Kostenlose Naturheilverfahren und gute alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards gratis erleben.

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

A

Achtsamkeit ist eine Form von Konzentration, bei der man wahrnimmt was ist, ohne zu urteilen. Es gibt formale Achtsamkeitsübungen und informelle Übungen.

Aderlass bewirkt eine Reinigung sowie die Förderung einer Entlastung des Blutes. Es ist eines der ältesten Heilverfahren.

Ahorn:
Der kanadische Ahorn ist berühmt für seinen leckeren Sirup. Aber auch unsere heimischen Pflanzen haben viel zu bieten! Auch sie liefern natürlichen Sirup, den du relativ einfach ernten kannst. Viel interessanter jedoch sind die jungen, hellgrünen Ahornblätter und die Ahornblüten.

Sie sprießen im März und du kannst sie ab April ernten und vielfältig einsetzen. Sie sind reich an Gerbstoffen, Flavonoiden, Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan, Eisen und Eiweiß. Die einfachste Anwendung ist ein grüner Salat aus Ahorhnblättern. Etwas aufwändiger ist das Ahorn-Sauerkraut.

Setzte Ahornblätter mit etwas Honig an und du erhältst einen wohltuenden Gesundheitstrunk, der fiebersenkend, gegen Gefäßverkalkung und auch blutzuckersenkend wirkt. Weitere Ideen wie Blütensirup, als Mittel gegen Insektenstiche, müde Füße, geschwollene Augen und noch viel mehr Anwendungen für Ahorn findest du hier.

Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode, bei der feine Nadeln in Körperregionen gestochen werden. 

Anthroposophie wörtlich aus dem Griechischen: „Weisheit vom Menschen“ – ist in den Worten ihres Begründers Rudolf Steiner (1861-1925) „Bewusstsein des eigenen Menschentums“ und ein spirituell orientierter Erkenntnisweg.

Antlitz/Gesichtsdiagnostik - geht es nicht nur darum Augenringe zu deuten, sondern all die Falten, Gesichtsverfärbungen, Hautveränderungen und weitere Antlitzzeichen. So kann man sehr schnell erkennen, ob man zum Beispiel Anzeichen auf eine nahende Arthrose hat.

Aromatherapie - werden ätherische Öle zur Linderung und Heilung von Krankheiten angewendet.

Atemtherapie umfasst Übungen und Techniken, die dem Patienten die Atmung erleichtern und seine bewusste Körperwahrnehmung fördern sollen.

Autogenes Training nutzen Sie die Kraft Ihrer Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung. Sie entspannen sich selbst - ganz ohne Hilfsmittel.

Avicenna - er war der größte Geist der islamischen Welt, und vor seiner Weisheit verneigte sich selbst das Abendland. 

Ayurveda - als Heilmethode existiert Ayurveda in Asien, insbesondere in Indien. Dort wird es sogar wissenschaftlich gelehrt und gehört zum Alltag mit dazu.

 

 

Heilende Verfahren der Naturheilkunde in der Übersicht  - Kostenlose Naturheilverfahren und gute alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards gratis erleben.

 

B

Bachblüten (BBT), handelt es sich per Definition um ein naturheilkundliches, oder besser alternativmedizinisches Therapiesystem, das auf 38 verschiedenen Einzelmitteln (37 Blütenessenzen und einer Essenz aus energetisiertem Quellwasser), den sogenannten Bachblüten, und einer Mischung davon, den Rescue Tropfen oder 5 Flower Bachblüten, basiert.

Bäder und Saunen auch Schwitzstube oder finnisches Bad genannt) ist ein Raum, der mithilfe eines Saunaofens auf 80 bis 105 Grad Celsius erhitzt wird. Das Schwitzbad in der Sauna fördert die Gesundheit und dient der Entspannung.

Baunscheidtieren - entwickelt wurde das Verfahren von Karl Baunscheidt (1809-1872) man nimmt reizende Ölmischungen (wie zum Beispiel Nelken-, Wacholderöl, Rainfarnöl und immunreizendes Histamin, Senföl, Chili oder auch Cantharidin). Dadurch soll es zu einer verbesserten Durchblutung und zu einer heilsamen Ausscheidung von Giftstoffen über die Haut kommen. 

Biologische Tumortherapie - Krebs kann aus Sicht der biologischen Tumortherapie dann entstehen, wenn Stoffwechsel und Immunabwehr gestört sind. Die biologische Tumortherapie zielt entsprechend darauf, den Stoffwechsel zu bessern und das Immunsystem zu stärken.

Bioresonanzdiagnostik - wird mit teilweise sehr komplizierten Geräten durchgeführt. Die Therapeuten müssen auch eine entsprechende Ausbildung haben. In der Bioresonanztherapie werden entsprechende Radiowellen-ähnliche Heilfrequenzen eingesetzt. 

Bioresonanztherapie - ist ein Heilverfahren, bei dem man davon ausgeht, dass der Körper elektromagnetische Schwingungen aussendet. Diese Schwingungen werden von einem Gerät registriert, beeinflusst und dem Patienten in veränderter Form und damit mit heilender Wirkung wieder zugeführt.

Bio Lebensmittel im Vergleich zu nichtbio Lebensmitteln

Das Buch die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln ist eine meiner Lieblingsempfehlungen für alle Konsumenten von Lebensmitteln mit vielen unglaublichen Informationen und sehr gut erkärenden Fotos (BIO und NICHTBIO im Vergleich).

Es freut mich, ein Ernährungsbuch einzuleiten, das mit Lebensphilosophie beginnt. Auch mir wurden „Die Schicksalsgesetze“ zur bewährten Grundlage ärztlicher Arbeit. Die Krankheitsbilder-Deutung von “Krankheit als Symbol” baut darauf auf und stellt im Sinne echter Psycho-somatik die Seele vor den Körper, nimmt diesen aber und seine Ernährung mit pflanzlich-vollwertiger „Peace-Food“-Kost sehr wichtig.


Das Medizinstudium brachte wenig zur Ernährung – zum Glück – denn das Meiste war falsch oder kurzsichtig. Die Schulmedizin anerkennt nur materielle Aspekte, was nur zum Kalorienzählen reicht. Qualität kann sie nicht erfassen und so Bio- nicht von konventioneller Kost unterscheiden. Selbst die vegane Szene hat da oft Probleme. Weißmehl und Zucker sind vegan, aber nicht gesund.


Wer schon Qualität nicht erfasst, versteht Frische erst recht nicht. Beide sind aber entscheidend für gesunde Ernährung. Das wird mir sehr deutlich beim Erarbeiten vom „Geheimnis der Lebensenergie“. Information und Ordnung im Essen – beide eng verbunden mit dem gespeicherten Licht – sind Schlüssel zu langem gesundem Leben. Beide lassen sich schmecken, aber wissenschaftlich nicht erfassen.


Das vorliegende Buch hilft hier entscheidend weiter, indem es Qualität sichtbar macht und in Nahrung gespeicherte Ordnung wundervoll zeigt. Bio-Kost unterscheidet sich hier deutlich vom Chaos in konventionellem Industrie-Futter. https //bio-nichtbio.info/das-buch/#backcover-text

Birke

Die früh treibenden Knospen und die jungen Blätter der Birke kannst du sehr vielseitig für deine Gesundheit einsetzen. Sie helfen unter anderem bei Erkältungen, Blasenentzündungen, Rheuma, Blasen- und Nierensteinen und Hautproblemen. Mit den hellgrünen Birken-Blätter lassen sich auch viele Gerichte zaubern und den Birkensaft kannst du ganz ähnlich wie Ahornsaft gewinnen. Viele weitere Anwendungen und Rezepte für die Birke, ihr Blätter, Knospen, Zweige und Rinde findest du hier beschrieben.

Blutegelbehandlung - wird von Naturheilkundlern und Heilpraktikern für eine Vielzahl an Beschwerden eingesetzt, wie zum Beispiel: Erkrankungen der Venen (zum Beispiel Krampfadern), Entzündungen (zum Beispiel chronische Sinusitis), Störungen der Kreislaufregulation (zum Beispiel Bluthochdruck), lokale Infektionen (zum Beispiel Furunkel), Erkrankungen der Augen (zum Beispiel Alterskatarakt), Erkrankungen der Gelenke (zum Beispiel Arthrose oder Rheuma).

 

 

C

Chirotherapie - Rücken- und Gelenkschmerzen mit ein paar Handgriffen lindern und die normale Beweglichkeit vor allem der Wirbelsäule wieder herzustellen. Ein Chiropraktiker ist ein Experte für Deine Gesundheit. Er erkennt Fehlstellungen an deiner Wirbelsäule und beseitigt diese.

Colon-Hydro-Therapie - ist ein Verfahren, in welchem in der naturheilkundlichen Vorstellung der Dickdarm von Stuhlblockaden befreit wird. Es werden insbesondere Divertikel, die vor allem im Bereich des Dickdarms und des Verdauungsapparates auftreten, freigespült.

Cranio-Sacral-Therapie - ist eine eigene ganzheitliche Therapieform, die auf der Grundlage der cranialen Osteopathie von Dr. William Garner Sutherland (1873 – 1954) entwickelt wurde. Hier fließen die Grundzüge der Osteopathie ein, die Dr. Still Ende des 19.Jh erkannte, wie zum Beispiel: 1. dass Körper, Geist und Seele eine zusammenhängende Einheit bilden 2. dass der Körper die Weisheit und Fähigkeit in sich trägt, sich selbst zu heilen.

 

D

Dampfbad - während die typische finnische Sauna auf 70 bis 80 Grad Celsius, mitunter gar auf über 90 Grad hochgeheizt wird, und lediglich bei Aufgüssen kurzfristig die Luftfeuchtigkeit über 5 bis 10 Prozent steigt, herrschen in Dampfbädern allenfalls 40 bis 50 Grad Temperatur. Dafür überwiegt dort eine hohe Nebelfeuchte von 90 bis manchmal gar 100 Prozent.

Darmsanierung - wird abgeleitet von dem lateinischen Wort sanare, was so viel bedeutet wie heilen, wiederherstellen. Dass immer mehr Menschen ihren Darm sanieren, also heilen wollen oder müssen, hängt in erster Linie mit unserer Lebensweise zusammen, die oftmals alles andere als darmfreundlich ist.

Decoderdermographie - ist ein relativ altes Verfahren, welches nur noch wenige Ärzte und Heilpraktiker nutzen. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um ein bioelektrisches Messverfahren bei welchem am ganzen Körper eine Regulationsmessung über die Haut durchgeführt wird.

Die fünf Tibeter - entstammen alle aus dem Hatha-Yoga. Kombiniert werden hier stehende mit liegenden, knienden und vor allem dehnenden, gestreckten Bewegungen. Viele der Haltungen werden dir bekannt vorkommen, zum Teil vielleicht auf eine andere Weise.
Diese Asanas werden nun in einer fließenden Abfolge harmonisch miteinander verknüpft. So, dass du letztendlich deinen gesamten Körper, deine Muskeln, deine Sehnen und Bänder forderst. Dein Kopf wird frei, du aktivierst deine Chakren und vertiefst deine Atmung.

Diabetes durch Fettlöser in Spülmitteln - Die Spülmittel, die Fettlöser (Enzyme) enthalten, zerstören ebenfalls die insulinbildenden Zellen (Auszug aus raum&zeit 94/98 über die Forschungen von Dr. Nieper): "Unsere 1973 begonnenen Untersuchungen führten zu der Erkenntnis, daß der Diabetes II mit großer Wahrscheinlichkeit durch den Effekt von Detergentien (in Geschirrspülmitteln [die Fettlöser]) insbesondere am Eßgeschirr, bedingt sein könnte.

Japanische Forscher hatten herausgefunden, daß selbst nach viermaligem Spülen eines mit Detergentien gereinigten Tellers bis zu 4 ppm an Detergentien im Harn der Person auftraten, die von einem solchen Teller gegessen hatte.

1981 habe ich unsere Erkenntnisse in der kardiologischen Abteilung der Universität in Dallas vorgetragen. Dies deswegen, weil ein dortiger Wissenschaftler, Kern Wilderthal, herausgefunden hatte, daß in Kuwait die zivilisierten, mit Geschirrspüler ausgerüsteten Bewohner gravierend an Diabetes II und Fettstoffwechselstörungen erkranken, während die Beduinen, die unter einfachen Verhältnissen in der Wüste leben, von diesen Leiden völlig verschont bleiben.

Weitere Untersuchungen über die erschreckenden Anhäufungen von Diabetes II bei Hotelpersonal in Mauritius und in den Hotels von Nordaustralien beschuldigen ebenfalls den Kontakt mit Detergentien bei der Erzeugung dieser Erkrankung. Es werden in diesen Hotels einfache Leute, die aus Zentralindien oder Zentralafrika rekrutiert wurden, beschäftigt.

Diese Personen sind offenbar besonders empfindlich." In den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, mit reinem, heißem Wasser abzuspülen. Ein Paar Gummihandschuhe und eine Spülbürste tun da gute Dienste, so daß man mit dem heißen Wasser gar nicht richtig in Berührung kommen muß.

In die Spülmaschine kann man etwas Essig und Soda einfüllen anstelle des normalen Spülmittels, um so seine Insulinproduktion aufrechtzuerhalten und die Bauchspeicheldrüse zu schonen.

Dorn Therapie - Wirbelsäulen und Gelenkbehandlung ohne Nadeln und Medizin - als erstes wird die Beinlänge in liegender Position überprüft. Das Hüftgelenk wird um ca. 90° abgewinkelt und das Bein dann wieder vorsichtig abgelegt während die Knochen durch sanften Druck in der Bewegung wieder in ihre ideale Lage zurückgebracht werden.

Durchblutung - oder Perfusion (exakter Hämoperfusion) wird die Versorgung von Organen oder Organteilen mit Blut bezeichnet. 

 

 

E

Eigenblutinjektion - zählt zu den unspezifischen Reizmethoden. Sie setzt eine allgemeine Umstimmungsreaktion des Organismus in Gang und aktiviert die körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Das Verfahren der Eigenbluttherapie ist besonders bei chronischen Erkrankungen wie Entzündungen, Allergien, Hautekzeme sowie bei unterschiedlichsten Infektionen von besonderer therapeutischer Bedeutung.

Eigenbluttherapie oral - ist ein Behandlungsverfahren aus der Alternativmedizin, bei dem Patienten eigenes Blut entnommen wird und nach unterschiedlichen Aufbereitungstechniken erneut injiziert wird. Strikt zu unterscheiden von der Eigenbluttherapie ist die Eigenblutspende.

Eigenurintherapie - Ziel dieser Behandlung ist aus naturheilkundlicher Betrachtunsgweise die Anregung des Organismus in vielfältiger Weise. Im Harn sind eine Reihe wichtiger Wirkstoffe wie Hormone, Vitamine und Enzyme in unterschiedlicher Konzentration enthalten. Durch die im Urin vorhandenen Stoffwechselschlacken werden bei einer Reinjektion kleiner Mengen Entgiftungs- und Abwehrmechanismen im Organismus aktiviert.

Eiche:
Auch die Eiche beglückt uns im Herbst mit ihren Früchten. Diese werden schon seit Jahrhunderten von Menschen genutzt. Unter anderem eignen sie sich zur Herstellung von Kaffee und Mehl. Ähnlich wie der Löwenzahn-Kaffee wurde der Eichel-Kaffee das letzte mal zu Kriegszeiten weitläufig genutzt.

Seitdem ist dieser “Muckefuck” immer mehr in Vergessenheit geraten. Wenn du den Kaffee selbst herstellen möchtest, gehst du so vor: Ein paar Eicheln schälen (sowohl die harte Schale als auch das dünne Häutchen darunter) Eicheln in 2-3 mm große Stücke zerkleinern Stücke behutsam für 20-30 Minuten in einer Pfanne rösten, dabei regelmäßig wenden um eine gleichmäßige, dunkelbraune Röstung zu erreichen Geröstete Stückchen in einer Kaffeemühle fein mahlen.

Auf eine Tasse Wasser gibst du einen TL Pulver. Vor dem Trinken den Kaffee filtern. Das Eichel-Mehl ist etwas aufwändiger herzustellen: Eicheln für ein paar Stunden einweichen, dann schälen und halbieren Eichelhälften in Wasser ziehen lassen, bis sich das Wasser dunkel verfärbt Wasser tauschen und den Prozess so lange wiederholen, bis die Verfärbung sehr gering ist.

Dies kann durchaus 10 mal notwendig sein und einen ganzen Tag benötigen. Eichelstücke zu feinem Mehl mahlen und trocknen lassen Wie du siehst, viele regionale Bäume bieten weit mehr als die üblichen Früchte, Kaminholz und Laub.

Elektroakupunktur - nach Voll ist das älteste und am häufigsten genutzte elektrische Diagnose- und Therapieverfahren in der Naturheilkunde. Der deutsche Arzt Dr. med. Reinhold Voll (1909-1989) entwickelte in den 1950er Jahren gemeinsam mit dem Ingenieur Fritz Werner ein Gerät, mit dem Akupunkturpunkte exakt zu orten und ihr Energiezustand zu messen sind.

Elektrotherapie - zu den Elektrotherapien zählen die Impulsstrombehandlung, die Ionophorese, Galvanisation, das Vierzellenbad, Stangerbad, die Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) u.a.

Die Elektrotherapien haben schmerzlindernde Wirkung und werden v.a. bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt. Häufig ist schon nach der ersten Behandlung eine Wirkung spürbar.

Einige Stromarten werden auch zur elektrischen Stimulierung geschwächter oder gelähmter Muskeln eingesetzt. Strom enthält eine Menge Energie. Sie kann zerstören oder auch heilen. Entscheidend ist die fachgerechte Anwendung.

Dann können chronische Schmerzen gelindert, die Durchblutung verbessert und schwache Muskeln gekräftigt werden.

Zu den Elektrotherapien zählen die Impulsstrombehandlung, die Ionophorese, Galvanisation, das Vierzellenbad, Stangerbad, die Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) u.a.

Die Elektrotherapien haben schmerzlindernde Wirkung und werden v.a. bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt. Häufig ist schon nach der ersten Behandlung eine Wirkung spürbar.

 

Erreger

Gemäß diesen Zusammenhängen hat also jede Erkrankung einen biphasigen Verlauf, sofern die zweite Phase überhaupt erreicht wird, und wird im wesentlichen geregelt durch unsere "Steuerungszentrale" Gehirn,

was mit Hilfe moderner Technologie (Computertomogramm des Gehirns, sog. CCTs, ohne Kontrastmittel) fotografiert, also sichtbar gemacht und so einwandfrei nachgewiesen werden kann, und "wissenschaftlich" reproduzierbar ist.

