Ursachen, Therapien und kostenlose Beratung bei Demenz und Altersdemenz in der Naturheilpraxis Düren erleben

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Bei dem Wort Demenz handelt es sich um ein lateinisches Wort, das aus zwei Bedeutungen besteht: "Mens" ist der Verstand und "De" steht für abnehmend, schwindend.

Diese beiden Bedeutungen zusammengesetzt ergeben dann „schwindender Verstand“. So wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungs- und Denkvermögen oder auch die Sprache funktionieren immer schlechter.

Dabei gibt es Demenzerkrankungen, die körperlich beginnen – wie Parkinson. Diese sind jedoch eher in der Minderheit, während die Regel ist, dass eine Demenz mit Vergesslichkeit und oft auch mit Depressionen beginnt.

Das Verhalten ist ebenfalls beeinträchtigt. Es handelt sich um eine sogenannte neurodegenerative Erkrankung, das heißt kurz zusammengefasst, im Zentralen Nervensystem gehen Zellen unter beziehungsweise sie sterben ab.

Aus medizinischer Sicht umschreibt der Begriff ein Defizit beziehungsweise Nachlassen von kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Dieses Nachlassen führt dann zu einer Einschränkung von beruflichen und sozialen Funktionen.

Im Laufe der Zeit werden auch komplexere Funktionskreise beeinträchtigt – es kommt zu Störungen der Beweglichkeit, Sensibilität, Koordination und Wahrnehmung.

Basis für diese Entwicklung bilden pathologische Veränderungen im Gehirn. Besonders betroffen sind Areale, die für das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, Sprache und Motorik verantwortlich sind.

Es gibt auch Formen, die die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen beeinflussen. Die Demenz führt langfristig zu einer Art „Minderbegabung“, die sich jedoch von einer klassischen Minderbegabung insofern unterscheidet, als hier bereits erworbene Denkfähigkeiten wieder verloren gehen.

Um von einer Demenz sprechen zu können, muss also das Gedächtnis beeinträchtigt sein. Außerdem muss mindestens eine der folgenden Störungen hinzukommen:

1. Störung der Sprache (Aphasie)

2. beeinträchtigte Fähigkeit, motorische Aktivitäten auszuführen (Apraxie)

3. Unfähigkeit, Gegenstände zu identifizieren beziehungsweise wiederzuerkennen (Agnosie)

4. Störung der Exekutivfunktionen wie Planen, Organisieren oder das Einhalten einer Reihenfolge (Dysexekutives Syndrom).

Die Sinnesorgane und Wahrnehmung sind bei den Betroffenen ebenfalls nicht beeinträchtigt. Die kognitiven Beeinträchtigungen werden häufig von Veränderungen der Kontrolle von Emotionen, der Affektlage, des sozialen Verhaltens und Motivation begleitet.

Laut ICD müssen die krankheitstypischen Symptome mindestens für die Dauer von 6 Monaten vorhanden sein, um diagnostisch relevant zu sein.

Die Definition der Demenz im DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) spricht ebenfalls von kognitiven Defiziten, die berufliche und soziale Fähigkeiten beeinträchtigen.

Diese Verschlechterungen sind ebenfalls nicht die Folge einer schnell einsetzenden Bewusstseinsstörung oder eines Delirs, sondern ein langsamer, chronischer Entwicklungsprozess.

 

 

Wie äußert sich eine Demenzerkrankung?

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Der größte Risikofaktor für die Entwicklung einer Demenz ist nicht medizinisch oder sonst wie beeinflussbar: Ein hohes Alter und deshalb spricht man auch von einer Altersdemenz.. Unser Gehirn enthält ungefähr 100 Milliarden Gehirnzellen.

Und diese Gehirnzellen sind wiederum über etwa 100 Billionen Kontaktstellen – die sogenannten Synapsen – miteinander verknüpft. Weil sie so unglaublich viele Zellen hat, kann unsere Denkzentrale Zellverluste lange verkraften.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Dies, so wird vermutet, ist Resultat der etwas höheren Lebenserwartungen von Frauen im Vergleich zu Männern. Ein weiterer Risikofaktor stellen Depressionen dar.

