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P

Pagal-Ka-Dawa ***
Panamaholz
Papaya ***
Pappel ***
Pappelrose ***
Paprika *
Parakresse ****
Passionsblume ***
Pastinak
Paternosterbohne ***
Paternostererbse ***
Pechtanne ***
Pelargonie ***
Peperoni ***
Perlkraut ****
Perubalsam
Pestwurz ***
Petersilie ***
Pfaffenhütchen ****
Pfaffenkraut ****
Pfaffenpint ****
Pfeffer *

Pfefferminze (Mentha piperita)

Pfefferminze (Mentha × Piperita) - Heilkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards


Die positive Wirkung von aromatisch-frischer Pfefferminze auf die Gesundheit

Pfefferminze ist eine robuste Heil- und Gewürzpflanze, die unkompliziert in nahezu jedem Garten gedeihen kann. Ihre Blätter sind wegen ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit sehr beliebt, werden aber auch dank der Aromastoffe für diverse Erfrischungsgetränke verwendet.
Anbau und Verwendung der Heil- und Gewürzpflanze

Pfefferminze gehört zur Familie der Lippenblütler und wird als Heil- und Gewürzpflanze genutzt. Ihren Namen verdient sich die Pflanze durch ihren schärferen Geschmack. Im Vergleich zu anderen Arten der Minzen-Gattung ist in der Pfefferminze nämlich mehr Menthol und gleichzeitig weniger Carvon enthalten. Die Pflanze wurde im 17. Jahrhundert in England zufällig als eine Kreuzung von Bach- und Kreuzminze entdeckt. Die Pfefferminze wird bis zu 90 Zentimeter hoch. An ihren vierkantigen Stängeln befinden sich die Blätter, die beim Zerreiben einen aromatischen Duft verströmen. Die Heil- und Gewürzpflanze ist äußerst robust und wächst unkompliziert in vielen Gärten. Am besten gedeiht sie auf lockerer, humusreicher und kalkhaltiger Erde an einem Plätzchen im Halbschatten.

 

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Familie: Lippenblütler
Name: Mentha piperita
Populärname: Minze
Gießen: Feucht halten
Düngung: Bei Humusboden keine Düngung nötig
Standort: Draußen
Lichtbedarf: Halbschattig
Herkunft: Europa
Saison: Frühsommer vor der Blüte
Empfehlung: Erfrischungsgetränke, wie Cocktails oder Kräutertees

Außerdem sollte die Minze regelmäßig gegossen werden, da sie sonst schnell von schädlichen Erdflöhen befallen wird. Die Pfefferminze blüht im Sommer von Juni bis August und sollte jeweils einmal vor und nach der Blütezeit geerntet werden. Fühlt sie sich heimisch, kommt die Minze jedes Jahr wieder. Am bekanntesten ist die Pfefferminze wohl als Kräutertee. Dafür werden ausschließlich die Blätter der Pflanze verwendet. Aufgrund der besonderen Heilwirkung empfiehlt man Pfefferminztees vor allem bei Erkältungen und Verdauungsbeschwerden. Da die Minze außerdem eine beruhigende Wirkung besitzt, ist sie auch sehr häufig in Tees zur Entspannung und Schlafförderung zu finden. Das ätherische Pfefferminzöl, das aus den Blättern gewonnen wird, ist zudem ein bewährtes Hausmittel bei Kopfschmerzen und Migräne. Daneben verwendet man Pfefferminze zur Aromatisierung von Bonbons, Kaugummis, Schokolade oder auch von Eis sowie für leckere sommerliche Cocktails und weitere alkoholische Getränke.


Pfeilkresse ****
Pfeilwurz
Pfennigkraut
Pferdekastanie ****
Pferdeminze ****
Pfingstrose *
Pflaume ***
Pflugsterz ****
Piment *
Pimpinelle *
Pisidiabaum
Pisspöttken ****
Pissranken ****
Podagrakraut ****
Podophyllum
Polizisten-Helm ***
Poleiminze ***
Pomeranzen
Portulak ****
Potschen ***
Preiselbeere ****
Prickelknöpfe ****
Prunelle ***
Pumperhosen ****
Punica (Granatapfel) *****
Purgierbeere ****
Purgierkreuzdorn ***
Purgierlein
Purpurblauer Steinsame ***
Purpur-Bocksbart (Haferwurz) ****

 

 

Kräuter Lexikon Q

 

Quecke
Qekholder ****
Quell-Ehrenpreis ***
Quendel ****

 

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Quebracho
Questenkraut ****
Qing-Guo ***
Quitte *****

 

 

Kräuter Lexikon R

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Rabassamin ***
Rade ****
Rainbadkraut ****
Rainfarn ***
Rainkohl *
Rang Jued ****
Ratanhia
Raukarde ****
Raukensenf ***
Rauschbeere
Raute ***
Rauwolfia ***
Rechbeere ****
Reckholder ****
Regenblume ***
Regentropfen ****
Regenwurzel ****
Reiherkraut
Reis
Reiterkappe ****
Remi ****
Resede **
Reselbeere ***
Rettich ***
Rezept des Großen Schwedenbitter
Rhabarber *
Rhododendron
Richardskraut ****
Riechnessel ****
Riesenbalsam ****
Riesenfenchel (Link Rutenkraut) ***
Ringelblume ****
Ringelblume, Acker- ****
Rippenfarn ****
Rispenhirse ****
Rippenkraut ***
Rittersporn
Rizinus ****
Robinie ****
Rockenblume ****
Rockenbolle ***
Römische Kamille ****
Römische Kamille (Mutterkraut) ****
Römischer Fenchel **
Römischer Kümmel ****
Römischer Salbei ****
Rohrkolben, breitblättriger ****
Romerei ****
Ronechrut ****
Rooibos **


Rose

Rosen (Rosa) Rosengewächse (Rosaceae) (Rosales) - Heilpflanzen-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Die Rose ist die unangefochtene Blume der Liebe.

Sie wächst in nahezu jedem Garten und spielt in jedem Blumengeschäft eine Hauptrolle.

Im Orient werden Süssspeisen mit den duftenden Blättern der Rose aromatisiert und auch in der Kosmetik wird sie gerne verwendet.

Dass die Rose auch eine Heilpflanze ist, ist jedoch kaum bekannt.

Sie kann gegen Heuschnupfen helfen und auch gegen leichte Herzbeschwerden kann man sie verwenden. Ausserdem lindert sie Frauenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend,
blutreinigend,
blutstillend,
nervenstärkend,
Anwendungsbereiche:
Augenschmerzen
Durchfall
Gebärmutterschmerzen
Gelbsucht
Gesichtsrose
Herzbeschwerden
Heuschnupfen
Kopfschmerzen
Leberschwäche
Leichte Verbrennungen
Lungenschwäche
Melancholie
Mundentzündungen
Ohnmacht
Ohrenschmerzen
Schwer heilende Wunden
Schwindel
Verstopfung
Wechseljahrsbeschwerden
Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Rosa centifolia, Rosa gallica
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rose
volkstümliche Namen: Centifolie, Bischofsrose, Fleischrose, Gartenrose, hundertblättrige Rose, Jungfernrose, Kaiserrose, Knopfrose, Moosrose, Pomponrose, Trianonrose, Vielblättrige Rose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine,
Sammelzeit: Juni bis August


Anwendung
Rosentee
Die Rosenblüten kann man für Rosentee benutzen.

