Nadeln gegen Schmerzen - Ziele der Akupunktur und Akupressur - Therapie und Behandlung

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Die Akupunktur gehört seit über 4000 Jahren zu den etablierten Methoden der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Ihre älteste schriftliche Erwähnung findet sich bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbreitete sich diese Behandlungsmethode in Europa. Heute wird sie oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt.

Allerdings sollte die Akupunktur nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen und bei manchen Erkrankungen nicht die einzige Behandlungsmethode sein.

Nach ihrer Lehre werden Erkrankungen ganzheitlich betrachtet und nicht nur auf bestimmte Bereiche oder Organe des Körpers beschränkt angesehen.

Hierbei spielen die Leitbahnen, auch Meridiane genannt, eine entscheidende Rolle. Durch sie fließt die Lebensenergie, das Qi, das einen steuernden Einfluss auf die Körperfunktionen hat.

Entlang dieser Leitbahnen, die den gesamten Körper durchziehen, befinden sich sogenannte Akupunkturpunkte.

An diesen Stellen will die Akupunktur gestörte Energieflüsse harmonisieren. Ziel ist es dabei, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Akupunktur und Akupressur helfen gegen Übelkeit, Schmerzen und Krankheiten wie Arthrose.

Die Akupunktur gilt als eine energetische Regulationstherapie.

 

Die Akupunktur ist eine Therapiemethode und Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Der Begriff selbst entstand in Abgrenzung zu der seit einigen Jahrzehnten dort ebenfalls gut etablierten westlichen Schulmedizin. Zur TCM gehören auch andere Therapieverfahren und prophylaktische, also gesundheitserhaltende Maßnahmen.

Auch in Europa haben sich viele Elemente aus der chinesischen Medizin etabliert – denken wir nur an die Meditations- und Bewegungsformen, Qigong, Yoga und Tai-Chi, an Feng-shui, chinesische Heilkräuter oder eine spezielle chinesische Diätetik.

Die Moxibustion ist eine Kombination aus der chinesischen Heilpflanzenkunde, der Wärmetherapie und der Akupunktur-Behandlung.

 

 

Akupunktur & Akupressur Therapie in der Naturheilkunde und Schulmedizin

 

Heutzutage gelten alternative Heilweisen eher als Außenseitermethoden. Dem gegenüber steht das häufig fehlende Vertrauen in die Schulmedizin.

Doch gerade für kranke Menschen ist es ein schwieriges Unterfangen, sich zwischen Schulmedizin oder alternativen Heilpraktiken entscheiden zu müssen – welche Methode ist die richtige?

Sowohl die Schulmedizin als auch die Naturheilkunde hat die sanfte Heilkraft dieser traditionellen, chinesischen Heilmethode entdeckt und als hocheffiziente und dabei nebenwirkungsarme Therapie fest etabliert.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mehr als 40 Krankheitsbilder bekannt, bei denen Akupunktur als wirksame Therapieform anerkannt ist.

Die Forschung zu diesem Thema ist noch längst nicht abgeschlossen, doch weisen viele klinische Studien die Wirksamkeit der Akupunktur z.B. bei durch Kniegelenksarthrose bedingten Schmerzen, bei chronischen tiefen Rückenschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräneattacken nach.

Bei diesen Beschwerden ist die Wirksamkeit von Akupunktur deutlich höher als die einer schulmedizinischen Behandlung. Jedoch ist diese Fragestellung weder hilfreich noch zielführend.

Beide Behandlungswege sollten sich nicht ausschließen, sondern als sich ergänzend betrachtet werden. Im Falle einer Erkrankung, besonders bei schweren Verläufen ist es immer ratsam von sämtlichen Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

Der menschliche Organismus, – schließlich das Leben selbst – ist zu komplex, als das es nur eine richtige Therapiemethode geben kann. In einigen Fällen sind chirurgische Eingriffe oder Antibiotikabehandlungen unumgänglich z.B. bei komplizierten Brüchen, Entfernung von Tumoren.

Um ein optimales Behandlungskonzept zu erreichen, kommen bei der anschließenden Weiterbehandlung alternative Methoden zum Einsatz, so profitiert der Patient von beiden Verfahren! Dazu ist mehr Zusammenarbeit zwischen Heilpraktikern und Ärzten erforderlich.

