Kostenlose Beratung über die Mikrobiologische Therapie zur Darmsanierung in der Naturheilpraxis Düren erleben.

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora.

Die Mikrobiologische Therapie ist eine natürliche Therapie, die zu den erweiterten Naturheilverfahren zählt. Bei der mikrobiologischen Therapie werden Mikroorganismen, d.h. Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Pilze usw., deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte verabreicht.

Umgangssprachlich bezeichnet man die Mikrobiologische Therapie auch als Darmsanierung. Dass immer mehr Menschen ihren Darm sanieren, also heilen wollen oder müssen, hängt in erster Linie mit unserer Lebensweise zusammen, die oftmals alles andere als darmfreundlich ist.

Das Ziel der Darmsanierung ist es, wieder einen gesunden Zustand des Darmes herzustellen. Behandlung der Darmschleimhaut durch Mikrobiologische Therapie. Mit mikrobiologischen Naturheilmitteln wird eine Erkrankung ursächlich behandelt.

 

Die Darmflora sanieren: Ein Konzept aus der Alternativmedizin

Das Konzept der Darmsanierung stammt aus der Alternativmedizin. Das Verfahren wird auch als Symbioselenkung oder mikrobiologische Therapie bezeichnet. Ziel der Behandlung ist es, eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Zum Einsatz kommt die Darmsanierung heute als Basistherapie nicht nur bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und bei Infektanfälligkeit, sondern auch bei unterschiedlichsten chronischen Leiden – von Allergien über Kopfschmerzen bis hin zu Haut- und Gelenkerkrankungen.

 


Darmsanierung oder Darmreinigung?

„Darmreinigung“ ist ein Begriff aus der Schulmedizin. Damit ist die alleinige Reinigung des Darms gemeint, wie sie zum Beispiel vor einer Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt wird. Dazu werden in der Regel Einläufe oder Abführmittel eingesetzt.

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora. Zur Vorbereitung des Darms auf die eigentliche Behandlung findet auch in diesem Zusammenhang eine Form der Darmreinigung statt.

Allerdings kommen in diesem Fall meist naturheilkundliche Mittel oder Verfahren zum Einsatz.

 


Darmflora sanieren – warum eigentlich?

Der Grundgedanke der mikrobiologischen Therapie bzw. Symbioselenkung ist der, dass der Darm für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von größter Bedeutung ist.

Dabei spielt die Darmflora, also die verschiedenen Mikroben, die in unserem Darm leben, eine entscheidende Rolle. Denn sie leben mit unserem Organismus in einer Symbiose.

Das heißt, dass das Zusammenleben auf einen gegenseitigen Nutzen angelegt ist. Das Tauschgeschäft geht so: Wir bieten unseren Darmbewohnern einen Lebensraum und im Gegenzug machen sie sich nützlich.

Die unzähligen Mikroben – neuen Schätzungen zufolge sind es rund 39 Billionen – leben in einem empfindlichen Gleichgewicht. Die erwünschten Mitbewohner, zu denen zum Beispiel Laktobazillen und Bifidobakterien zählen, müssen die potenziell schädlichen Darmbakterien in Schach halten.

Wird dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, entwickelt sich eine „Dysbiose“ – die Vielfalt der Bakterien und die Anzahl der erwünschten Keime ist dann reduziert.

Ein solches Ungleichgewicht kann sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel Verdauungsprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit nach sich ziehen.

Neueste Forschungsergebnisse deuten auch auf einen Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora und Übergewicht, Allergien, Diabetes, Depressionen und Autismus hin. Ob und in welchen Fällen eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht, ist bisher noch fraglich.

 

Kostenlose Informationen über die Sportheilpraktiker & Naturheilkunde - Heilpraktiker Düren im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Ziele der Darmsanierung

Die Darmsanierung zielt darauf ab, krankmachende Keime und Pilze zu reduzieren und gute Keime zu vermehren. Außerdem soll ein leicht saures Darmmilieu geschaffen werden.

Das ist wichtig, weil Fäulnisbakterien (z. B. Clostridien) es lieber alkalisch mögen, während sich erwünschte Keime wie etwa Laktobazillen nur in einem schwach sauren Milieu gut vermehren.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich im Darm unerwünschte Bakterien ausbreiten – Mediziner sprechen hier von einer Erhöhung der „Kolonisationsresistenz“.

Durch die Verbesserung der Darmflora soll auch eine Stärkung der Darmbarriere und ihrer Schutzfunktionen erreicht werden – insgesamt soll das Immunsystem unterstützt werden.

 

 

Gut zu wissen:

In Abhängigkeit davon, wie stark die Darmflora gestört ist, kann eine Darmsanierung wenige Wochen oder auch mehrere Monate dauern.
Darmsanierung – wie funktioniert das?

Im ersten Schritt wird der Darm in der Regel gereinigt. Dazu kommen zum Beispiel Abführmittel wie Bittersalz und/oder Flohsamenschalen zum Einsatz, die eine mechanische Reinigung erzielen sollen.

Häufig wird auch Betonit, eine Heilerde, angewendet. Sie wirkt entgiftend und kann schädliche Substanzen aus dem Darm herausschleusen. Die Darmreinigung vor Anwendung von Probiotika ist nicht ganz unumstritten, daher sollten Sie insbesondere bei bestehenden Darmerkrankungen Ihren Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

Unter Umständen kann nach der Darmreinigung im Rahmen einer alternativmedizinischen Behandlung auch eine Anti-Pilz-Behandlung erfolgen, wenn der Darm von Pilzen überwuchert ist.

Die eigentliche Darmsanierung besteht im Aufbau der Darmflora: Dazu werden geeignete Probiotika – in der Regel Laktobazillen und/oder Bifidobakterien – eingesetzt.

Gut zu wissen: In der Regel ist eine Umstellung der Ernährung auf eine basische und biologische Kost ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Zucker, Weißmehl, Stärke, künstliche Stoffe, tierische Proteine sowie Alkohol und Kaffee sollen gemieden werden.