Dazu bereitet man einen Aufguss mit einem TL getrockneten Rosenblüten pro Tasse Wasser. Diesen Tee lässt man fünf bis zehn Minuten ziehen. Er wird dann rosa und schmeckt leicht adstringierend.

Man kann den Rosentee mit Honig süssen.

Rosentee hilft bei der Blutreinigung und zur Stärkung von Herz und Nerven.

Auch gegen Kopfschmerzen und Schwindel kann man Rosentee trinken.

Bei zu starker Periodenblutung kann der Rosentee lindernd wirken.
Rosentee äusserlich
Rosentee kann man in Form von Umschlägen, Waschungen oder für Teilbäder gegen hartnäckige Wunden und leichte Verbrennungen verwenden.

Als Mundspülung hilft Rosentee gegen Mundentzündung und Zahnfleischentzündung.

Auch in Salben und Cremes wirkt die Rose sehr hautfreundlich.

 

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Siehe:

Salbenküche: Rosen-Tagescreme
Salbenküche: Rosen-Lotion

Rosenwein
Mit Weisswein und Rosenblütenblättern kann man eine Abkochung zubereiten.

Dieser Rosenwein hilft gegen Erschöpfung und Gebärmutterschmerzen.

Wenn man den Mund mit Rosenwein ausspült lindert er Zahnschmerzen und Mundschleimhautentzündungen. (Bei Karies muss man natürlich zum Zahnarzt gehen)

Man kann den Rosenwein auch als Umschlag auf Stirn und Kopf legen, um Kopfschmerzen zu behandeln.
Frische Blütenblätter
Die frischen Blütenblätter kann man zur Linderung von Gesichtsrose (Erysipel) aufs Gesicht legen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Rose ist sehr kostbar, weil man extrem viele Blüten braucht, um es herzustellen.

Als Bestandteil von Salben und Cremes ist es nicht nur ein Wohlgeruch, sondern hat auch pflegende und lindernde Wirkung.

Rosenöl wirkt entspannend und fördert die Sinnlichkeit.
Geschichtliches
Ihren für uns wichtigsten Ursprung hat die Rose in Persien, wo eine Vielzahl von Rosenarten wächst. Allerdings wachsen auch in vielen anderen Ländern der Nordhalbkugel wilde heimische Rosen, nicht jedoch auf der Südhalbkugel, wo alle Rosen eingeführt wurden.

In den Rocky Mountains hat man sogar Rosenblätter-Fossilien gefunden, die etwa 35 Millionen Jahre alt sind.

Aus China wurde von Konfuzius schon etwa 500 Jahre v. Chr. von Rosenkulturen berichtet, die in königlichen Gärten angepflanzt wurden.

Über Kleinasien wurde die Rose von Persien aus nach und nach erst in den Mittelmeerraum und später von den Römern auch nach Mitteleuropa gebracht.

Im antiken Griechenland und in Rom war die Rose sowohl wegen ihres Duftes als auch wegen ihrer Heilwirkung sehr beliebt.

Karl der Grosse verpflichtete 794 jedes Landgut zum Anbau von Rosen, neben vielen anderen Heil- und Nutzpflanzen. Dadurch wurde die Rose in Mitteleuropa zum festen Bestandteil der Gärten.

Die Rose ist voller Symbolik. So steht sie beispielsweise für die Verschwiegenheit, aber auch für die Liebe, für die Frau, die Weisheit und für die Arbeiterbewegung.
Pflanzenbeschreibung
Die Rose kommt ursprünglich vor allem aus Persien, wo es auch heute noch die meisten Rosenarten gibt. In Gärten ist die Rose inzwischen fast auf der ganzen Welt verbreitet und manche Rosenarten wachsen sogar wild.

Es gibt hunderte von Rosenarten, in verschiedensten Formen und Farben.

Traditionelle Rosenarten sind die Centifolien-Rosen und die Essigrosen. Die Centifolien-Rosen haben ihren Namen von den hunderten von Blütenblättern (lat: centi = hundert, folia = Blätter), die ihre Blüten füllen. Hundert Blütenblätter sind natürlich übertrieben, aber die Blüten dieser Rosenart, und der meisten anderen gefüllten Zierrosen, haben in der Tat sehr viele Blütenblätter, denn ein Grossteil der Staubblätter sind zu Blütenblättern verwandelt worden.

Rosen können kniehoch sein, oder kleine Büsche oder sogar viele Meter hohe Kletterpflanzen. Der Wuchsform der Rosen sind kaum Grenzen gesetzt.

Die meisten Rosen haben Stacheln, die auch sehr unterschiedlich beschaffen sein können.

Die Blätter der Rosen sind meistens glänzend und mit stacheligem Rand.

Die duftenden Blüten sind der heilkräftige Teil der Rosen. Man kann fast alle Rosenblüten für Heilzwecke einsetzen, Hauptsache sie duften. Ausserdem ist es wichtig, dass sie leicht zusammenziehend schmecken, das ist vor allem bei roten Rosen der Fall.

Aus einmalblühenden Rosenblüten entwickeln sich bis zum Herbst rote Hagebutten, die sehr vitaminreich sind.
Sammeltipps
Die Blütenblätter der Rose werden gesammelt, wenn sie gerade frisch aufgeblüht sind.

Dann werden sie im Schatten zügig getrocknet.

Man kann auch die Knospen der Rosenblüten ernten und trocknen.


Roseneibisch ***
Rosen-Lorbeer ***
Rosen-Weiderich ****
Rosenwurz ****


Rosmarin

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) Familie der Lippenblütler - Heilkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut.

Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle.

Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum.

Gartenbesitzer sollten auf ihn nicht verzichten, denn er ist nicht nur eine Zierde des Stein- oder Kräutergartens sondern auch eine ganze Naturheilapotheke in einer Pflanze vereint.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend,
anregend,
antibakteriell,
entspannend,
entzündungshemmend,
krampflösend,
pilztötend,
schmerzstillend,
tonisierend,
Menstruations fördernd,
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit
Atembeschwerden
Blähungen
Durchfall
Ekzem
Erschöpfungszustände
Gicht
Haarausfall
Herzschwäche
Hämorrhoiden
Ischias
Kopfschmerzen
Magenschwäche
Migräne
Nervenentzündung
Nervöse Unruhe
Neuralgien
Niedriger Blutdruck
Rheuma
Schwäche
Verdauungsstörungen
Wechseljahrsbeschwerden
hartnäckige Hautausschläge
nervöse Herzbeschwerden
nervöse Kreislaufbeschwerden
schwache Menstruation
wissenschaftlicher Name: Rosmarinus officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Rosemary
volkstümliche Namen: Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie, Weihrauchkraut
Falsche Schreibweisen: Rosmarien
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine,
Sammelzeit: April / Mai (vor der Blüte)


Anwendung
Am bekanntesten ist der Rosmarin für seine Anwendung in der mediterranen Küche.

