genutzt.

Beim Saftfasten werden ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte getrunken.

Die Dauer des Fastens richtet sich nach der Konstitution und dem Gesundheitszustand des Patienten und reicht von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen.

Längere Fastenkuren sollten allerdings ausschließlich unter therapeutischer Begleitung stattfinden. Die Fastentherapie greift in eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen im Körper ein und beeinflusst deshalb auch verschiedene Organsysteme.

 

 

Bei folgenden gesundheitlichen Problemen kann das Fasten förderlich sein:

Krebs

Allergien

Erkrankungen des Stoffwechsels

chronisch-entzündliche Erkrankungen (z. B. Rheuma)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Hautkrankheiten


In Schwangerschaft und Stillzeit darf nicht gefastet werden. Auch Patienten mit schweren Leber- oder Nierenerkrankungen dürfen nicht fasten. Eine Fastentherapie bei allen schwerwiegenden Erkrankungen muss durch einen erfahrenen Fastenarzt oder Heilpraktiker begleitet werden.

 

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Über Sinn und Unsinn der Diät

Ursprünglich stammt der Begriff Diät aus dem Griechischen und wurde für die Beschreibung eines Lebensstils genutzt. Der Fachbereich der Diätetik beschäftigt sich mit der gesunden Ernährung als Ganzes.

Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung Diät allerdings für eine Reduktionskost eingebürgert – meist zur Gewichtsreduktion, aber auch zur Vermeidung von allergieauslösenden Nahrungsmitteln.

Diäten wie die Nulldiät oder Trenddiäten wie Ananas- oder Kohlsuppendiät sind in der Regel nicht zu empfehlen. Zwar setzt gerade bei der Nulldiät durch die Reduktion der Kalorienzufuhr schnell eine Gewichtsabnahme ein, zugleich wird aber auch der Stoffwechsel heruntergefahren.

Wird die Diät beendet und die Nahrungszufuhr normalisiert, steigt das Gewicht dann umso schneller. Man spricht hier auch vom Jo-Jo-Effekt.

Oftmals wird dem Körper bei radikalen, einseitigen Trend-Diäten viel Wasser oder andere wichtige Nährstoffe entzogen, was sich langfristig nachteilig auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. Ein dauerhafter erfolgreicher Gewichtsverlust ist somit nur über eine dauerhafte und individuell angepasste Umstellung der Ernährung zu erreichen.

 


Gesund und vital durch Bio Vollwertkost

Eine für sehr viele Menschen empfehlenswerte Form der Ernährung ist die Vollwertkost. Diese ist überwiegend pflanzlich und basiert auf der reichlichen Zufuhr von Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide.

Dabei sollten die biologischen Nahrungsmittel möglichst unverarbeitet sein, sodass ein hoher Gehalt an Vitaminen, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralstoffen erhalten bleibt.

Unerwünschte Zusatzstoffe wie gehärtete Fette, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen, die der Gesundheit schaden können, finden sich häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten.

Stark verarbeitete Nahrungsmittel liefern oft viele Kalorien, aber wenig Nährstoffe und sollten deshalb gemieden werden. Bestenfalls sind die Nahrungsmittel, die im Rahmen der Vollwertkost verzehrt werden, regional und saisonal.

Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Ökobilanz aus. Saisonal geerntete Früchte weisen auch einen höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen auf. Bei einem regionalen Anbau gehen zudem durch die kurzen Transportwege nur wenige dieser Inhaltsstoffe verloren.

Eine bekannte Form der Vollwertkost ist die Bircher-Benner-Kost, die von dem Schweizer Arzt Dr. Maximilian Bircher-Benner entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um eine fleischlose Ernährung mit einem hohen Rohkostanteil.

Die Bircher-Benner-Kost eignet sich nicht nur zur Gesunderhaltung, sondern kann sich auch positiv auf den Verlauf bereits bestehender Erkrankungen auswirken.

 

 

Dazu gehören unter anderem:

Allergien

Erkrankungen des Bewegungsapparats

Gefäßerkrankungen

Stoffwechselstörungen

Magen- und Darmbeschwerden

 

 

Chronischer Schmerz als zentrale Indikation für die Naturheilkunde


Bei Schmerzpatienten sind naturheilkundliche Verfahren überaus beliebt. Und tatsächlich ist auch die wissenschaftliche Datenlage zu einigen dieser Therapien so überzeugend, dass so manche Fachgesellschaft sie inzwischen in ihre Leitlinien aufgenommen hat.

Naturheilkundliche Verfahren werden von Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen vermehrt nachgefragt – weil herkömmliche (konventionelle) Verfahren nicht immer die gewünschte Wirkung entfalten oder auch ernsthafte Nebenwirkungen haben können.

Während sich die Naturheilkunde über viele Jahrzehnte als eine reine Erfahrungsmedizin verstanden hat, wird sie seit Anfang der 1990er-Jahre wissenschaftlich überprüft. Dabei wurde eine positive und nachhaltige Wirkung naturheilkundlicher Verfahren bei Schmerz nachgewiesen.

 

 

Was zählt zur Naturheilkunde?

Naturheilkunde ist als Erfahrungsheilkunde nie einheitlich definiert worden. Aus moderner Sicht ist sie eine verbindende (integrative) Medizin, die sich in die konventionelle Medizin eingliedert. Ziel dabei ist neben der Symptomlinderung die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

 

 

Als klassische Therapierichtungen nach Kneipp gelten:

Hydro-/Thermotherapie

Bewegung

Ernährung

Pflanzenheilkunde

Moderne Ordnungstherapie

Zu den erweiterten Naturheilverfahren zählen Neuraltherapie und ausleitende Verfahren wie Aderlass, Blutegeltherapie oder Fasten.


Hiervon klar zu unterscheiden sind außereuropäische traditionelle Therapieverfahren wie die Chinesische (TCM) oder Indische Medizin (Ayurveda) oder auch die besonderen Therapierichtungen Homöopathie und Anthroposophie. Sie zählen alle nicht zur klassischen Naturheilkunde.

 

 

Alle gemeinsam werden auch als Komplementärmedizin (ergänzende Medizin) bezeichnet.

Mit dem Begriff „Alternative Medizin“ benennt man Therapiekonzepte, für deren Wirksamkeit bzw. Unschädlichkeit keine wissenschaftliche Anerkennung besteht. Das Weglassen von notwendigen konventionellen Verfahren kann mit sehr weitreichenden Gefahren für den Patienten einhergehen (Beispiel: Krebsbehandlungen).