Dafür soll eine pflanzenbetonte Kost, bestehend aus basenbildendem Bio Obst und Bio Gemüse (Äpfel, Bananen, Beeren, Melone, Auberginen, Kürbis, Gurke), angestrebt werden.

 

 

Wann hilft Ihnen einen Darmsanierung?

 

- bei zu schwachem Immunsystem

- Verstopfung

- Bauchschmerzen

- das Gefühl Lebensmittel nicht zu vertragen

- Beschwerdezunahme nach dem Essen

- Infektanfälligkeit

- Blähbauch

- Völlegefühl

- bei zu häufigen Krankheiten

- Sodbrennen

- unregelmäßiger wechselhafter Stuhlgang

- chronische Durchfälle

- Durchfall nach Antibiotika

- bei zu wenig Energie im Körper

 

 

Was bedeutet Darmflora? Kostenlose Beratung bei Arndt Leonards in Düren.

 

Die mikrobiologische Therapie wurde früher auch als „Symbioselenkung“ oder im allgemeinen Sprachgebrauch als „Darmsarnierung“ bezeichnet. Unser Darm stellt ein eigenes Mikro-Ökosystem dar, das von 100 Billionen Bakterien besiedelt wird.

Man nennt es Darm-Mikrobiom, Mikrobiomtherapie oder Darm-Mikrobiota. Die Gesamtheit der dort lebenden Mikroorganismen ist die Darmflora. Wie in der Natur, siedeln sich auch in diesem Ökosystem die Lebewesen an, für die die besten Bedingungen bestehen. Im Idealfall sind das ca. 2000 verschiedene Bakterienarten.

Sie alle profitieren voneinander und von den Bedingungen in ihrem Lebensraum. Andererseits profitiert der Darm mit seinen vielfältigen Aufgaben für unsere Gesundheit von seinen kleinen Bewohnern.

Wir haben es also mit einer echten Symbiose zu tun. Daher kommt der Begriff „Darm-Symbionten“ für die gewünschten, gesundheitsfördernden Darmbakterien.

Nirgendwo in unserem Körper tummeln sich so viele Mikroorganismen wie im Darm. Kein Wunder, besteht die Darmschleimhaut doch aus unzähligen Zotten, Falten und Ausstülpungen, die ihre Oberfläche auf etwa 400 m2 vergrößern.

Erst diese enorme Fläche macht die ausreichende Aufnahme von Nährstoffen möglich und bietet Raum für den Großteil unserer Nerven- und Abwehrzellen sowie für Abermilliarden Bakterien – jedoch fühlen sich hier auch Keime sehr wohl.

Um sich gegen Krankheitserreger wehren zu können, verfügt der Darm über mehr Abwehrzellen als die Haut und die Atemwege zusammen. Im Dickdarm ist eine unglaubliche Anzahl von rund 100 Billionen Bakterien angesiedelt!

Die Gesamtheit aller Mikroorganismen die im Darm angesiedelt sind, wird als „Darmflora“ oder besser als „Mikrobiom“ bezeichnet. Würde man die Masse der gesamten Bakterien auf die Waage legen, würden ungefähr 2 Kilogramm zusammenkommen!

 

Wissenschaftliche gratis Infos über das Kolorektales Karzinom = Darmkrebs - Ursachen, Symptome, Behandlung & Therapie jetzt hier mehr erfahren!


Vielfältige Besiedelung der Darmflora ist wichtig

Wenn alle im Darm lebenden Mikroorganismen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, wird von einer „gesunden Darmflora“ gesprochen – die von immenser Bedeutung für unsere Gesundheit ist!

Dabei ist die Vielfältigkeit der Darmflora nicht nur wichtig für eine gesunde Verdauung, sondern bestimmt auch, wie widerstandsfähig unser Darm gegen „Gefahren“ von außen ist.

Bis vor Kurzem war der Darm noch weitgehend unbekanntes Gebiet, was seine Bewohner angeht. Inzwischen boomt die Forschung – auch weil moderne Technologien neue Einblicke in den „Mikrokosmos“ Darm ermöglichen.

Heute wissen wir, dass er unvorstellbare 100 Billionen Bakterien beherbergt, können etwa 1000 verschiedene Arten bestimmen und kennen einige ihrer gesundheitsförderlichen Funktionen.

Noch vor 100 Jahren hatten Darmbakterien einen ausgesprochen schlechten Ruf und wurden ausnahmslos als Krankheitserreger bezeichnet. Erst als sich die Antibiotika verbreiteten und massiv in das Ökosystem Darm eingriffen, nahm die Wissenschaft die Mikroorganismen genauer unter die Lupe.

Heute wissen wir: Auf manche dieser Bakterienarten können wir gut verzichten, andere sind hingegen unerlässlich für unsere Gesundheit. Bekannt und gefürchtet sind zum Beispiel einige E. coli-Stämme, Clostridien oder Salmonellen, die heftige Magen-Darm-Beschwerden auslösen können.

Ganz anders die „guten“ Bakterien, wie beispielsweise die milchsäureproduzierenden Laktobakterien wie das Lactobacillus plantarum. Durch eine Ansäuerung des Darms hindern sie Krankheitserreger am Befall bzw. an der Vermehrung.

Die gute Nachricht: Das Vorkommen dieser Darmbakterien können wir unter anderem durch eine gute Lebens- und Ernährungsweise positiv beeinflussen!
Die gesunden Laktobakterien (Milchsäurebakterien) werden auch als „Probiotika“ bezeichnet.

Für unsere Gesundheit spielt gerade eine vielfältige Besiedelung der Darmflora eine wesentliche Rolle. Denn tatsächlich besitzt jeder Bakterienstamm unterschiedliche Aufgaben und spezifische Wirkungen. Interessant ist auch, dass sich viele Bakterien in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen.

