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Naturheilkunde ist beliebt und wird immer populärer. Hier finden Sie die häufigsten Krankheiten, die mithilfe von Naturheilkunde und pflanzlichen Medikamenten behandelt werden können. Umfangreich recherchiert, einfach formuliert und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

 

 

Krankheit und ihre natürliche Heilung

Sie haben sich zu einer Behandlung mit natürlichen Heilverfahren entschlossen. Nachfolgend einige Hinweise, die dazu für Sie von Bedeutung sind.

Jede Krankheit, gleich welcher Art, ist nach naturheilkundlicher Auffassung eine Störung im gesamten Energie- und Stoffwechselhaushalt des Körpers.

Wir kennen nicht in erster Linie Organerkrankungen wie Herz-, Leber-, Nieren-, Nerven- oder Gelenkleiden, sondern es steht der ganze Mensch unter einer Giftbelastung von außen oder durch körpereigene Fehlproduktion im Abwehr- oder Enzymsystem.

Die Organerkrankungen sind also nicht Ursache, sondern Folge der Gesamtvergiftung des Körpers, die sich an einzelnen Organen auswirkt.

 

Kostenlose Informationen über die Sportmedizinische Naturheilverfahren mit bestem Sport und guter Naturheilkunde in der Sportpraxis und Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards kostenlos erleben.

 

Alle Naturheilverfahren sind also nicht in erster Linie auf die Behandlung eines Organs gerichtet, sondern verfolgen folgende Ziele:

Geschädigte oder erblich schwache Organsysteme stärken

Gestörte Energie-, Stoffwechselfunktionen und Abwehrsysteme im Körperinneren soweit möglich wieder in Gang bringen und aktivieren

Eingelagerte Giftdepots wie Fett, Harnsäure, Cholesterin etc. auflösen und der Ausscheidung zuführen

Giftzufuhr zum Körper einschränken, soweit möglich

Giftausscheidung aus dem Körper über Stuhl, Harn und Haut fördern

Nach Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes eines Patienten die seiner persönlichen Konstitution entsprechende Lebens- und Diätform finden, mit der ein wieder gewonnener Bestzustand möglichst bis ins hohe Alter erhalten werden kann.

Es kann also bei den natürlichen Heilverfahren nicht darum gehen, bestehende Beschwerden für den Patienten nur “unspürbar” zu machen (Dreck unter den Teppich kehren), sondern den Körper von Giften und Funktionsstörungen zu befreien und einer echten Heilung zuzuführen.

In der Homotoxinlehre wird dieser biologische (der Logik des Lebens entsprechende) Weg in die Krankheit und wieder zurück zur Gesundheit wissenschaftlich bewiesen.

Aber nicht auf den wissenschaftlichen Beweis kommt es uns an, denn es gibt viele Dinge, die unsere Wissenschaft heute noch nicht beweisen kann, weil unsere Methoden unzulänglich sind.

Wichtig ist einzig und allein der Erfolg und hier haben sich die Naturheilverfahren zum Teil seit tausenden von Jahren bestens bewährt und zwar ohne ständig wieder geändert werden zu müssen, wie das bei modernen Therapien oft der Fall ist.

 

Sehen Sie hier auf einen Blick, welche Erkrankungen in der naturheilkundlichen Abteilung hauptsächlich behandelt werden.

 

 

 

A - Arthrosen - Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke - Gratis Krankheits-Ratgeber

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Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

Gratis Infos über die Rheumatoiden Arthritis (Rheuma) - Ursache, Symptome, natürliche Behandlung & Therapie hier lesen und mehr erfahren!

 

 

Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

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Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

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Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

D- Diabetes mellitus = Zuckerkrankheit

 

Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

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Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

F - Fibromyalgiesyndrom = chronische Schmerzen im Muskel- und Bindegewebe

 

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Fibromyalgiesyndrom

Ein Fibromyalgiesyndrom liegt vor, wenn chronische Schmerzen im Muskel- und Bindegewebe in mehreren Körperregionen auftreten und andere entzündliche Erkrankungen ausgeschlossen sind.

 

Was ist Fibromyalgie?

Das Fibromyalgiesyndrom kann in Verbindung mit anderen rheumatischen Erkrankungen auftreten, aber auch als alleinige Diagnose zu chronischen Schmerzen führen.

Von einem Fibromyalgiesyndrom spricht man dann, wenn chronische Schmerzen im Muskel- und Bindegewebe in mehreren Körperregionen auftreten und eine rheumatologische entzündliche Erkrankung ausgeschlossen ist.

Häufig treten zusätzlich diffuse Ganzkörperschmerzen, Schwellungen, Verdauungsstörungen, Kälteempfindlichkeit, vegetativen Beschwerden und depressive Stimmungslagen auf. Außerdem kann es zusätzlich zu Schlafstörungen und vermehrter Tagesmüdigkeit kommen.

Die Fibromyalgie kann mit vielen unterschiedlichen Symptomen einhergehen und zeigt sich bei jedem Betroffenen etwas anders. Chronische Schmerzen treten jedoch immer auf. Oft kommen Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden hinzu.

Eine konkrete Diagnose kann allein mit schulmedizinischen Messwerten nicht gestellt werden. Auch eine hilfreiche Therapie fehlt der Schulmedizin. Die Naturheilkunde jedoch hält viele Möglichkeiten bereit, die zu einer konkreten Besserung der vielfältigen Beschwerden führen können.

 


Fibromyalgie – Die Schmerzkrankheit

Fibromyalgie ist keine Modeerscheinung und auch keine neue Krankheit. Schon im 19. Jahrhundert wird von einer Krankheit berichtet, die mit Schmerz und Erschöpfung einhergeht. Man nannte sie Neurasthenie der nervösen Erschöpfung.

Im Laufe der Jahrzehnte erhielt sie noch etliche andere Bezeichnungen, bis sie schliesslich als Fibromyalgie oder einfach "Schmerzkrankheit" bezeichnet wurde – und genauso heisst die Fibromyalgie auch wörtlich übersetzt: Schmerzen (-algie) der Muskelfasern (fibro-my).

Einst glaubte man, nur 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung seien vom Fibromyalgie-Syndrom betroffen. Inzwischen ist man sicher, dass es viel mehr Menschen sind (3 – 4 Prozent), die mit dieser diffusen und oft verwirrenden Krankheit leben müssen.

Das sind schon mehr Menschen als jene mit rheumatischer Arthritis und fast halb so viele Menschen wie Diabetiker – und Diabetes gilt immerhin als Volkskrankheit.

Die meisten unter den Fibromyalgie-Betroffenen wissen noch gar nicht, wie ihre Krankheit heisst und wandern von Arzt zu Arzt – stets auf der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden oder wenigstens nach einer Diagnose.

Fast immer sind Frauen betroffen. Es kann aber auch Kinder und Männer treffen. Nur erhalten Männer häufig einfach eine andere Diagnose, z. B. Burnout-Syndrom, da die Fibromyalgie nach wie vor als "Frauenkrankheit" gilt.

Bei Kindern können die sog. Wachstumsschmerzen in Wirklichkeit erste Anzeichen der Fibromyalgie sein.

 


Die Symptome bei Fibromyalgie

Die Fibromyalgie ist ein echtes Syndrom, was bedeutet, dass es sich um eine ganze Ansammlung unterschiedlicher Symptome handelt:
Dauerhafte Schmerzen

Das Hauptsymptom der Fibromyalgie ist der im Körper ausgebreitete und dauerhaft bestehende Schmerz. Betroffene können selten sagen, wo genau es weh tut. Der Schmerz scheint überall zu sein – in den Gelenken, in der Muskulatur, in den Organen.

Auch kann er von einem Ort zum andern wechseln. Mal schmerzt es da, einige Tage später dann wieder dort.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen es einigermassen gut geht. Bei jeglicher Belastung oder Überlastung jedoch kommen die Schmerzen zurück – sei es durch kaltes oder heisses Wetter, sei es durch zu viel Arbeit, zu viel Stress, zu viel Sport oder sei es eine Infektion.

 


Empfindlichkeit auf Kälte und Wärme

Viele Fibromyalgie-Betroffenen können auch Kälte und besonders Zugluft sehr schlecht ertragen, ja, oft frieren sie bereits, wenn andere Menschen die Temperatur noch als angenehm empfinden.

Beginnen die Temperaturen im Sommer jedoch zu steigen, ist auch die Wärme schnell lästig und die Fibromyalgie-Betroffene leiden rasch an Schweissausbrüchen und Hitzewallungen.

 


Übermässige Reizempfindlichkeit

Genauso kann sich bei einer fortschreitenden Fibromyalgie eine verstärkte Reizempfindlichkeit entwickeln. Lärm und Geräusche werden als höchst unangenehm empfunden.

Man meidet Situationen, in denen Leute gleichzeitig sprechen (essen in der Kantine, Feste etc.) und stört sich schon am Klappern der Gabel auf dem Teller des Gegenübers.

Genauso unangenehm ist helles Licht. Am liebsten verlässt man das Haus nicht ohne Sonnenbrille.

Gerüche nehmen oft bedrohliche Ausmasse an, da man ihnen meist nicht so ohne weiteres aus dem Weg gehen kann. Doch stört hier nicht erst tatsächlicher Gestank. Schon Gerüche, die andere noch gar nicht wahrnehmen, empfindet man als extrem störend.

Ständig möchte man lüften, und in Räumen mit mehreren Menschen (Parfüm, Deo) hält man es kaum noch aus.

Auch Berührungen werden als unangenehm erlebt. Manchmal nur feste Berührungen (Druck, Massagen), manchmal aber auch sehr leichte Berührungen.
Schlaf- und Verdauungsstörungen

Das Einschlafen ist bei Fibromyalgie meist kein Problem, aber das Durchschlafen. Oft wacht man nach wenigen Stunden Schlaf auf und kann nicht mehr einschlafen. Am Morgen fühlt man sich entsprechend gerädert und wenig leistungsfähig.

Nicht selten erhalten Fibromyalgie-Patienten überdies zunächst die Diagnose Reizdarm oder Reizmagen, weil die entsprechenden Symptome auftreten: Bauchkrämpfe, Völlegefühl, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung oder sogar abwechselnd mal Durchfall mal Verstopfung.

Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie eine Histaminintoleranz, Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit) oder Fructoseintoleranz sind oft vorhanden.

 


Depressionen und Angstzustände

Eine Fibromyalgie kann sehr häufig auch von Ängsten und Depressionen begleitet werden – wobei man nicht sagen kann, wer wen bedingt. Mal war die Depression vor den Schmerzen da, bei anderen Patienten entwickelt sie sich erst im Laufe der Fibromyalgie, was nicht verwundert, da die Krankheit enorm belastend ist.

 


Blutzuckerschwankungen

Viele Fibromyalgiker leiden an Problemen mit dem Blutzuckerspiegel. Sie scheinen weit empfindlicher auf Kohlenhydrate zu reagieren als andere Menschen.

Die entstehenden Blutzuckerschwankungen mit lähmenden Unterzuckerperioden führen zu Schwindel, Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, einem wie in Watte gepackten Kopf, Nachtschweiss etc.

Allerdings können diese Symptome wiederum auch ganz andere Ursachen haben, wie z. B. einfach "nur" die bereits genannte Glutenunverträglichkeit (siehe hier: Sechs Zeichen für Glutenunverträglichkeit ). Denn schon manch einer mit Fibromyalgie-Diagnose ernährte sich probeweise glutenfrei und war mit einem Mal beschwerdefrei.

 

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Viele weitere Symptome

Manche Betroffenen leiden überdies an Atembeschwerden, Reizblase, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Tinnitus, Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Gliedern, trockenen Schleimhäuten, dem trockenen Auge, Vergesslichkeit, Steifigkeitsgefühlen, Schwellungen durch Wassereinlagerungen, Juckreiz, Neurodermitis, Restless Legs, starkes nächtliches Schwitzen mit völlig durchnässter Bettwäsche usw. usf.

 

 

Was bedeutet es, wenn ein Mensch auch nur an einem Teil der genannten Symptome leidet?

Er ist nicht mehr in der Lage, den Alltag zu meistern, kann häufig nicht mehr arbeiten gehen, und selbst relativ einfache Handgriffe im Haushalt scheinen kaum noch machbar. Schwindel, Erschöpfung, Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen führen zu einer erhöhten Unfallgefahr und dazu, dass selbst einfache – auch geistige – Aufgaben nicht mehr bewältigt werden können.

Fibromyalgie ist daher eine Krankheit, die nicht ignoriert werden kann und die das Leben massiv beeinträchtigt.