Da die Mikroben ganz gezielt erst in der zweiten Phase der Erkrankung vermehrt auftreten, können sie gar keine echten Erreger und damit Auslöser der Erkrankung sein.

Somit ist auch der Begriff "Erreger" grundverkehrt (deshalb hier meist in Anführungszeichen geschrieben)! Genaugenommen sind diese Mikroben bestenfalls Indikatoren der zweiten Phase einer Erkrankung, der eigentlichen Heilungsphase!

Ihnen läuft immer eine Dauerstreßphase des Vegetativen voraus (siehe Bild 1)! Sie treten also erst mit einem bestimmten Terrain auf, unter einer ganz bestimmten Innervierung, und zwar der Dauervagotonie!

Dieses Not- oder Sonderprogramm der Natur begünstigt ihr gezieltes Wachstum und ihre Vermehrung in Form von ganz bestimmten Mikroben, je nach Lokalisation, d. h. zu bearbeitendem Organ und Gewebetyp.

Demnach sind sie bewußt gesteuert, ja sogar gewollt, und haben ihre physiologische Aufräumfunktion in Abhängigkeit ihrer Keimblattzugehörigkeit, was entwicklungsgeschichtlich bedingt ist:

entweder Gewebe unter Schleimabsonderung wieder aufzufüllen, welches in der Streßphase der Erkrankung zerstört wurde, oder Gewebe wieder abzutragen, welches zuvor gewuchert Das sog. ImmunsystemDie Mikroben und das Terrain.

Die Erreger, die gar keine sind. Und wenn sie dann nicht mehr gebraucht werden, werden sie wieder aus dem Verkehr gezogen (was bei Unkenntnis dieser Zusammenhänge unter dem Mikroskop durchaus so aussieht wie ein akut wütender Abwehrkampf).

Die Vorstellung vom Immunsystem als dem Kampf von Gut gegen Böse sowie die damit verbundene sog. Antigen-Antikörper-Theorie - im Sinne von zentraler Säule der Abwehr - ist demzufolge als antiquiert anzusehen.

 

 

 

 

Naturheilverfahren & alternative Heilmethoden Lexikon (F - J)

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

F

Farbtherapie - von der Pharaonin Nofretete (1350 v. Chr.) wird berichtet, daß sie sich von Ihrem Hofmedicus Badeöle in verschiedenen Farben zubereiten ließ, um ihr Wohlbefinden und Ihre Schönheit zu steigern.

Anregende Bäder sollen purpurn gefärbt worden sein, beruhigende grün oder blau. Auch im alten China wurden Farben zu therapeutischen Zwecken eingesetzt.

Sie bestrichen beispielsweise Darmkranke mit Gelb und ließen das Licht durch gelbe Vorhänge ins Zimmer dringen. Epileptiker setzten sie auf violette Teppiche und verhängten die Fenster mit violetten Schleiern.

Scharlachkranke wickelten sie in rote Gewänder, brachten sie in einen mit roten Tüchern ausgeschlagenen Raum und bestrahlten sie mit rotem Licht.

Gemäß der Farbenlehre haben bestimmte Farben eine unterschiedliche Wirkung auf die menschliche Psyche.

So vermittelt Rot zum Beispiel ein Gefühl der Wärme und macht aktiv, während Blau eine gewisse Kühle und Ruhe ausstrahlt.

Diese unterschiedlichen Farbstimmungen macht sich auch die Farbtherapie (Chromotherapie) zunutze, um bestimmte psychische Beschwerden zu behandeln oder die Gehirnleistung insgesamt anzuregen.

 

Frühling: Türkis bis Grün,
Sommer: Gelb bis Orange,
Herbst: Rot bis Rosa,
Winter: Violett bis Blau.

 

Gelb

Gelb und manchmal auch Orange sind häufig die Farben des Windes sowie der Windzeichen Zwillinge, Waage und Wassermann, wobei der Wassermann bereits anzeigt, dass die farbliche Zuordnung je nach Farblehre auch oft zwischen Gelb und Blau, manchmal auch zwischen Blau und Weiß variieren kann.

In jedem Fall gilt der Wind als Symbol des logischen Denkens, des Intellekts, der Rationalität und der Wandlungsfähigkeit. In letzterer Funktion kommt der Luft auch oft eine spirituelle Bedeutung zu, da sie als Mittler zwischen den anderen Elementen gilt und als Medium für den ähnlich ungreifbaren Äther angesehen wird.


Grün

Die Mischfarbe aus Gelb und Blau, Grün, hat in der Farbenlehre fast immer mit der Erde, der Pflanzenwelt oder Natur zu tun. Darauf weist bereits ihr Name hin, der sich vom althochdeutschen Wort „gruoen“ für „wachsen“, „sprießen“ oder „gedeihen“ ableitet.

Dementsprechend sind ihr die Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock zugeordnet, welche Beständigkeit, Körperkraft, Robustheit und Wachstum symbolisieren. Stellvertretend für Grün kann dabei auch die Farbe Braun stehen, welche als Mischfarbe zweiten Grades aus einer Kombination von Grün und Rot hervorgeht.

 

Rot

Rot gilt gemeinhin als Farbe des Feuers, des Temperaments und des Tatendrangs und ist deshalb im Tierkreis die Farbe der Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze. Ebenso werden Romantik und Leidenschaft, aber auch Aggressivität und Gefahrenpotential mit der roten Farbe in Verbindung gebracht.

Letzteres lässt sich gut an Warnschildern beobachten, die zumeist einen gefahrsignalisierenden Rotton tragen. Je nach Farbprinzip kann zudem auch die Mischfarbe aus Rot und Gelb (Orange) für die selben Eigenschaften stehen, dann jedoch in abgeschwächter Form.


Blau

Blau ist in der Regel die Farbe des Wassers und der Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische. Sie symbolisiert Emotionalität und Ruhe, aber auch Fantasie und Kreativität. Letztere werden gelegentlich auch mit der Farbe der Magie Violett assoziiert, die eine Mischfarbe aus Rot und Blau.

Das Verfahren wird meist mit einer herkömmlichen Akupunktur kombiniert und stellt somit eine Ergänzung zum traditionellen Akupunkturverfahren dar. Ziel ist es, den Körper durch die Farbeinstrahlung dabei zu unterstützen, seine Energieschwingungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Je nachdem, welcher Körpermeridian dabei einer Störung unterliegt, werden gemäß der TCM-Lehre verschiedene Strahlungsfarben eingesetzt. Sehr häufig angewandt wird die Farbpunktur bei:

 

Bronchitis,
Entzündungen,
Hämorrhoiden,
Lebererkrankungen,
Muskelverspannungen,
Nervosität,
Rheuma,
Schlafstörungen.


Weitere Farbtherapien

Das Konzept der Farbtherapie reicht sogar bis in die Ernährung, Körperpflege, Kosmetik und Innenarchitektur. Hier gibt es mitunter unzählige Therapieansätze, die sich grob wie folgt definieren lassen:


Farbtherapie in der Ernährung

Um Nahrungsmittel mit der energetischen Wirkung bestimmter Farben „aufzuladen“, werden sie vor dem Verzehr mit farbigem Licht bestrahlt. Auch eine Aufladung von Getränken ist denkbar, wobei maßgeblich stilles Mineralwasser oder Heilwasser für derartige Zwecke verwendet wird.


Farbbäder

Das farbliche Aufladen von Wasser kann auch im Rahmen eines Farbbades Anwendung finden. Dazu wird das Badewasser vorab mit farbigem Licht bestrahlt oder durch Naturfarben direkt eingefärbt. Manche arbeiten hier auch mit bunten Blumenblüten, welche den farblich heilsamen Effekt unterstützen sollen.


Aura-Soma

Eine kosmetische Farbaufladung von Wasser erfolgt bei der Aura-Soma-Behandlung. Die Engländerin Vicky Wall entwickelte um 1984 spezielle Aura-Soma Fläschchen, die auch als Equilibrium bekannt sind und zu je 50 % aus zwei verschieden gefärbten Flüssigkeiten bestehen.

Während die obere Flüssigkeitsschicht zumeist aus gefärbtem Lotusblüten- oder Olivenöl besteht, wird die untere Schicht von gefärbtem Wasser gestellt, welches aus einer besonderen Heilquelle in Glastonbury (Vereinigtes Königreich) stammt.

Die Farbkombinationen richten sich an der indischen Chakrenlehre aus und sollen bei Anwendung einen positiven kosmetischen Effekt besitzen.


Farbtherapie in der Raumgestaltung

Einen besonderen Effekt haben Farben freilich auch im Bereich der Innenarchitektur.

Vor allem öffentliche Einrichtungen wie Arztpraxen, Kindergärten oder Trainingseinrichtungen setzen hier inzwischen vermehrt auf Farbkonzepte, welche die Psyche der Besucher in besonderem Maße positiv beeinflussen sollen.

Üblich sind sanfte Pastellfarben, die den Geist beruhigen und entspannen, wie etwa hellgrün oder hellblau, aber auch aktivitätsfördernde Farben, wie etwa kräftige Rot- und Orangetöne in Einrichtungen wie Fitnessstudios.


Farben zum Sehen und Anfassen

Das Spielen mit der Farbwahrnehmung geht sogar so weit, dass manche Therapeuten und Heilpraktiker ihre Patienten bewusst über einen gewissen Zeitraum bestimmte Farben ansehen oder gefärbte Objekte berühren lassen, um einen Heilungseffekt zu erzielen.

Meist werden derartige Therapieansätze mit anderen, auf die Sinneswahrnehmung ausgerichteten Behandlungsansätzen wie der Aromatherapie oder Klangtherapie kombiniert.


Wirksamkeit der Farbtherapie

Ob all diese farbtherapeutischen Maßnahmen auch tatsächlich wirksam sind, ist bislang noch nicht wissenschaftlich belegt. Allerdings lässt sich die grundsätzliche Wirkung bestimmter Farben auf die Psyche nicht bestreiten, weshalb es zumindest bei der einen oder anderen Farbtherapien wohlbegründete Behandlungserfolge gibt.

Auch wurden zahlreiche Konzepte von professionellem Fachpersonal entwickelt, was zumindest eine ausreichende Prüfung der Verfahren im Vorfeld nahelegt. Ob sie bei konkreten Beschwerden tatsächlich helfen kann, muss also jeder für sich selbst herausfinden.

 

Fasten - ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine festgelegte Zeit. Beim Fasten schaltet der Körper nach ein paar Tagen vom normalen Stoffwechsel auf den Fasten-Stoffwechsel um.


Beim Heilfasten (auch Medizinisches Fasten oder Fastentherapie genannt) verzichtet man für einige Zeit auf Nahrung und Genussmittel wie Kaffee, Alkohol oder Zigaretten. Ziel ist es, den Körper zu entlasten, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, Gewicht zu reduzieren und Giftstoffe auszuscheiden.

Durch Spaziergänge an der frischen Luft, bewusste Ruhephasen und eine Verlangsamung des Alltags können auch Geist und Seele während des Fastens „gereinigt“ beziehungsweise regeneriert werden.

Das Heilfasten trägt zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens bei, kann aber auch präventiv zum Einsatz kommen oder zur Behandlung chronischer Erkrankungen beitragen.

Dies gilt zum Beispiel für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Hautkrankheiten, Gicht und Rheuma, Entzündungen, chronische Schmerzzustände sowie verschiedene psychosomatische Störungen.

Mit diesem Fasten-Stoffwechsel sind viele heilsame Prozesse verknüpft.

Gerade in den letzten Jahren wurden viele, teilweise aufsehenerregende Studien durchgeführt (u.a. von Prof. Michalsen, Chefarzt für Naturheilkunde in Berlin und Prof. Frank Madeo, Biochemiker am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

nachdem die Glukosespeicher aufgebraucht sind, bildet die Leber aus Fettsäuren energiereiche Ketone und schickt diese mit dem Blut durch den ganzen Körper.

Diese stoppen Entzündungsprozesse und können sogar die Bildung neuer Gehirnzellen anregen (im Tierversuch).
Fasten schaltet außerdem die zelluläre Selbstreinigung (Autophagie) an.

Wenn der Körper nämlich keine Nahrung mehr bekommt, fängt er an, überflüssige Bestandteile, also seinen Zellmüll, zu verdauen, um so neue Energie zu gewinnen.

Vor allem im Alter akkumuliert sich solcher "Zellschrott", der aus alten, deformierten Eiweißbausteinen besteht und zu Krankheiten wie Demenz oder Krebs führen kann.

Dieses Selbstverdauungsprogramm ist ein geniales Recyclingsystem, das alle Lebewesen kennen – Hefepilze, Mäuse und auch der Mensch. Im Tierversuch an Würmern, Mäusen und Affen verlängert Fasten das Leben.

durch das Stilllegen des Magen-Darm-Trakts, da er nicht mehr verdauen muss, wird auch das Immunsystem entlastet.

Der Darm besitzt mit rund 200 Quadratmetern eine sehr große Oberfläche und hat die meiste Arbeit damit, unerwünschte Bakterien, Pilze, Viren oder Fremdeiweiße aus der Nahrung abzuwehren.

Auch die Leber profitiert davon, da sie weniger Stoffe entgiften muss. So kann sie sich erholen.⠀

Im Verdauungstrakt befinden sich über 80 Prozent unseres Immunsystems. Während des Fastens wird der Darm – und damit ein großer Teil der Abwehrkräfte – von seiner Aufgabe entlastet.

Gleichzeitig beruhigt sich das Immunsystem durch die verminderte Zufuhr von Allergenen und Nährstoffen, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind (z.B. Arachidonsäure). Zudem bilden sich im Verdauungstrakt kaum noch Gärungsprodukte, biogene Amine und bakterielle Toxine.

Neben Fett werden auch geringe Mengen Körperprotein abgebaut, wodurch vermutlich die Bildung einiger Antikörper gebremst wird. Weil aber gleichzeitig die Belastung durch Nahrungsbestandteile entfällt, verbessert sich die Abwehrlage unter dem Strich.

Beschreibung:

Beim Heilfasten verzichtet man zeitweise auf (feste) Nahrung und Genussmittel. Dabei müssen bestimmte Regeln befolgt werden, die sich je nach Fastenmethode unterscheiden.


Wirkung:

Der zeitweise freiwillige Verzicht auf (feste) Nahrung kann den Körper entlasten, die Selbstheilungskräfte anregen, Gewicht reduzieren und die verstärkte Ausscheidung von Giftstoffen aktivieren.


Verschiedene Fastenmethoden: Beispielsweise Buchinger-Heilfasten, Fasten nach F. X. Mayr, Molkefasten, Teefasten, Heilfasten nach Hildegard von Bingen, Saftfasten, Früchtefasten.


Anwendungsgebiete:

Zum Beispiel Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, Vorbeugen von Krankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Hautkrankheiten, Gicht und Rheuma, Entzündungen, chronische Schmerzzustände sowie verschiedene psychosomatische Störungen.


Mögliche Nebenwirkungen: Hunger oder Appetit, Motivationstiefs, Verstimmungen, Schlafstörungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, leichte Kreislaufbeschwerden, Frösteln.


Abbruch der Fastenkur:

Bei Herzrhythmusstörungen, Magenproblemen und Reflux (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre), Kreislaufstörungen und anderen gravierenderen Nebenwirkungen muss ärztlicher Rat eingeholt und die Fastenkur kontrolliert beendet werden.


Kontraindikationen:

Körperliche Schwäche, bestimmte Erkrankungen der Niere oder des Herz-Kreislauf-Systems, Tumore, Schilddrüsenerkrankungen, Essstörungen, schwere Infektionskrankheiten. Schwangere, Kinder und Jugendliche dürfen nicht fasten. Bei bestimmten psychischen Störungen sollte ebenfalls auf eine Fastenkur verzichtet werden.

 

Feldenkrais

Ferritin-Wert

Fermentierte Lebensmittel sorgen nämlich für eine gesunde Darmflora und stärken das Immunsystem.

Kombucha - Bei diesem Lebensmittel handelt es sich um einen fermentierten Tee, der es in sich hat. Die Basis wird gebildet von grünem oder schwarzem Tee und Zucker, welche mit einem sogenannten Teepilz versetzt wird.


Auch Joghurt zählt zu den fermentierten Lebensmitteln. Er wird aus verdickter Milch hergestellt, die mit Milchsäurebakterien versetzt wird. Diese sorgen dafür, dass der Joghurt probiotisch wird.


Bei Tempeh handelt es sich um ein Fleischersatzprodukt, das aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Diese werden in Rollen oder Blöcke gepresst.
Dieses Super-Sauerkraut Kraut kommt nicht nur mit wenig Kalorien daher, es hält auch den Darm fit.


Bio Milch Kefir ist zwar nicht so bekannt wie Joghurt, sollte aber nicht unterschätzt werden. Das Sauermilchgetränk enthält Kohlensäure, die beim Gärprozess entsteht. Hierbei wird Kuhmilch mit Pilzkulturen aus dem Kefirpilz versetzt.

Bio Wasserkefirkristalle - bzw. Japanische Meeresalgen, wie sie auch genannt werden - mit denen Du das leckere und sehr gesunde Wasserkefir-Getränk selbst ganz einfach und unkompliziert zu Hause herstellen kannst.


Bei Miso handelt es sich um eine würzige Paste, mit einem sehr hohen Eiweißgehalt. Sie punktet mit ihrer hohen Anzahl an Mikroorganismen und Nährstoffen wie Calcium, Kalium und Eisen.


Kimchi könnte man auch als das koreanische Sauerkraut bezeichnen. Es wird aus Chinakohl hergestellt, der zusammen mit Knoblauch, Ingwer und anderen Gemüsearten fermentiert wird.

 

Heilende Verfahren der Naturheilkunde in der Übersicht - Gratis Naturheilverfahren und kostenlose alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards erleben.


Sauerteigbrot - Weiter geht’s in der deutschen Küche. Sauerteigbrot! Das Brot schmeckt wegen Laktobazillen leicht säuerlich. Sie bilden Gase und lassen Teig aufgehen.


Käse & Quark - Basis für jeden Käse ist dickgelegte Milch. Also geronnenes Eiweiß. Dafür werden der Milch Lab oder Milchsäurebakterien zugesetzt. Die Bakterien wandeln den Milchzucker in Säure um.


Kokos-Joghurt ist eine exzellente Alternative zu herkömmlichem Joghurt und hat neben den vielen Vorteilen von Kokos auch noch wertvolle Bakterien-Kulturen zu bieten! Da es bei uns nicht immer leicht zu bekommen ist, verraten wir Dir hier, wie Du es ganz leicht selber machen kannst!