Ist die Darmflora zum Beispiel durch Infektionen, falsche Ernährung oder Stress gestört, kann sich dies sehr schnell auf die Anzahl der Bakteriengattungen auswirken und die Vielfalt deutlich senken!

 


Darmflora beim Baby

Die Darmflora ist von Mensch zu Mensch ganz individuell, wie ein genetischer Fingerabdruck. Bis zur Geburt ist der Darm des Ungeborenen noch relativ steril. Dies ändert sich beim Geburtsvorgang, dann werden dem Baby bereits erste Bakterien der mütterlichen Darmflora mitgegeben.

Zudem werden dem Säugling über die Muttermilch Darmbakterien übertragen, die helfen, eine eigene gesunde Darmflora aufzubauen.
Danach prägt die Umwelt das kindliche Mikrobiom und es entwickeln sich Schritt für Schritt verschiedene, individuelle Bakterienstämme.

Es wird davon ausgegangen, dass die Darmflora in den ersten 2-3 Lebensjahren angelegt wird und danach relativ stabil bleibt. Dabei heißt es: Je artenreicher sich die Darmflora des Babys entwickelt, desto früher und besser kann sie ihren vielfältigen Aufgaben nachkommen.

 

 

Ursachen von Darmkrankheiten - Entstehung von Dysbiosen

 

Wenn die Zusammensetzung der Darmflora gestört ist, spricht man von einer Dysbiose. Sie liegt vor, wenn das Gleichgewicht zwischen „nützlichen“, gesunden Keimen und schädlichen Keimen gestört wurde. Ursachen hierfür können zum Beispiel sein:

 

- Chronische Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Divertikulitis)

- Darminfektionen (z. B. durch krankmachende Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten)

- Hauterkrankungen, wie Neurodermitis

- Fehl- und Überernährung (z. B. durch stark fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel)

- Kopfschmerzen

- psychische Symptome

- Medikamente (z. B. Antibiotika oder Kortison)

- Verdauungsprobleme wie Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Reizdarm, Darmkrämpfe, Bauchschmerzen, häufiges Aufstoßen

- Psychische Faktoren (z. B. Stress)

- Umweltbelastung (z. B. durch Schwermetalle)

- Nahrungsmittelunverträglichkeiten

- Erkrankungen des Immunsystems, wie Allergien oder Autoimmun-Erkrankungen

- quantitativ falsche Ernährung (zum Beispiel zu viel Zucker oder zu viel Eiweiß

- einseitige und unausgewogene Ernährung (zum Beispiel einseitige Diät)

- zu viele leicht verdauliche Kohlenhydrate

- schlechtes Kauen

 

 

Was ist eine Dysbiose?

Eine Dysbiose beschreibt das Ungleichgewicht von verschiedenen Bakterien in einem bestimmten Körpermilieu. Auch wenn die Begriffe Dysbiose oder Dysbakterie theoretisch für alle bakterienbesiedelten Körpermilieus verwendet werden können, also z.B. für den Mund, die Haut oder die Scheide, beziehen sie sich in den meisten Fällen auf den Darm.

 


Was bedeutet Dysbiose im Darm?

Im Darm lebt eine Vielzahl von Bakterien, insbesondere der Dickdarm ist stark besiedelt. Diese Bakterien lösen keine Krankheiten aus, sondern sind für den Körper gesundheitserhaltend.

Sie helfen bei der Verdauung von langkettigen Kohlenhydraten und produzieren Fettsäuren und Vitamine. Außerdem bewahren sie den Darm vor Infektionen, indem sie Krankheitserregern nötige Nährstoffe vorenthalten und einen optimalen pH-Wert aufrechterhalten.

Gleichzeitig sind sie im Darm in einem geschützten Umfeld und bekommen selber genug Nährstoffe. Dieses Zusammenleben aus Mensch und Bakterien, von dem beide Parteien profitieren, wird als Symbiose bezeichnet.

Wird jedoch das Gleichgewicht gestört und verändert sich die Darmflora dahingehend, dass sie dem Menschen schadet, spricht man deshalb von einer Dysbiose.

 


Mit wie vielen Bakterien ist der Darm besiedelt?

Bei jedem Menschen ist die Darmflora, auch Mikrobiom genannt, etwas anders zusammengesetzt und damit so individuell wie ein Fingerabdruck. Mehr als 1000 verschiedene Bakterienspezies können Teil eines Mikrobioms sein, insgesamt rechnet man mit bis zu 100 Billionen Einzellern im Darm.

 


Wie entsteht eine gesunde Darmflora?

Vor der Geburt ist der Darm steril, es finden sich also keine Mikroorganismen in ihm. Während der Geburt kommt das Kind zum ersten Mal mit der mütterlichen Vaginal- und Darm-Besiedlung in Kontakt.

Mit den dort ansässigen Bakterien wird der Darm vorerst bevölkert. Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, werden eher mit hautansässigen Bakterien besiedelt.

Über die Ernährung und Umweltkontakte kommen andere Bakterien hinzu, bis sich zwischen dem zweiten bis vierten Lebensjahr ein Gleichgewicht einstellt.

Dieses ist laut aktuellem Forschungsstand auch teilweise genetisch vorbestimmt – das Erbgut scheint einen Einfluss darauf zu haben, welche Bakterien überleben und welche sich nicht ansiedeln können.

Auch nach dem vierten Lebensjahr unterliegt die Darmflora Schwankungen. Dies ist abhängig vom Alter, der Ernährung, Stress, dem Hygienestatus und dem Gebrauch von Antibiotika.

 


Was sind die häufigsten Ursachen einer Dysbiose?


Antibiotika als Ursache für Dysbiose

Verschiedene Umwelteinflüsse können zu einer starken Veränderung im Mikrobiom führen. Ein klassisches Beispiel ist die Antibiotikagabe: Sie kann die Zusammensetzung von bis zu 90 Prozent der Darmbakterien verändern.