 


Fibromyalgie-Diagnose – Alles andere als einfach

Besuche beim Arzt und Facharzt bleiben zu allem Unglück dann auch noch meist ohne jeden Befund. Egal, was man auch unternimmt – ob Bluttests, Röntgenuntersuchungen, MRT, CT, Endoskopien und vieles mehr – der Arzt findet nichts.

 

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Daher gilt heutzutage die folgende Definition für Fibromyalgie:

Wenn überall Schmerzen auftreten, wenn man sich müde und erschöpft fühlt, wenn man unter vielen anderen körperlichen Beschwerden leidet, dann liegt ein Fibromyalgie-Syndrom vor, WENN sich die Beschwerden nicht anderweitig erklären lassen und wenn sie seit mehreren Monaten bestehen.

Dabei leidet in Wirklichkeit jeder Betroffene anders. Bei manchen überwiegen die psychischen Leiden, bei anderen der körperliche Schmerz, bei wieder anderen die Hochsensibilität gegenüber äusseren Reizen und bei einer weiteren Gruppe die Schwellungen in Verbindung mit Übergewicht.

Manche ziehen sich völlig zurück, andere können die Krankheit gut kaschieren.

Wer die Mühe und Kosten nicht scheut (entsprechende Analysen werden oft nicht von den Krankenkassen übernommen), kann die folgenden Werte untersuchen lassen, die bei einer Fibromyalgie oft, aber nicht immer von den Werten gesunder Menschen abweichen.

 

 

Je nach Ergebnis weiss man dann auch schon, worauf man in der darauffolgenden Therapie achten muss:

Serotonin: Bei Fibromyalgie ist der Serotoninspiegel oft zu niedrig. – Therapie: Massnahmen, um den Serotoninspiegel zu erhöhen (Darmflora aufbauen, die richtigen Fette essen, Safran, Ashwagandha oder Rhodiola Rosea einnehmen etc.).

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Wie kann man auf natürliche Weise den Serotoninspiegel erhöhen

 


Histamin:

Der Histaminspiegel ist bei Fibromyalgie hingegen häufig zu hoch. – Therapie: Massnahmen, um den Histaminspiegel zu senken, finden Sie hier:

 

Histaminintoleranz

Unterzucker:

Die Neigung zu Unterzucker zeigt sich in niedrigen Nüchternblutzucker- und Langzeitzucker-Werten. Hier gilt es zunächst nach der Ursache zu fahnden. Eine Nebennierenrindeninsuffizienz könnte daran beteiligt sein (Cortisolmangel) oder eine Schilddrüsenunterfunktion.

Cortisol ist ein Stresshormon und Fibromyalgie eine Art Stresskrankheit. Verständlich, wenn bei chronischem Stress im Laufe der Zeit die Cortisolausschüttung u. U. nachlässt.

Therapie: Je nach Ursache die entsprechenden Hormonpräparate einnehmen sowie die Ernährung mit vielen kleinen Mahlzeiten ohne isolierte Kohlenhydrate so gestalten, dass nicht noch zusätzlich Blutzuckerschwankungen gefördert werden.

Insulin: Der Insulinspiegel kann erhöht sein. – Therapie: Eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise hilft hier bei der Regulierung. Wie eine gesunde Ernährung umgesetzt wird, erfahren Sie weiter unten unter "Gesunde Ernährung ist hilfreich".

Darmflora: Die Darmflora ist gestört, was sich mit Hilfe von Darmflorastatus-Tests bestätigen lässt. Auch zeigt sich dabei gleichzeitig, ob eine Candidabelastung vorliegt, die ebenfalls Verdauungsbeschwerden bis hin zu Depressionen fördern kann.

 

 

Therapie:

Sanierung der Darmflora, ggf. Massnahmen gegen Candida. Wie Sie Ihre Darmflora sanieren können, erklären wir hier:

Darmflora sanieren - Die Anleitung
Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. Fructoseintoleranz, Glutenintoleranz, Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz etc.) können vorliegen, so dass entsprechende Tests (teilweise im Heimtest möglich) hier Klarheit bringen können.

Therapie: Die unverträglichen Lebensmittel meiden und die Ernährung aus gesunden verträglichen Lebensmitteln zusammenstellen, dabei die Vitalstoffversorgung nicht aus dem Auge verlieren.

Bitte überdies die obigen Links verfolgen und die dort aufgeführten Massnahmen bei den entsprechenden Intoleranzen umsetzen. Bei der Glutenintoleranz wäre eine glutenfreie oder glutenarme Ernährung eine gute Idee. Weitere Informationen zur glutenfreien Ernährung finden Sie weiter unten.

Schwermetallbelastung: Eine Schwermetall- und Toxinbelastung (Blei, Palladium, Arsen, Quecksilber) könnte vorhanden sein, die bekanntlich zu starken Nervenschäden, hoher Stressanfälligkeit und vielen weiteren fibromyalgietypischen Symptomen führen kann. Mit Hilfe von DMPS-Tests kann eine entsprechende Belastung festgestellt werden.

 

 

Therapie:

Ausleitung der Gifte/Schwermetalle. Viele Ärzt, Heilpraktiker und Psychokinesiologen, bekannt durch die Entwicklung von Methoden zur Behandlung von chronischen Krankheiten – sagen, sie haben Hunderten von Fibromyalgie-Patienten allein durch die Ausleitung von Schwermetallen geholfen.

Suchen Sie dazu am besten einen Heilpraktiker oder Arzt auf, der im Bereich Umweltmedizin spezialisiert ist.

 


Pfeiffersches Drüsenfieber und Borreliose:

Beide Infektionskrankheiten können zu Symptomen führen, die an die Fibromyalgie erinnern oder aber auch gemeinsam mit dieser auftreten. Daher beide Krankheiten überprüfen bzw. ausschliessen lassen.

 

Antioxidantien:

Die Werte der körpereigenen Antioxidantien sind niedrig. – Therapie: Einnahme von Antioxidantien (Astaxanthin, OPC, Safran, Aroniasaft etc.) und Verzehr antioxidantienreicher Ernährung.

 


Vitalstoffe:

Die Spiegel der Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) zeigen mögliche Mängel (am besten im Vollblut analysieren lassen, da Mängel oft weniger im Serum feststellbar).

 

 

Therapie:

Vitalstoffversorgung optimieren, sowohl über die Ernährung als auch mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln.

 


Hormonspiegel:

Eine Analyse des Hormonspiegels zeigt meist ebenfalls Ungleichgewichte: Bei Frauen kann z. B. eine Östrogendominanz vorliegen. Auch Cortisol sollte überprüft werden sowie natürlich die Schilddrüsenwerte (siehe Punkt "Unterzucker" weiter oben). Therapie: Bei Östrogendominanz mit naturidentischen Hormonen supplementieren bzw. ausgleichen.

 


Hyaluronsäure:

Vor 20 Jahren stellte eine israelische Forschergruppe fest, dass bei Fibromyalgie-Patienten ein über acht Mal so hoher Hyaluronsäure-Serumspiegel als bei Gesunden vorliegt und ein immer noch fast vier Mal so hoher Hyaluronsäurespiegel als bei Rheumapatienten.

Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, wird also vom Körper selbst hergestellt. Warum der Spiegel bei Fibromyalgie steigt, weiss man nicht genau und geht – wie so oft – von unterschiedlichen Ursachen und Möglichkeiten aus.

 

 

Therapie:

Offenbar sollen höhere Vitamin-C-Dosen den Hyaluronspiegel senken können, was jedoch mit einem Therapeuten besprochen werden sollte.

Denn es ist absolut denkbar, dass der Hyaluronspiegel von allein wieder sinken wird, wenn all die anderen Massnahmen durchgeführt werden und der Organismus auf diese Weise wieder in sein Gleichgewicht findet.

Ein natürliches Vitamin-C-Präparat finden Sie hier: Vitamin C aus der Acerola-Kirsche

 


Die möglichen Ursachen von Fibromyalgie

Die Schulmedizin ist normalerweise völlig überfordert, wenn es um mögliche Ursachen der Fibromyalgie geht. Und so spricht man von vorerst einer "Störung der Schmerzverarbeitung“. Ja, diese soll gleich auf mehreren Ebenen "gestört" sein – warum und wieso ist jedoch wieder unklar.

Nun könnte man anhand der obigen möglichen Diagnosekriterien natürlich sagen, dass die Ursachen doch auf der Hand liegen: Der niedrige Serotoninspiegel ist die Ursache, der erhöhte Histaminspiegel, der Unterzucker, die Darmflorastörung usw. Das kann teilweise durchaus sein, z. B. in Bezug auf die Schwermetallbelastung.

Doch kann es ebenso sein, dass viele dieser veränderten Werte und Zustände keine Ursachen sind, sondern ebenfalls einfach nur Symptome der Fibromyalgie und somit Folgen eines ganz anderen Problems.

In Wirklichkeit nämlich scheint Fibromyalgie eine im Grunde natürliche Folge der bisherigen Lebenserfahrung des betreffenden Menschen zu sein.

Überwiegen im Verlauf des Lebens die schädigenden Einflüsse, während die schützenden eher selten erfahren wurden, dann kann sich – bei entsprechender Neigung – eine Fibromyalgie entwickeln.

Endlich versteht man sich und den eigenen Körper wieder, was schon allein eine enorme Erleichterung und Entspannung und damit auch eine erste Linderung mit sich bringt.

 


Bei Fibromyalgie inaktiv – Das Anti-Stress-Gen

Es gibt da das sog. Anti-Stress-Gen. Es ist nicht bei jedem Menschen gleichermassen aktiv. Geht es dem Baby nach der Geburt gut, fühlt es sich geborgen und beschützt, dann wird das Anti-Stress-Gen aktiv. Ein entspannter Mensch entwickelt sich, der sich wohl in der Welt fühlt und auch mit so manchem Unbill im späteren Leben gut zurechtkommt.

Wenn aber in der Kindheit eben nicht die erforderliche Geborgenheit erlebt wird, dann wird das Anti-Stress-Gen nicht aktiviert. Dies ist bei traumatisierten Menschen der Fall, wobei ein Trauma nicht unbedingt eine furchtbare Misshandlung bedeuten muss.

Für ein Baby ist schon die von manchen Eltern praktizierte "Getrennthaltung" des Kindes Grund genug für ein Trauma.

Getrennthaltung bedeutet, wenn das Neugeborene allein im Kinderzimmer schlafen muss, wenn man es schreien lässt, um ihm rechtzeitig einen bestimmten Zeitplan anzuerziehen, wenn man ihm nicht die Liebe und körperliche Nähe gibt, die das Baby so dringend braucht, dann bedeutet dies für das Baby immer wieder aufs Neue nur eines: Todesgefahr.

Ein Baby weiss nicht, dass es in der modernen Welt in einem sicheren Zimmer liegt. Es glaubt (instinktiv), dass – wie in alten Zeiten – überall wilde Tiere und andere Gefahren lauern können.

Ist es allein, dann besteht die Gefahr, gefressen zu werden – oder aber auch zu verhungern. Denn Alleinsein geschah in der Steinzeit nur dann, wenn den Eltern etwas Fürchterliches zugestossen war. Das Trauma ist da.

Liegt jetzt auch noch eine bestimmte genetische Veranlagung für eine erhöhte Empfindlichkeit vor, dann entwickeln sich aus diesen Kindern hochsensible Menschen, die überall in ihrer Umwelt Bedrohungen wittern – auch dann, wenn es völlig harmlose Geräusche, Gerüche, Stimmen oder Temperaturen sind.

 


Bei Fibromyalgie – Das Nervensystem wird hochsensibel

Das Nervensystem befindet sich bei der Fibromyalgie in einem Zustand höchster Alarmbereitschaft. Das Nervensystem ist derart sensibel geworden, dass es zu einer gesteigerten Sinneswahrnehmung kommt und man alltägliche Signale und Reize als Gefahr interpretiert.

Das Nervensystem verhält sich, als würde man gerade mutterseelenallein eine Nachtwanderung durch den papua-neuguineischen Urwald unternehmen. Hinter jedem Busch könnte in jedem Augenblick ein hungriger Jaguar oder Kannibale hervorspringen.

Jedes noch so winzige Knacken im Unterholz, jedes kleinste Rauchmolekül in der Luft (Kochfeuer der Kannibalen), jedes noch so entfernte Fauchen von Raubtieren – alles wird aufgenommen und als mögliche Gefahr gewertet. Denn in der Wildnis kann schon das Übersehen einer Kleinigkeit tödlich sein.

In der Wildnis ist diese gesteigerte Sinneswahrnehmung und permanente Alarmbereitschaft überlebenswichtig und daher gut. Im Alltag einer behüteten Zivilisationsgesellschaft aber ist sie nicht erforderlich. Daher gibt es normalerweise in jedem Menschen einen Filter.