 

 

Therapeutische Ziele der Naturheilkunde bei Schmerz

Bei chronischen Erkrankungen kann häufig auf Arzneimittel nicht verzichtet werden. So erhalten etwa Patienten mit einer typischen Rheumaerkrankung (Chronischer Polyarthritis) sogenannte Basistherapeutika, z.B. Methotrexat.

Die Naturheilkunde kann jedoch ergänzend dazu beitragen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dadurch kann unter Umständen die notwendige Dosis an Arzneimitteln verringert werden.


Naturheilkundliche Therapien haben eine große Bandbreite und können mehrgleisig (multimodal) mit den individuellen Bedürfnissen abgestimmt werden.

Bei chronischen Schmerzen werden oft mehrere Verfahren gleichzeitig eingesetzt, zum Beispiel Akupunktur oder Neuraltherapie-Behandlungen gemeinsam mit Ernährungsumstellungen und Entspannungsverfahren.


Mit den naturheilkundlichen Ansätzen können im Prinzip alle Schmerzerkrankungen begleitend behandelt werden.

Besonders bewährt ist die Behandlung von chronischen Schmerzen, die auf Verschleiß der Gelenke, Probleme der Muskeln, Bänder und Sehnen oder eine gestörte Schmerzverarbeitung zurückgeführt werden können

 

 

Ziele sind:

Symptomlinderung (zum Beispiel beim Schmerz)

Aktivierung der Selbstheilungskräfte

langfristige Veränderung der Stoffwechselvorgänge, etwa mittels Fasten

veränderte Körperwahrnehmung (Achtsamkeit und achtsame Bewegung)

Selbstwirksamkeit: Die Patienten machen eine positive Erfahrung, dass sie beispielsweise durch Änderung ihrer Einstellung bzw. durch die naturheilkundlichen Verfahren und Methoden selbst Einfluss auf ihre Symptome nehmen können.

 

 

Reiz-Reaktions-Modell

Der Naturheilkunde liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Organismus Selbstregulationsmöglichkeiten, also ein Selbstheilungspotenzial hat, das geweckt bzw. stimuliert und gestärkt werden kann.

Sie benützt dazu Reize. Der Körper reagiert darauf mit einer Antwort: Krafttraining führt zu Muskelwachstum, Ernährungsumstellung zu einer veränderten Darmflora. Akupunktur oder Kaltwasserreize verändern die Durchblutung und wirken so auf das vegetative Nervensystem.

Therapeutische Gespräche zielen u.a. auf eine Verhaltensänderung. Die Naturheilkunde nutzt Reize auf sehr vielen Ebenen.

Der Stoffwechsel wird durch Ernährung beeinflusst, das vegetative Nervensystem durch Wasser- und Wärmeanwendungen, die Struktur des Bindegewebes (Faszien) reagiert auf Bewegung oder manuelle Therapieverfahren.

Ein naturheilkundliches Therapiekonzept versucht die richtigen Reize zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Berücksichtigt werden dabei die Konstitution des Patienten, seine individuelle Reaktionslage und seine gesamte Befindlichkeit. Körperliche und geistige Aspekte werden als Einheit gesehen. Ein bio-psycho-soziale Modell ist in der Schmerzmedizin schon lange etabliert.

 

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Wasseranwendungen - Hydrotherapie

Wasseranwendungen sind eine sehr alte und bewährte Therapieform. Schon lange, bevor Pfarrer Kneipp in der kalten Donau seine Tuberkulose auskurierte (so die Überlieferung), behandelten Griechen und Römer in der Antike mit Wasser und feuchten Auflagen.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der kalten Kompresse über Brustwickel und Güsse bis zu Vollbädern mit speziellen Zusätzen. Mit Wasser kombiniert mit Temperaturreizen können sehr viele verschiedene Wirkungen erzielt werden.

Im menschlichen Körper ist die Regulation der Temperatur extrem wichtig.

Daher setzen kalte Anwendungen wie Güsse, Wickel oder kurze Bäder einen Reiz, der letztlich einen Übungseffekt für das vegetative Nervensystem darstellt und so auch das Immunsystem beeinflusst. Auch Wirkung auf das Bindegewebe und die Muskeln lässt sich erzielen.

Bei akuten Problemen werden oft kurzzeitige oder einmalige Anwendungen genutzt, bei chronischen Verfahren ist der Übungseffekt wichtig. Hier sollen die Verfahren über einen längeren Zeitraum genutzt werden.

So können z. B. temperaturansteigende Güsse im Nacken oder Lumbalbereich in Verbindung mit Bewegung Schmerzen lindern.

Neben den Verfahren, die Patienten selbst zuhause einsetzen können, gibt es solche, für die man besondere Ausbildung und/oder Geräte benötigt und die nur in der Praxis oder Klinik angewendet werden können:

 

 

Moderate Hyperthermie:

Überwärmungstherapie mittels Infrarot-A Strahlung, die durch Wasser gefiltert wird und eine besondere Tiefenwärme erzeugt
Hydrogalvanische Bäder:

Bäder bei denen therapeutisch elektrischer Strom durch das Wasser und den Körper geleitet werden
Bäder mit besonderen Zusätzen: Verwirbelte ätherische Öle oder CO2 erreichen großflächig die Haut (bei Gefäßerkrankungen).

 

 

Die Bewegung

Der aktiven Bewegung wird in der Medizin eine immer größere Bedeutung zugemessen. Bei Schmerzerkrankungen kommt es oft zu zwei verschiedenen Verhaltensmustern:

Es gibt Vermeider und Durchhalter. Die Vermeider bewegen sich aus Angst vor Verschlechterung immer weniger, die Durchhalter betreiben auch dann (intensiven) Sport, wenn körperliche Signale ihnen eigentlich zu einer Pause raten.

Meditative Bewegungsformen wie Yoga, Tai Chi oder Qigong sind hier sinnvolle Bewegungsformen. Sie wirken zum Beispiel bei Patienten mit Fibromyalgie. Sie sind mit einem achtsamen Umgang mit sich selber verbunden.

Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Beweglichkeit ist gerade für Schmerzpatienten wichtig. Je nach Patient können aber auch Ausdauersportarten, Bewegungsbäder oder weitere Bewegungsformen wie Walking oder Schwimmen sinnvoll sein.