Wenn gesundheitsfördernde Bakterien als „Kollateralschaden“ durch das Antibiotikum abgetötet werden, gibt dies pathologischen Keimen die Möglichkeit sich zu vermehren. So kommt es insbesondere bei alten kranken Menschen nach einer Antibiotikatherapie gelegentlich zu einer pseudomembranösen Kolitis.

Diese Entzündung des Dickdarms wird durch eine Darmübersiedlung des Bakteriums Clostridium difficile ausgelöst und führt zu starken Durchfällen.

 

Gratis Infos über die - Falsche Ernährung und Ernährungsbedingte Krankheiten: Liste und Definitionen aus der Ernährungspraxis Düren Arndt Leonards mehr hier erfahren!



Falsche Ernährung als Ursache einer Dysbiose

Doch es muss nicht immer ein so großer Einschnitt wie eine Antibiotikagabe sein: Auch die ganz alltägliche Ernährung scheint eine Dysbiose zur Folge haben.

So konnte festgestellt werden, dass insbesondere die „westliche“ Ernährungsweise mit einem hohen Fett- und Zuckeranteil in der Nahrung zu einem verstärkten Wachstum ungünstiger Bakterien führt.

Diese Bakterien werden häufig verallgemeinernd als Fäulnisbakterien bezeichnet, da sie tendenziell eher übelriechende Schwefelwasserstoff-Gase produzieren.
Welche Auswirkungen hat eine Dysbiose?

In manchen Fällen, wie bei der pseudomembranösen Kolitis, führt eine Dysbiose direkt zu einem Krankheitsbild. Häufig ist der Einfluss einer Dysbiose jedoch subtiler.

Der Darmflora wird mittlerweile eine wichtige Rolle in der Regulation der Immunabwehr und von Entzündungsprozessen zugesprochen. Bakterien beeinflussen, welche Organismen und Nahrungsbestandteile als bekannt und harmlos eingestuft werden, und welche vom Immunsystem angegriffen werden sollen.

Geschieht hierbei ein Fehler, kann das Immunsystem entweder zu wenig erkennen, was zu Infektionen führt, oder zu viel, was sich in Lebensmittelallergien und Autoimmunerkrankungen niederschlagen kann.

Zusätzlich wird angenommen, dass ein natürlicher „Bakterienrasen“ im Darm die Schleimhaut beschützt und ihre Durchlässigkeit begrenzt. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, wird die Darmwand durchlässiger und es geraten mehr Giftstoffe aus der Nahrung in den Blutkreislauf.

 

 


Wie ist der Zusammenhang zwischen Dysbiose und Übergewicht?

Auch wenn bekannt ist, dass beispielsweise die Ernährung das Mikrobiom verändern kann, kann letztendlich bei vielen Krankheiten nicht genau bestimmt werden, ob eine Dysbiose Ursache oder Folge der Erkrankung ist.

Aus den zuvor beschriebenen Wirkmechanismen leiten Forscher jedoch den Einfluss der Darmflora auf verschiedene Krankheiten ab. Seit längerem bekannt ist beispielsweise die Abhängigkeit des Körpergewichts vom Mikrobiom.

Fettreiche Nahrung scheint die Bakterienzusammensetzung zu ändern, die dann wiederum Fette ausgiebiger verwerten kann und so eine weitere Gewichtszunahme nach sich zieht.

Mäuse, denen der Stuhl von fettleibigen Mäusen in den Darm übertragen wurde, nahmen in der Folge ebenfalls zu. Es ist bisher jedoch nicht genau geklärt, welche Bakterien genau diesen Effekt herbeiführen.

 


Wie hängen Dysbiose und Diabetes zusammen?

Ist die Darmbarriere durch eine Dysbiose geschwächt (Leaky gut), können mehr Oberflächenmoleküle von Bakterien in die Blutbahn gelangen. Dies aktiviert das Immunsystem und versetzt den Körper in eine Art „Dauerentzündungs-Zustand“.

Ein erhöhtes Entzündungsniveau ist bekannt als Risikofaktor für das metabolische Syndrom, welches mit Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten und einer gestörten Glukosetoleranz einhergehen kann.

Die Folgen des metabolischen Syndroms sind Arteriosklerose, die Gefahr eines Herzinfarktes und Diabetes mellitus Typ 2. Über diesen Mechanismus scheint eine unausgewogene Darmflora einen Beitrag zur Entwicklung dieser Krankheiten zu leisten.

Auch die Entwicklung der Autoimmunkrankheit Diabetes mellitus Typ 1, die häufig bereits im Kindesalter auftritt, scheint mit der Ernährung und dem Mikrobiom zusammenzuhängen. Auch hier ist bis jetzt keine klare Verbindung zwischen bestimmten Bakterien und dem Krankheitsverlauf hergestellt worden.

 


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Dysbiose und entzündlichen Darmerkrankungen?

Eine durchbrochene Darmbarriere kann in anderen Fällen dazu führen, dass Entzündungszellen nicht erst im Blut, sondern bereits in der Darmwand aktiviert werden.

Die daraus resultierende Entzündung sehen Forscher als einen Erklärungsansatz für die Entstehung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, wie dem Morbus Crohn, Mikroskopischer Colitis oder der Colitis ulcerosa.

Bereits wird der Einfluss von verschieden Fett- und Öl-Kombinationen in der Behandlung dieser Erkrankungen untersucht, um eventuell bald eine spezifische Ernährungsberatung anbieten zu können.

 


Kann Dysbiose zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen?

Seit längerem ist bekannt, dass das Stillen von Säuglingen in den ersten vier Lebensmonaten einen protektiven Effekt für das Kind hat. Dies bezieht sich beispielsweise auf das Risiko, an Lebensmittelallergien und Zöliakie (einer Unverträglichkeitsreaktion gegen das Getreide-Eiweiß Gluten) zu erkranken.