Aber er ist auch eine wichtige Heilpflanze mit vielfältigen und starken Heilwirkungen. Normalerweise werden die Blätter des Rosmarins verwendet, aber auch die Blüten enthalten viele Wirkstoffe und können verwendet werden.

Man kann ihn innerlich als Tee, in Teemischungen und als Tinktur anwenden. Das ätherische Öl sollte man nur äusserlich verwenden, weil es sehr stark ist und innerlich eingenommen den Magen reizen könnte.
Kreislaufmittel
Der Rosmarin ist eines der wenigen Kräuter, die niedrigen Blutdruck stärken können. Diese Wirkung gegen niedrigen Blutdruck erfolgt aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf, hoher Blutdruck wird also nicht noch höher.

Auch nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen kann man mit Rosmarin behandeln.
Verdauungssystem
Zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Beseitigung von Blähungen kann man Rosmarin-Tee trinken oder Mahlzeiten damit würzen.
Nervensystem
Zur Stärkung der Nerven ist Rosmarin besonders gut geeignet.

Man kann auch Kopfschmerzen und Migräne damit lindern.

Dazu kann man Rosmarin innerlich einnehmen oder äusserlich anwenden und beispielsweise das verdünnte ätherische Öl auf die Stirn reiben.
Frauenbeschwerden
Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Menstruationskrämpfe lindern.

Auch gegen Wechseljahrsbeschwerden kann Rosmarin helfen.

Achtung!
In der Schwangerschaft sollte man Rosmarin nicht verwenden.
Rosmarin-Wein
Mit Rosmarin-Wein kann man eine stärkende Rosmarin-Kur durchführen.

Dazu setzt man 10 gr Rosmarin-Blätter mit einer Flasche leichtem Weisswein an und lässt den Wein eine Woche ziehen.

Danch Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.
Rosmarin-Tinktur
Rosmarin-Tinktur kann man zur äusserlichen Einreibung verwenden oder verdünnt als Teilbad.

Sie wirkt belebend und kann ausserdem Gelenkschmerzen und Neuralgien lindern.
Rosmarin-Spiritus
Rosmarin-Spiritus kann man genauso anwenden wie Rosmarin-Tinktur.

Für Rosmarin-Spiritus vermischt man 3 ml ätherisches Rosmarin-Öl mit einem Liter 70%igen Weingeist.
Ätherisches Öl
Das ätherische Rosmarin-Öl ist besonders wirksam.

Es ist so stark, dass man es nur äusserlich anwenden sollte, damit es nicht den Magen reizt.

Das ätherische Öl des Rosmarins kann man zur Belebung in der Duftlampe verdampfen.

Man kann es auch in Wasser tropfen und darin baden.

Beispielsweise zum Baden der Unterarme, um sich zu beleben und den Kreislauf anzuregen.

Siehe auch:

Ätherisches Öl: Rosmarin
Salbenküche: Bären-Balsam

In der Küche
Rosmarin ist auch ein wichtiges Gewürz der mediterranen Küche.

Es gibt vielen Gerichten erst das richtige Aroma. Er macht sich sehr gut mit Fleisch, Käse und Gemüse.

Doch darf man den Rosmarin nur sehr sparsam dosieren, denn seine Würzkraft ist enorm. Wenn man zuviel davon nimmt, überdeckt er alle anderen Geschmäcker.
Geschichtliches
Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hoch geschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit.

Der Name "Rosmarin" ist lateinisch und bedeutet "Tau des Meeres".

Zweige des Rosmarins wurden kleinen Kindern in die Wiege gelegt, um sie zu schützen. Bräute wurden mit dem Rosmarin geschmückt und auch Gräbern diente er zum Schmuck. So stand der ganze Lebenslauf im Zeichen des Rosmarins.

Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze.

In mittelalterlichen Kräuterbüchern spielte er eine wichtige Rolle. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äusserlich wurde die Milch gegen Hautkrebs verwendet.

Als "Ungarischer Königinnengeist" oder "Ungarisches Wasser" wurde ätherisches Rosmarin-Öl in Weingeist gelöst zu einem der ersten Parfums. Angeblich verhalf es der gelähmten 72-jährigen Königin von Ungarn zu so grosser Jugend und Schönheit, dass der König von Polen um ihre Hand anhielt.

In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauss verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Der Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch und wurde schon im ersten Jahrhundert nach Christus in Mitteleuropa eingeführt.

Die mehrjährige Pflanze ist nicht ganz winterhart, ausser spezielle Sorten, sodass sie in Mitteleuropa meistens im Kübel gezogen wird. An günstigen Standorten werden Rosmarin-Pflanzen bis zu zwei Meter hoch, normalerweise sind sie aber eher 50 cm gross.

Die schmalen, linearischen Blätter sind immergrün, sie fallen also auch im Winter nicht ab. Diese Blätter wachsen direkt an den Zweigen, sind ziemlich hart und duften stark balsamisch, ähnlich wie Kampfer. Wegen dieses Duftes wurde der Rosmarin manchmal auch als Weihrauch-Ersatz benutzt, was ihm den Namen "Weihrauchkraut" eingebracht hat.

Zwischen März und Mai und manchmal auch im September blüht der Rosmarin mit hellblauen Lippenblüten. Die Blüten sitzen quirlförmig angeordnet in den Blattachseln.
Sammeltipps
Die Blätter sammelt man am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind sie am gehaltvollsten.

Man kann jedoch auch das blühende Kraut oder nur die Blüten sammeln.

Die gesammelten Blätter oder Blüten sollten schnell aber schonend getrocknet werden. Die schonende Trocknung ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht verduften.

Für den Einsatz in der Küche kann man ganzjährig die frischen Triebspitzen von Rosmarin abschneiden. Im Winter sollte man dabei jedoch bescheiden sein, weil die Pflanze erst im Frühling wieder nachwächst.

Anbautipps
Den Rosmarin erhält man als vorgezogene Pflanze oder als Samen.

Die Kultur einer fertige Pflanze ist einfacher als die Aussaat, die nicht immer gelingt.

Wenn man keine winterharte Rosmarin-Sorte hat, sollte man den Rosmarin in Töpfen oder Kübeln anpflanzen.

Er liebt warme, sonnige Standorte.

Im Winter sollte man die Rosmarin-Pflanze an einem kühlen, sonnigen und frostfreien Platz überwintern. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten sind dafür geeignet.


