Welche guten Heilverfahren nutzt der Arzt oder die naturheilkundlichen Ärzte und Naturheilpraktiker? Die Naturheilpraxis Düren bietet kostenlose Beratung an.

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Ärzte, und Naturheilpraktiker/innen mit eidg. Diplom (HFP) führen meist selbständig eine eigene Praxis. Sie übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe, Menschen zu beraten und behandeln, die natürliche Heilmethoden suchen und kennen lernen möchten.

 

 

Die Kluft zwischen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Ärzten sowie Heilpraktikern scheint groß zu sein und doch:

die Übergänge zwischen etablierter Schulmedizin, alternativer oder komplementärer Medizin, wissenschaftlich begründeter Experimentalmedizin, Erfahrungsheilkunde und "exotischen Alternativen" sind fließend. Letztendlich sind es Kämpfe, die sich um den Stellenwert der eigenen Arbeit auf dem heiß umkämpften Gesundheitsmarkt drehen.

 

 

Ihr Anliegen ist es, den Menschen in seiner Ganzheit zu verstehen.

Als Fachpersonen im Gesundheitsbereich behandeln und begleiten Naturheilpraktikerinnen kranke und gesunde Menschen jeden Alters. Sie beugen Krankheiten frühzeitig vor, helfen Krisen- und Belastungssituationen zu bewältigen, unterstützen die Genesung und stärken die Ressourcen der Patienten.

 

 

Naturheilpraktikerinnen beraten ihre Patientinnen zu Fragen der Gesundheit und verhelfen ihnen zu einem besseren Gesundheitsverhalten.

Naturheilpraktiker bauen eine Vertrauensbeziehung zu ihren Patienten und Patientinnen auf und kommunizieren dabei angemessen und einfühlsam. Bei der Anamnese erfragen sie sowohl die körperlichen Beschwerden und Symptome als auch die Lebensgewohnheiten und die psychische Verfassung.

So weit wie möglich schätzen sie den allgemeinen Gesundheitszustand medizinisch ein. Wenn nötig weisen sie die Patienten für weiterführende Therapien oder Beurteilungen an Ärzte oder andere Fachpersonen weiter.

Naturheilpraktikerinnen betrachten den Menschen unter ganzheitlichen und energetischen Aspekten. Sie kombinieren ihre Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Psychologie, Pathologie, Ernährung und Hygiene mit dem Wissen zu alternativmedizinischen Gesamtsystemen und Heilmitteln.

Dabei spezialisieren sie sich auf eine der Fachrichtungen der Alternativmedizin wie Ayurveda-Medizin, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin und Traditionelle Europäische Naturheilkunde.

 

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Entsprechend der jeweiligen Fachrichtung wenden sie beispielsweise die Ernährungslehre, die Akupunktur, individuell abgestimmte Heilmittel oder homöopathische Arzneien an.

Sie bedienen sich auch sogenannter ausleitender Verfahren wie Schröpfen, Ansetzen von Blutegeln und Darmreinigung oder manueller Therapien wie Tuina und verschiedener Massagemethoden.

Naturheilpraktiker handeln nach berufsethischen Grundsätzen und den Wünschen und Interessen der Patienten und Patientinnen entsprechend. Sie entwickeln sich fachlich und persönlich kontinuierlich weiter und pflegen den interdisziplinären beruflichen Austausch mit anderen Fachpersonen.

Die Praktiker und Praktikerinnen verfügen über fundiertes Wissen der anatomischen, physiologischen und pathologischen Zusammenhänge im menschlichen Körper.

Diagnosen erstellen sie über Augenuntersuchungen (Irisdiagnostik), homöopathische Befragung, chinesisches Pulstasten, Elektroakupunktur, kinesiologisch etc.

Um den Genesungsprozess zu fördern, wenden die Praktiker und Praktikerinnen natürliche Heilverfahren an, wie Akupunktur, Homöopathie, Reflexzonentherapie, Phytotherapie. Therapien, die die Selbstheilungskräfte des erkrankten Menschen fördern und sein inneres Gleichgewicht möglichst wieder herstellen.

Je nach Erkrankung weisen Naturheilpraktiker und Naturheilpraktikerinnen den Patienten auch an Vertreter der Schulmedizin weiter. Natürliche Heilverfahren können auch Ergänzung zur Schulmedizin sein. Wohl darum integrieren heute manche Ärzte und Ärztinnen entsprechende Heilmethoden in ihre Arbeit.

 

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Homöopathen und einem Naturheilpraktiker?

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Immer wieder stelle ich fest, dass vielen nicht so ganz klar ist, was ein Heilpraktiker ist und was ein Homöopath. Einige verwenden diese Begriffe sogar synonym, sie sagen dann: "Ich war beim Homöopathen", wenn sie in eigentlich bei einem Naturheilkundler waren und "etwas Pflanzliches" bekommen haben.

 

Der Unterschied ist, kurz gesagt, der folgende:

Jemand darf sich in Deutschland "Heilpraktiker" nennen, wenn er die gesetzliche Genehmigung hat, eigenständig Heilbehandlungen durchzuführen, ohne Arzt zu sein.

Mit dem Begriff "Heilpraktiker" meint man also eine gesetzliche Erlaubnis, um - mit welcher Heilmethode auch immer - beruflich Patienten zu behandeln.

Ein Homöopath ist jemand, der als Methode für so eine Heilbehandlung die Homöopathie anwendet. Der Homöopath kann ein Heilpraktiker sein oder auch ein Arzt. Wobei es eigentlich nur Ärzten erlaubt ist, auf ihr Praxisschild "Homöopath" zu schreiben.

Heilpraktiker, die die Homöopathie praktizieren, müssen auf ihr Praxisschild "Heilpraktiker Homöopathie" oder etwas ähnliches schreiben, damit für die Patienten der Unterschied zum Arzt klar ist.