Er filtert viele Aussenreize einfach aus, da er sie richtigerweise als ungefährlich einschätzt und ausblendet, z. B. die Spielgeräusche der Nachbarskinder, die Unterhaltung der Kollegen, das Brummen des Kühlschranks, Verkehrsgeräusche etc.

 

 

Bei der Fibromyalgie funktioniert dieser Filter aber oft nicht mehr zuverlässig.

Das Nervensystem verhält sich, als wäre der Betreffende jetzt dauerhaft in den papua-neuguineischen Dschungel gezogen und schwebe nahezu dauerhaft in Lebensgefahr. Es kann nicht mehr unterscheiden, welche Reize nun wichtig sind und welche zu vernachlässigen sind.

Er sieht folglich überall eine Gefahr – ob es nun warm, kalt, feucht, trocken oder laut ist, ob Gerüche da sind oder winzige Geräusche. Gleichzeitig sinkt die Schmerzgrenze und Fibromyalgie-Schmerzen tauchen auf.

Dann richtet der Betroffene seine Aufmerksamkeit auf die Schmerzen und beginnt, sich zu schonen. Das aber lässt seine Schmerzanfälligkeit noch weiter steigen – was natürlich nicht über Nacht geschieht, sondern über viele Monate und Jahre hinweg.

Erlebt jemand nun eine Kindheit, in der er Geborgenheit und Verständnis vermisste, dann aber im Laufe der Zeit beispielsweise bei der Grossmutter, bei Freunden, im Berufsalltag, in der Partnerschaft, in tiefem Glauben oder wo auch immer jene Geborgenheit findet, die ihm einst so schmerzlich fehlte, dann kann jederzeit das Anti-Stress-Gen aktiviert werden und dem Menschen geht es – trotz ungünstiger Kindheit – wieder recht gut.

Das Anti-Stress-Gen kann jedoch genauso im späteren Leben (wieder) inaktiviert werden, nämlich dann, wenn schwere Lebenskrisen das Dasein erschüttern, z. B. Verlust oder Krankheit des Partners oder des Kindes, Verlust der Arbeit, der materiellen Sicherheit oder mehrere dieser Schicksalsschläge gar auf einmal.

Oft gehen Erlebnisse wie diese mit einer extremen seelischen und körperlichen Überlastung einher, die dann ebenfalls zur beschriebenen Dauerwachsamkeit und Hochsensibilität des Nervensystems führen kann.

 


Bei Fibromyalgie – Schmerz ist nicht gleich Schmerz

Selbst die Art, wie ein Mensch Schmerz empfindet, ist unterschiedlich. Ein und demselben Schmerz kann grosse Aufmerksamkeit entgegengebracht werden oder er kann fast ganz ignoriert werden.

Es hängt immer von den entsprechenden Erfahrungen und Gedanken des betreffenden Menschen ab und davon, in welchem Zusammenhang der Schmerz auftritt.

Halsschmerzen beachten manche Menschen kaum. Ist ja nur eine Erkältung, geht vorüber und gehört daher ein bis zwei Mal zum Winter eben dazu. Einem anderen Menschen aber hat der Vater einst erzählt:

Bei meinem Herzinfarkt hatte ich Halsschmerzen. Folglich denkt dieser Mensch bei jeder sich anbahnenden Erkältung zunächst an einen Herzinfarkt und leidet viel stärker unter den Halsschmerzen.

Der Satz des Vaters hatte die Tochter oder den Sohn enorm erschreckt, so dass Halsschmerzen ab sofort eine Bedrohung darstellen.

Viele Fibromyalgie-Patienten machen daher schlimme Ängste durch, wenn sie die vielfältigen Schmerzen spüren, da sie akute und lebensbedrohliche Krankheiten dahinter vermuten.

Folglich verbringen sie nicht selten viele, viele Stunden in den unterschiedlichsten Facharztkliniken in der Erwartung sicher gleich zu erfahren, dass sie nur noch 4 Wochen zu leben haben – was aber nicht eintritt, da bekanntlich nichts gefunden wird. Die Angst aber bleibt und begleitet einen Tag für Tag, Nacht für Nacht.

 


Wenn Schmerz mit Liebe in Verbindung gebracht wird

Gerade bei den hochsensiblen Menschen kommt noch ein anderer Aspekt hinzu. Wenn sie wie oben beschrieben in der Kindheit im Allgemeinen nur wenig Zuneigung erhielten, sich die Mutter aber ausnahmsweise besonders liebevoll um das Kind kümmerte, wenn dieses einmal krank war, dann lernte das Kind im Laufe der Zeit, dass es nur bei Krankheit und Schmerz Liebe gibt.

Dies bedeutet nun nicht, dass sich Fibromyalgie-Menschen Schmerzen wünschen, um sich damit eine verstärkte Zuneigung und Aufmerksamkeit des Partners oder anderen Nahestehenden zu sichern.

Es bedeutet lediglich, dass Menschen, die derartige Erfahrungen machten, natürlich viel sensibler auf Schmerzen reagieren und diese sehr früher und intensiver wahrnehmen als andere Menschen.

In einer Untersuchung, die Dr. Weiss in seinem o. g. Buch beschreibt, stellte man übrigens fest, dass es Fibromyalgie-Patientinnen am besten ging, wenn sie sich mit dem Partner die Arbeiten im Haushalt teilen konnten.

Gar nicht gut ging es Ihnen, wenn die Partner nichts taten, ihnen nicht einmal bei schwierigen Aufgaben, wie z. B. dem Fenster putzen zur Hand gingen. Genauso schlecht ging es ihnen jedoch, wenn die Partner alles taten, bei jedem Piep aufsprangen und ihnen jede noch so kleine Arbeit abnahmen.

Fibromyalgie ist daher nicht Ausdruck des versteckten Wunsches, bald gar nichts mehr tun zu müssen, sondern eher die Sehnsucht nach Respekt, Verständnis, Rückhalt und echter Partnerschaft.

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H - Hauterkrankungen = wie Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne

 

Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

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Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

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Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

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Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

K - Krebs = unkontrollierter Wachstum entarteter Zellen - hat sehr viele und verschiedene Ursachen!

 

Krebserkrankungen

Krebs, das heißt das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen, richtet sich gegen das geordnete Gefüge von Geweben und Organen, greift die Körpersubstanz und die Lebenskräfte an.

 

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Mit Naturheilkunde den Krebs heilen

Naturheilkunde kann für Krebspatienten aus verschiedenen Gründen von Nutzen sein. Sie kann dazu eingesetzt werden, das Immunsystem zu aktivieren, die Tumormasse zu reduzieren und die Lebensqualität zu stärken.

Zudem kann sie zur Behandlung typischer Beschwerden und Nebenwirkungen eingesetzt werden, die im Laufe einer Krebserkrankung und deren Therapie auftreten. Naturheilkunde gibt dem Patienten die Möglichkeit, dem Krebs nicht ausgeliefert zu sein und ihm aktiv entgegenzutreten.

Viele Patienten, die Naturheilkunde einsetzen, wollen mit ihr ihre Überlebenschance steigern und den Krebs heilen. Es herrschen zwei verschiedene Vorstellungen darüber, wie dies erreicht werden soll.

Die eine sieht die Naturheilkunde als echte Alternative und lehnt die Schulmedizin meist ab, die andere sieht ihr Potential in der komplementären Ergänzung der Schulmedizin.

Werden Naturheilkunde und Schulmedizin gemeinsam eingesetzt, spricht man von der sogenannten integrativen Krebstherapie. Von beiden Fachrichtungen wird für den Patienten ein ganzheitliches Therapiekonzept erstellt.

Krebs alternativ heilen – Naturheilkunde als Alternativmedizin. Einzelne Therapeuten und Anwender sehen die Naturheilkunde als echte alternative Therapieform bei Krebs.

Sie gehen davon aus, dass Naturheilkunde gleich gut oder besser wirksam ist wie die Schulmedizin. „Krebs natürlich heilen“ ist eines ihrer Versprechen. Dies soll mit diversen Naturheilmitteln wie Natron erreicht werden.

Das Problem dabei: Keine naturheilkundliche Therapie kann aufgrund belastbarer Daten als wirkliche Alternative zur schulmedizinischen Krebstherapie empfohlen werden.

Einzelne Anekdoten und Erfahrungen lassen sich nicht verallgemeinern. Es ist fahrlässig, anderes zu behaupten.

 

Die komplementäre Krebstherapie – Naturheilkunde als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.

Wer mit Naturheilkunde die eigenen Heilungschancen steigern will, tut gut daran, sie ergänzend zur Schulmedizin einzusetzen. Diese Form der Anwendung wird komplementär genannt, eine Bezeichnung, die sich vom lateinischen Wort complementum = Ergänzungsmittel ableitet.

In unserem Buch „Naturheilkunde bei Krebs“ stellen wir die aussichtsreichsten komplementären Möglichkeiten dar. Dazu zählen zum Beispiel der Einsatz von Selen oder Vitamin D, deren Einnahme nachweislich die Heilungschancen verbessern kann.

 


Krebserkrankungen

Die Krebserkrankung ist ein Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft: Das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen richtet sich gegen das geordnete Gefüge von Geweben und Organen, greift die Körpersubstanz an und bedroht die Lebenskräfte und die Lebensgrundlage.

 


Naturheilkundliche Begleittherapie von Krebs

Operation, Chemotherapie und/oder Bestrahlung und möglicherweise auch hormonelle Therapien sind die modernen Behandlungen für Menschen mit einer Krebserkrankung. Viele Menschen möchten jedoch mehr für sich tun.

Sie sind auf der Suche nach ergänzenden, ganzheitlichen Therapiemaßnahmen, um sich selbst aktiv an der Behandlung zu beteiligen und einen eigenen Weg zu neuer Gesundheit zu finden.

Unser Ziel ist es, die Patienten in der unübersehbaren Angebotsvielfalt von komplementären Behandlungen über die seriösesten und wirksamen Verfahren der Naturheilkunde und Komplementärmedizin zu informieren.

Im Rahmen des ambulanten Behandlungsangebotes führen wir ausführliche Beratungen zu den ergänzenden naturheilkundlichen Therapien durch.

 

 

Spezielle Schwerpunkte bilden:

Misteltherapie
sinnvolle Möglichkeiten der Nahrungsergänzung
Beratung zur Reduzierung von Nebenwirkungen von Chemotherapie oder Bestrahlung durch geeignete Naturheilverfahren wie z. B. Akupressur, Phytotherapie oder Kneipp-Therapie

Die Abteilung arbeitet kooperierend mit verschiedenen onkologischen Abteilungen zusammen. Eine Schwerpunktkooperation besteht mit der Klinik für Gynäkologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin unter Leitung von Prof. Dr. med. Achim Schneider.

 


Naturheilkundlich-onkologische Tagesklinik

Die Abteilung für Naturheilkunde bietet für Krebspatienten ergänzende und unterstützende Therapien sowie ausführliche Beratungen. Ein Schwerpunkt bildet die naturheilkundlich-onkologische Tagesklinik mit der Vermittlung von wirksamsten Maßnahmen zur ergänzenden naturheilkundlichen Therapie.

 

Wesentliche Elemente sind:

Misteltherapie

Bewegungstherapie

Mind-Body Medizin, Stressreduktion, Entspannungsverfahren

Hilfe zur Selbsthilfe, Krankheitsbewältigung

Ernährungstherapie, z. B. mediterrane Vollwertkost

Ordnungstherapie, z. B. Umstellung der Lebensgewohnheiten

kongnitive Restrukturierung

 

 

 

L - Lungenerkrankungen, Allergien

 

Lungenerkrankungen, Allergien

Lungenerkrankungen und Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch. Ein gestörter Lebensatem und eine beschädigte Intelligenz des Körper-Geist-Systems können die Ursache sein.

 

 

Allergien und Atemwege: Verbreitung

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen besonders in westlichen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erhebt im Rahmen eines Gesundheitsmonitorings regelmäßig Daten zu den häufigsten allergischen und atopischen Erkrankungen, darunter auch Asthma bronchiale und Heuschnupfen.

In den Studien des Gesundheitsmonitorings werden sowohl Daten von Erwachsenen (DEGS - Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) als auch Kindern und Jugendlichen (KiGGS – Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) ausgewertet.

 

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Chronische Lungenerkrankungen und Allergien

Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch und auch die Anzahl von Patienten mit allergischen Haut- , Augen- , Lungen- , Nasen-Rachen- , Magen- und Darmerkrankungen in der naturheilkundlichen Behandlung nimmt beständig zu.

Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch und auch die Anzahl von Patienten mit allergischen Haut-, Augen-, Lungen-, Nasen-Rachen-, Magen- und Darmerkrankungen in der naturheilkundlichen Behandlung nimmt beständig zu.