Rosmarinheide
Rossfenchel
Rosshuf ***
Rosskastanie ****
Rosslattich ****
Rossminze ****
Rossrippen ***
Rotbuche **
Rotblauer Steinsame ***
Rote Hundsbeere ****
Roteibe ****
Rote Lichtnelke ****
Roter Holunder ****
Rote Rübe
Rote Schlehen ***
Rotkehlchenbrot ****
Rotklee ***
Rottanne ***
Rotwurz ***
Rübestöckel ****
Ruhrkraut (Wald-) ****
Russischer Klee ****

 

 

Wildpflanzen S

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Saat-Lein ****
Saatwucherblume ****
Sabadille
Sabal
Sadebaum
Säckelchrut ***
Safran
Sagenkraut ****
Salat *


Salbei

Salbei (Salvia Officinalis) Garten-Salbei - Küchensalbei - Heilsalbei - Heilkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Der Salbei gehört zu den Kräutern, die im Mittelmeerraum heimisch sind, bei uns aber auch gut gedeihen. An der richtigen Stelle im Garten gepflanzt wuchert er über mehrere Quadratmeter.

Sein Spezialgebiet ist die zusammenziehende und desinfizierende Wirkung.

Dadurch wirkt er gut bei Halsschmerzen und ist bei Halsentzündungen aller Art die Pflanze der Wahl.

Der Salbei hat ausserdem eine ausgesprochen schweisshemmende Wirkung.

Genauer betrachtet hat der Salbei so vielfältige Heilwirkungen, dass man ihn zu Recht fast als Allheilmittel bezeichnen kann.


Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Halsschmerzen,
Schwitzen,
Heilwirkung:
adstringierend,
antibakteriell,
blutstillend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
krampflösend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit
Blähungen
Bronchitis
Depressionen
Diabetes
Durchfall
Eitrige Geschwüre
Ekzeme
Erkältung
Erysipel
Fussschweiss
Gallenschwäche
Gedächtnisschwäche
Gesichtsrose
Gicht
Gürtelrose
Haarausfall
Hauterkrankungen
Heiserkeit
Hemmt die Milchsekretion
Hitzewallungen
Husten
Insektenstiche
Kehlkopfkatarrh
Keuchhusten
Leberschwäche
Lungenschwäche
Magenbeschwerden
Mandelentzündung
Menstruationsbeschwerden
Mundgeruch
Mundschleimhautentzündungen
Nachtschweiss
Nervenschwäche
Rachenentzündungen
Raucherhusten
Rheuma
Schlecht heilende Wunden
Schmerzhaft geschwollene Brüste
Starkes Schwitzen
Verdauungsschwäche
Verstopfung
Wechseljahrsbeschwerden
Weissfluss
Wunden
Zahnfleischbluten
Zahnfleischentzündungen
Übergewicht
wissenschaftlicher Name: Salvia officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Sage
volkstümliche Namen: Altweiberschmecken, Edelsalbei, Echter Salbei, Garten-Salbei, Gschmackblatteln, Königssalbei, Kreuzsalbei, Muskatellerkraut, Sälvel, Salf, Salfat, Salser, Scharleikraut, Selve, Zaffe, Zuffen, Zupfblatteln
falsche Schreibweisen: Saibei
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, d-Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoff, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink, Vitamine,
Sammelzeit: Mai oder September (vor oder nach der Blüte)

Anwendung
Die bekanntesten Einsatzgebiete des Salbeis beruhen auf seiner schweisshemmenden Wirkung und den Heilkräften gegen Halsschmerzen.

Doch der Salbei kann viel mehr. Man kann ihn gegen fast alle Erkrankungen einsetzen, sagt zumindest der Volksmund.
Innerlich als Tee
Als Tee kann man den Salbei gegen Halsentzündungen aller Art trinken. Er hilft auch gegen Husten, Kehlkopfentzündungen und andere Erkältungserscheinungen.

Siehe:

Rezepte: Salbei-Bonbons

Man kann den Salbeitee auch in Fällen von Keuchhusten und Raucherhusten trinken. Er stärkt die Funktion der Lungen.

Sänger und Sprecher können den Salbeitee gegen Heiserkeit und Kehlkopfentzündung anwenden.

Der Salbeitee hilft auch bei der Verdauung, er stärkt den Magen und regt die Verdauungstätigkeit an. Er fördert den Stoffwechsel und hilft auch dabei Übergewicht abzubauen.

Bei zu starkem Schwitzen hemmt Salbeitee die Schweissbildung. Diese Fähigkeit kann man beispielsweise in der Pubertät nutzen, oder auch während der Wechseljahre, wenn man durch die Hormonumstellung zu Hitzewallungen und Schweissattacken neigt. Auch Nachtschweiss kann man mit Salbeitee lindern.

Siehe auch:

Schwitzen.gesund.org

Da der Salbei östrogenartige Substanzen enthält, hilft er gegen allerlei Wechseljahrsbeschwerden und auch Menstruationsbeschwerden in jüngeren Jahren.

Bei stillenden Müttern bremst Salbeitee die Milchproduktion, was vor allem in der Abstillphase sehr nützlich sein kann und Milchstau verhindern hilft.

Zusammen mit Schafgarbe und Birkenblättern kann man Salbeitee bei Diabetes trinken. Man kann damit zwar keine schweren Fälle heilen, aber man kann die sonstige Behandlung und Diät unterstützen.

Äusserlich als Tee
Den Salbei kann man äusserlich als Waschung, für Spülungen und für Bäder anwenden.

Er hilft in dieser Form gegen schlecht heilende Wunden, Ekzeme und Geschwüre. Die Wirkung von Insektenstichen kann gemildert werden.

Auch die Schwitzneigung kann man durch Salbeiwaschungen oder Bäder bremsen, beispielsweise bei Fussschweiss.

Spülungen mit Salbeitee helfen gegen Weissfluss.

Gegen Entzündungen der Mundschleimhaut und Zahnfleischentzündungen kann man den Mund mit Salbeitee ausspülen.
Ätherisches Öl - innerlich
Das ätherische Öl des Salbeis kann in niedriger Dosis innerlich eingenommen werden, wenn man über hochqualitatives Salbeiöl verfügt.

Es wirkt kräftigend, appetitanregend und krampflösend.

Bakterien werden abgetötet und Entzündungen gebremst.

Auch als ätherisches Öl hemmt der Salbei die übermässige Schweissbildung.

Gegen Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Salbeiöl inhalieren.
Ätherisches Öl - äusserlich
Äusserlich wirkt das ätherische Salbeiöl bei verdünnter Anwendung wundheilend und adstringierend.

Es lindert rheumatische Schmerzen.

Bei Youtube anschauen

Seite zum Salbei-Tinktur-Video mit Transscript
Siehe auch:

Ätherisches Öl: Salbei
Salbenküche: Bären-Balsam
Rezepte: Brust-Öl
Salbenküche: Brust-Lanolin-Creme
Salbenküche: Brust-Tegomuls-Creme
Salbenküche: Salbei-Deo Zitrone
Salbenküche: Salbei-Deo Natron

Achtung!
Das ätherische Salbeiöl kann bei entsprechend empfindlichen Menschen epileptische Anfälle auslösen!

Andere Anwendungen
Gekaute Salbeiblätter helfen gegen Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch.

Wenn keine Zahnpasta verfügbar ist, kann man durch Salbeikauen auch die Zähne reinigen.