Es geht also im Grunde um den Unterschied zwischen einem Beruf (Heilpraktiker) und einem, der eine bestimmte Behandlungsmethode ausübt (Homöopath).

Wen das Ganze etwas genauer interessiert, der kann nun noch weiterlesen - es folgt eine kurze Beschreibung, wie der Heilpraktiker gesetzlich geregelt ist und was sich alles "Homöopathie" nennen darf. Wen das nicht so sehr interessiert, der kann hier ruhig mit dem Lesen aufhören.

 

 

Das Heilpraktiker-Gesetz

"Heilpraktiker" ist eine Berufsbezeichnung, sie ist im Heilpraktikergesetz geregelt (http://www.gesetze im-internet.de/heilprg/index.html#BJNR002510939BJNE001000314).

Ein Heilpraktiker darf nach diesem Gesetz berufsmäßig Krankheiten, Leiden oder Körperschäden feststellen (diagnostizieren), heilen oder lindern. Manche Bereiche sind dabei explizit ausgeschlossen, z.B. die Zahnheilkunde oder die Behandlung von Infektionskrankheiten wie z.B. Masern.

Welche konkreten Voraussetzungen für eine Heilpraktiker-Erlaubnis gelten, was in der Heilpraktiker-Prüfung abgefragt werden muss und was ein Heilpraktiker darf und was nicht, das wird in weiteren Gesetzen und Verordnungen geregelt.

 

Die Heilpraktiker-Anwärter müssen in einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung nachweisen, dass sie die nötigen medizinischen Kenntnisse besitzen (Anatomie, Physiologie, Pathologie, Labordiagnostik usw.) und keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen.

Die Prüfungen sind sehr streng, nur verhältnismäßig wenige bestehen sie.

 

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Wie behandelt ein Heilpraktiker?

Wenn nun ein angehender Heilpraktiker die Prüfungen bestanden hat, dann darf er praktizieren. Aber mit welcher Behandlungsmethode? Das darf er wählen, ähnlich wie auch Ärzte sich grundsätzlich entscheiden dürfen, in welchem Fachgebiet mit ihren entsprechenden Behandlungsformen sie praktizieren wollen.

Für Heilpraktiker kann das die Homöopathie sein, auch Akupunktur, Osteopathie, Schröpfen, Ozontherapie, Psychotherapie, energetische Behandlungsweisen usw. Viele Heilpraktiker wenden mehrere Behandlungsmethoden an, einige spezialisieren sich auf eine oder zwei.

Ähnlich einem Arzt unterliegt auch ein Heilpraktiker der Sorgfaltspflicht. Diese gebietet ihm, dass er in seinem Behandlungsgebiet kompetent ist, er also eine entsprechende Ausbildung hat und sich laufend fortbildet. Und er muss seine Grenzen achten und ggf. einen Patienten an einen Arzt verweisen.

 

 

Homöopathie ist nicht gleich Homöopathie

Bei der Homöopathie als Behandlungsmethode kommen wir allerdings zu einem kleinen Problem: Der Begriff "Homöopathie" ist nämlich gesetzlich nicht geschützt.

Das bedeutet, dass jeder Arzt oder Heilpraktiker behaupten darf, homöopathisch zu behandeln, auch wenn er sich nicht im mindesten an die Grundprinzipien der Homöopathie hält.

Wenn jemand anstatt eines Anamnese-Gesprächs einfach nur nach Diagnose-Namen Globuli verschreibt (z.B. bei Fieber Belladonna oder bei Fieberkrämpfen Cuprum) oder die Globuli auspendelt, dann ist das eigentlich keine echte klassische Homöopathie nach den über 200 Jahre lang erprobten Prinzipien Hahnemanns.

Auch eine Verschreibung von Mittelmischungen, sogenannte "Komplexmittel", entspricht nicht den Prinzipien der klassischen Homöopathie.

Damit soll nichts über die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit dieser Methoden gesagt sein, aber es ist eben im Grunde keine Homöopathie. Homöopathie ist mehr als nur das Verabreichen von Globuli oder potenzierten Tropfen.

 

 

Wenn Sie wirklich echte Homöopathie wollen, dann lohnt es sich, seinen homöopathischen Behandler - egal ob Heilpraktiker oder Arzt - sorgfältig auszuwählen:

Ihr Homöopath sollte dann, nach sorgfältiger Analyse, ein einzelnes Arzneimittel verschreiben, keine Mischung.

Das alles kann natürlich keine Heilung garantieren. Aber es schafft die besten Voraussetzungen für eine sorgfältige und exakt auf den Patienten abgestimmte Behandlung, basierend auf der langjährigen Erfahrung einer bewährten Heilmethode.

Einen ersten guten Hinweis geben die Begriffe "Klassische Homöopathie" oder "Genuine Homöopathie".

Achten Sie auf eine gute homöopathische Ausbildung Ihres Homöopathen - eine solche dauert meist zwei Jahre oder länger.

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Homöopath für das Gespräch mit Ihnen genügend Zeit nimmt. Für die Behandlung chronischer Krankheiten dauert ein Erstanamnese-Gespräch meist zwei Stunden oder länger.

 

 

Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

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Mythos: „Mein Arzt ist auch Heilpraktiker“ - Naturheilpraktiker & Ärzte - Kostenlose Informationen aus Düren

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Zwischen Heilpraktikern und Schulmedizinern gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede. Beide Berufsbilder haben sich der Heilung und Linderung von Krankheiten verschrieben – aber mit unterschiedlichen Herangehensweisen und verschiedenen Ausbildungswegen.

Nicht selten hört man in der Öffentlichkeit den Satz: „Mein Arzt ist auch Heilpraktiker.“ Laut Standesrecht der Ärzte muss ein Arzt, der als Heilpraktiker tätig werden möchte, seine Approbation aufgeben (Ausnahmen bilden hier Zahnärzte).

 

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Wie kommt es dann aber zu solchen Äußerungen?

