Kostenlose Homöopathie und die Unterschiede zwischen Heilpraktikern und Homöopathen in der Naturheilpraxis Düren kennenlernen.

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Viele Menschen benutzen die Begriffe „Heilpraktiker“ und „Homöopath“ synonym, obwohl das nicht dasselbe ist. „Homöopath“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Therapeuten, der die Homöopathie praktiziert.

Die Homöopathie [ˌhomøopaˈtiː] (von altgriechisch ὁμοῖος homóios, deutsch ‚gleich', ‚gleichartig', ‚ähnlich', und πάθος páthos, deutsch ‚Leid', ‚Schmerz', ‚Affekt', ‚Gefühl'; wörtlich also „ähnliches Leiden“) ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode.

Dies kann ein Arzt oder Heilpraktiker sein. Es gibt also homöopathisch praktizierende Heilpraktiker und homöopathisch praktizierende Ärzte. Immer mehr Menschen misstrauen der klassischen Schulmedizin, die trotz deutlicher Fortschritte in Forschung und Praxis nicht immer den gewünschten Heilungserfolg bringen kann.

Alternative Heilmethoden erfreuen sich großer Beliebtheit – nicht zuletzt, weil die Heilpraktiker und Homöopathen im Gegensatz zur klassischen Schulmedizin oftmals Erfolge bei der Behandlung von Krankheiten erzielen und das Leiden der Menschen mildern können.

Doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Heilpraktiker und Homöopath? Und was ist eigentlich ein Heilpraktiker Homöopathie? Wenn Sie sich homöopathisch behandeln lassen wollen, haben Sie die Wahl zwischen diesen beiden Berufsgruppen.

Der Arzt wird sich homöopathisch weitergebildet haben und sollte über eine Zusatzbezeichnung Homöopathie oder über das Diplom des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) verfügen. Bei Heilpraktikern ist das im Grunde ähnlich.

Sie absolvieren zuerst die überwiegend schulmedizinische Heilpraktiker-Ausbildung und wählen dann die Einzelmittel-Homöopathie als Spezialisierung.

 

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Homöopathen und einem Heilpraktiker?

Immer wieder stelle ich fest, dass vielen nicht so ganz klar ist, was ein Heilpraktiker ist und was ein Homöopath. Einige verwenden diese Begriffe sogar synonym, sie sagen dann: "Ich war beim Homöopathen", wenn sie in eigentlich bei einem Naturheilkundler waren und "etwas Pflanzliches" bekommen haben.

 


Der Unterschied ist, kurz gesagt, der folgende:

Jemand darf sich in Deutschland "Heilpraktiker" nennen, wenn er die gesetzliche Genehmigung hat, eigenständig Heilbehandlungen durchzuführen, ohne Arzt zu sein.

Mit dem Begriff "Heilpraktiker" meint man also eine gesetzliche Erlaubnis, um - mit welcher Heilmethode auch immer - beruflich Patienten zu behandeln.

Ein Homöopath ist jemand, der als Methode für so eine Heilbehandlung die Homöopathie anwendet. Der Homöopath kann ein Heilpraktiker sein oder auch ein Arzt. Wobei es eigentlich nur Ärzten erlaubt ist, auf ihr Praxisschild "Homöopath" zu schreiben.

Heilpraktiker, die die Homöopathie praktizieren, müssen auf ihr Praxisschild "Heilpraktiker Homöopathie" oder etwas ähnliches schreiben, damit für die Patienten der Unterschied zum Arzt klar ist.

Es geht also im Grunde um den Unterschied zwischen einem Beruf (Heilpraktiker) und einem, der eine bestimmte Behandlungsmethode ausübt (Homöopath).

Wen das Ganze etwas genauer interessiert, der kann nun noch weiterlesen - es folgt eine kurze Beschreibung, wie der Heilpraktiker gesetzlich geregelt ist und was sich alles "Homöopathie" nennen darf. Wen das nicht so sehr interessiert, der kann hier ruhig mit dem Lesen aufhören.

 

Kostenlose Informationen über - Wie Sie einen guten Heilpraktiker & beste Naturheilkundler finden!

 

Das Heilpraktiker-Gesetz

"Heilpraktiker" ist eine Berufsbezeichnung, sie ist im Heilpraktikergesetz geregelt. Ein Heilpraktiker darf nach diesem Gesetz berufsmäßig Krankheiten, Leiden oder Körperschäden feststellen (diagnostizieren), heilen oder lindern.

Manche Bereiche sind dabei explizit ausgeschlossen, z.B. die Zahnheilkunde oder die Behandlung von Infektionskrankheiten wie z.B. Masern.

Welche konkreten Voraussetzungen für eine Heilpraktiker-Erlaubnis gelten, was in der Heilpraktiker-Prüfung abgefragt werden muss und was ein Heilpraktiker darf und was nicht, das wird in weiteren Gesetzen und Verordnungen geregelt.

Die Heilpraktiker-Anwärter müssen in einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung nachweisen, dass sie die nötigen medizinischen Kenntnisse besitzen (Anatomie, Physiologie, Pathologie, Labordiagnostik usw.) und keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen.

Die Prüfungen sind sehr streng, nur verhältnismäßig wenige bestehen sie.

 

 

Wie behandelt ein Heilpraktiker?

Wenn nun ein angehender Heilpraktiker die Prüfungen bestanden hat, dann darf er praktizieren. Aber mit welcher Behandlungsmethode? Das darf er wählen, ähnlich wie auch Ärzte sich grundsätzlich entscheiden dürfen, in welchem Fachgebiet mit ihren entsprechenden Behandlungsformen sie praktizieren wollen.

Für Heilpraktiker kann das die Homöopathie sein, auch Akupunktur, Osteopathie, Schröpfen, Ozontherapie, Psychotherapie, energetische Behandlungsweisen usw. Viele Heilpraktiker wenden mehrere Behandlungsmethoden an, einige spezialisieren sich auf eine oder zwei.

Ähnlich einem Arzt unterliegt auch ein Heilpraktiker der Sorgfaltspflicht. Diese gebietet ihm, dass er in seinem Behandlungsgebiet kompetent ist, er also eine entsprechende Ausbildung hat und sich laufend fortbildet. Und er muss seine Grenzen achten und ggf. einen Patienten an einen Arzt verweisen.

 

 

Homöopathie ist nicht gleich Homöopathie

Bei der Homöopathie als Behandlungsmethode kommen wir allerdings zu einem kleinen Problem:

Der Begriff "Homöopathie" ist nämlich gesetzlich nicht geschützt. Das bedeutet, dass jeder Arzt oder Heilpraktiker behaupten darf, homöopathisch zu behandeln, auch wenn er sich nicht im mindesten an die Grundprinzipien der Homöopathie hält.

Wenn jemand anstatt eines Anamnese-Gesprächs einfach nur nach Diagnose-Namen Globuli verschreibt (z.B. bei Fieber Belladonna oder bei Fieberkrämpfen Cuprum) oder die Globuli auspendelt, dann ist das eigentlich keine echte klassische Homöopathie nach den über 200 Jahre lang erprobten Prinzipien Hahnemanns.

Auch eine Verschreibung von Mittelmischungen, sogenannte "Komplexmittel", entspricht nicht den Prinzipien der klassischen Homöopathie. Damit soll nichts über die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit dieser Methoden gesagt sein, aber es ist eben im Grunde keine Homöopathie.

Homöopathie ist mehr als nur das Verabreichen von Globuli oder potenzierten Tropfen.

 

Wenn Sie wirklich echte Homöopathie wollen, dann lohnt es sich, seinen homöopathischen Behandler - egal ob Heilpraktiker oder Arzt - sorgfältig auszuwählen:

Einen ersten guten Hinweis geben die Begriffe "Klassische Homöopathie" oder "Genuine Homöopathie".