Pflanzenbeschreibung
Der Salbei kommt ursprünglich aus Gebirgen in Südeuropa. Er gedeiht jedoch auch in warmen Gegenden Mitteleuropas sehr gut.

Er ist ein ausdauernder Halbstrauch, dessen untere Stengel verholzen.

Die länglichen, schmalen Blätter stehen gegenständig und sind weich und filzig. Im Frühling sind die Blätter graugrün, im Herbst bis zum Frühjahr sind sie eher silbrig.

Ab Mitte Mai oder Juni blüht der Salbei. An den Spitzen der Stengel stehen die hellvioletten Lippenblüten in Quirlen. Meistens gruppieren sich sechs bis zehn Blüten zu einem Quirl.

Der Geruch des Salbeis ist herb und kampferartig. Der Geschmack ist leicht bitter, adstringierend und auch kampferartig.


Salbeigamander
Salomonssiegel *
Samtblümlein ***
Samtpappel ***
Sandblümel ***
Sanddorn ***
Sandelholz
Sandrak
Sandsegge
Sandwegerich ****
Sanikel
Sanikula ***
Santakraut
Sarazenenkorn ****
Sarsaparille
Sassafras
Sauauge ****
Sauerampfer *
Saudistel ***
Sauerdorn ***
Saukesten ****
Saukraut ****
Sauwurz ***
Schafzunge ****
Schachtelhalm ***

 


Schafgarbe

Schafgarbe (Achillea Millefolium) Familie: Korbblütler (Asteraceae) - Heilkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Die Schafgarbe ist eine beliebte klassische Heilpflanze, die für die Verdauungsorgane und Frauenleiden eingesetzt werden kann.

Äußerlich kann sie ähnlich wie die Kamille verwendet werden.

Sie wächst auf Wiesen und an Wegrändern und ist mir schon aus der frühen Kindheit bekannt, weil ihre Stengel so zäh sind, und sie deshalb schlecht für kindliche Blumensträuße geeignet ist.

 

Schafgarbe für den Tee

Schafgarbentee bei Verdauungsbeschwerden

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Frauenkrankheiten,
Heilwirkung:
antibakteriell,
antibiotisch,
appetitanregend,
blutreinigend,
blutstillend,
desinfizierend,
entzündungshemmend,
gefässtonisierend,
krampflösend,
wundheilend,
Anwendungsbereiche:
Afterjucken
Akne
Angina Pectoris (unterstützend)
Appetitlosigkeit
Aufgesprungene Hände
Augenringe
Bluthochdruck
Blutungen
Blähungen
Diabetes
Durchblutungsstörungen
Durchfall
Ekzeme
Erkältung
Erysipel
Gallenkoliken
Gastritis

 

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Geschwüre
Gesichtsrose
Gicht
Gürtelrose
Herzschwäche
Hämorrhoiden
Kopfschmerzen
Krampfadern
Kreislaufschwäche
Menstruationsbeschwerden
Neuralgien
Nierenschwäche
Östrogen-Dominanz
Pfortaderstauungen
Rheuma
Schaufenster-Krankheit
Schnupfen
Schuppenflechte
Sonnenbrand
Verdauungsschwäche
Verstopfung
Wechseljahrsbeschwerden
Weissfluss
Wunde Brustwarzen beim Stillen
Wundheilung
wissenschaftlicher Name: Achillea millefolium
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Yarrow
volkstümlicher Name: Augenbraue der Venus (Supercilium Veneris), Bauchwehkraut, Blutkraut, Blutstillkraut, Frauenkraut, Frauendank, Gotteshand, Grillengras, Katzenkraut, Margaretenkraut, Katzenschwanz, Lämmerzunge, Schafrippen, Schafzunge, Tausendblatt, Teekraut.
Falsche Schreibweisen: Scharfgarbe, Schafsgarbe, Schafsgabe
Verwendete Pflanzenteile: das ganze blühende Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, antibiotische Substanzen
Sammelzeit: Hochsommer


Anwendung
Schafgarbe Schafgarbe kann man als Tee oder Tinktur anwenden. In diesen Zubereitungsformen eignet sie sich für die innere und äusserliche Anwendung.

Siehe auch:

Schafgarben-Tinktur bei Tinkturen-selbstgemacht.de

Auch in vielen Mischtees ist die Schafgarbe zu finden, vor allem in Frauentees.

Siehe:

Teemischung: Frauen-Tee
Teemischung: Figur-Tee
Teemischung: Menstruationsfördernder Tee

Besonders hervorzuheben ist auch die Fähigkeit der Schafgarbe bei den Venen den Rückfluss des Blutes zum Herzen zu fördern. Dadurch wird der Kreislauf verbessert und venöse Beschwerden wie Krampfadern, dicke geschwollene Füsse, Durchblutungsstörungen des Herzens und die Schaufenster-Krankheit werden positiv beeinflusst.

Siehe auch:
Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem Partnerprojekt

Schafgarbe
Frisch gepresster Saft
Besonders wertvoll ist der frisch gepresste Schafgarben-Saft. Er muss aber sehr frisch sein und darf auf keinen Fall schon gären.

Diesen Saft kann man einnehmen; 3 mal täglich einen Teelöffel in einem Glas Wasser verdünnt.


Äusserlich als Tee
Äusserlich kann man die Schafgarbe als Bäder, für Waschungen oder Kompressen verwenden.

In Vollbädern eignet sich Schafgarbentee beispielsweise gegen Neuralgien. Auch gegen Geschwüre, schlecht heilende Wunden und Schuppenflechte eignet sich die äusserliche Anwendung.

Traditionell wurde Schafgarbe bei Verletzungen, die durch Eisen hervorgerufen eingesetzt, beispielsweise bei Schnitten durch Messer.

Schafgarbe
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Schafgarbe ist sehr kostspielig, aber eine wertvolle Rarität.

Verdünnt kann man es einsetzen für Massagen, Kompressen, Sitzbäder, Fussbäder und in der Duftlampe.

Verdünnt auf Stirn und Nacken gerieben, hilft es beispielsweise gegen Kopfschmerzen, aber auch gegen viele andere der oben aufgelisteten Einsatzzwecke.
Schafgarbe in Cremes
Aufgrund ihrer hautheilenden Wirkung eignet sich die Schafgarbe auch sehr für Cremes und Salben.

Salbenküche: Schafgarben-Zink-Creme
Salbenküche: Schafgarben Wintercreme
Salbenküche: Schafgarben Tagescreme
Rezepte: Brust-Öl
Salbenküche: Brust-Lanolin-Creme
Salbenküche: Brust-Tegomuls-Creme

Achtung!

Bei den schweren Erkrankungen, bei beispielsweise Angina Pectoris oder Blutungen darf man die Schafgarbe natürlich nur unterstützend einsetzen. Die sonstige Behandlung bleibt dem Arzt überlassen.

Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergieneigung können von der Schafgarbe eine Wiesendermatitis bekommen. In diesem Fall sollte man den Hautkontakt mit der Schafgarbe meiden.

