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Kürzeste Lebenserwartung in Westeuropa

Welche Folgen die ungesunde Ernährung hat, zeigt der Vergleich mit anderen Staaten Westeuropas. Im Durchschnitt haben Deutsche mit 81 Jahren die geringste Lebenserwartung.

Das ist ein Jahr weniger als der durchschnittliche EU-Bürger. Dabei verfügt Deutschland über ein gutes und kostspieliges Gesundheitssystem. Doch dieser Vorteil werde nach Ansicht von Ernährungsmedizinern durch eine besonders schlechte Ernährung mehr als aufgehoben.

 

 

Die fünf größten Frühstückssünden - Essen das krank macht !

Das Frühstück zählt zu den wichtigsten Mahlzeiten des Tages, da es nötige Vitamine, Mineralien und Fette liefert, um den Tag energiegeladen zu starten.

Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angekurbelt, was dazu beitragen kann, sein Gewicht zu halten – vorausgesetzt man stellt sein Frühstück aus gesunden Lebensmittel zusammen.

Denn manche Lebensmittel können genau das Gegenteil bewirken. Ein Ernährungsexperte stellt die fünf schlechtesten Nahrungsmittel zum Frühstück vor.

Arndt Leonards ist erfahrener Ernährungsberater. In einem aktuellen Beitrag klärt der Experte über die ungesündesten, aber teilweise weit verbreiteten Lebensmittel auf, die man zum Frühstück essen kann.

Diese können den Stoffwechsel durcheinanderbringen und so Krankheiten und Gewichtszunahmen fördern.

 

 


Donut und ähnliches Gebäck

Donuts oder ähnliches zuckerreiches Gebäck haben bis zu 550 Kalorien pro Stück. Sie sind regelrechte Zuckerbomben. Ein einziger Donut kann bis zu 30 Gramm Zucker enthalten.

Arndt Leonards gibt zu bedenken, dass bei solch einer riesigen Menge Zucker in einer solch kleinen Portion Unmengen von Insulin im Körper ausgeschüttet werden. Dies lässt den Blutzucker rapide in die Höhe schnellen und kann im weiteren Tagesverlauf zu einem schnellen Abfall des Zuckerspiegels führen.

Dieses extreme Auf und Ab macht kurz nach dem Frühstück erneut hungrig. Die Folge: Heißhunger auf Kohlenhydrate, der oft mit weiteren ungesunden Snacks gestillt wird. Es ist ein Teufelskreis ungesunder Ernährung, der mit dem ersten Donut beginnt.

 


Würstchen im Teigmantel

Das aus England bekannte Frühstück mit Würstchen und Speck ist hierzulande nicht so weit verbreitet. Aber in diversen Fastfood-Läden oder auch beim Bäcker und im Supermarkt findet man oft das im Teig eingebackene Würstchen. Die Ernährungsberaterin rät von dieser Art des Snacks ab, vor allem als Frühstücksoption.

Die Kombination aus Wurst und Gebäck ist eine explosive Mischung aus gesättigten Fetten, Nitraten und Nitriten. Das Natrium in der Wurst lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen, wodurch sich das Risiko eines Schlaganfalls erhöht.

Langfristig werden Nitrate und Nitrite in der Wurst mit der Entstehung von bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht.

 

Gratis Infos über - Ketogene Diät und Low Carb Rezepte gegen Krebs und wie Sie die gesunde Ernährung während Chemotherapie verwirklichen können - jetzt hier mehr erfahren!

 


Kaffeeweißer als Milchersatz

Kaffeeweißer wird gerne als Ersatz für Milch oder Sahne im Kaffee verwendet. Oft entpuppt sich dies als wesentlich ungesündere Alternative. Die Ersatzprodukte enthalten in der Regel Transfette (gehärtete Fette) sowie Zucker oder Süßungsmittel.

Transfette gelten schon in kleinen Mengen als gesundheitsschädlich. Sie treiben das schlechte LDL-Cholesterin in die Höhe, wodurch sich das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.

Arndt Leonards beruft sich auf Untersuchungen, die gezeigt haben, dass allein die Senkung des Transfettkonsums dazu beitragen könnte, mehr als 10.000 Todesfälle pro Jahr zu verhindern.

Als bessere Alternative, um den Kaffee aufzupeppen, empfiehlt der Ernährungsberater Bio Mandelmilch, Hafermilch, fettarme Milch oder echten Bio Vanilleextrakt.

 

 


Gezuckerte Frühstücksflocken

Ähnlich wie Donuts können sogenannte Frühstückscerealien Unmengen von Zucker beinhalten. Diese Produkte sind vor allem bei Kindern beliebt.

Ein Frühstück mit solchen gezuckerten Flocken liefert dem Körper jede Menge leere Kalorien – also Kalorien, ohne wertvolle Inhaltsstoffe mit denen der Körper kaum was anfangen kann.

 

 


Belegte Bagel

Belegte Bagels mit Frischkäse oder Butter können wie eine gesunde Frühstücksoption wirken. Doch Bagels allein sind oft regelrechte Kalorienbomben und können bis zu 500 Kalorien enthalten.

In Kombination mit Butter oder Frischkäse nimmt man große Mengen an gesättigten Fetten und raffinierten Kohlenhydraten zu sich. Diese Inhaltsstoffe werden mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes und Herzkrankheiten in Verbindung gebracht.

Arndt Leonards Tipp: Wenn schon Bagel, wählen Sie einen 100 prozentigen Vollkorn-Bagel.

 

 

Ampel-Kennzeichnung in Deutschland gefordert

In deutschen Supermärkten ist bisher kaum zu erkennen, wie gesund oder ungesund ein Lebensmittel ist. Zwar sind Nährwerttabellen mittlerweile auf allen Lebensmitteln aufgedruckt, aber so klein und unübersichtlich, dass damit kaum jemand etwas anfangen kann.

In anderen Ländern hat die Politik bereits Maßnahmen ergriffen, um die Bürger zu schützen. Mehr als 70 Länder weltweit beschränken die Herstellung oder den Vertrieb ungesunder Lebensmittel.

Bewährt haben sich leicht verständliche Ampel-Systeme. In Frankreich steht zum Beispiel der sogenannte Nutriscore mitten auf der Verpackung. Damit kann jeder Verbraucher sofort erkennen, ob das Lebensmittel gesund (grün), ungesund (rot) oder irgendetwas dazwischen (gelb) ist.

Mit einer Ampel-Kennzeichnung könnten Verbraucher auf Anhieb ungesunde Zutaten in verarbeiteten Lebensmitten erkennen, zum Beispiel Zucker in Getränken oder Fertigsalaten, Salz in Brot oder Fett in Wurst.

Viele Experten fordern eine verpflichtende Ampel-Kennzeichnung auch in Deutschland. Die Erfahrung in anderen Ländern zeige, dass Hersteller dann ihre Rezepturen verändern, um einem roten Warnschild zu entgehen.

 

 


Zuckersteuer bringt Industrie zum Einlenken

In Großbritannien hat die Einführung einer Zuckersteuer auf süße Getränke gewirkt. Fast alle Hersteller haben dort nach Ankündigung der neuen Abgabe ihre Rezepturen verändert.

So enthalten 100 Milliliter Fanta in Großbritannien nur noch 4,6 Gramm Zucker, in Deutschland mit 9,4 Gramm mehr als das Doppelte.
Transfette in Dänemark und USA verboten

Gefährliche Transfette in verarbeiteten Lebensmitteln sind in Dänemark bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten verboten, mittlerweile auch in den USA. Die für Übergewicht und Gefäßverkalkung verantwortlichen Transfette ließen sich auf Druck des Gesetzgebers leicht durch gesündere Alternativen ersetzen.

Doch die Forderung vieler Ärzte nach einem Verbot von Transfetten auch in Deutschland wurde bisher nicht umgesetzt.
Ernährungsministerin setzt auf freiwillige Maßnahmen

Statt auf Verbote, klare Kennzeichnungspflichten oder eine höhere Besteuerung ungesunder Lebensmittel setzt die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) auf freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie und die Eigenverantwortung der Verbraucher.

Dabei zeigen Studien, dass schon eine höhere Mehrwertsteuer auf ungesunde Produkte und eine Steuerbefreiung für Obst und Gemüse einen großen Effekt hätten.

Experten haben errechnet, dass steuernde Maßnahmen zur Reduzierung der Kalorienzufuhr die Zahl der schwer übergewichtigen Deutschen um zehn Prozent verringern könnten. Die Maßnahme würde nicht nur Leben retten, sondern auch Krankheitskosten in Milliardenhöhe sparen.

 

 

Die schwarze Liste der ungesündesten Nahrungsmittel

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Die ungesündesten Lebensmittel

Während es also Lebensmittel gibt, die trotz ihrer Nachteile durchaus auch Vorteile für unsere Gesundheit haben können (Eier, Fleisch, Vollkornprodukte etc.), gibt es Nahrungsmittel, die ausschliesslich Nachteile mit sich bringen – ausser für den Hersteller, dem bringen sie natürlich auch ein paar Vorteile.

Die folgende Hit-Liste der ungesündesten Lebensmittel sollten Sie sich einprägen. Und wenn Sie ein gesteigertes Interesse daran haben, gesund zu bleiben, dann essen Sie diese Lebensmittel am besten nie wieder:

 


Weissmehl und Weissmehl-Produkte

Weissmehl, Weissbrot, Nudeln aus Weissmehl, Kekse aus Weissmehl etc. sind völlig frei von Vitaminen und auch annähernd frei von Mineralstoffen. Gleichzeitig sind sie recht energiereich, also kalorienreich.

Daher spricht man in diesem Zusammenhang von leeren Kalorien. Sie füllen unseren Bauch, ohne uns die so dringend benötigten Mikronährstoffe zu liefern.

Gleichzeitig braucht unser Körper Vitamine und Mineralstoffe, um Weissmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln zu können.

Da die Weissmehlprodukte diese nicht liefern, müssen die erforderlichen Mikronährstoffe aus den körpereigenen Vorräten entwendet werden, was langfristig – abhängig von der übrigen Ernährungsweise – eine Mangelsituation entstehen lassen kann.

Weissmehl stammt ferner in den meisten Fällen aus glutenhaltigen Getreidearten, bevorzugt aus Weizen. Gluten jedoch hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, nicht zuletzt auf den Darm, aber auch auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.

 

 

Details zu Weizen und Gluten lesen Sie hier:

 

Gluten vernebelt die Sinne

Gluten fördert Übergewicht

 

 

Volksdrogen Milch und Weizen Mehl

Zuguterletzt handelt es sich bei Weissmehl um ein konzentriertes Kohlenhydrat, das im Körper zu nichts anderem als reinem Zucker umgewandelt wird.

Dieser Umstand setzt die Bauchspeicheldrüse massiv unter Druck, da sie immer wieder hohe Mengen Insulin freisetzen muss, um den Zucker in die Zellen zu schaffen und den Blutzuckerspiegel zu senken. Diabetes könnte die Folge sein.

Es kommt ferner zu häufigen Schwankungen des Blutzuckerspiegels mit einerseits hohen Werten und dann wieder mit Unterzuckerphasen. Blutzuckerschwankungen gelten jedoch als Mitursache für Heisshungerattacken, für Übergewicht, für Akne, für Hormonstörungen und für vieles andere mehr.

Wählen Sie statt Weissmehl also grundsätzlich Vollkornmehl, im Idealfall frisch gemahlen. Bevorzugen Sie Dinkel und Hafer statt Weizen und probieren Sie häufiger einmal glutenfreie Beilagen aus.

 

 


Weisser Reis

Auch beim weissen Reis handelt es sich um fast reine, also isolierte und konzentrierte Kohlenhydrate, denen ein Grossteil der wertvollen Mikronährstoffe beim Schälen des Reiskorns entzogen wurde.

Die Verstoffwechslung des weissen Reises bringt daher auch ähnliche Probleme mit sich wie jene, die wir beim Weissmehl beschrieben haben.

Vollkornreissorten sind also in jedem Fall die intelligentere Wahl. Brauner Reis versorgt mit Mineralstoffen, Vitaminen und einem ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

 

 


Herkömmliche Fertiggerichte

Die meisten kommerziellen Fertigprodukte enthalten eine Vielzahl von Zusatz- und Inhaltsstoffen, die das identische Gericht, würde man es frisch zubereiten, nicht einmal im Ansatz benötigen würde.

Das ist ganz normal. Schliesslich müssen Fertiggerichte über einen langen Zeitraum unverändert gut aussehen und lange haltbar sein.

Gleichzeitig werden industrielle Fertiggerichte meist nicht aus jenen hochwertigen Rohstoffen zubereitet, die vielleicht Sie verwenden würden, wenn Sie dasselbe Gericht frisch kochen würden.