 

Fluor:

wie aus einem Gift ein Medikament wurde Geschichtliche Entwicklung der Fluoridierungaus: "Vorsicht Fluor", von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker, emu-Verlag, ISBN 3-89189-013-3.

Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung (Trinkwasser, Tabletten, Zahnpasten, Speisesalz) ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industrie-zweige. Allen voran die Zuckerindustrie, die ein Mittel suchte, die Zahnkaries zu verhüten, ohne den Zucker-konsum herabzusetzen.

Die weiteren Interessenten sind die fluorerzeugenden Industrien; davon Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie in erster Linie (angeblich soll die Aluminiumindustrie seit den 60er Jahren infolge anderer Herstellungstechniken ausfallen) und die Pharma-Industrie, die mit der Drohung, die Anzeigen zu entziehen, Ärztezeitschriften an der Veröffentlichung kritischer Berichte zur Fluormedikation hindert.

Das gemeinsam geplante "Fluor-Prophylaxeprogramm", das natürlich von offizieller Seite abgesegnet werden mußte, ist einer der massivsten Angriffe auf die Volksgesundheit in der medizinischen Geschichte.

Die eigentliche Fluor-Welle kommt aus den USA und hatte schon eine Reihe von Ländern erfaßt, bevor sie auch in der Bundesrepublik aufgenommen wurde.So wurde die Propagandamaschine in Gang gesetzt.

Dr. Harvey I. Petraborg, Aitkin Minn., USA, schreibt in einem Artikel "Die Trinkwasser-Fluor-dierung als gutes Geschäft?": "Wenn eine Industrie auf Absatzschwierigkeiten stößt, kann sie sich, wie die Zeitschrift ,Life' es beschrieben hat, an ein Institut, das Mellon-Institut in Pittsburg, wenden, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte erforschen zu lassen.

1950 saßen die Aluminium- und Stahlindustrien Amerikas auf großen Mengen unabsetzbarer Fluorverbindungen. Eine Zeitlang konnten sie diese Abfälle loswerden, indem sie sie in Flüsse leiteten. Doch im Dezember 1950 wurde die Aluminiumindustrie nach einem großen Fischsterben, entstanden durch Natriumfluroid im Columbiafluß, zu einer hohen Strafe verurteilt.

Sie mußte neue Verwendungen für ihre Fluoridabfälle finden, die sich täglich häuften. Ein Teil davon ließ sich für Ratten- und Insektenvertilgung ab-setzen; aber das war wenig und löste das Problem nicht.

Es wurde daher ein Mann des erwähnten Mellon-Institutes, namens Gerald G. Cox, mit der Lösung des Fluor-verwertungsproblems beauftragt. Er erinnerte sich, daß Fluor Zahnzerfall verhindern könne, und schlug eine entsprechende Verwendung der Fluoridabfälle vor. Um das zu verwirklichen, mußte er die wissenschaftliche Welt, in diesem Fall die Ärzte und Zahnärzte, davon überzeugen, daß Fluor für die Zähne gut und für die Gesundheit harmlos sei.

Was man bis dahin in Fachkreisen an Tatsachen über die Wirkungen des Fluors wußte - Fluor war als eines der schwersten Gifte bekannt - mußte begraben werden, und es mußte dem Publikum beigebracht werden, Fluor sei kein Gift, sondern ein notwendiger Nährstoff.

Das gelang in der Tat. Cox hatte Beziehungen zu führenden Leuten in der Zahnärzteschaft und im Nationalen Forschungsrat (NRC). Diese Leute erhielten von der Industrie namhafte Forschungsbeiträge.

Es kam tatsäch-lich so weit, daß das Fluor als ein Nährstoff deklariert wurde.Das Food & Nutrition Board des Nationalen Forschungsrates akzeptierte die These, daß das Fluor ein notwendiger Stoff insbesondere für die Ernährung der Zähne sei, dies ungeachtet der Tatsache, daß Bevölkerungen mit vollgesunden Zähnen bekannt sind in Gegenden, wo Fluor aus der Natur stammend fast gar nicht gefunden wird.

Es war nicht schwer, auch den Nationalen Gesundheitsrat (PHS) für die Sache zu gewinnen, denn die zahnärztliche Abteilung desselben suchte seit langem nach Entdeckungen, die jenen in der Allgememmedizin gleichkämen.

Oscar Ewing, einer der Anwälte der Aluminium Company, war Direktor des Wohlfahrtsministeriums (Social Security) der USA und Leiter des Nationalen Gesundheitsdienstes (PHS).

So gelang es leicht, den Fluoridierungsgedanken in die Tat umzusetzen und Geld für die Propagierung flüssig zu machen.

 

Fünf Tibeter

Kleine Übungen mit großer Wirkung

1. Erster Tibeter: Der Kreisel
Bei ersten Tibeter drehst du dich mit zu den Seiten ausgestreckten Armen rechts herum um dich selbst.

2. Zweiter Tibeter: Die Kerze

Im zweiten Tibeter hebst du aus der Rückenlage heraus beim Einatmen Kopf und Beine und lässt sie mit dem Ausatmen wieder sinken.
3. Dritter Tibeter: Der Halbmond

Im dritten Tibeter beugst du dich im Knien mit dem Einatmen nach hinten und kommst beim Ausatmen zurück. Ziehe das Kinn in Richtung der Halsgrube.
4. Vierter Tibeter: Die Brücke

Im vierten Tibeter drückst du dich aus dem Sitzen mit gestreckten Beinen mit dem Einatmen bis in die Tischhaltung hoch. Mit dem Ausatem kommst du wieder in die Ausgangshaltung, in der das Kinn die Bewegung in Richtung Halsgrube zum Abschluss bringt.

5. Fünfter Tibeter: Der Berg

In der letzten Übung kommst du aus der Bauchlage mit den Armen hoch, bis nur noch Handflächen und Fußballen den Boden berührten. Lasse dich mit dem Einatmen von deinem Gesäß nach oben und hinten ziehen, bis du im Berg (der herabschauende Hund aus dem Hatha Yoga) landest.

Dann schwingst du dich mit dem Ausatmen wieder in den heraufschauenden Hund zurück.

Das Ganze übst du zunächst mit drei Wiederholungen pro Tag, langsam und achtsam gesteigert über Wochen auf die im Buch angegebene höchste Wiederhohlungszahl von 21.

 

Fußreflexzonentherapie

Die Fußreflexzonentherapie (Fußreflexzonenmassage) gehört zu den Naturheilverfahren. Es handelt sich um eine sehr alte Methode, die bereits von den indianischen Völkern in Amerika ausgeübt wurde.

Um 1912 übernahm der amerikanische Arzt Dr. William Fritzgerald dieses Wissen und entwickelte es dahingehend weiter, dass er den menschlichen Körper in 10 Längszonen unterteilte und jeder ein entsprechendes Areal am Fuß zuordnete.

Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich der Mensch mit all seinen inneren Organen in Form von Reflex- und Bezugszonen an seinen Füßen widerspiegelt.

Durch Massage und Erspüren der Füße gewinnt der Kundige Hinweise auf Störungen, kann er Organe anregen oder beruhigen. Damit die Fußreflexzonentherapie für Sie nicht nur graue Theorie bleibt, finden Sie hier auch Filme zur Selbsthilfe z.B. bei Infekten und akuten Rückenschmerzen.

 

X Mayr

Die Franz-Xaver-Mayr-Kur (auch F.-X.-Mayr-Kur oder Mayr-Kur) ist eine Methode der Naturheilkunde mit den Hauptanliegen, den Darm zu sanieren und die Entgiftungsfunktionen des Körpers zu unterstützen.

Die Kur wurde unter dem Namen Milch-Semmel-Kur bekannt, obgleich die zeitgemäße Mayr-Kur von Weizenmehl und Kuhmilch eher absieht.

 

 

G

Gelée Royale - Apitherapie

Bei Bienen entscheidet die Ernährung darüber, ob sie ihr Leben als Arbeiterin oder Königin beginnen. Gelee Royale heißt der Stoff, der Königinnen macht. So eilt dem Bienenprodukt ein mystischer Ruf voraus. Neben Nährstoffen ist es vitamin- und mineralienreich, antioxidativ und antibiotisch. Fast 200 Komponenten wurden darin gefunden, darunter auch hormonwirksame Verbindungen.

Gelee Royale soll stärkend wirken, Alterung vorbeugen, Entzündungen beruhigen und den Stoffwechsel harmonisieren. Bisher gibt es aber nur wenige klinische Studien zum Thema.

Denn: Gelee Royale ist zwar ein begehrter Stoff, doch die Bienen geizen damit: Gelee Royale wird von den Ammenbienen produziert, wenn eine Königin fehlt. Darum sind die Produkte zur innerlichen oder äußerlichen Anwendung auch nicht billig. Gelée Royale ist gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen.
Wie gut hilft Gelée Royale?

Als Nährstoff- und Vitaminlieferanten brauchen wir den weißlichgelben Futtersaft der Bienen heute mit Sicherheit nicht. Sommer wie Winter sind wir mit allem, was der Körper braucht, bestens versorgt. Auch die antioxidativen Verbindungen darin, Phenole und Flavonoide, sind in vielen anderen Produkten enthalten. Was also macht das knappe Gelee Royal so wertvoll?

Die Antwort liegt in den einzigartigen Verbindungen im Gelee. Bei 200 Verbindungen, ist die Forschung noch gut beschäftigt. Erste Stoffe wurden bereits beschrieben, wie die 10-Hydroxy-2-Decensäure mit ihrer antibiotischen, immunmodulatorischen, anti-tumor und nervenschützenden Eigenschaft. Auch antiallergische und antidiabetische Wirkungen sind im Gespräch.

Aber der Rohstoff ist begrenzt, Gelee Royale wird dem Einzelfall vorbehalten sein. Die einzige Chance liegt darin, die Komponenten zu isolieren und zu charakterisieren. Dann kann man entscheiden, ob daraus ein wirksames Medikament werden kann. Bis dahin ist Gelee Royale zu einem Teil auch Glaubenssache.
Alle Anwendungen im Überblick, sortiert nach Wirksamkeit

Hinweis: die möglichen Anwendungsgebiete (Indikationen) sind drei verschiedenen Kategorien zugeordnet, je nach Studienlage.

Eine ausführliche Definition erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über die jeweiligen Blätter fahren.

Bereits in vorchristlicher Zeit, so wurde es überliefert, haben Griechen, Römer, Chinesen und Ägypter Honig verwendet, um Wunden zu heilen und Darmkrankheiten zu kurieren.

Im alten Ägypten wurde Propolis nicht nur benutzt, um die Mumien zu konservieren, sondern es wurde auch eingesetzt, um vielen Krankheiten vorzubeugen und sie zu behandeln.

Die Bibel und der Koran enthalten viele Stellen, die die Heilkraft der Bienenprodukte erwähnen.


Hippokrates, Paracelsus, Galen, Pliny und viele andere erwähnen sehr oft die Bienenprodukte und verweisen auf ihre gesunden positiven Effekte.
Bis vor ca. 50 Jahren gab es nur wenig wissenschaftliche Studien über die Apitherapie weltweit, auch in Europa.

Erst nach dem 2. Weltkrieg haben viele Länder die große Bedeutung der Bienenprodukte als hochqualifizierte Nahrungs- und Arzneimittel erkannt.

Tausende von Wissenschaftlern aller Länder haben inzwischen die Zusammensetzungen, Eigenschaften, Anwendungen und Dosierungsanleitungen der Bienenprodukte in der Apitherapie, der Naturheilung mit den Bienenprodukten, studiert.

Und so besteht heute ein großes Interesse an natürlichen Nahrungs- und Arzneimitteln in der Apitherapie, auch in der der Deutschen Apüitherapie, wie sie Damals im Jahre 1987 vom Imkerkollege und Bienen-Fachwart, Wilhelm Hemme, aus Bamberg, für Deutschland entwickelt wurde, der auch den Deutschen Apitherapiebund gründetet.

Als ein Ergebnis dieser positiven Entwicklung steigt die Anzahl der Naturärzte und Heilpraktiker immer mehr. Tausende von Labors und Firmen verarbeiten, produzieren oder verkaufen mehr als hunderttausend Tonnen Apitherapie-Produkte pro Jahr !

Gelee Royale ist einer der wichtigsten Stoffe der Apitherapie, das in der Regel auch in der Therapieform, propagiert vom deutschen Apitherapiebund, dem Vorsitzenden Dr. Stangaciu.


Wer den Reichtum der Inhaltsstoffe des "Königlichen Futtersaftes, des Gelees" kennt, wird sich nicht darüber wundern.

Nur Gelee Royale entscheidet, ob aus einer Bienenlarve eine Arbeitsbiene oder eine Königin schlüpfen wird.

Die Eier und die daraus geschlüpften Larven unterscheiden sich zunächst durch nichts von den anderen, "normalen" Eiern und Larven. Wenn das Bienenvolk jedoch eine neue Königin benötigt, wird eine der Larven mit dem königlichen Gelee gefüttert. Dieses Gelee wird in speziellen Drüsen junger Bienen produziert.

Durch diesen Futtersaft geschieht etwas Erstaunliches:

Nimmt eine Biene, die mit dem normalen Pollenbrei gefüttert wird, in 6 Tagen, das 1500 fache des ursprünglichen Gewichts zu, erreicht die Königinnenlarve das 6000 fache!

Die normalen Bienen haben eine Lebenserwartung von ca. 4 Monaten, die Bienenkönigin dagegen lebt ca. 3–5 Jahre. In dieser Zeit produziert sie unentwegt Eier und sorgt damit für den Erhalt des Volkes. Diese Leistung ist nahezu unfassbar und ohne Beispiel in der Natur.

Bewirkt wird dieses allein durch die Inhaltsstoffe des Gelee Royale. Gelee Royale enthält 16 Aminosäuren, 12 Vitamine sowie Kalium, Phosphor, Eisen, Calcium, Kupfer und Silizium. Diese Wirkstoffe konnten mit modernsten Analysetechniken nachgewiesen werden.

Gelee Royale wirkt nicht spezifisch, es wirkt nach dem Ganzheitsprinzip!

Es kommt jedoch nicht nur auf die Inhaltsstoffe an, sondern auch auf die feinstofflichen Informationen, die den Basiswirkstoffen aufmoduliert sind.

Nach diesem Prinzip wirkt Gelee Royale auf:

Gehirn
Herz
Immunsystem
Kreislauf
Nervensystem
Psyche

Das königliche Gelee ist ein natürliches Mittel gegen chronische Unlust, Müdigkeit und Stressfolgen. Allerdings - und das ist immens wichtig - muß vor jeder Behandlung mit Gelee Royale immer eine ganz akribisch durchgeführte Allergietestung erfolgen.

Es ist sogar von Todesfällen in Zusammenhang mit der Einnahme von Gelee Royale aus Australien berichtet worden. (Bullock et al.: Fatal royal jelly – induced asthma. Med. J. Austr. 160 (1994) 44; Thien et al.: Asthma and anaphylaxis induced by royal jelly. Clin. Exper. Allergy 26 (1996) 216-222)

Mir ist in den Jahren, in denen ich mit Gelee Royale arbeite, nicht ein Allergiefall untergekommen. Wie bei allen anderen Medikamenten auch ist immer eine Nutzen- Risikoanalyse durchzuführen.

Leider ist die Qualität oder Anwendung dieses Bienenproduktes des Gelee Royales, bei einzelnen Personen nicht immer zufrieden stellend. Für eine bessere Effizienz denke ich, dass jeder Apitherapie - Spezialist bestimmte Regeln und Prinzipien beachten muss.

Nach dem Studium von Tausenden Apitherapieartikeln und nach persönlicher Erfahrung habe ich 23 Prinzipien entwickelt.

Die Therapie sollte "ganzheitlich" sein: klassisch (Schulmedizin), aber auch energetisch (Akupunktur), struktural (Ayurveda), informationell (Homöopathie).
Vor dem Beginn der Apitherapie muß der Körper entgiftet werden.

Es gibt verschiedene Methoden: spezielle Diäten, Fasten, Darmspülung usw.
Frische "biologische" Bienenprodukte haben normalerweise eine bessere Wirkungen, als "industriell" produzierte Produkte. Überhitzung und Überfiltrierung zerstören die Wirkstoffe und sind somit als negativ zu bewerten.


Die Bienenprodukte müssen gezielt ausgewählt werden, je nach Ihrem Ursprung, ihrer Zusammensetzung und ihren pharmakologischen Eigenschaften.
Die Qualität und die Konservierungsmethode, gerade bei Gelee Royale, ist für eine gute Wirkung sehr wichtig.


Die Angaben der Hersteller sind nicht immer als bindend anzuwenden. Die individuelle Dosierung muss immer im Vordergrund stehen.
Vor dem Behandlungsbeginn sind die Patienten auf eventuelle Allergien zu testen.


An die effektivste Dosierung muß sich herangetastet werden. Die Gaben werden, bis zum Erreichen der Wirkdosis, schrittweise gesteigert.
Die Behandlung muss ganzheitlich erfolgen. Das bedeutet, daß mehrere Wege beschritten werden müssen, um den "locus resistentiae minor" zu erreichen.

Es bieten sich an: Flüssigkeiten (Tee, Wasser, Säfte), Salben, Inhalationen, Suppositorien, Injektionen usw.
Die Dosierung der einzelnen Bienenprodukte muß ganz genau auf das Alter, Gewicht und den Allgemeinzustand des Patienten abgestimmt werden.


"SIMILIA SIMILIBUS CURANTUR": sehr kleine Mengen von einem Bienenprodukt können eine Allergie gegen das gleiche Produkt heilen. (Homöopatische Aufbereitung)
Die Behandlungszeit sollte in Harmonie mit den verschiedenen Biorhythmen stehen. Diese hängen vom Patienten, der Krankheit, der Jahres-, sogar der Tageszeit ab.
Die Apitherapie ist kein "Allheilmittel" und sollte in der Regel immer in Verbindung mit anderen Naturheilmethoden (Phytotherapie, Aromatherapie, Akupunktur, Ernährung, Ayurveda usw.), also ganzheitlich, angewendet werden.


"AD PRIMAM NIHIL NOCERE"! Niemals am Patienten experimentieren! Es dürfen grundsätzlich nur sichere Methoden und und qualitativ höchstwertige Produkte verwendet werden.


Es ist sehr wichtig, den Blutkreislauf mit zusätzlichen Methoden (Massage, Akupressur, Gymnastik, Tai-Chi, Qigong, Hatha Yoga usw.) zu verbessern.
Guter Schlaf und Entspannung steigert die Wirkung der Bienenprodukte.