Pflanzenbeschreibung
Schafgarbe In ganz Europa ist die Schafgarbe heimisch, bis hoch zum Polarkreis. Sie bevorzugt sonnige, trockene Standorte auf Wiesen, Weiden und Wegrändern.

Die Schafgarbe ist eine mehrjährige, ausdauernde Pflanze, d.h. ein Teil der Blätter bleibt sogar im Winter oberhalb der Erdoberfläche.

Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae).

Im Frühling treibt der Wurzelstock eine Rosette aus fiederigen Blätter aus. Später wächst ein Stengel, auf dem sich die Blüten bilden. Der Stengel ist zäh und innen markhaltig.

Die Blüten bilden eine Scheindolde. Sie sind klein, weiss und manchmal sogar leicht rosa.
Anbautipps
Schafgarbe Der Gartenanbau der so häufig wild anzutreffenden Schafgarbe ist schwieriger als man denkt.

Die Schafgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein.

Wenn man Samen der Schafgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Die Samen sind nur ein Jahr lang keimfähig, daher sollte man sie zügig verwenden.

Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen.

Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Da sie relativ spät austreibt, wird sie aber manchmal vorher vom Unkraut überwuchert.

Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.
Sammeltipps
Schafgarbe In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa eine Handbreit über dem Boden ab.

Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort.

Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.
Siehe auch


Schafhechel ****
Scharbockskraut ****
Scharfkraut ****
Scharlachbeere ***
Scharlach-Indianernessel ****
Scharleikraut ***
Schaumkraut, bitteres ***
Scheinakazie ****
Scheißblattln ****
Schierling ***
Schillerlilie ****
Schinkenkraut ***
Schisandra ****
Schlafbeere (Ashwagandha) *****
Schlafmohn ****
Schlafmützchen ****
Schlangenbeere ****
Schlangenknoblauch ***
Schlangenknöterich *
Schlangenkraut ****
Schlangenwurzel (Rauwolfia) ***
Schlangenwurzel (Traubensilberkerze) ****
Schlanke Karde ****
Schleifenblume
Schlehdorn ***
Schlottenzwiebel ****
Schlüsselblume ****
Schmalblättriges Wollgras ****
Schmeckerts ***
Schmerwurz ***
Schnalle ***
Schneeglöckchen ***
Schneerose ****
Schneiderbeutel ***
Schnittlauch ***
Schöllkraut ****
Schulblume ****
Schuttbingel ****
Schwalbenblume ***
Schwalbenkraut ****
Schwalbenwurz
Schwarze Eberesche (Aronia) ***
Schwarze Königskerze ****
Schwarze Malve ***
Schwarzerle
Schwarzer Germer **
Schwarzer Nachtschatten ***
Schwarzer Senf ****
Schwarzholder *****
Schwarzkümmel ****
Schwarznessel
Schwarztanne ***
Schwarztee
Schwertlilie
Seerose ***
Seetang ***
Seidelbast ****
Seidelbeere ****
Seifenkraut ***
Sellerie
Senega
Senf *
Senf (Schwarzer) ****
Senf (Weisser) ****
Sennes
Sesam
Shang Lu ****
Sichelblume ****
Silberdistel ****
Silberhahnenfuss ****
Silberkerze ****
Silberkraut (Gänsefingerkraut) ****
Silberkraut (Gundermann) *****
Silberregen ****
Silk ***
Simarouba
Sinau ****
Singrün ***
Sintau (Tausendgüldenkraut) ****
Skabiose, Acker- *
Skabiose, Tauben- ****
Skammonium asiatisch
Skammonium mexikanisch
Sojabohne ***
Soldatenpetersilie *****
Soldatenwurzel *****
Sommereiche ***
Sommerklee ****
Sommerlinde ***
Sonnenblume *
Sonnengold ****
Sonnenhut ****
Sonnenröschen ****
Sonnentau ****
Sonnenwende ****
Spanischer Salbei ****
Spargel ***
Spargelsalat ****
Spierstaude ***
Spinnenkraut ****
Spissdorn ***
Spiesskraut ***
Spindelstrauch ****
Spirulina **
Spitzwegerich ***
Springkraut ***
Springwurz ***
Spritzgurke
Stadt-Benedikte ***
Stahlkraut ****
Stechapfel ****
Stechender Hohlzahn ****
Stechmyrte ****
Stechpalme ***
Steinklee ***
Steinnelke ****
Steinsame, Purpurblauer ***
Stephanskraut ****


Sternanis

Sternanis - Wildkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Der Sternanis ist ein beliebtes Gewürz in der chinesischen Küche und auch Bestandteil des bekannten Fünf-Gewürze-Pulvers. Auch aus der indischen sowie der pakistanischen und der persischen Küche ist der Sternanis nicht wegzudenken.

Zusätzlich zu seiner großen Bedeutung in der asiatischen Küche hat der Sternanis auch heilende Wirkung und wird deshalb in der Volksmedizin sehr geschätzt. Er hilft bei Verdauungsproblemen, wirkt antibakteriell und wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.

Der im Sternanis enthaltene Wirkstoff Shikimisäure ist Ausgangsstoff für die Herstellung des Grippemittels Tamiflu®.
Sternanis – Artikelübersicht:

Synonyme
Heilwirkung und Anwendungsgebiete
Dosierung
Warnhinweise

Der (Echte) Sternanis ist ein immergrüner Baum, der in China und Vietnam heimisch ist. Er kann eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen. Zwischen März und Mai erscheinen seine gelben Blüten, aus denen im Oktober die typischen sternförmigen Samen wachsen.

Sein Geschmack und Duft ist dem des Anis (Pimpinella anisum) ähnlich. Dies und seine Form geben ihm auch seinen deutschen Namen.
Kenndaten

Wissenschaftlicher Name: Illicium verum
Familie: Sternanisgewächse (Schisandraceae)
Wuchshöhe: bis zu 20 m
Farbe der Blüten: Gelb oder Rot
Sammelzeit: Oktober
Vorkommen: China und Vietnam
Standorte: sonnig bis halbschattig; sandige, saure Böden
verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen

Synonyme

Badian, Chinaanis, Chinesischer Sternanis (chinesisch: Ba Jiao Hui Xian)
Wirksame Inhaltsstoffe

Anisol, ätherische Öle und deren Bestandteile (Anethol, Camphen, Carvon, Cineol, Foeniculin, Limonen, Linalool, Safrol), Gerbsäure, Flavonoide (Rutin), Saponine, Shikimisäure, Terpene

Heilwirkung und Anwendungsgebiete

Der Sternanis wirkt anregend, antibakteriell, entspannend, harntreibend, magenstärkend sowie schleimlösend und findet auf folgenden Gebieten Anwendung:

Blähungen
Bronchitis
Darmkrämpfe
Hexenschuss
Ischias
Magenkrämpfe
Mandelentzündung
Mundgeruch
Nervenschmerzen
Zahnschmerzen

Dosierung und Anwendung

Der Sternanis wird vorwiegend als Gewürz eingesetzt und kann in dieser Form bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen helfen. Aus den Samen des Sternanis kann man auch einen Tee zubereiten, der ebenfalls die Verdauung anregt und darüber hinaus bei Atemwegserkrankungen hilft.