Den Hintergrund liefern unklare Begriffsbestimmungen. Oft werden die Begrifflichkeiten rund um die Komplementärmedizin, die Naturheilkunde und den Heilpraktikerberuf missverständlich gebraucht.

Begriffe wie Alternativmedizin werden gleich gesetzt mit Naturheilkunde, Homöopathie und Pflanzenheilkunde werden in einen Topf geworfen und Bezeichnungen wie Heilpraktiker und Homöopath synonym verwendet.

Das ist im Grunde nicht überraschend, denn es gibt in der Komplementärmedizin eine recht unüberschaubare Vielzahl an Methoden und Medizinsystemen, die sich nur schwer abgrenzen lassen und über die in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist.

Im zitierten Fall des Arztes, der auch Heilpraktiker sein soll, wollte der Patient wahrscheinlich zum Ausdruck bringen, dass sein Arzt auch homöopathisch oder naturheilkundlich arbeitet.

 

 


Was Heilpraktiker nicht tun dürfen

Über 30 Gesetze, Verordnungen und Gerichtsurteile regeln die Berufsausübung von Heilpraktikern. Tätigkeiten wie z. B. die Behandlung zahlreicher Infektionskrankheiten oder das Verordnen verschreibungspflichtiger Arzneimittel unterliegen dem sogenannten Arztvorbehalt.

In die Liste von verbotenen Tätigkeiten fallen jedoch auch solche, die allen Menschen – und somit auch Ärzten – verboten sind.

Einige der aufgezählten verbotenen Tätigkeiten klingen absurd, da wohl kein Angehöriger des Heilpraktikerberufs diese ausüben wollte und diese auch nicht dem Berufsbild und Selbstverständnis entsprechen.

Im Bereich der Werbung für Therapien oder die Praxis ist Angehörigen von Heilberufen generell aufgrund verschiedener Gesetze und Verordnungen eine Vielzahl von Tätigkeiten verboten. Heilpraktiker dürfen – ebenso wie Ärzte – beispielsweise nicht für die Fernbehandlungen werben, keine Heilungsversprechen abgeben, keine irreführende oder unlautere Werbung betreiben, nicht mit einer therapeutischen Wirksamkeit werben, die nicht belegt werden kann oder fälschlich den Eindruck erwecken, ein Verfahren könne keine schädliche Wirkung haben. Auch eine krankheitsbezogene Werbung für Lebensmittel ist untersagt (HWG, UWG, BGB, LMBG).

Heilpraktische Untersuchungen und Behandlungen dürfen nicht „auf Krankenschein“ durchgeführt und durch die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet werden. Das Krankschreiben (Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, „Gelber Schein“) von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse ist ebenso verboten wie die Verordnung von Reha-Maßnahmen (SGB V).

Patienten entscheiden nach erfolgter Aufklärung über die Art der Behandlung und geben ihr Einverständnis.

Eine ohne entsprechende Aufklärung und Einverständnis durchgeführte Tätigkeit – insbesondere beispielsweise eine Injektion – gilt als Körperverletzung und ist selbstverständlich verboten, ebenso wie eine fahrlässige Körperverletzung und oder eine sexuelle Handlung mit Patientinnen oder Patienten im Rahmen der Psychotherapie (StGB).

Es ist Heilpraktikern untersagt, Gutachten zu medizinischen Sachverhalten im öffentlichen Interesse anzufertigen. Der sog. Arztvorbehalt gilt beispielsweise bei Blutentnahmen und Untersuchungen nach der Strafprozessordnung sowie bei der Ausstellung des Totenscheins und der gerichtlichen Leichenschau und -öffnung (StPO, BestG).
Titel, Orden, Ehren- und Berufsbezeichnungen dürfen nicht unrechtmäßig geführt werden (SGB).

Ein Heilpraktiker mit Promotion muss zusätzlich zur Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ angeben, in welcher Fachrichtung (z. B. vet. med. oder rer. nat.) der Doktorgrad erworben wurde. Ein Arzt kann laut Gerichtsurteil keine Heilpraktikerzulassung erlangen.

Ein Heilpraktiker mit anschließend abgeschlossenem Medizinstudium und einer ärztlichen Approbation darf sich aufgrund des ärztlichen Standesrechts nicht mehr als Heilpraktiker betätigen.

Nur Ärzte dürfen Bluttransfusionen, Transplantationen und Kastrationen durchführen (TFG, TPG, KastrG).

 

 

Es gibt Phänomene in der Medizin, die bis heute immer noch nicht genau geklärt sind. Rheuma, Asthma, chronische Darmentzündung oder viele Nervenleiden beispielsweise gelten nach wie vor als unheilbare Krankheit.

 

Welche guten Heilverfahren nutzen naturheilkundliche Ärzte und Naturheilpraktiker? Die Naturheilpraxis Düren informiert Sie kostenlos!

Nur Symptome und Schmerzen lassen sich hier mehr oder weniger gut bekämpfen. An der Ursache ändert das jedoch nichts. Sagen zumindest viele Schulmediziner.

Aber es geht auch anders. Immer dann, wenn die Schulmedizin nicht weiter kommt, suchen viele Patienten Hilfe bei Heilpraktikern. Oft mit erstaunlichen Erfolgen.

Im Bereich der Diagnostik ist die Schulmedizin weit überlegen. Wenn Sie also bei bestimmten Beschwerden wissen wollen, was Ihnen fehlt, müssen Sie zum Arzt gehen.

Wenn Sie jedoch außerdem wissen möchten, warum Ihre Beschwerden auftreten und wo genau die Ursachen liegen, sind Sie bei einem erfahrenen Heilpraktiker an der richtigen Adresse.

Der Unterschied zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde zeigt sich bereits daran, dass Ärzte und Heilpraktiker den Begriff Krankheit ganz anders erklären.

Für den Schulmediziner ist ein Mensch krank, wenn der Doktor nachweisbare Veränderungen im Körper oder an den Zellen durch Untersuchungen im Labor oder durch Röntgen und Kernspingeräte sichtbar machen kann.

