Kostenlose Beratung - Die älteste Apotheke der Welt ist die Natur - Naturheilpraxis Düren

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Die heute gebräuchlichen Begriffe „Schulmedizin“ und die dazu als Gegensatz abgegrenzten „alternativen Methoden“, wie z. B. die der Naturheilkunde verdecken zunächst den historischen und inhaltlich gemeinsamen Quellort.

Die älteste Apotheke der Welt ist die Natur. Schulmedizin, Naturheilkunde und Alternativen haben sich grob gesehen durch die Beobachtung der Tiere und das Erforschen der Pflanzen entwickelt.

Die Naturheilkunde erfreut sich heute immer größer werdender Beliebtheit. Anstatt auf chemische Medikamente zurückzugreifen, wollen immer mehr Menschen ihr Immunsystem mithilfe von naturheilkundlichen Verfahren stärken.

Die meisten Therapien verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, um die Körperfunktionen wieder in Einklang zu bringen.

Zahlreiche Menschen suchen heute eine Alternative zur klassischen Schulmedizin, um ihren Körper mit natürlichen Heilmitteln und schonenden Therapien zu stärken oder zu heilen.

Viele Verfahren der Naturheilkunde gerieten schon fast in Vergessenheit, jedoch scheinen sie heute beliebter denn je zu sein.

Die Naturheilkunde umfasst natürliche Heilmittel und besonders schonende Naturheilverfahren, um den Körper und den Geist in Einklang zu bringen.

 

 

Der Ursprung der Naturheilkunde

 

Das Phänomen Krankheit scheint so alt wie das Leben. Das emotionale und rationale Bewußtsein von Krankheit und deren Linderung und Heilung lässt sich bis in prähistorische Zeiträume der Menschheitsentwicklung zurückverfolgen.

Das Wahrnehmen des Auseinanderwachsens der ideengeschichtlichen Wurzeln des Linderns und Heilens von Krankheiten ist jedoch erst seit gut 150 Jahren deutlich sichtbar.

Den noch bis ins 18. Jahrhundert allgemein gültigen verschiedensten naturphilosophischen, religiösen und ethnomedizinischen Betrachtungen des Menschen und der Welt trat nun in aller Schärfe die Anschauung gegenüber, alles, auch der Mensch, die Lebensprozesse, funktionierten ausschliesslich nach den Gesetzmässigkeiten der Physik und der Mechanik.

Die Entstehung der Materie aus dem Nichts und des Lebens aus der Materie wurde in dieser Zeit zum Axiom der Naturwissenschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde durch die Zellularpathologie, die Bakteriologie und den Darwinismus der Bruch mit der traditionellen Weltsicht deutlich.

Die Trennungslinie zwischen den aus der Geschichte stammenden vielfältigsten Heilverfahren und Methoden, auch der Naturheilkunde und der neuen naturwissenschaftlichen Medizin war gezogen.

Statt nach geistigen, wurde nun nur noch nach physischen, formenden Kausalitäten geforscht und so die Spaltung von Natur- und Geisteswissenschaften betrieben.

Diejenigen, die dieses neue medizinische Paradigma aus Überzeugung nicht übernehmen konnten, wurden in der Folgezeit schnell als Quacksalber, Kurpfuscher o. ä. diffamiert.

Doch das konnte nicht verhindern, dass neben den seit ca. 1800 existierenden homöopathischen, nun auch noch andere medizinkritische Bewegungen, die im Patienten – Laienbereich ihren Ursprung hatten, entstanden.

Begabte Heilkundige, wie Prießnitz, Schroth, Rikli, Kneipp und Felke sind nur einige, die ideell die Gesundheitsvereine, Natur- und Lebensreformbewegung zu einer Massenbewegung um die Jahrhundertwende haben werden lassen.

Ca. 50 populärmedizinische Zeitschriften, wie „Der Naturarzt“, die sehr populäre „Die Gartenlaube“, die „Homöopathischen Monatsblätter“ und andere mehr, vertraten teilweise in Auflagen von über hunderttausend Exemplaren die Naturheilmethoden, die aus den Säftelehren des Griechischen Altertums und der Humoralpathologie des Mittelalters entstanden.

Bis in die 1830er Jahre bildeten das Heilen und Lindern von Beschwerden und Krankheiten eine Einheit. Zurück geht die gesamte Heilkunst auf eine Sammlung antiker Schriften, die mehr als 60 medizinische Texte enthält.