Eine ökologisch vertretbare positve Umgebung ist besonders wichtig (Sauberkeit, frische Luft usw.)
Positiv denkende Familienmitglieder und Freunde sind wichtig.

Das positive Feedback ist ebenso nicht zu unterschätzen wie auch das negative.
Jeder Patient ist anders. Deshalb muß die Behandlung individuell auf ihn abgestimmt sein.


Bei die Apitherapie besteht die Möglichkeit, jeden Patienten individuell zu behandeln, da durch die verschiedenen Zusammensetzungen der Bienenprodukte die individuellen Bedürfnisse des Kranken berücksichtigt werden können.


Die Apitherapie ist keine "Blitzmethode"! Ausdauer und Geduld sind, besonders bei chronischen Krankheiten, nötig.
Jeder engagierte Behandler sollte seine Patienten vor, während und nach der Behandlung zu einem Bienenfreund und Beschützer erziehen. Jeder Patient sollte mit der Zeit sein eigener Apitherapeut werden.


Ständiges Studium, Erfahrungsaustausch mit anderen Spezialisten (z.B. durch Internet) kann helfen, die beste therapeutische Strategie für jeden Kranken zu finden, wie jüngst auch durch die Anwendung eines weiteren Bienen-Produktes, durch die Bienenstock-Luft.


Eine Neue Heilmethode, Neuland für Apitherapie, Neuland auch für die Ärzte und den Heilpraktiker.

 

Global diagnostics

Nun hat jedes Körperteil und jedes System des Körpers, ob gesund oder krank, ein individuelles Reaktionsmuster auf schwache, äußere Reize.

Anhand dieses jeweiligen Reaktionsmusters lassen sich Rückschlüsse auf den aktuellen energetischen Zustand und die energetische Funktionsfähigkeit der untersuchten Organe oder Systeme ziehen.

Mit dem neuartigen Mess-System Global Diagnostics wird dieses Reaktionsmuster aufgezeichnet und ausgewertet. Damit stehen uns nach der Messung viele Informationen zur Verfügung.

Der energetische Zustand aller Organe, wie Nieren, Lunge, Herz… und Systeme, wie Lymphe, Verdauung, Immunsystem, Bewegungsapparat usw., wird sichtbar gemacht.

Diese Informationen leisten uns wertvolle Hilfe bei der Erstellung der Diagnose und der Auswahl vorbeugender Maßnahmen oder einer sinnvollen ganzheitlichen Therapie.

 

Goldimplantation

Global Diagnostics ist ein Messsystem auf rein physikalischer Grundlage. Es wurde entwickelt, um dem Anwender zu helfen, das Vitalfeld eines Körpers zu messen und die Ergebnisse zu analysieren. Bei dieser Diagnostik- und Behandlungsmethode handelt es sich um eine energetischfunktionelle. Sie gehört in den Bereich der Regulationsmedizin. 

 

 

H

Handdiagnostik

Wie der Fingerabdruck eines Menschen einmalig ist, so ist dies auch bei der Zeichnung der Handlinien, der Hand- und Fingerformen, ihrer Wölbungen. Die Hand ist ein Abbild des ganzen Menschen.

Handinnenformen und –linien lassen Aussagen über den Charakter, die Psyche, die Konstitution eines Menschen zu, welche Anlagen und Talente er nutzt. Neben der Handdeutung der Sinti und Roma und der Astrologen hat die medizinische Handdiagnostik in der Naturheilkunde eine lange Tradition, weit in die Antike hinein.

Bis ins 18. Jahrhundert war die Chirologie Teil des Medizinstudiums. Auch dem Patienten selbst bietet die Handdiagnostik exzellente Hilfestellung zur Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung.

 

Handreflexzonentherapie

In unseren Füßen und Händen spiegelt sich unser ganzer Körper mit seinen möglicherweise bestehenden Belastungen und Ungleichgewichten wider. Die einzelnen Reflexzonen stehen in Verbindung zu den zugeordneten Körperzonen.

Durch die Therapie an den Füßen oder Händen wird der behandelte Mensch in die Lage versetzt, seine Regulationsmechanismen zu aktivieren.

Somit bietet uns jedes Paar Füße und Hände nicht nur ein Spiegelbild des Gesundheitszustandes, sondern auch den Schlüssel, auf dieses Körpersystem hilfreich Einfluss zu nehmen.

 

Hausmittel

Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten? Nicht immer muss es sofort die Chemiekeule sein! Gegen viele Beschwerden haben sich Hausmittel als wirksam erwiesen. Welche Hausmittel es gibt und gegen welche Beschwerden sie helfen, erfahren Sie auf dieser Seite.

 

Haut-/Hautanhangsgebilde

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und hat mehrere wichtige Funktionen: Einerseits schützt sie die Integrität des Körpers vor schädlichen Umwelteinflüssen und Krankheitserregern.

Andererseits ermöglicht sie den kontrollierten Austausch mit ihrer Umwelt hinsichtlich Temperaturausgleich, UV-abhängiger Vitamin-D-Synthese und der Vermittlung von Sinneseindrücken.

Die Hautanhangsgebilde lassen sich in die hochspezialisierten Hornprodukte der Epidermis (Haare und Nägel) und in die dermalen Drüsen (Talg-, Schweiß- und Brustdrüsen) einteilen. Übrigens findest du auch eine Histo-Trainer-Folge zur Haut und den Hautanhangsgebilden im Abschnitt zur mikroskopischen Anatomie der Haut.

 

Hautkrebs-Screening

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit - leider sind auch immer öfter junge Menschen betroffen.

TK-Versicherte können daher bereits ab 20 Jahren an einer Früherkennungsuntersuchung teilnehmen: Mithilfe des sogenannten Hautkrebs-Screenings lässt sich Hautkrebs früh erkennen und in der Regel erfolgreich behandeln.

 

Head`sche Zonen

Als Head-Zonen bezeichnet man die Hautareale (Dermatome) des so genannten "übertragenen Schmerzes". Dabei handelt sich um Hautabschnitte, die eine nervale Beziehung zu bestimmten inneren Organen besitzen. Die Erkrankung des betreffenden Organs führt zu Schmerzen im korrespondierenden Hautgebiet.

 

Herzfrequenzvariabilität (HRV) - Film und Artikel

Unsere Herzschlagfrequenz muss sich ständig neuen Bedingungen anpassen. Eine Messung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) verrät dem geschulten Therapeuten viel über die Anpassungsfähigkeit des Organismus und warnt frühzeitig vor Störungen.

 

Homöopathie Therapie

Dies wurde auch Pasteur mit der Zeit zunehmend klarer, als er in seinen späteren Jahren den Wahrheitsgehalt der Forschungsarbeiten seines Zeitgenossen und Kontrahenten Bêchamp anerkannte und zugab, dass der Organismus zunächst in einen kranken Zustand verfällt, in dessen Folge Bakterien und Viren wuchern können.

Er gestand schließlich: "La bactérie n'est rien, le terrain c'est tout." - "Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles." Der Vater der Mikrobiologie war nun gegen Ende seines Lebens der Überzeugung, dass die Mikroben nur Anzeiger, keineswegs aber Verursacher von Leiden seien.

Darüber hinaus wurde ihm (sogar als Nicht-Homöopath) das Phänomen der Unterdrückung bewußt: "Wenn Sie meinen, Krankheiten einfach dadurch beseitigen zu können, dass Sie die dabei auftretenden Bakterien unterdrücken und abtöten, dann können Sie ganz schlimme Wunder erleben." -

Auch Virchow, der Begründer der Zellularpathologie - "Die Krankheit sitzt in der Zelle" - bekannte sich gegen Ende seines Lebens zur Lebenskraft und erkannte damit eine der zentralen Säulen der Homöopathie an.

"Dennoch verharrt die etablierte Lehrmedizin auf den ‚Jugendsünden' Virchows und Pasteurs ungerührt bis zum heutigen Tag.", Dr. med. Otto Eichelberger, bekannter Homöopath unserer Zeit.

Hydrotherapie

 

 

I

Inhalationen

Devices sind keine Medikamente. Viele Devices sind mit verschiedenen Wirkstoffen im Handel. Damit Sie "Ihr" Device leicht wiederfinden, ist jedem Device eine Liste der im Handel befindlichen Medikamente zugeodnet.

Ich bitte Sie, den Beipackzettel Ihres Medikamentes sorgfältig zu lesen. Ich möchte helfen, die Qualität der Therapie zu verbessern, indem ich über die richtige Handhabung der Devices informieren.

 

Impfungen

Somit kann es auch nicht die Gewohnheit sein, welche Immunität verleiht, und noch viel weniger ist es eine erzwungene Einführung von Mikroben, welche - wenn alles reibungslos verläuft - die Produktion von bestimmten Antikörpern veranlaßt!

Das Einbringen solcher Mikroben zwecks "Training" des Immunsystems in einen gesunden Organismus, der nicht auf Vagotonie "umgeschaltet" ist, - und geimpft wird ja meist in die Eutonie hinein (Bild 1) - muß demnach zwangsläufig Folgen haben.*)

Der Körper ist auf die Invasion derlei Kleinstlebewesen in keiner Weise vorbereitet! Und schon gar nicht auf derlei verschiedenartige Mikroben, was in der Natur so nicht vorkommt.

Denn das gibt es nicht, dass ein Kind gleichzeitig an Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Meningitis (Hirnhautentzündung) und Kinderlähmung erkrankt! Impfungen können deshalb kein gezieltes aktives Immuntraining sein, sondern sie sind die Ursache für ein völlig durcheinandergebrachtes Immunsystem!

 

IHHT

Irisdiagnostik

 

 

J

Jod, Brom, Chlor und Fluor

12 durch die Halogene Jod, Brom, Chlor und eben auch Fluor!!! Fluor schaltet den Langwillen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt Beeinträchtigung des Willenzentrums kelauszug ist von von Grazyna Fosar und Franz Bludorf.

Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die mesam, aber sukzessive den freien einer "Verschwörungstheorie", sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten:

Der von der Firma Roche vertriebene Tranquilizer Rohypnol enthält als Wirkstoff eine Abwandlung des bekannten Beruhigungsmittels Diazepam ("Valium") - Flunitrazepam.

Eptiiatrie zur Behandlung von Psychosen eingesetzt werden, mit teilweise durch die Fluorisierung des Wirkstoffs wird die Wirkung laut Auskunft des Herstellers verzehnfacht.

Neben der beruhigenden, aktivitätshemmenden Wirkung kommt es noch zu Nebenwirkungen wie erniedrigtem Blutdruck, Gedächtnisstörungen, Benommenheit, Sehstörungen, Verwirrung, gastrointestinalen Störungen und Oligurie, also alles klassischen CFIDS-Symptomen.

Wesentlich beunruhigender ist es, daß Fluor auch ein wichtiger Bestandteil von Neurolka ist, die in der Psyche katastrophalen Nebenwirkungen unterliegt.

Ein Beispiel ist Stelazine, das in den USA von der Firma SmithKline Beecham hergestellt und vertrieben wird. Sein Wirkstoff ist Trifluorperazin HCl, und es wird hauptsächlich bei Patienten mit Psychosen und starken Angststörungen eingesetzt, wo es wiederum stark bewußtseinsdämpfend wirkt.

Die Nebenwirkungen sind verschiedene Formen der Dyskinesie bis hin zu Parkinson-Symptomen, dauerhaft veränderte Bewußtseinszustände, Muskelstarre, Herzrhythmus- und Pulsstörungen, Tachykardie etc., also wiederum typische CFIDS-Symptome.

Warum verfügen Regierungen in aller Welt, der Bevölkerung zwangsweise eine Substanz zu verabreichen, die nachweisbar Krebs erzeugt, -Knochenbrüche fördert und das Bewußtsein und die menschliche Willenskraft schwächt?

In Diktaturen könnte man an den Versucheiner kollektiven Manipulation denken (und solche Versuche soll es in der Sowjetunion und in Nazideutschland auch gegeben haben).

In der westlichen Demokratie dürfte es eher um Ignoranz gehen, um einseitig übertriebene Hervorhebung des angeblich therapeutischen Nutzens bei gleichzeitigem Herunterspielen der Risiken.

Hinzu kommt ein erhebliches Interesse der Schwerindustrie. Fluor ist in großen Mengen ein Abfallprodukt bei der Aluminiumherstellung, und als gefährliches Gift müßte es durch teure Sonderbehandlung umweltgerecht entsorgt werden.

Durch den ständigen Bedarf der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie an Fluor wird die Großindustrie dieses gefährliche Zeug auf elegante Weise los und verdient sogar noch daran.

 

 

Naturheilverfahren & alternative Heilmethoden Lexikon (K - O)

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

 

K

Kastanie:
Von September bis November werfen die Kastanien ihre Früchte ab. Als Kinder haben wir sie immer gesammelt, zum Förster gebracht und lustige Figuren mit Streichhölzern daraus gebastelt. In den letzten Jahren habe ich aber gerade die Rosskastanie immer mehr schätzen gelernt.

Diese unscheinbare Frucht enthält nämlich erstaunlich viele Saponine, die seifenartige Eigenschaften aufweisen. Zerkleinert und in Wasser gelöst ergeben die Kastanien ein fantastisches und ökologisches Waschmittel! Wie das funktioniert und was du beim Waschen mit Kastanien beachten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Inhalationen

Kinesiolog. Diagnostik

Kinesiologie-Selbsttest

Kirlianfotografie

Klimakur

Klimatherapie

Kneippanwendungen

Körpersprache

Krebsbehandlung:

Beliebte Heilmittel gegen Krebs
Krebs ist eine lebensbedrohliche Krankheit, aber sie ist nicht unheilbar. Die Tatsache, dass auch schwere Verläufe noch eine positive Wende nehmen können, gibt vielen Patienten die unbedingt notwendige Hoffnung.

Leider gibt es bis heute kein Heilmittel, das sicher gegen Krebs hilft. Vielmehr scheint es die Kombination von verschiedenen Behandlungsstrategien zu sein, die letztendlich die Heilung oder wenigstens lange Phasen ohne Krebs herbeiführen kann.

Dabei spielt natürlich die Aggressivität, und damit auch der Verlauf der Erkrankung eine wichtige Rolle. Neben Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie gibt es weitere naturheilkundliche Behandlungsansätze, die zunehmend beliebter werden, denn sie sind als besonders schonend bekannt und verursachen nur selten Nebenwirkungen.

Naturheilkunde, pflanzliche Wirkstoffe, Homöopathie oder Misteltherapie aus der anthroposophischen Medizin haben für viele Menschen einen hohen Stellenwert. Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Yoga und weitere asiatische Entspannungstechniken, insgesamt traditionelle Heilmethoden anderer Länder – auch das verstehen viele Menschen unter komplementärer oder alternativer Krebsbehandlung.

Krebsdiäten, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, Entgiftungen – das sind Dinge, die Betroffene und auch ihre Angehörigen sich vornehmen, um gesünder zu leben und sich vor Rückfällen zu schützen.

Immunstimulationen und immunstärkende Therapien sollen die körpereigene Abwehr stärken und so angeblich auch die Heilung bei Krebs fördern. Stressabbau, positives Denken, psychische Blockaden lösen – wer die Ursachen von Krebs in der Psyche sieht, wünscht sich in der Regel eine ganzheitliche Behandlung.

Nicht nur der Körper soll therapiert werden, auch die Seele will berücksichtigt werden.

 

Die Mistel
Eine der bekanntesten und beliebtesten naturheilkundlichen Therapien gegen Krebs ist die Misteltherapie. Sie ist zugleich ein sehr altes Verfahren und hat ihren Ursprung in der anthroposophischen Medizin. Einen sicheren Beweis gibt es für die Wirksamkeit nicht.

Gleichwohl sind viele der Anwender, Ärzte und Heilpraktiker davon überzeugt. Immerhin zeichnet sich ab, dass sich zumindest die Lebensqualität der Betroffenen durch die Behandlung verbessern kann.

Die Präparate werden unter die Haut (subkutan) injiziert. Das können die Patienten oder auch deren Angehörige nach einer Einweisung selbst übernehmen.

 

Phytotherapie gegen Krebs
Auch wenn die Mistel eine Sonderstellung bei der Behandlung von Krebs mit Pflanzen einnimmt, die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) bietet eine Reihe von weiteren Möglichkeiten einer schonenden Behandlung.

Die Phytotherapie war vor dem Entstehen der klassischen Schulmedizin nahezu die einzige erfolgreiche Methode, Krankheiten zu behandeln.

Grundlage ist, dass Pflanzen Wirkstoffe enthalten, die heilend sein können. Zu den wichtigsten Pflanzen gehören Salbei und Katzenkralle. Aus Afrika sollen die Riesenkugeldistel, Kap-Pfeffer und das Silberhaargras gegen Krebs wirken. Heilende Verfahren der Naturheilkunde in der Übersicht - Kostenlose Naturheilverfahren und gute alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards gratis erleben.

 

Die Enzymtherapie
Mit der Enzymtherapie kann es gelingen, die Bildung von Metastasen zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. Aus diesem Grund hat auch dieses Verfahren Einzug in die Krebstherapie genommen.

Die verabreichten Enzyme verringern die Dichte von Molekülen und behindern so die Metastasenbildung. Ziel ist aber auch, dass die Enzyme die Tumorzellen für das Immunsystem sichtbar machen. Sie wirken darüber hinaus entzündungshemmend und beschleunigen das Abklingen von Schwellungen.

Außerdem verbessern sie die Wundheilung und lindern die Nebenwirkungen der Chemotherapie. Bei den eingesetzten Enzymen handelt es sich vor allem um solche, die in der Lage sind Eiweiße zu spalten. Die hoch gereinigten Enzyme stammen aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren, aus der Ananas und der Papaya.

 

Darmsanierung bei Krebs
Das Immunsystem des Körpers sitzt im Darm. Krankheiten, die Einnahme von Medikamenten, eine ballaststoffarme Ernährung, Stress und Bewegungsmangel sind nur einige Faktoren, die den Darm schwächen, und damit auch das Immunsystem.

Im Rahmen einer Krebserkrankung ist daher die Darmsanierung eine hilfreiche und unterstützende Maßnahme. Aber auch bei der Vorbeugung spielt der gesunde Darm eine wichtige Rolle. So steigt das Risiko von Darmkrebs deutlich, wenn die Darmgesundheit gestört ist.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe gegen Krebs
Sekundäre Pflanzenstoffe finden sich in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Ihre antioxidative Wirkung trägt dazu bei, dass der Körper freie Radikale bekämpfen und aktiv gegen krebserregende Stoffe vorgehen kann. Ganz besonders profitieren Darm, Mund, Rachen und Lunge vom Konsum dieser Pflanzen.