 

 

Ernährung und Fasten

Bei bestimmten chronischen Schmerzerkrankungen sind entzündliche, muskuläre und nervale (die Nerven betreffend) Faktoren maßgeblich. Alle drei Faktoren können über die Ernährung und über das Fasten beeinflusst werden.

Die Ernährung kann z.B. ursächlicher Auslöser der Gicht sein oder Übergewicht kann zu einer Zunahme von Gelenkbeschwerden führen. So werden mit einer fleischlastigen Ernährung viele Arachidonsäuren aufgenommen.

Diese stellen die Ursprungssubstanz dar, aus denen im Verlauf entzündliche Botenstoffe gebildet werden. Auch ist im Körper das Verhältnis zwischen zwei unterschiedlichen ungesättigten Fettsäuren wichtig.

Die Omega-3 Fettsäuren sind meist weniger vorhanden als die meist zu viel vorhandenen Omega-6 Fettsäuren (aus tierischen Produkten und bestimmten Ölen). Ein Ungleichgewicht fördert entzündliche Prozesse im Körper, was bei Schmerzerkrankungen zu mehr Beschwerden führen kann.

Diätverfahren sind ein Element der Rheumatherapie, deren Bedeutung jedoch noch nicht abschließend geklärt ist.

 

 

Eine gesundheitsfördernde biologische Ernährung ist für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Naturheilkundliche Ernährungskonzepte können hier sinnvoll sein.

Fasten ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Es gibt verschiedene Fastenarten. Oft wird es zwischen 5 und 14 Tagen durchgeführt, nicht als Nulldiät, sondern mit bis zu 500 kcal/Tag in Form von Säften und Suppen.

Dem gehen Entlastungstage voraus. Nach dem Fasten wird die Kost schrittweise wieder aufgebaut.

Ein Arzt sollte immer zuvor konsultiert werden oder das Fasten sogar begleiten. Nach neusten Forschungsergebnissen gibt es auch Hinweise für eine Art „Aufräumen auf kleinster Ebene = dem Abbau von nicht mehr verwendeten Proteinen“ durch das Fasten.

 

 

Moderne Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie ist eine multimodal zusammengesetzte Therapieform basierend auf den Elementen der klassischen Naturheilkunde. Ziel ist es, die Eigenaktivität im Sinne einer gesundheitsorientierten Lebensstilstrukturierung zu fördern.

Körperliche und seelische Selbstheilungskräfte sollen gestärkt werden. Vorstellungen einer klassischen „Lebensordnung“ wurden von dem Arzt Maximilian Bircher-Benner und Pfarrer Sebastian Kneipp formuliert.


Patienten wird die Ordnungstherapie am Beispiel des Tempels der Gesundheit verdeutlicht:

Fünf Säulen tragen das Dach der Gesundheit - es sind die Verhaltensbereiche einer gesundheitsförderlichen Bewegung, Entspannung, Atemtechniken zur Stressbewältigung, Ernährung und Selbsthilfestrategien. Ihr Fundament ist die Achtsamkeit.

 

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzliche Schmerzmittel können alleine oder begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung.

Sie werden häufig nicht gut vertragen und vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten. In bestimmten Fällen können pflanzliche Mittel sie ersetzen oder ihre Dosis verringern:

Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder Rheuma wirksam sind. Schmerzlindernd sind auch die Weidenrinde und als Außeranwendung der Kohlwickel bei Knieverschleiß und Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz.

 

 

Ergänzende und ausleitende Verfahren

Naturheilkundlich tätige Therapeuten nutzen neben Akupunktur und manuellen Therapieverfahren auch die Neuraltherapie und die so genannten ausleitenden Verfahren. Seit der Antike wurden diese Methoden zu Heilzwecken genutzt.

So finden sich Anwendungsbeispiele für das Schröpfen im ägyptischen Raum, in Arabien und natürlich im westlichen Mittelalter. Die Vorstellung über die Wirkungsweise hat sich im Laufe der Zeit geändert.

Diese Verfahren haben in der Schmerztherapie einen festen Stellenwert. Teils, wie die Schröpfkopfmassage können sie vom Patienten eigenständig durchgeführt werden. Nackenschmerzen können sich unter regelmäßiger Therapie mit Schröpfgläsern bessern.

 

 

Zu den ausleitenden Verfahren zählen unter anderen:

Blutegel: Medizinische Blutegel werden im Rahmen von verschiedenen Schmerzerkrankungen eingesetzt wie z. Bsp. Knieverschleiß oder dem Tennisarm. Die Egel bleiben meist 45-60 Minuten an der Bissstelle.

Sie geben mit ihrem Speichel über 200 verschiedene Substanzen ab. Diese haben sehr unterschiedliche Wirkungen: Sie sind entzündungshemmend, blutverdünnend, gefäßerweiternd und schmerzlindernd.

Schröpfen, blutig oder trocken: Mittels einer Flamme oder einer Saugvorrichtung wird ein Unterdruck in einem Glas erzeugt und auf die Haut aufgesetzt. Die Haut und Faszienschichten werden angesaugt und Verklebungen lösen sich.

Im behandelten Bereich wird dadurch ein Therapiereiz erzeugt, der auch über das vegetative Nervensystem auf die inneren Organe wirken kann. Die Lockerung der Faszien kann u.a. Nackenschmerzen lindern.

 

 

Zu den weiteren ergänzenden Verfahren zählen unter anderen:

 

Neuraltherapie:

Ein örtliches Betäubungsmittel wird in bestimmte Areale gespritzt – das reicht vom Unterspritzen von Hautregionen (Quaddeln) über das Spritzen in Narben und sogenannte Störfelder bis hin zu komplexen Techniken, bei denen besondere Nerven umflutet werden.

Neuraltherapie sollte nur von besonders ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden.

 


Nadelreizmatte:

Eine mit stumpfen Nadeln versehene Unterlage (welche die Haut nicht durchdringt), die für einige Zeit unter Becken oder Rücken geschoben wird, intensiviert die Durchblutung und führt zu verschiedenen schmerzlindernden Effekten:

Über reflektorische Reaktionen der Head`schen Zonen werden innere Organe angesprochen und das Immunsystem aktiviert. Die veränderte Stoffwechselaktivität und Nervenreizleitung verändern das Schmerzempfinden im Gehirn.

Die Technik stammt aus der traditionellen indischen und chinesischen Medizin und ist mit der Akupressur verwandt.