Sie können vor der eigentlichen Demenz auftreten beziehungsweise treten zeitgleich mit dem Einsetzen der Demenz auf. Das Gehirn hat eine sogenannte Plastizität, das heißt, es ist dazu in der Lage, sich fortlaufend zu verändern und sich an die Stärke von Reizen anzupassen.

Beim gesunden Menschen sterben pro Tag 50.000 bis 100.000 Gehirnzellen ab. Erhöht sich diese Zahl jedoch immer mehr, so ist die Plastizität unseres Gehirns überfordert und es treten Ausfallerscheinungen auf.

Das Symptom, das in den meisten Fällen den Anstoß für den Gang zum Arzt gibt, ist die nachlassende Merkfähigkeit. Aber Vorsicht: Auch jüngere Menschen können vergesslich sein, das muss gar nichts bedeuten.

Viele von uns können sich keine Namen merken, haben Schwierigkeiten, zwei Dinge gleichzeitig zu erledigen, oder ähnliche Probleme, die mit zunehmendem Alter leider völlig normal sind.

Andere Risikofaktoren sind Hypertonie (Bluthochdruck), hohe Homocysteinspiegel, Adipositas (hohes Übergewicht), Niereninsuffizienz und Diabetes.

Bei den letztgenannten Risikofaktoren spielen vornehmlich physiologische Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel Defekte im Gefäßsystem, ein beeinträchtigter Insulin-Metabolismus und Defekte im Glukosetransportmechanismus im Gehirn.

Die Wahrnehmung, das Denken und Schlussfolgern, das Urteilen und Erinnern lassen im Lauf des Lebens einfach nach. Es verändert sich die Geschwindigkeit, mit der man neue Informationen aufnehmen kann, und auch das Arbeitstempo.

Das hat nichts mit einer Erkrankung zu tun, sondern ist die Folge eines natürlichen Alterungsprozesses. Normal ist auch, dass man im Alter Schwierigkeiten hat, sich in neuen, ungewohnten Situationen zurechtzufinden.

Hellhörig werden muss man jedoch, wenn die Vergesslichkeit zunimmt und den gewohnten Tagesablauf beeinträchtigt, man für den normalen Alltag Hilfe benötigt. Dann sollten Sie als Betroffener oder auch als Angehöriger vorsichtshalber mit einem Arzt oder Heilpraktiker sprechen.

So lässt sich abklären, ob nicht andere Ursachen – wie zu wenig Flüssigkeit, falsche Medikamentendosierung oder Vitamin-, Mikroorganismen wie gesunde Pilze und Bakterien, beziehungsweise Mineralstoffmangel – daran schuld sind.

Demzufolge ist es sinnvoll, eine einschlägige Prophylaxe an diesen Risikofaktoren auszurichten.

Zur Senkung der physiologischen Risikofaktoren würden zum Beispiel körperliche Aktivitäten, soziales Engagement, gesunde biologische Ernährung, Kontrolle des Körpergewichts und eine rechtzeitige Behandlung von Depressionen, falls vorhanden, beitragen.

Inzwischen gibt es auch Veröffentlichungen, die nicht nur zeigen, dass das Rauchen krebserzeugend und anderweitig gesundheitsgefährdend ist.

Diese Veröffentlichungen zeigen zudem, dass das Rauchen auch ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Entwicklung einer Demenz anzusehen ist (Life style interventions to reduce the risk of dementia, Is dementia preventable? Cardiovascular risk factors and dementia mortality: 40 years of follow-up in the Seven Countries Study.)

Eine japanische Studie aus dem Jahr 2012 ging sogar so weit, einen Zusammenhang zwischen der Zahngesundheit und Demenz aufzustellen (Association between self-reported dental health status and onset of dementia: a 4-year prospective cohort study of older Japanese adults from the Aichi Gerontological Evaluation Study (AGES) Project.)

Resultat: Eine fast 2-mal höhere Demenzneigung beim Fehlen von 13 und mehr Zähnen und einem gleichzeitigen Fehlen eines festen Zahnersatzes an den betroffenen Stellen.

In dieser Studie erkrankten 220 von 4425 Patienten an Demenz. Ob hier wirklich kausale Zusammenhänge vorliegen, lässt sich nur schwer beurteilen.