Der Heilpraktiker dagegen spricht dann von einer Erkrankung, wenn irgendwo im Körper die Funktion gestört ist. Das kann schon früh der Fall sein, bevor deutliche Symptome auftreten.

Wenn die Naturheilkunde dann eingreift und durch bestimmte Therapien die Körperabwehr stärkt, lassen sich viele Leiden oft noch verhindern.

 

 

Gelenkschmerzen, Arthrose - So hilft der Heilpraktiker

Gelenkschmerzen und Arthrose können oft durch eine Störung innerer Organe ausgelöst werden, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem Körperteil zu tun haben, an dem die Schmerzen auftreten.

Ein erfahrener Therapeut kann sie aber durch genaue Befragung und Untersuchung des Patienten und zusätzlich mit Hilfe der Kirlian Fotografie ausfindig machen.

Zur Therapie werden dann homöopathische oder pflanzliche Heilmittel eingesetzt, die gezielt auf diese gestörten Organe wirken. Schmerzen am Knie beispielsweise können durch eine Störung des Magens oder der Bauchspeicheldrüse hervorgerufen werden.

Wer dann nur das Knie behandelt, kann langfristig keinen Erfolg erzielen. Gut bewährt haben sich hier Akupunktur, Eigenblutbehandlungen, Neuraltherapie und Methoden zur Entsäuerung des Organismus.

 

 

Gelenkschmerzen, Arthrose - So hilft der Schulmediziner

Im Gegensatz zur Naturheilkunde können wir mit Röntgen, Kernspin- und Computertomographien Knochen- und Knorpelveränderungen in den Gelenken sehr gut sichtbar machen.

Bei starker Abnutzung ist es möglich, künstliche Gelenke einzusetzen. Doch bei der konservativen Behandlung sind Schul- und Alternativmedizin gar nicht so weit voneinander entfernt.

So setzen wir beispielsweise die Akupunktur durchaus erfolgreich ein, um Schmerzen zu bekämpfen. Außerdem injizieren wir Hyaluronsäure in das Gelenk oder verschreiben natürliche Knorpelschutzstoffe wie Glucosaminsulfat oder Kollagenhydrolysat zum Einnehmen. Wichtig sind auch Krankengymnastik und Bewegung.

 

 

Magen-Darm-Beschwerden - So hilft der Heilpraktiker

Die Ursache von Verdauungsstörungen können vielfältig sein. Die naturkundliche Therapie richtet sich danach, welche Organe gestört sind. Das können Magen, Zwölffingerdarm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Dick- oder Dünndarm sein.

Eine Domäne der Naturheilkunde ist es auch, Störfelder in Zähnen, Nebenhöhlen, Mandeln oder Narben aufzuspüren und zu beseitigen. Als Therapie von Verdauungsbeschwerden kommen Akupunktur, Homöopathie und Neuraltherapie in Frage.

Bei Magen- und Zwölffingerdarmerkrankungen läßt sich mittels Augendiagnose erkennen, ob zuviel oder zu wenig Säure vorhanden ist. Dagegen gibt es gute pflanzliche Mittel wie Enzian gegen zu wenig oder Kamille gegen zuviel Säure.

Ganz hervorragend hilft auch die Colon-Hydrotherapie, bei der wir den Darm spülen und die Darmflora sanieren.

 

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Magen-Darm-Beschwerden - So hilft der Schulmediziner

Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, Aufstoßen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung treten oft auf, weil die verzehrten Nahrungsmittel und Speisen nicht zueinander passen.

Hier hilft schon eine einfach Ernährungsumstellung. Der ärztliche Magen-Darm-Spezialist ist allerdings unersetzbar, wenn es darum geht, Vorstufen von Darmkrebs mit Hilfe der sanften Darmspiegelung zu erkennen und zu entfernen.

Das ist oft lebensrettend. Auch Patienten mit chronischen Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa sind beim Facharzt gut aufgehoben. Seit wir wissen, dass Magengeschwüre meist durch Bakterien verursacht werden, setzen wir dagegen Antibiotika ein.

 

 

Grippe, Nebenhöhlenentzündung - So hilft der Heilpraktiker

Grundlage zur Behandlung eines einfachen Schnupfens ist die Steigerung der körpereigenen Abwehr. Hierzu eignen sich pflanzliche Medikamente wie Echinacea (Sonnenhut), Arnika oder Aconit (Eisenhut).

Auch richtig verabreichte Enzympräparate leisten hilfreiche Dienste. Bei chronischen Nebenhöhlenentzündungen sollte man zunächst etwaige Allergien ausschließen oder entsprechend behandeln.

Bei Erkrankungen der Nebenhöhlen hat sich die Akupunktur gut bewährt. Entscheidend ist hier der ganzheitliche Zusammenhang. So steht die linke Nasennebenhöhle mit der Niere, die rechte mit dem Magen und die Stirnhöhle mit dem Dickdarm in Verbindung.

Danach richten sich die Therapien. Außerdem helfen Eigenblutbehandlungen, denen wir oft Arnika oder Ameisensäure zusetzen.

 

 

Grippe, Nebenhöhlenentzündung - So hilft der Schulmediziner

Gerade bei chronischen und immer wieder neu auftretenden Entzündungen im HNO-Bereich und in den Nebenhöhlen stößt die Schulmedizin an ihre Grenzen. So wissen wir bis heute nicht, warum sich die Schleimhäute bei einigen Patienten krankhaft verändern und bei anderen nicht.

Gegen geschwollene Schleimhäute helfen abschwellende Nasentropfen. Bei bakteriellen Infektionen setzen wir Antibiotika ein. Manchmal muss der HNO-Arzt auch operieren.

Treten die Entzündungen jedoch immer wieder neu auf, ziehen wir durchaus auch den Heilpraktiker hinzu, wenn Patienten dies wünschen. Da haben wir uns schon oft gewundert, wie gut naturheilkundliche Verfahren helfen können.