1 TL frisch zerstoßenen Samen mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen.

Warnhinweise

Das ätherische Öl nicht unverdünnt einnehmen, da bereits geringe Mengen Erbrechen, Übelkeit, Krampfanfälle und Lungenödeme hervorrufen können.
Das ätherische Öl nicht äußerlich anwenden!

Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem japanischen Sternanis, der im Aussehen und Geruch dem Echten Sternanis ähnlich ist. Der japanische Sternanis ist giftig und kann Auslöser von Leber-, Nieren- und Blasenschäden sein.

 


Sternenkraut ***
Sternleberkraut ****
Stern von Bethlehem **
Stevia *
Stichkraut ****
Stickwurz ****
Stiefmütterchen, Wildes ***
Stieleiche ***
Stinkasant *
Stinkbaum ****
Stinkende Nieswurz ***
Stinkender Salbei ****
Stinkerich ****
Strahlenlose Kamille ***
Stoanneidkraut ****
Stockrose ***
Stolzer Heinrich ***
Stopfarsch ****
Storchenschnabel ***
Strähl ****
Strand-Männertreu
Studentenblume ****
Sturmhut ****
Styrax
Süssdolde
Süssholz ****
Süsskraut, Aztekisches ****
Sumpf-Blutauge ****
Sumpfdotterblume ***
Sumpfheide ****
Sumpf-Herzblatt ****
Sumpfklee ****
Sumpfporst
Strophanthus
Szechuanpfeffer ****

 

 

Heilpflanzen T

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Tabak
Tabakkraut ***
Täschelkraut ***
Tallilie ****
Tamarinde
Tanne
Tannenklee ****
Tannkraut ***
Tater ****
Taubecherl ****
Taubenkraut ****
Taubenkropf-Leimkraut ****
Tausendblatt ****
Tausendgüldenkraut ****
Tauben-Skabiose ****
Taubnessel ***
Tausendschön ***
Taxbaum ****
Teebaum ***
Teekraut ****
Teeminze ***
Teichrose ***
Teufelsabbiss
Teufelsauge (Adonisröschen) *****
Teufelsauge (Einbeere) ****
Teufelsbart ***
Teufelsbeere ****
Teufelsbrot ****
Teufelsdreck *
Teufelsflucht *****
Teufelskirsch ***
Teufelsklatten ****
Teufelskralle ***
Teufelsmilchkraut ****
Teufelsrübe ****
Teufelszwirn (Goji) ****
Thuja ***

 

Thymian

Echter Thymian (Thymus Vulgaris) Römischer Quendel - Kuttelkraut - Gartenthymian - Heilkräuter-Lexikon Naturheilpraxis Düren Arndt Leonards

Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze im Bereich Husten und Desinfektion.

Die ausdauernde Pflanze wächst Jahr für Jahr tapfer im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer läßt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten.

Die kleinen Blätter lassen sich ziemlich leicht vom holzigen Stengel rebeln und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Povencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen.

Als Heilpflanze ist der Thymian der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo der Thymian nicht helfen könnte. Seine grösste Stärke liegt jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend,
antibakteriell,
antibiotisch,
beruhigend,
blutstillend,
desinfizierend,
eisprungfördernd,
entzündungshemmend,
geburtserleichternd,
krampflösend,
menstruationsfördernd,
pilztötend,
schleimlösend,
schmerzstillend,
schweisstreibend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche:
Atemwege
Asthma
Bronchitis
Erkältung
Halsentzündung
Heiserkeit
Husten
Kehlkopfkatarrh
Keuchhusten
Krampfhusten
Luftröhrenkatarrh
Reizhusten
Zahnfleischentzündung
Verdauungssystem
Blähungen
Durchfall
Leberschwäche
Magenbeschwerden
Mundgeruch
Sodbrennen
Verdauungsschwäche
Stoffwechsel
Gicht
Rheuma
Harnapparat
Blasenentzündung
Blasenschwäche
Nierenentzündung
Frauenheilkunde
Menstruationsstörungen
Periodenkrämpfe
Unterleibskrankheiten
Wechseljahrsbeschwerden

 

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Nervensystem
Alpträume
Epilepsie
Kater
Nervenschwäche
Schlaflosigkeit
Bewegungsapparat
Gelenkschmerzen
Quetschungen
Verrenkungen
Verstauchungen
Haut
Ekzeme
Entzündete Wunden
Erysipel
Furunkel
Gesichtsrose
Gürtelrose
Pickel
Schnittwunden
Schwer heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Thymus vulgaris
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Thyme
volkstümliche Namen: Chölm, Demut, Echter Thymian, Garten-Thymian, Immenkraut, Kunerle, Römischer Quendel, Spanisches Kudelkraut, Welscher Quendel, Zimis,
Falsche Schreibweisen: Tymian
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, u.a. Thymol, Kampfer, Carvacrol, Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Terpinen, Bitterstoff, Gerbstoff, Flavonoide, Cumarine, Harz, Saponin, Salicylate, Pentosane, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Zink
Sammelzeit: April bis Oktober

Anwendung
Thymian Sehr lecker schmeckt Thymian als Gewürz in der mediterranen Küche. Dort trägt er unauffällig zur Gesundheit bei.

Er ist aber auch eine vielseitige Heilpflanze, die fast gegen das komplette Spektrum üblicher Beschwerden helfen kann.
Atmungsorgane
Der wichtigste Einsatzbereich des Thymians sind Erkrankungen der Atmungsorgane.

Durch seine antibiotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekämpft der Thymian Husten und Erkältungen, die durch Krankheitserreger verursacht wurden.

Die krampflösende Eigenschaft hilft gegen Spasmen beim Husten, was den Thymian auch gut gegen Keuchhusten, Reizhusten und Asthma wirken lässt.

Ausserdem löst der Thymian den Schleim, der dadurch besser abgehustet werden kann.

Bei Husten oder anderen Problemen der Atmungsorgange kann man den Thymian als Tee oder Tinktur einnehmen.
Verdauungssystem
Durch seine ätherischen Öle und die Bitterstoffe hat der Thymian eine günstige Wirkung auf die Verdauungsorgane.

Man kann ihn zur Stärkung der Verdauungsvorgänge als Gewürz oder als Tee einnehmen.

Thymian hilft auch gegen Blähungen und Sodbrennen.

Ausserdem kann man ihn gegen Leberschwäche einsetzen.
Frauenheilkunde
Vor allem die Volksheilkunde betrachtet den Thymian als ein Frauenkraut.

Durch seine krampflösende Fähigkeiten kann der Thymian Menstruationskrämpfe lindern.

Er kann auch die Menstruation fördern und den Zyklus regulieren. Thymian regt ausserdem den Eisprung an.

Da er ausserdem östrogenartige Substanzen enthält, ist der Thymian eine hilfreiche Pflanze gegen Wechseljahrsbeschwerden.

Die Geburt kann durch Thymian erleichtert werden.

Achtung!

Thymian sollte nicht in grossen Mengen in der Schwangerschaft verwendet werden.