Die Behauptung, dass Menschen, die sich pflanzenreich ernähren, seltener an Krebs erkranken, trifft zu. Als besonders empfehlenswert gelten Tomaten, Wirsing, Paprika, Melonen, Kürbisse, Nüsse, Pflanzensamen, Hülsenfrüchte und Soja.

 

Ozontherapie als Heilmittel gegen Krebs
Ozon kann per Injektion zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Es hilft dem Körper bei der Entgiftung, verbessert den Stoffwechsel und regt die Durchblutung an. Außerdem reduziert es Entzündungen und wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren.

Einen Beweis für die Wirksamkeit gibt es allerdings nicht. Dennoch berichten Ärzte immer wieder von Erfolgen und beobachten außerdem, dass bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Chemo- und Strahlentherapie die Nebenwirkungen weniger stark sind.

 

Stressabbau in der Therapie und als vorbeugende Maßnahme
Stress belastet das Immunsystem und erhöht das Risiko von Erkrankungen. Auf der anderen Seite behindert Stress die Heilung bei bereits bestehenden Krankheiten.

Das gilt auch für Krebs. Die Entspannung ist eine wichtige Maßnahme zur Vermeidung von Krebs, aber auch bei bereits bestehender Erkrankung. Entspannungstechniken gibt es viele, sodass jeder für sich die richtige Methode finden kann. Als besonders sinnvoll zeigen sich Methoden, die eine bewusste Atmung mit langsamen Bewegungen verbinden, wie z. B. Yoga.

 

Die Traditionell Chinesische Medizin
Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) kann bei einer diagnostizierten Krebserkrankung zum Einsatz kommen, aber auch im Rahmen von Präventionsmaßnahmen. Sie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, mit der energetische Blockaden aufgelöst werden. Die Behandlung nach TCM bezieht daher die Behandlung mittels Akupunktur, Ernährung, Entspannung und viele weitere Ansätze mit ein.

 

Homöopathie als beliebtes Heilmittel gegen Krebs
Die Homöopathie ist eine beliebte begleitende Behandlung von Krebs, um die Nebenwirkungen durch klassische Therapien der Schulmedizin abzumildern. Da das Mittel zum Patienten, zur Symptomatik und dem Wesen der Person passen muss, setzt die Auswahl umfangreiches Wissen über die Homöopathie voraus.

 

Hochdosiertes BIO Vitamin C als Mittel gegen Krebs
Die Vitamin C Therapie wurde durch Prof. Dr. Linus Pauling, der intensiv zum Thema geforscht hat, bekannt. Die Behandlung hat sich vor allem als unterstützende Therapie von Hirntumoren und bei einer Krebserkrankung der Eierstöcke als wirksam erwiesen.

 

Bio Lysin, Bio Prolin, Bio Weihrauch, Bio CBD Öl und Bio Vitamin C + Bio Multi-Vitalstoff-Präparat mit mindestens 45 Bio Vitalstoffe für den Menschen absolut lebensnotwendig sind!

 

Nahrungsergänzungsmittel die meine Familie (Kinder, Frau und ich) zeitweise oder ständig täglich zur Stärkung des Immunsystems und zur Prävention (Vorbeugung von Krankheiten) einnehmen:

 

Kostenlose Ernährungsberatung in Düren mit den besten Ernährungstherapien in der Praxis Düren bei Arndt Leonards erleben.

 

Bio MADENA BasenCitrate Pur | Basenpulver 216g Dose | Das Original mit 100% organischen Basen VEGAN | Viel Magnesium als Citrat, Zink, Kalium, Calcium Diät - Basenfasten Vitamin D3 aus Flechten

Bio Gold Omega 3 Sport Edition


Bio Vitamin D3 + K2 Tropfen 50ml - Premium: 99,7+% All-Trans (K2VITAL® von Kappa) + hoch bioverfügbares D3 - Laborgeprüft, hochdosiert, flüssig und hergestellt in Deutschland


Bio OPC Traubenkernextrakt - 240 Kapseln für 8 Monate - Laborgeprüftes Premium OPC aus europäischen Weintrauben - Ohne unerwünschte Zusätze - Hochdosiert, vegan und hergestellt in Deutschland


Bio Natürliches Vitamin C Hochdosiert - 240 Vegane Kapseln 4 Monatsvorrat Acerola-Extrakt Und Hagebutten-Extrakt 400mg Reines Vitamin C Pro Tagesdosis (2 Kapseln) Laborgeprüft


Bio MSM Kapseln - Vergleichssieger 2018* - 365 vegane Kapseln - Laborgeprüft - 1600mg Methylsulfonylmethan (MSM) Pulver pro Tagesdosis - Ohne Magnesiumstearat, hochdosiert, hergestellt in Deutschland


Bio Nutrex Hawaii, BioAstin, 12 mg, 50 Gel Caps


NATURE LOVE® Bio Spirulina Presslinge. 100% reine Bio Spirulina Alge ohne Zusätze. 500 Tabletten. Hochdosiert mit 6.000mg Bio Spirulina je Tagesdosis. Vegan, laborgeprüft & hergestellt in Deutschland


Bio Deva, Multivitamine und Mineralien,vegan, 90 Tabletten


Bio Vit4ever® Weihrauch Extrakt - 360 Kapseln - 1000 mg pro Tagesportion (2 Kapseln) - 65% Boswellia-Säure - Boswellia Serrata - Laborgeprüft - Vegan - Premium Qualität


Bio FürstenMED® Mariendistel Artischocke Löwenzahn - Leber Komplex Hochdosiert mit 80% Silymarin. 120 Vegane Kapseln ohne Zusatzstoffe
Bio CBD Cannabidiol Tropfen 10% 30ml kalt gepresst


Bio Smoothies mit Heilkräutern aus dem eigenen Garten wie Brennesseln, Löwenzahn, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Cayennepfeffer, Gewürznelken, Oregano, Ceylon-Zimt, Klee, Gänseblümchen, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Dill, Bohnenkraut, Bärlauch, Melisse, Mittelmeerkräuter, Thymian, Rosmarin, Kräuterschätze, Currykraut, Mandelmich, BIO Hafermilch, Wasser und ggf. Stevia.


Kulturen Komplex - 21 Bakterienstämme + Bio Inulin - 180 magensaftresistente Kapseln (DRcaps®) - Laborgeprüft, hochdosiert, vegan und hergestellt in Deutschland


KMW Knoblauch-Mistel- Weissdorn Kapseln | Arzneimittel | Herz - Kreislauf |
Nattokinase 100mg pro Kapsel (vegan), 120 Kapseln, 20.000 FU, ohne Vitamin K1 & K2, SOJAFREI, ohne mikrokristalline Cellulose & Magnesiumstearat, MIT ANALYSEN


Lecithin 1.200 mg - 120 Softgels - ohne Gentechnik - vegan und hochdosiert


Berberin 500 mg I 180 Kapseln hochdosiert I Ideal als Ergänzung bei einer Ernährungsumstellung I 100% Vegan I Unter strengen Kontrollen hergestellt


H15 Harz Boswellia Serrata Gufic Kapseln ca. 85% Wirkstoff (Boswelliasäuren).

Der Grund, aus dem wir heute über das Thema „Bindegewebe“ sprechen, ist folgender:

Es existieren lebenswichtige wissenschaftliche Informationen, die uns bisher weitgehend vorenthalten worden sind - einfach weil keine treibenden wirtschaftlichen Interessen dahinter stehen. Ich fasse kurz zusammen, worum es hierbei geht:

Sie können ab sofort die Ausbreitung der folgenden Krankheiten im Körper wirksam abbremsen oder sogar stoppen:

Infektionskrankheiten, z.B. Grippe, Herpes simplex, Pneumonie, Cystitis
chronische Entzündungen, z.B. Colitis ulcerosa, Ulcus ventriculi, Polyarthritis
Arteriosklerose
allergische Erkrankungen, z.B. Heuschnupfen, Neurodermitis, Urticaria
Krebs

 

Darmflora
Im Darm leben insgesamt 100 Billionen Mikroorganismen. Das sind 100-mal mehr Zellen als der Mensch selbst Körperzellen besitzt. Alle Mikroorganismen im Darm zusammen bilden die Darmflora. Andere Bezeichnungen sind instestinale Mikroflora oder Mikrobiota.

Die Darmflora übernimmt wichtige Aufgaben für die Gesundheit des Menschen wie zum Beispiel:

Training des Immunsystems
Abwehr schädlicher Erreger
Ernährung der Darmschleimhaut
Produktion von Vitaminen
Vorverdauung der Nahrung

Für die Aufrechterhaltung einer gesunden Darmschleimhaut ist eine intakte Darmflora besonders wichtig. Sie bildet die Buttersäure, die den Zellen der Darmschleimhaut als Hauptnahrungsquelle dient.

Sie stellt unserem Körper außerdem Vitamine zur Verfügung und hindert krankheitserregende Bakterien, Viren und Pilze daran, sich an der Darmschleimhaut anzusiedeln und sie zu schädigen.

Abwehrtraining
Bestimmte Bakterien der Darmflora trainieren ständig das körpereigene Abwehrsystem. Sie rufen Abwehrzellen in der Darmschleimhaut auf den Plan, die Immunglobuline bilden und vor krankmachenden Bakterien oder allergieauslösenden Stoffen in der Nahrung schützen.

Die abwehrverbessernde Wirkung bleibt nicht auf den Darm beschränkt, sondern erreicht über das Lymph- und Blutsystem auch die Atemwege, die Harnwege, die Speicheldrüsen, die Haut und die Brustdrüsen der stillenden Frau.

Ohne das ständige Training durch die Bakterien wäre unser Immunsystem nicht funktionsfähig. In unserem Darm leben jedoch nicht nur nützliche Bakterien.

Normalerweise halten die nützlichen Bakterien die schädlichen in Schach. Drängen allerdings äußere Einflüsse die nützlichen Bakterien zurück, passiert folgendes:

die nützlichen Bakterien können ihr wichtigen Funktionen nicht mehr erfüllen und die schädlichen Bakterien können sich vermehren, die Oberhand gewinnen und krankmachende Eigenschaften entfalten.

 

Diese 100 Billionen körperfremde Zellen (Bakterien, Pilze & Mikroorganismen) in unserem Körper müssen ständig über unsere Ernährung hinzugefügt werden und das erreichen wir am schnellsten und günstigsten weil meine Familie und ich folgende Bio Lebensmittel selber Zuhause fermentieren und sorgen so für eine gesunde Darmflora und stärken das Immunsystem:

BIO Kombucha - Bei diesem Lebensmittel handelt es sich um einen fermentierten Tee, der es in sich hat. Die Basis wird gebildet von grünem oder schwarzem Tee und Zucker, welche mit einem sogenannten Teepilz versetzt wird.

Auch BIO Joghurt zählt zu den fermentierten Lebensmitteln. Er wird aus verdickter Milch hergestellt, die mit Milchsäurebakterien versetzt wird. Diese sorgen dafür, dass der Joghurt probiotisch wird.

Bei BIO Tempeh handelt es sich um ein Fleischersatzprodukt, das aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Diese werden in Rollen oder Blöcke gepresst.
Dieses BIO Super-Sauerkraut Kraut kommt nicht nur mit wenig Kalorien daher, es hält auch den Darm fit.

Bio Milch Kefir ist zwar nicht so bekannt wie Joghurt, sollte aber nicht unterschätzt werden. Das Sauermilchgetränk enthält Kohlensäure, die beim Gärprozess entsteht. Hierbei wird Kuhmilch mit Pilzkulturen aus dem Kefirpilz versetzt.

Bio Wasserkefirkristalle - bzw. BIO Japanische Meeresalgen, wie sie auch genannt werden - mit denen Du das leckere und sehr gesunde Wasserkefir-Getränk selbst ganz einfach und unkompliziert zu Hause herstellen kannst.

Bei BIO Miso handelt es sich um eine würzige Paste, mit einem sehr hohen Eiweißgehalt. Sie punktet mit ihrer hohen Anzahl an Mikroorganismen und Nährstoffen wie Calcium, Kalium und Eisen.

BIO Lysin: Es hat sich herausgestellt, dass der wichtigste Blocker kollagenverdauender Enzyme die natürliche Aminosäure Lysin ist. Die Aminosäure Lysin hat unter den Aminosäuren den Stellenwert wie Vitamin C unter den Vitaminen.

Lysin ist in der Lage, die enzymatische Auflösung des Kollagens auf natürliche Weise zu blockieren (Lysin besetzt die Lysinbindungsstelle im Plasminogen-Molekül) und damit die Expansion von atherosklerotischen, entzündlichen, allergischen und karzinomatösen Prozessen zu hemmen, welche sich alle dieses körpereigenen Mechanismus der Bindegewebsauflösung bedienen. Lysin ist außerdem selbst einer der wichtigsten Bausteine des Kollagens.

„Since plasmin activity is essential to induce several tissue MMPs, lysine can intefere with conversion of plasminogen to plasmin and thereby it can inhibit the activation of almost all MMPs (matrix metalloproteinases).

In addition, EGCG has been shown to have an inhibitory effect on extracellular matrix degradation through inhibition of MMP-2 (Demeule et al., 2000).“ [Shrirang P, Netke M, Roomi W, Ivanov V, Niedzwiecki A, Rath M: A specific combination of ascorbic acid, lysine, proline and epigallocatechin gallate inhibits proliferation and extracellular matrix invasion of various human cancer cell lines. Emerging Drugs, 2003; 2; ...]

Sinnvolle therapeutische Lysin-Dosen beginnen bei 6 g pro Tag und liegen oft bei 10 g pro Tag und mehr. Eine Überdosierung von Lysin ist ebensowenig möglich wie eine Überdosierung von Vitamin C. Ein 70 kg schwerer menschlicher Körper enthält ungefähr 600 g Lysin als Bindegewebsbaumaterial gebunden.

Lysin kommt besonders häufig in tierischen Lebensmitteln wie Bio Eiern und wildem Fisch vor, aber auch Bio Sojabohnen, Bio Nüsse, Bio Erbsen, Bio Weihrauch, Bio CBD Öl und Bio Linsen enthalten die Aminosäure in großen Mengen.

Eine Lysin-Mangelernährung führt verstärkt zu Infektionen, kann aber auch Haarausfall und Wachstumsstörungen zur Folge haben. Weihrauch kann Ihnen mit seinem breiten Wirkungsspektrum bei Arthrose von Nutzen sein.

Die schmerzlindernden Eigenschaften des Weihrauchs sind auf seine Inhaltsstoffe zurückzuführen. So hemmen die Boswelliasäuren und L-Lysin sowie Incensolacetat das Enzym 5-Lipoxygenase.

Auf diese Weise greift der Weihrauch auf die entzündlichen Prozesse positiv ein. Mithilfe der speziellen Wirkstoffkombinationen des Weihrauchs werden Entzündungsprozesse zurückgedrängt.

Eine schmerzlindernde Wirkung kann Weihrauch auch bei Rheuma, Kopfschmerzen, Muskelkater und arthritischen Beschwerden herbeiführen.


BIO Prolin: Die Aminosäure Prolin ist ein weiterer wichtiger Kollagenbaustein. Prolin kann zwar im Körper hergestellt werden, aber nur in einer bestimmten Menge. Bei langdauernden oder aggressiven Krankheiten kommt es fast immer zu einer Erschöpfung der Prolin-Produktionskapazität und zu Prolin-Mangel, da die hohe Menge kollagenverdauender Enzyme zu einem übermäßigen Kollagenumsatz führen. Daher sollte in diesen Fällen zusätzlich auch Prolin zugeführt werden.

BIO Vitamin C: Da wie bereits erwähnt sowohl die Steuerung der Kollagensynthese als auch die Vernetzung der Kollagenfasern zu stabilen Faserbündeln vitamin-C-abhängig ist, ist eine ausreichende Dosierung von Vitamin C eine weitere Voraussetzung für eine ausreichende Kollagen-Neuproduktion.

Sinnvolle therapeutische Vitamin-C-Tagesdosen liegen zwischen 5 und 200 g. In höheren Dosen natürlich per infusionem (z.B. in Form von Vitamin-C-Injectopas von Pascoe, da dieses Präparat keine Zusatzstoffe enthält).
Basis-Nahrungsergänzung:

Zusätzlich ist unbedingt ein ausgewogen zusammengesetztes und genügend hoch dosiertes BIO Multi-Vitalstoff-Präparat zu empfehlen, da es sich bekanntlich um ein komplexes Stoffwechselgeschehen handelt und mindestens 45 BIO Vitalstoffe für den Menschen absolut lebensnotwendig sind.

Wasserlösliche BIO Vitamine
Vitamin C, Vitamin H, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B9, Vitamin B12

Fettlösliche BIO Vitamine (Eselsbrücke "EDKA")
Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K

BIO Vitaminoide sind nämlich nicht zu 100% Vitamine, sondern stellen lediglich vitaminähnliche Substanzen dar. Der Unterschied ist, daß Vitaminoide Biosubstanzen sind, die zwar ähnliche Funktionen wie die Vitamine haben, aber:


Unser Körper kann sie teilweise selbst herstellen, was auf die Vitamine nicht zutrifft!
Deshalb gelten Vitamine als essenziell, d.h. sie müssen über die Nahrung dem Körper zugeführt werden (streng genommen sind Vitamin A und Vitamin D auch Vitaminoide).

 

Heilende Verfahren der Naturheilkunde in der Übersicht - Kostenlose Naturheilverfahren und gute alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards gratis erleben.

BIO Vitaminoide
Coenzym Q10 (Vitamin Q10), Vitamin B17 (Laetrile / Amygdalin), Alpha-Liponsäure, Cholin / Acetylcholin, Inositol, L-Carnitin

Eine ausreichende Vitalstoffversorgung ist nur durch eine vollwertige Bio Mischkost-Ernährung möglich. Die allgemeine Verfügbarkeit eines reichhaltigen, vollwertigen Lebensmittelangebots garantiert heutzutage jedoch nicht immer eine ausreichende bzw. individuelle Vitalstoffzufuhr.

Mineralstoffe und Spurenelemente
Unter der Bezeichnung Mineralstoffe und Spurenelemente versteht man eine Gruppe anorganischer Bestandteilen, die verschiedene Aufgaben im Körper übernehmen und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen (sog. essenzielle Nährstoffe).


Sie sind mitverantwortlich für den funktionierenden Ablauf einer Vielzahl lebenswichtiger Reaktionen im Körper. Sie werden deshalb auch als Bau-, Wirk- und Reglerstoffe bezeichnet.


Elemente in relativ hohen Konzentrationen im Organismus - über 50 mg pro kg Körpergewicht - werden als Mineralstoffe (auch Mengen- oder Makroelemente) bezeichnet. Elemente mit weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht heißen Spurenelemente.