 

 

Beschwerden beim Wasserlassen - So hilft der Heilpraktiker

Bei Prostata-Symptomen wie häufigem und nächtlichem Harndrang, schwachem Urinstrahl und lästigem Nachtröpfeln ziehen wir prinzipiell den Urologen hinzu, um gutartige von bösartigen Prostatavergrößerungen zu unterscheiden.

Liegt eine gutartige Vergrößerung vor, können wir mit pflanzlichen Mitteln aus Sägepalmenextrakt oder Mönchpfeffer oft Linderung erreichen. Diese Präparate lassen sich übrigens auch gut in spezielle Akupunkturpunkte injizieren.

Bei akuten Harnwegsinfekten dagegen muss der Urologe Antibiotika verschreiben, um ein Ausbreiten der Keime in die Niere zu verhindern.

Bei chronischen Entzündungen verordnen wir warme Sitzbäder mit Zinnkraut,. Teezubereitungen aus Bärentraubenblättern, Zinnkraut oder Sonnenhut wirken desinfizierend auf die Harnwege.

 

 

Beschwerden beim Wasserlassen - So hilft der Schulmediziner

Zur Diagnostik von gutartiger Prostata-Vergrößerung, zur Behandlung von akuten Entzündungen der Blase, Niere oder der anderen Harnwege und zum Ausschluß von Tumoren schickt Herr Füß seine Patienten oft zu uns.

Dennoch nehmen unsere Patienten nicht selten auch seine Dienste in Anspruch. Und zwar meistens dann, wenn zusätzlich zu den urologischen Erkrankungen weitere Beschwerden dazukommen.

Das geht von einm geschwächten oder schlechten Allgemeinzustand bis hin zu Störungten andere Organsysteme. Man darf nicht vergessen, dass ein Heilpraktiker seinen Patienten auch viel mehr Zeit für eingehende Gespräche entgegenbringen kann.

 

 

Arzt oder Heilpraktiker?

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Naturheilpraktiker & Ärzte - Kostenlose Informationen aus Düren

Der Trend zur Naturheilkunde ist ungebrochen. Wer sich zu einer naturheilkundlichen Behandlung entschließt, kann einen Arzt für Naturheilverfahren oder Heilpraktiker aufsuchen.

An den Anfang der Entscheidung stellen wir die Information: Wie unterscheiden sich Arzt und Heilpraktiker? Wie fundiert ist ihre Ausbildung? Und: Woran erkenne ich einen guten Therapeuten?

 

 

Der Trend zur Naturheilkunde ist ungebrochen.

Wer sich zu einer naturheilkundlichen Behandlung entschließt, kann einen Arzt für Naturheilverfahren oder Heilpraktiker aufsuchen. An den Anfang der Entscheidung stellen wir die Information:

Wie unterscheiden sich Arzt und Heilpraktiker? Wie fundiert ist ihre Ausbildung? Und: Woran erkenne ich einen guten Therapeuten? Ob der Arzt für Naturheil-verfahren oder der Heilpraktiker der richtige Ansprechpartner für Sie ist, hängt dabei vor allem von Ihren individuellen Vorstellungen und Erwartungen ab.

Denn wir behalten von unsern Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.

Johann Wolfgang von Goethe, überliefert von Johann Peter Eckermann (Gespräche mit Goethe)

 

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Soll ich lieber zum Arzt oder zum Heilpraktiker gehen?

Diese Frage stellen sich immer mehr Patienten. Viele haben dabei nur eine vage Vorstellung, was den Unterschied zwischen den beiden ausmacht. Mancher Patient kann nach dem Besuch beim Homöopathen nicht einmal Auskunft darüber geben, ob er beim Arzt oder Heilpraktiker war.

Ich möchte Licht ins Dunkel bringen, Berufsbezeichnungen klären und Ihnen Stärken und Schwächen beider Berufsgruppen aufzeigen.

 

 

 

 

Wie unterscheiden sich Doktor und Heilpraktiker?

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In Deutschland gibt es nur zwei selbstständig und eigenverantwortlich tätige Heilberufe: der approbierte Arzt und der zugelassene Heilpraktiker. Alle anderen Gruppen, wie z.B. Physiotherapeuten und Masseure, dürfen keine Diagnose stellen und eine Behandlung nicht eigenständig ausüben.

Sie sind an eine Weisung von Ärzten oder Heilpraktikern gebunden. Ärzte und Heilpraktiker unterscheiden sich in Ausbildung und (Über) Prüfung, Befugnissen, Abrechnungsmöglichkeiten usw. voneinander.

Wer eine naturheilkundliche Behandlung wünscht, wird sich in erster Linie an einen Arzt für Naturheilverfahren oder Heilpraktiker wenden. Beide verwenden in der Regel andere Diagnose- und Behandlungsverfahren als schulmedizinisch ausgerichtete Ärzte.

 

 

Für den Patienten spielt bei der Wahl des Therapeuten auch die Honorarfrage eine Rolle:

während die Behandlung bei Kassenärzten zumindest zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, wird die Behandlung beim Heilpraktiker nur von privaten Krankenkassen, bei entsprechenden Zusatzversicherungen und von der Beihilfestelle ganz oder teilweise übernommen.

Zunächst wollen wir jedoch die Unterschiede in der Ausbildung dieser beiden Berufsgruppen näher betrachten.

 


Der Arzt

Der angehende Arzt muss ein stark festgelegtes, mindestens 6-jähriges Medizinstudium absolvieren, um nach bestandenem Staatsexamen und Approbation als Assistenzarzt tätig werden zu können.

Darin sind auch praktische Zeiten in Form der Famulatur und dem Praktischen Jahr fest vorgeschrieben, in denen der angehende Arzt in der Klinik eine gewisse Sicherheit in der Diagnose und Therapie gewinnt.