 

 

Risiken und Nebenwirkungen

Die meisten der verwendeten Verfahren sind auf Ungefährlichkeit und Wirksamkeit überprüft und ihre Wirkung wurde wissenschaftlich nachgewiesen (Evidenz). Wie in jedem medizinischen Bereich gehen spezifische Verfahren mit den ihnen eigenen Wirkungen und Nebenwirkungen einher.

Die Naturheilkunde nutzt sehr viele Verfahren, die im Einzelnen mit dem Arzt zu besprechen sind.

 

 

Was zeichnet naturheilkundliche Schmerztherapien aus?

Konventionelle Schmerzmittel können möglicherweise reduziert werden.

Die naturheilkundlichen Verfahren bieten nebenwirkungsarme Ergänzungen.

Die Reaktions- und Regulationsfähigkeit des Organismus auf äußere Reize werden gestärkt. Das erhöht die Toleranz gegenüber Schmerz-Auslösern.

Ein verbessertes Körpergefühl hilft längerfristig, Fehl- und Überlastungen sowie muskuläre Schwächen zu beseitigen.

Gesunde Ernährung kann den Stoffwechsel günstig beeinflussen.

Viele der Verfahren lassen sich als naturheilkundliche Selbsthilfe zuhause allein oder mit Hilfe des Partners/der Partnerin durchführen. Setzt man die eingeübten Anwendungen und Verhaltensweisen zu Hause fort, senkt das Häufigkeit, Intensität und Dauer der Schmerzen auch langfristig.

 

 

Die richtige Ernährung gegen Entzündungen und Schmerz - Faustregel: Sparsam mit tierischen Produkten

 

Ernährung

Sich gesund zu ernähren oder zu fasten, ist in den letzten Jahren zu einer Art Volkssport geworden. Zur naturheilkundlichen Therapie gehört beides schon lange, wobei sich hierzulande vorrangig an der mediterranen Vollwertküche bzw. an der Buchinger-Methode orientiert wird.

Während diese Ernährung chronische Schmerzen positiv beeinflusst, verbessern Fasten und eine anschließende Umstellung auf vegetarische Kost nachweislich subjektive und objektive Krankheitsparameter bei rheumatoider Arthritis.

Patienten mit Diabetes mellitus und Metabolischem Syndrom profitieren offenbar vom Intervallfasten.

Obst und Gemüse enthalten wertvolle Mineralien, die einen basischen Stoffwechsel fördern, während zu viel Zucker und weißes Mehl „sauer“ und entzündlich reagieren.

Vitamine sorgen außerdem für ein straffes Bindegewebe und aktiven Knorpelstoffwechsel. Beim proteinarmen Gemüse dürfen auch Gichtpatienten ordentlich zugreifen.

Das beste – und nebenbei auch schmackhafteste - Vorbild ist die mediterrane Küche. Dort gibt es im Schnitt wenig Fleisch zu Gunsten von Fisch und Meeresprodukten.

Das schlägt sich auch auf die Fettbilanz nieder: mehr Omega-3 und Omega-6 auf Kosten der ungesunden Fette. Auch Milchprodukte setzt man sparsam ein, sie sind in moderaten Mengen ausdrücklich erlaubt.

 


Verbündete Bakterien

Im Darm verursachen die falschen Bakterien Entzündungen welche auf die Gelenke schlagen können. Prä- und Probiotische Produkte helfen einem gesunden Bewuchs auf die Beine.

Prima geeignet sind fermentierte Milchprodukte oder Gemüse (Sauerkraut). Übrigens fördern Sie die Darmflora mit einer ballaststoffreichen Kost.

 


Fasten stimmt den Stoffwechsel um

Ein fester Bestandteil der alternativen-Rheuma-Therapie ist Fastenkur oder Rohkostdiät, am besten unter ärztlicher Begleitung. Schließlich muss man sich erst aneignen, was man sich zumuten kann und wie man die Sache angeht.

Auch über den Jo-Jo-Effekt und einen vernünftigen Kostaufbau nach der Fastentherapie sollten Sie mit einem Fachmann sprechen.

 


Wie sieht es mit Ihrem Gewicht aus?

Übergewicht belastet die Gelenke und beschleunigt den Knorpelabbau. Die Folge sind häufig Gelenkschmerzen schon in jungen Jahren. Abnehmen bringt nachweislich eine Besserung, auch wenn bereits Schäden eingetreten sind.

 


Naturheilverfahren bei Gelenkschmerzen

Bewegung, Bewegung: Bloß keine Schonhaltung!

Der Schmerz führt automatisch zur Schonung des Gelenks, das ist eine Schutzreaktion des Körpers. Auf Dauer löst das Komplikationen aus. Wenn Gelenke nicht bewegt werden, versteifen sie.

Die Muskeln werden abgebaut und die Schonhaltung verfestigt sich. Bereits nach wenigen Wochen geht die Beweglichkeit verloren. Auf lange Zeit folgen durch die Fehlhaltung noch weitere Beschwerden. Sie entstehen oft in anderen Bereichen, die mechanisch entsprechend überlastet werden.

 

 

Stop den Komplikationen

Umso wichtiger ist es, dass die Gelenke so schnell wie möglich wieder „in Betrieb“ genommen werden. Wenn das aktiv wegen der Schmerzen nicht gelingt, hilft die Physiotherapie mit aktiver und passiver Mobilisierung. Unter Anleitung korrigieren krangengymnastische Übungen Fehlhaltungen und trainieren „verlernte“ Bewegungen.

 

 

Tipp

Zur genaueren Analyse der Beschwerden bei Sportlern und Übergewichtigen sind oft Bewegungsanalysen sinnvoll. Es kann zum Beispiel die Beinachse und der Bewegungsumfang der Gelenke begutachtet werden und eine Laufbandanalyse durchgeführt werden.

 

 

Bewegen ohne zu belasten ist der Leitspruch

Je nach Einschränkungen wählt man geeignete Physiotherapie oder Sportarten. Gerade Radfahren und Tanzen sind sanfte weil gleitende Bewegungen. Leistungssport, Skateboard fahren, Basketball und Marathon zählen zu den riskanten Versionen.

Lassen Sie sich eventuell von einer Fachperson beraten. Mit Wassergymnastik und Schwimmen liegen Sie in der Regel Gold richtig, denn:

 

 

Wasser ist vielseitig

Wasser überträgt nicht nur die Temperatur exzellent auf die Haut (Thermalwasser), es sorgt für Auftrieb. Unter Wasser kann man die Gelenke praktisch belastungsfrei bewegen.