Andererseits wäre es denkbar, dass Amalgamfüllungen in den Zähnen über Jahrzehnte hinaus ausreichend viel Quecksilber freisetzen, welches sich über die Blutbahn seinen Weg ins Gehirn bahnt und dort die notwendigen Schädigungen hervorruft, die dann in einer Demenz enden.

Von daher wäre für mich die Untersuchung solcher Zusammenhänge viel „aufregender“ als nach Zahnlücken zu forschen und die dann in Zusammenhang zubringen mit Demenz oder dem Wetter von morgen.

 

 

Schleichender Verfall: Die degenerativen Alterskrankheiten - Kostenlose Beratung bei Erkrankung in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards erleben.

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Wenn man sich die Verteilung beziehungsweise Häufigkeit der verschiedenen Demenzformen genauer betrachtet, dann kann man besser verstehen, warum Alzheimer und Demenz in einem Atemzug genannt werden.

Denn die häufigste Demenzform ist die Alzheimer-Krankheit mit rund 60 Prozent aller Demenzerkrankungen. Sie wird gefolgt von der vaskulären Demenz mit etwa 20 Prozent und dann von Mischformen von beiden mit 15 Prozent.

Das vorherrschende Kennzeichen der degenerativen Demenzen ist die fortschreitende Abnahme des geistigen und praktischen Leistungsvermögens. Soziale und alltägliche Fähigkeiten lassen zunehmend nach.

Die mit Abstand häufigsten degenerativen Demenzen sind die Alzheimer-Erkrankung und die Frontotemporale Demenz.

Demenz vom Alzheimer-Typ: allmählicher Abschied vom Ich

Die häufigste Demenzform ist Morbus Alzheimer, auch Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) genannt. Sie erhielt ihren Namen von ihrem Entdecker und Erstbeschreiber Alois Alzheimer.

In der amerikanischen Literatur wird eine Unterscheidung zwischen kortikaler und subkortikaler Demenz gemacht. Typisches Beispiel für kortikale Demenzen ist hier die Alzheimer-Krankheit. Subkortikale Demenzen umfassen Parkinson-Syndrom - Chorea Huntington und so weiter.

Wenn wir also von „Demenz“ reden, dann ist nicht notwendigerweise die Alzheimer-Krankheit gemeint. Oder: Alzheimer und Demenz sind nicht synonym zu gebrauchen.

Etwas salopp lässt sich sagen, dass Alzheimer eine Demenzerkrankung ist, eine Demenzerkrankung nicht notwendigerweise Alzheimer zu sein hat. Inzwischen überlegt man, ob auch diese Demenzform ein Oberbegriff für einen Krankheitsprozess mit unterschiedlichen Ursachen ist.

Weil diese Erkrankung so häufig vorkommt, versuchen zahlreiche Wissenschaftler herauszufinden, wie man Alzheimer heilen kann. Es gibt weltweit ca. 25.000 Alzheimer-Forscher.

Das bedeutet, dass auf nahezu 1000 Alzheimer-Patienten ein Wissenschaftler kommt, wobei Deutschland unterrepräsentiert ist.

Bei den sekundären Demenzen, wie oben erläutert unter den Definitionen seitens der ICD 10, sind die Lewy-Körperchen-Erkrankung und Parkinson-Syndrom mit 10 bis 20 Prozent am häufigsten anzutreffen.

Die frontotemporale Demenz und andere Formen sind mit 10 bis 15 Prozent die am seltensten auftretenden Formen.

Diese Zahlen sind allerdings nur als Schätzungen zu betrachten. Denn die korrekte Zuordnung ist häufig nicht oder kaum machbar, da sehr häufig Mischformen auftreten, die eine exakte Diagnose erschweren.

Wenn die Diagnose der Demenz bereits in einem frühen Stadium gestellt wird, haben die Betroffenen die Möglichkeit, noch vieles zu tun: Sie können sich selbst über ihre Erkrankung und verfügbare Unterstützungsmöglichkeiten und Therapieangebote informieren bzw. beraten lassen.

Zudem können sie noch eigenständig Entscheidungen für die Zukunft treffen, zum Beispiel über ihre zukünftige Wohnsituation und Pflege oder über ihre finanziellen Angelegenheiten (zum Beispiel Testament).