Nervensystem
Auf das Nervensystem hat der Thymian eine beruhigende Wirkung.

Man kann ihn gegen Einschlafstörungen und Alpträume als Tee trinken.

Früher wurde er sogar gegen Epilepsie verwendet.

Auch gegen Katzenjammer nach ausgedehnten Trinkgelagen soll er helfen.

Vor einer Weile wurde sogar eine Wirkung des Thymians gegen Lepra entdeckt.

 

Thymian Tee

Einen Thymian-Tee bereitet man folgendermassen:

Man übergiesst einen Teelöffel Thymiankraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen. Man kann den Tee mit Honig süssen, um die Wirkung noch zu verstärken.

Diesen Tee trinkt man in kleinen Schlucken und lässt auch den Dampf des Tees auf sich wirken.
Äusserlich - Bewegungsapparat
Gegen Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Verstauchungen, Quetschungen usw. kann man Einreibungen mit Thymian-Tinktur durchführen.

Auch gegen rheumatische Gelenkschmerzen helfen Thymian-Tinktur-Einreibungen.
Äusserlich - Hautprobleme
Äusserlich kann man gegen Hautprobleme in Thymian-Aufgüssen baden, Kompressen auflegen oder das ätherische Öl verdünnt oder unverdünnt einsetzen.

Thymian hilft gegen schlecht heilende und entzündete Wunden und Ekzeme.

Auch gegen frische Wunden und Schnittverletzungen kann man den Thymian einsetzen.

Ausserdem hilft Thymian gegen unreine Haut, Pickel und Furunkel.

Thymian-Tee oder Tinktur kann man auch zum Spülen gegen Entzündungen im Mundraum verwenden.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl des Thymians setzt sich aus unterschiedlichen Substanzen zusammen, beispielsweise das hochwirksame Thymol und das mildere Linalool. Je nach Standort und Sorte ist die Zusammensetzung der ätherischen Öle unterschiedlich.

In der Duftlampe eignet sich Thymian zur Raumreinigung und zur Befreiung der Atemwege.

Verdünnt in Öl (1:100) kann man das ätherische Öl für Einreibungen verwenden.
Dampfbad
Als Dampfbad desinfiziert er die Atmungsorgane und erleichtert die Atmung.

Auch gegen Hautunreinheiten hilft so ein Dampfbad.
Rezepte und Infos

Ätherisches Öl: Thymian
Teemischung: Menstruationsfördernder Tee
Salbenküche: Bären-Balsam
Salbenküche: Ringelblumen-Majoran-Thymian Creme
Kräuterküche: Thymian-Makronen


Geschichtliches
Der Name "Thymian" kommt möglicherweise vom altägyptischen Wort "Tham", das eine stark duftende Pflanze bezeichnete, die zur Einbalsamierung verwendet wurde.

In Griechenland wurde aus "Tham" das Wort "Tymon" und später in Rom der Name "Thymus".

Schon Plinius Secundus beschrieb den Thymian als Heilpflanze.

Im 11. Jahrhundert wurde der Thymian von Benediktinermönchen nach Mitteleuropa gebracht und dort in den Klostergärten angebaut. Von dort aus gelangte der Thymian in die Bauerngärten.

Hildegard von Bingen und Albertus Magnus empfahlen den Thymian als wertvolle Heilpflanze.

Pflanzenbeschreibung
Thymian Thymian ist eine kleiner mehrjähriger Halbstrauch, aus der Familie der Lippenblütler, der ursprünglich in den Mittelmeerländern heimisch ist.

Bis zu 50 cm wird der Thymian hoch und wenn er genügend Platz hat, kann er nach ein paar Jahren etwa einen halben Quadratmeter Fläche beanspruchen.

Die Stengel verholzen im Laufe eines Jahres. An den Stengeln wachsen kleine ovale, dunkelgrüne Blätter, die stark duften. Die Blätter von winterharten Sorten bleiben das ganze Jahr über grün, können also auch im Winter noch für den direkten Bedarf geerntet werden.

Die Blüten des Thymians sind klein und hellrosa. Sie wachsen in Kugeln oder Ähren an den Spitzen der Stengel.

Mehr Fotos vom Thymian ...

Anbautipps
Thymian Ursprünglich war der Thymian nicht frosthart, aber inzwischen gibt es Sorten, z.B. "Deutscher Winter", die den Winter in Mitteleuropa problemlos überstehen und sogar immergrün sind.

Die winterharten Sorten gedeihen gut in Gärten, bevorzugt auf magerem Boden bei voller Sonne.

Auch in Töpfen und Schalen kann man den Thymian anpflanzen, dann darf man ihn aber nicht zu sehr austrocknen lassen, im Gegensatz zum Anbau im Freiland, wo ihm Trockenheit meistens nicht viel ausmacht.

Man kann den Thymian ansäen oder fertige Pflanzen kaufen und in den Garten pflanzen.

Wenn man den Thymian selbst ansät, dann sät man ihn am besten im zeitigen Frühjahr in Töpfen an. Als Erde nimmt man Anzuchterde vermischt mit etwas Sand.

Die Samen werden auf die angefeuchtete Erde gesät und mit etwa zwei Zentimeter Erde bedeckt.

Die Deckerde gut anfeuchten, aber nicht durchnässen.

Während der Keimdauer muss die Erde immer leicht feucht gehalten werden.

Nach etwa zehn Tagen bis drei Wochen keimen die kleinen Thymianpflanzen.

Die jungen Thymianpflanzen brauchen möglichst viel Licht und wollen ins Freie, sobald der Frühling es zulässt.

Wenn die Thymianpflanzen etwa zehn Zentimeter gross sind, kann man sie ins Freiland pflanzen oder in grössere Töpfe umtopfen.

Im ersten Jahr ist der Thymian noch recht zart und sollte nur vorsichtig beerntet werden.

Erst ab dem zweiten Jahr gewinnt er Thymian deutlich an Kraft und Grösse.

Sammeltipps
Den Thymian erntet man vor, während oder nach der Blütezeit und bindet ihn zu kleinen Sträussen.

Diese Sträusse hängt man an einen schattigen, aber zugigen und warmen Ort, damit sie schnell trocknen können.

Sobald die Blätter trocken sind, kann man sie von den Stengeln abrebeln.

Die Aufbewahrung sollte trocken und möglichst kühl und lichtgeschützt erfolgen.


Tollkirsche ***
Tomate
Toncabaum (Cumaru)
Tormentill ***
Totenblume ****
Totengrün ***
Trabenkraut ****
Tragant ****
Traubeneiche ***
Trauben-Holunder ****
Traubenkraut
Traubensilberkerze *****
Tremisse ****
Triefkraut ****
Tripmadam ***
Trollblume ****
Trommelschlägel ****
Tschöggli ****
Tuchkart ****
Tübeli ****
Tüfelschrut ****
Tüpfel-Hartheu *****
Türkische Kresse ****
Tulpe
Tulsi-Basilikum ****
Twölfgrotenblume ****
Tzopelic Xihuitl

 

 

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