Achten Sie auf eine gute homöopathische Ausbildung Ihres Homöopathen - eine solche dauert meist zwei Jahre oder länger.

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Homöopath für das Gespräch mit Ihnen genügend Zeit nimmt. Für die Behandlung chronischer Krankheiten dauert ein Erstanamnese-Gespräch meist zwei Stunden oder länger.

Ihr Homöopath sollte dann, nach sorgfältiger Analyse, ein einzelnes Arzneimittel verschreiben, keine Mischung.

Das alles kann natürlich keine Heilung garantieren. Aber es schafft die besten Voraussetzungen für eine sorgfältige und exakt auf den Patienten abgestimmte Behandlung, basierend auf der langjährigen Erfahrung einer bewährten Heilmethode.

 

Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

 

 

Heilpraktiker – Behandlungsmethode und Berufsbezeichnung

 

Heilpraktiker sind nicht ärztliche Therapeuten, die nach einer strengen Überprüfung ihrer medizinischen Kenntnisse durch ein regionales Gesundheitsamt die Erlaubnis erhalten, eigenständig – also ohne ärztliche Weisung – zu praktizieren und Krankheiten (übrigens nicht alle) zu behandeln.

Dies wird durch das Heilpraktikergesetz und seine Durchführungsverordnung geregelt. Der Unterschied bei den Begriffen Heilpraktiker, Heilpraktiker Homöopathie und Homöopath liegt darin, dass diese Begriffe nicht in erster Linie unterschiedliche Berufe bezeichnen, sondern unterschiedliche Schwerpunkte im jeweiligen Arbeitsfeld betonen.

Heilpraktiker ist eine recht allgemeine Berufsbezeichnung. So werden alle Menschen bezeichnet, die zwar nicht Medizin studiert haben, aber an einer Heilpraktikerschule eine gründliche Ausbildung (3 bis 4 Jahre) erhalten haben und die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden haben.

 

Heilpraktiker müssen bei der Überprüfung vor dem Gesundheitsamt belegen

dass sie ihre gesetzlichen Grenzen und Möglichkeiten kennen

in Notfallsituationen lebensrettende Maßnahmen einleiten können

wichtige klinische Untersuchungsmethoden kennen und beherrschen

Ergebnisse von Blutuntersuchungen richtig interpretieren können

Kenntnisse über Hygienemaßnahmen haben

Injektionstechniken beherrschen

Grundlagenwissen zu den wichtigsten naturheilkundlichen Methoden haben

anatomische, physiologische und pathologische Zusammenhänge verstehen und vernetzt denken können

fähig sind, Krankheiten und Leiden zu diagnostizieren und die Differentialdiagnose beherrschen

Nicht zuletzt gehört auch die Homöopathie in das Arbeitsfeld des Heilpraktikers. Anders als bei herkömmlichen Medikamenten, die mit mehr oder weniger stark dosierten Wirkstoffen hauptsächlich die Symptome behandeln, verfolgt die Homöopathie einen ganzheitlichen Ansatz.

Grundlegender Gedanke ist dabei die Annahme, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen zur Krankheit führt, bei kranken Menschen zur Heilung führen kann. Trotz teilweise extrem starker Verdünnung der Wirkstoffe können auf Grundlage dieser Annahme beachtliche Behandlungserfolge erreicht werden.

Die Homöopathie ist also ein Schwerpunkt im Bereich der Naturheilkunde, der von Heilpraktikern in der Behandlung angewendet werden kann.

Heilpraktiker können aus einem Pool vieler verschiedener komplementärmedizinischer Verfahren wählen. Ein vertieftes Wissen über einzelne naturheilkundliche Verfahren eignen sie sich häufig nach der amtsärztlichen Überprüfung an.

Nicht selten wählen sie mehrere Methoden aus, die sie dann in ihrer Praxis anwenden.

 

Gratis Infos über die Sanfte Therapie mit Homöopathie für Baby und Kind im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Homöopathie und Heilpraktiker – Behandlungsmethode und Berufsbezeichnung

Der Unterschied bei den Begriffen Heilpraktiker, Heilpraktiker Homöopathie und Homöopath liegt darin, dass diese Begriffe nicht in erster Linie unterschiedliche Berufe bezeichnen, sondern unterschiedliche Schwerpunkte im jeweiligen Arbeitsfeld betonen.

Heilpraktiker ist eine recht allgemeine Berufsbezeichnung. So werden alle Menschen bezeichnet, die zwar nicht Medizin studiert haben, aber an einer Heilpraktikerschule eine gründliche Ausbildung erhalten haben und die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden haben.

Nicht zuletzt gehört auch die Homöopathie in das Arbeitsfeld des Heilpraktikers. Anders als bei herkömmlichen Medikamenten, die mit mehr oder weniger stark dosierten Wirkstoffen hauptsächlich die Symptome behandeln, verfolgt die Homöopathie einen ganzheitlichen Ansatz.

Grundlegender Gedanke ist dabei die Annahme, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen zur Krankheit führt, bei kranken Menschen zur Heilung führen kann. Trotz teilweise extrem starker Verdünnung der Wirkstoffe können auf Grundlage dieser Annahme beachtliche Behandlungserfolge erreicht werden.

Die Homöopathie ist also ein Schwerpunkt im Bereich der Naturheilkunde, der von Heilpraktikern in der Behandlung angewendet werden kann.
Heilpraktiker Homöopathie: Der Spezialist für homöopathische Behandlungen

Grundsätzlich ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil einer jeden Heilpraktikerausbildung. Doch im Rahmen der Heilpraktikerausbildung werden nur in der Regel nur die Grundlagen der Homöopathie gelehrrt.

Mit dem Begriff Heilpraktiker Homöopathie wird dagegen jemand bezeichnet, der sich weiter gebildet hat und als Experte in Bereich der Homöopathie gelten kann.

Das bedeutet zugleich, dass sich der Homöopath in seiner praktischen Tätigkeit fast ausschließlich auf die Homöopathie beschränkt und andere heilpraktische Behandlungsmethoden nicht mehr durchführt.

 

 

 

Der Spezialist für homöopathische Behandlungen und kostenloser Homöopathie in Düren

 

Natürlich steht es auch jedem praktizierenden Arzt frei, auf der Grundlage seines medizinischen Studiums auch homöopathische Medikamente zu verschreiben.

Oftmals werden die Medikamente in der gewöhnlichen Hausarztpraxis aber als Verlegenheitslösung angewendet, weil die klassische Schulmedizin die Homöopathie bis heute nicht Ernst nimmt – auch wenn die hervorragenden Erfolge der alternativen Behandlungsmethoden sie eines Besseren belehren sollten.

Tatsächlich gibt es aber immer mehr Mediziner, die sich bewusst auf dem Gebiet der Homöopathie fortbilden und sich mit der alternativen Behandlungsmethode vertraut machen wollen.

Grundsätzlich ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil einer jeden Heilpraktikerausbildung. Doch im Rahmen der Heilpraktikerausbildung werden nur in der Regel nur die Grundlagen der Homöopathie gelehrt.

Mit dem Begriff Heilpraktiker Homöopathie wird dagegen jemand bezeichnet, der sich weiter gebildet hat und als Experte in Bereich der Homöopathie gelten kann.

Das bedeutet zugleich, dass sich der Homöopath in seiner praktischen Tätigkeit fast ausschließlich auf die Homöopathie beschränkt und andere heilpraktische Behandlungsmethoden nicht mehr durchführt.

 


Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt

Die Klassische Homöopathie ist wohl eines der bekanntesten und zugleich ungewöhnlichsten Therapieverfahren der Naturheilkunde.