Schließlich können sie selbst noch rechtlich festlegen, was in Zukunft geschehen soll, wenn sie nicht mehr zu selbständigen Entscheidungen in der Lage sind.

Dazu gehören zum Beispiel eine Vorsorgevollmacht bzw. Betreuungsverfügung, in der festgelegt wird, wer Entscheidungen treffen soll bzw. wer als gesetzlicher Betreuer eingesetzt werden soll, wenn der Betroffene dazu nicht mehr selbst in der Lage ist.

In einer Patientenverfügung kann geregelt werden, welche medizinischen Maßnahmen noch vorgenommen werden sollen, wenn jemand seinen Willen nicht mehr selbst äußern kann.

 

 

Altersdemenz - Ursachen und Symptome

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Ein Defizit an diversen B-Vitaminen. Dies ist schon lange als Ursache von kognitiven Beeinträchtigungen und psychiatrischen Krankheiten bekannt. Pellagra ist das Mangel-Syndrom von Vitamin B3 (Niacin) und geht (unter anderem) mit Demenz und Schizophrenie einher.

Als Beriberi wird der Vitamin-B1-Mangel bezeichnet. Auch diese Unterversorgung mit Thiamin führt zu Demenz durch neuronalen Abbau. Zu den Beschwerden zählt das Korsakow-Syndrom, das bei Alkoholismus auftritt, wenn die Ernährung unzureichend ist.

Die zu geringe Aufnahme von Vitamin B6 (Pyridoxin) und B7 (Biotin) führen oft zu Depressionen. Auch ein Vitamin B12-Mangel hat Depressionen und Demenz zur Folge.

Die Krankheit verändert im Anfangsstadium zunächst nur die Synapsen, die Verknüpfungen der Nervenzellen untereinander. Erst später kommt es zu einem Untergang von Nervenzellen, der vor allem die Hirnrinde in den Regionen des Schläfen-, Scheitel- und Stirnlappens sowie das limbische System betrifft;

Letzteres ist unter anderem für das Kurzzeitgedächtnis zuständig. Dabei verringert sich der Umfang des Hirngewebes, wodurch die Bereiche, die Nervenwasser führen, entsprechend zunehmen.

Morbus Alzheimer

Frontotemporale Demenz

Lewy-Körperchen-Demenz

ICD 10

 

Kostenlose Beratung bei Demenzerkrankung in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards erleben.

 

Demenz bei Alzheimer-Krankheit

Vaskuläre Demenz, die sich im Wesentlichen mit der Definition der Deutschen Gesellschaft für Neurologie deckt.

Sekundäre Demenz bei Krankheiten, die in anderen Rubriken klassifiziert worden sind, wie: Pick-Krankheit, Creutzfeld-Jakob-Krankheit, Chorea Huntington, primäres Parkinson-Syndrom, HIV-Krankheit, Epilepsie, erworbene Hypothyreose, Multiple Sklerose, Neurosyphilis, systemischer Lupus erythematodes und so weiter.

In schweren Fällen können bis zu 50 Prozent der Nervenzellen absterben und das Gehirn auf ein Drittel seines ursprünglichen Volumens schrumpfen. Betroffen sind insbesondere Gehirnregionen, die für die Verarbeitung und Speicherung von Sinneseindrücken von Bedeutung sind.

Auch entzündliche Vorgänge sind beteiligt. Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen der Krankheit noch nicht vollständig geklärt.

 

 

Zu den typischen Alzheimer-Symptomen zählen:

Störungen des Kurzzeitgedächtnisses

Denkschwierigkeiten

nachlassende Konzentrations- und Urteilsfähigkeit

Sprachstörungen•Orientierungsprobleme

Depressionen

 

Der Verlust der Riechfähigkeit ist ein frühes Symptom von Alzheimer und Parkinson. Ist der Geruchssinn unbeeinflusst, kann der Arzt diese beiden Krankheiten in der Regel ausschließen.

Am Anfang fällt eine zunehmende Gedächtnisschwäche auf, die im Lauf der Zeit bis zu einem völligen Verlust der Urteilsfähigkeit und der Persönlichkeit führen kann.