Mineralstoffe
Natrium, Chlorid, Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor

Spurenelemente
Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom, Jod und andere

Ein Mangel an einem oder mehreren Elementen kann zu Störungen bis hin zu schweren (chronischen) Erkrankungen führen!

Aminosäuren bilden körpereigene Eiweiße (Proteine) und sind deren kleinste Bestandteile (sog. proteinogene Aminosäuren). Sie werden zu Recht als „Bausteine des Lebens” bezeichnet. Es gibt insgesamt proteinogene 20 Aminosäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden können.

Sie gewährleisten die Grundversorgung für einen gesunden und intakten Organismus und sind verantwortlich für den Aufbau und Erhalt sämtlicher Funktionen. Aminosäuren steuern z.B. die Hormon- und Enzymbildung sowie den Zell- und Knochenaufbau.

Sie sind wichtige Regulatoren im Herz-Kreislaufsystem, Ausgangsbasis von wichtigen Neurotransmittern und spielen eine elementare Rolle für das intakte Immunsystem.

Diese ausgewählten Beispiele geben nur einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit der ernährungsmedizinischen Einsatzmöglichkeiten von Aminosäuren. Von den insgesamt 20 Aminosäuren sind bei einem Erwachsenen 8 essentiell, d.h. der Körper kann sie nicht selbst herstellen.

Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Alle anderen 12 Aminosäuren kann der Körper bei intaktem Stoffwechsel selbst herstellen und sind deshalb nichtessenziell.

essenzielle Aminosäuren

Isoleucin
Leucin
Lysin
Methionin
Phenylalanin
Threonin
Tryptophan
Valin

Bei Säuglingen sind außerdem noch Arginin und Histidin essenziell notwendig.

nichtessenzielle Aminosäuren

Glycin
Alanin
Serin
Cystein
Tyrosin
Prolin
Glutaminsäure
Glutamin
Asparaginsäure
Asparagin
Arginin (semi-essenziell)
Histidin (semi-essenziell)

Alle proteinogenen Aminosäuren setzen sich aus immer den gleichen Bauteilen zusammen. In der Mitte des Molekül steht ein Kohlenstoffatom (C). An dieses C-Atom sind vier unterschiedliche Gruppen angegliedert:

eine NH2-Gruppe, die auch Aminogruppe genannt wird
eine COOH-Gruppe, die Carboxylgruppe genannt wird
ein Wasserstoffatom
ein Rest der unterschiedlich aufgebaut ist und deshalb die einzige Unterscheidung der 20 verschiedenen Aminosäuren darstellt

Amiosäuren existieren in der Natur in einer D- und einer L-Form. In proteinogenen Aminosäuren kommt aber nur die L-Form vor. Die D-Aminosäuren werden zu den sog. nicht-proteinogenen Aminosäuren gerechnet, d.h. dies sind nicht in Proteinen vorkommende Aminosäuren. Davon sind bislang über 250 bekannt.

nicht-proteinogene Aminosäuren

Citrullin
Taurin
Ornithin


aus mehreren Aminosäuren und u.a. im Stoffwechsel gebildete Eiweißstoffe

Glutathion
L-Carnitin

In den verschiedensten pflanzlichen und tierischen Nahrungsbestandteilen sind Aminosäuren mehr oder weniger enthalten. Es ist deshalb für eine gesunde ausgewogene Ernährung wichtig, pflanzliches und tierisches Eiweiß zu kombinieren, um dadurch nach Möglichkeit ein ausgewogenes Muster dieser Bausteine zu erhalten.

Ein intaktes Verdauungssystem zerlegt unsere Nahrung in ihre Bestandteile: Fett in Fettsäuren, Kohlenhydrate in Mono- und Disaccharide und Eiweiße (Proteine) in Aminosäuren.

Deshalb haben Funktionsstörungen von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse infolge von Stress, seelischer Belastung, Fehlernährung, toxischen Substanzen (z.B. Nikotin, Alkohol oder Umwelttoxine) erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Bei einer unzureichenden Nahrungsverwertung sind unzählige Körperfunktionen, die vom Vorhandensein der Aminosäuren abhängen, nicht mehr in vollem Umfang verfügbar.

Dazu zählt selbstverständlich auch das komplizierte enzymatische Wechselspiel im Verdauungssystem selbst, wodurch sich als Folge einer mangelnden Aufspaltung der Proteine die Verdauung immer weiter verschlechtern kann.

Eine adäquate Verstoffwechselung der Aminosäuren ist mit Energieaufwand für den Körper verbunden. Nur freie - dem Körper zugeführte Aminosäuren - sind in der Lage, ohne Energieaufwand sofort in die Blutbahn über den Darm aufgenommen zu werden und stehen somit unmittelbar der Eiweißproduktion (Proteinbiosynthese) zur Verfügung.

Freie Aminosäuren stehen demzufolge dem Organismus für zahlreiche Stoffwechselprozesse zur Verfügung. Jüngste Forschungen belegen die außerordentliche Bedeutung der täglichen Zufuhr von Aminosäuren für die optimale Leistung von Körper und Gehirn, für den Schutz vor den schädlichen Auswirkungen der Umwelttoxine und Strahlungen sowie eine mögliche Verlangsamung von Alterungsprozessen.

Aus Aminosäuren können im Körper direkt wichtige Stoffwechselprodukte entstehen. Beispielsweise entsteht aus Arginin Kreatinin. Kreatinin ist bedeutend für den Harnstoffzyklus. Arginin ist auch wichtig zur Stimulierung des Immunsystems und der Gefäßweitstellung (Blutdruckregulation).

Aus Cystein entsteht Taurin, welches für die Bindung der Gallensäuren nötig ist. Cystein ist ebenfalls unerlässlich für den Aufbau der bedeudensten Antioxidans Glutathion.

Aus Tyrosin entstehen wichtige Hormone und Überträgerstoffe für die Nerven (Thyroidhormone, Adrenalin, Noradrenalin). Die Aminosäure Lysin dient als Vorstufe für Hydroxylysin. Dies ist Bestandteil von Kollagen.

Glutamin dient als das Energiesubstrat für die Zellen der Immunabwehr und Tryptophan ist die Vorstufen von Serotonin (Depression, Ängste, Verstimmungen).

Fettsäuren sind Bestandteile von Fetten und Ölen. Zu den wichtigen mehrfach ungesättigten und essenziellen Fettsäuren zählen die Omega 3-Fettsäuren und die Omega 6-Fettsäuren.

Diese müssen in ausreichender Menge bzw. im richtigen Verhältnis über die Nahrung zugeführt werden, was sich bei den Omega 3-Fettsäuren oft als schwierig erweist.

Vorkommen der Omega 3-Fettsäuren V.a. in fettem Seefisch wie wildem Lachs oder wilder Makrele

Vorkommen der Omega 6-Fettsäuren

In Form der Linolsäure in Sonnenblumenöl, Sojaöl, Maiskeimöl, BIO Leinöl, BIO Leindotteröl, BIO Hanföl etc.
In pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl
In Pflanzen- und Diätmargarine

Alle Fettsäuren - gesättigte und ungesättigte - sind als Energielieferant von Bedeutung. Sie unterstützen das Immunsystem und verhindern Depressionen. Die Omega 3-Fettsäuren und die Omega 6-Fettsäuren sind inzwischen dafür bekannt, dass sie das Risiko für koronare Herzerkrankungen signifikant senken.

Sie sind wichtige Blutfett- und Cholesterinspiegelsenker und spielen eine bedeutsame Rolle beim Aufbau aller Zellmembranen. Wie eingangs erwähnt, besitzt das Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren Ernährungsphysiologisch eine besondere Bedeutung, denn nicht alleine die absolute Menge ist entscheidend.

Mit unserer heutigen Ernährung erreichen wir ein durchschnittliches Verhältnis von Omega 3-Fettsäuren zu Omega 6-Fettsäuren von etwa 1:30. Auf Dauer sollte jedoch ein Verhältnis von mindestens 1:5 angestrebt werden, denn besonders die Omega 6-Fettsäuren werden über die Arachidonsäure zu entzündungsfördernden Prostaglandinen verstoffwechselt, die Omega 3-Fettsäuren hingegen zu entzündungshemmenden Prostaglandinen.

Sekundäre Pflanzenstoffe
Die Bezeichnung sekundäre Pflanzenstoffe (sog. Phytamine) ist eigentlich ein Sammelbegriff und bezeichnet ganz bestimmte chemische Verbindungen in Pflanzen, die im menschlichen Körper einen hohen gesundheitlichen Stellenwert haben und deshalb für den Menschen enorm wichtig sind.

Sekundäre Pflanzensoffe wirken generell:
schützend vor Infektionen mit Pilz-, Bakterien und Virenerregern (z.B. Herpes)
reduzierend auf freie Radikale (welche die Zellfunktion beeinträchtigen und bis zu deren Zerstörtung/Entartung führen können)
Krebsrisiko senkend
Immunsystem stärkend
allgemein körperlich und geistig stärkend
antientzündlich
blutreinigend und entgiftend
Cholesterin senkend

Sekundäre Pflanzenstoffe werden inzwischen genauso wichtig angesehen wie die Vitamine. Bislang sind an die 100.000 dieser Phytamine erforscht, wobei ca. 5.000 in Lebensmitteln vorkommen. Viele pflanzliche Sekundärstoffe dienen den Pflanzen selbst als lebenswichtige und effektive chemische Abwehrstoffe gegen Erreger und Keime. Des Weiteren locken die Phytamine als Farb- und Aromastoffe pollenverbreitende Insekten und samenverbreitende Früchtefresser für die Pflanzen an.

Unter anderem zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen der therapeutisch äußerst wichtige Wirkstoff Curcumin!

Sulfide in Knoblauch verhindert Thrombosen

Carotinoide in grünblättrigem Gemüse, Proteaseinhibitoren (in höherer Dosis giftig) in Kartoffeln, Nüssen, Getreide, Hülsenfrüchten, Granatapfel-Polyphenole wie Punicalagin und andere Ellagitannine, Crosmin, Gallussäure und Ellagsäure zur Hemmung der Krebsentstehung

Reserpin in Rauwolfia serpentina, Polyphenole in Granatapfel senkt den Blutdruck

Digitalis purpurea und Digitalis lanata - Therapie der Herzinsuffizienz - Herzglykoside insbesondere Cardenolide

Phytin im Getreide reguliert den Blutzuckerspiegel

Polyphenole in Gewürzen fördert die Verdauung

Phenolsäuren in Früchten bekämpft Bakterien

Polysaccharide regt das Immunsystem an

Saponine in Hülsenfrüchten, Hafer und einigen Gemüsearten, Flavonoide in fast allen Pflanzen wirken Entzündungshemmend

Phytosterine in fast allen Pflanzen, Saponine bewirken die Senkung des Cholesterins

Flavonoide, Liponsäure wirken antioxidativ

Phytohormone, Phytoöstrogene haben hormonähnliche Wirkungen

Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg ist, dass man diese Präparate hoch genug dosiert und lange genug verabreicht.

Entscheidend für jeden Therapieerfolg ist natürlich immer der folgende Zusammenhang:

Es müssen nicht nur alle benötigten Bau- und Betriebsstoffe zur Verfügung gestellt werden, sondern auch die Zellkommunikation und -koordination muss mittels der Therapie wieder einreguliert werden und damit die entgleisten Funktionen.

Gesundheit und Widerstandskraft gegenüber verschiedensten Krankheiten sind von einer optimalen Versorgung mit lebensnotwendigen Vitalstoffen abhängig. Ihre Wirkung besitzt v.a. in der hochdosierten orthomolekularen Therapie ein beachtliches Potenzial.

Vitalstoffe können Erkrankungen lindern oder heilen, Veränderungen im Stoffwechsel korrigieren, Versorgungslücken schließen bzw. die Dosis von Medikamenten sowie deren Nebenwirkungen reduzieren.

In unserer modernen Gesellschaft sind wir häufig besonderen Belastungen mit hohem Energieverbrauch sowie einer Vielzahl schädlicher Umweltfaktoren ausgesetzt, wodurch wir in Kombination mit denaturierten und nährstoffarmen Nahrungsmitteln bzw. einseitiger Ernährung schnell an unsere Vitalstoffreserven stoßen können.

Alle Funktionen einer Körperzelle können aber nur dann einwandfrei ablaufen, wenn sie durch Vitalstoffe unterstützt werden. Fehlen diese oder liegt nur eine leichte chronische Unterversorgung vor, kommt es zu einem Energiedefizit sowie zu Störungen innerhalb der Zelle mit gesundheitlichen Folgen. Wir sprechen dann vom sog. erworbenem bioenergetischem Defizit (= Mitochondropathie).

Die Auswirkungen können z.B. reduzierte Leistungsfähigkeit, psychische Veränderungen / Burnout, beschleunigte Alterungsprozesse bis hin zu chronische Leiden, Zivilisationskrankheiten und Krebserkrankungen sein.

Inzwischen haben dies bereits viele Menschen erkannt und nehmen in bester Absicht hier und da verschiedene Ergänzungsstoffe ein - doch oftmals ohne System und Wirkung.

Denn nur wenn die einzelnen Substanzen in entsprechend hoher pharmakologischer Dosis und in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander konzipiert sowie in einwandfreier Qualität hergestellt wurden und die Vitalstoffe anschließend im Rahmen eines Therapiekonzeptes individuell angepasst als Infusion / Injektion bzw. über den oralen Weg dem Organismus zugeführt werden, ist auch der gewünschte Erfolg zu erwarten.

Erstaunlich ist, daß sich an den offiziellen Empfehlungen und Grenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz: DGE) - die aus den 1950er Jahren stammen - bis heute nichts geändert hat! Sogar die Affen in amerikanischen Zoos erhalten eine Ernährung, die einen 23-mal höheren Vitamingehalt hat, als ihn die DGE für uns Deutsche vorsieht!?

Die Empfehlungen der DGE hinsichtlich dem täglichem Vitalstoffbedarf ist sowohl aus therapeutischer als auch mittlerweile wissenschafticher Sicht nicht mehr haltbar - v.a. wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen! Zum Verständnis ist es deshalb sehr wichtig, eine deutliche Differenzierung zwischen niedrigen Dosierungen (z.B. in Form von Nahrungsergänzungsmitteln lt. den Empfehlungen der DGE und WHO) und pharmakologisch z.T. sehr hohen Dosierungen (Orthomolekulare Therapie) durchzuführen.

Selbst die renommierte Zeitschrift „ÖkoTest“, hat die „Halogenorganischen Verbindungen“ aus den Halogenen Jod, Fluor, Brom und Chlor als „nicht“ empfehlenswert gekennzeichnet, da viele dieser Verbindungen als allergieauslösend und krebserregend gelten.

Auch könnte, laut einer Studie amerikanischer Forscher, die Zugabe von Jod zum Speisesalz für den Rückgang der Spermien in der männlichen Samenflüssigkeit verantwortlich sein.

Seien Sie deshalb sehr kritisch mit angeblichen Gesundheitsaussagen über die Wichtigkeit der künstlichen Jodzufuhr. Zusätzlich enthält Kochsalz oft nicht deklarierungspflichtige Konservierungsstoffe wie Kalziumcarbonat, Magnesiumcarbonat,E 535, E 536, E 540, E 550, E 551, E 552, E 553b, E 570, E 572 sowie Aluminiumhydroxid, um die Streu- und Rieselfähigkeit zu verbessern.

Aluminium ist ein Leichtmetall, das sich im Gehirn ablagern kann. Es wird vermutet, dass die hohe Alzheimer-Rate in den USA nicht zuletzt auf den hohen Konsum von in Aluminium verpackten Nahrungsmitteln und Getränken wie Cola-Dosen zurückzuführen ist.

Durch die Belastung mit Aluminium können Nervenleitbahnen nicht mehr überbrückt werden, und der Denkvorgang wird unterbrochen. Es ist das natürliche Salz in unserem Körper, das uns in die Lage versetzt, überhaupt denken zu können.

Dieses Salz, das aus allen seinen natürlichen Elementen besteht, die von Biochemikern fälschlicherweise als Verunreinigung eliminiert werden.

Wir brauchen das Kalzium, Kalium und Magnesium genau so, wie es in seiner natürlichen Form im Salz enthalten ist, um diese Mineralien und Spurenelemente optimal aufnehmen und verwerten zu können. Wir benötigen Salz in seiner Ganzheitlichkeit, mit allen seinen natürlichen Elementen, damit unser Organismus perfekt funktionieren kann.

 

 

L

Linde Im Juni:
Sprießen die Lindenblüten und verbreiten ihren wundervollen Geruch! In meiner Nachbarschaft stehen dutzende Linden mit scheinbar Milliarden von Blüten. Die Linde enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Farnesol, Glykoside, Flavonoide, Gerbstoffe und Gerbsäure.

Die Heilkraft der Linde ist wirklich erstaunlich. Sie hilft unter anderem so: schmerzlindernd bei Rheuma, Migräne, Magen- und Unterleibsschmerzen blutdrucksenkend beruhigend schlaffördernd verdauungsfördernd harntreibend fiebersenkend reizlindernd bei Husten entzündungshemmend bei Halsschmerzen vorbeugend zur Steigerung der Immunabwehr erfrischend und gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren Einsetzen kannst du die Linde z.B. als Tee, Honig, Tinktur und Gesichtswasser. Wie du die Linde und ihre Blüten am besten nutzt, erfährst du in diesem Beitrag.

Lüscher-Farb-Diagnostik - Film

 

 

M

Mal- und Kunsttherapie

Massage

Meditation

Medizinische Bäder

Mikroben

Die Mikroben unterstützen also den Körper bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit! Sie können ihre Aufgabe jedoch nur bei einer bestimmten Arbeitstemperatur - landläufig als Fieber bezeichnet - optimal erfüllen; deshalb verbietet es sich, jegliches Fieber zu bekämpfen.

Auch der Zeitpunkt, ab wann sie "bearbeiten" dürfen, hängt nicht etwa - wie bisher fälschlicherweise angenommen - von äußeren Faktoren ab, sondern wird vielmehr ausschließlich von unserem Zentralcomputer Gehirn bestimmt.

Die Mikroben samt Fieber haben also ihren Sinn und ihre physiologische Aufgabe. Und wir glaubten immer, die Mikroben hätten ein Organ ‚befallen' oder angegriffen! Es geht also nicht generell um die "bösen" Mikroben, die es auszurotten gilt, sondern jene verschwinden automatisch, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Der vermeintliche Abwehrkampf, welchen man unter dem Mikroskop immer zu sehen glaubte, ist überhaupt kein echter Kampf, sondern es handelt sich jeweils nur um ein anderes Phänomen immunologischer Vorgänge zu einem späteren Zeitpunkt während der Heilungsphase.