Der Akupunkurtherapeut berücksichtigt wie der Heilpraktiker die Zusammenhänge zwischen der Natur und dem kranken Menschen.

Eine Akupunkturbehandlung hat zum Ziel, den Organismus auszugleichen, die Harmonie zwischen Geist und Körper mit seinem Umfeld wieder herzustellen und gegen schädigende Einflüsse widerstandsfähiger zu machen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin geht von einer Lebensenergie aus, die Qi genannt wird. Diese fließt in allem, was lebt, und bildet im menschlichen Körper ein Netzwerk aus Energie. Die einzelnen Leitbahnen der Energie werden als Meridiane bezeichnet.

Um die Gesundheit des Körpers zu gewährleisten, muss das Qi ausgewogen sein und ungehindert fließen können. Wird der Energiefluss behindert, so führt das nach den Vorstellungen der TCM zu Krankheiten.

Auch ein ungesunder Lebensstil oder Verletzungen können das Qi behindern. Welche Krankheit aus einer Blockade erwächst, hängt u.a. von dem betroffenen Meridian ab. Aufgabe des Arztes oder Heilpraktikers ist es, den Energiefluss wiederherzustellen.

Dazu bedient er sich beispielsweise der Akupunkturpunkte. Dabei handelt es sich um bestimmte Energiepunkte, die als Zugangspunkte zu den Meridianen fungieren.

Die Punkte lassen sich stimulieren, wodurch der Energiefluss der Meridiane beeinflusst werden kann. Werden dazu Akupunkturnadeln genutzt, spricht man von Akupunktur. Wenn man mit den Fingern einen stimulierenden Druck auf diese Punkte ausübt, spricht man von Akupressur.

Insgesamt gibt es zwölf Hauptmeridiane und acht außerordentliche Meridiane. Die Hauptmeridiane werden in Yin- und in Yang-Meridiane unterschieden.

 

 

Schulmedizin - Operationstechniken - Gerätemedizin - Pharmakologie & gute diagnostische Möglichkeiten

 

Fortschrittliche Gerätemedizin (z.B. Herz-Lungen-Maschine)

Operationstechniken und chirurgische Möglichkeiten

Pharmakologie (z.B. Arzneimittelgaben wie Insulin, Antibiotika)

Abnahme der Säuglings- und Kindersterblichkeit

Verlängerung und Verbesserung der Lebenserwartung und Lebensqualität

Akutbehandlungen/ Notfallmedizin (z.B. Unfälle)

Schwere Pathologien (z.B. Krebserkrankungen, Tumore)

Infektionskrankheiten, sowie Verhinderung und Verbreitung von Seuchen

Gute diagnostische Möglichkeiten (z.B. Röntgen, Computertomographie)

 

 

Naturheilkunde - Natürliche, sanfte Heilweise - Ganzheitliche Behandlung & Risikoarm bzw. Nebenwirkungsfrei

 

Natürliche, sanfte Heilweise (auch für Kinder oder ältere Menschen gut geeignet)

Lösen innerer Blockaden (z.B. psychische Leiden)

Wirkungsweise ist nicht unterdrückend – ursächlich arbeitende Behandlung

Symptome werden nicht bekämpft, sondern als Warnsignal gesehen

Ganzheitliche Behandlung – berücksichtigt körperliche und psychische Zusammenhänge

Aktivierung von Selbstheilungskräften

Behandlung chronischer Krankheiten (z.B. Asthma, Neurodermitis, M. Crohn)

Allergien (z.B. Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien)

Verminderung von Infektanfälligkeiten

Risikoarm bzw. Nebenwirkungsfrei

 

 

 

Wie wirken Akupunkturtherapien

 

Die Akupunktur ist nicht auf bestimmte Erkrankungen beschränkt, sondern kann bei vielen Beschwerden angewendet werden.

Häufig eingesetzt wird die Akupunktur in der Schmerztherapie, bei neurologischen und orthopädischen Erkrankungen, aber auch bei Atemwegsbeschwerden, Allergien und Störungen des Verdauungssystems.