 

Plaques

Ein typisches Erscheinungsbild sind auch die sogenannten Plaques. Mit diesen Eiweißablagerungen außerhalb der Nervenzellen ist die gesamte Hirnrinde, vor allem die Großhirnrinde überschwemmt.

Normalerweise sorgt ein spezielles Eiweiß, das sogenannte APP, dafür, dass im Gehirn neue Nervenzellen wachsen und sich vernetzen. Wird dieses Eiweiß abgebaut, so wird es durch Enzyme in Bruchstücke, die sogenannten β-Amyloide, gespalten.

Im gesunden Gehirn werden diese abtransportiert, bei Alzheimer-Betroffenen lagern sich diese Amyloide jedoch außerhalb der Nervenzellen ab und verklumpen zu den charakteristischen Plaques.

 

 

Krank durch Medikamente

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Sodbrennen und Reflux-Krankheit („Saures Aufstoßen“) werden häufig mit sogenannten Säureblockern behandelt. Zu diesen Medikamenten gehören zum Beispiel das Pantoprazol und Omeprazol, die auch als „Protonen-Pumpen-Hemmer“ (PPI = Protonen-Pumpen-Inhibitoren) bezeichnet werden.

Die beiden Präparate verhindern die Säure-Ausschüttung durch die Belegzellen der Magenschleimhaut.

Protonen-Pumpen sind Enzyme in der Zell-Membran, die in verschiedenen Varianten im Organismus vorkommen und wichtige Funktionen im Stoffwechsel haben.

Obwohl Pantoprazol und Omeprazol spezifisch nur die Protonen-Pumpe des Magens hemmen, stehen sie im Verdacht, Altersdemenz und Demenz-Erkrankungen mit zu verursachen. Deutliche Hinweise dafür liefert eine Langzeit-Studie mit Daten von fast 74.000 Patienten (JAMA 2013; 310: 2435-2442).

Studien-Leiterin Dr. Britta Hänisch kam anhand der AOK-Daten zu dem Ergebnis, dass Demenz-Erkrankungen bei Patienten, die Pantoprazol und Omeprazol eingenommen hatten, 40 % häufiger auftraten als bei anderen Patienten.

Dabei litten rund 3.000 Studienteilnehmer etwa zur Hälfte an Alzheimer und alle übrigen an anderen Demenz-Formen.

 

Privat-Dozentin Hänisch vom Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erklärt sich das so:

Die Belegzellen des Magens spielen auch eine entscheidende Rolle in der Aufnahme von Vitamin B12. Denn zu dessen Resorption im Dünndarm ist Säure erforderlich und ein spezielles Glycoprotein mit der Bezeichnung „Intrinsic-Factor“.

Und das wird ebenfalls von den Belegzellen gebildet. Aus einer verminderten Aufnahme des Vitamins und dem daraus folgendem Mangel an dem Vitalstoff können nachgewiesenermaßen Nervenschädigungen resultieren.

Kritik erntet die Studie aufgrund der monokausalen Betrachtungsweise. Denn andere Medikamente, die die Patienten nehmen mussten, wurden nicht berücksichtigt.

Auch die gesamte Lebensführung mit etwaigem Alkohol- oder Nikotin-Konsum blieb außen vor. Diese Risiko-Faktoren sollen bei Menschen, die PPIs nehmen allgemein erhöht sein.

Dieses Defizit am Studien-Design sieht auch Dr. Hänisch und hält daher weitere Studien für dringend nötig, um hier Klärung zu schaffen. Gleichwohl ist sie der Meinung, dass Pantoprazol und Omeprazol vorerst nicht mehr leichtfertig und als Dauer-Medikation verordnet werden sollten.

Aha. Medikamente. Weniger verschreiben. Soso.

Gerade bei so etwas Einfachem wie Sodbrennen, eine Beschwerde die durch Ernährungsumstellung und Naturheilkunde einfach und gut behandelbar ist braucht es meiner Meinung nach keine Protonenpumpenhemmer. Aber bitte: es ist halt (wieder mal) einfacher nur eine Tablette nehmen zu müssen...