Sicher kaufen Sie für ein Kartoffelgericht frische Kartoffeln und kein Kartoffelmehl, und für Desserts nehmen Sie frische Eier und kein Flüssig-Ei.

Auch industriell verarbeitete und gehärtete Öle und Fette werden Sie in Ihrer Küche nicht einsetzen, weil Sie natürlich Transfette vermeiden möchten.

Stattdessen nehmen Sie hochwertiges und kaltgepresstes Olivenöl, Leinöl und Kokosöl aus biologischer Erzeugung. Öle und Fette dieser Art gibt es in herkömmlichen Fertiggerichten jedoch nicht.

Sicher wissen Sie auch, dass das Vorkochen und Aufwärmen von Speisen für deren Vitalstoffpotential nicht unbedingt ideal ist. Fertiggerichte aber sind in der Regel vorgegart, damit sie nur noch rasch aufgewärmt werden müssen.

Herkömmliche Fertiggerichte sind also nichts für die gesunde Küche. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten lieber selbst aus frischen Zutaten zu. Notfalls – für Tage, an denen es schnell gehen muss – wählen Sie hochwertige Fertig- oder Halbfertiggerichte aus dem Bio-Handel.

 

 

4. Mikrowellenpopcorn

Dieses Fast-Food-Produkt gilt bei Filmfans und anderen Naschkatzen als eine der beliebtesten Knabbersachen – dabei ist Mikrowellenpopcorn eines der ungesündesten Lebensmittel, die Sie überhaupt essen können.

Nahezu jede Komponente des Mikrowellenpopcorns, vom möglicherweise genetisch veränderten Mais und dessen hohem Kohlenhydratgehalt über das industriell verarbeitete Salz (bei salzigem Popcorn), den hohen Zucker- oder Süssstoffgehalt (bei süssem Popcorn) bis zu den Konservierungsmitteln ist schädlich für Ihre Gesundheit und steigert Ihr Erkrankungsrisiko.

Hinzu kommt ausserdem, dass derartiges Popcorn eine aromatisierende Chemikalie namens Diacetyl enthält, die Ihre Lunge angreifen kann.

Wenn Sie ab und an gerne Popcorn essen, dann greifen Sie am besten auf biologisch angebauten Mais zurück, den Sie zu Hause selbst in der Pfanne zu Popcorn verwandeln können, und veredeln Sie dieses Popcorn dann mit gesunden Zutaten wie zum Beispiel Kokosöl, Bio-Butter und naturbelassenem Salz.

 


5. Wurst- und Fleischwaren mit Nitriten

Aufschnitt, Dauerwurst, Hot Dogs, Bacon und viele andere Fleisch- und Wurstsorten, die Sie im Supermarkt bekommen, enthalten sehr häufig grosse Mengen an Natriumnitrit und anderen chemischen Konservierungsmitteln, die Herzerkrankungen und Krebs verursachen können.

Wenn Sie Fleisch essen wollen, dann halten Sie sich vor allem an ungepökeltes Fleisch, das frei von Nitriten ist. Am besten wäre es in diesem Fall, wenn Sie ausserdem auf Fleischprodukte aus Biobetrieben (Grasfütterung) zurückgreifen könnten.

 

Kostenlose Infos über - Wie Krankheiten entstehen: Krankheitsursachen - Warum wir wirklich krank werden - im erfolgreichen Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt hier mehr erfahren!


6. Seitan

Seitan ist ein anderer Begriff für Gluten. Bei Seitan handelt es sich also um das reine Gluten, das aus Weizen-Weissmehl hergestellt wird, indem man aus diesem die Stärke entfernt und letztendlich nur noch das Gluten übrig bleibt.

Seitan wird oft zur Herstellung von Fleischersatz verwendet, z. B. zu vegetarischem Gulasch, vegetarischem Aufschnitt, vegetarischen Würstchen etc. Die Nachteile des Seitans haben Sie schon weiter oben unter Punkt 1 erfahren.

Wenn Sie vegetarische Fleischersatz-Produkte kaufen, dann wählen Sie besser solche aus Lupinenprotein, aus Gemüse, aus der Jackfrucht oder auch aus Bio-Tofu.

 


7. Herkömmliche Protein- und Energieriegel

Angesichts der Art und Weise, wie Energie- und Proteinriegel häufig beworben werden, könnte man fast der Meinung sein, diese Produkte seien hervorragende Ergänzungen zu einer gesunden Ernährung.

Leider enthalten diese Riegel aber in den allermeisten Fällen nichts Natürliches mehr.

Sie bestehen vorwiegend aus industriell verarbeiteten Soja- oder Milch-Proteinen, raffiniertem Zucker, Süssstoffen, hydrierten Fetten (Transfetten), künstlichen Aromen und anderen schädliche Zusatzstoffen, die allesamt zur Entstehung chronischer Erkrankungen beitragen können.

Steigen Sie daher besser auf Energieriegel oder Energiekugeln aus dem Bio-Handel um. Diese bestehen in den meisten Fällen bevorzugt aus Nüssen, Saaten, Trockenfrüchten und sonst nichts weiter.

Riegel dieser Art können auch sehr gut selbst gemacht werden. Und wenn Sie glauben, Sie bräuchten eine Extra-Portion Eiweiss, dann mischen Sie in Ihre selbst gemachten Proteinriegel noch etwas biologisches und rein pflanzliches Reisprotein oder Hanfprotein oder auch das basische Lupinenprotein – und schon sind Sie rundum mit hochwertigem Eiweiss versorgt.

 

Details dazu finden Sie hier:

Reisprotein für gesunden Muskelaufbau

Hanfprotein

Basisches Lupinenprotein

 

 

8. Herkömmliche Süssigkeiten

Ähnlich wie bei den Proteinriegeln verhält es sich bei allen herkömmlichen Süssigkeiten. In Süssigkeiten ist – ausser der einen oder anderen Nuss – tatsächlich nichts enthalten, was auch nur annähernd nützlich oder gesund für uns sein könnte.

 

 

Die Inhaltsliste eines beliebten Riegels könnte in etwa so aussehen:

Zucker

Erdnüsse

Glukosesirup

Magermilchpulver

Kakaobutter

Kakaomasse,

Sonnenblumenöl

Milchzucker

Butterreinfett

Pflanzenfett

Molkenpulver

Salz

Emulgator Sojalecithin

Eiweisspulver

Vanilleextrakt

hydrolisiertes Milcheiweiss.

Wir haben also isolierte Kohlenhydrate (Zucker, Sirup, Milchzucker), industriell aufbereitete Eiweisse, höchstwahrscheinlich Lecithin aus gentechnisch veränderten Sojabohnen und Fette, die aus produktionstechnischen Gründen stark verarbeitet wurden, woraufhin sich ein gewisser Teil Transfette bildete. Wer sollte so etwas essen wollen?

Wenn Sie sich diesen Schokoriegel weiter betrachten, dann werden Sie feststellen, dass dieser mit knapp 60 Gramm Gewicht gut 500 Kalorien hat, also so viel wie ein üppiges, aber gesundes Frühstück.

Während das Frühstück Sie für die nächsten Stunden sättigt und Ihnen alles liefert, was Sie für einen halben Tag benötigen, bringt Ihnen der Riegel nichts ausser schädlicher und den Körper belastender Stoffe sowie eine Heisshungerattacke binnen einer Stunde.

Herkömmliche Süssigkeiten sind also äusserst ungesund. Das bedeutet aber nicht, dass Sie ab sofort nichts Süsses mehr geniessen dürften. Keinesfalls! Es geht darum, dass Sie Ihre Süssigkeiten sorgfältig auswählen (im Bio-Handel) oder diese künftig aus hochwertigen Zutaten selbst herstellen.

So ist beispielsweise gesunde Schokolade aus Kakaobutter, Bio-Kokosöl, Kakaopulver, Honig (oder einem anderen unbedenklichen Süssungsmittel), etwas Vanille und nach Wunsch mit Nüssen binnen einer halben Stunde hergestellt. Ideen zu gesunden Riegeln und Kuchen finden Sie z. B. hier: Basischer Kuchen

Über die Auswirkungen von Zucker, der einen Hauptbestandteil herkömmlicher Süssigkeiten darstellt, finden Sie alle Details in den folgenden Artikeln. Dort finden Sie auch Tipps für den Ausstieg aus der Zucker- und Süssigkeitensucht:

 

 

9. Softdrinks

Softdrinks enthalten entweder Zucker, künstliche Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe oder Glucose-Fructose-Sirup. Zusätzlich sind sie – je nach Sorte – voller künstlicher Aromen und aufputschendem Koffein.

Mit der enthaltenen Phosphorsäure schaden sie ausserdem zunächst den Zähnen und anschliessend dem Säure-Basen-Haushalt und damit Ihrem gesamten Organismus.

 


Ändern Sie Ihr Leben! Jetzt!

Schon wenn Sie nur Ihre tägliche Softdrink-Menge durch stilles Wasser ersetzen, können Sie eine spürbare Besserung Ihres Befindens erleben, da Ihrem Körper auf diese Weise eine Menge schädlicher Stoffe erspart bleibt und er stattdessen plötzlich reichlich Wasser zur Verfügung hat, das er zur Ausschwemmung von Giften und Schlacken nutzen kann.

Natürlich schmeckt Ihnen das stille Wasser erst einmal nicht. Das macht nichts. Bleiben Sie dabei! Nach wenigen Tagen haben Sie sich umgewöhnt – und wenn Sie dann doch einmal wieder zur Cola oder dem Apfelschorle greifen, dann merken Sie plötzlich, dass Ihnen das gar nicht gut tut.

Wenn Sie dann Schritt für Schritt die übrigen acht ungesunden Lebensmittel ebenfalls kontinuierlich reduzieren oder ganz aus Ihrem Speiseplan verbannen und gleichzeitig immer mehr von den wirklich gesündesten Lebensmitteln essen, werden Sie erstaunt sein, wie sich Ihr Leben plötzlich verändern wird :-).

 

 


Ernährungsberatung – Damit gesunde Ernährung leicht fällt

Manchmal schafft man es nicht, die Ernährungsumstellung auch tatsächlich durchzuziehen. Man wird wieder rückfällig, isst doch wieder viel zu viel Süsses, zu viele Snacks, zu viele Back- und Teigwaren und viel zu wenig Gemüse.

Vielleicht, weil die Kollegen so ungesund essen, was ansteckend wirkt oder die Familie keine Lust auf eine gesunde Ernährung hat.

In diesem Fall ist eine Ernährungsberatung eine sehr gute Idee. Denn der Ernährungsberater wird Ihnen nicht nur einen für Sie passenden Ernährungsplan erstellen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sondern wird Sie auch dazu motivieren, sich nicht mehr von Ihrer Umwelt beeinflussen und von Ihren guten Vorsätzen abbringen zu lassen.

Nach einiger Zeit – wenn Sie immer schlanker und aktiver werden und es Ihnen mit Ihrer neuen Ernährung immer besser geht – werden sich plötzlich die anderen von Ihnen beeinflussen lassen und sich immer mehr für Ihre gesunde Ernährung interessieren.

Denn eigentlich ist ungesunde Ernährung wirklich nicht mehr angesagt. Wie Sie die für Sie richtige Ernährungsberatung finden, haben wir hier beschrieben: Die richtige Ernährungsberatung finden im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com bei Arndt Leonards in der Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken und kontaktieren!

 

 

Black List: Das sind die ungesündesten Lebensmittel überhaupt

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Kürzeste Lebenserwartung in Westeuropa

Welche Folgen die ungesunde Ernährung hat, zeigt der Vergleich mit anderen Staaten Westeuropas. Im Durchschnitt haben Deutsche mit 81 Jahren die geringste Lebenserwartung.

Das ist ein Jahr weniger als der durchschnittliche EU-Bürger. Dabei verfügt Deutschland über ein gutes und kostspieliges Gesundheitssystem. Doch dieser Vorteil werde nach Ansicht von Ernährungsmedizinern durch eine besonders schlechte Ernährung mehr als aufgehoben.

 

 

Die fünf größten Frühstückssünden - Essen das krank macht !

Das Frühstück zählt zu den wichtigsten Mahlzeiten des Tages, da es nötige Vitamine, Mineralien und Fette liefert, um den Tag energiegeladen zu starten.

Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angekurbelt, was dazu beitragen kann, sein Gewicht zu halten – vorausgesetzt man stellt sein Frühstück aus gesunden Lebensmittel zusammen.

Denn manche Lebensmittel können genau das Gegenteil bewirken. Ein Ernährungsexperte stellt die fünf schlechtesten Nahrungsmittel zum Frühstück vor.

Arndt Leonards ist erfahrener Ernährungsberater. In einem aktuellen Beitrag klärt der Experte über die ungesündesten, aber teilweise weit verbreiteten Lebensmittel auf, die man zum Frühstück essen kann.

