Ursachen von Kopfschmerzen und Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfweh oder Migräne in der Naturheilpraxis Düren gratis erleben.

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Kopfschmerzen, Kopfweh oder Migräne sind häufige Schmerzzustände, die die Lebensqualität erheblich einschränken können.

Rund 54 Mio. Menschen leiden in Deutschland unter chronischen oder anfallsartigen Kopfschmerzen. In 90 % der Fälle sind es Spannungskopfschmerzen oder Migräne, die die Menschen leiden lassen. Dass Kopfschmerzen in allen Regionen, Kulturen usw. auftreten, spricht für biologische Hintergründe.

Bei der ganzheitlichen Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne ist es wichtig, die Ordnung im Organismus wiederherzustellen, wenn diese durch verschiedene innere und äußere Faktoren und Stressoren gestört wird.

Dabei haben sich nachweislich einige komplementärmedizinische Methoden bewährt, die Naturheilkundler Arndt Werner Leonards vorstellt.

Während Schmerzmittel nur die Symptome bekämpfen - und immer wieder zu unerwünschten Nebenwirkungen führen - versucht die Naturheilkunde die Ursachen der Kopfschmerzen zu ergründen und ganzheitlich zu heilen.

 

Nackenschmerzen & Rückenschmerzen: Ursachen & Therapien - Naturheilpraxis Düren

 

Nahezu 75 Prozent der Bevölkerung gehen irgendwann in ihrem Leben wegen Kopfschmerzen zum Arzt. Aber nicht hinter jeder Kopfschmerz-Attacke verbirgt sich auch eine Kopfschmerzerkrankung.

Treten die Kopfschmerzen häufiger oder regelmäßig auf oder ändern sie sich in ihrer Intensität, ihrem Charakter oder in ihrer Häufigkeit, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Mit moderner Diagnostik können unsere erfahrenen Neurologen eine eindeutige Diagnose Ihres Kopfschmerz-Typs stellen. In der Schön Klinik bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Therapieverfahren, um Ihren Kopf wieder frei zu bekommen.

 

 

SOS: Erste Hilfe Tipps bei Kopfschmerzen

ein kühles Tuch auf die Stirn legen

Schläfen, Scheitel und Nacken sanft massieren (z. B. mit Pfefferminzöl)

Gehen Sie an die frische Luft

Baden entspannt die Muskulatur

Kaffee steigert die Durchblutung und kann so Kopfschmerzen lindern

Entspannungs- und Atemübungen (z. B. autogenes Training und progressive Muskelentspannung)

Medikamente wie Acetylsalicylsäure und Paracetamol

Bei häufigen Beschwerden ist ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen

 

 

Was sind Kopfschmerzen?

Der medizinische Begriff für Kopfschmerzen ist Cephalgie. Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Der Schmerz wird meistens durch übererregte Zellen im Schädel verursacht.

Beim Kopfschmerz besteht kein offensichtlicher körperlicher Schaden, allerdings geraten Neuronen-Verbände aus dem Gleichgewicht. Er entshet außerhalb des Gehirns, denn das Gehirn selbst besitzt keine Schmerzrezeptoren und ist somit schmerzunempfindlich.

Zu starker Druck auf die Hirnhäute und die in ihnen verlaufenden Nervenbahnen kann allerdings Schmerzen auslösen. Auch eine verringerte Durchblutung oder eine Entzündung der Hirnhaut (Meningitis) kann die Beschwerden auslösen.

In Deutschland leiden mehr als 50 Millionen Menschen im Laufe ihres Lebens an unterschiedlichen Kopfschmerz-Arten. Kopfschmerzen zählen damit neben Rückenschmerzen, vor allem bei Frauen, zu den häufigsten Leiden.

Die Beschwerden fallen sehr vielseitig aus. Sie können verschiedene oder mehrere Stellen des Kopfes betreffen, in Attacken auftreten oder durchgehend spürbar sein. Kopfschmerzen gelten entweder als eigenständige Erkrankung oder auch als Begleitsymptom.

Am häufigsten kommen die sogenannten „Bagatellschmerzen“ vor, bei der die Ursache z. B. eine lange Partynacht, eine Grippe oder Überlastung am Computer ist. Eine ernsthafte Erkrankung liegt in diesen Fällen nicht vor.

 

 

Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzen sind eine sehr seltene Form der Kopfschmerzen, die gehäuft, episodisch auftritt (englisch cluster = Haufen). In Deutschland ist nur jeder Tausendste davon betroffen, wobei sie bei Männern häufiger auftreten als bei Frauen.

Betroffene werden über Wochen oder Monate täglich bis zu achtmal von den Schmerzen heimgesucht, dann über Monate oder Jahre gar nicht. Darüber hinaus gibt es auch chronische Fälle ohne oder mit nur sehr kurzen schmerzfreien Phasen.

Der Schmerz wird von Betroffenen als heftig, bohrend oder stechend beschrieben. Die Attacken dauern in aller Regel jeweils zwischen 15 Minuten und drei Stunden an. Die Schmerzen äußern sich einseitig im Bereich der Augenhöhle und der Schläfen.

Tränende und gerötete Augen, Rötungen des Gesichts, eine laufende oder verstopfte Nase und/oder ein hängendes Augenlid sind typische Begleiterscheinungen.

Manche Patienten laufen während einer Attacke ununterbrochen hin und her oder schaukeln mit dem Oberkörper vor und zurück. Alkohol, flackerndes oder grelles Licht sowie bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe gehören zu den häufigsten Auslösern.

 


Sekundäre Kopfschmerzen

Sekundäre Kopfschmerzen sind in der Regel Begleiterscheinungen einer anderen Erkrankung an Hals, Ohren oder Zähnen. Diese symptomatischen Kopfschmerzen können aber auch in Zusammenhang mit einer Infektion, als Nebenwirkung von Medikamenten oder Verletzungen am Kopf auftreten.

Bei funktionalen Störungen wie z.B. Sprachstörungen, sollten mittels neurologischer Untersuchungen schwerwiegendere Erkrankungen (Hirntumore) ausgeschlossen werden. Auch bei Infektionen der Atemwege wie einem Schnupfen kann es häufig zu kopfschmerzähnlichen Symptomen kommen.