In komplementärmedizinischen Erklärungsmodellen sind allergischen Reaktionen häufig auf eine beschädigte Intelligenz des Körper-Geist-Systems zurückzuführen, die wiederum ihre Ursache in gesundheitsschädigender Ernährung und anderen schädlichen Lebensgewohnheiten haben.

Dieser „Intelligenzverlust“ des eigenen Immunsystems kann dann zu falschen oder überschießenden Reaktionen auf Fremdreize von außen oder innen, wie z. B. Pollen, Nahrungsmittel oder Medikamente, führen.

Ziel vieler naturheilkundlicher Behandlungsstrategien bei allergischen Erkrankungen ist deshalb weniger die Unterdrückung des Immunsystems, sondern vielmehr die Wiederherstellung und Unterstützung gesunder Anteile des Immunsystems.

Über die Hebel Ernährungstherapie, Lebensstilberatung und Pflanzenheilkunde kann hier oft viel erreicht werden. Als teilweise besonders wirksam haben sich darüber hinaus die sog. „ausleitenden“ und „reinigenden“ Therapieverfahren, wie z. B. das therapeutische Heilfasten oder die intensiven Ausleitungsmethoden der traditionellen indischen Medizin Ayurveda („Pancakarma“) erwiesen.

 



Gegenmaßnahmen zur Pollenallergie

Dr. Rainer Stange, Leitender Arzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, über Maßnahmen, die man zur Dämpfung von allergischen Reaktionen, treffen kann.

Lungenerkrankungen sind ein weites Feld in der Medizin und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ursachen, Verläufe und Behandlungsmöglichkeiten teilweise erheblich voneinander.

Aus Sicht zahlreicher naturheilkundlicher Ansätze (wie z. B. der traditionellen europäischen Medizin, des indischen Ayurveda, des Yogas und der traditionellen chinesischen Medizin) haben sie jedoch eines gemeinsam: durch die Lungen fließt der „Lebensatem“, der in den verschiedenen Traditionen zwar unterschiedliche Namen hat (z. B. Prana, Qi, Odem, etc.), jedoch dasselbe meint, und bei allen Lungenerkrankungen gestört ist.

Vielversprechend sind deswegen besonders alle diejenigen komplementären und naturheilkundlichen Verfahren, die sich mit dem Fluss der Atmung und dem Phänomen der Atmung selbst beschäftigen oder bewusste Atmung an körperliche Übungen/ Therapietechniken koppeln:

z. B. die vielfältigen Pranayama-Techniken des Yogas, die konzentrativen Bewegungsübungen des Tai Qi und Qi Gong oder die reflektorische Atemtherapie. Auch bestimmte Meditationstechniken können einen wichtigen Beitrag zu einem besseren Umgang mit Atemwegsproblemen leisten.

Darüber hinaus bietet die Pflanzenheilkunde besonders bei Lungenerkrankungen mit entzündlicher und/oder autoimmuner Ursache interessante Therapieoptionen, wie z. B. Therapieversuche mit Weihrauch.

Vor allem bei Lungenerkrankungen mit allergischer Komponente (allergisches Asthma bronchiale) haben sich auch die sog. „Ausleitenden Verfahren“, wie das Heilfasten bewährt und führen häufig zu einer deutlichen Beschwerdebesserung und einem besseren „Durchatmen“.

Für DEGS hat das RKI zuletzt zwischen 2008 und 2011 Daten zur Zahl von Menschen mit Allergien erhoben. Danach wurde bei fast einem Drittel der Erwachsenen zwischen 18 und 76 Jahren im Lauf des Lebens mindestens eine Allergie ärztlich diagnostiziert.

Die Wahrscheinlichkeit dafür einmal im Leben allergisches Asthma zu entwickeln lag bei knapp 8 Prozent, für Heuschnupfen sogar bei annähernd 15 Prozent.
Ähnliche Verteilung auch bei Kindern

Ähnliche Ergebnisse ergab die Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS-Studie) des Robert Koch-Instituts in Deutschland: In der 2018 veröffentlichten Folgebefragung (Welle 2, 2014 bis 2017) zeichneten sich folgende Ergebnisse ab:

Allergische Erkrankungen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen. Annähernd 9 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hatten laut Studie Heuschnupfen, etwa 3,5 Prozent haben Asthma bronchiale.

 

 

M - Magen-Darm = Reizdarm, Reizmagen, Sodbrennen, Entzündungen der Speiseröhre und die Colitis ulcerosa.

 

Arthrosen

Bei Arthrose handelt es sich um pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke. Aus ayurvedischer Perspektive ist die Arthrose „das ins Gelenk gegangene Vata”.

Dies sind Erkrankungen, in denen das kinetische Vata-Prinzip als pathogenetischer Faktor überwiegt. Im Ayurveda werden alle Formen von Bewegung dem Vata-Prinzip zugeordnet.

Dementsprechend fallen Erkrankungen, welche Bewegungs- und Transportvorgänge des Körpers beeinträchtigen, in den Formenkreis vata-vyadhi.

Als betroffene strukturelle Komponenten der vata-vyadhi sind besonders die ayurvedisch definierten „Gewebe“ Knochen (asthi), Muskulatur, Sehnen (snayu) sowie Bänder und Nerven zu erwähnen.

Im Falle von sandhi-gata-vata (im Folgenden als Arthrose bezeichnet) sind dies pathologische Veränderungen sämtlicher Gelenke.

 

 

Verschiedene Vata-aggravierende Faktoren können an der Entstehung der Arthrose mitwirken,
hierzu gehören u. a.

 

chronische und auszehrende Erkrankungen, Kachexie, Atrophien

Verletzung von Vitalorganen

reduzierende Therapien

Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse

Sorgen, Ängste, innere Anspannung, Schlafmangel

trockene und kühlende Nahrungsmittel, zu leichte Kost, Nahrungskarenz, Fasten, Kälte

körperliche Überlastung durch körperliche Arbeit, Sport und übermäßigen Geschlechtsverkehr

physische Traumata

Vata kann bei Arthrosen auf unterschiedliche Weise pathologische Prozesse hervorrufen. Größtenteils ist es als primärer Faktor des Krankheitsgeschehens allein für die Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung der Gewebe des Bewegungsapparates verantwortlich sein.

Daneben kann Vata in Kombination mit den beiden anderen ayurvedischen Funktionsprinzipien (Doa) Pitta und Kapha auftreten. Es kann z. B. neben typischen Vata-Anzeichen zu Pitta-Symptomen, wie lokaler Rötung und Erwärmung kommen, die bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Ferner entstehen bei übergewichtigen Arthrosepatienten aufgrund einer "Blockade von Vata" durch Kapha und das Fettgewebe (medas) degenerative Gelenkschäden.

Entsprechend muss in der Therapie neben der eigentlichen Vata-Behandlung eine Reduktion des Fettgewebes angestrebt werden.

In fortgeschrittenen Stadien bilden aus Sicht des Ayurveda Gewebedegeneration und -schädigungen im Sinne eines Circulus vitiosus die Ursache weiterer Vata-Aggravationen mit konsekutiven Sekundär- und Tertiärschäden.

Neben der Behandlung von Vata ist dann auch für die Regeneration der Gewebe zu sorgen.

 

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Symptome

Als Erstes fallen Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken auf.

Dann kommt es zu Schmerzen, die am Anfang nur unter Belastung wahrgenommen werden, später Schmerzen, die nach einer längeren körperlichen Ruhepause auftreten und schließlich die Dauerschmerzen, wobei feuchtkalte Witterung diese verschlimmern.

 

 

Der Schmerz an sich kann differenziert werden:

Der so genannte "Anlaufschmerz", beschreibt den Schmerz, der nach Ruhepausen auftritt und dann aber rasch nachlässt, bis das Gelenk sich 'eingelaufen' hat. Der Gelenkknorpel an sich wird nicht durchblutet, deshalb sorgt die Gelenkschmiere (Synovia) für die Ernährung desselben.

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Synovia produziert. Sie dient als Gleitmittel und kann so wiederum den Knorpel versorgen.

Wenn sich im Gelenkspalt aber Knorpel- und Knochenpartikel befinden, kann es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut kommen (Detritussynovitis), obwohl es sich um Arthose und nicht Arthritis handelt.

Arthrose ist deshalb eindeutig von der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) zu unterscheiden, bei der die Schmerzen längere Stunden anhalten können, weil das ursächliche Problem die Entzündung und nicht die Fehl- oder Überbelastung darstellt.

Schmerzen bei Arthrose können auch von Nerven herrühren, deren Versorgung durch die räumliche Verdichtung im Gelenk, zeitweilig unterbrochen wurde.

 

 

Ein möglicher Arthroseverlauf

Es kann, je nach Stadium und infolge einer länger andauernden Belastung zu folgenden zusätzlichen Erscheinungen kommen:


Detritussynovitis

Dass es zu so einer körperlichen Veränderung kommen kann, liegt in dem Missverhältnis zwischen Belastung und der Fähigkeit der Gelenkanteile, dieser zu entsprechen, begründet.

Dabei spielt die Synovia (Gelenkschmiere), die sich in der Gelenkskapsel befindet, eine entscheidende Rolle. Gelenkkopf und Gelenkpfanne sind von einer dünnen Knorpelschicht überzogen.

Zwischen beiden Knorpelschichten befindet sich die Synovia, die das Aufeinandergleiten der beiden Gelenkteile erleichtert. Der Knorpel an sich wird nicht durchblutet. Er ist auf die Synovia, die sich besonders bei Bewegung bildet, angewiesen.

Sie versorgt und ernährt damit den Knorpel. Wenn der Knorpel schon beschädigt ist, werden durch Reibung zuerst Knorpelpartikel, später auch Knochenteilchen, wie mit einem Hobel abgeschliffen und können im Gelenkspalt absetzen.

Diese Teilchen verursachen sowohl eine Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit, als auch der Gelenkhaut. Dies führt dann zu erheblichen Schmerzen (Detritussynovitis) und als Folge davon erwärmt und rötet sich das Gelenk.

Kälte und Nässe als äußere Einflüsse können den Zustand insgesamt verschlimmern.

 


Verformungen und Verdickungen

Das heißt, Durchblutung und Beschaffenheit der Gelenkkapsel und des Knochenmarks sind von zentraler Bedeutung. Das Knorpelgewebe kann bis auf den Knochen hin abgerieben werden.

Dann können Verdichtungen innerhalb des Gelenks auftreten, die auch anhand eines Röntgenbildes zu sehen sind und die durch einen dauerhaft bestehenden Abrieb ausgelöst wurden.

Der so beanspruchte Knochen versucht sich zu helfen, indem er zusätzliches Knochengewebe produziert, um den Apparat abzustützen.

Dadurch entstehen typische Verformungen und Verdickungen der betroffenen Gelenke. Der Schaden betrifft also nicht mehr nur den Knorpel, sondern auch den Knochen und damit den gesamten Menschen.

Neben allen sinnvollen Maßnahmen, sind die von Arthrose geplagten Menschen auch auf Therapieangebote von Ärzten angewiesen. Zunächst einige Vorbemerkungen:

Lebende Bausteine des Knorpels sind die Chondrozyten (Knorpelzellen). Sie bilden die für die Funktion der Knorpelgrundsubstanz so wichtigen Aminozucker, Kollagenfasern und Strukturglycoproteine (Stärke-/Zuckermolekül).

Solange sich das Stoffwechselsystem des Auf- und Abbaus im Gleichgewicht befindet, ist es voll funktionstüchtig. Die Grundsubstanz des Knorpels, die Knorpelmatrix, ist ein Kollagenfasernetz, in dem diese Aminosäuren als Schwämme für Wasser dienen.

Dieses Gewebe ist stoffwechselaktiv. Es werden Enzyme gebildet, die ständig den Abbau der Knorpelgrundsubstanz betreiben. Die Stoffwechsellage der Knorpelzellen verschlechtert sich im Laufe des Lebens, besonders durch Übersäuerung infolge von Sauerstoff-, Nährstoff- und Bewegungsmangel.

Durch biologische Behandlungsmöglichkeiten, wie Neuraltherapie nach Huneke, Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Sauerstoffanwendungen (siehe unten) kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und der Beweglichkeit.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Behandlung mit Injektionen von zytoplasmatischen (Grundplasma der Zelle) Inhaltsstoffen.

 


Ursachen und Therapie

Wenn man davon ausgeht, dass Arthrose auf der körperlichen Ebene betrachtet, zum einen bedeutet, dass das natürliche Gleichgewicht von Be- und Entlastung gestört ist und zum anderen, dass die Regeneration durch Stoffwechselstörungen oder Dauerbelastung erschwert wird, dann bleiben als Hauptauslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung:

 


Abnutzung

Abnutzungsschäden durch verstärkte mechanische Belastung,

wie körperliche Arbeit

wie Übergewicht

oder durch Verschiebung der Gelenkachsen, ausgelöst durch Haltungsfehler, die zu Fehlstellungen der Gelenke führen: X-Beine (Valgusfehlstellung),

Hüftgelenksfehlstellung

durch Unfälle, die Fehlstellungen nach sich ziehen.