Gestillte Kinder haben eine andere Bakterienzusammensetzung im Darm als Kinder, die Formula-Nahrung aus der Flasche erhielten. Es wird untersucht, ob unter Umständen bestimmte Bakterien im Darm nicht gestillter Kinder eher das Immunsystem anregen und so auch zu einer Überreaktion führen können, die sich gegen eigentlich harmlose Nahrungsbestandteile richtet.

 


Ist eine Dysbiose eine Ursache für das Reizdarmsyndrom?

Der Stuhl von Reizdarm-Patienten zeigt eine geringere Diversität von Bakterien als der Stuhl eines Gesunden – einige Bakteriengruppen scheinen sich bei dieser Krankheit also besonders stark zu vermehren.

Was genau dies für die Krankheitsentstehung und –behandlung bedeutet, ist bisher nicht bekannt.

Eine Theorie ist die bereits oben beschriebene Idee der leichten Darmentzündung, ausgelöst durch die Fehlbesiedlung. Studien, die den therapeutischen Erfolg von Mikrobiom-förderlichen Probiotika erforschen, könnten diese Vermutungen überprüfen.

 


Welche anderen Krankheiten hängen mit Dysbiose zusammen?

Die Dysbiose wird mit vielen weiteren Krankheiten in Verbindung gebracht, ohne dass bisher klare Ursache-Wirkungs-Prinzipien ermittelt werden konnten. Die Forschung erhofft sich jedoch, durch die genauere Untersuchung der Darmflora auch Krankheiten wie Depressionen, chronische Müdigkeit, Rheuma und chronische Schmerzleiden besser erklären zu können.

 


Wie kann eine Dysbiose diagnostiziert werden?

Die Zusammensetzung des Mikrobioms kann aus einer Stuhlprobe ermittelt werden. Viele Darmbakterien lassen sich jedoch nicht auf konventionellem Wege anzüchten.

Aus diesem Grund muss stattdessen das Erbgut der verschiedenen Bakterien direkt nachgewiesen werden. Dieser Prozess ist zurzeit noch sehr teuer.

Da bisher noch nicht bekannt ist, welche Bakterien genau welchen Effekt haben und welche Therapieoptionen sich von dem Befund ableiten lassen würden, wird eine Mikrobiomanalyse bisher nicht für die Routineversorgung empfohlen. Sie wird jedoch in der Forschung genutzt.

Liegen Beschwerden vor, die beispielsweise an eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung denken lassen (wie z.B. blutige Durchfälle und Bauchschmerzen), sollten diese in erster Linie konventionell abgeklärt werden.

Das bedeutet, dass beispielsweise eine Darmspiegelung (Koloskopie) oder ein Test auf Nahrungsmittelallergien durchgeführt wird. Eine Dysbiose muss in diesem Zusammenhang dann nicht extra diagnostiziert werden, sondern ist schon auf Grundlage der Erkrankung sehr wahrscheinlich.

Aus diesem Grund können auch therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden, ohne dass eine extra Stuhlanalyse erfolgen muss.

 


Wie kann eine Dysbiose vorgebeugt und behandelt werden?


Antibiotikaeinnahme einschränken

Sowohl die Vorbeugung als auch die Behandlung einer Dysbiose konzentrieren sich darauf, fördernde Einflüsse zu verstärken und schädigende Einflüsse zu beschränken.

So sollte beispielsweise jede Antibiotikagabe kritisch hinterfragt werden. Wenn jedoch ein starker Verdacht für eine bakterielle Infektion vorliegt, sind diese potenten Mittel weiterhin unumgänglich.

Es sollte dann darauf geachtet werden, dass die korrekte Dosis über den kompletten vorgeschriebenen Zeitraum eingenommen wird.

 


Stillen hilft gegen Dysbiose

Da Stillen einen eindeutigen und langanhaltenden positiven Einfluss auf die Darmflora hat, sollte ein Säugling wenn irgend möglich mindestens die ersten vier Lebensmonate Muttermilch erhalten.

Viele Frauen haben während der ersten Lebenswochen ihres Neugeborenen Probleme beim Stillen. Dies sollte jedoch nicht automatisch zu einer Umstellung auf Formula-Nahrung führen; eine gute Stillberatung kann den meisten Müttern helfen.

Auch wenn nur ein Teilstillen möglich ist, das Kind also noch zusätzlich Pulvermilch erhält, hat dies einen protektiven Effekt für die Darmflora und das Immunsystem des Kindes. Zusätzlich hilft das Stillen Mutter und Kind, eine tiefe Verbindung aufzubauen.

 


Ausgewogene Ernährung gegen Dysbiose

Da die Ernährung einen Einfluss auf das Mikrobiom hat, gibt es Empfehlungen, die eine gesunde Bakterienzusammensetzung begünstigen würden. Dafür sollte die Nahrung nicht zu viel Fette und Zucker enthalten und außerdem eher ballaststoffreich sein.

Ballaststoffe befinden sich beispielsweise in Vollkornprodukten, insbesondere aus Roggen, und Gemüse. Auf Rohkost solle, bis auf Blattgemüse, bei einer akuten Dysbiose verzichtet werden. Ebenfalls ist Steinobst während einer Dysbiose nicht ideal. Blähende Lebensmittel, wie Kohl oder Hülsenfrüchte, sollten vermieden werden.

 


Präbiotika gegen Dysbiose

Wird eine Dysbiose vermutet, können verschiedene Präbiotika und Probiotika eingesetzt werden, um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Dabei bestehen Präbiotika aus Stoffen, die das Wachstum der „guten“ Darmbakterien anregen, während Probiotika direkt gesundheitsförderliche Mikroorganismen enthalten.

Förderlich sind beispielsweise Sauerkraut und Joghurt, es gibt Probiotika jedoch auch als Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke.
Stuhltransplantation gegen Dysbiose

In extremen Dysbiosefällen, wie beispielsweise der pseudomembranösen Kolitis durch Candida albicans, wurde bereits erfolgreich eine sogenannte Stuhltransplantation (Fecal Microbiota Transplantation, FMT) durchgeführt.