Der Wasserwiderstand sorgt aber für einen ausreichend hohen Kraftaufwand. Wechselwarme Anwendungen und Badezusätze regen darüber hinaus den Stoffwechsel an (Hydrotherapie, Kneipptherapie, Balneotherapie).

Ganz nebenbei nützen die natürlichen Wirkstoffe im Wasser (Kohlendioxid, Schwefel, Radon, Meersalz, Moorbäder). Und natürlich kann man entsprechende Badezusätze zugeben (siehe Phytotherapie).

 

Kostenlose Schmerztherapie und Allergietherapie in der Naturheilpraxis Düren mittels Orthomolekulare Medizin erleben.


Manuelle Therapie: Der Weg aus der Blockade

Manchmal strahlen die Schmerzen auch von der Wirbelsäule aus, ganz ohne dass das Gelenk tatsächlich geschädigt ist. Das muss ein Fachmann behandeln. Manuelle Therapie, Chirotherapie und Dorn-Breuß beseitigen oft Verrenkungen und Blockaden.

Sie sind immer einen Versuch wert. Begleitend ist aber eine Kräftigung der Muskulatur unabdingbar.

 


Feldenkrais – es geht auch anders

Für viele Bewegungen gibt es eine richtige und falsche Ausführung. Manchmal hat man einfach einen Ablauf falsch gelernt – oder eine Verletzung führte zu einer Ausweichbewegung. Diese Vorgänge nimmt Feldenkrais in den Blickpunkt.

Hier kann man sich seiner Probleme bewusst werden und eingefahrene Muster ändern. Lust sich neu zu entdecken?

 


Rolfing – neu im eigenen Körper?

Überlastungen hinterlassen nicht nur Spuren im Gelenk, auch das Bindegewebe verdickt sich und verklebt. Über die Jahre sind dort die Bewegungsmuster festgeschrieben, oft so sehr, dass der natürliche Bewegungsablauf unmöglich wird.

Speziell beim Rolfing werden diese Verklebungen gezielt gelöst. Momentan ist die Behandlung mitunter schmerzhaft, in der Folge aber bemerkt man eine Befreiung. Patienten erleben dabei oft ein ganz neues Körpergefühl sowie eine verbesserte Haltung.

 


Unter Strom – Schmerzlinderung ohne Medikamente

Im Bereich der Elektrotherapie gibt es eine Reihe von Verfahren, die sich mit einer Schmerzlinderung beschäftigen. Strom erwärmt das Gewebe und verbessert Durchblutung und Gewebeversorgung.

Je nach Verfahren entspannt oder kräftigt sich die Muskulatur. Und: die Effekte sind erwiesen. Sehr populär wurde die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS). Bei der Iontophorese unterstützt der Strom sogar die Aufnahme von Wirkstoffen in die Haut.

 


Mit entspannenden Verfahren dem Teufelskreis Schmerz entrinnen

Depressionen begünstigen Schmerzen und Schmerzen führen zu Depressionen. Auch für Stress gelten ähnliche Zusammenhänge. Da kann man leicht die Kontrolle verlieren. Entspannende Verfahren sind die Stressbremse. Das Angebot ist reichhaltig, wählen Sie, was zu Ihnen passt:

 

Psychotherapie, Gesprächstherapie

Qi Gong

Tai Chi

Yoga

Akupunktur: kleiner Schmerz gegen großen

Autogenes Training

Meditation

Musik- und Kunsttherapie

Körperorientierte Verfahren

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

 

Lange galt Akupunktur als Außenseiter der Medizin. Das hat sich geändert. Bei diversen Schmerzzuständen am Bewegungsapparat ist Akupunktur schon Kassenleistung (Knie- und Rückenschmerzen).

Auch bei anderen Lokalisationen dürfte die Anwendung erfolgversprechend sein.

 


Drastische Maßnahmen

Die althergebrachte Naturheilkunde bevorzugt bei Schmerzzuständen durch Abnutzung die Verfahren der Ausleitung. Baunscheidtieren und Cantharidenpflaster sind sehr schmerzhafte Verfahren, Schröpfen und Blutegel weniger belastend.

Ziel der Verfahren ist es, durch den Reiz den Stoffwechsel anzuregen. Man profitiert in mehrfacher Hinsicht: Durchblutung, Lymphfluss und Schmerzlevel sprechen an.

 


Neuraltherapie: Schmerzmittel wohl platziert

Leichte Betäubungsmittel über dem Gelenkspalt und den Schmerzpunkten sollen Gelenkschmerzen beseitigen. Es bildet sich eine „Quaddel“ in Größe eines Insektenstichs.

Auch andere Zielstrukturen wie Bänder und Muskelansätze können das Ziel der Behandlung sein. Voraussetzung für das Gelingen ist natürlich, dass die Ursache tatsächlich im behandelten Gebiet liegt.

Manchmal muss der Krankheitsherd aber erst noch gefunden werden. Bei der „Herdtestung“ macht man sich auf die Suche danach. So kann ein Krankheitsherd – wie eitrige Zähne – an anderer Stelle Gelenkbeschwerden triggern.

Weder Neuraltherapie noch Herdtestung sind bezüglich ihrer Wirkung ausreichend geprüft.

 


Eigenblut

Immer, wenn die körpereigenen Regulationsvorgänge eingeschlafen sind, soll Eigenblut eine Umstimmung einleiten. Die Eigenbluttherapie hilft latente Infektionen zu besiegen und chronische Entzündungen zu lindern. Die Effekte sind allerdings nicht erwiesen.

 

 

Hydrotherapie

 

Vermutlich war der Pfarrer Sebastian Kneipp nicht der erste, der vor rund 200 Jahren die parasympathomimetischen Effekte von Kaltwasserreizen entdeckte. Fest steht, dass sich die Hydrotherapie seither weit verbreitet hat und mittlerweile eine Vielzahl von Studien die klinischen Erfahrungen bestätigen konnte.

So wirken Wassergymnastik, Ausdauertraining, Aquajogging und Spa-Therapie nachweislich bei Fibromyalgie und werden in der S3-Leitlinie empfohlen.

Balneologie bzw. Heilbäder zeigen positive Effekte bei Gonarthrose, vor allem wenn Patienten mit Komorbiditäten zu kämpfen haben (S2k-Leitlinienempfehlung).