Geschrieben wurden diese Texte bereits zwischen 500 Jahre vor und 200 Jahre nach Christi Geburt. Besser bekannt sind diese Schriften unter dem Namen Corpus Hippocraticum oder Hippokrates Eid (Eid des Hippokrates).

Diesen Eid muss noch heute jeder Humanmediziner leisten und ist, bis zum Ende seiner Arbeitszeit daran gebunden. Die Menschen betrachteten, in der Antike, den Arzt als Helfer der Natur.

Nach Ansicht der Menschen dieser Zeit fand das Heilen von Krankheiten durch das Wirken der Natur statt. Mit der Hilfe der Natur stärkte und regte der Arzt die Selbstheilungskräfte seines Patienten an.

Um dies zu erreichen, standen ihm die Ernährung, wie Pflanzen und die Tiere, das Wasser und das Klima zur Verfügung.

Der Arzt behandelte und heilte vornehmlich durch das Anregen positiver Gedanken, dem Ableiten und Ausleiten diverser Gifte und Säfte beispielsweise durch Aderlass oder Schröpfen.

 

 

Geschichte der Naturheilkunde

 

Erst im Jahre 1839 kreierte der Arzt Johann Baptist Gross den Begriff Naturheilkunde. Er veränderte mit dieser Wortkreation die bisherige Ansicht zu dem, was ein Arzt tut und wie er arbeitet.

Der Begriff Naturheilkunde spaltete ab dem 19. Jahrhundert die Ansicht der Menschen in naturheilkundliche und naturwissenschaftliche Behandlungsweisen. Die, als heute bekannte Schulmedizin (naturwissenschaftliche Medizin) orientierte sich an den neu errungenen Wissenschaften.

Physik und Mechanik bildeten die neuen Grundlagen für die neue Medizin. Die naturwissenschaftlichen Mediziner experimentierten von nun an mit starken Giften. Entwickelten Tinkturen und Behandlungen, die im Nachhinein gesehen gefährlich sind und oft zum Tode des Patienten führten.

Die naturheilkundlichen Ärzte schöpften im Gegenzug aus althergebrachtem Wissen. In dieser Zeit entwickelte Hahnemann die Homöopathie. Schüssler erfand die Schüssler-Salze und Kneipp, seine noch heute bekannten Wasser-Therapien.

Neben den genannten sind Hildegard von Bingen, Prießnitz oder Schroth mit Ihren Therapien noch genauso geschätzt und bekannt.

Als Quacksalber, Scharlatane und Kurpfuscher diffamiert haben die Naturheilkundler nie aufgehört ihre Behandlungen weiterzuführen und weiter zu entwickeln. Die Schulmedizin war und ist bis heute voreingenommen und vergisst dabei, dass auch sie aus altem Wissen entstand.

Das physikalische und mechanische Wissen um die Arbeitsweise des Körpers, die Bakteriologie, Virologie und die jeweiligen Therapien entwickeln sich bis heute stetig weiter.

Das Wissen um den Geist und das Zusammenspiel zwischen Geist und Körper drängten die Schulmediziner weiterhin zurück. Psychiater, Psychologen und Seelsorger erhielten einen eigenen Arbeitsbereich und unterstützen die anderen Ärzte beim Bekämpfen der Krankheiten.

Sie nehmen einen eigenen Platz ein, der ebenso als zweifelhaft galt wie die Naturheilkunde. Die Naturheilkunde ist sich entgegen der Schulmedizin bewusst, dass Körper und Geist eine Einheit bilden und behandelt beide Faktoren gleichzeitig.

Neue Anerkennung erwarb sich die Naturheilkunde im 20. Jahrhundert. Als neue Medizin sollten Naturheilkunde und Naturwissenschaft zusammen und gemeinsam eine neue Medizin bilden, die neue deutsche Heilkunde.

In den Jahren nach der NS-Herrschaft zerschlug sich dieses Projekt und die naturwissenschaftliche Medizin übernahm aufs Neue das Feld. Die Naturheilkunde überlebte nach dem Zweiten Weltkrieg durch die finanzielle und seelische Not der Menschen.

Nach Angabe v. H. Graack sind im Zeitraum von 1888 - 1901 mehr als 1,7 Mill. med. Bücher von Autoren verkauft worden, die als Kurpfuscher eingestuft wurden.

Auch die professionellen Heilkundigen organisierten sich in dieser Zeit in Verbänden z. B. im "Verein Deutscher Magnetopathen (1888) und ähnlichen Zusammenschlüssen.