Sekundäre Kopfschmerzen sind seltener als primäre Kopfschmerzen. Sie machen nur rund acht Prozent aller Kopfschmerzleiden aus.

 


Kopfschmerzen: Arten

Kopfschmerzen werden nach der Liste der IHS (International Headache Society) nicht mehr nach ihrer Ursache, sondern phänomenologisch, also bspw. nach Art und Häufigkeit der Symptome, eingeteilt.

Insgesamt geht die IHS von mehr als 200 Kopfschmerzarten aus, fasst diese jedoch in zwei Kategorien zusammen: primäre und sekundäre Kopfschmerzen.

 


Primäre Kopfschmerzen

Bei primären Kopfschmerzen ist keine eindeutige Ursache erkennbar.

 


Spannungskopfschmerzen

Die häufigste Form der Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen. Diese können zwischen einer halben Stunde und einer Woche lang anhalten. Dabei sind beide Seiten des Kopfes von einem drückenden oder beengenden Schmerz in leichter bis mittlere Stärke betroffen.

Die Schmerzen strahlen vom Hinterkopf zur Stirn oder in die Schulter aus. In der Regel treten die Beschwerden nur gelegentlich auf, können jedoch auch zum Dauerzustand werden.

Der Spannungskopfschmerz ist als chronisch zu kategorisieren, wenn er über mindestens drei Monate hinweg an mehr als 14 Tagen pro Monat auftritt. Vor allem Stresssituationen rufen die Spannungskopfschmerzen hervor.

Auch muskuläre Verspannungen des Nackens sowie Nikotin oder Alkohol zählen zu den Auslösern. Körperliche Aktivität kann die Beschwerden lindern.

 


Migräne

Migräne ist die zweithäufigste Kopfschmerz-Art und kann den Alltag von Betroffenen stark einschränken. Sie äußert sich durch einseitige, anfallsartige, pulsierende und starke Schmerzen, die im Verlauf der Attacke auch die Kopfseite wechseln und sich schon bei leichter körperlicher Aktivität verschlimmern.

Eine Attacke kann wenige Stunden bis mehrere Tage anhalten. Migräne ist im Gegensatz zu anderen Kopfschmerzarten chronisch. Etwa die Hälfte aller Betroffenen erleidet eine Attacke pro Monat, jeder Zehnte hat mit vier und mehr Anfällen zu kämpfen.

Geräusche und Licht wirken oft schmerzverstärkend. Zudem gehören Übelkeit und Erbrechen zu den gängigen Symptomen. Eine Attacke kann von Sehstörungen wie Flimmern, Schlieren, Linien oder Gesichtsfeldausfällen, Kribbeln in Armen und Beinen sowie Wortfindungsstörungen begleitet werden.

Typische Vorzeichen, die bereits vor Einsatz des eigentlichen Kopfschmerzes auftreten, sind Stimmungsänderungen wie Niedergeschlagenheit und Hyperaktivität oder auch Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel und Speisen.

Der Auslöser für Migräne kann in den Genen liegen. Bestimmte Umstände, die von Mensch zu Mensch variieren, lösen sie dann letztendlich aus.

Neben Klimaeinflüssen, zählen dazu auch bspw. grelles Licht, Wetterumschwünge, hormonelle Veränderungen (der weibliche Zyklus oder die Einnahme von Hormonpräparaten), Stress, seelische oder körperliche Anstrengung sowie Änderungen im Tages- und Lebensrhythmus.

Auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel wie Rotwein und Schokolade sowie bestimmte Arzneimittel können Migräneanfälle begünstigen.

Im Vergleich zu chronischen Spannungskopfschmerzen lässt sich eine Migräne sehr gut medikamentös behandeln. Eine nicht-medikamentös eingestellte Migräne kann für Betroffene eine sehr starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Schon kleine körperliche Anstrengungen sind dann oft nicht möglich.

 

 


Medikamentenkopfschmerz

Schmerzmittel zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen können zu Dauerkopfschmerzen führen. Betroffene greifen aus Angst vor Schmerzattacken teilweise täglich zu Schmerzmitteln oder erhöhen die Dosierung eigenmächtig.

In der Folge entsteht ein Teufelskreis, denn die überdosierte Einnahme kann sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirken und die Grenze, ab der ein Reiz als Schmerz wahrgenommen wird, herabsenken.

Reize, die vom Schmerzzentrum zuvor als normal bzw. nicht schmerzhaft wahrgenommen wurden, führen dann zu Schmerzempfinden.

In der Folge werden die Kopfschmerzen chronisch und halten mindestens 15 Tage pro Monat an. In Deutschland sind etwa 40 bis 50 Prozent aller Patienten mit chronischen Beschwerden vom Medikamentenkopfschmerz betroffen.

Sobald Schmerzmittel über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten an mindestens 10 bis 15 Tagen pro Monat eingenommen werden, besteht das Risiko, dass sich daraus chronische Kopfschmerzen als Folge des Schmerzmittel-Übergebrauchs entwickeln.

 


Kopfschmerz infolge einer Erkrankung

In seltenen Fällen resultieren Kopfschmerzen aus organischen Schäden, Krankheiten oder Verletzungen.

Bei diesen Anzeichen, ist ärztlicher Rat einzuholen:

Fieber und Schüttelfrost
Steifer Nacken und/oder Schmerzen in Nacken und Rücken
Muskel- und Gelenkschmerzen, die schlimmer werden oder dauerhaft bestehen
Müdigkeit
Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen gepaart mit Erschöpfung, Übelkeit, Schwindelgefühl und Schwierigkeiten beim Gehen
Wenn sich gewohnte Kopfschmerzen nach Jahren plötzlich verändern

Auslöser dieser Kopfschmerzen können Infekte, Verspannungen, Flüssigkeitsmangel, nicht korrigierte Sehschwächen, Wetterfühligkeit oder Stress sein. Auch der Katerkopfschmerz gehört dazu.