 


Meditative Bewegungstherapie

Als eine von zwei „Soll“-Empfehlungen der Nationalen VersorgungsLeitlinie für Patienten mit chronischen Schmerzen ist die Bewegungstherapie längst ein wichtiger Baustein in der Behandlung.

Die Experten der Leitlinie heben jedoch keine einzelne Bewegungsform als Mittel der Wahl hervor, betonen die Autoren. Neben Kraft- und Ausdauersport können auch meditative Verfahren wie Yoga oder Tai-Chi zum Einsatz kommen.

Insbesondere bei chronischen Rücken- und Nackenschmerzen sowie Arthrose besteht laut einem aktuellen Cochranereview und mehreren Metaanalysen moderate Evidenz, dass Yoga sowohl Schmerzen als auch funktionelle Einschränkungen mittelfristig verbessert.

Einer weiteren Metaanalyse zufolge profitieren Arthrosepatienten von den fließenden Bewegungen des Tai-Chi, ebenso wie Menschen mit chronischen Rückenschmerzen und Osteoporose.

Qigong lindert nachweislich die Beschwerden einer Fibromyalgie, etwa Fatigue, Schlafstörungen, Depression und natürlich Schmerzen. Zudem helfen die Bewegungen den Patienten, ungünstige Körperhaltungen im Alltag zu verbessern.

 


Ernährung

Sich gesund zu ernähren oder zu fasten, ist in den letzten Jahren zu einer Art Volkssport geworden. Zur naturheilkundlichen Therapie gehört beides schon lange, wobei sich hierzulande vorrangig an der mediterranen Vollwertküche bzw. an der Buchinger-Methode orientiert wird.

Während diese Ernährung chronische Schmerzen positiv beeinflusst, verbessern Fasten und eine anschließende Umstellung auf vegetarische Kost nachweislich subjektive und objektive Krankheitsparameter bei rheumatoider Arthritis. Patienten mit Diabetes mellitus und Metabolischem Syndrom profitieren offenbar vom Intervallfasten.

 

 

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Phytotherapie

Pflanzliche Schmerzmittel wirken zwar nicht so stark wie nicht-steroidale Antirheumatika oder Opioide. Dafür haben sie ein deutlich günstigeres Nebenwirkungsprofil, schreiben Dr. Werner und Kollegen.

Weidenrindenextrakt in einer Tagesdosis von 240 mg der Leitsubstanz Salicin war zum Beispiel einem COX-2-Hemmer bei unspezifischen Kreuzschmerzen nicht unterlegen.

Extern angewendete Pflaster oder Cremes mit Capsaicin reizen die Nervenenden von Nozizeptoren, regen die Durchblutung an und verändern die Schmerzwahrnehmung. Die Nationale VersorgungsLeitlinie Rückenschmerz listet diese deshalb als „Kann“-Empfehlung bei chronischen Rückenschmerzen.

Wer vier Wochen lang mindestens zwei Stunden täglich Kohlwickel auf seine arthrosegeplagten Knie legt, kann sich das teure Diclofenacgel sparen.

In einer randomisiert-kontrollierten Studie war das Hausmittel dem Gel in puncto Schmerzen zumindest nicht unterlegen. Hinsichtlich der funktionellen Einschränkung profitierten die Kohlwickler sogar.

 


Ordnungstherapie

Mithilfe der Ordnungstherapie oder auch Mind-Body-Medicine sollen Patienten ihre biopsychosozialen Ressourcen stärken und so die Selbstheilungskräfte gegenüber äußeren Reizen wie Stress aktivieren.

Im Rahmen dieser Lebensstiloptimierung lernen sie zum Beispiel, durch Entspannungstechniken ihre Herz- oder Atemfrequenz zu beeinflussen.

Die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (mindfulness based stress reduction) – ein Mix aus Yoga, achtsamer Körperwahrnehmung und Meditationen – scheint kurzfristig unspezifische Schmerzen im unteren Rücken zu verbessern.

Zudem berichten Betroffene, sich nach dem achtwöchigen Programm besser zu fühlen und bewegen zu können. Fibromyalgiepatienten äußern eine höhere Lebensqualität. Diese profitieren ebenfalls von Neuro- oder Biofeedback.

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training, Biofeedback und kognitive Verhaltenstherapie werden von der aktuellen Leitlinie zu Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp empfohlen, um die Schmerzen zu reduzieren und Attacken vorzubeugen.

Eine Kombination aus kognitiver Verhaltenstherapie und Neuro- bzw. Biofeedback scheint auch bei temporomandibulären Syndromen sinnvoll.

 

 

Moderne Naturheilkunde ist durch ihre Verwurzelung in der weltweiten traditionellen Medizin die angemessene globale Medizin.

 

Die Genetik, Tumore, Infekte, Medikamente sowie, die Auto-Immunität (Antikörper).

Arndt Leonards schilderte die verschiedenen Mechanismen der Immunantworten, wobei eine Polymyositis eher T-Zellen vermittelt ist, eine Dermatomyositis eher humoral- und Komplement vermittelt und eine IBM (Einschlusskörpermyositis – Inclusion Body Myositis) durch eosinophile zytoplasmatische Einschlüsse gekennzeichnet ist.

Hinsichtlich der Therapieansätze nannte Arndt Leonards wichtige Maßnahmen. Psychische Unterstützung, vegetative Stabilisierung, Gentherapie (als Möglichkeit für die Zukunft), schädigende Medikamente abzusetzen sowie ggf. Infekte zu sanieren und falls vorhanden Tumore zu entfernen sind dabei entscheidende Vorgehensweisen.

Eine Perspektive der Zukunft ist zudem eine mögliche Gentherapie. Ganz wichtig sind symptomatische Maßnahmen gegen Schmerzen, Müdigkeit etc. Einen Kernpunkt der Myositistherapie bildet aber auf jeden Fall die differentielle Immunsuppression.

Nun zeigte Arndt Leonards Optionen der Beeinflussung des Immunsystems mit gezielter Ernährung auf.

Er erklärte was unter veganer und low carb Ernährung und dem Fasten zu verstehen ist und zeigte an dem Beispiel der rheumatoiden Arthritis, dass bei diesen Patienten eine signifikante Besserung der Entzündungsparameter unter veganer Ernährung nachgewiesen wurde.

Anhand von einigen Fallbeispielen von Patienten mit Polymyositis und Zöliakie konnte unter einer glutenfreien Ernährung eine Remission mit kompletter Beschwerdefreiheit beobachtet werden. Arndt Leonards weist darauf hin, dass bei Myositis-Patienten immer eine Zöliakie ausgeschlossen werden sollte.