Dabei werden Fäkalien eines Stuhlspenders mit Flüssigkeit aufgeschwemmt und dem Patienten durch eine Magensonde oder während einer Darmspiegelung in den Darm eingebracht.

Die Theorie ist, dass sich dadurch gesundheitsfördernde Bakterien wieder im Darm ansiedeln können. Die Transplantation wurde bisher für keine weiteren Krankheiten freigegeben, es gibt jedoch Experimente, die eine Behandlung bei Morbus Crohn oder dem Reizdarmsyndrom testen.

In der Alternativmedizin werden sogenannte „Darmsanierungen“ oder Symbiolenkungen ebenfalls durchgeführt, indem Betroffene Darmbakterien in Kapseln einnehmen oder damit „geimpft“ werden. Für den Erfolg dieser Methoden liegen bisher jedoch keine Studien vor, weshalb die Verfahren auch meist nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

 


Was ist bei der Behandlung einer Dysbiose zu beachten?

Die Behandlung einer Dysbiose kann bei bestimmten Krankheiten einen positiven Beitrag zur Besserung leisten. Sie sollte jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht als einzige Therapie eingesetzt werden, weil bisher unklar ist, welchen Anteil sie bei der Entstehung welcher Krankheiten hat.

Es gilt deshalb weiterhin, dass Krankheiten wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes oder Depressionen von einem Arzt behandelt werden sollten. Eine Dysbiosebehandlung kann dann, beispielsweise mit Hilfe von Naturheilkundlern, zeitgleich durchgeführt werden.

 

 

Darmsanierung: Welche Arten gibt es?

 

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora.

Die Mikrobiologische Therapie ist eine natürliche Therapie, die zu den erweiterten Naturheilverfahren zählt. Bei der mikrobiologischen Therapie werden Mikroorganismen, d.h. Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Pilze usw., deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte verabreicht.

Umgangssprachlich bezeichnet man die Mikrobiologische Therapie auch als Darmsanierung. Dass immer mehr Menschen ihren Darm sanieren, also heilen wollen oder müssen, hängt in erster Linie mit unserer Lebensweise zusammen, die oftmals alles andere als darmfreundlich ist.

Das Ziel der Darmsanierung ist es, wieder einen gesunden Zustand des Darmes herzustellen. Behandlung der Darmschleimhaut durch Mikrobiologische Therapie. Mit mikrobiologischen Naturheilmitteln wird eine Erkrankung ursächlich behandelt.

 

Die Darmflora sanieren: Ein Konzept aus der Alternativmedizin

Das Konzept der Darmsanierung stammt aus der Alternativmedizin. Das Verfahren wird auch als Symbioselenkung oder mikrobiologische Therapie bezeichnet. Ziel der Behandlung ist es, eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Zum Einsatz kommt die Darmsanierung heute als Basistherapie nicht nur bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und bei Infektanfälligkeit, sondern auch bei unterschiedlichsten chronischen Leiden – von Allergien über Kopfschmerzen bis hin zu Haut- und Gelenkerkrankungen.

 


Darmsanierung oder Darmreinigung?

„Darmreinigung“ ist ein Begriff aus der Schulmedizin. Damit ist die alleinige Reinigung des Darms gemeint, wie sie zum Beispiel vor einer Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt wird. Dazu werden in der Regel Einläufe oder Abführmittel eingesetzt.

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora. Zur Vorbereitung des Darms auf die eigentliche Behandlung findet auch in diesem Zusammenhang eine Form der Darmreinigung statt.

Allerdings kommen in diesem Fall meist naturheilkundliche Mittel oder Verfahren zum Einsatz.

 


Darmflora sanieren – warum eigentlich?

Der Grundgedanke der mikrobiologischen Therapie bzw. Symbioselenkung ist der, dass der Darm für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von größter Bedeutung ist.

Dabei spielt die Darmflora, also die verschiedenen Mikroben, die in unserem Darm leben, eine entscheidende Rolle. Denn sie leben mit unserem Organismus in einer Symbiose.

Das heißt, dass das Zusammenleben auf einen gegenseitigen Nutzen angelegt ist. Das Tauschgeschäft geht so: Wir bieten unseren Darmbewohnern einen Lebensraum und im Gegenzug machen sie sich nützlich.

Die unzähligen Mikroben – neuen Schätzungen zufolge sind es rund 39 Billionen – leben in einem empfindlichen Gleichgewicht. Die erwünschten Mitbewohner, zu denen zum Beispiel Laktobazillen und Bifidobakterien zählen, müssen die potenziell schädlichen Darmbakterien in Schach halten.

Wird dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, entwickelt sich eine „Dysbiose“ – die Vielfalt der Bakterien und die Anzahl der erwünschten Keime ist dann reduziert.

Ein solches Ungleichgewicht kann sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel Verdauungsprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit nach sich ziehen.

Neueste Forschungsergebnisse deuten auch auf einen Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora und Übergewicht, Allergien, Diabetes, Depressionen und Autismus hin. Ob und in welchen Fällen eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht, ist bisher noch fraglich.

 

Kostenlose Informationen über die Sportheilpraktiker & Naturheilkunde - Heilpraktiker Düren im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Ziele der Darmsanierung

Die Darmsanierung zielt darauf ab, krankmachende Keime und Pilze zu reduzieren und gute Keime zu vermehren. Außerdem soll ein leicht saures Darmmilieu geschaffen werden.

Das ist wichtig, weil Fäulnisbakterien (z. B. Clostridien) es lieber alkalisch mögen, während sich erwünschte Keime wie etwa Laktobazillen nur in einem schwach sauren Milieu gut vermehren.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich im Darm unerwünschte Bakterien ausbreiten – Mediziner sprechen hier von einer Erhöhung der „Kolonisationsresistenz“.