Zunächst werden die Mikroben in Abhängigkeit ihrer Keimblatt- und Organzugehörig.

Das Auftreten der Mikroben, der sog. "Erreger" Das Verschwinden der Mikroben, der sog. "Erreger"
19 keit durch das dafür zuständige Gehirnareal aktiviert, um bestimmte Aufräumarbeiten wahrnehmen zu können (die sog. Infektion gemäß alter Auffassung) und dann, wenn diese Arbeiten weitgehend erfolgreich abgeschlossen sind, werden diese Mikroben wieder aus dem Verkehr gezogen, was durch die Leukozyten, Makrophagen, Antikörper etc. pp. erfolgt, also durch den "Mitarbeiterstab", der landläufig als Abwehr oder Immunsystem bekannt geworden ist.

Nur um eine reine echte Abwehr kann es sich hierbei wohl kaum handeln, da es - bis auf wenige Ausnahmen - keinen echten Aggressor von außen gibt. Kommen die Mikroben doch von innen und werden zentral aktiviert durch unser Gehirn! Also Gut und hilfreich! Nur eine andere Momentaufnahme natürlicher, rein immunologischer Phänomene!

 

Milchlüge Kuhmilch:

Tierisches Eiweiß verzehrende Frauen haben mit 65 Jahren einen Knochensubstanzverlust von 35%, vegetarisch lebende Frauen dagegen nur etwa 18% Substanzverlust. Wie kommt es dann, dass gerade Kuhmilch dem Körper Kalzium entzieht anstatt ihn damit zu versorgen?

Dies ist so, weil Kuhmilch neben Kalzium auch jede Menge Phosphate enthält und eine bestimmte Sorte EIWEISS, nämlich KASEINEIWEISS. Es findet eine ÜBERSÄUERUNG DES BLUTES statt, denn Kuhmilcheiweiß enthält DREIMAL MEHR schwefelhaltige Aminosäuren als pflanzliches Eiweiß.

Um eine Übersäuerung des Blutes zu verhindern, muss der Körper reagieren und einen BASISCHEN AUSGLEICH schaffen. Dies tut der Körper, indem er AUS DEN KNOCHEN das basische Kalziumphosphat löst (es also den Knochen ENTZIEHT) und damit die Säurebildung durch das Milcheiweiß zu neutralisieren versucht. Tierische Milch versorgt den Körper NICHT mit Kalzium, Milch ENTZIEHT dem Körper Kalzium und führt zu OSTEOPOROSE oder Knochenschwund.

Die hier gemachte Behauptung und Aussage wird unterstützt und bewiesen mit folgenden WISSENSCHAFTLICHEN amerikanischen Studien (die natürlich in Deutschland UND in Amerika so geheim wie möglich gehalten werden, weshalb es auch so lange dauerte, bis ich ihrer habhaft wurde):

Die Milch machts ... Anad, C. (1974): Effect of Protein Intake on Calcium Balance of Young Men Given 500 mg Calcium Daily. Journal of Nutrition, (104); S. 695 Hegsted, M (1981). Urinary Calcium and Calcium Balance in Young Men as Affected by Level of PROTEIN and Phosphorus Intake. Journal of Nutrition, (111); S.53 Walker, R. (1972).

Calcium Retention in the Adult Human Male as Affected by Protein Intake. Journal of Nutrition. Risiken homogenisierter Milch (H-Milch aber auch die meiste Frischmich wird außer pasteurisiert auch homogenisiert):

Die Milch wird unter hohem Druck auf eine Metallplatte geschleudert, wodurch aus den eiweißumhüllten Fettkügelchen von 3 Mikron Durchmesser der Frischmilch, die die Darmwand nicht ohne komplizierten Abbauprozeß passieren können, solche von 1 Mikron Durchmesser, die ohne wesentlichen Abbau passieren.

Dadurch bleibt die Xanthinoxidase erhalten, die in den Arterien den Schutzstoff Plasmalogen zerstört. So entstehen an den Arterieninnenwänden ultrafeine Löcher, die der Körper mit Fett u. Kalksalzen auffüllt.

Die Innenfläche der Arterien, die spiegelglatt sein sollte, wird unregelmäßig, der Blutdruck steigt und vor allem wird das Blut verwirbelt und kann gerinnen. Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folgen. Daher trägt homogenisierte Milch maßgeblich bei zur Haupttodesursache der Industrienationen!

Musiktherapie

Mykotherapie

 

 

N

Nageldiagnostik

Nahrungsergänzungsmittel die meine Familie (Kinder, Frau und ich) zeitweise oder ständig täglich zur Stärkung des Immunsystems und zur Prävention (Vorbeugung von Krankheiten) einnehmen:

Bio MADENA BasenCitrate Pur | Basenpulver 216g Dose | Das Original mit 100% organischen Basen VEGAN | Viel Magnesium als Citrat, Zink, Kalium, Calcium Diät - Basenfasten Vitamin D3 aus Flechten


Bio Gold Omega 3 Sport Edition


Bio Vitamin D3 + K2 Tropfen 50ml - Premium: 99,7+% All-Trans (K2VITAL® von Kappa) + hoch bioverfügbares D3 - Laborgeprüft, hochdosiert, flüssig und hergestellt in Deutschland


Bio OPC Traubenkernextrakt - 240 Kapseln für 8 Monate - Laborgeprüftes Premium OPC aus europäischen Weintrauben - Ohne unerwünschte Zusätze - Hochdosiert, vegan und hergestellt in Deutschland


Bio Natürliches Vitamin C Hochdosiert - 240 Vegane Kapseln 4 Monatsvorrat Acerola-Extrakt Und Hagebutten-Extrakt 400mg Reines Vitamin C Pro Tagesdosis (2 Kapseln) Laborgeprüft


Bio MSM Kapseln - Vergleichssieger 2018* - 365 vegane Kapseln - Laborgeprüft - 1600mg Methylsulfonylmethan (MSM) Pulver pro Tagesdosis - Ohne Magnesiumstearat, hochdosiert, hergestellt in Deutschland


Bio Nutrex Hawaii, BioAstin, 12 mg, 50 Gel Caps


NATURE LOVE® Bio Spirulina Presslinge. 100% reine Bio Spirulina Alge ohne Zusätze. 500 Tabletten. Hochdosiert mit 6.000mg Bio Spirulina je Tagesdosis. Vegan, laborgeprüft & hergestellt in Deutschland


Bio Deva, Multivitamine und Mineralien,vegan, 90 Tabletten


Bio Vit4ever® Weihrauch Extrakt - 360 Kapseln - 1000 mg pro Tagesportion (2 Kapseln) - 65% Boswellia-Säure - Boswellia Serrata - Laborgeprüft - Vegan - Premium Qualität


Bio FürstenMED® Mariendistel Artischocke Löwenzahn - Leber Komplex Hochdosiert mit 80% Silymarin. 120 Vegane Kapseln ohne Zusatzstoffe
Bio CBD Cannabidiol Tropfen 10% 30ml kalt gepresst


Bio Smoothies Brennesseln, Löwenzahn, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Cayennepfeffer, Gewürznelken, Oregano, Ceylon-Zimt, Klee, Gänseblümchen, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Dill, Bohnenkraut, Bärlauch, Melisse, Mittelmeerkräuter, Thymian, Rosmarin, Kräuterschätze, Currykraut, Mandelmich, Wasser + ggf. Stevia


Kulturen Komplex - 21 Bakterienstämme + Bio Inulin - 180 magensaftresistente Kapseln (DRcaps®) - Laborgeprüft, hochdosiert, vegan und hergestellt in Deutschland


KMW Knoblauch-Mistel- Weissdorn Kapseln | Arzneimittel | Herz - Kreislauf |
Nattokinase 100mg pro Kapsel (vegan), 120 Kapseln, 20.000 FU, ohne Vitamin K1 & K2, SOJAFREI, ohne mikrokristalline Cellulose & Magnesiumstearat, MIT ANALYSEN


Lecithin 1.200 mg - 120 Softgels - ohne Gentechnik - vegan und hochdosiert


Berberin 500 mg I 180 Kapseln hochdosiert I Ideal als Ergänzung bei einer Ernährungsumstellung I 100% Vegan I Unter strengen Kontrollen hergestellt


H15 Harz Boswellia Serrata Gufic Kapseln ca. 85% Wirkstoff (Boswelliasäuren)

Natron:
Backpulver, ist eines der am häufigsten mit Schwermetallen belastete Lebensmittel der Welt. Schwermetalle = Alzheimer, Parkinson ... Natron steht zudem auf meiner Anti-Krebszellen-Ernährung ganz weit oben, es macht meinen Körper basisch. Kater am nächsten Morgen?

Natron macht‘s wieder gut, denn
175 damit wird nicht nur mein Blut optimal verdünnt und alle Toxine (Giftstoffe) aus meiner Blutbahn geschleudert, zusätzlich weckt es gleich all meine Organe auf und durchblutet sie mit frischen, sauerstoffreichen Blut.

Einen halben Teelöffel Natron, verdünnt mit ein wenig Wasser, zügig austrinken und ein großes Glas Wasser hinterher trinken. Ein wahrer Katerkiller. Natron neutralisiert. Zum Beispiel meine Magensäure. Sodbrennen adé! Andere Namen für Natron: Natriumbicarbonat, Backsoda, Speisesoda, Speisenatron, Natriumhydrogencarbonat, Brotsoda.

Neuraltherapie

 

 

O

Ohrmuschel

OPC:

Die Bio Kakaobohne hat einen 100 fach höheren OPC-Gehalt, als die OPC-Kapseln (Traubenkernextrakt), deshalb ist ein Stück dunkle Bio Schokolade mit mindestens 85% bis 90% Kakaoanteil statt OPC eine sher gesunde Alternative.

OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. Es handelt sich um einen pflanzlichen Wirkstoff, welcher antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Diese Substanz gehört der Gruppe Polyphenole an, wird aber aufgrund ihrer Struktur den Flavanolen zugewiesen. Insgesamt werden diese als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet.

Reines OPC kommt als natürliche Abwehr in Pflanzen vor, denn es schützt und stärkt die Pflanzen vor der Umwelt. Besonders hoch ist der Gehalt an OPC in Bio Kakaobohne, Bio Traubenkernen, Bio Äpfeln und Bio Nüssen. OPC wirkt sehr gesund, hilft beim Abnehmen und ist lebensverlängernd.

 

Orthomolekulare Medizin


Den Grundstein für die orthomolekulare Medizin legte der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) im Jahr 1968. Man kann den Begriff orthomolekular als Medizin der richtigen Moleküle bzw. Nährstoffe verstehen. Es handelt sich dabei um so etwas wie einen Brückenschlag zwischen Ernährungswissenschaft und Medizin.

 

Kostenlose Schmerztherapie und Allergietherapie in der Naturheilpraxis Düren mittels Orthomolekulare Medizin erleben.

 

Pauling selbst definierte sie so: Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.

Er erklärt damit, dass die offiziellen Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, wie sie Fachgesellschaften empfehlen, zwar ausreichend sein können, um einem Mangel vorzubeugen, es aber sowohl in der Prophylaxe als auch in der Therapie darauf ankommt, die Menschen individuell und bedarfsorientiert mit den entsprechenden Nährstoffen zu versorgen.

Die orthomolekulare Medizin richtet ihr Augenmerk also sowohl auf die Behandlung von Krankheiten, als auch auf die Erhaltung der Gesundheit mit der individuell passenden Dosis der einzelnen Nährstoffe.

Sie hat damit auch eine präventive Ausrichtung. Eine Grundannahme besteht darin, dass Menschen die täglich benötigten Vitalstoffe meist nicht ausreichend aufnehmen. Zudem kann der Bedarf bei bestimmten Erkrankungen so erhöht sein, dass er auch nicht mit einer gesunden Ernährung zu decken ist.

 

Osteopathie


Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit.

 

Oxyvenierung n. Regelsberger

Wenn medizinischer Sauerstoff über Venen verabreicht wird (Oxyvenierung), wirkt dies gefäßerweiternd und entzündungshemmend – Effekte, die sich bei vielen chronischen Erkrankungen von Neurodermitis bis zu arteriellen Durchblutungsstörungen bestens nutzen lassen.

 

 

Naturheilverfahren & alternative Heilmethoden Lexikon (P - T)

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

 

P

Panchakarma

Petroleum – das Heilmittel Haben sie schon von der heilenden Wirkung von Petroleum gehört? Ich glaube kaum, denn viele Apotheker weigern sich, es Ihnen zu verkaufen. Es stand jahrzehntelang sogar im Deutschen Arzneimittelbuch DAB. Dann wurde es als Heilmittel ausgelöscht. Warum? Angeblich wegen nicht erwiesener Wirkung!? Petroleum ist ein Erdölbestandteil.

Bei Petroleum handelt es sich um eine Mischung aus Kohlenwasserstoffen der Methanreihe und kleinen Mengen von Erdharzen; es ist ein mineralisches Öl von dunkelbrauner Farbe und sirupartiger Konsistenz. Für die Herstellung des homöopathischen Arzneimittels wird weißes Petroleum verwendet, bei dem die bei Raumtemperatur festen Bestandteile entfernt sind.

In der klassischen Homöopathie wird Petroleum vorwiegend bei Hauterkrankungen und Reisekrankheit eingesetzt. Erdöl ist verdichtetes Pflanzengut. Pflanzengut hat Sonnenlicht aufnehmen müssen, ansonsten es gar keine Pflanze hätte werden können.

Auf den Flaschen steht leider „giftig“ und „ätzend“, „nicht einnehmen“. Alles Volksverdummung!! Es wird Sie natürlich wundern, wieso kann Petroleum heilen? Petroleum reinigt den Körper gründlich. Es dient also der Entgiftung des Körpers, der Regeneration, der Heilung von Krankheiten und Wunden.

Nun es wird von Tausenden bestätigt, dass wenn man einen Teelöffel Petroleum 6 Wochen lang auf nüchternen Magen, ca. 2 Stunden vor dem Frühstück einnimmt, heilende Wirkung auf viele Krankheiten hat. Die Literatur erwähnt auch eine andere Kur: 14 Tage lang jeden Morgen 1 Teelöffel Petroleum auf nüchternen Magen geschluckt.

Erst nach 2 Stunden darf normal gegessen und normal Getränk getrunken werden. Dann 8 Wochen eine Pause ohne Petroleum und dann eine 28 tägige Nachtkur. Jedes Jahr soll man eine 15 tägige Kur und eine Nachtkur machen. Es kann manchmal Durchfall eintreten. Das ist gut, denn das zeigt, dass der Darm teilweise gereinigt wird. Kein Durchfallverhütungsmittel nehmen, denn dann stört man den Reinigungsprozess. Daher die Kur z.B. am Wochenende oder vor den Feiertagen beginnen.

Bei Rheuma 3mal täglich 1 Teelöffel nach dem Essen einnehmen und 1 mal täglich die Schmerzstellen mit Petroleum einreiben. Dazu erst eine Hautcreme verwenden und dann sofort das Petroleum einreiben.

Die Creme soll das Austrocknen der Haut verhindern. Es muss aber gereinigtes Petroleum, Art. G 179 „Oleum Patrea album rect.“ Aromatengehalt; max. 0,001%, Siedebereich: 185-225 Grad, sein.

Fragen Sie Ihren Apotheker nach gereinigtem Petroleum Art. G 179. Lassen Sie sich nur nicht einschüchtern, wenn es heißt, das kann man doch nicht trinken, das ist Gift für den Menschen. Aber dem ist nicht so, denn es wird immer wieder bestätigt, dass Petroleum vor allem:

Krebs, Tumore, Metastasen, Prosta-taleiden, Diabetes, Schwachheit, Kinderlähmung, Gelenkrheuma, Gicht, Darmverschluss, Leukämie, Anämie, Leber- Galle- Darm- Verdauungsbeschwerden und viele andere Erkrankungen geheilt, oder die Leiden gebessert hat.

Sogar bei krebskranken Hunden und Katzen wurde es mit Erfolg eingesetzt. Es ist eine totale Reinigungskur für den ganzen Körper und verhilft zu tollem Wohlbefinden.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Abwehrsystem unseres Körpers gegen Tumore im Bindegewebe (Mesenchym) liegt und wir versuchen Zusammengestellt von: GáborLőrincz‐Végerwww.lorincz‐veger.huSeite:1/4
Petroleum – das Heilmittelmüssen, seine Funktion zu stärken.

Es ist auch bewiesen, dass die Bestrahlung von Krebs leider auch die Abwehrkraft und das Immunsystem des Körpers schwächt und Dr. med. Sichert versichert, dass bei Petroleumanwendung nicht ein einziger Fall von toxischer Schädigung bekannt ist. Dr. sc.nat. Dr. med. Paul Gerhardt Seeger †, der bekannte Krebsforscher, erklärte die Heilung durch Petroleum so:

„Laut seinen Forschungen 1936-1940 kommt es in der Krebszelle zu einer Cholesterin Veresterung und diese Ester werden durch Petroleum gelöst und die Zelle kann sich regenerieren.“ Wie kam man eigentlich darauf, Petroleum zu trinken?

Nun, in Baku, der Ölmetropole in Russland, kam es immer wieder vor, dass die Arbeiter an den Ölquellen mit Ihren öligen Händen an den Mund kamen und auch der feine Ölnebel, der an den Quellen entstand, unbeabsichtigt im Magen landete.

Bei Routineuntersuchungen wurde festgestellt, dass die an den Ölquellen tätigen Arbeiter überhaupt nicht an Krebs erkrankten und weder Tumore noch Metastasen aufwiesen.

Man erforschte dieses Phänomen und stellte mit Erstaunen fest, dass es nur an der fast täglich ohne Absicht eingenommenen kleinen Menge Petroleum lag, was vielen unbegreiflich war. Aber es war dennoch so, und so kann man Ihnen heute von Petroleum als Alternativheilmittel mit sagenhaften nachweisbaren Erfolgen immer wieder berichten.

Der russische Forscher Leonid Olschwang wurde von Botanikern in Aserbeidschan darauf aufmerksam gemacht, dass man mit Goudron, einem Gemisch aus reinem Asphalt mit Rückständen aus Rohöl, den Pflanzenwuchs anregen könne.

Pflanzenheilkunde

Pilates

Probiotika

Progr. Muskelrelaxation

Psychosomat. Energetik

Psychotherapie

Pulsdiagnose

Punkt. Schmerztherapie

 

 

Q

Qigong

 

 

R

Reflexbefunde

Reflexzonen

Regulationsthermographie

Reinkarnation (Infra)Rotlicht

 

 

S

Salz 

ein Gesundheitsrisiko! Es gibt keine Volkskrankheit Jodmangel! Jodide sind Verbindungen des chemischen Elements Jod (Halogen) mit Metallen und Nichtmetallen. Bekannte Jodide sind Silber-, Natrium- und Kaliumjodid.