Diese können den Stoffwechsel durcheinanderbringen und so Krankheiten und Gewichtszunahmen fördern.

 

 


Donut und ähnliches Gebäck

Donuts oder ähnliches zuckerreiches Gebäck haben bis zu 550 Kalorien pro Stück. Sie sind regelrechte Zuckerbomben. Ein einziger Donut kann bis zu 30 Gramm Zucker enthalten.

Arndt Leonards gibt zu bedenken, dass bei solch einer riesigen Menge Zucker in einer solch kleinen Portion Unmengen von Insulin im Körper ausgeschüttet werden. Dies lässt den Blutzucker rapide in die Höhe schnellen und kann im weiteren Tagesverlauf zu einem schnellen Abfall des Zuckerspiegels führen.

Dieses extreme Auf und Ab macht kurz nach dem Frühstück erneut hungrig. Die Folge: Heißhunger auf Kohlenhydrate, der oft mit weiteren ungesunden Snacks gestillt wird. Es ist ein Teufelskreis ungesunder Ernährung, der mit dem ersten Donut beginnt.

 


Würstchen im Teigmantel

Das aus England bekannte Frühstück mit Würstchen und Speck ist hierzulande nicht so weit verbreitet. Aber in diversen Fastfood-Läden oder auch beim Bäcker und im Supermarkt findet man oft das im Teig eingebackene Würstchen. Die Ernährungsberaterin rät von dieser Art des Snacks ab, vor allem als Frühstücksoption.

Die Kombination aus Wurst und Gebäck ist eine explosive Mischung aus gesättigten Fetten, Nitraten und Nitriten. Das Natrium in der Wurst lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen, wodurch sich das Risiko eines Schlaganfalls erhöht.

Langfristig werden Nitrate und Nitrite in der Wurst mit der Entstehung von bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht.

 

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Kaffeeweißer als Milchersatz

Kaffeeweißer wird gerne als Ersatz für Milch oder Sahne im Kaffee verwendet. Oft entpuppt sich dies als wesentlich ungesündere Alternative. Die Ersatzprodukte enthalten in der Regel Transfette (gehärtete Fette) sowie Zucker oder Süßungsmittel.

Transfette gelten schon in kleinen Mengen als gesundheitsschädlich. Sie treiben das schlechte LDL-Cholesterin in die Höhe, wodurch sich das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.

Arndt Leonards beruft sich auf Untersuchungen, die gezeigt haben, dass allein die Senkung des Transfettkonsums dazu beitragen könnte, mehr als 10.000 Todesfälle pro Jahr zu verhindern.

Als bessere Alternative, um den Kaffee aufzupeppen, empfiehlt der Ernährungsberater Bio Mandelmilch, Hafermilch, fettarme Milch oder echten Bio Vanilleextrakt.

 

 


Gezuckerte Frühstücksflocken

Ähnlich wie Donuts können sogenannte Frühstückscerealien Unmengen von Zucker beinhalten. Diese Produkte sind vor allem bei Kindern beliebt.

Ein Frühstück mit solchen gezuckerten Flocken liefert dem Körper jede Menge leere Kalorien – also Kalorien, ohne wertvolle Inhaltsstoffe mit denen der Körper kaum was anfangen kann.

 

 


Belegte Bagel

Belegte Bagels mit Frischkäse oder Butter können wie eine gesunde Frühstücksoption wirken. Doch Bagels allein sind oft regelrechte Kalorienbomben und können bis zu 500 Kalorien enthalten.

In Kombination mit Butter oder Frischkäse nimmt man große Mengen an gesättigten Fetten und raffinierten Kohlenhydraten zu sich. Diese Inhaltsstoffe werden mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes und Herzkrankheiten in Verbindung gebracht.

Arndt Leonards Tipp: Wenn schon Bagel, wählen Sie einen 100 prozentigen Vollkorn-Bagel.

 

 

Ampel-Kennzeichnung in Deutschland gefordert

In deutschen Supermärkten ist bisher kaum zu erkennen, wie gesund oder ungesund ein Lebensmittel ist. Zwar sind Nährwerttabellen mittlerweile auf allen Lebensmitteln aufgedruckt, aber so klein und unübersichtlich, dass damit kaum jemand etwas anfangen kann.

In anderen Ländern hat die Politik bereits Maßnahmen ergriffen, um die Bürger zu schützen. Mehr als 70 Länder weltweit beschränken die Herstellung oder den Vertrieb ungesunder Lebensmittel.

Bewährt haben sich leicht verständliche Ampel-Systeme. In Frankreich steht zum Beispiel der sogenannte Nutriscore mitten auf der Verpackung. Damit kann jeder Verbraucher sofort erkennen, ob das Lebensmittel gesund (grün), ungesund (rot) oder irgendetwas dazwischen (gelb) ist.

Mit einer Ampel-Kennzeichnung könnten Verbraucher auf Anhieb ungesunde Zutaten in verarbeiteten Lebensmitten erkennen, zum Beispiel Zucker in Getränken oder Fertigsalaten, Salz in Brot oder Fett in Wurst.

Viele Experten fordern eine verpflichtende Ampel-Kennzeichnung auch in Deutschland. Die Erfahrung in anderen Ländern zeige, dass Hersteller dann ihre Rezepturen verändern, um einem roten Warnschild zu entgehen.

 

 


Zuckersteuer bringt Industrie zum Einlenken

In Großbritannien hat die Einführung einer Zuckersteuer auf süße Getränke gewirkt. Fast alle Hersteller haben dort nach Ankündigung der neuen Abgabe ihre Rezepturen verändert.

So enthalten 100 Milliliter Fanta in Großbritannien nur noch 4,6 Gramm Zucker, in Deutschland mit 9,4 Gramm mehr als das Doppelte.
Transfette in Dänemark und USA verboten

Gefährliche Transfette in verarbeiteten Lebensmitteln sind in Dänemark bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten verboten, mittlerweile auch in den USA. Die für Übergewicht und Gefäßverkalkung verantwortlichen Transfette ließen sich auf Druck des Gesetzgebers leicht durch gesündere Alternativen ersetzen.

Doch die Forderung vieler Ärzte nach einem Verbot von Transfetten auch in Deutschland wurde bisher nicht umgesetzt.
Ernährungsministerin setzt auf freiwillige Maßnahmen

Statt auf Verbote, klare Kennzeichnungspflichten oder eine höhere Besteuerung ungesunder Lebensmittel setzt die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) auf freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie und die Eigenverantwortung der Verbraucher.

Dabei zeigen Studien, dass schon eine höhere Mehrwertsteuer auf ungesunde Produkte und eine Steuerbefreiung für Obst und Gemüse einen großen Effekt hätten.

Experten haben errechnet, dass steuernde Maßnahmen zur Reduzierung der Kalorienzufuhr die Zahl der schwer übergewichtigen Deutschen um zehn Prozent verringern könnten. Die Maßnahme würde nicht nur Leben retten, sondern auch Krankheitskosten in Milliardenhöhe sparen.

 

 

Gifte in Nahrungsmitteln - Pestizide begünstigen chronische Krankheiten

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Ungesunde Lebensmittel und Essen das krank macht.

 

Pestizide: Giftcocktails in den Nahrungsmitteln


Paprika, Trauben, Äpfel, Tomaten, Salate und neuerdings auch Johannisbeeren zählen – sofern sie aus konventionellem Anbau stammen – mittlerweile zu den Spitzenreitern in Sachen Pestizidbelastung.

 

Pestizide begünstigen chronische Krankheiten

Chronische Krankheiten sind in vielen industrialisierten Staaten wie Deutschland und den USA weit verbreitet. Mehr Studien als je zuvor bringen die Entstehung chronischer Erkrankungen mit der Pestizidbelastung unserer Lebensmittel und Umwelt in Verbindung.

Laut einer neuen Datenbank, die zur Katalogisierung der betreffenden Studien erstellt wurde, stehen Pestizide im Verdacht, an der Entstehung von Krebs, Fortpflanzungsstörungen, Diabetes, Autismus, Asthma, Geburtsfehlern, Parkinson, Alzheimer und noch weiteren Krankheiten massgeblich beteiligt zu sein.


Pestizide müssen verboten werden!

 

„Beyond Pesticides“, eine amerikanische Organisation, die sich für den Schutz der Umwelt und die Gesundheit der Verbraucher einsetzt, erstellte eine „Datenbank für Krankheiten, die durch Pestizide verursacht werden“ (Pesticide-Induced Diseases Database).

„Beyond Pesticides“ will damit die Öffentlichkeit für die Gefahren der Pestizide sensibilisieren und fordert gesetzliche Verbote der nachweislich gesundheitsschädigenden Gifte.

„Wer die wissenschaftliche Literatur in Bezug auf Pestizide und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus durchforscht, kommt unweigerlich zur Schlussfolgerung, dass vielen der heute weit verbreiteten schweren Erkrankungen schon allein dadurch vorgebeugt werden könnte, wenn man die Nutzung giftiger Pestizide konsequent beenden würde“.

Die Organisation hat ausserdem ein Handbuch mit dem Titel „Organic Food“ verfasst. Darin werden sämtliche gefährliche Agrargifte, ihr Einsatzgebiet und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt beschrieben.

Bis von offizieller Seite eine deutliche Reduzierung von Agrargiften herbeigeführt wird, ist der Konsum von biologisch erzeugten Lebensmitteln die einzige Möglichkeit, sich vor den Giften der konventionellen Landwirtschaft zu schützen.

 


Wirkung von Giftcocktails ungleich gefährlicher als einzelne Gifte

Bio-Produkte enthalten – laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace – praktisch nie oder höchstens unbeabsichtigt Pestizide – und dann auch nur im Spurenbereich, was leider durch die Allgegenwärtigkeit dieser Gifte nicht immer vermeidbar ist.

Bei herkömmlichen Produkten jedoch handelt es sich in vielen Fällen um die reinsten Giftcocktails. Dort findet sich nämlich nicht nur ein Gift, sondern gleich eine ganze Kompanie der unterschiedlichsten Gifte bunt gemischt.

Ihre Wechselwirkungen untereinander können die Wirkung eines einzelnen Giftes in seiner Gefährlichkeit für den Menschen bei weitem überschreiten.

 


Behörden behaupten, Giftmischungen seien sicher

Greenpeace berichtet von einem Trend hin zu mehr Kombinationspräparaten. Das heisst, man setzt neuerdings lieber Pflanzenschutzmittel ein, die mehrere Wirkstoffe gleichzeitig enthalten.

Dann nämlich können die Grenzwerte der einzelnen Gifte besser eingehalten werden und ein Lebensmittel gilt immer noch als unbedenklich, auch wenn es mit einer Vielzahl verschiedener Gifte belastet ist – Hauptsache die einzelnen gesetzlich festgelegten Grenzwerte stimmen.

Verschiedene Studien liefern jedoch bereits entscheidende Hinweise für die Kombinationswirkung der erwähnten bedenklichen Giftmixturen. Man hat beobachtet, dass sich offenbar auch solche Chemikalien gegenseitig beeinflussen können, die völlig unterschiedliche Wirkungsweisen haben, was dann im menschlichen Körper zu ganz neuen, völlig unerwarteten Wirkungen führen kann.

Vor dieser gefährlichen Tatsache aber verschliessen die Behörden die Augen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vertritt sogar die Ansicht, dass Mischungen von verschiedenartig wirkenden Stoffen sicher seien. Wie viele Menschen kennen Sie, die auf „sichere Giftmischungen“ im Essen Wert legen?

 

Kostenlose Informationen über - Das Herz Kreislaufsystem - Die Funktionsweisen, Therapien und Erkrankungen zeigt die Naturheilpraxis in Düren hier auf.

 

Neun verschiedene Gifte in konventionellen Johannisbeeren

Bei einem kürzlich durchgeführten Test durch Greenpeace entpuppten sich deutsche Johannisbeeren und Himbeeren als gesundheitsgefährdend. In jeder Johannisbeere steckten bis zu neun unterschiedliche Pestizide, die nach Greenpeace-Meinung wegen ihrer karzinogenen, mutagenen, reproduktionstoxischen oder hormonellen Wirkungen keine Anwendung im Anbau von frischem Obst und Gemüse finden sollten.

 


Gefährliche Pestizidbelastungen werden unter den Tisch gekehrt

Leider sind die Behörden da anderer Meinung. Sowohl das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatten im August 2010 herbe Kritik an den genannten Greenpeace-Untersuchungen geäussert.

Die Bewertung der gemessenen Pestizidrückstände durch Greenpeace – so hiess es von Seiten des BfR – entspreche nicht den Kriterien einer wissenschaftlichen Risikobewertung.