Durch die Verbesserung der Darmflora soll auch eine Stärkung der Darmbarriere und ihrer Schutzfunktionen erreicht werden – insgesamt soll das Immunsystem unterstützt werden.

 

 

Gut zu wissen:

In Abhängigkeit davon, wie stark die Darmflora gestört ist, kann eine Darmsanierung wenige Wochen oder auch mehrere Monate dauern.
Darmsanierung – wie funktioniert das?

Im ersten Schritt wird der Darm in der Regel gereinigt. Dazu kommen zum Beispiel Abführmittel wie Bittersalz und/oder Flohsamenschalen zum Einsatz, die eine mechanische Reinigung erzielen sollen.

Häufig wird auch Betonit, eine Heilerde, angewendet. Sie wirkt entgiftend und kann schädliche Substanzen aus dem Darm herausschleusen. Die Darmreinigung vor Anwendung von Probiotika ist nicht ganz unumstritten, daher sollten Sie insbesondere bei bestehenden Darmerkrankungen Ihren Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

Unter Umständen kann nach der Darmreinigung im Rahmen einer alternativmedizinischen Behandlung auch eine Anti-Pilz-Behandlung erfolgen, wenn der Darm von Pilzen überwuchert ist.

Die eigentliche Darmsanierung besteht im Aufbau der Darmflora: Dazu werden geeignete Probiotika – in der Regel Laktobazillen und/oder Bifidobakterien – eingesetzt.

Gut zu wissen: In der Regel ist eine Umstellung der Ernährung auf eine basische und biologische Kost ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Zucker, Weißmehl, Stärke, künstliche Stoffe, tierische Proteine sowie Alkohol und Kaffee sollen gemieden werden.

Dafür soll eine pflanzenbetonte Kost, bestehend aus basenbildendem Bio Obst und Bio Gemüse (Äpfel, Bananen, Beeren, Melone, Auberginen, Kürbis, Gurke), angestrebt werden.

 

 

Wie wirksam ist die Mikrobiologische Therapie?

 

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora.

Die Mikrobiologische Therapie ist eine natürliche Therapie, die zu den erweiterten Naturheilverfahren zählt. Bei der mikrobiologischen Therapie werden Mikroorganismen, d.h. Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Pilze usw., deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte verabreicht.

Umgangssprachlich bezeichnet man die Mikrobiologische Therapie auch als Darmsanierung. Dass immer mehr Menschen ihren Darm sanieren, also heilen wollen oder müssen, hängt in erster Linie mit unserer Lebensweise zusammen, die oftmals alles andere als darmfreundlich ist.

Das Ziel der Darmsanierung ist es, wieder einen gesunden Zustand des Darmes herzustellen. Behandlung der Darmschleimhaut durch Mikrobiologische Therapie. Mit mikrobiologischen Naturheilmitteln wird eine Erkrankung ursächlich behandelt.

 

Die Darmflora sanieren: Ein Konzept aus der Alternativmedizin

Das Konzept der Darmsanierung stammt aus der Alternativmedizin. Das Verfahren wird auch als Symbioselenkung oder mikrobiologische Therapie bezeichnet. Ziel der Behandlung ist es, eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Zum Einsatz kommt die Darmsanierung heute als Basistherapie nicht nur bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und bei Infektanfälligkeit, sondern auch bei unterschiedlichsten chronischen Leiden – von Allergien über Kopfschmerzen bis hin zu Haut- und Gelenkerkrankungen.

 


Darmsanierung oder Darmreinigung?

„Darmreinigung“ ist ein Begriff aus der Schulmedizin. Damit ist die alleinige Reinigung des Darms gemeint, wie sie zum Beispiel vor einer Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt wird. Dazu werden in der Regel Einläufe oder Abführmittel eingesetzt.

Unter dem Begriff „Darmsanierung“ versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora. Zur Vorbereitung des Darms auf die eigentliche Behandlung findet auch in diesem Zusammenhang eine Form der Darmreinigung statt.

Allerdings kommen in diesem Fall meist naturheilkundliche Mittel oder Verfahren zum Einsatz.

 


Darmflora sanieren – warum eigentlich?

Der Grundgedanke der mikrobiologischen Therapie bzw. Symbioselenkung ist der, dass der Darm für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von größter Bedeutung ist.

Dabei spielt die Darmflora, also die verschiedenen Mikroben, die in unserem Darm leben, eine entscheidende Rolle. Denn sie leben mit unserem Organismus in einer Symbiose.

Das heißt, dass das Zusammenleben auf einen gegenseitigen Nutzen angelegt ist. Das Tauschgeschäft geht so: Wir bieten unseren Darmbewohnern einen Lebensraum und im Gegenzug machen sie sich nützlich.

Die unzähligen Mikroben – neuen Schätzungen zufolge sind es rund 39 Billionen – leben in einem empfindlichen Gleichgewicht. Die erwünschten Mitbewohner, zu denen zum Beispiel Laktobazillen und Bifidobakterien zählen, müssen die potenziell schädlichen Darmbakterien in Schach halten.

Wird dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, entwickelt sich eine „Dysbiose“ – die Vielfalt der Bakterien und die Anzahl der erwünschten Keime ist dann reduziert.

Ein solches Ungleichgewicht kann sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel Verdauungsprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit nach sich ziehen.

Neueste Forschungsergebnisse deuten auch auf einen Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora und Übergewicht, Allergien, Diabetes, Depressionen und Autismus hin. Ob und in welchen Fällen eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht, ist bisher noch fraglich.

 

Kostenlose Informationen über die Sportheilpraktiker & Naturheilkunde - Heilpraktiker Düren im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Ziele der Darmsanierung

Die Darmsanierung zielt darauf ab, krankmachende Keime und Pilze zu reduzieren und gute Keime zu vermehren. Außerdem soll ein leicht saures Darmmilieu geschaffen werden.