 

 

Hoffnung aus der Naturheilkunde

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Demenz ist nicht heilbar, so die schulmedizinische Wissenschaft. Machbar dagegen ist eine Herauszögerung des Entwicklungsprozesses der Erkrankung. Diese „Pi-mal-Daumen“ Regel gilt für alle Formen der Demenz.

Eine Komposition aus Gold, Weihrauch und Myrrhe soll bei Verwirrtheit helfen. Dr. Johannes Wilkens behandelte zahlreiche demente Patienten mit dem homöopathischen Medikament „Aurum compostium“. „Aurum compostium“ ist ein homöopathisches Medikament, dass Gold, Weihrauch und Myrrhe enthält.

Vielen Menschen verbinden diese Zutaten mit den Garben der Heiligen Drei Könige für das Jesuskind, wissen jedoch nicht, dass es in der Homöopathie einige Medikamente dieser Zusammensetzung gibt.

Arzt und Homöopath Dr. Johannes Wilkens erklärt: „Ursprünglich war es für autistische Kinder gedacht. Es ist überraschend, dass diese Mittel zunehmend auch für demente Patienten an Bedeutung gewinnen.

Wilkens berichtet weiter von einigen hundert Fällen, in denen er verwirrte oder konzentrationsschwache ältere Menschen mit der Gold, Weihrauch und Myrrhe therapiert habe: „Sie wurden innerhalb weniger Tage, oft auch innerhalb von Stunden, ruhiger und deutlich klarer.“

Außerdem koste die Behandlung lediglich einen Euro pro Tag und Patient. Wenn man sich aber einmal anschaut, welche Medikamente zum Beispiel für die vaskuläre Demenz und für die Alzheimer-Krankheit zur Verfügung stehen, dann wird man auf den Begriff "Antidementiva" stoßen.

In dieser Kategorie stehen nur, sage und schreibe, vier (4!) Medikamente zur Auswahl, und das für alle Formen der Demenz: Drei Cholinesterase-Hemmer und der weiter oben beschriebene NMDA-Antagonist.

Und weit und breit keine Spur von einen Plaques-Vernichtungsmittel, wo doch die Plaques die Ursache für 60 Prozent der Dementen = Alzheimer sein soll.

Die Arbeit der Acetylcholinesterase-Hemmer besteht nur darin, den Abbau des bisschen Acetylcholin im synaptischen Spalt durch das Enzym Acetylcholinesterase zu bremsen und somit die Konzentrationen von Acetylcholin zu stützen.

Acetylcholin ist im Gehirn ein Botenstoff, über den viele kognitive Prozesse laufen und ohne diesen nicht denkbar wären (im wahrsten Sinne des Wortes).

Da bei der Alzheimer-Krankheit die acetylcholinproduzierenden Zellen in Gehirn untergehen, versucht man über die Gabe der Acetylcholinesterase-Hemmer das verbleibende Reservoir an Acetylcholin so lange wie möglich zu erhalten und vor der Metabolisierung zu schützen.

Dass es sich hier wieder einmal um einen vollkommen unphysiologischen Prozess handelt, wird spätestens deutlich, wenn man einmal einen Blick auf den Beipackzettel dieser drei Cholinesterase-Hemmer wirft: Donepezil (Handelsname Aricept), Rivastigmin (Handelsname Exelon) und Galantamin (Handelsname Reminyl).

Als Beispiel sei hier Donepezil genommen: Die Liste der Kontraindikationen ist ellenlang, die der Wechselwirkungen ebenso und die der Nebenwirkungen erst recht.

All dieser Aufwand erfolgt dann nur, um den Hinweis zu erhalten, dass ein Monitoring des Patienten in Bezug auf die Wirksamkeit des Präparats notwendig sei.

Denn es gibt ja auch Fälle, in denen die Wirkung komplett ausbleibt und das Präparat abgesetzt werden muss. Das Monitoring muss auch die Möglichkeit von ernsthaften EKG-Veränderungen und gastrointestinalen Blutungen mit einschließen.

Memantin von der Firma Merz kann auch mit einer Liste von Nebenwirkungen aufwarten, die im Vergleich zu den Acetylcholinesterase-Hemmern eher als kurz erscheint.

Auch die Wechselwirkungen und Kontraindikationen sind ungleich weniger häufig. Aber auch hier steht die Frage nach der Wirksamkeit der Substanz im Raum.