 

 

Pflanzeninhaltstoffe, die entzündliche Signalwege hemmen können.

Dazu gehören: Weidenrinde, Teufelskralle, Weihrauch, Brennnessel, Borretschsamen, Nachtkerzenöl und Arnika. Eine Hemmung der T-Zellen kann durch Extrakte aus Birkenblättern möglich sein.

Dabei bleiben nicht-aktive Zellen unbeeinflusst. Auch kann eine Hemmung der T-Zellen durch Extrakte aus Schachtelhalm möglich sein, der als Tee eingenommen werden kann.

Auch eine T-Zellen Hemmung durch Kupfer ist möglich. Die Pflanzenextrakte können auf vielfältige Weise immunmodellierende bzw. immunsuppressive Wirkung haben.

Des Weiteren wurden Substanzen beleuchtet, die auch bei anderen Muskelerkrankungen eingesetzt werden. So konnte bezüglich Kreatin in einer Studie bei Patienten mit juveniler Dermatomyositis keine Wirksamkeit nachgewiesen werden, bei anderen entzündlichen Myopathien zeigte sich in den Studien mit Kreatin eine Besserung der Muskelkraft.

Bezüglich der Vitamine wurde festgestellt, dass der Vitamin D Spiegel bei Myositis-Patienten meistens zu niedrig ist. Ob das ein Risikofaktor ist, lässt sich aber nicht pauschal sagen.

Vitamin C ist bei intravenöser Gabe bei einigen Patienten mit einer IBM als hilfreich beschrieben, aber bisher sind dazu keine Studien vorhanden. Ein Zusammenhang zwischen Ubiquinon (Coenzym Q10) und Myositis wurde bisher nicht untersucht.

Bei einigen Myositis-Patienten wurde ein auffälliger Mangel an Carnitin festgestellt. Ob es aber hier einen Zusammenhang gibt, müsste auch näher untersucht werden.

Um Schmerzen naturheilkundlich zu behandeln, kann man Aconit Schmerzöl und Capsaicin Salbe ausprobieren. Die physikalische Therapie ist bei allen Myositiden unerlässlich.

Der Müdigkeit kann man versuchen mit Bitterstoffen (z.B. Wermuttee) und Rosenwurz entgegenzutreten. Ängste und Schlafstörungen lassen sich, ausgehend von Erfahrungen bei anderen Systemerkrankungen, oft durch Yoga, Akupunktur, Aromatherapie oder entspannungsfördernde Tees positiv beeinflussen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass bei einigen dieser Vitamine, Spurenelemente oder Pflanzenstoffen eine entzündungshemmende Wirkung angenommen wird, aber Studien im Zusammenhang mit Myositis derzeit leider nicht vorliegen.

 

 

Gewürznelken: natürliches Schmerzmittel

Zahnschmerzen sind besonders unangenehme Schmerzen. Wer sie ohne Tabletten lindern will, kann zu Gewürznelken greifen (EMA). Als traditionelles pflanzliches Arzneimittel dämpfen sie den Schmerz, wenn man sie lutscht oder zwischen die Zähne steckt.

Gewürznelken – nicht zu verwechseln mit der Nelke, einer Zierpflanze – sind die getrockneten Blüten des Gewürznelken-Baumes. Sie enthalten viele ätherische Öle, darunter auch Eugenol: Es besitzt eine betäubende Wirkung und hilft so gegen Zahnschmerzen.

In einer Studie war das pflanzliche Schmerzmittel Nelkenöl ebenso wirksam wie ein Betäubungsgel. Das Öl lindert auch Schmerzen bei Zahnfleischentzündungen und soll bei Kopfschmerzen helfen.

 

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Nelken und Nelkenöl helfen gegen Zahnschmerzen:

Man kann das natürliche Schmerzmittel sogar selber herstellen.

Man kann das natürliche Schmerzmittel Nelkenöl sogar ganz einfach selber machen: Gebe 30 Milliliter natives Olivenöl mit fünf bis zehn ganzen Gewürznelken in ein Schraubglas, schüttle es gut durch und lass es für zehn bis 14 Tage stehen.

Anschließend müssen nur noch die Nelken heraus gesiebt werden und schon ist das selbstgemachte Nelkenöl fertig.

Wenn du empfindlich auf ätherische Öle reagierst, solltest du allerdings vorsichtig sein, das Öl nur verdünnt mit einem anderen Öl anwenden und vor der Verwendung an einer kleinen Stelle testen, wie du darauf reagierst.

 


Zwiebeln als pflanzliche Schmerzmittel

Die Hauszwiebel ist ein altbekanntes Hausmittel bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und Insektenstichen (EMA). Die Zwiebel wird schon seit Jahrhunderten als natürliches Heil- und Schmerzmittel verwendet.

Sie wirkt der Überlieferung nach entzündungshemmend, keimabtötend, antibakteriell und schmerzlindernd. Hauptsächlich die antioxidativen Schwefelverbindungen führen zu dieser Wirkung, sie sind allerdings auch für den charakteristischen Geruch der Zwiebel verantwortlich.

Zwiebeln helfen gegen Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und Insektenstiche

Zwiebeln sind ein natürliches Schmerzmittel bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und Insektenstichen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de)

Bei Ohrenschmerzen hilft eine klein geschnittene Zwiebel umwickelt mit einem Baumwolltuch auf dem Ohr gegen die Schmerzen. Selbstgemachter Hustensaft aus Zwiebeln und Honig oder Zucker ist schnell gemacht und hilft bei Husten und Kratzen im Hals.

Ein pflanzliches Schmerzmittel das schnell selbst gemacht ist – allerdings kein kein „traditionelles pflanzliches Arzneimittel“ im Sinne des AMG.

 

 

Natürlichen Hustensaft selber machen aus Zwiebeln und Honig:

So geht’s

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen: die Zwiebel hilft

Zwiebeltee selber machen: Schnelle Hilfe bei Erkältungen

Pfefferminzöl: natürliches Schmerzmittel bei Kopfschmerzen

Wenn der Kopf brummt und schmerzt, sind oft Spannungskopfschmerzen die Ursache. Sie sind die häufigste Kopfschmerzform und zählen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.