 

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Abnutzungsschäden durch mangelnde Regeneration, ausgelöst durch:

Stoffwechselstörungen: Gicht oder rheumatische Gelenkleiden können zu Arthrose führen. Die Behandlung der Gicht oder der rheumatoiden Arthritis und die Klärung deren Ursachen werden dann aber aus therapeutischer Sicht im Vordergrund stehen.

 

Familiäre Veranlagungen zur Gelenkserkrankungen:

Auch hier bedeutet eine Veranlagung weder, dass der Betroffene dieses Krankheitsbild zwangsläufig bekommen muss, noch dass er nicht in der Lage wäre, die Umstände zu ändern, die zur Arthrose führen. Das Thema Vorbeugung und Selbsthilfe spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Diese Auslöser können, vor allem, wenn sich die Faktoren addieren, zu einer Beschleunigung und Verstärkung der Arthrosebildung führen.

 


Therapie bei Arthrose

Die von mir befragten Ärzte, Therapeuten und Heilpraktikerin empfehlen, sich über die eigene Einstellung zur Therapie klar zu werden.

 

Das heißt:

Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker?

Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

 

Und im Sinne meiner bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?

Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?

Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

 

Naturheilkundliche Symptomebeseitigung

Was der Therapeut tun kann

Akupunktur

Üblicherweise wird der Patient nach seinem Hitze-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Windempfinden gefragt. Mit der Frage nach dem Wind meint die chinesische Medizin, ob der Mensch auf Luftzug empfindlich reagiert, ob er Wind als störend empfindet oder windigem Wetter ausgesetzt war.

In der Chinesischen Medizin spricht man aber auch vom inneren Wind. Diese Disharmonie betrifft in der Regel die Leber. Es kann für den Patienten hilfreich sein, bestimmte Schmerzpunkte zu stimulieren.

Im Allgemeinen richtet sich der Therapeut nach der Schmerz-Lokalisation und danach, welche Meridiane betroffen sind (wichtige Schmerz-Punke sind z.B.: Di 4 und Le 3).

Demnach werden zusätzliche Punkte stimuliert. Es empfiehlt sich, einmal in der Woche, 20 Minuten zu punktieren. Bei Arthrose setze ich 10 Sitzungen insgesamt nur allein für die Akupunktur an, je nach dem wie der Patient auf die Therapie anspricht.

Wobei hier erwähnt werden muss, dass die Akupunktur im Allgemeinen nicht als reine Anwendung zur Symptombeseitigung gilt. Die Übergänge zur Funktionswiederherstellung und Ursachenbekämpfung sind bei der Akupunktur fließend. Die schmerzempfindlichen Punkte können dem Therapeuten den Weg zur Ursache, z. B. zum beteiligten Organ, zeigen.

 


Fußreflexzonenmassage

Die Massage am Fuß kann grob unterteilt werden in:

Organbezogen: hier wird der Bereich massiert, der dem erkrankten Gelenk entspricht. Das Ziel ist dabei, die Heilung mit besserer Durchblutung, optimalem Lymphfluss, verbesserter energetischer Situation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Selbstheilungskräfte anzuregen.

Symptombezogen: dabei können Nebenniere (Fußmitte) und Hypophyse (große Zehe) massiert werden, um körpereigene Substanzen, z.B. Cortison, zur Heilung freizusetzen, bzw. zentral gesteuert, alle Körperfunktionen zu optimieren.

Allgemein: ausgehend von der Tatsache, dass auch Arthrose ein Krankheitsbild mit umfassenden Ursachen ist, wird jede Beeinflussung der entsprechenden Organe, die Heilung beschleunigen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei: Darm, Leber, Niere, Wirbelsäule/Rückenmark. Mögliche Krankheitsherde, wie z.B. Nasennebenhöhlen, Narben, Energieblockaden im Verlauf der Meridiane gilt es ebenfalls zu behandeln.

Häufigkeit, Dauer und Intensität der Fußreflexzonenmassage müssen immer individuell geregelt werden. Wichtig dabei sind natürlich die anschließenden Ruhepausen, damit der Organismus optimal darauf reagieren kann. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aufnahme von reichlich gesundem Wasser.

 


Magnetfeldtherapie

Unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, können sich die knochenbildenden Zellen des Menschen viermal schneller teilen als normal. Dadurch soll eine Steigerung der Durchblutung der betroffenen Gebiete erreicht werden.

Man verspricht sich davon z.B. eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen und hofft auf Schmerzreduktion bei übermäßiger Abnutzung von Gelenken. Diese Methode wird noch weiter von der Universität Würzburg erforscht.

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Alle Anwendungen in diesem Bereich dienen der Durchwärmung und der besseren Durchblutung der Gewebe. Die Anwendungen können innerlich und äußerlich erfolgen:

Brennnessel: als Tee angewendet, wird die Ausschwemmung von Giftstoffen im Körper unterstützt,

Weidenrinde als Pulver, Tee oder Extrakt (einer ihrer Wirkstoffe ist die Salicylsäure): wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entwässernd,

Mädesüß hat kühlende und ausschwemmende Wirkung

Weihrauch (Luban, Kauweihrauch): kann Entzündungsprozesse hemmen,

Wachholder: als Öl innerlich und äußerlich angewendet, regt die Durchblutung an,

Löwenzahn hat ein großes Wirkspektrum; Frühjahrskur: Blätter und Blütensalat, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte auszuschwemmen.

Einreibungen mit Beinwellöl, dazu HP Berweiler: „Beinwell beinhaltet den entscheidenden Inhaltsstoff Allantoin der u.a. eine abschwellende, kühlende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt und deshalb auch bei Knochenerkrankungen aller Art , wie z.B. Kniegelenksbeschwerden, bei Ischiasschmerzen und rheumatischen Gelenkserkrankungen hilfreich zum Einsatz kommt. Allerdings nur durch äußere Anwendung.

Alraunensalbe oder Bilsenkrautsalbe (Alkaloid): Die Schmerzreizleitung wird betäubt.

Wickel mit wässriger Retterspitztinktur (Mischung aus Rosmarinöl, Thymianöl und Arnikatinktur), dazu HP Waldenmaier: „Eine sehr gute Anwendung, die kalt angewendet wird. Durch den Kälteschub wird Wärme erzeugt.

Heublumen-/Kirschkern-/Birkenblättersäckchen auflegen Salbenumschläge mit Arnika und / oder Beinwellsalbe.

Kohlwickelumschläge

Ab- und ausleitende Heilmethoden

Baunscheidtieren

Schröpfen

 

Weitere Anwendungen

Warme Bäder

Rotlicht

MOXA (aus der chinesischen Medizin)

Funktionswiederherstellung

 

 

Was der Therapeut tun kann

Der Therapeut kann verschiedene mechanische, physiotherapeutische oder neuraltherapeutische Maßnahmen anwenden, wenn man davon ausgeht, dass ursächlich die Fehlbelastung des Gelenks im Vordergrund steht, wie z.B.,

 

 


Dorn-Therapie

manuelle Therapie nach Dieter Dorn, der die Methode begründete und der durch Fingerdruck des Therapeuten und Eigenbewegungen des Patienten, eine Korrektur der Wirbel- und Gelenksposition zu erreichen versucht.

 

 


Cranio-Sacral-Therapie

eigenständige Therapieform, die nach seinem Begründer Dr. John Upledger die Einschränkungen löst, die zwischen Schädel (lat.:cranium) und Kreuzbein (lat.:sacrum) herrschen sollen.

Dabei arbeitet der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker mit Handgriffen, mit veränderten Positionen und dem Gespräch mit dem Patienten, der seinen eigenen "inneren Arzt" befragen kann.

Dabei geht es darum, dass die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, laut Upledger, pulsiert und durch Einschränkungen wie Verletzungen, Störungen im Hormon- und Nervensystem behindert wird. Nach der Behandlung soll diese Pulsation wieder uneingeschränkt spürbar sein.

 


Osteopathie

manuelle Therapie, die den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem in die Behandlung miteinbezieht und Blockaden löst. Der Ansatz der Osteopathen ist ganzheitlich, das heißt er arbeitet auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene mit dem Patienten.

 


Feldenkrais-Methode

bei dieser Methode geht es darum, schmerzhafte und falsche Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und letztendlich zu durchbrechen. Eine gute Methode, um vorbeugend tätig zu werden.

 


Chiropraktik

manuelle Anwendung, die im Wesentlichen auf einer schnellen Druck-, Dreh- und Schiebetechnik der Therapeuten beruht. Ziel ist es, die Gelenkblockierung zu lösen und damit die schmerzhaften Muskelverspannungen zu beseitigen.

 


Akupunktur

Am Knie kreuzen sich viele wichtige Leitbahnen. Zum Beispiel die Magen-, Nieren- und Gallenleitbahn. Die Nadelung deren speziellen Punkte am Knie kann die Kniegelenksschmerzen lindern.

Außerdem zeigen sie den Zusammenhang zwischen Ort des Geschehens und dem beteiligten Organ auf. Beschwerden, die im Fuß-, Hüft- und Schulterbereich liegen, können z.B. ganz gezielt auf die Galle als beteiligtes Organ verweisen, da alle diese Gelenke, samt Kniegelenk im Verlauf des Gallenmeridians liegen.

 


Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte F. und W. Huneke berichteten 1928 über „Unbekannte Fernwirkungen“ örtlicher Betäubungsmittel. Die Heilerfolge beruhten auf den Einsatz von Procain in die Segmentbereiche einer Erkrankung.

Zu einem Segment gehören Haut, Muskulatur, Gefäße, Nerven, die knöchernen Regionen und Organe einer Körperregion. Alle Strukturen sind über das vegetative, d.h. unwillkürliche Nervensystem, verbunden. Die Injektion an der richtigen Stelle ist deshalb von großer Wichtigkeit.

1940 beobachtete Huneke das Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) durch Injektion in den Bereich einer Knochenhautentzündung des Unterschenkels und heilte damit eine bis dahin ergebnislos behandelte Schultererkrankung.

Nervale Reizzustände (Störfelder), die außerhalb jeder Segmentordnung liegen, können Krankheiten auslösen und erhalten. Mit Procain können solche Störfelder ausgeschaltet werden. Unter Neuraltherapie nach Huneke sind Segmenttherapie und Störfeldtherapie zusammengefasst.

 

 

Sie wird eingesetzt bei:

akuten und chronischen Schmerzzuständen

bei Folgen von Entzündungszuständen

bei Durchblutungsstörungen (Gewebe, Organe, Gefäße)

bei Tonusstörungen der Muskulatur (Verspannungen)

bei chronischen Krankheiten, die störfeldbedingt sind (z.B. Rheuma)

Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Bei der Störfeldsuche gilt: Jede früher durchgemachte Erkrankung kann zu einem Störfeld werden. Die häufigsten Störfelder, ca. 70%, liegen im Zahn-Kiefer Bereich (z.B. kranke oder wurzelbehandelte, bzw. tote Zähne). Weitere häufige Störfelder sind:

entzündete Nebenhöhlen, chronisch entzündete Organe, wie Leber, Galle, Magen, Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Prostata. Nach einer ausführlichen Anamnese wird zunächst im zugehörigen Segment einer Erkrankung mit gezielten Procain -Injektionen behandelt.

Bessert sich der Zustand nicht oder verschlechtert er sich sogar, so liegt nicht selten ein Störfeld vor. Nach diesem wird mit gezielten Injektionen gesucht. Viele Neuraltherapeuten wenden weitere zu den Naturheilverfahren zählende Verfahren an: Chirotherapie, zur Diagnosefindung Thermografie, Kinesiologie.

 

 

Bei gekonntem Einsatz werden Homöophatikagaben nicht beeinträchtigt.

Ansonsten gibt es noch verschiedene pflanzliche Präparate, die ins Gelenk injiziert werden können, wodurch man sich eine Stoffwechselsteigerung der Knorpelzellen oder eine Schutzfunktion für den Knorpel verspricht. Hier sollten sich die Betroffenen gründlich informieren, um welche Substanzen es sich handelt und vor welchem systemischen Hintergrund (Methode, Therapierichtung) der Therapeut handelt.

 


Homöopathie

nach Samuel Hahnemann ist jede Krankheit ein Selbstheilungsversuch des Körpers.

Also wird der Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker versuchen, diesen Heilungsprozess zu unterstützen und deshalb Mittel zur Anwendung bringen, die der Krankheit ähneln und in Kauf nehmen, dass es zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen kann, die dem Körper aber den letztendlichen Impuls gibt, sich zu regenerieren.