Im Jahre 1892 eröffnet die "Freie Hochschule für Naturheilkunde“ in Berlin unter gemeinsamer Leitung von Ärzten und Heilpraktikern. Die Zahl der nichtapprobierten Heilkundigen stieg stetig an, erreichte 1930 einen Höhepunkt mit über 14 000 Therapeuten.

Welches Ausmaß das Interesse an naturheilkundlichen Themen besaß, lassen die damaligen Schätzungen (1936) der Mitglieder einiger Gesundheitsvereine erkennen:

„Biochemischer Bund Deutschland“ (180 000), „Verein für naturgemäße Lebens- und Heilweisen“ (Prießnitzbund) (120 000), „Reichsbund für Homöopathie und Gesundheitspflege“ (Hahnemann Bund) (48 000), „Kneipp Bund“ (48 000), „Schüssler Bund“ (32 000), „Bund der Felke Vereine“ (4 000).

Waren in der Zeit vorher alle Versuche der Ärzteschaft die nicht ärztlichen Heilberufe auszuschalten gescheitert, so wird 1939 gegen den entschiedenen Widerstand der gesamten Heilpraktikerschaft ein Gesetzentwurf verabschiedet, der eine völlige Sperrung des Neuzuganges und Nachwuchses sowie ein Verbot der Ausbildungsstätten verkündet.

Der Reichspropagandaminister feiert dann auch das Gesetz in der Zeitung „Das Reich“ als „zugleich Wiege und Grab“ des Heilpraktikerstandes. Dieses „Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz)“ wird im Februar 1939 verkündet.

Alle existierenden Heilpraktikerverbände werden per Verfügung aufgelöst und in einem Einheitsverband, dem „Heilpraktikerbund Deutschlands“ zwangsvereinigt. Im selben Jahr erscheint die Zeitschrift „Der Heilpraktiker“, heute Verbandsorgan des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker.

 

 

Naturheilkunde heute

 

Naturheilkunde ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Medizin. Sie sieht den Menschen in seiner Einheit von Körper, Seele und Geist und behandelt ihn ganzheitlich.

Schulmedizinische Hardliner dagegen werten diesen Ansatz als mittelalterlich ab und verschreiben sich allein den (sich ständig widersprechenden) wissenschaftlichen Studien.

Erfahren Sie mehr zur Naturheilkunde im Mittelalter und heute und, welche Methoden immer noch erfolgreich eingesetzt werden. Bis in die heutige Zeit hat die Naturheilkunde ihren hohen Status aus der Antike nicht mehr erreicht.

Vor circa 50 Jahren erlebte sie einen neuen Aufschwung. Die Schulmedizin konnte die Naturheilkunde nicht mehr ignorieren. Kranke Menschen sahen die naturheilkundlichen Verfahren in vielen Fällen als letzten Ausweg an und die Naturheilkunde konnte vielfach nur noch bedingt Hilfe leisten.

Die letzten circa 30 Jahre verhalfen der Naturheilkunde zu größerem Aufschwung. Stetig wendeten sich mehr Menschen der Naturheilkunde zu und das nicht allein, wenn sie schwer krank waren.

Naturheilkunde nahm ihren festen Platz mit Meditation, Körperertüchtigung, Homöopathie, Meditation, TCM und vielen weiteren Praktiken ein. Ihr Einsatz beginnt vor dem Auftreten von Krankheiten.

Heute sind sich die Menschen darüber bewusst, dass sie nicht nur aus einem Körper und Molekülen bestehen. Bewusst ziehen sie die ganzheitliche Behandlung bei vielen Krankheiten vor.

Die ganzheitliche Medizin regt die Selbstheilung des Patienten an und lindert die Symptome, wie der Ursprung es vorgibt. Der Geist heilt in Verbindung mit den weiter entwickelten Therapien den Körper. Welches Bild von Krankheit und Heilung herrschte im Mittelalter vor?

Es gab zwei Parteien: Im Zuge von Aberglauben und Inquisition wurde Krankheit als Strafe Gottes oder als Teufelswerk betrachtet. Auch Dämonen wurde die Schuld gegeben.

Diagnostiziert wurde der Dämon z.B. im Urin. Ihm sollte mit den unterschiedlichsten Methoden der Garaus gemacht werden.

Gegen jeden Dämon gab es ein Mittel: Zaubersprüche, welche z.B. einen Wurm als vermeintlichen Verursacher einer Krankheit an die Oberfläche brachten, ihn in einen Pfeil leiteten und ihn in den Wald zurück zur Heimstätte der Dämonen schossen.