Damit spricht das BfR die Angewohnheit der Umweltschutzorganisation an, nicht nur die einzelnen Grenzwerte in ihre Analyse mit einzubeziehen (was wissenschaftlich gewesen wäre), sondern auch die Tatsache, dass Giftcocktails – auch wenn die einzelnen Grenzwerte unter den gesetzlich festgelegten Höchstwerten liegen – gesundheitsschädlich sein können.

 

Lesen Sie dazu auch: Krebserreger Glyphosat

Behörden erwarten offenbar, dass sich Kinder von Junk Food ernähren

Ein weiterer Kritikpunkt war, dass Greenpeace ihrer Bewertung unrealistische Verzehrsmengen zugrunde lege. Die Umweltschutzorganisation gehe davon aus, dass ein Kind sein Leben lang täglich 500 Gramm Johannisbeeren verzehre.

Ein Kind, das sich gesund ernährt, isst vielleicht nicht gerade 500 Gramm Johannisbeeren pro Tag, aber doch sehr wohl verschiedene Früchte, die sehr viel mehr als 500 Gramm wiegen.

Eine Mandarine, eine Birne, ein Pfirsich und ein halber Apfel wiegen bereits mehr als 500 Gramm. Und diese paar Früchtchen sollen Kinder NICHT ihr Leben lang täglich essen dürfen?

Schliesslich sind nicht nur Johannisbeeren pestizidbelastet, sondern auch Äpfel, Trauben, Himbeeren, Erdbeeren etc., so dass die Verzehrsmenge von 500 Gramm und die damit verbundene regelmässige und tägliche Giftbelastung unserer Kinder sogar mehr als realistisch ist.

Das BfR gibt also definitiv zu, dass Kinder durch die heute gesetzlich erlaubte Pestizidbelastung gefährdet sind.

 

 

Greenpeace äusserte sich zu diesen Vorwürfen u. a. wie folgt:

"Auch wenn das (Giftcocktails im Essen – Anm. der Redaktion) gesetzlich erlaubt ist, kann dies im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes nicht erwünscht sein. Greenpeace hält es daher für mehr als legitim, die Kombinationswirkungen solcher Cocktails in die gesundheitliche Bewertung einfliessen zu lassen.“

 

 

Nur Bio-Produkte schützen zuverlässig

Knapp 450 Stichproben zeigten: In rund 81 Prozent der konventionell produzierten Frischware waren Pestizide nachweisbar. Bei Bio-Obst und Gemüse war es genau umgekehrt: 87 Prozent der Proben enthielten keine Pestizide. Die übrigen 13 Prozent lediglich Spuren davon.

Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, handeln jedoch nicht nur im Sinne ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder, sondern fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz. Jay Feldman von „Beyond Pesticides“ schliesst mit den Worten:

Für viele der derzeit benutzten giftigen Pestizide gibt es längst wirksame umweltfreundliche Alternativen, die wirken und gleichzeitig für die Verbraucher sicher sind.

Es gibt also keinen Grund für den jährlich bei etwa 30.000 Tonnen liegenden Gifteinsatz allein in Deutschland.

 

 

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich - Ungesundes Essen das krank macht.

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Materialien definiert, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 Nanometer (nm) sind. Materialien und Partikel in dieser Größe unterscheiden sich in vielen Fällen von größeren Teilchen der gleichen chemischen Zusammensetzung.

Nanopartikel können eine andere Farbe, Leitfähigkeit, Festigkeit oder Löslichkeit usw. besitzen, sie können aber auch chemisch und biologisch reaktiver sein.

Aufgrund ihrer geringen Ausmaße und der durch die große Oberfläche gegebenen hohen Reaktivität können Nanopartikel wesentlich leichter als größere Partikel in den menschlichen Körper gelangen bzw. den Organismus schützende biologische Schranken wie die Plazenta oder Blut-Hirn-Schranke überwinden.

Aufgrund einer höheren Bindefähigkeit können sie sichleichter an Zelloberflächen anlagern und leichter in Zellen, Gewebe und Organe eindringen. Da diese biologischen Eigenschaften jedoch auch bei Partikeln auftreten können, die einigehundert Nanometer groß sind, spricht aus wissenschaftlicher Sicht vieles dafür, auch größere Partikel in die Risikobewertung mit einzubeziehen.

In einem ersten Schritt sollten alle Materialien unter ca. 300 nm als Nanomaterialien betrachtet werden. Bei Vorliegen weiterer Daten über Gesundheits- und Umweltrisiken sowie spezifische Eigenschaften muss diese Definition überprüft und gegebenenfalls erweitert werden.

Obwohl es bisher noch viel zu wenige Untersuchungen gibt, mehren sich die Hinweise, dass viele synthetische Nanomaterialien toxischer sind als die gleichen Substanzen in größerer Form.

 

 

So z.B. bei Titandioxid:

Es wird in Makro-Form häufig alschemisch träger Zusatzstoff in Nahrungsmitteln verwendet. Als Nanopartikel oder als Partikel mit einer Größe von nur einigenhundert Nanometern kann es zu Nieren- und Leberschäden führen.

In vitro Versuche ergaben zudem, dass nanoskaliges Titandioxid die DNS und die Zellfunktionen schädigen und die Abwehrmechanismen von Immunzellen beeinträchtigen kann.

Auch Zink-Nanopartikel zeigten bei in vivo Versuchen, dass sie schwere Organschäden und Blutarmut verursachen können.

Es konnte außerdem festgestellt werden, dass die antibakterielle und zytotoxische Wirkung (schädigt Gewebezellen) von Silber in Nano-Form – eingesetzt z.B. in Lebensmittelverpackungen noch verstärkt wird, da eine größere Anzahl von Ionen freigesetzt wird.

So wirkten Nanopartikel aus Silber hochgiftig auf Keimzellen von Mäusen und Leberzellen von Ratten. Es besteht ferner der Verdacht, dass eine erhöhte Aufnahme von Nanopartikeln und Kleinstpartikeln mit einer Größe von wenigen hundert Nanometern zu einer Erkrankung an Morbus-Crohn beitragen kann.

Morbus-Crohn ist eine chronische Darmentzündung, die zu Krebs führen kann. Einige Studien zeigen auch, dass nicht abbaubare Nanomaterialien, die keine akuteToxizität aufweisen, sich im Körper anreichern und langfristig z.B. zu Blutgerinnseln oder auch Krebs führen können.

Obwohl es bisher nur wenige Studien über die Wirkung von Nanomaterialien auf die Umwelt gibt, so belegen diese doch, dass Nanomaterialien Schäden anrichten können:

Zwei der am häufigsten verwendeten Nanomaterialien, Titandioxid und Zinkoxid, können für Algen und Wasserflöhe, die als Indikatoren für die Ökotoxizität verwendet werden, giftig sein.

Einige Wasserorganismen scheinen Nanomaterialien anzureichern; ob sie auch über die Nahrungsketten weitergeben werden, muss dringend erforscht werden.

Lebensmittelverpackungen und Küchenutensilien und Geräte, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, wie Frischhaltefolien oder Schneidebretter, werden z.B. mit antibakteriell wirkendem Silber, Zinkoxid oder Titandioxid in Nano-Größe versehen.

Diese können über verschiedene Wege bei Herstellung, Gebrauchund und Entsorgung in die Umwelt gelangen. Die Auswirkungen der im Lebensmittelbereich verwendeten Nanomaterialien auf Ökosysteme sind bisher noch nicht geklärt.

Der BUND befürchtet aber, dass das erhöhte Vorkommen von hochwirksamen antibakteriellen Nanomaterialien im Abwasser die Funktionsweise von nützlichen Bakterien in der biologischen Abwasseraufbereitung und in der Umwelt stört.

So könnte z.B. der Stickstoffausgleich in Süß- und Salzwassermilieus aus dem Gleichgewichtgebracht werden. Außerdem ist zu befürchten, dass die weitverbreitete Verwendung von antibakteriellen Stoffen schädliche Bakterien resistenter machen könnte.

Die United Kingdom’s Royal Society und die Royal Academy of Engineering haben dazu aufgerufen, die Freisetzung von Nanomaterialien in die Umwelt weitestgehend zu vermeiden so wie Nanotechnologie im Lebensmittelbereich die bewusste Freisetzung zu verbieten, bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen, dass die Vorteile die Risiken bei weitem übersteigen (U.K. RS/RAE 2004).

 

 

Großer Forschungsbedarf

Die Zahl wissenschaftlicher Studien, die auf Risiken durch Nanomaterialien hindeuten, wächst stetig. Dennoch gibt es immer noch große Forschungslücken zu den Gesundheits- und Umweltauswirkungen von Nanomaterialien.

Zwar wird seit vielen Jahren intensiv geforscht, um Nano-Produkte zur Marktreife zu bringen, die Erforschung der Risiken nimmt bei der Vergabe öffentlicher Forschungsgelder und in der privaten Forschung jedoch nur einen geringen Stellenwert ein.

Daher ist in den meisten Fällen nicht bekannt, wie groß das Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt ist, das möglicherweise von bestimmten Nanomaterialien ausgeht.

 

 

Wie reagieren die Gesetzgeber?

Nach nanospezifischen gesetzlichen Regelungen sucht man weltweit vergebens:

Obwohl Nanomaterialien über spezifische Eigenschaften verfügen, die sie von den Makro-Formen des gleichen Stoffes unterscheiden, müssen sie vor ihrem Einsatz in Lebensmitteln nicht speziell geprüft werden – ist die Nutzung einer Chemikalie in Makro-Größe genehmigt, so steht auch ihrem Einsatz in nanoskaliger Form nichts im Weg.

Es besteht weder eine Meldepflicht an die Behörden noch eine Kennzeichnungspflicht für die Hersteller der Produkte.

Diese Situation führt dazu, dass selbst Behörden, die für die Risikobewertung von Verbraucherprodukten zuständig sind, keinen Überblick darüber haben, in welchen Lebensmitteln welche Nano-materialien verwendet werden, ganz abgesehen vom Verbraucher, der keinerlei Möglichkeit hat, den Kauf von Nano-Lebensmitteln zu vermeiden.

 

 

Die Forderungen des BUND

Der Bund fordert ein Moratorium für den Einsatz von Nanomaterialien im Lebensmittelsektor für die nachfolgend aufgeführten Produkte:

Lebensmittel, Lebensmittelzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel, die synthetische Nanomaterialien enthalten, Lebensmittelverpackungen, die Nanomaterialien enthalten und die Lebensmittel kontaminieren können, Küchenutensilien und -geräte, die Nanomaterialien enthalten und die Lebensmittel kontaminieren können, sowie Agrochemikalien, die synthetische Nanomaterialien enthalten.

Dieses Moratorium muss solange bestehen, bis wirksame nanospezifische Regelungen in Kraft sind, die mögliche Risiken hinreichend sicher ausschließen, Daten zur Risikobewertung vorliegen, die die Sicherheit der verwendeten Nanomaterialien vor gesundheits- und umweltschädlichen Wirkungen belegen, und eine ausreichende Vorsorge vor solchen Wirkungen ermöglichen, sowie für Verbraucher die Wahlfreiheit zwischen Nano-Produktenund nano-freien Produkten gewährleistet ist.

Der Nanodialog der Bundesregierung muss die Anwendung im Lebensmittelsektor thematisieren und Empfehlungen zur Regulierung erarbeiten. Der Dialog muß dauerhaft in gezielter und verbindlich strukturierter Form fortgeführt werden.

 

 

Forderungen an Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft:

Alle Nanomaterialien müssen als Neustoffe eingestuft werden und eine spezifisch entwickelte Risikobewertung durchlaufen, bevor sie auf den Markt gebracht werden dürfen.

Materialien werden auch dann einer nanospezifischen Risikoabschätzung, -bewertung und Regulierung unterworfen, wenn sie >100 nm sind, aber in ihren Eigenschaften Materialien <100 nm vergleichbar sind und sich grundlegend von größeren Partikeln des gleichen Stoffes unterscheiden.

Dieses ist in vielen Fällen für Materialien bis zu 300 nm der Fall. Bei Vorliegen entsprechender Daten für noch größere Partikel muss die Definition ggf. noch weiter angepasst werden werden.

Alle für die Sicherheitsbeurteilung relevanten Daten, einschließlich der angewandten Methoden und der Ergebnisse der Risikoabschätzung, müssen für die Fachöffentlichkeit zugänglich sein, sie ist bei der Risikobewertung zu beteiligen.

Produzenten und Handel müssen den Verkauf von Nano-Lebensmitteln einstellen, solange Risiken für die Gesundheit der Verbraucher nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden können. 

Entscheidungsträger in Regierung und Wirtschaft müssen dafür Sorge tragen, dass durch eine Produktkennzeichnung die Wahlfreiheit zwischen Nano-Produkten und nano-freien Produkten für Anwender und Verbraucher gewährleistet ist.