Die meisten Auslöser von gelegentlichen sekundären Kopfschmerzen sind allerdings unbedenklich. Die Beschwerden lassen sich meistens durch Schlaf und Entspannung, Bewegung an der frischen Luft, zwei Liter Wasser täglich sowie ausgewogene Ernährung in den Griff kriegen.

Tipp, um den Auslöser der Beschwerden zu identifizieren: Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch. Ihre Beobachtungen zu Art, Dauer, Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen sowie zu Ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können dem Arzt Erkenntnisse für seine Diagnose liefern.

 

 

Kopfschmerzen behandeln mit der ganzheitlichen Strategie

 

Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten Schmerzformen. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger leiden gelegentlich bis regelmäßig darunter.

 

 

Kopfschmerz & Untätigkeit = keine Heilung in Sicht

Von Kopfschmerzen wird man häufig ganz spontan, ohne erkennbare körperliche Erkrankung, heimgesucht. Immer dann behandelt die Schulmedizin mit Schmerzmitteln.

Das mag kurzfristig helfen, auf lange Sicht löst das die Problematik nicht. Nach Umfragen vertrauen derzeit auch nur 30 % der Schmerzgeplagten auf die Schulmedizin. Hier sind andere naturheilkundlichen Strategien gefragt.

Die Kopfschmerzen werden, je nach Art der auslösenden Ursache, in primäre und sekundäre Kopfschmerzen eingeteilt . Sie könnenals pulsierend, drückend, brennend oder dumpf empfunden werden.

 

 

Ordnungstherapie

Der Begriff „Ordnung” bedeutet Ausgeglichenheit der individuellen Ansprüche und Bedürfnisse des Menschen mit den Gegebenheiten seiner Natur und seiner Umwelt.

Der Zustand der Ordnung, d. h. der geistigen, seelischen und körperlichen Ausgeglichenheit des Organismus, lässt sich formal mit Gesundheit gleichsetzen.

Krankheit hingegen stellt im weitesten Sinne einen Zustand der Unordnung im Organismus dar. Stress im Allgemeinen gilt meist als Auslöser eines Migräneanfalles.

Verschiedenste Triggermechanismen können sich individuell als Stressor und somit als Ursache oder Auslöser einer Migräne verantwortlich zeigen.

Als Ziel der Ordnungstherapie gilt es, konstitutionelle und konditionelle Schwächen und Belastungen (Stressoren) des Patienten zu identifizieren, um diese unmittelbar und in ihrer Gesamtheit zu behandeln und im weiteren Verlauf zu meiden.

Bei den primären Kopfschmerzen stellen die Schmerzen das eigentliche Krankheitsbild dar wie z.B. Spannungskopfschmerz, Migräne oder Cluster-Kopfschmerz.

Sekundäre Kopfschmerzen treten dagegen als Folge einer anderen Erkrankung im Kopfbereich wie Tumore, Stirnhöhlenentzündung, Meningitis etc. auf.

Um andere Krankheitsursachen auszuschließen sollte aus Sicht des Psychologen Arndt Werner Leonards immer ein Neurologe der erste Ansprechpartner des Kopfschmerzpatienten sein.

Weiterhin gelte es Auslöser für den Kopfschmerz zu identifizieren und verstärkende Faktoren (hier auch sekundären Krankheitsgewinn) herausarbeiten.

 


Die ganzheitliche Betrachtung

Wesentlich nachhaltiger helfen ganzheitliche Strategien, die alle Faktoren wie Stress, Ernährung, Hormone, Genussmittel, Lebensrhythmus und die Psychohygiene miteinbeziehen.

Auch wenn die Kopfschmerzanfälle selbst oft nicht aus der Welt geschafft werden können, erleichtern Verhaltensregeln (Hausmittel, Vorbeugen) das Leben mit Kopfschmerzen und senken sogar die Anfallshäufigkeit.

Experten unterscheiden bis zu 250 verschiedene Arten von Kopfschmerz.

Häufigster Schmerz ist der Spannungskopfschmerz, gefolgt von Migräne.

Diese primären Schmerzen machen ca. 90 % aller Kopfschmerz-Diagnosen aus. Sie sollen im Folgenden näher beschrieben und ihre Behandlungsmöglichkeiten erörtert werden.

 


Aber immer am Ball bleiben

Ohne Eigenleistung und konsequente Vorbeugung wird sich jedoch nichts ändern.

Dennoch: von den Maßnahmen dürfte die gesamte Lebensqualität profitieren.

 

 

Symptome und Diagnose des Spannungskopfschmerzes und der Migräne - Kopfschmerzen - Kopfweh oder Migräne? Ursachen & Behandlung - Naturheilpraxis Düren

 

Bei Spannungskopfschmerzen ist schnelle Hilfe gefragt.

Schließlich umspannt der dumpfe bis ziehende Schmerz den gesamten Kopf wie ein Schraubstock – alltägliche Arbeiten und Freizeit-Aktivitäten können da zur Belastungsprobe werden.

Spannungskopfschmerzen sind meist mittelstarke Kopfschmerzen dumpf-drückenden Charakters und beidseitig über den gesamten Kopf lokalisiert.

Oft werden die Schmerzen im Nacken oder Hinterkopf empfunden, bzw. als von dort ausstrahlend lokalisiert.

Der Nutzen von freiverkäuflichen, chemischsynthetischen Schmerzmitteln wie z.B. Ibuprofen, Paracetamol (PCM) und Acetylsalicylsäure (ASS) ist unumstritten und sollte individuell im Nutzenvergleich zu pflanzlichen Präparaten ausgetestet werden.

Doch schon vor dem ersten Einsatz von Medikamenten durch den Leidenden sollten nichtmedikamentöse Verfahren zur Selbsthilfe begriffen werden. Doch was hilft wirklich bei Spannungskopfschmerzen?

Im Unterschied zur Migräne sind Spannungskopfschmerzen nicht von Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen begleitet. Die meisten Betroffenen versuchen noch unter diesen Kopfschmerzen zu arbeiten.