Das ist wichtig, weil Fäulnisbakterien (z. B. Clostridien) es lieber alkalisch mögen, während sich erwünschte Keime wie etwa Laktobazillen nur in einem schwach sauren Milieu gut vermehren.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich im Darm unerwünschte Bakterien ausbreiten – Mediziner sprechen hier von einer Erhöhung der „Kolonisationsresistenz“.

Durch die Verbesserung der Darmflora soll auch eine Stärkung der Darmbarriere und ihrer Schutzfunktionen erreicht werden – insgesamt soll das Immunsystem unterstützt werden.

 

 

Gut zu wissen:

In Abhängigkeit davon, wie stark die Darmflora gestört ist, kann eine Darmsanierung wenige Wochen oder auch mehrere Monate dauern.
Darmsanierung – wie funktioniert das?

Im ersten Schritt wird der Darm in der Regel gereinigt. Dazu kommen zum Beispiel Abführmittel wie Bittersalz und/oder Flohsamenschalen zum Einsatz, die eine mechanische Reinigung erzielen sollen.

Häufig wird auch Betonit, eine Heilerde, angewendet. Sie wirkt entgiftend und kann schädliche Substanzen aus dem Darm herausschleusen. Die Darmreinigung vor Anwendung von Probiotika ist nicht ganz unumstritten, daher sollten Sie insbesondere bei bestehenden Darmerkrankungen Ihren Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

Unter Umständen kann nach der Darmreinigung im Rahmen einer alternativmedizinischen Behandlung auch eine Anti-Pilz-Behandlung erfolgen, wenn der Darm von Pilzen überwuchert ist.

Die eigentliche Darmsanierung besteht im Aufbau der Darmflora: Dazu werden geeignete Probiotika – in der Regel Laktobazillen und/oder Bifidobakterien – eingesetzt.

Gut zu wissen: In der Regel ist eine Umstellung der Ernährung auf eine basische und biologische Kost ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Zucker, Weißmehl, Stärke, künstliche Stoffe, tierische Proteine sowie Alkohol und Kaffee sollen gemieden werden.

Dafür soll eine pflanzenbetonte Kost, bestehend aus basenbildendem Bio Obst und Bio Gemüse (Äpfel, Bananen, Beeren, Melone, Auberginen, Kürbis, Gurke), angestrebt werden.

 

 

Reizdarm und Darmsanierung

 

Beim sogenannten Reizdarmsyndrom wird eine Darmsanierung oft als einziges Hilfsmittel gesehen. „Reizdarm“ bedeutet, dass eine chronische Funktionsstörung des Darms vorliegt. Dabei können jedoch keine organischen Ursachen festgestellt werden, die beispielsweise bei einer Darmspiegelung zu sehen sein könnten.

Ein Reizdarm kann viele unterschiedliche Beschwerden auslösen, von Verstopfung und Durchfall zu Bauchkrämpfen und Blähungen.

Medizinisch gesehen ist ein Reizdarm nicht besorgniserregend, er kann für die Betroffenen jedoch sehr beeinträchtigend sein. Da die genaue Ursache für das Reizdarmsyndrom oft unbekannt ist, ist eine ursächliche Therapie schwierig.

In der Naturheilkunde werden jedoch eine Darmsanierung und anschließend eine individuell angepasste Ernährung empfohlen, um die Beschwerden zu lindern. In manchen Fällen kann es sein, dass die empfohlene Einnahme der Probiotika über den Zeitraum von drei Monaten hinausgeht.

 

Gratis Infos über die Philosophie, Naturphilosophie und Naturwissenschaften im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Reizdarmsyndrom - Therapie mit natürlichen Bakterien

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden stark unter den unangenehmen Symptomen. Trotzdem spielen Medikamente bei der Reizdarm Therapie nur eine untergeordnete Rolle, da die meisten die Symptome zwar lindern, die Ursachen aber nicht beseitigen.

Eine Ausnahme bilden die medizinischen Probiotika - das sind Medikamente, die natürliche Darmbakterien enthalten. Ernährungstherapien und Techniken der Psychotherapie wie die Aufmerksamkeitslenkung sind weitere hilfreiche Optionen in der Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden unter chronischen Darmbeschwerden, die sich als Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und Blähungen äußern können.

Häufig treten die Beschwerden im Wechsel auf. Besonders vor und während der Darmentleerung kann es beim Reizdarmsyndrom zu quälenden Blähungen und krampfartigen Bauchschmerzen kommen. Bei den Routineuntersuchungen findet der Arzt jedoch keine krankhaften Veränderungen der Organe.

Obwohl die Beschwerden das Wohlbefinden der Betroffenen stark beeinträchtigen, ist das Reizdarmsyndrom an sich nicht gefährlich.

Im Gegenteil – da Menschen mit Reizdarmsyndrom meist besser untersucht sind als die Durchschnittsbevölkerung, werden Veränderungen an Darm und Darmschleimhaut frühzeitig erkannt und die Lebenserwartung steigt.

 

 

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

Einige Leserinnen und Leser haben kein Paypal - Selbstverständlich dürfen Sie auch überweisen:

Empfänger: Arndt Werner Leonards

Bankverbindung:

Sparda-Bank West eG

Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

Geben Sie als Verwendungszweck bitte "Spende" an .

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie mit meiner Leistung zufrieden sind, freue ich mich über einen Bewertungseintrag bei Google über mich und dem Naturmedizin-Lexikon das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die "SANFTE MEDIZIN" von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis in Düren. 

 

Kostenlose naturheilkundliche Hilfe und therapeutische Beratungen für Menschen in finanzieller Not.

 

Kostenübersicht für Selbstzahler - Gern berate ich Sie kostenlos und unverbindlich!

 

 

KONTAKT HIER MIT MIR JETZT AUFNEHMEN - Online-Kontaktformular für Terminvereinbarungen, Anmerkungen und Fragen in der Naturheilpraxis Düren von Arndt Leonards