Danach schließt sich eine 5- bis 6-jährige Facharztausbildung an (z.B. Facharzt für Allgemeinmedizin, FA für Gynäkologie und Geburtshilfe, FA für Kinder- und Jugendmedizin).

Erst danach kann er sich in einer eigenen Praxis niederlassen. Die Ausbildung in Naturheilverfahren nimmt im Medizinstudium nur einen geringen Umfang ein.

Ärzte, die sich für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin interessieren, können sich nach dem Studium in einem Masterstudium, bei einem der zahlreichen Verbände oder bei der Ärztekammer dazu fortbilden.

 


Medizinstudium

„Medizin“ ist die Lehre der Ursachen, der Heilung und der Vorbeugung von Krankheiten.

Im Medizinstudium soll der angehende Arzt lernen, wie Krankheiten erkannt (Diagnose) und behandelt (Therapie), Leiden oder Körperschäden festgestellt und geheilt oder Patienten in ihrer gesundheitlichen Vor- und Nachsorge begleitet werden.

Definiert wird dieses Studium durch die Approbationsordnung, die im Juni 2002 grundlegend verändert wurde.

Sollte bis dahin ein Arzt durch das Studium dazu befähigt werden, seinen Beruf auszuüben, so wurde nun die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die „für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind“ als ausdrückliches Ziel formuliert.

 

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Die sechs Studienjahre gliedern sich in zwei Hauptabschnitte und -prüfungen:

 

Vorklinischer Teil des Studiums

In dieser Phase werden dem Medizinstudenten vor allem Grundlagen wie Chemie, Anatomie und medizinischen Terminologie vermittelt. Nach dem zweiten Jahr des Studiums (1.-4. Semester) folgt der erste Teil der ärztlichen Prüfung, die das ehemalige Physikum ersetzt.

 

Klinischer Teil des Studiums

In diesem Studienabschnitt lernt man zum ersten Mal den Patienten zu untersuchen, Krankheiten zu verstehen und zu behandeln. Das Grundlagenwissen kann vertieft und das Erlernte praktisch umgesetzt werden.

Der zweite Teil der Prüfung (sog. „Hammerexamen“) wird auf die Zeit nach dem „Praktischen Jahr“ (sog. PJ, 48 Wochen) festgesetzt.

Für den Studenten bedeutet das, dass er 4 Jahre weitere Fächer wie die verschiedenen medizinischen Fachrichtungen, aber auch Ethik der Medizin, medizinische Informatik etc. studiert und im letzten Studienjahr (11.+12. Semester) das Praktische Jahr beginnt.

Das Praktische Jahr umfasst drei Ausbildungsabschnitte von je 16 Wochen zu den Gebieten Innere Medizin, Chirurgie und Allgemeinmedizin bzw. einem der übrigen klinischpraktischen Fachgebiete. In dieser Zeit steht die Ausbildung am Patienten im Mittelpunkt.

 

Erst danach kann die staatliche Zulassung (Approbation) als Arzt/Ärztin beantragt werden.

Zwischen dem ersten und zweiten Teil der Prüfung sind insgesamt vier Monate Famulatur abzuleisten. Diese hat den Zweck, die Studierenden mit der Patientenversorgung vertraut zu machen.

Sicher ist vielen noch der Arzt im Praktikum bekannt. Diesen gibt es seit Oktober 2004 nicht mehr. Wer sein Studium erfolgreich beendet, erhält sofort seine Approbation als Arzt und kann bei Einstellung in eine Klinik gleich als Assistenzarzt beginnen.

Damit erhalten die „Anfänger“ mehr als das Dreifache an Gehalt als die „AiP-ler“ in früheren Jahren (ca. 1000 Euro/Monat).

 


Assistenzarzt

Der nächste Abschnitt der beruflichen Karriere ist die Tätigkeit als Assistenzarzt. Ein Assistenzarzt ist ein approbierter Arzt ohne leitende Funktion. Die Zeit als Assistenzarzt wird in Krankenhäusern und Fachkliniken oder (seltener) in Arztpraxen geleistet.

In dieser Zeit werden sie von einem Facharzt, meistens einem Oberarzt oder dem Chefarzt, angeleitet. Von nun an entscheiden zwar die jungen Ärzte in vielen Bereichen eigenverantwortlich, allerdings noch immer unter der Aufsicht ihrer ärztlichen Vorgesetzten.

Viele Assistenzärzte befinden sich in der Facharztweiterbildung (oft als "AiW", Arzt oder Assistenzarzt in Weiterbildung, abgekürzt) und suchen sich hier bereits die Bereiche aus, in denen sie sich später zum Facharzt oder zur Fachärztin ausbilden lassen wollen.

 


Facharzt

Bis 1993 war es möglich, sich nach einem abgeschlossenen Medizinstudium ohne Facharztausbildung als Praktischer Arzt niederzulassen. Diese Berufsbezeichnung wurde jedoch auf Basis einer EU-Richtlinie abgeschafft.

Nur diejenigen, die bis dahin bereits als Praktische Ärzte niedergelassen waren, durften sich weiter so nennen.

Für die Kassenzulassung, d.h. für die Möglichkeit seine Leistungen über die Krankenkasse anrechnen lassen zu können, und für die Bezeichnung „Facharzt für Allgemeinmedizin“ bedarf es heute einer entsprechenden Weiterbildung mit abschließender Facharztprüfung.

In Deutschland existieren derzeit 32 unterschiedliche humanmedizinische Gebiete, in denen man sich zum Facharzt weiterbilden lassen kann.

Voraussetzung für die Weiterbildung zum Spezialisten ist, dass ausreichend Berufserfahrung in dem ausgewählten Fachgebiet erworben wurde (dt. Ärztetag 2003: Musterweiterbildungsordnung).