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen und lässt sich am ehesten mit „ähnliches Leiden“ übersetzen.

Zur Behandlung von Erkrankungen kommen in der Homöopathie mehr als 2000 unterschiedliche pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen zum Einsatz.

 

 

Samuel Hahnemann – Begründer der Klassischen Homöopathie

Begründet wurde das Therapieverfahren von dem Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann, der von 1755 bis 1843 lebte. Er sah die Behandlungsmethoden, v.a. die Medikamente der damaligen Zeit eher kritisch.

Kein Wunder, denn zum Einsatz kamen überwiegend recht starke Gifte, wie Quecksilber und Arsen. Zwar konnte man mit diesen Mitteln Beschwerden lindern, aber ihr Einsatz war auch gefährlich.

Deshalb begann Hahnemann zunächst, die Dosis dieser Medikamente soweit zu vermindern, dass sie nur noch als stimulierender Reiz auf den Körper wirkten. Dabei führte er viele Selbstversuche durch.

 

 

Der bekannteste war der mit der Chinarinde:

Er selbst entwickelte nach der Einnahme von Chinarinde Fiebersymptome – ähnlich wie sie bei Menschen mit Malaria auftreten. Bei Malariakranken setzte man aber auch die Chinarinde als Heilmittel ein.

Das Ähnlichkeitsprinzip war geboren. Hahnemann führte weitere Arzneimittelprüfungen bei sich sowie bei Familienmitgliedern und Freunden durch und formulierte nach Jahren der Forschung das Ähnlichkeitsgesetz, auf dem die Homöopathie beruht.

 

 

Das Ähnlichkeitsgesetz: „Similia similibus curentur“

Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Was bedeutet das? Dem Ähnlichkeitsgesetz zufolge ist diejenige Substanz in der Lage, eine Krankheit zu heilen, die bei einem gesunden Menschen ein Symptombild hervorruft, das dem des erkrankten Menschen gleicht.

Das Ähnlichkeitsgesetz lässt sich einfach am Beispiel der Küchenzwiebel, in der Homöopathie mit ihrem botanischen Namen Allium cepa bezeichnet, erläutern. Gemäß dem homöopathischen Arzneimittelbild wird die Küchenzwiebel vor allem als Schnupfenmittel eingesetzt.

Das homöopathische Mittel soll also Symptome wie brennende und tränende Augen, eine laufende Nase oder Niesreiz bekämpfen. Tränende Augen und eine laufende Nase zeigen sich aber auch bei einem gesunden Menschen, der beim Schneiden einer Küchenzwiebel mit ihr in Kontakt kommt.

Das Ähnlichkeitsprinzip und die Arzneimittelprüfung am Gesunden sind zwei wichtige Säulen der Homöopathie. Mithilfe der Arzneimittelprüfung lässt sich Wissen über die Wirkung eines homöopathischen Mittels gewinnen.

 

Kostenlose Infos über die Nahrungsergänzungsmittel, Heilpflanzen und Nahrungsmittel als Arzneimittel bei Krebs - Nahrungsergänzung zum abnehmen studieren.


Die Kraft der Potenzierung

Ein weiteres wichtiges Prinzip der Klassischen Homöopathie ist die Potenzierung. Hahnemann beobachtete, dass sich nach der Verabreichung der Substanzen in ihrer grobstofflichen Form die Symptome der Patienten oft verschlimmerten.

Bei der Einnahme von toxischen Pflanzen wie der Tollkirsche zeigten sich zudem schwere Nebenwirkungen. Um diese unerwünschten negativen Folgen zu verringern, verdünnte er die Arzneien schrittweise und verschüttelte sie dabei. Diesen Vorgang nannte er Potenzieren.

Der Begriff leitet sich ja von Potenz = Kraft ab und soll bedeuten, dass zwar mit jedem Potenzierungsschritt die stoffliche Konzentration abnimmt, aber die sanfte, den Körper zur Selbstheilung anregende Kraft zunimmt.

Auch heute noch erfolgt die Potenzierung der homöopathischen Arzneien nach den von Hahnemann festgelegten Regeln. Der Buchstabe in der Nomenklatur der Potenz gibt an, in welchem Verhältnis verdünnt wurde:

 

D-Potenz (Dezimalpotenz) – 1:10

C-Potenz (Centesimalpotenz) – 1:100

LM- bzw. Q-Potenz – 1:50.000


Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt Aufschluss darüber, wie oft potenziert wurde. Zur Herstellung einer D2-Potenz Allium cepa nimmt man also einen Teil der so genannten Urtinktur aus der Zwiebel und gibt 9 Teile Ethanol-Wasser-Gemisch dazu.

Anschließend wird diese Mischung 10-mal verschüttelt. So erhält man das Mittel Allium cepa in der Potenz D1.

Diese Potenz dient als Ausgangsbasis für die Potenz D2. Wieder wird ein Teil der Lösung entnommen und mit 9 Teilen Ethanol-Wasser-Gemisch verschüttelt.

Die so erhaltene Potenz trägt dann die Bezeichnung D2. Homöopathika stehen in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung. Am bekanntesten sind die Globuli, kleine Streukügelchen aus Zucker (Saccharose). Auch Tabletten, flüssige Verdünnungen, Salben und Injektionsampullen sind erhältlich.

 


Die homöopathische Behandlung

Eine Behandlung in der Klassischen Homöopathie beginnt immer mit einer ausführlichen Anamnese. In diesem längeren Gespräch erfragt der Arzt oder Heilpraktiker verschiedene Symptome und Beschwerden und versucht, Eigenschaften und Charakter des Patienten zu erfassen.

Aufgrund dieses Gesamtbildes sucht der Homöopath dann anhand eines Vergleichs mit den Arzneimittelbildern das passende homöopathische Einzelmittel heraus. Meistens wird dieses in einer Hochpotenz gegeben.

Man nennt das Ganze „Repertorisieren“. Insbesondere bei chronischen oder sehr komplexen Leiden ist es ratsam, einen erfahrenen Homöopathen zu konsultieren.

 


Bei einfacheren Krankheitsbildern ist auch eine Selbstmedikation mit Niedrigpotenzen möglich.

Im Rahmen der homöopathischen Behandlung kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen.

Dabei verschlechtert sich der Zustand des Patienten nach der Einnahme des homöopathischen Mittels zunächst.

Auch wenn dieses Phänomen für den Patienten sehr unangenehm sein kann, wird es doch als Erfolg gewertet, da eine Erstverschlimmerung nur bei Wahl des korrekten Mittels auftritt. Nach kurzer Zeit zeigt sich dann in der Regel eine deutliche Besserung.

 

 

Anwendungsgebiete der Klassischen Homöopathie

Im Grunde lassen sich all die Krankheiten homöopathisch behandeln, die durch eine Selbstregulation des Körpers geheilt werden können. Die Klassische Homöopathie will die Selbstheilungskräfte des Organismus anregen und so zur Gesundwerdung beitragen.

Ziel ist eine Heilung und keine Unterdrückung der Symptome. Zu den Hauptanwendungsgebieten des Therapieverfahrens gehören neben chronischen Erkrankungen auch funktionelle und psychosomatische Störungen.

 

 

Heilpraktiker, die sich für die Einzelmittelhomöopathie entscheiden

 

Patienten profitieren von Heilpraktikern, die sich die homöopathische Heilkunst über viele Jahre mit sehr viel Disziplin und Hingabe erarbeitet haben und mit hoher Fachkompetenz anwenden.

Für diejenigen, die sich für die Einzelmittel-Homöopathie als Therapieform entscheiden, folgt ein langjähriges und sehr aufwändiges Studium der homöopathischen Lehre, der homöopathischen Mittelbeschreibungen, der Anamnese sowie des Behandlungsablaufs. Das beinhaltet viele Hundert Stunden Ausbildung.