Genutzt wird sie gerne in der Schwangerschaft zur Geburtsvorbereitung. Zu diesen Indikationen wird die Akupunktur von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.

Bei der Akupunktur werden an den Akupunkturpunkten Nadeln in die Haut gesetzt. Die Auswahl der zu behandelnden Akupunkturpunkte ermittelt der Therapeut in der Regel durch eine umfassende Anamnese, sowie mit der Puls- und Zungendiagnose.

Bei einer Akupunkturbehandlung, die meistens im Liegen stattfindet, werden dem Patienten je nach Erkrankung an ausgewählten Stellen Nadeln in die Haut eingestochen.

Die sterilen Einmal-Nadeln sind speziell geschliffen, der Patient spürt daher nur wenig, gelegentlich einen minimalen, anfänglichen Einstichschmerz. Nach einiger Zeit kann ein dumpfes Schwere- oder Wärmegefühl in den behandelten Bereichen entstehen.

Die Nadeln verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten in der Haut. Um bestimmte Wirkungen zu erzielen, werden spezielle Stimulationstechniken angewendet. So können die Nadeln zusätzlich erwärmt (Moxibustion), mit unterschwelligem Reizstrom stimuliert oder auf und ab bewegt werden.

Es gibt außerdem weitere Verfahren, die Akupunkturpunkte zu beeinflussen. Bei der Akupressur massiert der Therapeut Akupunkturpunkte mit den Fingern. Bei der Laser-Akupunktur wird der Punkt mit einem schwachen, nicht spürbaren Laserlichtimpuls erreicht.

Schon die TCM kennt verschiedene Methoden, um die Akupunkturpunkte zu stimulieren. Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln gesetzt, weitere Möglichkeiten sind die Reizung der Punkte durch Wärme (Moxibustion) oder durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur).

Dank der Weiterentwicklung der Akupunktur im Westen entstanden moderne Verfahren wie Laserakupunktur und Punktsuch-Techniken.

 

 

Yin und Yang als Basis der Akupunktur

Als Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Lehre von Yin und Yang und wurde später durch die Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt wurde.

In der Regel werden wöchentlich etwa zwei, insgesamt mindestens 10 bis 12 Behandlungen durchgeführt. Danach wird meist eine Pause von zwei bis drei Wochen eingelegt, bis eine neue Therapieserie erfolgen kann. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Vor dem Einstich der Akupunkturnadel wird der Akupunkturpunkt und die unmittelbare Umgebung leicht massiert. Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen, jedoch so viele, wie nötig.

Maßgeblich werden in der Akupunktur ca. 400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den sogenannten Meridianen angeordnet sind. Nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi, also der Lebensenergie, beeinflusst.

Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell.

 

 

Das Ziel der Akupunktur

 

Akupunktur wird laut der Indikationsliste der Weltgesundheitsorganisation beispielsweise bei chronischen Schmerzen, Erkrankungen der Atemwege, Allergien, Magen-Darm-Problemen und gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Akupunktur während der letzten Wochen der Schwangerschaft kann dazu beitragen, den Geburtsvorgang zu verkürzen. Abgeraten wird von Akupunktur zum Beispiel bei starken Gerinnungsstörungen, schweren psychiatrischen Erkrankungen und unklaren Befunden, die einer sofortigen Abklärung bedürfen.

 

Akupunktur soll den gestörten Energiefluss im Organismus normalisieren:

Die auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte werden mittels feinster Nadeln angeregt, der aus dem Takt geratene Energiestrom wird so behutsam reguliert.

Jeder dieser Punkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder Organkreis und hat eine genau definierte Heilwirkung. Für die Nadelung wählt der Akupunkteur deshalb nur diejenigen Punkte an Körper, Händen, Füßen oder am Ohr des Patienten, die zu dessen Beschwerdebild passen.

Das erkrankte Organ wird also indirekt über Außenstellen auf der Haut, die Akupunkturpunkte, beeinflusst und nicht wie in der klassischen Schulmedizin direkt behandelt.