Bei der nächsten Kopfschmerzattacke lass Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol oder Iboprufen doch mal links liegen und greife lieber zu einem natürlichen Schmerzmittel: Ein bisschen Pfefferminzöl, auf den Schläfen verrieben, kann wahre Wunder bewirken.

Auf der Haut fühlt sich das pflanzliche Schmerzmittel angenehm kalt an und prickelt leicht.

 

 

Pfefferminzöl hilft gegen Kopfschmerzen

Natürliches Schmerzmittel: Pfefferminzöl hilft gegen Kopfschmerzen.

Ein Hauptbestandteil des Öls ist Menthol: Es verändert die elektrische Aktivität in der Zellmembran, große Mengen können eine lokal betäubende Wirkung haben. Pfefferminzöl hat zudem einen Einfluss auf den Botenstoff Serotonin, der bei der Entstehung von Kopfschmerzen eine Rolle spielt.

 

 

6 pflanzliche Hausmittel gegen Erkältung

Die Wirkung von Pfefferminzöl als natürliches Schmerzmittel wird teils noch untersucht (EMA), teils ist sie wissenschaftlich belegt: Das Einmassieren auf Stirn und Schläfen linderte in einer klinischen Studie die Kopfschmerzen ebenso gut wie Paracetamol.

Um Hautreizungen vorzubeugen, sollte man Pfefferminzöl als pflanzliches Schmerzmittel nicht direkt auftragen. Besser ist es, das Öl mit einem anderen Öl zu verdünnen.

 


Knoblauch: ein natürliches Antibiotikum

Knoblauch wird seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet: Schon im antiken Ägypten wurde er zur Behandlung von Herzproblemen, Tumoren, Bissen oder Würmern verwendet.

Bei den ersten olympischen Spielen im antiken Griechenland sollen die Athleten Knoblauch zur Leistungssteigerung gegessen haben, im zweiten Weltkrieg verwendete man ihn als natürliches Antibiotikum gegen Wundbrand.

Die EMA untersucht derzeit noch die Wirkung der Knoblauchzwiebel.

Knoblauch enthält jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. Dazu zählen Vitamin C, einige B-Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Aminosäuren, Adenosin, Flavonoide und schwefelhaltige Inhaltsstoffe.

Insbesondere die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe – die übrigens auch für den charakteristischen Geruch der Knoblauchzehen verantwortlich sind – wirken antibakteriell und können das Wachstum von Keimen, Pilzen und Würmern bekämpfen. Es gibt Hinweise drauf, dass Knoblauch auch bei Ateriosklerose helfen kann.

Am besten wirkt Knoblauch roh, wer mit den Konsequenzen – dem Geruch – leben kann, darf also nach Belieben bei Bruschetta, Salat mit Knoblauch-Dressing oder eingelegten Knoblauchzehen zulangen.

 


Pflanzliches Schmerzmittel gegen Rückenleiden: Rosmarin

Rosmarin kennt man als mediterranes Gewürz. Dass das Heilkraut bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel verwendet wird, ist weniger bekannt. Rosmarin enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, sie regen die Durchblutung der Haut und den Kreislauf an.

So wirkt Rosmarinöl entspannend und hilft gegen Muskelkater, Rückenschmerzen und Verspannungen. Die EMA untersucht die Wirkung noch genauer.

Rosmarin hilft als natürliches Schmerzmittel bei Rückenschmerzen

Zudem hat Rosmarinöl eine antiseptische Wirkung und kann zum Beispiel als Badeaufguss die Wundheilung unterstützen.

Ein Rosmarinbad kann zudem gegen Durchblutungsstörungen und Kreislaufschwäche helfen. Als Tee wirkt Rosmarin anregend und gegen Blähungen, der Saft der Wurzel soll gegen Zahnschmerzen helfen.

Allerdings sollte Rosmarinöl nur verdünnt verwendet werden, empfindliche Haut kann mit Rötungen reagieren. Schwangere sollten vorsichtig mit der Verwendung von Rosmarintee und -öl sein, Rosmarin kann wehenfördernd wirken.

 


Natürliches Schmerzmittel: Kurkuma

Kurkuma ist in Asien bereits seit Jahrtausenden ein wichtiges Gewürz – insbesondere in der indischen Küche. Die Knolle ist ein fester Bestandteil der traditionellen Heilkunst Ayurveda.

In Europa war das Gewürz lange nur als farbgebendes Pulver im Curry verbreitet, inzwischen erobert Kurkuma auch die europäischen Küchen und die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit den heilenden Wirkungen der Knolle:

Sie wird unter anderem bei Verdauungsstörungen, Krebserkrankungen, entzündlichen Erkrankungen, Alzheimer oder Hautkrankheiten verwendet. Ein vielseitiges pflanzliches Schmerzmittel!

Kurkuma wirkt schmerzlindernd

Studien weisen darauf hin, dass Kurkuma Schmerzen lindern kann – beispielsweise bei Rheuma, Entzündungen oder nach Operationen.

Allerdings kann der Körper den Wirkstoff Kurkumin nicht so gut aufnehmen, die Kombination mit schwarzem Pfeffer erhöht die Aufnahme des Wirkstoffs in bestimmten Fällen um das 20-fache.

Für die geringen Mengen Kurkuma, die wir üblicherweise zu uns nehmen (z.B. als Gewürz, in goldener Milch, in Currypulver oder in Tee) macht es allerdings keinen Unterschied, ob wir Pfeffer hinzufügen oder nicht – die Wirkung bleibt die selbe. Die EMA schätzt Kurkuma als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein.

 


Echter Salbei: Heilkraut gegen Zahn- und Halsschmerzen

Salbei ist eine uralte Heilpflanze: Im alten Ägypten wurde sie gegen Unfruchtbarkeit verwendet, in der Antike war die Verwendung von Salbei bei Verdauungsproblemen und Zahnweh üblich. Die Blätter des echten Salbei sind reich an ätherischen Ölen, sie sorgen für eine antibiotische Wirkung.

Echter Salbei gedeiht auch in Deutschland

Die enthaltenen Gerbstoffe haben eine zusammenziehende Wirkung und machen so beispielsweise die Schleimhaut im Mund und Rachen undurchlässiger für Viren und Bakterien. Gleichzeitig wirken sie beruhigend.

Als Tee wirkt Salbei gegen Erkältung und Halsschmerzen, als Mundspülung kann er gegen Zahnfleischentzündungen helfen. All diese Wirkungen gelten als überliefert – die EMA untersucht dies genauer.

 

 

 

 

 

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