Homöopathika werden sehr individuell abgestimmt, deshalb sind die Mittel, die hier genannt werden, weder für jeden, der unter Arthrose leidet, geeignet noch wird empfohlen, diese ohne Rücksprache mit dem Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker anzuwenden.

Ebenso wenig wird hier auf eine spezielle Dosierung und Potenz eingegangen.

Folgende Mittel haben sich bewährt, um auf den Stoffwechsel Einfluss zu nehmen: Bryonia (Teufelsrübe/Zaunrübe), Symphytikum (Beinwell), Calcium fluoratum (Flussspat, Mineralstoff)-Schüssler Salz, Viscum album (Mistel)

 


Vorbeugung und Selbsthilfe - Was der Betroffene selbst tun kann

sich bewegen, verschiedenes ausprobieren, wichtig ist, den Spaß an der Bewegung zu erleben, im besten Falle gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Langlauf oder Rad fahren

richtige Bewegungsabläufe trainieren, z.B. mit Feldenkrais

Tai Chi

Arthrose und Wassermangel

Dazu Gesundheitspädagogin Anja Müller: "Der iranische Arzt Dr. Batmanghelidj stellt eine Verbindung zwischen Gelenkbeschwerden und Wassermangel des Körpers her.

Ist der Körper auch nur ein klein wenig dehydratisert (2-3 %) würden die Knorpelauflagen an den Knochenenden, die das Gelenk bilden, auf Dauer nicht mehr geschmeidig genug sein.

Die Folge ist eine Aufrauhung, die zu vermehrter Reibung und Abnutzung führt und damit zu entzündlichen Erscheinungen. Genauso verhält es sich bei Wassermangel mit der Gelenkflüssigkeit, die abnimmt und dann kein optimaler Puffer und Stossdämpfer mehr sein kann.

 

 

N - Neuropathien = Erkrankung des Nervensystems

 


Neuropathien

Neuropathien ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen des Nervensystems, die zu chronischen Schmerzen führen und meist als Begleiterscheinungen anderer Erkrankungen auftreten.

 

 

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Wissenswertes über das Vegetativum

Der griechische Arzt Parmenides soll gesagt haben: Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit!

Fieber gehört zu den mächtigsten Heilmitteln der Natur, weil das Abwehrsystem dadurch auf Hochtouren arbeitet, Bakterien und Viren durch die Hitze leichter absterben und vor allem das Vegetativum umgepolt wird.

Man spricht in dem Zusammenhang von „Umstimmung“ und beobachtet, dass der frierende, blasse Patient durch den Umstimmungsvorgang des Fiebers gut durchblutet und warm zu werden beginnt. Der Kranke entspannt sich und entscheidende Heilungsvorgänge fangen an, häufig unterstützt durch einen tiefen Heilschlaf.

Aber nicht nur bei fieberhaften Krankheiten, sondern bei der Mehrzahl aller Erkrankungen spielt das vegetative Nervensystem eine wichtige Rolle. Das gilt vor allem bei akuten Erkrankungen, die mit deutlich spürbaren subjektiven Beschwerden wie etwa Schmerzen, Schwindel, Unruhe und dergleichen einhergehen.

Ganz prinzipiell kann man sagen, dass bei allen Zuständen von deutlichem Unwohlsein das Vegetativum die Schlüsselrolle innehat.

Kann man als Therapeut das gestörte Vegetativum des Patienten wieder zur Normalität und damit zum harmonischen Funktionieren zurückführen, ganz so, wie es das körpereigene Fieber zustande bringt, hat man oft einen wichtigen Schritte zur Gesundung getan.

Bevor ich auf die Therapie des Vegetativums zu sprechen komme, möchte ich die Bedeutung und Funktionsweise des vegetativen Nervensystems näher erläutern.

Beim vegetativen oder autonomen Nervensystem handelt es sich um einen unbewusst ablaufenden Steuerungsmechanismus, dessen Zentrale im Hypothalamus sitzt und der den gesamten Organismus im Sinne einer Automatik steuert.

Genauso wie eine automatische Heizung die Temperatur in einem Normalbereich regelt, der zu Wohlbefinden und Gesundheit führt, genauso sorgt das Vegetativum innerhalb unseres Körpers für einen harmonischen Ablauf unserer wichtigsten Körpervorgänge.

Praktisch alle willentlich nicht beeinflussbaren Funktionen werden durch das Vegetativum gesteuert, angefangen vom Herzschlag über die Darmtätigkeit bis zur Hautdurchblutung. Das Vegetativum regelt auch die Fortpflanzungsvorgänge und all jene Emotionen, die mit körperlichem Wohlbefinden zu tun haben.

Grundsätzlich kann man sich das Vegetativum wie eine Automatik vorstellen, die zwei extrem gegensätzliche Pole hat: den Sympathikus und den Parasympathikus (auch „Vagus“ genannt).

Unser Alltagsleben schwankt zwischen der Tagesaktivität des Sympathikus und der Nachtaktivität des Parasympathikus. Zu den wichtigsten Eigenschaften des Sympathikus zählen:

beschleunigter Herzschlag, hoher Blutdruck, verstärkter Stoffwechsel, feuchte und blasse Haut, innere Angespanntheit und Unruhe.

Bei überwiegender Aktivität des Parasympathikus beobachtet man das Gegenteil, nämlich langsamen Herzschlag, niedrigen Blutdruck, verminderten Stoffwechsel, eher trockene Haut, Müdigkeit und Schlafbedürfnis, Verkrampfung der Atemwege und des Darmes.

Bei Gesundheit pendelt das Vegetativum in harmonischer Weise zwischen Sympathikus und Parasympathikus hin und her, ohne in Extreme zu verfallen. Wir fühlen uns dabei wohl und haben ein Gefühl von Gesundheit und Lebensfreude.

Wenn das Vegetativum dagegen in einem der Extremzustände verharrt, vergleichbar mit einer automatischen Heizung, die entweder zu stark heizt oder zu stark kühlt, beginnen wir uns unwohl zu fühlen.

Zum Unwohlsein kommen mit der Zeit gestörte Körperfunktionen und irgendwann ernsthafte Krankheiten.

Gesundheit und Wohlbefinden hängen deshalb unmittelbar vom richtigen Funktionieren des Vegetativums ab.

Wenn wir zu lange gestresst worden sind (Burnout) oder zu wenig Anforderungen von der Außenwelt bekommen, werden wir träge und geraten in Passivität und Erschlaffungen, die sich irgendwann in ihr Gegenteil verkehren – nämlich in Verkrampfungen.

Bei Parasympathikotonie beobachtet man träge Müdigkeit und Erschöpfung, Desinteresse und Schlafbedürfnis, aber auch Verkrampfungen – etwa des Darms mit Verstopfung oder der Kopf- und Nackenmuskeln in Form von Spannungskopfschmerzen.

Man erkennt solche Menschen an engen Pupillen (Miosis) und einer eher trockenen Haut, einem müden und verkrampft wirkenden Aussehen und an bestimmten Symptomen wie Gallenkoliken, Neigung zu Magengeschwüren, Verstopfung, niedrigem Blutdruck, langsamem Puls und dergleichen.

Bei Menschen, bei denen im Gegensatz dazu der vegetative Pol des Sympathikus dauerhaft überreagiert, fällt das Aufgedrehte, Nervöse und Angespannte auf.

Mangelndes Schlafbedürfnis, Neigung zu Durchfall, hohem Blutdruck und schnellem Puls sind ebenso charakteristische Zeichen der Sympathikotonie wie weite Pupillen (Mydriasis), feuchte Haut und gehetzt- nervöses Aussehen.

 

 

Ursachen der autonomen Dysregulation

Bei Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems sprach man früher von „vegetativer Dystonie“, heute von autonomer Dysregulation oder von somatoformen Beschwerden.

Wenn der Arzt bei seinen Untersuchungen nichts gefunden hat, bekommt der Patient den Stempel der autonomen Dysregulation aufgedrückt.

All diese Bezeichnungen haben in weiten Bevölkerungskreisen oft einen anrüchigen Beigeschmack, der den Kranken aus seiner Sicht in den fatalen, wenig schmeichelhaften Geruch von stärkeren seelischen Störungen, außerdem von Hypochondrie und Drückebergerei bringt.

Weil dabei ärztlicherseits stereotyp seelische Beschwerden vermutet werden, werden dem Patienten bei anhaltenden Beschwerden Psychotherapie sowie allgemein eine Normalisierung der Lebensweise empfohlen, das heißt Sport, keine Genussgifte, frühes Zubettgehen und Entspannungsübungen.

Die Mehrzahl aller Patienten kommt durch solche ärztlichen Empfehlungen in noch größere Bedrängnis, denn viele Menschen fühlen sich nicht richtig diagnostiziert und deshalb in eine falsche Richtung gedrängt.

Aus der Sicht der naturheilkundlichen Diagnostik, die sich in meiner Praxis bewährt hat, haben Patienten mit ihrer Verärgerung in vielen Fällen recht, weil gängige Therapieempfehlungen oftmals an den wahren Ursachen der vegetativen Dystonie vorbeizielen.

Was aus naturheilkundlicher Sicht häufig Ursachen der autonomen Dysregulation sind, möchte ich näher ausführen.

An allererster Stelle stehen unbewusste seelische Konflikte, von denen der Patient in der Regel nichts spürt und die sich ausschließlich durch psychoenergetische Blockierungen bemerkbar machen.

Weil er nichts davon bewusst wahrnimmt, hält er eine psychische Verursachung seiner Beschwerden für falsch. Die Mehrzahl solcher Konflikte sind tief unbewusst und kaum zu verbalisieren, was die Abneigung der meisten Patienten gegenüber einer konventionellen Gesprächs-Psychotherapie verständlich macht.

Psychoenergetische Störungen führen über gestörte Chakra-Funktionen zu vegetativen Fehlsteuerungen, womit sich der Zirkel schließt und vom Verständnis her klar wird, wodurch die allermeisten vegetativen Störungen zustande kommen.

Mit dem Testsystem der „Psychosomatischen Energetik“ gelingt es innerhalb weniger Minuten, das gestörte Chakra und den zugrundeliegenden Konflikt zu finden. Mit bestimmten homöopathischen Komplexen („Emotional- und Chakra-Mitteln“) können solche Chakra-Blockaden und Konflikte innerhalb einiger Monate aufgelöst werden.

Erstaunlicherweise ist erst dann der Großteil der Patienten in der Lage, über den seelischen Hintergrund ihrer Krankheit nachzudenken. Erst dann erscheint mir eine Psychotherapie sinnvoll zu sein, bei der man dann viel schneller „auf den Punkt kommt“, weil tief unbewusste Blockierungen vorher aufgelöst worden sind.

Die nächsthäufige Ursache vegetativer Fehlfunktionen sind Belastungen durch Erdstrahlen (Geopathien), chronisch entzündliche Herde wie chronische Nebenhöhlenentzündungen und funktionelle Organstörungen, wozu vor allem die schlechte Darmflora sowie eine fehlerhafte Funktion der Verdauungsorgane (Gallestauungen, Pankreopathien, Magenfehlfunktionen) gehören.

Zur Testung benutze ich einen speziellen Organtestsatz (Rubimed AG) und überprüfe, bei welcher Ampulle der Patient eine kinesiologische Reaktion zeigt.

Weitergehende Untersuchungen wie Neuraltherapie und Reflexdiagnostik dienen dann dazu, den anfänglichen Verdacht zu erhärten, der durch eine positiv getestete Organampulle entsteht, wozu im Falle von Herden auch fachärztliche Untersuchungen gehören können.

Warum solche häufig versteckten Störungen zu vegetativen Störungen führen können, ist leicht zu erklären. So kennt jeder das Unwohlsein bei „verdorbenem Magen”, einer plötzlich auftretenden heftigen Entgleisung der Darmflora, bei der Bakterientoxine von außen (Salmonellen usw.) als Initialzünder wirken.

Durch ganz ähnliche Mechanismen führt die schlechte Darmflora, wenn sie auf Dauer besteht, zu diffusem Unwohlsein und einer vegetativen Fehlsteuerung.

Bei Geopathien kommt es zu schweren Störungen der Schlafrhythmen, wodurch man sich ständig unausgeschlafen und müde fühlt. Chronische Nebenhöhlenentzündungen verlängern den elenden Zustand des Erkältetseins, wodurch sich der Patient ausgelaugt und krank fühlt.

Patienten begreifen in der Regel auf Anhieb und ohne viel Worte, warum eine bestimmte versteckte Störung bei ihnen zu den Beschwerden und Krankheiten geführt hat, unter denen sie leiden. Man braucht deshalb zum Begreifen solcher Krankheitsvorgänge kein großartiges Hochschulstudium, sondern einen rein praktischen Menschenverstand.