Akupunktur balanciert die Energie der Organe aus und regt diese zur Selbstheilung an. Viele funktionelle Erkrankungen – das sind Erkrankungen, bei denen kein dauerhafter Organschaden vorliegt – können dadurch erfolgreich behandelt werden.

Schädliche Nebenwirkungen, wie sie medikamentöse Therapien oft begleiten, treten bei richtiger Anwendung der Akupunktur nicht auf.

Die Akupunktur wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen empfohlen. In Studien konnte ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Migräne, chronischen Rückenschmerzen und Schmerzen durch Kniearthrose gezeigt werden.

Generell wird Akupunktur häufig gegen Schmerzen eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2002 eine Liste von Beschwerden erstellt, bei denen Akupunktur zum Einsatz kommen kann:

 

Neurologische Störungen (zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder Kopfschmerzen)

Atemwegserkrankung (zum Beispiel Bronchitis oder Asthma)

Erkrankungen des Verdauungstraktes (zum Beispiel Gastritis oder Verstopfung)

Heuschnupfen

Schlafstörungen

zur Geburtsvorbereitung

Erkrankungen der Augen (zum Beispiel Netzhautentzündungen)

Erkrankungen im Mundbereich (zum Beispiel Zahnfleischentzündungen)

 

 

Akupressur - Mit Druck die Selbstheilungskräfte aktivieren

 

Die Akupressur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Man kann sie als Vorläufer der Akupunktur ansehen. Im Gegensatz zu dieser kann sie mit einiger Übung auch von Laien bzw. vom Betroffenen selbst angewendet werden.

Mit den Fingern wird Druck auf bestimmte Punkte ausgeübt. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und ein physisches oder psychisches Ungleichgewicht auszugleichen. Dadurch kann sie gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden.

Ob Organe, Körperfunktionen oder seelische Zustände, alles im Körper wird durch dieselbe Energie gespeist. Nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin fließt die Energie des Körpers in bestimmten Bahnen.

Bei Krankheiten kommt sie ins Stocken, dann entsteht an einer Stelle Übermaß und einer anderen ein Fehlen von Energie. Eine Behandlung mit Akupunktur oder Akupressur soll die Energieniveaus wieder ausgleichen und harmonisieren.

Während die Akupunktur mit Nadeln arbeitet, kommt die Akupressur mit dem Druck der Finger aus. Akupressur ist ein einfaches und beliebtes Verfahren, das auch in die moderne Psychologie eingeflossen ist (Klopfakupressur).

Sie ist eng mit der Akupunktur verwandt. Allerdings werden hier keine Nadeln gesetzt, sondern bestimmte Reizpunkte der Haut durch Druck aktiviert. So lassen sich Schmerzen und andere körperliche Beschwerden lindern, Stress abbauen und das Abnehmen unterstützen.

Akupressur ist auch zur Selbstbehandlung geeignet. Lesen Sie hier, wie Sie die richtigen Akupressurpunkte finden, und welcher Punkt welchen Effekt haben kann.

 

Die Akupressurpunkte und Meridiane

Die richtigen Akupressurpunkte lassen sich mit Hilfe entsprechender Abbildungen oder Akupressur-Listen finden.

Diese ordnen den verschiedensten Beschwerden mögliche Akupressurpunkte zu. Da Symptome wie Kopfschmerzen ganz unterschiedliche Ursachen haben können, müssen Sie testen, welcher Punkt für Ihren Fall der richtige ist.

Den exakten Punkt finden Sie dann durch Ausprobieren: Akupressurpunkte können bei Druck schmerzen, der Druck kann aber auch ein unmittelbares Wohlgefühl auslösen.

Oft sitzen die Punkte zudem in kleinen Hautvertiefungen oder -verdickungen, die zusätzliche Orientierungshilfe bieten

Insgesamt gibt es zwölf Hauptmeridiane und acht außerordentliche Meridiane.

Die Meridiane (Leitbahnen der Lebensenergie) verlaufen sowohl innen als auch außen an der Körperoberfläche. Sie bilden Funktionskreisläufe mit den Organen. Je nachdem, welcher Meridian blockiert wird, kann das betroffene Organ nicht mehr richtig arbeiten und der Betroffene wird krank.