Einzelmittel-Homöopathen verabreichen nur jeweils ein homöopathisches Arzneimittel aus einer genau definierten Ausgangssubstanz.

Sie verabreichen keine Gemische verschiedener homöopathisch aufbereiteter Substanzen (Komplexmittel).


Es gibt wenige Therapieformen, die die Gemüter so bewegen wie die Homöopathie. Das liegt wohl daran, dass sich diese Heilmethode grundsätzlich von anderen unterscheidet.

Will man sie verstehen, muss man offen sein für eine ganz eigene Herangehensweise an das Verständnis von Krankheiten und die Möglichkeiten der Behandlung.

Das Wichtigste ist wohl, dass hier der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt des Interesses steht und nicht nur einzelne, behandlungsbedürftige Symptome.

Da homöopathische Arzneimittel eher regulierend auf die Körperfunktionen wirken und nicht stimulierend oder hemmend, zeichnen sie sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Deshalb sind sie auch für Kinder sehr beliebt.

 

 

Das homöopathische Heilprinzip

Es steht im krassen Gegensatz zu dem, wie üblicherweise Krankheiten behandelt werden. In der naturwissenschaftlichen Medizin herrscht das Prinzip der Gegensätzlichkeit, der sogenannten Allopathie:

Ein allopathisches Arzneimittel wird direkt GEGEN bestimmte Beschwerden eingesetzt, unterdrückt also die Symptome. Ein fiebersenkendes Mittel wirkt GEGEN Fieber, ein entzündungshemmendes GEGEN Entzündungen.

Das gilt genauso für die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde. Der hustenreizlindernde Thymian wird GEGEN Husten eingesetzt und die entspannende Passionsblume GEGEN Stress und nervöse Unruhe.

Das homöopathische Prinzip ist ein ganz anderes. Hahnemann meinte: „Similia similibus curentur“, also „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“.

Das stand und steht natürlich im deutlichen Gegensatz zum sonst in der Medizin üblichen Prinzip: „Contraria contrariis curentur“.

 


Hahnemann, der Vater der Homöopathie

Der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann entdeckte diese alternative Heilmethode vor über 200 Jahren. 1790 gilt als das Geburtsjahr der Homöopathie. Hahnemanns Verdienst war es, dass er damals die etablierte Medizin in Frage stellte.

Die meisten Arzneimittel seiner Zeit waren stark giftig. Er begann zunächst, diese soweit zu verdünnen, dass sie weniger schadeten. Dabei entdeckte er Substanzen, die Gesunde krank machen, bei Kranken aber helfen, die Beschwerden zu lindern.

Hahnemann beschrieb sein herangehen so: „Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann, als sie heilen soll!“

 


Was ist das Ähnlichkeitsprinzip?

Man kann es sich gut anhand des Bienengiftes vorstellen.

Jeder kennt die Folgen eines Bienenstiches:

Die Haut schwillt an, wird rot und tut sehr weh. In der Homöopathie wird nun das Bienengift verwendet, um genau solche Beschwerden zu lindern. Dazu wird es aber vorher nach ganz festen Herstellungsregeln verdünnt, oder besser: potenziert. Als Arzneimittel heißt es jetzt Apisinum.

Das Ähnlichkeitsprinzip bedeutet, dass man die Schädigung oder „Vergiftung“ infolge einer hohen Dosis einer bestimmten Substanz durch die Gabe einer sehr niedrigen Dosis derselben Substanz reguliert bzw. aufhebt.

In dieser potenzierten Form wirkt der Stoff also nicht mehr direkt auf den Körper, sondern er regt ihn an, mit dem Gift oder Krankheitsauslöser selbst besser fertig zu werden.

Das homöopathische Mittel Apisinun wird aber nicht nur bei Bienenstichen eingesetzt, sondern auch bei ähnlichen Beschwerden.

Apisinum dient damit beispielsweise auch zur Linderung von qualitativ ähnlichen Beschwerden, wie beispielsweise Halsschmerzen. Auch hier leiden die Betroffenen ja unter Rötung, Schwellung und Schmerzen.

Fazit: In der Homöopathie behandelt man eine Krankheit, wie die Halsentzündung, mit Hilfe eines Reizes, der durch ein homöopathisches Mittel – hier Bienengift – hervorgerufen wird.

Dadurch werden die Selbstheilungskräfte angestoßen.

 


Warum ist die Homöopathie eine Reiztherapie?

Das Ziel der Homöopathie ist es, die Selbstheilungskräfte, die in jedem schlummern, ganz gezielt zu aktivieren. Deshalb bezeichnet man die Homöopathie auch als eine spezifische Reiz-Therapie: Das homöopathische Mittel dient als Reiz für den Körper, seinen inneren Arzt, also seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Es gibt auch sogenannte unspezifische Reiz-Therapien. Dazu gehört die Kneipp-Therapie, die nach Pfarrer Kneipp benannt wurde: Kneipp'sche Güsse, Wassertreten, Wechselbäder und Wechselduschen.

Gerade Wasser und Temperatur-Wechsel sind ganz wichtige Reize für den Körper. Auch sie regen den Körper zu einer Reaktion an, aktivieren also die schlummernden Selbstheilungskräfte.

 

Wissenschaftliche gratis Infos über die Praxis Düren für Psychologische Beratung & Psychotherapie im erfolgreichen Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt hier mehr erfahren.

 

Dabei gehorchen sie einer interessanten Regel:

„Schwache Reize fachen die Lebenstätigkeit an,
mittelstarke Reize fördern sie,
starke hemmen sie,
stärkste heben sie auf.“

Während man Wechselbäder als mittelstarken Reiz ansehen kann, stellt ein homöopathisches Mittel einen schwachen Reiz dar: Es unterdrückt nichts, sondern regt gezielt die Selbstheilungskräfte an.

Klassischerweise wird dafür aus den tausenden zur Verfügung stehenden Mitteln das eine ausgesucht, das ganz spezifisch zu dem Patienten und seinen momentanen Beschwerden passt.

 


Komplexmittel-Homöopathie als Weiterentwicklung der Klassischen Homöopathie

Die Art der Homöopathie, die die strengen Hahnemannschen Regeln beachtet, wird als Klassische Homöopathie bezeichnet. Der Homöopath sucht in dem meist recht aufwendigen Prozess des Repertorisierens die eine für den Patienten passende Substanz und verabreicht diese als Einzelmittel.

In den 200 Jahren seit Hahnemann wurde die Homöopathie aber auch weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Zeit und des Behandlers angepasst.

Eine neuere Form ist beispielsweise die Komplexmittel-Homöopathie. Hier werden mehrere homöopathische Einzelmittel, die eine ähnliche Wirkrichtung haben, zusammengefasst. Das hat den Vorteil, dass synergistische Effekte der Wirkstoffe untereinander erzielt werden.

Die Komplexmittel-Homöopathie ist aus der täglichen, praktischen Erfahrung mit Einzelmitteln hervorgegangen. Getreu dem Lehrsatz von Paracelsus: „Nicht aus Theoretica soll Practica fließen, sondern aus Practica Theoretica.“

Ein großer Vorteil der Komplex-Homöopathika ist, dass man sie sich nach Rücksprache mit seinem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker selbst in der Apotheke kaufen kann.

Die Arzneimittel sind einfach zu handhaben und werden gut vertragen. Man muss kein ausgebildeter Homöopath sein, um Erfolge zu sehen. Viele Anwender kaufen sich die Medikamente immer wieder, weil sie sich selbst von der Wirkung überzeugen konnten.

 


Was bedeutet Potenzieren?

Neben dem Ähnlichkeitsprinzip ist die Potenzierung ein weiteres Prinzip der Homöopathie.