Kräuter fanden Anwendung, auch zur Vorbeugung: So sollten Dämonen mit dem starken Geruch von Knoblauch, Dill und Baldrian oder durch Räuchern von Eisenkraut, schwarzem Holunder und Wacholder ferngehalten werden.

Gottesdiener sagten den bösen Geistern mit Weihrauch den Kampf an. Bei Ärzten und in der Klostermedizin wurde u.a. nach der Vier-Säfte-Lehre1 behandelt. Die Schulmedizin behandelt weiterhin die Symptome des Körpers und lässt den Geist weiterhin außer Acht.

Eine Überweisung an Psychiater oder Psychologen erfolgt heute nur bei besonderen Erkrankungen. Die Symptome verschwinden für einige Zeit, aber die Ursache bekämpft die Schulmedizin nicht.

Je nach Krankheit stellen sich die Symptome verstärkt erneut ein oder es folgen weitere Symptome und/oder weitere Erkrankungen. Für den Patienten beginnt auf diese Weise eine Odyssee von Mediziner zu Mediziner bis die Ursache gefunden und nach langem Irrweg Bekämpfung erfährt.

Das Vertrauen der Patienten in die Schulmedizin sinkt von Jahr zu Jahr weiter und Heilpraktiker, Naturheiler oder andere Heilkundige erfahren wachsenden Zulauf.

Der Grund ist darin zu suchen, dass die Schulmedizin mittlerweile bei vielen Krankheiten (siehe Krankenhaus-Virus oder MRSA) an ihre Grenzen stößt. Die Naturheilkunde drängt stetig voran.

Wissenschaftler erforschen Pflanzen, die bisher nicht oder noch nicht als Heilpflanzen anerkannt sind. Menschen mit Krankheiten und Menschen, die ihren Körper stärken möchten wenden sich vermehrt der Naturheilkunde zu.

Erlernen Yoga, entdecken für sich die Meditation, wenden Homöopathie an und erinnern sich an Kneipp oder die Schriften der Hildegard von Bingen.

Naturheilkunde nimmt heute einen Platz außerhalb der ehemaligen Nische ein. Sie stellt einen alternativen Weg dar, dem Stress, der Krankheiten dieser Zeit und den chemischen, aggressiven Medikamenten zu entgehen.

Heilung mit natürlichen Mitteln und auf natürlichem Weg ist nicht mehr Quacksalberei, sondern eine ernstzunehmende Heilkunst.

Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, dieser Ausspruch ist kein geflügeltes Wort mehr, sondern eine Tatsache, die sich mit jeder erkundeten Pflanze mehr bestätigt.

 

 

Der griechische Arzt Hippokrates ist Begründer der Medizinwissenschaften der Vier-Säfte-Lehre oder Humoralpathologie

 

Der griechische Arzt Hippokrates von Kos gilt als Begründer der Medizinwissenschaften und er ist der "Vater der Heilkunde".

Hippokrates begründete die sogenannte Viersäftelehre, wonach die Gesundheit eines Körpers von vier verschiedenen Säften - Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle - abhängt.

Wenn alle vier Säfte im Gleichgewicht sind, ist der Mensch gesund.

Die Vier-Säfte-Lehre oder Humoralpathologie wurde in der Antike von den griechischen Ärzten Hippokrates und Galenos entwickelt. Sie gingen davon aus, dass der Stoffwechsel des Menschen von den vier Säften Blut, Schleim (Phlegma), gelbe Galle (Cholera) und schwarze Galle (Melancholie) beherrscht wurde.

Die Gesundheit hängt von dem Gleichgewicht der Säfte bzw. der ihnen entsprechenden Qualitäten Kälte, Wärme, Feuchtigkeit und Trockenheit ab.

Leider weiß man über das Leben von Hippokrates nicht sehr viel. So wird nur vermutet, dass er 460 vor Christus zur Welt kam und etwa 90 Jahre alt wurde. In den Fußstapfen seines Vaters reiste Hippokrates als wandernder Arzt durch Griechenland und Kleinasien.

Mehrere Jahre hielt er sich auf den Inseln Thasos und Kos auf. Er soll verheiratet gewesen sein und zwei Söhne, Drakon und Thessalos, gehabt haben. Sein Grab wurde im 19. Jahrhundert in der griechischen Stadt Larisa entdeckt.