Als chronisch wird der Kopfschmerz bezeichnet, wenn er an mehr als 15 Tagen im Monat bzw. 180 Tagen im Jahr auftritt, ansonsten heißt er episodisch.
Ursache von Spannungskopfschmerzen

Als mögliche Ursache wird eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit der Kopfmuskulatur diskutiert. Schlechte Sitzpositionen am Arbeitsplatz, Schlafen in einem unbequemen Bett oder ein Fehlbiss der Zähne können dann einen Spannungskopfschmerz auslösen.

Aus Sicht der Psychologin Dr. Ulrike Nagorsen sind die Grundlagen und Ursachen für die Entstehung von Spannungskopfschmerz weitgehed ungeklärt.

Bei sehr vielen Patienten findet sich jedoch eine erheblich erhöhte Anspannung verschiedenster Muskelgruppen im Nacken und oberen Rückenbereich.

Eine erhöhte Muskelspannung im Musculus trapezius kann z.B. Folge vermehrter Brustatmung sein auch unter Stress kommt es zu einer erhöhten Anspannung der Nackenmuskulatur, die nicht mehr wahrgenommen und ausreichend entspannt werden kann.

Abgesehn von allen längerfristig wirksamen Faktoren, die einen Spannungskopfschmerz begünstigen kann auch einfach mal Flüssigkeits-und Frischluftmangel einen Spannungskopfschmerz auslösen.

Als weitere Auslöser von Spannungskopfschmerzen gelten negativer Stress durch chronische Überforderung, Wetterfühligkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Übersäuerung des Körpers.

 

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Ausdauertraining gegen Kopfweh - Warum hilft Ausdauersport gegen Migräne?

 

Definitionsgemäß erreicht der Spannungskopfschmerz eine leichte bis mittlere Intensität und verstärkt sich nicht durch körperliche Routineaktivitäten und wird dann auch nicht pulsierend. Mehr noch: Spannungskopfschmerzen sprechen auf Bewegung gut an.

 

Warum hilft Ausdauersport gegen Migräne?

Es wird angenommen, dass beim sportlicher Aktivität ähnliche physiologische Prozesse im Gehirn ablaufen, wie bei einer Migräneattacke, nur in abgeschwächter Form.

Es werden bestimmte Botenstoffe und Neuropeptide, wie das bei Migräne relevante Calcitonin Generelated Peptid (CGRP) freigesetzt. Deshalb wird vermutet, dass regelmäßiger Ausdauersport das Migränehirn desensibilisiert, also stärkt und abhärtet.

Außerdem kann körperliche Bewegung das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen, das im Falle eines Ungleichgewichts maßgeblich an der Auslösung und Schwere der Attacke beteiligt ist.

Eine Studie der University of Gothenburg in Schweden hat gezeigt, dass Ausdauersport genauso wirksam darin ist, einer Migräneattacke vorzubeugen wie das prophylaktische Migränemedikament Topimarat.

Auch in den Leitlinien der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft wird regelmäßige sportliche Aktivität z.B. in Form von Ausdauertraining oder Bewegungstherapie zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen empfohlen.

Laut einer deutschen Studie stellt das Steigern der eigenen Fitness eine nebenwirkungsfreie Möglichkeit dar, die Migränehäufigkeit zu reduzieren.

Sportliche Übungen, die zu einer erhöhten körperlichen Kondition führen, sind somit eine alternative Form der Migränetherapie, sehr anstrengende Sportarten eignen sich hingegen nicht zum Vorbeugen von Migräne oder Spannungskopfschmerzen.

Durch diesen aktiven Umgang mit der Schmerzerkrankung beugst du Vermeidungs- und Schon-Verhalten vor und erkennst, was du trotz Migräne alles schaffen kannst.

Mithilfe dieser aktiven Bewältigungsstrategie erlangst du mehr Kontrolle über die Auswirkungen deiner Krankheit zurück.

Deshalb möchten wir dir zusätzlich zu den bisher in M-sense enthaltenen Entspannungsmethoden, Imaginationen und physiotherapeutischen Übungen nun mit dem Sport-Modul eine weitere nicht-medikamentöse Therapiemethode zur Seite stellen.

 

Nicht nur zur Prophylaxe, sondern auch zur Behandlung akuter Spannungskopfschmerzen ist Bewegungs- und Ausdauertraining hilfreich.

• Besonders zu empfehlen sind Sportarten an der frischen Luft, wie beispielsweise Radfahren, Walking, Jogging oder auch Schwimmen.

• Wichtig ist, dass mindestens dreimal in der Woche für etwa 30 Minuten trainiert wird. Damit ein Trainingseffekt eintritt, sollte man den Körper nicht zu viel und nicht zu wenig belasten.

• Um Kopfschmerzen vorzubeugen liegt die optimale Pulsfrequenz im gesundheitsfördernden Ausdauertraining bei 180 Schlägen pro Minute minus Lebensalter. Eine 40-jährige Frau sollte also gemäß dieser Faustregel im Pulsbereich um 140 Schläge pro Minute trainieren (180 - 40 =140).

 

 

Therapie in der Schulmedizin

 

Viele Kopfschmerzgeplagte suchen nach alternativen, ganzheitlichen Therapien. Ob die wirken, ist in den meisten Fällen nicht wissenschaftlich bewiesen, aber sehr viele Schmerzpatienten berichten von sehr guten Erfolgen der ganzheitlichen Naturheilkunde und alternativen, ganzheitlichen Therapien.

Aus schulmedizinischer Sicht werden zur Behandlung des Spannungskopfschmerzes und der akuten Migräne Medikamente eingesetzt. Es handelt sich meist um die Arzneistoffe Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen und Diclofenac eingesetzt.

Diese so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wirken schmerzstillend und entzündungshemmend, indem sie bestimmte Entzündungsmediatoren unterdrücken.

 

Als Nebenwirkungen sind bekannt:

Magen-Darm-Beschwerden, Störungen der Blutgerinnung und Analgetikaasthma.

 

Überdies werden häufig die Wirkstoffe Paracetamol und Phenazon. Diese gehören nicht zur Gruppe der NSAR.