Das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen veröffentlichte im Jahr 2009 einen Bericht (Arzneimittelbewertung), in dem es zu dem Schluss kam, dass „es keinen Beleg für einen Nutzen der Memantin-Therapie bei Patienten mit Alzheimer-Demenz gebe.

Und für die vaskulären Demenzformen, die auf Ischämien (Schlaganfall) beruhen, wird man blutverdünnende Medikamente einsetzen, um Blutgerinnsel zu vermeiden.

Bei einem Bluthochdruck kommt dann noch eine blutdrucksenkende Therapie hinzu. Es gibt dann noch operative Verfahren, falls ein erhöhter Druck im Gehirn (Altershirndruck) vorliegt, der häufig zu Gangstörungen, Demenz und Harninkontinenz führt.

Mehr alternativ ausgerichtete Medikationen innerhalb der Schulmedizin sind die sogenannten Nootropika. Es handelt sich hier um Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel und andere Substanzen, die in der Lage sind, positive Effekte auf das ZNS (zentrale Nervensystem) auszuüben: Man spricht in diesem Zusammenhang oft auch von "Gehirndoping" oder "smart drugs".

Auch hier ist es fast überflüssig darauf hinzuweisen, dass in der Schulmedizin eine Reihe dieser Präparate als obsolet bis bestenfalls unwirksam betrachtet werden.

Für sie ist das Trio der Acetylcholinesterase-Hemmer die einzige Medikation, die angeblich evidenzbasiert eine zuverlässige Wirkung gezeigt haben soll.

Wie weiter oben besprochen, trügt der Schein auch hier. Denn eine durchgehende und vor allem zuverlässige Wirkung ist mitnichten gegeben, was ein intensives Monitoring der Patienten nötig macht.

 

 

Naturheilmittel

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Mit dem griechischen Eisenkraut scheint ein neuer Aspirant in Sachen Therapie und Prophylaxe der Alzheimer-Krankheit aufzutauchen.

Hier hatte der Laborversuch mit Mäusen eine 80-prozentige Reduktion der Plaques gezeigt, was für die Anhänger der Plaques-Theorie von einigem Interesse sein müsste, da für sie bislang kein plaquesreduzierendes Substrat zur Verfügung steht.

Die Natur bietet eine Reihe von Alternativen, die oft entzündungshemmend und antioxidativ zugleich sind.

Die meisten Heilpilze zum Beispiel enthalten mehr als 400 verschiedene biologisch wirksame Substanzen, die sowohl entzündungshemmend, als auch antioxidativ wirken (Universelles Heilmittel aus Asien: Der Reishi-Pilz, Heilpilze - Heilung durch Pilze (Mykotherapie).

Eine starke entzündungshemmende Wirkung geht von den Omega-3-Fettsäuren aus (Omega-3-Fettsäuren: Bedeutung, Vorkommen und Nutzen). Diese sind enthalten in zum Beispiel Krill-Öl (siehe: Krill Öl – oder wie Astaxanthin wirkt) und Spirulina.

Das in dem Krill-Öl enthaltene Astaxanthin hat zudem eine stark antioxidative Wirkung und kann die Blut-Hirn-Schranke passieren (siehe: Astaxanthin: Nutzen, Studien und Anwendung und die Passage in meinem Alzheimer Beitrag: Astaxanthin – Hoffnungsträger für eine effektive Prophylaxe).

Leider gibt es für Heilpilze, Astaxanthin, Omega-3-Fettsäuren, anti-oxidativ wirksame Vitamine, wie Vitamin C und Vitamin E, keine "sauber" durchgeführten Studien, die einen Effekt bei Alzheimer zeigen. Aber es gibt auch keine Studien, die einen Effekt widerlegen.

Aber das gibt sich mittlerweile. Zum Beispiel bei der Sache mit dem Vitamin D: In einem am 6. August 2014 erschienenen Bericht der Zeitschrift "Neurology" werden neue interessante Fakten zu einer Studie über die Verbindung von Vitamin D, Alzheimer und Demenz aufgedeckt.

So soll eine erhöhte Zufuhr an Vitamin D das Risiko einer Demenzerkrankung senken, was auch für Alzheimer gelte.