 

Wobei manche Gebiete, wie z.B. die Chirurgie, mehrere Möglichkeiten der FA (Facharzt)-Ausbildung anbieten:

es gibt den FA Kinderchirurgie, den FA für Thorax- oder Herzchirurgie usw. Außerdem kann man auf bestimmten Gebieten, z.B. als FA Gynäkologie oder als FA Kinder- und Jugendmedizin, „Schwerpunktkompetenzen“ erwerben.

D.h. zusätzlich zum Facharzt werden weitere Jahre mit Fortbildung verbracht, um in diesem Schwerpunkt Facharztspezialist zu sein. Dabei unterschieden sich die FA-Weiterbildungen durch die Anerkennung der Zeiten, die auf die Weiterbildung anrechenbar sind.

Für die meisten Facharztausbildungen werden weitere 5-6 Jahre benötigt.
Da das Weiterbildungsrecht ein Landesrecht ist, unterliegt die Ausbildung der jeweiligen Landesärztekammer.

Es gibt zwar eine (Muster-) Weiterbildungsordnung, die auf dem Deutschen Ärztetag verabschiedet wird, doch wird diese in den Landesärztekammern zum Teil nur mit erheblichen Abweichungen in Landesrecht umgesetzt.

So hat sich z.B. die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg 2007 abweichend von der Musterweiterbildungsordnung gegen die Wiedereinführung des Facharztes für Innere Medizin ausgesprochen.

 


Hausarzt

Als Hausarzt sind heute in Deutschland Fachärzte für Allgemeinmedizin, Hausärztlich niedergelassene Fachärzte für Innere Medizin, Praktische Ärzte (nur diejenigen, die diese Bezeichnung schon vor Januar 2003 führten) und Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin (früher Kinderarzt) tätig. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/ Hausarzt)


Wer in Deutschland als Hausarzt praktizieren will, muss seit 2006 Facharzt für Allgemeinmedizin oder Facharzt für Innere Medizin mit entsprechendem Schwerpunkt sein, um seine Kassenzulassung zu bekommen.

 

 

Grabenkämpfe

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Wenn Vertreter der wissenschaftlichen Schulmedizin auf Vertreter der Naturheilverfahren treffen, kann dies bisweilen zu hitzigen Wortgefechten führen.

Fordert die eine Seite unnachgiebig die wissenschaftliche Nachweisbarkeit von Heilmethoden, so verneint die andere Seite unter Umständen das Existieren von Grenzen in der Naturheilmedizin.

Dazwischen gibt es u.a. die naturheilkundlich arbeitenden Ärzte, die den Spagat zu meistern versuchen und von beiden Seiten kritisch beäugt werden.

Schulmediziner kritisieren, dass Ärzte für Naturheilverfahren auch Behandlungsmethoden anbieten, deren Wirkung noch nicht wissenschaftlich belegt ist.

Auf der anderen Seiten wird der Erfahrungsschatz der Medizin aus Sicht der Anhänger der Naturheilverfahren bislang zu wenig in seinem wertgeschätzt.

 

Die Kluft zwischen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Ärzten sowie Heilpraktikern scheint groß zu sein und doch:

die Übergänge zwischen etablierter Schulmedizin, alternativer oder komplementärer Medizin, wissenschaftlich begründeter Experimentalmedizin, Erfahrungsheilkunde und "exotischen Alternativen" sind fließend.

Letztendlich sind es Kämpfe, die sich um den Stellenwert der eigenen Arbeit auf dem heiß umkämpften Gesundheitsmarkt drehen.

 

 

Doktor für Naturheilverfahren, Homöopathie und andere Zusatzbezeichnungen

 

Neben der Facharztbezeichnung können Ärzte durch spezielle Weiterbildungen so genannte „Zusatzbezeichnungen“ wie Allergologie, Umweltmedizin, Akupunktur oder eben Naturheilverfahren erwerben und neben ihrer Facharztbezeichnung führen.

Für naturheilkundlich ausgerichtete Patienten, die lieber zum Arzt als zum Heilpraktiker gehen, ist der Arzt für Naturheilverfahren eine interessante Alternative. Beim Arzt für Naturheilverfahren handelt es sich um eine Weiterbildung gemäß der Weiterbildungsordnung für Ärzte und nicht um eine Facharztausbildung.

Um die Zusatzbezeichnung „Arzt für Naturheilverfahren“ tragen zu dürfen, muss ein Facharzt in der Regel eine Weiterbildungszeit von 3 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten (oder 80 Stunden Fallseminare plus Supervision) und einen 160-stündigen Kurs über Naturheilverfahren ableisten.

Dabei müssen die Themen, Ernährungsweise, Bewegungstherapie, Wärme-, Kälte- und Wasseranwendungen, Massage, Ruhe und Entspannungstechniken sowie Heilpflanzenkunde, Ausleitung und Umstimmung des Organismus eine Rolle spielen.

Weitere für den naturheilkundlich orientierten Patienten interessante Zusatzbezeichnungen sind z.B. Homöopathie, Akupunktur und Manuelle Medizin/Chirotherapie.

 

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Welche Bedingungen für den Erwerb dieser Zusatzbezeichnungen erfüllt sein müssen, unterliegt dem Landesrecht und wird von den jeweiligen Landesärztekammern und verschiedenen Verbänden individuell festgelegt.

In Bayern z.B. muss ein Arzt die Bedingungen der Weiterbildungsverordnung von 2004 erfüllen und eine Prüfung absolvieren bevor er sich weltweit mit dem Zusatz Akupunktur o.ä. in Kombination mit dem Zeichen der Landesärztekammer Bayern schmücken darf.

Die Zusatzbezeichnung darf in jedem Bundesland auch dann verwendet werden, wenn sie von einer anderen Landesärztekammer oder einem Verband vergeben wurde.

Die Kriterien für die Vergabe der Zusatzbezeichnungen sind dabei nicht einheitlich festgelegt. Es ist sogar denkbar, dass an einer Stelle eine Zusatzbezeichnung erworben werden kann, die an anderer Stelle gar nicht angeboten wird.