Weil es keine objektiven Untersuchungsmethoden für solche Fehlfunktionen gibt, werden Menschen mit derartigen Störungen meist falsch diagnostiziert, weil die eigentliche Ursache der vegetativen Fehlfunktion nicht erkannt wird.

In einem derartigen Unschärfebereich, bei dem die herkömmlichen schulmedizinischen Diagnosemethoden versagen, hat die naturheilkundliche Diagnostik bekanntlich ihre Domäne.

Die Erfahrung zeigt, dass erst das Beseitigen der wirklich ursächlichen Krankheitsfaktoren zu rascher Besserung und schließlich zur Heilung führt.

Aus diesem Grund sollte es unsere Aufgabe als Naturheiler sein, am primären Beginn der Ursachenkette anzusetzen, etwa beim Beseitigen einer Geopathie, weil erst dann die vegetative Fehlsteuerung dauerhaft und ursächlich beendet wird, die genau genommen das letzte Glied der Symptomenkette darstellt.

 

 

Vegetative Umstimmung als Akuttherapie

Häufig ist es aus diversen Gründen nicht auf Anhieb möglich, die eigentlichen Ursachen einer vegetativen Fehlsteuerung zu erkennen und kausal zu behandeln, sondern man muss dem Kranken erst einmal rasche Hilfe in akuten Krisen offerieren.

Die einfachste Heilbehandlung besteht darin, die vegetative Starre im Sinne einer Sympathikotonie oder Parasympathikotonie aufzulösen und das Vegetativum wieder zum harmonischen Schwingen zu bringen, wie ich das schon eingangs anhand der umstimmenden Kraft des Fiebers dargestellt habe.

Bei vielen akuten Erkrankungen wie viralen Infekten, akuten Schmerzzuständen, Unwohlsein, Schwindel und dergleichen genügt es erstaunlicherweise oft, alleine die vegetative Fehlsteuerung aufzuheben, um hervorragende und schnelle Besserungen zu erreichen.

Das gelingt oft mit einfachen Mitteln, wozu unter anderem künstliches Fieber etwa durch Schwitzkuren gehört.

Ein weiterer effektiver Weg der vegetativen Umstimmung ist medikamentöser Natur. Mein ärztlicher Kollege Dr. med. Ernst Hartmann, der Entdecker des Globalgitternetzes (auch „Hartmann-Gitter“ genannt), entwickelte zur vegetativen Umstimmung in den 1960er Jahren das Polyxan blau® (für Sympathikotonie) und Polyxan gelb® (für Vagotonie).

Es handelt sich um homöopathisch aufbereitete Wiesengräser von geopathisch auf- und abbauenden Kraftfeldern. Neuerdings gibt es zwei homöopathische Präparate namens Simvita® (für Sympathikotonie) und Paravita® (für Vagotonie), die ebenfalls hervorragende und schnelle Wirkungen erzielen.

Welches der beiden gegenpolar wirkenden Mittel man benötigt, kann man empirisch abschätzen oder anhand der energetischen Testung ermitteln.

Wird der Arm des Patienten z. B. bei der kinesiologischen Testung der Simvita®-Testampulle schwach, so verhelfen ihm die entsprechenden Tropfen, um seine Sympathikotonie alsbald loszuwerden und sich schnell wieder gut zu fühlen.

Bei akuten Beschwerden werden 10 Tropfen pro Stunde dosiert. Die Dosierung wird auf 3-mal 10 Tropfen pro Tag reduziert, sobald eine Besserung eintritt. Hartmann empfahl 40 Tropfen in ein Glas Wasser zu geben und schluckweise so lange zu trinken (in Abständen von 5 bis 10 Minuten), bis eine spürbare Besserung eintritt.

Meist geschieht das innerhalb kurzer Zeit. Sensible Patienten spüren eine Besserung sogar in Minutenschnelle. Indikationen sind praktisch alle akuten Beschwerden, die symptomatisch mit Naturheilmitteln behandelt werden können.

Bei grippalen Infekten verschwinden die Beschwerden oft innerhalb ganz kurzer Zeit, was ich am eigenen Leib erleben konnte, als ich eine starke Erkältung mit Simvita®-Tropfen innerhalb eines Tages komplett auskurierte.

 

 

Umstimmung bei chronischer autonomer Dysfunktion

Weitere Anwendungsgebiete für Simvita® bzw. Polyxan blau® sind alle länger anhaltenden Formen der Sympathikotonie, angefangen von tachykarden Rhythmusstörungen bis hin zu Nervosität und Angstzuständen.

Bei Ängsten empfiehlt sich zusätzlich , ein spezifisch wirkendes homöopathischen Komplexmittel für Angstzustände. Von einer ärztlichen Kollegin erfuhr ich, dass sie sogar eine hypertone Krise mit Simvita® erfolgreich kupieren konnte.

Paravita® bzw. Polyxan gelb® eignen sich im Unterschied dazu für länger anhaltende vagotone Zustände, die durch Krämpfe, Schwäche, Übelkeit und eher bradykard/hypotone Kreislaufsituation gekennzeichnet sind. Klassische vagotone Zustände sind alle chronischen Schmerzzustände und von Krämpfen geprägte Krankheiten.

 

 

Ganzheitliche Effekte der Umstimmung

Im Grunde führt jede Heilmaßnahme, die mit einem Gefühl des erleichterten Aufatmens und der deutlich spürbaren Besserung einer Krankheit verbunden ist, automatisch zu einer vegetativen Harmonisierung.

Ob man einen Kranken massiert, akupunktiert oder ihm eine gut wirkende Arznei verabreicht, immer kommt es zur vegetativen Harmonisierung, wenn man sprichwörtlich „auf die richtigen Knöpfe gedrückt hat“ und der Kranke sich danach wohler und besser fühlt.

 

 

Umstimmung bedeutet:

die vegetative Polarität wird durch Umstimmungsmaßnahmen in ihr Gegenteil verkehrt

der Kranke gelangt wieder in einen Zustand der Harmonie und

die Lebenskräfte beginnen wieder zu fließen, wodurch Heilvorgänge einsetzen

Umstimmung bedeutet aber noch mehr, wie jeder erfahrene Therapeut bestätigen kann. Der Kranke verändert sich in seinem gesamten Sein und wird seelisch gelöster, emotional optimistischer und gemütsmäßig freundlicher gestimmt.

Heilung ist etwas Ganzheitliches, das Seele und Körper umfasst, wenn wir beim Kranken wirkliche Umstimmungen erreichen. Das gelingt am besten durch eine ursächliche Therapie und eine direkte vegetative Umschaltung.

 

 

R - Rheuma = eine Systemerkrankung

 

Rheuma

Beim entzündlichen Rheuma handelt es sich meist um eine Systemerkrankung mit möglicher Beteiligung innerer Organe. Degeneratives Rheuma bedeutet, dass die Gelenkknorpel sich abnutzen.

 

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Ausgebremst – durch Rheuma

Bei Symptomen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit denkt niemand an Rheuma und auch bei den ersten Gelenkschmerzen ist man noch weit von der Diagnose entfernt. Meist plagt das Symptom Gelenkschmerz am Anfang auch nur zeitweise (z. B. morgens).

Erste Anzeichen werden oft zunächst falsch eingeschätzt. Aber die Schmerzen werden stärker, bis die Gelenke schließlich geschwollen und entzündet sind. Bis die Diagnose Rheuma feststeht, ist es oft ein langer Weg, doch dann trifft sie hart.

Viele Betroffene sehen sich unselbstständig an den Rollstuhl gefesselt, doch soweit muss es nicht kommen. Rheuma ist heute behandelbar. Die Schulmedizin bekämpft aktiv die Entzündung. Auch Sie selbst können Ihren Stoffwechsel umstimmen. Dazu brauchen Sie ein bisschen Wissen und eine Portion Konsequenz. Finden Sie hier die wichtigen Therapiebausteine.

 


Behandlung bei Rheuma: Naturheilkundliche Therapiebausteine

Entzündung blockieren

Entzündliche Gelenkerkrankungen sind sehr schmerzhaft und schränken den Patienten im Alltag erheblich ein. Wichtigstes Behandlungsziel ist die Reduktion der Schmerzen sowie eine Verlangsamung des Fortschreitens.

Dazu setzt man Schmerzmittel ein sowie Medikamente, die entzündliche Vorgänge hemmen, die so genannten nicht-steroidalen-Antiphlogistika (NSAR). Der Nachteil: Die klassischen Rheumamedikamente haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Deshalb sind alle Maßnahmen gefragt, die helfen, die Dosis zu reduzieren.

 


Lindern und Umstimmen

Die Naturheilkunde begegnet Entzündungen mit einer Kombination aus lindernden und umstimmenden Verfahren. Was bedeutet Umstimmen? Bei Rheuma ist der Körper praktisch in der Entzündung festgefahren.

Eine Lebensstiländerung soll bewirken, dass der Körper seinen Status „überdenkt“. Dabei werden aktiv entzündungslindernde Stoffwechselwege angestoßen, so dass der Körper ins Schwingen kommt. Erst dann kann sich ein neues gesundes Gleichgewicht einstellen.

 

 

Bewährt hat sich eine Kombination aus:

äußerlich aufgetragenen Salben

innerlicher Anwendung von Heilpflanzen

physikalischer Therapie und Naturheilverfahren

Bewegung

diätetischen Maßnahmen (Ernährung)

 

 

Früh handeln

Je früher die Erkrankung erkannt und von einem Fachmann behandelt wird, desto besser der Therapieverlauf, denn Rheuma kann Gelenke vollständig zerstören. Zur Früherkennung wurden „Frühdiagnose-Sprechstunden" eingeführt.

Wer diese Sprechstunden anbietet, sehen Sie auf der Literatur finden Sie die entsprechenden Links und Organisationen.

 


Heilpflanzen

Bei den Pflanzenpräparaten sollte darauf geachtet werden, dass sie gut in die Haut und das Gelenk aufgenommen werden können. Besonders gut geeignet sind sogenannte Emulsionssalben, die aus einer Wasserphase und einer Fettphase bestehen.

Beim Auftragen entsteht durch die Verdunstung des Wassers ein Kältegefühl. Zusätzlich können die Salben im Kühlschrank bei 4-10 °C gekühlt werden.

Klinische Studien liegen für die antientzündliche Wirkung von Weidenrinde, Brennnesselkraut, Guajakholz und Indischem Weihrauch vor. In der Heilpflanzenkunde gibt es aber zahlreiche Pflanzen mit wissenschaftlich belegter entzündungshemmender/schmerzlindernder Wirkung:

 

Achtung:

Die Teezubereitungen enthalten nur wenig Wirkstoff und sind daher eher schwach entzündungshemmend, eine Rheuma-Tee-Mischung kann aber den Stoffwechsel aktivieren und begleitend sinnvoll sein.

Besser wirksam sind höher konzentrierte und standardisierte Fertigarzneimittel von Qualitätspharmabetrieben. Bei konzentrierten Extrakten kann es zu Nebenwirkungen kommen.

 

 


Hemmung des Schmerzes durch Reduktion der Entzündung

Pappelrinde, -knospen und -blätter (Tee, Tinktur, Frischpflanzenauszug)

Eschenrinde (Extrakt zum Schlucken, Tee)

Indischer Weihrauch (Boswellia serrata; Creme, Balsam, Extrakt zum Schlucken)

Süßholzwurzel (Extrakt zum Schlucken, Tee)

Withaniawurzel (Extrakt zum Schlucken)

Teufelskrallenwurzel (Extrakt zum Schlucken)

Arnikablüten (Gel)

Brennnesselkraut (Tee, Extrakt zum Schlucken)

Beinwellwurzel, -kraut (Salbe)

Bittersüßstängel (Tee)

Guajakholz (Tee, Extrakt zum Schlucken)

 

Weidenrinde (Tee, Extrakt in Tabletten) Weidenrinde hat im Gegensatz zu Aspirin keine gerinnungshemmenden Eigenschaften und eignet sich in der vorgegebenen Dosierung auch für Personen mit Störungen der Blutgerinnung.

 

 

Hemmung des Schmerzes durch Reizung der Haut

Dass Hautreizung Schmerzen in mit den Hautarealen assoziierten Organen lindern kann, ist seit langem als "Counter-irritans-Effekt" bekannt. Der leichte Schmerz aus der Haut wird zum Rückenmark geleitet und „blockiert“ dort den starken Schmerz aus dem Gelenk.