 


Einführung in die Nanotechnologie

Was ist Nanotechnologie?

Der Begriff Nanotechnologie beschreibt keine einzelne Technologie, sondern umfasst unterschiedliche Techniken, die auf der Größenordnung der Bausteine biologischer und synthetischer Materialien agieren: dem „Nano-Bereich“.

Er wird in der Regel für Materialien, Systeme und Prozesse in einem Größenbereich von bis zu 100 Nanometern (nm) verwendet. Als Nanomaterialien werden dabei solche Stoffe definiert, deren Größe in einer oder mehreren Dimensionen 100 nm oder weniger beträgt, wodurch ihr Verhalten und ihre Materialeigenschaften beeinflusst werden.

Allerdings ist diese Definition für Nanomaterialien aus Sicht des BUND zu enggefasst, um das speziell damit verbundene Risiko für Gesundheit und Umwelt richtig zubewerten.

Ein Nanometer (nm) ist ein Tausendstel eines Mikrometers (μm), ein Millionstel eines Millimeters (mm) und ein Milliardstel eines Meters (m).

 

 

Zum Vergleich:

Ein DNS-Strang ist 2,5 nm breit, ein Proteinmolekül 5 nm, ein rotes Blutkörperchen 7.000 nm und ein menschliches Haar 80 000 nm breit. Würde ein Mensch einen 1 nm kleinen Nanopartikel darstellen, wäre ein rotes Blutkörperchen 7 Kilometer lang.

In der Lebensmittelproduktion, -verarbeitung, -konservierung und –verpackung sowie in der Küchen- und Reinigungsmittel -industrie werden sehr unterschiedliche Nanotechnologien eingesetzt.

Allen voran sind solche Verfahren zu nennen, durch die kontrolliert nanopartikuläre Substanzen in Größen von 1-100 nm erzeugt und erhalten werden können. Erst durch die Langzeitstabilität der Nanopartikel werden bestimmte Eigenschaften erzielt.

Es werden aber auch Partikel bis zu einer Größe von einigen hundert Nanometern erzeugt, so dass die Begrenzung auf 100 nm eher willkürlich erscheint.

Sie hat sich herausgebildet aufgrund der Tatsache, dass vor allem in Größen von 1-100 nm Elemente und Verbindungen deutlich andere Eigenschaften aufweisen als in größeren Agglomeraten (Teilchen-Zusammenballungen).

Gleichzeitig hat aber der Direktor der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem Interview darauf hingewiesen, dass er für den Lebensmittelsektor Partikel bis zu 300 nm als Nanopartikel betrachtet (EU Food Law 2007).

Der grundlegende Mechanismus der Eigenschaftsänderung von Stoffen in Nano-Form ist die Vergrößerung der Oberfläche, die mit völlig anderen physikalisch-chemischen Eigenschaften als Abbildung 1:

 

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Ein Nanopartikel verhält sich in der Größe zu einem Fußball, wie der Fußball zur Erde

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich in größerer Form einhergeht. Natürlich vorkommende Stoffe wie Titandioxid (Weißpigment als Lebensmittelzusatz), Siliziumdioxid (Füllstoff) oder unlösliche Vitamine wie Koenzym Q10 zeigen eine enorm angestiegene Reaktivität oder schlagartige Wasserlöslichkeit, wenn sie als Nanopartikel hergestellt werden.

Zudem können Nanopartikel so genannte Membranfenster von Darm auskleidungen, Lungenbläschen oder sogar Kernmembranen passieren. Nanotechnologie ist eine Plattformtechnologie.

Nanotechnologie wird als Plattformtechnologie bezeichnet, damit eine große Bandbreite von Anwendungen beschrieben wird. Eingesetzt wird sie beispielsweise in der Elektronikbranche, beim Automobilbau, in der Architektur, der Medizin sowie bei der Herstellung von Kosmetika.

In der Lebensmittelindustrie und in der Landwirtschaft bieten die besonderen Eigenschaften von Nanomaterialien viele neue Möglichkeiten. Sie können als stärkere Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Nahrungsergänzungsmittel, antibakterielle Zusätze von Lebensmittelverpackungen und stärkere Pestizide und Dünger für die Landwirtschaft eingesetzt werden.

In vielen Fällen wird das gleiche Verfahren in der gesamten Agrar- und Lebensmittelkette verwendet. Zum Beispiel werden derzeit häufig nanoskalige Tonplättchen (Nanoclay Composite) Lebensmittel- und Getränkeverpackungen zugesetzt.

Gleichzeitig finden sie auch in landwirtschaftlichen Geräten und Plastikmaterialien Verwendung, um gezielt Pestizide oder Dünger freizusetzen. Es ist anzunehmen, dass die Nanotechnologie im Lebensmittelbereich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten über die Verwendung von einzelnen Nanopartikeln und verkapselten Zusammensetzungen hinausgehen wird und weitaus komplexere Nano-Instrumente, Nano-Systeme und Nano-Maschinen zum Einsatz kommen werden (Roco 2001).

So wird vorausgesagt, dass sich z.B. mit der Nano-Biotechnologie nicht nur das genetische Material von Menschen, Tieren und Pflanzen verändern lässt, sondern dass sich auch synthetische Materialien und biologische Strukturen miteinander verbinden lassen.

Eine neue Fachrichtung, die synthetische Biologie, vereint unterschiedliche Technologien, die im Nano-Bereich agieren. Diese soll die Herstellung künstlicher Organismen ermöglichen, die z.B. für Biotreibstoffe oder generell in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen können (ETC Group 2007).

 

 

Neue Eigenschaften bergen neue Risiken

Vereinfacht ausgedrückt verursacht eine kleine Partikelgröße neue Eigenschaften, die neue Risiken bergen können. Nanopartikel haben eine sehr stark vergrößerte Oberfläche, die im Vergleich zu größeren Partikeln gleicher chemischer Zusammensetzung eine höhere chemische Reaktivität, höhere biologische Aktivität und ein stärkeres katalytisches Verhalten aufweisen (Garnett und Kallinteri 2006; Limbach et al 2007; Nel et al 2006).

Gerade diese höhere chemische Reaktivität und Bioverfügbarkeit (Menge eines Nährstoffs, der tatsächlich aus dem Lebensmittel in den Körper aufgenommen wird und für diesen verfügbar ist) kann jedoch auch zu einer höheren Toxizität der Nanopartikel im Vergleich zur gleichen Masse größerer Partikel führen (Hoet et al. 2004; Oberdörster et al. 2005 a; Oberdörsterat al. 2005b).

 

 

Die Toxizität der Nanopartikel wird aber auch noch durch weitere Faktoren beeinflusst:

Hierzu gehören die chemische Zusammensetzung, die Form, die Oberflächenstruktur, die Flächenladung, das Ausmaß der Teilchenzusammenballung oder –wiederauflockerung sowie das Vorhandensein oder das Fehlen anderer, anhaftender Gruppen von Chemikalien (Brunner et al. 2006; Magrez et al. 2006; Sayes et al. 2004;Sayes et al 2006).

Nanomaterialien werden vom Körper weitaus besser aufgenommen als größere Partikel. So kann Material, das weniger als 300 nm misst, in einzelne Zellen eindringen (Garnett und Kallinteri 2006), während Nanomaterialien von unter 70 nm sogar von Zellkernen aufgenommen werden und dort erheblichen Schaden verursachen können (Chen und von Mikecz 2005; Geiser et al. 2005; Li et al. 2003).

Manche Nanomaterialien wirken bei in vitro Versuchen toxisch auf menschliches Gewebe und Zellkulturen. Erhöhter oxidativer Stress (Produktion von zellschädigendem reaktivem Sauerstoff), die Produktion von entzündlichen Zytokinen (kleinen Proteinen, die von Zellen ausgeschüttet werden), DNS-Mutationen (Geiser et al. 2005), Schäden an der Struktur des Zellkerns und die Beeinträchtigung von Zellaktivität und Wachstum, Schäden an den Mitochondrien (Kraftwerke innerhalb der Zelle, die sie mit Energie versorgen) (Chen und von Mike cz 2005) und sogar Zelltod (Li et al. 2003) wurden festgestellt.

Sowohl bei in vitro als auch in vivo Versuchen haben sich Nano materialien aus Titandioxid, Silber und Zink, die bereits jetzt in der Lebensmittelindustrie verwendet werden, als toxisch erwiesen.

Nanomaterialien haben so vielfältige Eigenschaften und Verhaltensweisen, dass eine allgemein gültige Bewertung ihrer Gesundheits- und Umweltrisiken nicht möglich ist (Maynard2006).

Stoff, Form, Ladung und Größe der verschiedenen Partikel beeinflussen ihr kinetisches Verhalten (Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechselung und Ausscheidung) und ihre toxischen Eigenschaften (Hagens et al. 2007).

Aus diesem Grund können sogar Nanomaterialien der selben chemischen Zusammensetzung in unterschiedlichen Größen oder Formen extrem unterschiedliche Toxizitäten aufweisen (Sayes et al.2006).

Bis es ein wesentlich umfangreicheres Verständnis des biologischen Verhaltens von Nanomaterialien gibt, wird es unmöglich sein, die Gefahren der verschiedenen Materialien voraussagen zu können.

Jedes neue Nanomaterial muss daher eine eigene Gesundheits- und Risikobewertung vor seiner kommerziellen Nutzung durchlaufen. Wie Maynard (2006) feststellt, ist “es anhand der Veröffentlichungen zur Toxizität klar, dass die Partikelgröße allein kein gutes Kriterium ist, um zwischen mehr oder weniger gefährlichen Materialien und Technologien zu unterscheiden“.

Dennoch bleibt die Partikelgröße ein offensichtliches, wenn auch nur grobes Kriterium, das zu weiteren, umfangreicheren Untersuchungen und Partikelcharakterisierungen führen sollte, bevor die kommerzielle Verwendung in Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten erlaubt wird.

 

 

Zur Definition von Nanopartikeln

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und die American Society for Testing and Materials (ASTM International) haben sich bislang noch nicht auf eine größenbasierte oder sonstige Definition von Nanomaterialien verständigt.

Allerdings haben viele Regierungsbehörden und wissenschaftliche Einrichtungen damit begonnen, Nanomaterialien vorläufig darüber zu definieren, dass diese neuartige, größenabhängige Eigenschaften aufweisen, die sie von größeren Partikeln des gleichen Materials unterscheiden und die mindestens in einer Dimension zwischen 0,2–100 nm liegen.

Diese Größendefinition ist in gewisser Weise willkürlich, allerdings weisen Materialien kleiner 100 nm am ehesten die neuen, nanospezifischen Eigenschaften auf, die mit ihrer vergrößerten relativen Oberfläche und der Dominanz von Quanteneffekten in dieser Größenskala begründet sind (U.K. RS/RAE 2004).

Das größte potentielle Risiko für die menschliche Gesundheit geht nach Nanotechnologie im Lebensmittelbereich dem Bericht der britischen Royal Society and Royal Academy of Engineering von 2004 von ungebundenen Partikeln aus, die kleiner als 100 nm sind (U.K. RS/RAE 2004).

Allerdings ist die Angemessenheit der 100 nm Definition in letzter Zeit in Frage gestellt worden, insbesondere bezüglich der Bewertung der Gesundheits- und Umweltrisiken.

Internationale Stimmen, die der Meinung sind, dass einige Partikel, die größer als 100 nm sind, ähnliche anatomische und physiologische Verhaltensweisen wie Nanomaterialien aufweisen, nehmen zu.

Denn neuartige, größenspezifische Verhaltensweisen von Partikeln, die einige hundert Nanometer groß sind, zeigen ebenfalls eine sehr hohe Reaktivität, Bioaktivität und Bioverfügbarkeit sowie einen erhöhten Einfluss von Oberflächeneffekten und -adhäsionen (Fähigkeit zum Anhaften) (Garnett and Kallinteri 2006).

Weiterhin gehen vorläufige Studien davon aus, dass einige Partikel von einigen hundert Nanometern oder sogar bis zu 1.000nm Größe, vergleichbare Gesundheitsrisiken aufweisen können (Wang et al. 2006; Ashwood et al. 2007).

Aufgrund der erheblichen Unsicherheit über die angemessene Größe benutzen verschiedene Regierungsbehörden, Forschungsinstitutionen und Wissenschaftler unterschiedliche Größendefinitionen.

So definierte die Britische Regierung Nanomaterialien in ihrem freiwilligen Meldeprogramm von 2006 als Materialien, die „in einer oder zwei Dimensionen bis zu 200 nm“ messen (U.K. DEFRA 2006).

Die Chemical Selection Working Group der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde (FDA) definierte Nanomaterialien als „Partikel mit Dimensionen unterhalb der Mikroskala (unter 1.000 nm), die einzigartige Eigenschaften aufweisen, die sie von Mikropartikeln oder größeren Partikeln unterscheiden“ (U.S. FDA 2006).