Details findet der interessierte Leser auf den Internetseiten der jeweiligen Landeärztekammer sowie der Verbände.

Daneben ist es seit 2009 in Deutschland möglich, ein Masterstudium in Naturheilverfahren und komplementärer Medizin an der Hochschule Fresenius zu absolvieren. Dieses Studium geht berufsbegleitend über vier Semester und ermöglicht eine vertieftes, qualifiziertes Erlernen von Naturheilverfahren.

 

 

Der Heilpraktiker

 

Der Beruf des Heilpraktikers wird durch das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung („Heilpraktikergesetz“) und die entsprechende Durchführungsverordnung geregelt.

Durch die Zulassung des Heilpraktikerberufes wird gesellschaftlich ein wichtiger Bereich gesundheitlicher Versorgung abgedeckt und ein Monopol von institutionalisierter Medizin verhindert.

Für den naturheilkundlich orientierten Patienten bietet der Heilpraktiker eine wichtige Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung. Die Behandlung des Heilpraktikers zielt darauf, mit Hilfe natürlicher Verfahren die Selbstheilungskräfte anzuregen und den ganzen Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Diese ganzheitliche und absolut individuelle Betrachtung und Behandlung des Patienten erfordert viel mehr Zeit, als in unserem heutigen kassenärztlichen Gesundheitssystem zur Verfügung steht.

Die Art und Dauer der Ausbildung ist für Heilpraktiker nicht festgelegt, wohl aber die Überprüfung durch den Amtsarzt. Wie weit der Heilpraktiker praktische Erfahrungen sammelt, bleibt dabei letztendlich ihm überlassen.

Ebenso wie Ärzte müssen Heilpraktiker die gebotene Sorgfalt beachten und ihre Patienten hinreichend aufklären. Hieraus resultiert automatisch die Pflicht, sich ständig fortzubilden.

 


Ausbildung

Im Gegensatz zum Medizinstudium wird dem Heilpraktikeranwärter nicht vorgeschrieben, wie er die für die spätere Prüfung notwendigen Kenntnisse zu erwerben hat. Es gibt viele Institute, die unterschiedliche Unterrichtsformen (Blockunterricht, Teilzeitunterricht, Fernunterricht etc.) anbieten.

Aber auch ein Selbststudium ist prinzipiell möglich, auch wenn dies wohl in erster Linie für medizinisch vorgebildete Anwärter in Frage kommt. Je nach gewähltem Studiengang kann die Ausbildungszeit zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren variieren.

Viele angehende Heilpraktiker durchlaufen die Ausbildung in zwei Etappen. Zuerst erwerben sie in der medizinischen Grundausbildung die Prüfungsreife, um nach bestandener Überprüfung die naturheilkundliche Ausbildung zu durchlaufen.

 


„Heilpraktikerprüfung“

Um die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ zu erlangen, d.h. die Heilkunde ausüben zu dürfen ohne Arzt zu sein, muss sich der Heilpraktikeranwärter einer allgemeinen Überprüfung unterziehen, der „Prüfungsähnlichkeit“ zukommt (Urteil des VGH München vom 24.1.1990).

Sie wird vom regional zuständigen Gesundheitsamt in einem mündlichen und einem schriftlichen Teil durchgeführt. Der schriftliche Teil umfasst 60 Multiple Choice Fragen, die zu 75 % richtig beantwortet werden müssen.

Die mündliche Überprüfung besteht aus einem Fachgespräch mit dem Amtsarzt, der sich evtl. auch praktische Fähigkeiten demonstrieren und beschreiben lassen kann.

 

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Überprüft werden Kenntnisse aus folgenden Bereichen:

allgemeine Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten

psychische Krankheiten

Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände

Technik der Anamneseerhebung; Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung

Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation

Durchführung grundlegender invasiver Maßnahmen, insbesondere Injektions- und Punktionstechniken

Deutung grundlegender Laborwerte

grundlegende medizinische Fachterminologie

Berufs- und Gesetzeskunde einschließlich rechtlicher Grenzen der nicht ärztlichen Ausübung der Heilkunde

Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden der Heilpraktiker

Anatomie, pathologische Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie

Ziel der Überprüfung durch den Amtsarzt ist vor allem die „Gefahrenabwehr“. So soll z.B. sichergestellt sein, dass der angehende Heilpraktiker Krankheiten diagnostizieren und Notfälle erkennen kann. Naturheilkundliche Verfahren bleiben bei der „Heilpraktikerprüfung“ unberücksichtigt.

Bezüglich der Sorgfaltspflicht werden an den Heilpraktiker dieselben Anforderungen gestellt wie an den approbierten Arzt. So muss er beispielsweise seine Patienten ausführlich über alle Risiken einer Therapie informieren.

 

 

Um zur Überprüfung zugelassen zu werden, müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein:

Alter: mindestens 25 Jahre

Schulbildung: abgeschlossene Volksschulbildung, d.h. mindestens ein Hauptschulabschluss

polizeiliches Führungszeugnis (schwere strafrechtliche Verfehlungen schließen die Zulassung aus)

für ausländischen Mitbürger: gültige Aufenthaltserlaubnis

Gesundheitszeugnis (dauerhaft ansteckende Krankheiten, Suchtleiden stellen z.B. ein Hindernis dar)

 

 

Naturheilkundliche Ausbildung

Die naturheilkundliche Ausbildung ist bei Heilpraktikern wie die Ausbildung zur Überprüfung bei der Amtsarztprüfung nicht geregelt. Dem Heilpraktiker ist es also freigestellt, wie und in welchem Umfang er seine naturheilkundlichen Kenntnisse erwirbt.

Dies kann im Selbststudium, Wochenendkursen und langjährigen Seminaren geschehen. Als Patient sollten Sie ruhig danach fragen. Zum Teil hängen Zertifikate in den Heilpraktikerpraxen aus.

 

 

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Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

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