Ihr Wirkmechanismus ist noch nicht befriedigend geklärt. Paracetamol gilt als vergleichsweise schwaches Schmerzmittel mit allerdings besserer Verträglichkeit.

Bei längerem Gebrauch, zu hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Medikamenten hat es in jüngeren Studien allerdings lebertoxische Nebenwirkungen gezeigt.

Bei mittelschwerer bis schwerer Migräne werden in erster Linie so genannte Triptane verordnet. Sie lindern den Schmerz und die Begleitsymptome, indem sie die Ausschüttung der am Schmerzgeschehen beteiligten Neuropeptide hemmen.

Da Triptane tendenziell die Blutgefäße verengen, dürfen sie nicht angewendet werden bei Menschen, die an Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns leiden. Sie bleiben wirkungslos bei Spannungskopfschmerz.

 

Die Dosierung der genannten Schmerzmittel ist gut abzuwägen. Sowohl eine zu starke als auch eine zu schwache Dosierung kann zu Dauerkopfschmerz führen.

 

Erstere, weil sie die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen, Gewöhnungseffekten und medikamentenbedingtem Kopfschmerz erhöht, letztere, weil sich der abgeschwächte, aber fortdauernde Schmerz ins körperliche Schmerzgedächtnis einschreiben kann.

Bei synthetischen Kopfschmerzmitteln gilt daher als Regel: nicht öfter als 10 Tage im Monat einnehmen und nicht länger als drei Tage in Folge.

Grundsätzlich sind synthetische Schmerzmittel gar nicht als ursächliche Therapie, sondern für den Notfall als eine geeignete Übergangslösung auf dem Weg zu ursächlicheren Therapien zu betrachten.

Wann immer Kopfschmerzen gehäuft auftreten, sind naturheilkundliche Maßnahmen im Vorfeld, Ursachenforschung und Umstellungen von Lebens- bzw. Essgewohnheiten dringend anzuraten.

 

 

Schmerztherapie in der Naturheilkunde

 

Heilpflanzen:


Ätherische Öle:

Viele Menschen empfinden durch Kühlung eine wohltuende Schmerzreduktion. Die Kälterezeptoren sprechen nicht nur auf Kälte an, sondern – und das ist der Trick – auch auf verschiedene ätherische Öle und Alkohol: Pfefferminzöl (am besten belegt), Eukalyptusöl, Lavendelöl.

Naturheilkundliche Maßnahmen zielen zwar auch darauf ab, den akuten Kopfschmerz zu lindern, sind aber mehr darauf ausgerichtet, die Ursachen für sein Auftreten aufzuheben und die Grundregulation in eine gesunde, stabile Ordnung zu bringen.

Schmerzen weisen immer auf eine – mitunter subtile – Fehlregulation oder Fehlfunktion hin. Diese gilt es, auf physischer wie seelischer Ebene zu erkennen und zu verändern. Die Naturheilkunde hält dafür eine Fülle von Maßnahmen bereit.


Phytotherapie – Heilkunst mit Pflanzen gegen Kopfschmerzen

Heilpflanzen bieten die bislang noch viel zu wenig erkannte und genutzte Möglichkeit, sowohl auf der physischen, wie auch auf der strukturellen und seelischen Ebenen des Menschseins die Beschwerdeursachen genau auf die Lebenssituation abgestimmt individuell anzugehen.

Hochdosierte standardisierte Phytotherapeutika reizen dabei vornehmlich die stoffliche Seite aus, womit sie allerdings häufig einen Großteil des pflanzlichen Heilpotenzials verschenken im Vergleich zu einer wesensgemäßen Anwendung.

Der wesensgemäße Einsatz von Heilpflanzen ist zu komplex, um ihn hier in Kürze darstellen zu können. Er berücksichtigt, dass die belebte Natur eine Art Universalsprache ausgebildet hat, die es beispielsweise Tieren erlaubt, im Krankheitsfall das für sie passende Heilkraut zu erspüren.

Dieses über die Sinne vermittelte „Erkennen“ der Wesensart einer Pflanze erlaubt, den Organismus als Ganzes umzustimmen und damit auch Umstellungsprozesse in der Lebensführung oder förderliche Bewusstseinsprozesse mit zu unterstützen.

Entsteht der Kopfschmerz bei einem Patienten aus einer Lebenssituation der Zerfahrenheit, Verlärmung, Disharmonie oder Herzensunruhe, dann ist die pflanzlich-homöopathische Urtinktur aus der Passionsblume - Passiflora incarnata – als Mittel der Wahl anzusehen.

Ihre Wesensqualitäten lassen sich am besten mit Harmonisierung, Sammlung, Herzensruhe, Stille beschreiben und sind an der Blütengestalt erkenntlich.

So wirken beispielsweise die unzähligen feinen Fäden der Blüten-Nebenkrone nach außen hin wie ein bewegtes Wellenmeer, was sich in konzentrischen Kreisen zur Mitte hin zunehmend beruhigt.

Eine Unruhe im Untergrund der Seele, ein nach innen genommenes Aufgewühltsein, das ist das Einsatzgebiet von Passiflora. Sie wirkt außerdem angst- und krampflösend und hat sich auch bei wetterbedingten Kopfschmerzen gut bewährt.

Bei Spannungskopfschmerzen, die aus Belastungen, Arbeiten unter Zeitdruck oder Überforderung entstehen, ist die aufrichtende, stärkende Qualität des Hafers angezeigt.

Hafer ist eine Pflanze, die sich von keinem Sturm knicken lässt. Mit ihren locker aufgehängten Ähren stemmt sie sich den einstürmenden Kräften nicht starr entgegen, sondern pendelt sie gelassen aus.

Eine pflanzlich-homöopathische Urtinktur von Avena sativa hilft daher vor allem bei nervösen Erschöpfungszuständen und kann insbesondere dazu beitragen, regelmäßig (gewohnheitsmäßig) genutzte Schmerzmittel zu verringern oder abzusetzen.

Bedarf es eines Impulses, von Altem loslassen zu können, zu mehr Gelassenheit oder mehr lebenserweckender Wärme, leistet die pflanzlich-homöopathische Urtinktur der Gundelrebe – Glechoma hederacea – ausgezeichnete Dienste.