Der Ansatz, dass Gesundheit von dem Gleichgewicht der Gegensätze abhängt, ist auch aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (Ausgleich von Yin und Yang) und dem indischen Ayurveda (Ausgleich der Doshas Vata, Pitta, Kapha) bekannt.

Als Ursachen für ein Ungleichgewicht gelten auch in der Vier-Säfte-Lehre eine ungesunde Lebensführung, z.B. schlechte Ernährung, Vergiftungen durch das Mutterkorn im Getreide, aber auch das Klima bei zu feuchter Luft oder zu hoher und zu niedriger Temperatur.

Ebenso ungenau steht es um die Aufzeichnungen von Hippokrates. Das so genannte Corpus Hippocraticum, also das Sammelwerk all seiner Arbeiten, besteht aus 61 verschiedenen Schriften, von denen aber nicht alle auf ihre Echtheit geprüft werden konnten.

Man ordnet sie Hippokrates zu, weil ihr Stil und Dialekt immer dieselben sind. Hippokrates schrieb zu Lebzeiten zahlreiche Briefe an Ärzte und Mediziner. In Form von Listen gab er ihnen darin Tipps zur Behandlung ihrer Patienten oder der Erstellung einer Diagnose.

Die meisten Briefe handelten von seiner größten Entdeckung, der Viersäftelehre. Hippokrates Theorie besagt, dass im menschlichen Körper vier verschiedene Flüssigkeiten hergestellt werden: Blut, Schleim sowie gelbe und schwarze Galle.

Wenn ein Mensch krank ist, dann sind laut Hippokrates diese vier Säfte aus dem Gleichgewicht geraten. In der Antike war es üblich, dass Kranke zu Kräuterfrauen, Zauberern oder Priestern gingen, um sich heilen zu lassen.

Hippokrates wird auch "Vater der Medizin" genannt, weil er die erste Ärzteschule in der Geschichte gründete. In Kos bildete er junge Ärzte aus und begann so als erster, die Medizin als eine Wissenschaft zu betrachten.

Einige seiner dort herrschenden Regeln gelten noch bis heute für Ärzte. Zum Beispiel die ärztliche Schweigepflicht, also, dass alles Gehörte und Gesehene vom Patienten geheim gehalten werden muss.

Hippokrates lehrte aber auch, dass es Ärzten verboten sei, Sterbehilfe zu leisten und chirurgische Eingriffe durchzuführen. Nach seinem Tod führten viele Wissenschaftler seine Forschungen weiter.

Im Zweiten Jahrhundert nach Christus kam es sogar zu einer Hippokrates-Renaissance, einem großen Wiederaufleben seiner Theorien. Heute ist man sicher: Hippokrates Erkenntnisse, die noch hunderte Jahre vor Christus bekannt wurden, retteten bis heute tausenden Menschen das Leben.

Die Vier-Säfte-Lehre wurde im Mittelalter in der Klostermedizin übernommen. Die vier Säfte sind auch Basis des Gemütszustands: Wer zu viel gelbe Galle hat, ist ein Choleriker, bei zu viel schwarzer Galle ist er melancholisch.

Zu viel Schleim bedeutet, ein träger Phlegmatiker zu sein, und zu viel Blut verweist auf einen energiegeladenen Sanguiniker. Zum Ausgleich und zur Entgiftung wurde zur Ader gelassen, purgiert, d.h. abgeführt mit Knoblauch, Sellerie, Wermut, Aloe und Ingwer sowie Erbrechen hervorgerufen mit der Brechwurz.

Es wurden Diäten verordnet und der ganze Körper und Mensch beachtet, nicht nur eine krankhafte Körperregion. Von 980 bis 1037 lebte der persische Arzt Avicenna zu der Zeit, in der man den fiktiven „Medicus“ ansiedelt.

Er beschäftigte sich neben Medizin mit Alchemie, Astronomie, Mathematik, Physik und Philosophie. Der Universalwissenschaftler schuf das Grundlagenwerk Qanun at-Tibb, den Kanon der Medizin, in dem er das medizinische Wissen von Persien, dem alten Rom und Griechenland vereinte.

Er erkannte, dass es Ansteckung und Klima waren, die Krankheiten verbreiten. Er hinterließ eine Sammlung an Rezepten für Medikamente, wies die Chirurgen an, Geschwüre früh genug zu entfernen, und erkannte schon den Zusammenhang zwischen Psyche und körperlicher Krankheit.

Sein Werk zählte bis zur Neuzeit zu den wichtigsten Lehrbüchern der Medizin.

 

 

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