Auch Lebensmittel wissenschaftler der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) haben Nanomaterialien als bis zu 1.000 nm Größe definiert (Sanguansri and Augustin 2006).

In einem Bericht aus dem Jahr 2007 hat die US-amerikanische Lebensmittelbehörde (FDA) sogar vollständig auf eine größenbasierte Definition verzichtet (U.S. FDA 2007).

Angesichts der Unklarheiten, welche Rolle Faktoren wie Form, Oberflächeneigenschaften, Ladung, Beschichtungen etc. spielen, besteht zur Zeit keine klare Beziehung zwischen der Partikelgröße und dem biologischen Verhalten der Partikel.

Allerdings scheint ein größenbasierter „Auslöser“ notwendig, umsicherzustellen, dass Partikel, die neue toxikologische Risiken aufweisen könnten, angemessen reguliert werden und die notwendigen, spezifischen Sicherheitstests durchlaufen, ehe sie für die kommerzielle Anwendung in Lebensmitteln und land-wirtschaftlichen Produkten zugelassen werden.

Da Partikel bis zu einer Größe von einigen hundert Nanometern häufig die gleichen physiologischen und anatomischen Verhaltensweisen aufweisen wie Nanomaterialien – inklusive ihrer Fähigkeit von einzelnen Zellen aufgenommen zu werden – und da vorläufige Studien auf mögliche größenspezifische Gesundheitsrisiken in diesem Größenbereich verweisen, halten wir einen vorsorgenden Ansatz für angemessen.

Daher sollten Partikel mindestensbis zu einer Größe von 300 nm im Rahmen der Bewertung der Gesundheits- und Umweltrisiken als Nanopartikel behandelt werden.

 

 

Nanopartikel als Nebenprodukte

Synthetische Nanomaterialien werden bewusst hergestellt. Sie enthalten sowohl Nanopartikel (z.B. Metalloxide wie Zinkoxid oder Titandioxid) als auch andere atomare Strukturen wie Nanoröhrchen und Nanodrähte, die durch Nanotechnologien hergestellt werden.

Im Vergleich dazu können Nanopartikel aber auch als Nebenprodukte in der Natur oder bei industriellen Prozessen entstehen. Quellen hierfür sind Waldbrände, Vulkanismus und bei hohen Temperaturen ablaufende industrielle Prozesse, wie Verbrennung, Schweißen und Schleifen, aber auch Abgase von Autos, Lastwagen und Motorrädern (U.K. HSE2004).

Im Rahmen von Luftverschmutzung werden sie auch als ultrafeine Partikel bezeichnet. Obwohl Menschen diesen Partikeln schon immer ausgesetzt waren, hielt sich die Belastung bis zur industriellen Revolution in Grenzen.

Der neu entstehende wissenschaftliche Bereich der Nano-Toxikologie, der sich mit den Risiken synthetisch erzeugter Nanomaterialien befasst, basiert auf dem bereits vorhandenen Wissen über die Gefahren von Nanopartikeln, die als Nebenprodukte entstehen.

So wissen wir, dass die erhöhte Belastung mit Nanopartikeln durch die Luftverschmutzung in Städten zu einer erhöhten Anzahl an Erkrankungen und sogar Todesfällen unter besonders empfindlichen Bevölkerungsgruppen führt (Yamawaki und Iwai 2006).

 

 

2. Nanomaterialien erobern unseren Alltag

Synthetische Nanomaterialien haben bereits breiten Einzug in den Lebensmittelsektor gefunden. Sie finden sich in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, werden für Lebensmittelverpackungen und -aufbewahrungsbehälter verwendet und in der Landwirtschaft als Bestandteile von Agrochemikalien eingesetzt.

Die Recherche des BUND und seiner Partnerorganisationen von Friends of the Earth hat ergeben, dass die Nutzung von Nanomaterialien keine Zukunftsvision mehr ist, sondern dass bereits heute Nano-Artikel auf dem Markt sind, ohne dass sie als solche für den Verbraucher gekennzeichnet wären.

Die Lebensmittelindustrie macht ein großes Geheimnisum die Verwendung nanotechnologischer Verfahren, was besonders angesichts fehlender gesetzlicher Verpflichtungen zur Kennzeichnung von Nano-Lebensmitteln dazu führt, dass niemand mit Sicherheit wissen kann, ob in einem bestimmten Produkt Nanopartikel vorkommen.

Die Angaben über die Menge der bereits auf dem Markt befindlichen Nano-Lebensmittel schwanken daher stark: man schätzt, dass bereits 150-600 Nano-Lebensmittel und 400-500 Lebensmittelverpackungen mit Nano-Zusätzen auf dem Markt sind (Cientifica 2006; Daniells 2007; Helmut Kaiser Consultancy Group 2007a; Helmut Kaiser Consultancy Group 2007b; Reynolds 2007).

 

 

Definition von Nano-Lebensmitteln

Unter dem Begriff Nano-Lebensmittel werden Lebensmittelverstanden, die durch Anbau, Herstellung, Verarbeitung oder Verpackung synthetische Nanomaterialien enthalten.

Nanotechnologische Verfahren können in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft, der Lebensmittelverarbeitung, der Lebensmittelverpackung und selbst in der Lebensmittelüberwachung sowie der Kontrolle landwirtschaftlicher Aktivitäten eingesetzt werden:

Nahrungsmittel wie Erfrischungsgetränke, Speiseeis, Schokolade und Chips können als „gesunde“ Lebensmittel verkauft werden, in dem der Fett-, Kohlenhydrat- und Kaloriengehalt gesenkt und der Eiweiß-, Ballaststoff- und Vitamingehalt erhöht wird.

Die Produktion von stärkeren Geschmacks- und Farbstoffen sowie Lebensmittelzusätzen und Verarbeitungshilfen beschleunigt die Verarbeitung und senkt die Kosten für Inhaltsstoffe und Verarbeitung.

Lebensmittel werden entwickelt, die je nach Bedarf ihre Farbe, ihr Aroma oder ihren Nährwert verändern (auf der Forschungsagenda von Lebensmittelproduzenten wie Kraft und Nestlé).

Lebensmittelverpackungen, die Verderb, Bakterien oder Nährwertverlust aufspüren und dies durch Freisetzen von antibakteriellen Substanzen, Aromen, Farbstoffen oder Nahrungsergänzungsmitteln kompensieren. 

 

 

Entwicklung neuer stärkerer Agrochemikalien wie Dünger, Pestizide, Wachstumsregulatoren und Saatgutbehandlungsmittel.

Anhang A enthält eine Liste mit 93 Nano-Produkten vom deutschen und internationalen Markt - Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Verpackungsmaterialien, Küchenutensilienund –geräte sowie Agrochemikalien.

Ein Auszug der Ergebnisse ist Tabelle 1 zu entnehmen. Angesichts der Zurückhaltung der Lebensmittelindustrie, über die Verwendung von Nanomaterialien Auskunft zu geben (Shelke 2006), gehen wir davon aus, dass diese Liste letztlich nur einen Bruchteil der weltweit im Handel befindlichen Produkte enthält.

 

 

Nanomaterialien haben potentielle Gesundheitsrisiken für den Menschen!

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Die Nutzung der Nanotechnologie in der Lebensmittelverarbeitung

Bisher werden mit der Nanotechnologie häufig futuristisch anmutende Lebensmittel in Verbindung gebracht, die auf Knopfdruck in der Mikrowelle Farbe, Geschmack oder Konsistenz verändern, oder die sich speziellen, kundenspezifischen Gesundheits- und Ernährungsvorgaben anpassen.

Aber auch wenn diese Verwendungen vielleicht erst die nächste Generation von Nano-Lebensmitteln beschreiben, so finden sich doch auch schon heute eine ganze Reihe weniger spektakulärer Lebensmittel auf dem Markt, die Nanomaterialien enthalten.

 

 

Nanopartikel als Verarbeitungshilfen und Lebensmittelzusatzstoffe

Auf dem deutschen Markt konnten bisher keine Lebensmittelgefunden werden, deren Nano-Bestandteile öffentlich bekanntgegeben, deklariert oder gekennzeichnet werden.

Auch auf dem internationalen Markt konnten wir nur wenige Lebensmittel finden, die einen Hinweis darauf enthalten, dass sie Nanomaterialien beinhalten (Produktliste Anhang A).

In der Realität werden aber bereits zahlreiche Lebensmittel angeboten, die Nanomaterialien enthalten, ohne dass dieses vom Verbraucher erkannt werden kann. Etwas anders verhält es sich mit Nahrungsergänzungsmitteln. Hier werben die Anbieter schon häufiger mit dem Schlagwort „Nano“, wobei nicht immer klar ist, ob tatsächlich auch Nanomaterialien enthalten sind.

Nanopartikel und Partikel bis zu wenigen hundert Nanometern werden vielen Nahrungsmitteln zugefügt, um ihre Fließeigenschaften, ihre Farbe und ihre Festigkeit bei der Verarbeitung zu verbessern sowie ihre Haltbarkeit zu verlängern:

Als Aluminiumsilikate sind sie weit verbreitete Mittel, um Verklumpungen in Pulver und Granulaten zu verhindern, als Titandioxid eingängiges Mittel zum Bleichen und Aufhellen von Süßwaren, Käse und Soßen (Ashwood et al 2007; Powell et al. 2000).

Als größere Partikel sind diese konventionellen Lebensmittelzusätze biologisch inaktiv und werden von den Europäischen Behörden als sicher für die menschliche Ernährung betrachtet (EFSA2004).

Obwohl es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass sie in Nanoform weniger unproblematisch sind, unterscheiden die Behörden jedoch nicht zwischen den unterschiedlichen Größen, wenn sie die Sicherheit von Verarbeitungshilfen und Lebensmittelzusatzstoffen bewerten.

Die wohl am häufigsten verwendeten Nano-Verarbeitungshilfen fallen in die Gruppe der Riesel- und Fließhilfsmittel. Zahlreiche Lebens mittel werden in Pulverform angeboten und verarbeitet.

Damit diese nicht verklumpen und eine schlechte Fließfähigkeit aufweisen, wird ihnen immer häufiger nanopartikuläres Siliziumdioxid zugesetzt. Die Liste der Lebensmittel mit Rieselhilfen ist lang und hier dennoch sicher unvollständig.

 

 

In Deutschland erhältliche Nano-Lebensmittelzusatzstoffe und Verarbeitungshilfen

Hersteller Produkt Nano-Inhaltsstoff Zweck Evonik Industries Aerosil, Sipernat Nano-Siliziumdioxid Rieselhilfe für pulverförmige Inhaltsstoffe (vormals Degussa) Evonik Industries Ad Nano Nano-Zinkoxid

Kann z.B. für Mineralzubereitungen genutzt werden (vormals Degussa) Aqua Nova SOL Nano-Mizellen

Bessere Aufnahme aktiver Inhaltsstoffe in Zellen und (Kapseln) Organe durch Einschluss in Nanokapseln BASF Solu E 200 Vitamin E Nano-Lösung

Ermöglicht die Zusetzung von Vitamin E zu auf Grundlage von Getränken, ohne dass dadurch Farbe oder Geschmack Nova SOL (s.o.) beeinträchtigt werden BASF Lyco Vit Synthetisches Lycopin Antioxidationsmittel (<200 nm)

So gehören z.B. Kochsalz, Gemüsepulver, Molkepulver, Eipulver, Kaffeeweißer, Instantgetränkepulver (Kaffeepulver), Gewürzmischungen (Chili-, Knoblauchpulver etc.), Puderzucker und Suppenpulver dazu.

Das eingesetzte Siliziumdioxid wird z.B. von Evonik (vormals Degussa) in verschiedenen Partikelgrößen ab 7 nm und in verschiedenen Produktformen angeboten (Degussa ohne Datum a).

 

 

Nano-Verkapselung

Der Begriff „Nano-Verkapselung“ umschreibt das Verpacken von Wirkstoffen, wie z.B. Vitaminen, Konservierungsmitteln und Enzymen in eine nanogroße Kapsel (Shelke 2005).

Von Nano-Kapseln umschlossene wertvolle Bestandteile wie Vitamine und Fettsäuren werden bereits jetzt bei der Verarbeitung und Konservierung von Getränken, Fleisch, Käse und anderen Lebensmitteln eingesetzt.

Auch bisher wurden schon Stoffe in mikrogroße Kapseln verpackt, doch durch die jetzt tausendfach kleineren Kapseln wird deren Wirkungskraft deutlich erhöht.

Bislang haben viele zugesetzte Wirkstoffe, wie das Omega-3 Fettsäuren enthaltende Thunfischöl, das vom australischen Hersteller Nu-Mega Driphorm in Mikrokapseln eingebettet und dem Brot der Marke Tip Top zugesetzt wird, Mikrometer-Ausmaße (hier: 140-180 μm).