Insgesamt liegen auf den Hauptmeridianen 361 verschiedene Akupunktur- bzw. Akupressurpunkte. Bei der Akupressur werden sie durch Druck mit den Fingern stimuliert. Meist können die wichtigsten Punkte ertastet werden, weil sie etwas schmerzempfindlicher sind.

Beispielsweise liegt einer dieser Punkte (Di-4) auf dem Dickdarmmeridian auf dem Handrücken in Verlängerung des Zeigefingers, auf Höhe des Übergangs zum Daumen. Akupressur an dieser Stelle kann unter anderem zu einer Linderung von Kopfschmerzen führen.

Ein weiterer Punkt (Ni-3) liegt auf der Fußinnenseite zwischen Knöchel und Achillessehne. Sanfter Druck auf diese Stelle wird bei Tinnitus und Schwindel angewandt.

 

Akupressur selbst anwenden

Über die Stimulation der Hand-Akupressurpunkte lassen sich Beschwerden gut selbst behandeln. Das gleiche gilt für die Fuß-Akupressurpunkte. Um im Gesicht Akupressurpunkte zu aktivieren, verwenden Sie am besten einen Spiegel.

Bei der Akupressur bestimmter Körper- oder Schädelpunkte, der Rücken-Akupressur sowie der Ohr-Akupressur brauchen Sie die Hilfe eines Partners.
Druck mit Daumen und Zeigefinger

Für eine Akupressur-Behandlung benötigen Sie keine speziellen Hilfsmittel. Stimulieren Sie die Akupressurpunkte ganz einfach durch Druck Ihres Daumens oder der Fingerspitze des Zeigefingers.

Alternativ können Sie auch den Fingerknöchel des angewinkelten Zeigefingers oder einen festen, abgerundeten Gegenstand benutzen.

Drücken Sie auf den Akupressurpunkt und halten Sie diesen Druck. Dabei darf es leicht, aber nicht zu sehr schmerzen. Vibrierende, kreisende oder klopfende Massagen der Akupressurpunkte können die Wirkung der Akupressur verstärken.

 

Welche Krankheiten werden behandelt?

Besonders gut lassen sich kleinere Störungen des körperlichen und seelischen Wohlbefindens mit Akupressur behandeln, gerade auch Probleme im psychosomatischen und funktionellen Bereich.

Dabei gilt: Je eher man einen Krankheitsprozess angeht, umso leichter kann man ihn noch umdrehen. Typische Anwendungsgebiete sind Schlafstörungen und Stress, Schmerzen und Verspannungen, Übelkeit und Magen-Darmbeschwerden.

Akupressur öffnet das Tor zur psychosomatischen Welt und kann auch gut spirituelle Erfahrungen wie Meditation, Trance oder Achtsamkeitsübungen begleiten.

Im Prinzip gibt es für jedes Krankheitsbild entsprechende Akupressurpunkte.

Für schlimmere Störungen würde der Therapeut zu weiteren Verfahren der Traditionellen Chinesische Medizin greifen (Akupunktur, Moxibustion, Tuina, Shiatsu, Ernährungstherapie).

 

 

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

 

Ich freue mich auf Sie.

 


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

Einige Leserinnen und Leser haben kein Paypal - Selbstverständlich dürfen Sie auch überweisen:

Empfänger: Arndt Werner Leonards

Bankverbindung:

Sparda-Bank West eG

Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

Geben Sie als Verwendungszweck bitte "Spende" an .

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie mit meiner Leistung zufrieden sind, freue ich mich über einen Bewertungseintrag bei Google über mich und dem Naturmedizin-Lexikon das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die "SANFTE MEDIZIN" von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis in Düren. 

 

Kostenlose naturheilkundliche Hilfe und therapeutische Beratungen für Menschen in finanzieller Not.

 

Kostenübersicht für Selbstzahler - Gern berate ich Sie kostenlos und unverbindlich!

 

 

KONTAKT HIER MIT MIR JETZT AUFNEHMEN - Online-Kontaktformular für Terminvereinbarungen, Anmerkungen und Fragen in der Naturheilpraxis Düren von Arndt Leonards