Sie ist eine kommunikative Pflanze und immer in Gesellschaft anderer Pflanzenbestände zu finden. Ihre weichen, halbrunden, rhythmisierten Blattformen strahlen etwas Beschwingtes, sehr Lebendiges aus.

Jede Tendenz, sich in den Vordergrund zu drängen, ist ihr fremd. So vermag sie denn auch vom Einzelkämpfertum zu befreien und der Vorstellung, alles selbst leisten zu müssen.

Bei Migräne hat sich, wie mehrere Studien zeigen, insbesondere die Pestwurz – Petasitis – bewährt. Sie konnte die Zahl der Migräneanfälle bis zu 60 % senken. Ihre Inhaltsstoffe sind noch nicht vollständig bekannt.

 

 

Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards - Alternativmedizin & Ganzheitliche Medizin

 


Aromatherapie bei Kopfschmerz

Aromatherapien stellen eine ganz eigene Richtung in der Naturheilkunde dar, die deswegen auch professionell begleitet werden sollte. Ihre Wirkung ist sowohl auf stofflicher wie auch sinnlicher Ebene zu suchen.

Es hat daher wenig Wert, Aromen einsetzen zu wollen, die der Patient nicht mag. Die Abwehrreaktionen machen den vermeintlichen Nutzen zunichte.

Eine entspannende und schmerzstillende Wirkung ist z.B. für die (meist in fetten Ölen gelösten) ätherischen Öle von Lavendel, Majoran oder Pfefferminze nachgewiesen.

Bei Pfefferminze ist die schmerzstillende und dazu noch kühlende Wirkung einer Kopfschmerz-Tablette vergleichbar, ohne dass jedoch Nebenwirkungen bekannt wären.

Empfindsame Menschen können unmittelbar erriechen, welche Duftqualität ihnen gut tut oder Linderung verschafft. Bei Kopfschmerz haben sich neben den genannten Ölen außerdem Angelikawurzelöl, Grapefruitöl, Litseaöl und Bergamottenöl bewährt.

Bei Kindern und Jugendlichen werden bei den in letzter Zeit häufiger zu verzeichnenden Spannungskopfschmerzen gute Erfolge mit Ölen von Mandarine, Bergamotteminze und Vanille berichtet.

Zur Anwendung gibt man gewöhnlich 1-2 Tropfen (nicht mehr!) auf ein Taschentuch und reibt damit Schläfen und Nacken ein.

Alternativ, vor allem nach einem anstrengenden Tag, können die ätherischen Öle auch in ein heißes Entspannungsbad gegeben werden, wozu sie zuvor mit Honig, Sahne oder Meersalz als Emulgatoren vermischt werden sollten.

Für das Bad können auch Öle von Muskatellersalbei, Rosengeranie oder Sandelholz zum Einsatz kommen.


Spagyrik bei Kopfschmerz

Spagyrik ist ein anderer, von Paracelsus eingeführter Name für Alchemie, übertragen auf die Herstellung von Arzneimitteln. Spagyrischen Zubereitungsformen liegt die Vorstellung zugrunde, dass Stoffe nicht in erster Linie durch Eigenschaften, sondern durch Prinzipien charakterisiert sind.

Die Prinzipien lassen sich von einem Stoff auf den anderen übertragen. Es geht hier um die Kraft der Wandlung, siehe Medizinische Woche Baden Baden 08: Fricke, die in der besonderen Aufbereitung dem Menschen zugänglich gemacht werden soll.

Trotz fehlender wissenschaftlicher Grundlagen über mögliche Wirkmechanismen, hat sich die Spagyrik in der praktischen Anwendung bewährt und als Teil naturheilkundlicher Heilungsweisen durchgesetzt.

Zur Linderung von Spannungskopfschmerzen hat die Spagyrik eine aufwändige, sehr komplex aufbereitete Mischung entwickelt, die zusammengefasst die Prinzipien kolloidalen Silbers, Silbercitrats sowie einer Tabakblätterdilution nutzt und diese mit einer spagyrischen Komplextinktur aus Beifußkraut, Mistelkraut, Pfingstrosenblüten, Christrosenwurzel, sowie Ammoniumbromid, Kaliumbromid und Natriumbromid kombiniert.


Schüsslersche Biochemie bei Kopfschmerz

Das vom homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler entwickelte Heilungsverständnis basiert auf der Annahme, dass alle Krankheiten Ausdruck einer gestörten Biochemie sind, und diese wiederum ein gestörter Mineralhaushalt zugrunde liegt.

Indem eine fehlende mineralische Information den Zellen wieder in verdünnter und verschüttelter Form – analog zur homöopathisch potenzierten Form - zugeführt wird, lässt sich nach seinen Beobachtungen der Organismus wieder in seine biochemische Grundregulation zurückführen.

Aus seinem System von zwölf mineralischen Salzen ist es das siebente, Magnesium phosphoricum , dem schmerzstillende und krampflösende Eigenschaften zugesprochen werden (Nr. 7 in heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken).

Gute Resultate bei Spannungskopfschmerz und Migräne sind - je nach Antlitzanalyse - auch mit den Salzen Nr. 2 (Calcium phosphoricum), Nr. 5 (Kalium phosphoricum) und Nr. 8 (Natrium chloratum) berichtet worden.


Biofeedback bei Migräne

In der Praxis von Dr. Nagorsen spielt Biofeedback bei der Migräne-Behandlung eine zentrale Rolle: "Die wichtigste nicht-medikamentöse Beahndlung der Migräne ist das Vsaokonstriktionstraining.

Bei dieser speziellen Form des Biofeedback lernen die Patienten den Durchmesser und die Variabilität ihrer Gefäße zu beeinflussen. Mit Hilfe einer Sonde, die auf der Schläfenarterie platziert wird kann der Durchmesser des Gefäßes gemessen werden.

Dies ermöglicht ersten im akuten Anfall der explosionsartigen Erweiterung des Gefäßes entgegen zu wirken (das ist genau der Effekt, den wir ansonsten mit Hilfe der Triptane erzielen).