Wie der Co-Autor der Studie, David J. Llewellyin, verlauten ließ, waren sich die beteiligten Forscher zwar darüber einig, dass sie eine Verbindung zwischen einer niedrigen Versorgung mit Vitamin D und dem Risiko einer Demenz-Erkrankung finden würden - positiv überrascht haben sie die Ergebnisse aber trotzdem.

Die Wissenschaftler der Studie an der „University of Exeter Medical School“ konnten nämlich nachweisen, dass das Risiko an Demenz oder Alzheimer zu erkranken, zweimal so gering war, wenn die Vitamin D Zufuhr maximiert werde.

Wie Dr. Llewellyn erklärte, seien nun klinische Untersuchungen dringend notwendig, um wirklich nachhaltig überprüfen zu können, ob der Verzehr von Vitamin D reichen Nahrungsmitteln Demenz- oder Alzheimererkrankungen hinauszögern oder sogar verhindern könnte.

Hier müsse man sich einfach sicher sein, denn in diesem frühen Stadium ihrer Forschungsarbeit könne man noch nicht abschätzen, wie sich ein Mangel dieses Vitamins genau auf den Körper und auf mögliche Erkrankungen auswirkt.

Die bisherigen Ergebnisse seien jedoch sehr vielversprechend, und wenn auch nur eine geringe Anzahl an Leuten davon profitieren kann, hätte dies bereits einen enormen Einfluss auf unser Gesundheitswesen und auf unseren Kampf gegen Demenz und Alzheimer.

Und auch bei den Vitaminen der B-Gruppe zeichnen sich vielversprechende Daten ab, wie ich im Beitrag Vitamin B gegen Alzheimer und Parkinson zeige. In einer Studie wurde gezeigt, dass Supplementierungen mit den Vitalstoffen dem Fortschreiten einer Demenz entgegenwirken.

Die Studien-Teilnehmer nahmen 2 Jahre lang Folsäure (0,8 mg/Tag), Vitamin B12 (0,5 mg/Tag) und Vitamin B6 (20 mg/Tag) ein. Die Geschwindigkeit des zerebralen Abbaus hatte sich im Versuchszeitraum verlangsamt.

Die Wissenschaftler führten dies auf den abgesenkten Homocystein-Spiegel zurück (https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0012244).

 

 


Fazit

Statt nach Alternativen zu suchen, erstellt die Schulmedizin komplizierte Leitlinien zur Diagnose von Demenzkrankheiten, nur um dann die Therapie mit hauptsächlich drei Substanzen aus der gleichen Substanzklasse bei allen Formen durchzuführen.

Dies ist vergleichbar mit einem Handwerker, der nur drei verschieden große Schraubschlüssel hat und damit Nägel in die Wand klopfen muss. Denn für die Anwendung eines Hammers, obwohl er da ist, gibt es keine evidenzbasierten Hinweise.

Und diese Hinweise wird es auch nie geben, denn die Schraubschlüssel-Lobby wird den Umsatz von Schraubschlüsseln zu schützen wissen, indem sie Hammer-Studien zu verhindern suchen wird.

Kein Wunder also, wenn das Bauwerk keinen langen Bestand haben wird. Aber die "Front" scheint etwas zu bröckeln (siehe Vitamin D). Es ist also nicht hoffnungslos...

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Herzliche Grüße,

 

Ihr ganzheitlicher Komplementärmediziner und Integrativmediziner Arndt Werner Leonards.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

Einige Leserinnen und Leser haben kein Paypal - Selbstverständlich dürfen Sie auch überweisen:

Empfänger: Arndt Werner Leonards

Bankverbindung:

Sparda-Bank West eG

Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

Geben Sie als Verwendungszweck bitte "Spende" an .

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

 

Kostenlose naturheilkundliche Hilfe und therapeutische Beratungen für Menschen in finanzieller Not.

 

Kostenübersicht für Selbstzahler - Gern berate ich Sie kostenlos und unverbindlich!

 

 

KONTAKT HIER MIT MIR JETZT AUFNEHMEN - Online-Kontaktformular für Terminvereinbarungen, Anmerkungen und Fragen in der Naturheilpraxis Düren von Arndt Leonards