Rein chemisch gesehen handelt es sich dabei um eine Verdünnung. Beispielsweise wird eine Ausgangssubstanz im Verhältnis 1:10 verdünnt.

Aufgrund der speziellen Art der Verdünnung in Form einer Verschüttelung oder Verreibung nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuchs spricht man dabei aber von „Potenzieren“ oder „Dynamisieren“.

Das Wort Potenz bedeutet ja Kraft. Nach den Vorstellungen der Homöopathen nimmt diese nämlich bei diesem Prozess zu, während die Konzentration abnimmt.

Beim Potenzieren im Verhältnis 1:10 entsteht eine so genannte D1-Potenz. „D“ steht für dezimal, also den 10er Schritt der Verdünnung. Dann wird aus dieser D1 ein Milliliter entnommen und erneut im Verhältnis von 1:10 verdünnt, also potenziert – wir erhalten eine D2.

Chemisch-physikalisch betrachtet ist diese D2 also eine Verdünnung im Verhältnis 1:100. So geht das dann weiter bis zur gewünschten Potenz.

In der Homöopathie ist aber auch die Potenzierung in 100er Schritten üblich: 1 Teil Ausgangssubstanz wird dann mit 100 Teilen Lösungsmittel verschüttelt. Dann nennt man die Potenz eine C 1. C steht hier für centesimal den 100sten Teil.

 


Wie wirken homöopathische Mittel?

Die Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln stellt man sich als eine Kombination aus stofflicher und energetischer Komponente vor. Bei niedrigen Potenzen, also bis etwa zu einer D9 ist die stoffliche Wirkung relativ stark. In diesem Bereich stimuliert also ein schwacher stofflicher Reiz bestimmte Organfunktionen.

Erst jenseits einer D24 ist gar kein Stoff mehr enthalten. Hier geht man von einer rein energetischen Wirkung der Homöopathika aus. Das sind die so genannten Hochpotenzen. Man stellt sich den Wirkmechanismus als rein energetischen Reiz auf den gesamten Organismus vor.

Niedrige Potenzen sind geeignet, gezielt bestimmte Beschwerden zu lindern: Das gleiche Mittel kann für ganz verschiedene Menschen mit ähnlichen Beschwerden hilfreich sein. Man kann es deshalb – so wie bewährte Hausmittel - auch innerhalb vom Familien- und Freundeskreis weiterempfehlen.

Mehrere solcher Mittel, die sich in niedrigen Potenzen zur Linderung von Beschwerden bewährt haben, sind in Komplexmitteln zusammengefasst. Oft sind diese Medikamente schon seit Jahrzehnten auf dem Markt und als Fertig-Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Erkrankungen in der Apotheke zu kaufen.

Sie werden so eingenommen, wie es auf dem Beipackzettel steht bzw. auch davon abweichend, wenn ein Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker das empfiehlt.

Hochpotenzen dagegen wirken ganz spezifisch und sehr tiefgreifend auf den ganzen Organismus, wenn das Mittel richtig gut passt. Dieses individuell zum Patienten passende Mittel wird nach einer aufwendigen Anamnese und Repertorisation von einem erfahrenen Homöopathen ausgewählt.

Die Einnahme erfolgt dann meist viel seltener und unter genauer Anweisung.

 


Sind homöopathische Arzneimittel immer Globuli?

Nein! Globuli sind Zuckerkügelchen, auf die der homöopathische Wirkstoff aufgesprüht wird. Sie gelten für viele Menschen als Synonym für die Homöopathie, weil diese Globuli in keiner anderen Therapieform verwendet werden.

Homöopathische Arzneimittel werden jedoch auch als Pulver, Tabletten und Tropfen angeboten. Es gibt auch homöopathische Salben und Injektionslösungen.

 


Ist in homöopathischen Mitteln wirklich kein Stoff mehr enthalten?

Diese Frage kann man nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Es ist ein grober sachlicher Fehler, hier nicht zu unterscheiden, sondern alle homöopathischen Mittel „gleich“ zu bewerten. Sehr häufig wird dieser Fehler von Homöopathie-Kritikern gemacht.

Fakt ist, dass erst die Potenzen, die höher sind als D24 bzw. C12 tatsächlich keinen Stoff mehr enthalten. Niedrige Potenzen enthalten dagegen sehr wohl Wirkstoffe.

Von einem Homöopathikum spricht man, wenn es nach den Regeln des Homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt wurde. Unter Umständen kann damit auch der konzentrierte Presssaft aus einer Pflanze oder sogar eine reine chemische Substanz ein Homöopathikum sein.

Da die Homöopathie auch mit vielen Stoffen arbeitet, die in konzentrierter Form giftig für uns wären, ist es oft sogar notwendig, diese Stoffe zu verdünnen, um nicht zu schaden.

 

 

Hier ein paar Beispiele zur besseren Veranschaulichung:

Ein Hai kann Blut bis zu einer Verdünnung von 1:1 Milliarde riechen – das entspricht der Verdünnung, die in einer D9 enthalten ist.

Bei der Mini-Pille zur Verhütung liegt die Hormonkonzentration in der Größenordnung von etwa 1: 1 Million vor. Das entspricht einer D6.

Als Arzneimittel wird das sehr giftige Botox in Größenordnungen verwendet, die mindestens einer D9 entsprechen. Kurz: Die Menge an wirksamer Substanz ist in einer D9 durchaus noch beträchtlich.

 


Warum ist es so schwierig, die Wirkung der Homöopathie wissenschaftlich zu beweisen?

Das liegt insbesondere daran, dass die Therapie mit Homöopathika so ganz anders erfolgt als die mit anderen Arzneimitteln. Üblicherweise geht es in der Forschung heute darum, zu beweisen, dass die Arzneimittelwirkung mehr ist als ein Placebo-Effekt.

Deshalb werden von vielen Wissenschaftlern nur placebo-kontrollierte Doppelblindstudien überhaupt anerkannt. Doppelblind bedeutet hier, dass weder Patient noch Arzt wissen, ob Placebo oder Arzneimittel zur Anwendung kommen.

Wegen der individuellen Betrachtungsweise im Rahmen der homöopathischen Behandlung muss der Arzt oder Heilpraktiker aber entscheiden, welches homöopathische Mittel beim Patienten zum Einsatz kommt.

Ein doppelblindes Herangehen steht also im krassen Widerspruch zu einer klassisch homöopathischen Behandlung. Man müsste vielmehr den Behandlungserfolg von Patienten, die auch homöopathisch behandelt werden, denen gegenüberstellen, die nicht homöopathisch behandelt werden.

Man spricht von „Versorgungsforschung“. Dieses Herangehen ist zwar plausibel, wird aber von vielen Wissenschaftlern nicht anerkannt.

 


Gibt es wirklich keine Studien, die die Wirkung von Homöopathie beweisen?

Es ist sachlich völlig falsch, wenn Kritiker behaupten, es gäbe keine Studien, die die Wirksamkeit belegen können.

Sowohl der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZvhÄ) als auch die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (Scientific Society for Homeopathy) und die Karl und Veronica Carstens-Stiftung veröffentlichen immer wieder gute Zusammenstellungen der aktuellen Studienlage.

Insbesondere unter Leitung von Prof. Claudia Becker-Witt von der renommierten Berliner Charité wurden verschiedene sehr gute Studien durchgeführt. So wurden beispielsweise fast 4000 Patienten mit überwiegend chronischen Erkrankungen über einen Zeitraum von 8 Jahren beobachtet.

Es konnten genauso eindeutig positive Effekte insbesondere bei chronischen Erkrankungen nachgewiesen werden wie bei einer Studie einer Krankenkasse, bei der Patienten mit und ohne homöopathische Behandlung verglichen wurden.