Darüber hinaus ermöglicht ein Vasodilatationstraining die Gefäße zu trainieren und einer chronischen Gefäßverengung entgegen zu wirken. Dies ist eine Anfallsprophylaxe, die der medikamentösen Therapie in der Langfristigkeit ihrer Wirkung überlegen ist.

Das Biofeedback ist das einzige wirksame klinisch geteste nicht-medikamentöse Verfahren in der Behandlung der Migräne. Im Schnitt werden 15-20 Sitzungen benötigt.

Es wird im Schnitt eine Reduktion der Anfallsfrequenz von 50-70 % erreicht und eine Reduktion der Anfallsdauer und Schmerzintensität von Über 50 %. Bei allen Patienten findet sich ein deutlicher rückgang der Medikation (Ergebniss aus Metaanalyse von 55 Biofeedbackstudien mit 1721 Patienten-Nestoriuc et al. 2005).


Homöopathie bei Kopfschmerz

 

Eine homöopathische Behandlung von Kopfschmerzen schlägt am besten an, wenn die Mittel sofort bei den ersten Anzeichen genommen werden. Entsprechend der Arzneimittelbilder kommen in Betracht:

 

Sanguinaria (Blutwurz) - bei Kopfschmerzen, die morgens beginnen und sich über den Tag hin steigern; Migräne, wenn sie mit Erbrechen verbunden ist.

Spigelia (Wurmkraut) – bei starken halbseitigen Kopfschmerzen.

Die Potenz wird dabei vom Therapeuten entsprechend der Übereinstimmung mit dem jeweiligen vollständigen Arzneimittelbild höher oder tiefer gewählt.

Kneipp- und Hydrothermotherapie bei Migräne

Belladonna (Tollkirsche) - bei stark klopfenden, hämmernden Kopfschmerzen mit Verschlechterung durch Lärm und Licht.

Gelsemium (Gelber Jasmin) - bei Nackenkopfschmerzen, die sich bis zur Stirn hin ausbreiten; zittrige Schwäche.

Iris versicolor (Schwertlilie) – bei Gefühlen, wie wenn der „Kopf platzt“; Migräne in Entspannungs- und Ruhephasen die sog. Sonntagsmigräne.

Kneipp-Therapie:

Dreiviertelbad mit ätherischen Ölen wie Melisse, Rosmarin, Baldrian als Badezusatz

ansteigendes Fußbad (Schiele-Bad)auch im Anfall

Wassertreten, Trockenbürsten, Wechselduschen präventiv

Quarkauflagen oder kalter Gesichtsguß im Stirnbereich (im Anfall)

Bürstenbäder

ansteigendes Armbad, Wechselarmbad, Wechselarmguss

Nackenguss temperaturansteigend



Sauna

im Anfall auch Einlauf (Flüssigkeitszufuhr bei Erbrechen, Vagusaktivierung)

Schwermetallausleitung, Herdsanierung und Minimierung elektromagnetischer Belastung bei Kopfschmerzen

 

Aus Sicht von des Umweltmediziners Dr. Mutter spielen vor allem Schwermetalle als Ursache von Kopfschmerzen eine Rolle:

In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass eine Hauptursache für Kopfschmerzen die Belastung mit Schwermetallen aus Zahnfüllungen darstellt. Dazu gehören Amalgamfüllungen, die zu über 50 % aus Quecksilber bestehen, sowie verschiedene Goldfüllungen oder Kronen und weiterhin Titan-Implantate.

Darüber hinaus können chronische Metallablagerungen im Kieferknochen, Kieferknochenentzündungen, Störfelder (wie z.B. wurzeltote Zähne) die Ursache von Kopfchmerzen sein.

In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass sich bei über 70 % der Patienten, welche sich unter besonderen Schutzmaßnahmen die Zahnmetalle entfernen ließen und danach evtl. eine echte Schwermetallausleitung durchführten, die chronischen Kopfschmerzen oder Migräne gebessert oder geheilt wurden.

Dies deckt sich auch mit den therapeutischen Erfahrungen. Eine sicherere Zahnmetallentfernung, sowie Beseitigung von Störfeldern und Amalgamsplittern aus dem Kieferknochen führt schon meist zu einer Besserung.

Bei zusätzlicher Entgiftungstherapie verschwinden die Schmerzen dauerhaft in fast 90 % der Fälle. Eine zusätzliche Therapie mit Vitamin Q10, Magnesiumlaktat, Vitamin B2 und B12 und natürlich Ernährungsumstellung führt dann praktisch bei 99 % zu einer Schmerzlinderung.

In 1 % der Fälle ist die neuraltherapeutische Injektion von DMPS im Gemisch mit Procain an die Nervenganglien des Kopfes und des Nackens notwendig, welches meist sofort die Schmerzen dauerhaft beseitigt.

Grundsätzlich müssen aber auch hochfrequente elektromagnetische Felder minimiert werden. Quellen für dafür sind z.B. Mobilfunkmasten, Handys, WLAN, Schnurlostelefone, Babyphones, Funk-Stromzähler, Funkwärmezähler und Funkwasserzähler, die praktisch 24 Stunden pro Tag senden.

Gerade bei Patienten mit Metallen im Körper oder Zähnen führen diese Metalle aufgrund ihrer Antennenfunktion zu einer bis zu 700-fachen Verstärkung der Strahlung, die auch unterhalb der deutschen Grenzwerte als schädlich diskutiert wird.

Auch der Heilpraktiker für Psychotherapie W. Laub sieht die Entgiftung als wichtigen Aspekt in der Therapie von Kopfschmerzen:

Es gibt zig Fälle, in denen Patienten erst geholfen werden kann, wenn z.B. auch Amalgam oder andere Giftstoffe entfernt werden oder Umweltgifte wie z.B. Schadstoffe im Haus entfernt werden.