Allerdings bieten inzwischen immer mehr Hersteller Omega-3 Fettsäuren und andere Wirkstoffe in 30-40 nm großen Kapseln an, die 4.000-fach kleiner sind als die bisher von Nu-Mega angebotenen Präparate (Halliday 2007 a, Nu Mega 2007).

Ein Beispiel hierfür ist die Darmstädter Firma AquaNova. Aqua-Nova ist ein führender Anbieter für flüssige Lebensmittelzusätze, die so genannten Solubilisatoren. AquaNova hält auch das Patent zur Solubilisierung von wasserunlöslichen Wirkstoffen durch den Einsatz von nanoskaligen „Produkt-Mizellen“, die bestimmte Wirkstoffe enthalten.

Die Mizellen der NovaSOL-Reihe sind amphiphil (die äußere Seite ist wasserlöslich, die Innenschicht fettlöslich) und besitzen laut Hersteller einen durchschnittlichen Durchmesser von 30 nm (Abbildung 3).

Sie sollen thermisch und mechanisch sehr stabil sein und sogar der Magensäure widerstehen und erlauben den Einbau einer großen Anzahl aktiver Stoffe, wie Vitamin A und E, Omega-3 Fettsäuren, Koenzym Q10, Isoflavonen, Flavonoiden und Carotinoiden, Phytosterin, essentielle Fettsäuren, Lebensmittelfarbstoffen und anderer Substanzen.

Zudem bietet Aqua Nova auch Konservierungsstoffe für Lebensmittel wie Benzoesäure und Ascorbinsäure als Wirkstoffe in Nano-Mizellen an.

Insbesondere Benzoesäure und Sorbinsäure konnten bisher nur in sauren (pH<4) Lebensmitteln eingesetzt werden, durch den Einschlussin Nano-Mizellen soll dies nun auch im neutralen Bereich Produkt Micelle Hülle Kern (aktive Substanz) 30 nm

Abbildung 3: Nano-Kapsel mit eingeschlossenem Wirkstoff.„NovaSOL für Fleischkonservierung und Farbstabilität“ – die Nano-Wurst

Bei der industriellen Fertigung und Konservierung von Wurst- und Fleischwaren werden eine Vielzahl von Zusätzen genutzt, um die Produktion zu beschleunigen, die Farbe stabil zu halten und den Geschmack zu „verbessern“.

Bereits seit 2006 sind dazu in Deutschland Nano-Rezepturen auf dem Markt. Das deutsche Fachmagazin „Fleischwirtschaft“schreibt, dass die Verwendung der Nova SOL Mizellen beträchtliche Vorteile bei der Fleischverarbeitung bringen würde:

schnellere Verarbeitung, billigere Zutaten, höhere Farbstabilität. Zudem sind sie in flüssiger Form gebrauchsfertig und einfach anzuwenden (Fleischwirtschaft 2006).

 

 

Dem Verbraucher dagegen bieten sie keinerlei offensichtliche Vorteile. Kennzeichnungen gibt es bisher nicht.

Nano-Kapsel (Mizelle) Nanotechnologie im Lebensmittelbereich möglich sein.

Weitere Beispiele für die Anwendung der Nova-SOL-Technik im Lebensmittelbereich sind Wurstpellen, Käserinden, Zitrusfrüchte, Pflanzen und technische Oberflächen in der Lebensmittelherstellung und –lagerung.

AquaNova wirbt damit, dass Mizellen auch in der Natur, z.B. in der Milch oder im Hühnerei vorkommen (AquaNova ohne Datum). Ob allerdings die nanoskaligen Inhaltsstoffe der synthetischen Produkt-Mizellen untersucht wurden und unbedenklich sind, ist nicht bekannt.

Auch andere Firmen arbeiten mit nanoskaligen Mizellen um normalerweise wasserunlösliche Substanzen in der Lebensmittelverarbeitung verwenden zu können. So bietet BASF der Nahrungsmittelindustrie das Produkt Solu™ E 200 an, durch das Vitamin E klaren Flüssigkeiten zugesetzt werden kann, ohne eine Trübung hervorzurufen.

Die Vitamin E Nano-Lösung beruht auf dem NovaSOL-Patent von AquaNova und wurde speziell für Sportgetränke und Mineralwasser entwickelt (BASF 2005).

 

 

Funktionelle Lebensmittel durch Nano-Inhaltsstoffe

Die American Dietetic Association definiert „funktionelle Nahrungsmittel“ als solche, die gesünder sind als herkömmlicheLebensmittel, da ihr Nährwert den eigentlichen Nährwert des Nahrungsmittels übersteigt (American Dietetic Association ohne Datum).

 

 

Funktionelle Nahrung ist auch unter der Bezeichnung „Nutraceuticals“ bekannt:

der Ausdruck kombiniert die beiden englischen Begriffe „nutrition“ für Ernährung und „pharmaceutical“ für Arzneimittel. Der Weltmarkt für funktionelle Nahrung befindet sich im Wachstum und hatte 2005 bereits ein Volumen von 73,5 Milliarden US-Dollar (Just-Food.com, ohne Datum).

Milchprodukte, Müsli, Brot und Getränke werden mit Vitaminen und Mineralien wie Eisen, Magnesium oder Zink versetzt, mit probiotischen Substanzen, bioaktiven Peptiden, Antioxidationsmitteln, Pflanzenstearinen und Soja angereichert.

Einige dieser Substanzen werden den Lebensmitteln als Nanopartikel oder Partikel mit einer Größe von einigen hundert Nanometern zugesetzt. So bietet BASF LycoVit an, ein synthetisches Lycopin in Nano-Größe, das als Antioxidationsmittel Verwendung findet (BASF ohne Datum).

Evonik (vormals Degussa) liefert Ad Nano Zinkoxid, das in erster Linie für andere Verwendungszwecke beworben wird, aber nach den Angaben von Degussa z.B. auch für Mineral- und Vitaminzubereitungen benutzt werden kann (Degussa ohne Datum b).

Die Wirksamkeit der Nutraceutic als beruht auf der Konservierung und der Verbesserung der Bioverfügbarkeit, also der Menge des Nährstoffs, die tatsächlich aus dem Lebensmittel in den Körper aufgenommen und für diesen verfügbar gemacht wird.

Wirkstoffe, die auf Nano-Größe verringert oder in Nano-Kapseln eingebettet werden, besitzen eine größere biologische Verfügbarkeit, lassen sich besser auflösen und wirken daher stärker im Vergleich zu den gleichen Substanzen, die in größerer Form oder nur in Mikrokapseln verpackt werden (Mozafariet al. 2006).

Außerdem wird so eine Passage des Magens ermöglicht, eine vorzeitige Zerstörung durch die Magensäure verhindert und eine gezielte Aufnahme im Dünn- oder Dickdarm erreicht.

Diese Tatsache wird als Verbrauchervorteil beworben. Allerdings könnte die Tatsache, dass die Zellen das Nanomaterial leichter aufnehmen, gekoppelt mit der erhöhten chemischen Reaktivität des Materials, auch ein neues Gesundheitsrisiko darstellen.

NahrungsergänzungsmittelIn der Gruppe der Nahrungsergänzungsmittel bietet sich dem Endverbraucher eine sehr große und unübersichtliche Produktpalette. Neben zahlreichen Internetangeboten vor allem aus den USA und asiatischen Ländern sind auch in Deutschland einige Firmen im Online-Direktvertrieb mit ausgelobten Nano-Bestandteilen auf dem Markt.

Sowohl die Angaben zu den Inhaltsstoffen als auch die Auslobung der Wirksamkeit und möglicher Nebenwirkungen sind allerdings völlig unzureichend. Im Folgenden sollen einige ausgewählte Produkte genannt werden, die von Herstellern oder Vertreibern in Deutschland angeboten werden (Tabelle 4).

Die Liste ließe sich noch deutlich verlängern, wenn die Internetprodukte ohne klaren Firmensitz ebenfalls mit aufgenommen würden. Koenzym Q10 ist normalerweise in Wasser unlöslich.

Versandhändler wie fairvital bieten es daher in „ultrakleinen Flüssigkeitspartikeln“ als Nano-Emulsion Co-Enzym Q10 nanoliquidan.

Die Auslobung postuliert eine hohe Bioverfügbarkeit: es würde rasch von Herz und Gewebe aufgenommen, ohne von der Leber verstoffwechselt zu werden und wird als Nahrungsergänzungsmittel bei „Energiemangelsituationen“ empfohlen (Fairvital 2007).

Die Firma Vitafosan aus Sprockhövel bietet eine ganze Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln an, die Partikel mit einer Größe bis zu wenigen hundert Nanometern enthalten.

In Deutschland erhältliche Nahrungsergänzungsmittel mit Nano-Materialien Hersteller Produkt Nano-Inhaltsstoffe Zweck Trace Minerals Co-Enzym Q10 „ultrakleine Flüssigkeitspartikel“

Das Q 10 gelangt direkt in Herz und Research nanoliquid Muskulatur ohne von der Leber verstoffwechselt zu werden, beworben zur Stärkung der Immunkraft und zur Überbrückung von Energiemangel Colloidales Nano-Silberpartikel Antibakterielle Breitbandwirkung, Silber beworben zur Stärkung der Immunabwehr Vitafosan Nano-Know-How Nano-Zeolith und weitere Verbesserte Aufnahme der Mineralien, Stoffe (bis 400 nm) beworben als „Aktivator für den ganzen Körper“ Vitafosan Nano Men-Power Nano-Zeolith plus Silizium-Sol

Verbesserte Aufnahme der Mineralien, (bis 400 nm) beworben „zur Stärkung der Manneskraft“ Vitafosan Aufbau for kids Nano-Zeolith (bis 400 nm)

Verbesserte Aufnahme von Mineralien plus Vitamineund Vitamine, beworben „für eine gesunde Entwicklung” Vitafosan Toxi-Drain Nano-Zeolith und weitere „Saugt Gifte wie ein Schwamm in Stoffe (bis 400 nm) feinste Kanälchen und führt sie ab

”Healthy Generation Nano Life by Carlo Unspezifischer Nano-Inhalt unklar GmbH Thraenhardt Life Light Nanosan Silizium-Sol Beworben als „Spurenelement für Nanosilizium Gesundheit, Schönheit und Jugendlichkeit“ Medica Consulting Ltd.Energy Well Nano Nano-Siliziumun klar Mineral Silizium Pulver Squeezy SQUEEZY Nano Nano-Mineralien

Hohe Bioverfügbarkeit, fördert den energised mineralgel Muskelaufbau und die Regenerationdes erschöpften Sportlers Muscle tech Nano Vapor „Nanomolekulare „NaNO Vapor ist eine muskelaufbaugefäßerweiternde Wirkstoffe“ende psychoaktive Erfahrung“

Muscletechna NOX9„ Nanoskaliges Stickstoffoxid“„Durchflutet die Muskulatur sofort mit gefäßerweiternden Wirkstoffen“ Nanotechnologie im Lebensmittelbereich halten sollen.

Bei Nano-Know-How handelt sich um ein Produkt, welches Nano-Naturzeolith (ein kristallines Mineral mit hohem Siliziumoxidanteil) enthält. Die Partikel sollen eine Größe von bis zu 400 nm besitzen.

Postuliert wird eine große Bandbreite an gesundheitsfördernden Effekten. Vitafosan bietet auch ein Nano-Nahrungsergänzungsmittel für Kinder - Aufbau for Kids – an, das zu einer gesunden Entwicklung des Kindes beitragen soll.

Verwendet wird auch hier Nano-Natur-zeolith, wozu drei Nano-Mineralien, acht Vitamine und einige Naturstoffextrakte hinzugefügt werden. Bei Nano-Men Power soll es sich um ein Potenz steigerndes Mittel handeln, welches Nano-Naturzeolith plus Selen und Zink enthält (Vitafosan ohne Datum).

 

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Patente zur Anwendung der Nanotechnologie in der Lebensmittelherstellung

Neben den oben genannten Produkten konnten einige Patente identifiziert werden, die bisher nicht bestimmten Endprodukten zugeordnet werden konnten, von denen aber angenommen werden kann, dass sie, wenn nicht schon verwandt, doch aber in Zukunft umgesetzt werden sollen.

Hiervon sollen im Folgenden einige Beispiele aufgeführt werden; eine vollständige Auflistung findet sich im Anhang in Tabelle B.

Aus Nürnberg stammt ein Patent für ein Verfahren zur Herstellung von langzeitstabilen Dispersionen:

Es sind Anwendungen für Lebensmittel und Lebensmittel-Zusatzstoffe vorgesehen, z.B. als Austauschstoffe für Fette und Öle, um kalorienarme Lebensmittel herzustellen.