 

 

 

Gratis Behandlungen und Therapien

 

Heilpraktiker sind nicht ärztliche Therapeuten, die nach einer strengen Überprüfung ihrer medizinischen Kenntnisse durch ein regionales Gesundheitsamt die Erlaubnis erhalten, eigenständig – also ohne ärztliche Weisung – zu praktizieren und Krankheiten (übrigens nicht alle) zu behandeln.

Dies wird durch das Heilpraktikergesetz und seine Durchführungsverordnung geregelt. Der Unterschied bei den Begriffen Heilpraktiker, Heilpraktiker Homöopathie und Homöopath liegt darin, dass diese Begriffe nicht in erster Linie unterschiedliche Berufe bezeichnen, sondern unterschiedliche Schwerpunkte im jeweiligen Arbeitsfeld betonen.

Heilpraktiker ist eine recht allgemeine Berufsbezeichnung. So werden alle Menschen bezeichnet, die zwar nicht Medizin studiert haben, aber an einer Heilpraktikerschule eine gründliche Ausbildung (3 bis 4 Jahre) erhalten haben und die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden haben.

 

Heilpraktiker müssen bei der Überprüfung vor dem Gesundheitsamt belegen

dass sie ihre gesetzlichen Grenzen und Möglichkeiten kennen

in Notfallsituationen lebensrettende Maßnahmen einleiten können

wichtige klinische Untersuchungsmethoden kennen und beherrschen

Ergebnisse von Blutuntersuchungen richtig interpretieren können

Kenntnisse über Hygienemaßnahmen haben

Injektionstechniken beherrschen

Grundlagenwissen zu den wichtigsten naturheilkundlichen Methoden haben

anatomische, physiologische und pathologische Zusammenhänge verstehen und vernetzt denken können

fähig sind, Krankheiten und Leiden zu diagnostizieren und die Differentialdiagnose beherrschen

Nicht zuletzt gehört auch die Homöopathie in das Arbeitsfeld des Heilpraktikers. Anders als bei herkömmlichen Medikamenten, die mit mehr oder weniger stark dosierten Wirkstoffen hauptsächlich die Symptome behandeln, verfolgt die Homöopathie einen ganzheitlichen Ansatz.

Grundlegender Gedanke ist dabei die Annahme, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen zur Krankheit führt, bei kranken Menschen zur Heilung führen kann. Trotz teilweise extrem starker Verdünnung der Wirkstoffe können auf Grundlage dieser Annahme beachtliche Behandlungserfolge erreicht werden.

Die Homöopathie ist also ein Schwerpunkt im Bereich der Naturheilkunde, der von Heilpraktikern in der Behandlung angewendet werden kann.

Heilpraktiker können aus einem Pool vieler verschiedener komplementärmedizinischer Verfahren wählen. Ein vertieftes Wissen über einzelne naturheilkundliche Verfahren eignen sie sich häufig nach der amtsärztlichen Überprüfung an.

Nicht selten wählen sie mehrere Methoden aus, die sie dann in ihrer Praxis anwenden.

 

Gratis Infos über die Sanfte Therapie mit Homöopathie für Baby und Kind im beliebten Ganzheitlichkeitsprinzip.com Arndt Leonards Naturheilpraxis in Düren jetzt entdecken!

 

Homöopathie und Heilpraktiker – Behandlungsmethode und Berufsbezeichnung

Der Unterschied bei den Begriffen Heilpraktiker, Heilpraktiker Homöopathie und Homöopath liegt darin, dass diese Begriffe nicht in erster Linie unterschiedliche Berufe bezeichnen, sondern unterschiedliche Schwerpunkte im jeweiligen Arbeitsfeld betonen.

Heilpraktiker ist eine recht allgemeine Berufsbezeichnung. So werden alle Menschen bezeichnet, die zwar nicht Medizin studiert haben, aber an einer Heilpraktikerschule eine gründliche Ausbildung erhalten haben und die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden haben.

Nicht zuletzt gehört auch die Homöopathie in das Arbeitsfeld des Heilpraktikers. Anders als bei herkömmlichen Medikamenten, die mit mehr oder weniger stark dosierten Wirkstoffen hauptsächlich die Symptome behandeln, verfolgt die Homöopathie einen ganzheitlichen Ansatz.

Grundlegender Gedanke ist dabei die Annahme, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen zur Krankheit führt, bei kranken Menschen zur Heilung führen kann. Trotz teilweise extrem starker Verdünnung der Wirkstoffe können auf Grundlage dieser Annahme beachtliche Behandlungserfolge erreicht werden.

Die Homöopathie ist also ein Schwerpunkt im Bereich der Naturheilkunde, der von Heilpraktikern in der Behandlung angewendet werden kann.
Heilpraktiker Homöopathie: Der Spezialist für homöopathische Behandlungen

Grundsätzlich ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil einer jeden Heilpraktikerausbildung. Doch im Rahmen der Heilpraktikerausbildung werden nur in der Regel nur die Grundlagen der Homöopathie gelehrrt.

Mit dem Begriff Heilpraktiker Homöopathie wird dagegen jemand bezeichnet, der sich weiter gebildet hat und als Experte in Bereich der Homöopathie gelten kann.

Das bedeutet zugleich, dass sich der Homöopath in seiner praktischen Tätigkeit fast ausschließlich auf die Homöopathie beschränkt und andere heilpraktische Behandlungsmethoden nicht mehr durchführt.

 

 

 

Ursachen & Einsatz

 

Welche Suchterkrankungen lassen sich homöopathisch behandeln?

Im akuten Entzug – also in der Entzugsbehandlung von Substanzen wie Alkohol, Opiaten, Benzodiazepinen oder Cannabis – ist der Einsatz von homöopathischen Mitteln gut möglich.

Auf der anderen Seite hat sich die Homöopathie auch in der Erhaltungsbehandlung, der Rückfallprophylaxe gut bewährt. Da ist keine Substanz ausgenommen.

 

 

Gehören Rückfälle bei der Behandlung normalerweise mit dazu?

Ja. Früher hat man Patienten immer dafür verurteilt, hat sie als willensschwach bezeichnet. Heute versteht man das als Teil der Suchterkrankung und arbeitet mit Rückfällen.

Man geht auf die Patienten ein und versucht die Situationen herauszuarbeiten, bei denen beim Patienten der sogenannte „Suchtdruck“ entsteht. Das Verlangen, wieder Alkohol, Opiate oder das jeweilige Suchtmittel zu konsumieren.

So wird deutlich, welche Situationen der Patient vermeiden sollte. Er kann sich besser vorbereiten, wenn er weiß: „Diese Situation ist gefährlich für mich“. Das klassische Beispiel dafür ist, wenn man an der Eckkneipe vorbeigeht, und das warme Licht scheint durch die Scheibe.

Dieser starke Schlüsselreiz setzt im Gehirn des Patienten Neurotransmitter frei. Und diese Freisetzung – vor allem von Dopamin – führt dazu, dass die Patienten gar nicht mehr unter Kontrolle haben, ob sie hineingehen oder nicht.

 


Wie funktioniert die homöopathische Behandlung während des Entzugs?

Ich setze homöopathische Mittel durchaus krankheitsspezifisch ein, weil wir wissen, dass bestimmte Mechanismen auf neuronaler Basis ablaufen, die je nach Suchtmittel ganz ähnlich sind.

Eine Individualisierung der homöopathischen Arznei kommt dann infrage, wenn es durch die Symptomlage des Patienten angezeigt ist: Steht die Angst und Erschöpfung im Vordergrund, setze ich Arsenicum ein.

Wenn ich sehe, dass beim Patienten Gewaltfantasien im Vordergrund stehen und eine Impulskontrollstörung vorliegt, gebe ich häufig Stramonium. Bei Affektlabilität kommt Belladonna zum Einsatz.