Dazu zählen auch Kopfschmerztabletten, die u.U. selbst Kopfschmerzen auslösen können, wie Untersuchungen der letzten Jahre ergaben.
Schmerzakupressur bei Kopfschmerzen

 

Dazu Heilpraktikerin Christiane Wittmann:

Bei Verspannungen und in akuten Schmerzsituationen hat sich die Schmerzpunktpressur nach Liebscher und Bracht mit den dazu gehörenden Dehnungsübungen bewährt.


Shiatsu und Akupunktur bei Kopfschmerz

Kopfschmerz und auch Migräne sind heutzutage relativ häufig in der Praxis zu sehen. Am Anfang steht immer die genaue Abklärung, um welche Art von Kopfschmerz es sich handelt und wie groß der Leidens- oder Schmerzdruck für denjenigen ist;

was er bereits getan hat und ob es Befunde gibt, die ich berücksichtigen muss. Und: zu welcher Art von Hilfe (Medikamente, Auszeit) greift der Patient im Akutfall.

Egal ob nun Spannungskopfschmerz oder Migräne, das Problem ist nicht der Kopf, zumindest nicht im Intervall. Am Kopf zeigt sich nur der Schmerz und dort wird auch behandelt, aber eben nicht nur.

Es ist sozusagen der Einstieg, das Symptom, das der Patient mitbringt. Meine Aufgabe ist es, eine für ihn individuelle Therapie zu entwickeln und die richtet sich nach den eigentlichen Ursachen.

Ein Erstgespräch, indem dem Patienten Zeit gegeben wird, zu berichten, ist absolut notwendig. Ich brauche so viele Informationen vom Patienten, wie möglich. Er ist der Fachmann/frau für seine Beschwerden und kann oft detailliert über die Art/Dauer, Ort, Umfang des Schmerzes und seine Lebenssituation berichten und das gehört v.a. bei Schmerzpatienten unbedingt dazu.

Ich beginne zuerst mit der strukturellen Ebene: der Kopf ist mit der gesamten Wirbelsäule verbunden. Wo genau sitzt der Schmerz und welche Art von Fehlbildungen, Blockierungen o.ä. weist die Wirbelsäule auf?

 

Shiatsu und Akupunktur:

beide Therapierichtungen fragen nach der Ursache und die sitzt oft im Magen-, im Leber- oder im Blasenmeridian. Denn es handelt sich bei diesem Beschwerdebild in den meisten Fällen um eine Stagnation des Qis, wie die Chinesen sagen, also der Lebensenergie, die, wenn sie nicht fließen kann, auf Dauer Schmerz hervorruft.


Der Magenkopfschmerz

Frontale Kopfschmerzen oft über den Augen; Verdauungsbeschwerden bes. unter Stress, sehr viel Energie.

Shiatsu entlang des Meridianpaars Magen/Milz hilft dem Menschen, die nötige Ausgeglichenheit wiederzufinden; schmerzhafte Punkte werden besonders intensiv behandelt; Ernährungs- und Entspannungsberatung; Fokus auf Regelmäßigkeit, deshalb mind. fünf Sitzungen.

Magenmigräne: Akupunktur im Schmerzintervall genau an den Magenpunkten am Kopf, ansonsten nach Art der Begleiterscheinungen Fernpunkte am Bein; Element Erde ausgleichen, Mitte/Bauch behandeln; Stagnationen körperliche, wie seelische lösen.
Der Leberkopfschmerz

Oft seitliche Spannungskopfschmerzen oder Gefühle eines Reifens um den Kopf: rastlos, unruhig, wechselnde Beschwerden; Auslöser oft Wind- und Wetterumschwung; neigt zu Zorn/Groll.

 

Shiatsu:

Behandlung des Leber-Gallenmeridians; Beratung hinsichtlich regelmäßigen Ausdauersportarten und Schutzmaßnahmen gegenüber Wind; Mitte/Ausgeglichenheit stärken.

 

Akupunktur bei Migräne:

Fernpunkte im Schmerz, ansonsten alle Nahpunkte am Kopf, Nacken; kurze Sitzungen, ca. 20 min., oft sedierend arbeiten,

d.h. die Energie, die sich angestaut hat über entsprechende Nadelmanipulation ableiten; das Ganze wird dem Element Holz zugeordnet: energiegeladen, umtriebig, immer neue Ideen,

athletischer Typ; Holzmenschen neigen zu Kopfschmerzen und Migräne, deshalb konstitutionell beraten; z.B. Ventile finden; Genuss einplanen; Hitze und Alkohol meiden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl Kopfschmerz-, als auch Migränepatienten sehr gut über Beratung, Entspannung, Zuwendung und angewandter Therapie zu erreichen sind.

Das liegt sicherlich auch daran, dass Schmerzpatienten oft bereit sind, an sich zu arbeiten, weil sie ihre Schmerzen loswerden wollen und oft dankbar für Hilfestellung im Alltag sind und dadurch baut sich oft ein sehr konstruktives Verhältnis für beide auf.

 


Zähne und Kopfschmerzen

Die ganzheitlich arbeitende Zahnärztin Dr. NadjPapp weist auf die Bezüge von Kopfschmerzen zum Kauapparat hin:

Sehr häufige Ursachen für den sekundären Kopfschmerz sind Zahnfehlstellungen oder Fehlstellungen der Kiefer sowie damit verbundene Verspannungen, die nicht nur zu Kopfschmerzen, sondern auch zu Haltungsstörungen und Rückenschmerzen führen können.

Neben dem Hausarzt sollte man somit unbedingt seinen Zahnarzt konsultieren, um eine craniomandibuläre Dysfunktion, Kiefergelenkserkrankungen, Knirschen und Pressen sowie stressbedingte Funktionsstörungen auszuschließen.

 

 

 

 

Wenn Sie weitere Fragen zu Kopfschmerzen oder Migräne haben oder mich näher kennlernen möchten,

rufen Sie mich für ein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch unter 0176/55066222 an

oder besuchen Sie mich in der Praxis, denn meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Notfalltermine können häufig noch am selben Tag stattfinden.

 

Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt, gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner & Ganzheitsmediziner

Naturheilpraxis Arndt Werner Leonards

Derichweilerstraße 28 

52355 Düren Gürzenich

 

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