Daneben setzt die Schmerzbewältigung „Endorphine“ frei. Das sind die Glückshormone des Körpers, die nur für besondere Situationen vorbehalten sind. Bei überstandenen Strapazen dämpfen Sie zum Beispiel Schmerz, entspannen und lösen Zufriedenheit aus.

 

 

Produkte aus dieser Kategorie sind:

Cayennepfeffer (Creme zum Einreiben)

Senföl (Öl zum Einreiben, häufiger als Senfmehl-Brei-Auflagen)

Lärchenterpentinöl (zum Einreiben)

Zaunrübe (nur noch homöopathisch im Gebrauch)

Bienengift

Brennnesselstiche

 

Produkte mit diesen Inhaltsstoffen führen zunächst zur Rötung und schmerzhaften Reizung, die dann in eine Schmerzlinderung übergeht.
Öle zur äußerlichen Anwendung zur Schmerzlinderung

In Laborversuchen geprüft wurde die entzündungshemmende Eigenschaft verschiedener ätherischer Öle. Auf der Haut eingerieben, können diese Öle schnell aufgenommen werden.

Eine lange Tradition als anti-rheumatische Einreibungen haben Eukalyptusöl, Rosmarin-, Latschenkiefern-, Lärchen- und Kiefernnadelöl. Aber auch Nelken- oder Zimtöl haben ausgezeichnete antientzündliche Eigenschaften, sind aber bei Rheuma weniger gebräuchlich.

 


Enzympräparate zur Auflösung abgelagerter Immunkomplexe

Durch Einnahme von Enzymen aus Tieren und Pflanzen wurde ein entzündungshemmender Effekt beobachtet (Enzymtherapie). Bisher ist nicht genau bekannt, wie die Wirkung zustande kommt.

Man vermutet, dass diese Enzyme ins Blut gelangen und Immunkomplexe auflösen, die sich in den Gelenken abgelagert haben und stark entzündlich wirken. Sind die entzündlichen Stoffe erst verschwunden, kann man damit eine Umstimmung einleiten.

 

 

Verwendet werden

Milchsaft aus unreifen Früchten der Papaya

Presssaft aus Ananasstrünken

Milchsaft aus Feigenbäumen

Verdauungsenzyme von Tieren

Verdauungsenzyme von Mikroorganismen

 

 

Entgiftung

Die alternative Medizin sieht eine entzündliche Reaktion als Ausdruck einer Giftbelastung. Durch eine Durchspültherapie sollen die schädlichen Stoffe ausgeleitet werden.

Dazu kann man Tee aus Birkenblättern, Brennnesselkraut und Goldrutenkraut verwenden. Diese Pflanzen haben darüber hinaus auch noch einen entzündungshemmenden Effekt.

Birkenblätter (als Tee oder Pflanzenpresssaft)

Brennnesselblätter (Frischpflanzenpresssaft, Tees, Brennnesselmus aus gedämpften Blättern)

Echte Goldrute (Tee, Filmtabletten, Extrakt)

Schachtelhalmkraut (Tee)

Wacholderbeeren (Tee)

Queckenwurzel (Tee)

 

Zur Ausleitung von Giftstoffen soll nach den Erfahrungen der Naturheilkunde auch die Leberfunktion mit Präparaten aus Mariendistelfrüchten (mit dem Inhaltsstoff Silymarin), Artischocke, Löwenzahn und Schafgarbe unterstützt werden.

 

 

S - Schmerzsyndrome

 

Schmerzsyndrome

Schmerzen müssen nicht nur behandelt werden, wo sie entstehen, auch das Schmerzgedächtnis und eine generelle Aktivierung der neurobiologischen Schmerzverarbeitung spielen eine Rolle.

 

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Chronische Schmerzsyndrome

Mehr und mehr Menschen in Deutschland leiden inzwischen unter chronischen Schmerzsyndromen.
Integratives Behandlungskonzept in der Schmerztherapie

Die Behandlung ist schwierig, zumeist helfen übliche medizinische Verfahren wie orthopädische Injektionen oder Krankengymnastik nur vorübergehend, und die Dauerbehandlung mit Medikamenten ist durch viele unerwünschte Nebenwirkungen behaftet.

Vor diesem Hintergrund suchen viele Patienten Beschwerdelinderung durch naturheilkundliche und komplementär-medizinische Therapieverfahren. In vielen Fällen können diese tatsächlich sehr gut helfen.

 


Zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen zählen:

chronischer Rückenschmerz

chronischer Nackenschmerz

chronische Spannungskopfschmerzen und Migräne

Weichteilrheumatismus und Fibromyalgiesyndrom

schmerzhafte Arthrosen und Gelenkverschleiß

neuropathische Syndrome

 

Während man früher annahm, dass die meisten dieser Schmerzsyndrome örtlich, d. h. an der Stelle, an der der Schmerz entstand, zu behandeln sind, konnte die wissenschaftliche Medizin inzwischen herausfinden, dass bei chronifizierten Schmerzsyndromen zumeist auch das Schmerzgedächtnis und eine generelle Aktivierung der neurobiologischen Schmerzverarbeitung das zugrunde liegende Problem sind.

An dieser Stelle setzen sehr viele Naturheilverfahren wirkungsvoll an.

 


Naturheilkundliche und komplementäre Verfahren

Wirkungsvolle Verfahren in der naturheilkundlichen und komplementären Schmerztherapie

Im Immanuel Krankenhaus Berlin werden diese Verfahren in individuellen Behandlungskonzepten eingesetzt. Bei sehr schweren und stark chronifizierten Schmerzsyndromen ist eine stationäre Behandlung über 10 bis 14 Tage erforderlich.

Hier werden die vielfältigen naturheilkundlichen Behandlungsverfahren intensiviert in Verbindung mit Physiotherapie und konventioneller Medizin gemeinsam im Sinne der integrativen Medizin zum Einsatz gebracht.

Durch die zusammenwirkenden Effekte dieser unterschiedlichen Verfahren sind Behandlungsergebnisse möglich, die ambulant oder durch Maßnahmen der Rehabilitation nicht erreichbar sind.

Ergänzt wird die intensive naturheilkundliche Behandlung durch konsiliarische Mitbetreuung von psychosomatischen und rheumatologischen Ärzten.

 

therapeutisches Fasten/Heilfasten

Mind-Body Medizin und Ordnungstherapie

Kneipp-Therapie

Ausleitenden Verfahren (Blutegel, Schröpfen, Aderlass)

Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur

Traditionelle indische Medizin und Ayurveda

Körperentspannungsverfahren wie Feldenkrais, Yoga und Tai Chi

Neuraltherapie und therapeutische Lokalanästhesie

Thermotherapie mit systemischer Überwärmung (Hyperthermie) und/oder Kältekammer

Manuelle Medizin, Osteopathie und ähnliche Verfahren

 

Für Patienten, bei denen der Chronifizierungsprozess und die Ausprägung des Schmerzsyndromes auch stark durch Stress, private und berufliche Belastungen sowie ungünstigen Lebensstil verursacht sind, ist oftmals eine tagesklinische Behandlung äußerst wirkungsvoll.

Hier stehen die Mind-Body Medizin, die sogenannte Ordnungstherapie, die gesundheitsfördernde Lebensstil-Veränderung zusammen mit der naturheilkundlichen ärztlichen Betreuung im Vordergrund.

Die Patienten erhalten zudem ausführliche Anleitungen zur späteren Selbsthilfe und zur nachhaltigen, eigenverantwortlichen Lebensstil-Veränderung und Entchronifizierung.

Auch Verfahren wie Yoga, Qi Gong, Meditation, Muskelentspannung nach Jacobsen und das Prinzip der sogenannten Achtsamkeit werden gezielt für eine erfolgreiche Behandlung von Schmerzsyndromen eingesetzt.

 

 

S - Stoffwechsel

 


Stoffwechselerkrankungen

Fett dient dem Körper als Energielieferant und wird im Blut zu den verschiedenen Zellen transportiert. Dabei bindet es sich an Eiweiße, die in zu hoher Anzahl jedoch den Stoffwechsel stören können.

 

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Stoffwechselerkrankungen

Fettstoffwechselerkrankungen umfassen eine Gruppe an Erkrankungen, die Änderungen in den Blutfettwerten hervorrufen.

Cholesterin ist lebenswichtig für den Aufbau der Zellen. Ist der Fettstoffwechsel gestört, kann es sich jedoch an den Gefäßinnenwänden ablagern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.

 


Was sind Stoffwechselerkrankungen?

Fett dient dem Körper als Energielieferant und wandert im Blut zu den verschiedenen Zellen. Da Fette nicht wasserlöslich sind, binden sie sich für diesen Transport im Blut an Eiweiße, die sogenannten Lipoproteine.

Gibt es davon jedoch ein Überangebot, wird der Fettstoffwechsel gestört.

Die häufigsten Stoffwechselstörungen hierzulande sind Erhöhungen der Bluttfette, insbesondere des Cholesterins, manchmal zusätzlich auch der sogenannten Neutralfette (Triglyceride). Zuckerkrankheit und Fettstoffwechselstörungen treten häufig gemeinsam auf.

 

 

Mögliche Ursachen für eine Stoffwechselstörung sind:

angeborene, genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung

falsche Ernährung

Übergewicht

metabolisches Syndrom

andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion oder Lebererkrankungen

Einnahme von Medikamenten wie Cortison oder Entwässerungsmittel

 

 

Welche Symptome und Risiken treten auf?

Gewöhnlich rufen Fettstoffwechselstörungen keine bestimmten Beschwerden hervor und bleiben so lange unentdeckt. Trotzdem handelt es sich dabei um eine ernstzunehmende Erkrankung, die letztlich zu schweren Herz-Kreislauf-Störungen führen kann.

 

 

Mögliche Anzeichen für eine Stoffwechselerkrankung:

erhöhter Blutfettspiegel

Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, arterielle Durchblutungsstörungen

gelbliche Knötchen in der Haut an Augen, Ohren, Armen oder Knien

Mögliche langfristige Folgen eines gestörten Fettstoffwechsels können sein:

Arteriosklerose, d. h. eine Verengung und Versteifung der Blutgefäße

erhöhte Gefahr von Blutgerinnselbildung

erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko


Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.
Hippokrates von Kos, griechischer Arzt (460 bis etwa 377 v. Chr.)

 


Therapie der Stoffwechselstörung

In der Naturheilkunde steht naturgemäß die Ernährungstherapie an erster Stelle, gefolgt von mehr Bewegung und einigen pflanzlichen Therapien, v. a. Artischocke und Flohsamenschalen. Dosierung und Beratung über qualitätsgesicherte Produkte gehören in die Hand des ärztlichen Fachmanns.

 

 

Die wichtigsten Behandlungsansätze von Fettstoffwechselerkrankungen sind:

Ernährungstherapie

Bewegungstherapie

Lebensstiländerung, z. B. rauch- und alkoholfrei leben

 

Pflanzenheilkunde

Ernährungstherapie

Ernährungsberatung ist für alle Patienten im vollstationären Therapieverfahren obligatorisch, bei Bedarf ergänzt durch Einzelberatungen. Hier kann sich auch eine Fastentherapie günstig auf die Fettstoffwechselstörung auswirken.

In der Tagesklinik wird ein Tag in der Lehrküche angeboten, um selbst die zubereitung geeigneter Speisen zu erlernen. Für ambulante Patienten kann Ernährungsberatung gegen eine geringe Eigenbeteiligung rezeptiert werden.

 

 

Bewegungstherapie
Die Förderung der körperlichen Aktivität steht auch immer ganz weit vorne. Wo Arthrose, Rückenschmerzen, Übergewicht oder Motivationsmangel dies zu verhindern scheinen, müssen entsprechende Therapieangebote gleichzeitig verordnet werden.

 


Fasten im Alltag

Prof. med. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, über das Zusammenwirken von Medikamenteneinnahme, Beruf, Familie und Fasten im Alltag sowie über die Förderung und Hemmung der Bildung von Entzündungsstoffen im Körper.

Kombiniert man alle diese Maßnahmen, lässt sich oft allein dadurch ein befriedigendes Profil der Fettsäuren im Blut erreichen. Gerade im Fall von Stoffwechselerkrankungen muss man auch die Grenzen der Naturheilverfahren berücksichtigen.

Zum einen gibt es auch starke genetische Einflüsse auf den Cholesterinstoffwechsel, die sich durch Naturheilverfahren nur bedingt aushebeln lassen. Dann sind entsprechende Medikamente zusätzlich indiziert.

Außerdem gibt es Patienten mit sehr hartnäckigen Fettstoffwechselstörungen, die auf all diese Maßnahmen praktisch überhaupt nicht ansprechen. Dann bleibt leider nur der Weg zum chemischen Fettsenker.

 

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards

Alternative & Ganzheitliche Medizin - Naturheilpraxis

 

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