Eine Individualisierung kann also ein Bestandteil der Mittelwahl sein. Es gibt aber eine Reihe von homöopathischen Arzneien, die wie „bewährte Indikationen“ eingesetzt werden können.

 


Kombinieren Sie bei der Behandlung von Suchkranken Homöopathie mit konventioneller Medizin?

Wir arbeiten immer integrativ. Also mit einer Kombination aus konventioneller Therapie und homöopathischer oder anthroposophischer Behandlung. Einen schweren Alkoholentzug muss man zum Beispiel herkömmlich überwachen.

 

 

Der Vorteil der Homöopathie ist, dass sie sich den seelischen Ursachen von Suchterkrankungen zuwendet.

Da reicht Homöopathie oder anthroposophische Medizin allein nicht aus. Wenn schwere Entzugserscheinungen kommen, dann muss man Substanzen wie Clomethiazol oder Diazepam geben, die das Gleichgewicht der Botenstoffe wieder herstellen. Problematisch ist, dass diese Mittel ein hohes Abhängigkeitspotenzial besitzen.

 


Gibt es Suchterkrankungen, bei denen sich unter homöopathischer Begleittherapie besonders positive Verläufe zeigen?

Ich behaupte, dass die Homöopathie bei Patienten mit besonders schweren Suchterkrankungen eine gute Herangehensweise ist. Das ist die Erfahrung, die ich vor allem im Vivantes Klinikum Spandau gemacht habe.

Da waren Patienten, die sich verloren fühlten, die keine Hoffnung mehr hatten, die bereits 30 bis 40 Entzugsbehandlungen gemacht haben, und die schon drei oder vier Entwöhnungsbehandlungen über mehrere Monate hinter sich hatten.

Ich habe angefangen, diese Patienten homöopathisch zu behandeln. Und sie haben sich auf einem Niveau stabilisiert, das für sie ein vernünftiges Leben ermöglichte.

Rückfälle kamen auch während der homöopathischen Therapie vor. Aber in einer schwächeren Intensität. Insbesondere in der Nachbeobachtung zeigte sich, dass viele dieser Patienten positive Veränderungen durchmachten, die teilweise erheblich waren.

 

Gratis Infos über den Sport und Naturheilkunde - Sportmedizinische Naturheilverfahren - Sportpraxis und Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards erleben.


Was sind aus Ihrer Sicht die schwersten Abhängigkeiten?

Die Schwere der Abhängigkeit lässt sich nicht eindeutig am Suchtmittel festmachen. Patienten mit einer Heroinabhängigkeit sind die, die seelisch oft am schwersten krank sind.

80 bis 100 Prozent dieser Menschen haben schwere traumatische Erfahrungen gemacht. Andererseits verursacht die Alkoholabhängigkeit allein durch ihre weite Verbreitung in der Gesellschaft sehr viel Leid.

 


Sie waren auch Projektleiter einer Studie zum Thema Homöopathie bei Suchterkrankungen. Was waren zentrale Ergebnisse?

Die Studie wurde am Vivantes Klinikum Spandau durchgeführt, die meisten teilnehmenden Patienten waren alkoholabhängig.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Anwendung homöopathischer Arzneimittel bei Abhängigkeitserkrankungen als Ergänzung zur konventionellen Behandlung in der Regelversorgung bewährt hat.

Insbesondere bei sehr schwer erkrankten Patienten wurden Verbesserungen erzielt, die man nicht erwartet hätte. Alle Patienten waren sozial entwurzelt und konnten am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen.

Trotzdem haben sie auf die homöopathischen Mittel positiv reagiert. Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Studie ist, dass die Kombination aus konventioneller Therapie und Homöopathie gut funktioniert.

Das ist kein Widerspruch. Ich gebe oft Antidepressiva und Homöopathika zusammen. Das Eingehen auf das Leid der Patienten steht an erster Stelle. Nach der homöopathischen Erstanamnese behandle ich den Patienten zusätzlich zu seiner konventionellen Medikation mit Homöopathie.

Und sobald es mir möglich erscheint, gehe ich beim Antidepressivum mit der Dosis runter. Das komplette Ausschleichen gelingt nicht immer, dann gebe ich es in einer niedrigen Dosierung weiter.

Es geht nicht darum, eine Behandlung vorzuziehen. Es geht vielmehr darum, auf das Leiden der Patienten individuell zu reagieren. Der Erfolg der homöopathischen Behandlung wurde in der Studie über die Anzahl der Rückfälle gemessen.

Bei 30 Prozent der Patienten konnte eine deutliche Reduktion der Rückfälle bis hin zu keinen Rückfällen festgestellt werden. Bei der langfristigen Behandlung von Alkoholabhängigen haben sich Lycopodium und Arsenicum als wichtige homöopathische Mittel herausgestellt.

 


Ist es möglich, die Tabakentwöhnung homöopathisch zu unterstützen?

Ja, auch die Entwöhnung von Nikotin mithilfe der Homöopathie funktioniert gut. Das habe ich mit Patienten schon erfolgreich gemacht.

 


Kann man sich präventiv vor einer Suchterkrankung schützen?

Ja, das ist möglich. Seelische Erkrankungen sind die Grundlage für eine Abhängigkeit. Es gibt keine Suchterkrankung ohne seelische Begleitstörung, die mal mehr und mal weniger ausgeprägt ist.

Wenn jemand in jungen Jahren seelische Probleme hat und diese homöopathisch behandelt, dann hat das einen prophylaktischen Effekt auf die Entwicklung dieser Person.

Die Wahrscheinlichkeit ist dann geringer, dass dieser Mensch im Laufe seines Lebens eine Suchterkrankung entwickelt. Ein gutes Beispiel dafür ist die erfolgreiche homöopathische Behandlung sogenannter ADHS-Kinder.

Solche Behandlungen sind letztlich Suchtprävention, da bei etwa 40 Prozent der Erwachsenen mit ADHS gleichzeitig eine Suchterkrankung vorliegt. Der Vorteil der Homöopathie ist, dass sie sich den seelischen Ursachen von Suchterkrankungen zuwendet, und nicht bei der Symptombekämpfung stehen bleibt.

 

 

Unterschied zwischen Homöopathie und Phytotherapie

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und Homöopathie werden manchmal verwechselt. Manche Menschen fassen auch beides unter dem Begriff „Naturheilkunde“ zusammen. Dabei handelt es sich um gänzlich unterschiedliche Ansätze.

Die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass für homöopathische Mittel zum Teil Pflanzen (neben tierischen und mineralischen Substanzen) als Ausgangsstoff verwendet werden. Erfahren Sie hier, worin der Unterschied zwischen Phytotherapie und Homöopathie liegt.

 


Was ist Homöopathie?

Der Leipziger Arzt Samuel Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie. 1805 veröffentlichte er seine Erkenntnisse erstmals schriftlich. Dabei gilt einer der Selbstversuche Hahnemanns als die Geburtsstunde seiner Idee.

Er nahm mehrmals täglich Chinarinde ein, die damals gegen Wechselfieber (Malaria) eingesetzt wurde. Einige der Symptome, die er verspürte, ähnelten Malariasymptomen: Herzklopfen, Müdigkeit, Zittern, Hautrötung und Durst.

Dieses und auch andere Experimente liessen Hahnemann zu dem Schluss kommen, dass man „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ kann. Dies gilt heute noch als Grundlage der homöopathischen Lehre.

Es werden Pflanzenextrakte, tierische Produkte, Metalle oder Salze ausgewählt, die unverdünnt ähnliche Symptome hervorrufen, wie die zu heilende Krankheit. Ein weiteres homöopathisches Grundprinzip ist die Potenzierung, also die Verdünnung einer Substanz.