Des Weiteren ist an die Lösung von Metallen, wie Gold in Likören und Pralinen gedacht. Auch wird die Herstellung von Getränken möglich, deren Zusatzstoffe nicht wasserlöslich sind.

Bezüglich der angestrebten Partikelgröße sollen mindestens ca. 70 % derTröpfchen oder Partikel in Größen von 1-300 nm vorliegen (Patentinhaber: Louis, Pöhlau, Lohrentz, Nürnberg; Patent-Nr.: DE 10 2006 011 881 A1).

Die Firma Lyotropic Therapeutics hat sich ein Verfahren zur Herstellung beschichteter Nano-Teilchen patentieren lassen. Die beschichteten Partikel sollen für das Lösen und Speichern einer großen Vielzahl von Materialien geeignet sein.

Sie sollen z.B. zur Einkapselung von flüchtigen Geschmackstoffen, Aromen und Ölen, pflanzlichen Fetten, Enzymen für Gärungsprozesse (z.B. Bierherstellung) sowie Konservierungsmitteln verwendet werden können (Patentinhaber: Lyotropic Therapeutics, Inc, Ashland, USA; Patent-Nr.: DE 698 16 778 T2).

 

 

Ein weiteres Patent betrifft die Herstellung von Inulin-Fraktionen in Nano-Größe:

Inulin ist ein Polysaccharid (Zucker), das aus Pflanzen extrahiert wird und als Lebensmittel-Additiv (Süßstoff zur Herstellung kalorienarmer und für Diabetiker geeigneter Lebensmittel, Massemittel) in vielen Ländern der EU zugelassen ist.

Sein Einsatz ist bisher durch geringe Wasserlöslichkeit, Neigung zum Verklumpen etc. eingeschränkt. Durch die Erfindung zur Herstellung von Nano-Inulin sollen Inulin-Moleküle mit Molekulargewichten von 480–2.288 hergestellt werden, wodurch eine bessere Wasserlös-Nano auch als Anabolika:

Der Bereich des Bodybuildings mit anabolen Präparaten stellt einen speziellen Bereich zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln dar. Auch hier werden Präparate mit nanoskaligen Wirkstoffen angeboten.

Beispielhaft seien hier nur zwei Produkte erwähnt, die sich sogar auf medizinische, klinische Tests berufen. Bei Nano Vapor und naNOX9 handelt sich um gefäßerweiternde Mittel in der Grauzone zwischen Nahrungsergänzungsmittel und Medikament, die die Aufnahme der eigentlichen Anabolika fördern und beschleunigen sollen (Margaritella ohne Datum a,b).

Der Nutzen des Produktes für den Verbraucher ist mehr als zweifelhaft. Zudem scheint die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Produktes fragwürdig zu sein. (Patentinhaber: B.S. Silver, SaltLake City, Utah, USA, Patent-Nr: DE 699 07 218 T2).

Die Firma Röhm aus Darmstadt hat ein Patent auf eine multipartikuläre Arzneiform zur Herstellung von Nano-Pellets angemeldet. Diese Erfindung wird vom Patentamt unter Lebensmittelpatenten aufgeführt und ist für so genannte„Nutraceuticals“ einsetzbar.

Sie betrifft Pellets, die aus einer inneren Matrix-Schicht aus Nanopartikeln aufgebaut sind, die Wirkstoffe enthält, und in eine Matrix aus Polymeren eingebettet sind.

Diese Pellets werden im Magen freigesetzt, können in den Darm gelangen und sich dort nach Auflösung an die Darmschleimhaut heften, die ihre Wirkstoffe aufnimmt.

Die Nanopartikel sollen bevorzugt in einer Größe von 50-250 nm vorliegen (Patentinhaber: Röhm GmbH & Co KG, Darmstadt; Patent-Nr.: DE 10 2004 059 792 A1).

Eine weitere Patentanmeldung aus der Grauzone zwischen Nahrungsergänzungsmittel und Pharmazeutika kommt aus Rostock. Für ein Präparat zur Prophylaxe und Therapie von Stresszuständen, von funktionellen und organischen Störungen des Nervensystems und des Stoffwechsels sollen energetisierte/magnetisierte Mikro- und Nanopartikel hergestellt oder eingesetzt werden.

Neben der Aminosäure Glycin und Naturstoffextrakten sollen Zeolithe, Bentonite und Siliziumdioxid in Mikro-/ Nano-Partikelgröße in verschiedenen Präparaten und Ausführungen vorhanden sein (Patentanmelder: Tech, Egon, Rostock; Patent-Nr.: DE 2005 027 905 A1).

 

 

Nanopartikel als Nebenprodukte der Nahrungsmittelproduktion

Bisher wurde der bewusste Einsatz synthetischer Nanomaterialien in der Lebensmittelindustrie dargestellt. Neue Untersuchungen haben aber auch anorganische und unlösliche Nanopartikel ohne jeglichen Nährwert in Lebensmitteln nachgewiesen, die anscheinend unbeabsichtigt durch Abrieb aus den Maschinen, die bei der Lebensmittelverarbeitung benutzt werden, entstehen (Gatti ohne Datum).

So wurden bei einer Untersuchung von Brot und Keksen in etwa 40 % der Proben Verunreinigungen durch anorganische Nano- und Mikropartikelnachweisen (Gatti et al., Veröffentlichung erfolgt).

Zukünftig könnte die unbeabsichtigte Kontamination von Lebensmitteln mit Nanopartikeln noch zunehmen. Bei der Recherche nach Patenten konnten u.a. einige gefunden werden, die Nano-Beschichtungen für Anlagenteile und Maschinen in der Lebensmittelherstellung vorsehen (Anhang Tabelle B).

Außerdem können Nanopartikel auch unbeabsichtigt bei der normalen Verarbeitung von Lebensmitteln als Nebenprodukte entstehen.

Verarbeitungsprozesse, bei denen Nanopartikel von einer Größe von einigen hundert Nanometern und Nano-Emulsionen entstehen, finden z.B. bei der Produktion von Salatsoßen, Schokoladensoßen, Süßungsmitteln, Würzölen und vielen anderen Fertigprodukten statt (Sanguansri und Augustin2006).

 

 

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich

Lebensmittelverpackungen und Küchenartikel

Verlängerung der Haltbarkeit abgepackter Lebensmittel

Die Verpackung von Lebensmitteln war eine der ersten kommerziellen Anwendungen der Nanotechnologie in der Lebensmittelbranche (Roach 2006). Schätzungen zufolge werden derzeit etwa 400-500 Verpackungen mit Nanomaterialien verwendet und im nächsten Jahrzehnt in etwa 25 % aller Lebensmittelverpackungen zu finden sein (Helmut Kaiser Consultancy Group 2007 a; Reynolds 2007).

2003 wurden die meisten Nano-Verpackungen (gemessen am Gewinn) für Lebensmittel, Bier, Erfrischungsgetränke und Säfte verwendet (PIRA International, zitiert in Louvier 2006).

Die Hauptfunktion von Nano-Verpackungen besteht darin, die Produkthaltbarkeit zu verlängern. Dazu werden die Eigenschaften der Verpackungen häufig so verändert, dass Gase und Flüssigkeiten weder ein- noch austreten können oder das Eindringen von UV-Licht verhindert wird (AzoNano 2007; Lagaron et al., 2005; Sorrentino et al.2007).

So hat DuPont mit dem Produkt DuPont Light Stabilizer 210 einen Kunststoff mit Zusatz aus Nano-Titandioxid eingeführt, der die Schäden durch eindringendes UV-Licht bei durchsichtigen Verpackungen reduzieren soll (El Amin 2007a, DuPont ohne Datum).

Mit Durethan KU 2-2601 hat Bayer eine Verpackungsfolie auf den Markt gebracht, die Nano-Plättchen aus Siliziumdioxid enthält und besonders effektiv das Eindringen von Sauerstoff verhindern soll (Bayer ohne Datum).

Auch etliche andere Unternehmen arbeiten derzeit an der Entwicklung von Nano-Verpackungen, die den Gasaustausch oder das Eindringen von UV-Licht verhindern sollen.

Tabelle B im Anhang listet eine Reihe von Patenten für Nano-Verpackungsmaterialien dieser Art auf, die beim Deutschen Patentamt gelistet werden. Lebensmittelverpackungen, die Chemikalien freisetzen Nano-Verpackungen, die Chemikalien freisetzen, ermöglicheneine direkte Interaktion zwischen Verpackung und Lebensmittel.

Die Verpackungen können nanogroße antibakterielle Substanzen, Antioxidationsmittel, Geschmacksstoffe, Geruchsstoffe und „Nutraceuticals“ in Lebensmittel oder Getränke abgeben.

Ziel ist es, die Haltbarkeit zu verlängern sowie deren Geruch oder Geschmack zu verbessern (del Nobile et al. 2004;LaCoste et al. 2005; Lopez-Rubio et al. 2006; Nachay 2007).

In vielen Fällen enthalten die Nano-Verpackungen einen Überprüfungsmechanismus, wodurch die Freisetzung von Chemikalien als Reaktion auf einen bestimmten Impuls erfolgt (Gander 2007).

Gleichzeitig können nicht gewünschte Fremdaromen von den Nano-Verpackungen absorbiert werden. Derzeit werden auch Nano-Kohlenstoffröhren entwickelt, die Sauerstoff oder Kohlenstoffdioxid aus der Packung befördern, da diese zum Verderben der Lebensmittel beitragen (FoodQuality-news.com 2005).

 

 

Essbare Nano-Beschichtungen

Durch Nanotechnologie können essbare Nano-Beschichtungen von nur 5 nm Schichtdicke entwickelt werden, die optisch nicht wahrnehmbar sind und zum Überzug für Fleisch, Käse, Obst, Gemüse, Süßwaren, Backwaren und Fastfood vorgesehen sind.

Sie können das Ein- und Austreten von Gasen und Flüssigkeit verringern oder als Träger von Farbstoffen, Geschmacksstoffen, Antioxidationsmitteln und Enzymen fungieren.

So soll z.B. die Produkthaltbarkeit auch nach Öffnen der Packung verlängert werden (Renton 2006;Weiss et al. 2006). Der Firma Mars Inc. wurde ein Patent auf „essbare Produktemit anorganischen Beschichtungen“ erteilt.

Die Beschichtung besteht aus Titandioxid (United States Patent 5741505, 1995) und soll verhindern, dass die Schokolade nach längerer Lagerung einen grauen Überzug erhält (Boeing, 2005).

Dem Patent zufolge könnten die Beschichtungen auch auf u.a. Keksen, Kartoffelchips und Frühstücksmüsli verwendet werden.

Nach Aussagen der Firma Mars wurde und wird diese Technik nicht eingesetzt und das Patent soll in verschiedenen Ländern auslaufen und nicht erneuert werden (persönliche Mitteilung von Mars Deutschland).

Die US-amerikanische Firma Sono-Tek Corp. hat dagegen im Frühjahr 2007 bekannt gegeben, eine essbare Nano-Beschichtung entwickelt zu haben, die direkt auf Backwarenaufgetragen werden kann (ElAmin, 2007b).

 

 

Verpackungsmaterialien mit Nano-Sensoren (in Entwicklung) Entwickler

Die Verpackungen können z.B.Veränderungen von Temperatur oder Feuchtigkeitsgrad durch einen Farbwechsel anzeigen (Food Production Daily 2006a; Gander 2007; El Amin 2006a).

Verschiedenste Firmen wie Nestlé, British Airways, Mono Prix Supermarkets und 3M verwenden bereits jetzt Verpackungen mit chemischen Sensoren.

Die Nanotechnologie bietet neue Möglichkeiten, diese Anwendungen auszuweiten (Le Good and Clarke 2006). Beispielsweise können intelligente Verpackungssysteme mit kostengünstigeren Radiofrequenz-Identifikationskennzeichen ausgestattet werden (Nachay 2007; Pehanich 2006).

Hierbei handelt es sich um winzige Sender, über die einfache Informationen über das Produkt übermittelt werden können. Dies könnte z.B. die Lagerverwaltung in Supermärkten erleichtern.

Die US-Firma Oxonica hat einen Nano-Strichcode entwickelt, der auf einzelnen Produkten oder Granulaten aufgedruckt und mit einem besonderen Mikroskop abgelesen wird (Roberts 2007).

Die Forschungbefasst sich derzeit aber auch noch mit neueren Formen intelligenter Verpackungen.

So möchte die Firma Psi Nutria, ein Ableger der Firma Sivida, Produkte auf den Markt bringen, die z.B. „Krankheitserreger entdecken, die Versorgungskette kontrollieren, Lebensmittel haltbar machen und die Temperatur beider Lebensmittellagerung überprüfen“ (pSivida 2005).

 

 

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