Der Ausgangsstoff wird in Wasser oder Ethanol geschüttelt. Das Lösungsmittel soll dabei die Information der enthaltenen Substanz aufnehmen. Hahnemann sprach davon, dass sich „ihr individuelles geistartiges Wesen“ auf das Wasser überträgt. Je höher verdünnt (also je höher die Potenz), desto wirksamer soll das homöopathische Mittel sein.

 

 

Wie wirkt Homöopathie?

Hahnemann und andere Homöopathen sprechen oft von einer „Umstimmung der Lebensenergie“ bei dem Erkrankten. Gegner der Homöopathie halten hingegen eher einen Placebo-Effekt und das ausführliche Gespräch mit dem Homöopathen für heilsam.

Das könnte selbst die Wirkung bei Tieren und Kindern erklären. Man spricht dann vom „Placebo by proxy“ Effekt. Die positive Einstellung der Eltern bzw. von Herrchen oder Frauchen überträgt sich auf den Patienten.

Wie auch immer die Wirkung Zustande kommt. Man sagt: Wer heilt, hat Recht. Fakt ist, dass Homöopathie in manchen Fällen hilft und in der Regel nicht schaden kann (ausser jemand ersetzt damit eine notwendige ärztliche Diagnose oder lebenswichtige Arzneimittel).

Mit Naturheilkunde, der klassischen Medizin (Schulmedizin) oder Pflanzenheilkunde hat der homöopathische Ansatz jedoch nichts zu tun. Es handelt sich um ein gänzlich anderes Konzept, das nicht von einer Wirkung bewährter Heilpflanzen oder von pharmakologischen Prinzipien ausgeht.

Stattdessen werden die gänzlich anderen Ähnlichkeits- und Verdünnungsprinzipien zu Grunde gelegt.

 


Was sind Naturheilkunde und Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)?

Als Naturheilkunde bezeichnet man verschiedene Therapien, die auf chemische Arzneimittel verzichten. Dazu gehören Behandlungen mit Bädern, Wärme, Kälte oder durch eine Umstellung der Ernährung. Auch die Phytotherapie, also der Einsatz pflanzlicher Arzneimittel, gehört zu den Verfahren der Naturheilkunde.

In der Phytotherapie werden Heilpflanzen verwendet. Früher nutzte man dafür ausschliesslich überliefertes Wissen und Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen. Nahezu alle Kulturen nutzen schon seit Tausenden von Jahren Kräuter, Blüten, Pflanzensäfte oder Tees als Heilmittel.

Viele historische Figuren wie Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp beschäftigten sich ausführlich mit der Wirksamkeit von Pflanzen für die Stärkung der Gesundheit und zur Linderung unterschiedlicher Symptome und Erkrankungen.

 

 

Rationelle Phytotherapie: Standardisiert und nachgewiesen wirksam

Heute sieht Phytotherapie etwas anders aus. In der Schulmedizin muss die Wirksamkeit des pflanzlichen Mittels erst nachgewiesen werden, bevor es als Arzneimittel zugelassen wird. Bei sehr vielen Pflanzenwirkstoffen konnte die Wirkung durch klinische Studien bestätigt werden.

Bei einigen Pflanzen fand man sogar ganz neue Einsatzgebiete, konnte die Dosis und Anwendung optimieren oder fand in Studien heraus, welche Pflanzenteile die beste Wirkung haben.

Inzwischen gilt die Phytotherapie als das Bindeglied zwischen der alternativen und konventionellen Medizin. Sie nutzt rein pflanzliche Rohstoffe und Extrakte und damit die Kraft der Natur.

Es handelt sich um standardisierte und kontrollierte Medikamente mit gesicherter Wirkung. Viele pflanzliche Arzneimittel gehören heute zum medizinischen Standard bei der Behandlung von Mensch und Tier.

 


Die wichtigsten Unterschiede zwischen pflanzlichen und homöopathischen Mitteln

Die Pflanzenheilkunde nutzt Jahrhunderte altes Wissen. Dieses wurde inzwischen mit den heute verfügbaren Methoden der Medizin überprüft. Die Wirksamkeit pflanzlicher Arzneimittel zur Behandlung einer Krankheit kann man also wissenschaftlich nachweisen.

Die Homöopathie hingegen ist mit wissenschaftlichen Methoden nicht überprüfbar, da sie sich ganz anders definiert. Ein gutes Beispiel ist die sogenannte Dosis-Wirkungsbeziehung.

Ein Wirkstoff, egal ob chemisch oder in Form einer Heilpflanze, wirkt laut Schulmedizin umso stärker und hat mehr Nebenwirkungen, je mehr man davon einnimmt. Die Homöopathie geht vom Gegenteil aus: Je verdünnter die Ausgangssubstanz, desto stärker soll sie wirken.

Bei der Anwendung pflanzlicher Mittel weiss man, dass bestimmte Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Alkaloide, Pflanzenfarbstoffe oder Bitterstoffe gegen bestimmte Krankheiten wirken oder das Immunsystem stärken.

Gut erforschte pflanzliche Arzneimittel sind heutzutage eine gute Alternative zu chemischen Wirkstoffen und haben meistens ein geringeres Nebenwirkungspotential.

Für homöopathische Mittel gibt es bis heute keinen Nachweis oder eine naturwissenschaftliche Begründung der Wirksamkeit. Da Homöopathika aber auch keine Nebenwirkungen haben, spricht nichts gegen die Einnahme.

Selbst wenn die Kritiker Recht haben und „nur“ der Placebo-Effekt wirken sollte, ist dieser unter Umständen sehr hilfreich zur Anregung der Selbstheilung.

Eines ist jedoch immer zu beachten: Stärker werdende oder länger andauernde Beschwerden sollten Sie immer mit einem Arzt oder Apotheker besprechen und nicht selbst mit schulmedizinischen oder homöopathischen Mitteln behandeln.

 

 

 

Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden. (Similia similibus curentur).

Dieses therapeutische Prinzip ist seit der Antike schon von Aristoteles überliefert bekannt.

Doch erst Samuel Hahnemann (1755 - 1843) hat als erster dieses Heilungsprinzip systematisch beobachtet, erforscht, angewandt und 1810 seine Erkenntnisse und die Gesetzmäßigkeiten im "Organon der rationellen Heilkunde" veröffentlicht.

Diese Therapieform wird weltweit angewendet, so z. B. in Deutschland von homöopathisch praktizierenden Ärzten und Heilpraktikern.

Sie wird sowohl als Einzelmittelhomöopathie als auch als Komplexmittelhomöopathie (oft auch in Kombination mit anderen Therapien) praktiziert.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Natürlich stehen Ihre Ziele, Wünsche und Erfahrungen im Vordergrund unserer gemeinsamen Arbeit.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

Einige Leserinnen und Leser haben kein Paypal - Selbstverständlich dürfen Sie auch überweisen:

Empfänger: Arndt Werner Leonards

Bankverbindung:

Sparda-Bank West eG

Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

Geben Sie als Verwendungszweck bitte "Spende" an .

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie mit meiner Leistung zufrieden sind, freue ich mich über einen Bewertungseintrag bei Google über mich und dem Naturmedizin-Lexikon das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die "SANFTE MEDIZIN" von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis in Düren. 

 

Kostenlose naturheilkundliche Hilfe und therapeutische Beratungen für Menschen in finanzieller Not.

 

Kostenübersicht für Selbstzahler - Gern berate ich Sie kostenlos und unverbindlich!

 

 

KONTAKT HIER MIT MIR JETZT AUFNEHMEN - Online-Kontaktformular für Terminvereinbarungen, Anmerkungen und Fragen in der Naturheilpraxis Düren von Arndt Leonards