Jod bzw. dessen Dämpfe und Lösungen erzeugen akute Vergiftungen. Nach mehrfacher Desinfektion mit Jod, z.B. Jodtinktur, kann eine tödliche Jodvergiftung entstehen, da freies Jod über die Haut/Schleimhaut leicht in die Blutbahn gelangt.

Der Toxikologe, Prof. Dr. Louis Lewin, berichtete bereits 1929: „Der dauernde Gebrauch von Halkajod, dem jodhaltigen Siedespeisesalz, an Stelle des gewöhnlichen Speisesalzes, rief wiederholt bei Strumösen (Kropfbildung) schwere Vergiftung hervor: hohe Pulszahl, vasomotorische Erregbarkeit, Schweißausbruch, Tremor, psychische Labilität, Glykosurie, Albuminurie, Azetonurie, Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen.“

Bereits bei homöopathischer Dosierung, z.B. Jodum D4 - D6 (D4 = Verdünnung 1 : 10.000, D6 = 1 : 1.000.000), lassen sich bei jodempfindlichen Personen deutliche Jodvergiftungserscheinungen nachweisen.

Bekannt ist zum Beispiel der Jod-Basedow. Es ist daher unverantwortlich, daß bereits seit 1990 dem fabrikatorisch hergestellten Fertigbrei für Kleinkinder Jodid zugefügt wird.

Durch dauernde Verabreichung von jodiertem Salz entstehen nachweislich gesundheitliche Schäden. Seit Beginn des Jahres 1994 ist ein sogenanntes Kombinationssalz auf dem Markt, das mit 250 mg Fluorid und 15 bis 25 mg Jodid pro Kilogramm Salz angereichert wird.

„Weil die Trinkwasserfluoridierung nicht durchsetzbar war, ist die Fluor-Lobby nun mit der nächsten Alibi-Aktion ,Salzfluoridierung‘ zur Hintertüre hereingekommen“ (Rudolf Ziegelbecker, Statistiker, Graz). Im Arbeitskreis Jodmangel sitzen ebenfalls Nuklearmediziner, die die Interessen der Atomindustrie vertreten.

Dies wird verschwiegen. Die radioaktive Substanz Jod 131, die neben 1200 anderen radioaktiven Isotopen durch Atomkernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird, ruft vorwiegend Schäden an der Schilddrüse hervor. Jetzt meint man, mit jodiertem Salz diesen Schäden vorbeugen zu können.

Jodiertes Salz ist nicht in der Lage, diese komplexen Schäden zu verhindern. Wehren Sie sich gegen diese Zwangsmaßnahmen.

Beschweren Sie sich bei Gesundheitsminister Seehofer über diese Zwangsmedikation, der Sie sich nicht entziehen können, da Bäcker, Fleischer [ Anm.: da kann man natürlich auf den Bioladen ausweichen, dort Brot holen und kein Fleisch essen, welches ja ebenfalls gesundheitsschädlich (für Körper und Seele) ist] und die Gastronomie jodiertes Salz einsetzen. Kaufe BITTE nur Salz, das nicht jodiert und nicht fluoridiert ist.

Sauerstofftherapie

Sauna

Schallwellenmassage

Schröpfen

Schüsslersche Biochemie

Shiatsu

Shiatsu - Baby

Shiatsu für Schwangere

Steinheilkunde

Stollentherapie

Symbioselenkung

Folgender Text stellt lediglich die Wiedergabe einer alten Informations-Schrift dar. Er soll nicht als Heil-Anleitung oder Einnahme-Empfehlung verstanden werden. Auch damals ersetzte die Einnahme dieser Spirituose keinen Arztbesuch.

ORIGINAL SCHWEDENBALSAM ODER SCHWEDENBITTER
auch Schwedenkräuter genannt

 

Dieses Rezept, welches in Schweden bei einem berühmten Arzt nach seinem Tode in seinen Schriften gefunden wurde, wird als eine sichere Anleitung, das Leben zu verlängern, angesehen. Der Arzt soll mit diesem Mittel seinen Großvater auf 120, seinen Vater auf 113, seine Mutter auf 107 und sich selbst auf 104 Jahre gebracht haben.

Wenn man öfters daran riecht oder in die Nase schnupft, auch den Kopfwirbel damit befeuchtet, einen befeuchteten Lappen auf den Kopf legt, so vertreibt es den Schmerz, stärkt das Gedächtnis, das Hirn und vertreibt den Schwindel.


Sie helfen gegen Rinnen der Augen, wenn sie entzündet sind und kühlt sie. Sie nehmen die Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen trüb und geschwollen sind, vertreiben auch die Flecken an ihnen und den Star, wenn man zeitgerecht einige Tropfen in das Auge fließen läßt, einen Lappen eintunkt und auf das Auge legt, besonders bei Nacht.


Borken oder Ausschlag in der Nase oder überhaupt alle Krusten dieser Art, wo immer sie sich am Körper befinden, werden geheilt, wenn man sie nur oft befeuchtet.


Bei Zahnschmerzen nimmt man in eine Kaffeetasse etwas laues Wasser und einen Eßlöffel dieser Tropfen in den Mund, behält es eine Zeitlang darin, spült sich damit aus, was die Fäulnis vertreibt und den Schmerz lindert.


Wenn der Hals wund ist, so nimmt man dreimal am Tag einen Eßlöffel voll. Alle Schmerzen, Blasen jeder Art, heilen, wenn sie damit befeuchtet (gurgeln) werden.
Bei Magenkrampf nimmt man bei jedem Anfall einen Eßlöffel voll.


Bei Ohrenschmerzen träufelt man einige Tropfen ins Ohr. Es bringt das verlorene Gehör wieder.
Bei Kolik nehme man drei Eßlöffel voll nacheinander und es gibt Linderung.


Alle Schäden der Frauenbrüste heilen diese Tropfen, wenn man sie befeuchtet.
Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so nimmt sie durch drei Tage früh nüchtern einen Eßlöffel voll Rotwein mit einigen Tropfen. Nach einer halben Stunde kann sie Frühstücken, jedoch ohne Milch.


Bei Wassersucht Früh und Abends einen Eßlöffel voll in weißem Wein.
Sie vertreiben die Winde im Leib, kühlen die Leber und verhüten Entzündungen.


Sie dienen Erwachsenen und Kindern gegen die Würmer, auch gegen Bandwurm. Tropfenmenge - nach Alter – auf einem angefeuchteten Lappen auf den Nabel binden – feucht halten.
Sie sind an Deiner Stelle ein treffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen nicht behält.


Sie öffnen sie Großadern, heilen die Nieren, führen Feuchtigkeit aus dem Körper, nehmen die Melancholie und erregen Appetit.
Wenn eine Frau ihre gewöhnliche Reinigung durch mehrere Jahre verloren oder sie zu stark hat, so nehme sie drei Tage diese Tropfen und wiederhole dies 20 mal. Was zuviel ist wird es stillen, was zu wenig ist wird es ausscheiden.


Wenn jemand ohnmächtig ist, so öffne ihm den Mund und gebe ihm einige Tropfen. Er kommt in kurzer Zeit zu sich.


Sie öffnen auch innwendig die goldenen Adern (Hämorrhoiden), wenn sie öfters von außen und innen angefeuchtet werden. Vor dem Schlafengehen legt man einen befeuchteten Lappen auf. Es macht überflüssiges Blut rinnend und hilft gegen Brennen.


Bei Fieber, sei es hitzig oder kalt, und ist er völlig schwach, so gebe man dem Erkrankten einen Eßlöffel voll ein. Sobald die Tropfen in den Magen kommen wird der Puls zu schlagen anfangen.


Ist eine Wunde alt oder jung, so wasche man sie gut aus und gebrauche die Tropfen.


Sie heilen auch Wucherungen und Warzen, sowie aufgesprungene Hände und eitrige Wunden.
Bei Insektenstichen (Bienenstiche) sofort einige Tropfen darauf geben.


Sie heilen alle Brandmale - es zieht die Hitze aus.


Es bringt den Geschmack wieder, wenn man appetitlos ist.
Den Frauen bringt es die verlorene Farbe wieder, wenn der Schwedenbitter täglich eingenommen wird.


Rheumatische Schmerzen und Reißen in den Gliedern verschwindet, wenn man Früh und Abends die Glieder damit einreibt.
Es heilt gefrorene Füße und Hände, auch wenn der gefrorene Teil offen ist. So oft als möglich diese Tropfen auflegen.
Heilt auch Tierbisse.


Gegen Hühneraugen legt man befeuchtete Bäuschchen auf.
In den letzten Tagen einen Eßlöffel voll eingenommen, fördert die Geburt.


Wer nicht schlafen kann, nehme einen Eßlöffel voll ein.Wer täglich diese Tropfen nimmt – Früh und Abends – dem wird der Magen kuriert, denn dieses Mittel stärkt den Körper

Rezept des Großen Schwedenbitter nach Maria Treben

Zutaten:

26 g Wermut – Artemisia absinthium
Eine Heilpflanze zur Verbesserung der Verdauungsleistung und zur Stimmungsaufhellung über den Weg von Magen und Darm.

Viel ist geschrieben worden über das Wesen der Depression. Da stellt sich die Frage, ob es einer weiteren Betrachtung dieses vielschichtigen und schwer zu definierenden Krankheitsbildes bedarf.

Aber vielleicht ist der Versuch legitim, sich dem Phänomen der Depression auf sehr schlichte Weise über die ursprüngliche Wortbedeutung zu nähern. Ein tieferes Verständnis eines Be-Griffes ermöglicht dem Betrachtenden ein leichteres Be-Greifen des Wesens einer Sache. Sprache schafft Wirklichkeit und Wirklichkeit drückt sich aus in Sprache.

Der medizinische Fachterminus Depression leitet sich ab vom lateinischen deprimere, depressum und bedeutet niederdrücken, senken. Im Leben eines betroffenen Menschen muß es etwas geben, das ihn bedrückt und niedergeschlagen macht.

Wohl jeder weiß aus eigenem Erleben, wie groß die Versuchung ist, die Ursachen dafür im Außen zu suchen. Sei es eine lieblose Kindheit, eine unbefriedigende Arbeit, Unerfülltheit in der Partnerschaft oder sonstige Faktoren, die auf den ersten Blick einen Menschen in ein Leiden an seiner Außenwelt und in einen tiefen Zustand von Bedrücktsein führen können.

Die Kunst einer guten Psychotherapie besteht darin, den Blick des Patienten vom Außen auf das Innen zu lenken, ihn für eigene Anteile an seinem „Unglück“ zu sensibilisieren und im selben Maße sein Selbstvertrauen so weit zu steigern, daß er erkennen und spüren kann, wie sehr jeder Mensch, also auch er, sein Schicksal selbst gestalten kann.

Wer von der Ohnmacht zum Handeln zurückfindet, kann sich aufrichten. Bei der Betrachtung mancher Lebenswege entsteht sogar der Eindruck, daß das Leben einen Menschen gerade deshalb niederdrückt hat, damit er die Kraft entwickeln konnte, sich aufzurichten, dem Druck einen Gegendruck entgegenzusetzen und dadurch ein hohes Maß an persönlicher Stärke zu entwickeln.

Wer niedergeschlagen ist, sucht sich Erfüllung und Bestätigung von Menschen und Lebensumständen, die ihm beides – aus welchen Gründen auch immer – nicht geben können. Man ist auf diese Menschen und Lebensumstände fixiert und nimmt nicht mehr wahr, daß man das, wonach man sich sehnt, anderswo mit Leichtigkeit bekommen könnte.

Voraussetzung ist allerdings, daß man seinen Blick nicht von der Schwerkraft nach unten ziehen läßt, sondern ihn immer wieder nach oben, in die Weite der vielfältigen Möglichkeiten richtet.

Diese Veränderung des Blickwinkels ist das Schwerste und das Leichteste zugleich. Hier beginnt Heilung und diese ist, wie so oft, nicht ohne Kraftanstrengung und manchmal erst am Ende eines längeren Entwicklungsprozesses zu erlangen. Wermut unterstützt diesen Prozess.

Wermut – eine Pflanze von trauriger Gestalt | Wermut in der Medizingeschichte | Praktische Einsatzmöglichkeiten für Wermut
Wermut – eine Pflanze von trauriger Gestalt

Das Wesen des Wermuts erschließt sich dem Betrachtenden über eine genaue Beobachtung seiner Pflanzengestalt.

Wermut ist eine stattliche mehrjährige Pflanze von bis zu zwei Metern Höhe. Er ist nicht sehr klar in Stängel, Blätter und Blüte gegliedert wie es z. B. bei der Sonnenblume der Fall ist. Seine Gestalt hat etwas Indifferentes.

Die drei Elemente Stängel, Blatt und Blüte finden sich überall, unten am Boden ebenso wie oben in der Spitze. Die Pflanze besitzt eine gewisse Ausstrahlung von „Unklarheit“, was ihre äußere Form anbelangt.

Wermut gehört wie Sonnenblume, Löwenzahn oder Margerite zur großen Familie der Korbblütler. Angesichts dieser Tatsache ist es ziemlich ungewöhnlich, daß seine Blüten alles andere als strahlend nach oben zur Sonne hin ausgerichtet sind.

Denkt man an die ausladenden, leuchtend-gelben Blütenstände der Sonnenblume oder des Löwenzahns, könnte der Kontrast größer nicht sein:

Wermutblüten sind klein, zusammengerollt, kugelig und richten ihren Blütenkorb ausnahmslos nach unten zur Erde. „Hängende Köpfchen“ ist die erste Assoziation, die sich einstellt, wenn man einen blühenden Wermut betrachtet. Normalerweise assoziiert man mit Blühen etwas Strahlendes, nach oben Gerichtetes.

Der Wermut blüht jedoch in sich verschlossen, als ob er sich nicht traut oder nicht über die Kraft verfügt, sich wirklich zu öffnen und sich der Weite des Himmels entgegenzustrecken.

Er strebt nicht wie andere Blüten nach dem Verströmen von Form, Farbe und Duft, noch sucht er den Austausch mit Licht und Luft. Wermutblüten strahlen Verschlossenheit aus. Ihr Äußeres zeigt Introvertiertheit und Selbstbeschränkung.
Wermut in der Medizingeschichte

Die arzneiliche Verwendung des Wermuts hat eine lange Geschichte. In der Antike wird er von Hippokrates, Plinius und Galen erwähnt, im Mittelalter begegnet man ihm zum ersten Mal im „Hortulus“, einem Lehrgedicht des Abtes und Botanikers Walafrid Strabo aus dem 9. Jahrhundert.

Wie hoch Wermut im Ansehen stand, wird daraus ersichtlich, daß ihm Tabernaemontanus in seinem Kräuterbuch nicht weniger als 13 Folioseiten widmet. Eine interessante Anwendung fand das Kraut während des Dreißigjährigen Krieges:

„Willst Du von Ungeziefer gesichert sein, so tauche dein Hemd in einen Absud von Wermut und Hufabschnitzeln von Pferden in halbverdünnter Lauge und laß es trocknen: so kommt dir keine Laus hinein.“

Noch heute wird Wermut gegen Ungeziefer und Parasiten eingesetzt, so auch bei Würmern im Darm.

Wermut wird seit Jahrhunderten als magenstärkende Heilpflanze geschätzt. Man gibt ihn sowohl bei untersäuertem als auch bei übersäuertem Magen, ferner bei Gallen- und Leberleiden.

Beeindruckend ist seine Wirkung bei Mundgeruch und übelriechendem Stuhl. Gute Resultate erzielt man ferner bei Appetitlosigkeit, häufiger Blähungsneigung, Blutarmut, Darmentzündungen und Gelbsucht.

Sehr gelobt wird das Mittel von Patienten mit operativ entfernter Gallenblase. Nach Gerhard Madaus, der ein großer Heilpflanzenkenner war, „hebt Wermut die Energie, schafft Lebensfreude und Arbeitslust.“ Die anregende Kraft auf die Psyche ist seit langem bekannt. Madaus empfiehlt den Wermut außerdem bei nervös bedinger Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Fieber.


18 g Rhabarber

– Heilpflanze bei Zahnfleischentzündung und Verstopfung Um den Text anzuhören, verwenden Sie bitte ReadSpeaker
Die getrocknete und geschälte Wurzel der Heilpflanze Rhabarber findet Anwendung bei Verstopfung sowie bei Entzündungen des Zahnfleisches.

Als Tee zubereitet wirkt er abführend und stuhlerweichend. Die jungen Blattstiele des Gemüserhabarbers werden als Lebensmittel verwendet.
Rhabarber © Thinkstock
Alle Rheum-Arten sind mehrjährige krautige Pflanzen. Sie haben ein dickes, unterirdisches Rhizom, aus dem nach der Ruheperiode die großen Blätter mit ihren langen, fleischigen Blattstängeln herauswachsen.

Die Einzelblüten sind klein, von weißlich-grüner Farbe und bilden eine oder mehrere zentrale, aufrechte Blütenstände, welche die Blattrosette überragen.

Der China-Rhabarber ist eine bis zu 3 Meter hoch wachsende Staude und kann leicht mit anderen Rhabarberarten verwechselt werden. Medizinisch verwendet wird die getrocknete und geschälte Wurzel des China-Rhabarbers und des Medizinalrhabarbers (Rheum palmatum L.).

Der in Gärten angebaute Gemüserhabarber (Rheum rhabarbum L.) besitzt keine medizinische Bedeutung. Seine jungen Blattstiele werden als Lebensmittel verwendet. Die Blätter sind wegen des hohen Oxalatgehaltes ungenießbar und können zu Vergiftungserscheinungen führen!


18 g Theriak - Bärwurz

Bei der Bärwurz (Meum athamanticum) handelt es sich um den einzigen Vertreter der Gattung Meum. Sie ist Bestandteil der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Heilpflanze erreicht eine Wuchshöhe zwischen 15 und 60 Zentimetern sowie eine Breite von etwa 30 Zentimetern. Sie verfügt über einen winterharten Wurzelstock sowie einen hohlen Pflanzenstängel.

Der Wurzelstock ist außerdem mit einem Faserschopf ausgestattet, während die Blätter haarfein gefiedert sind. Die Bärwurz zählt zu den mehrjährigen krautigen Pflanzen. Ihre Blütezeit findet in den Monaten Mai und Juni statt.

Zu den typischen Merkmalen der Heilpflanze gehört ihr starker Geruch, der selbst im getrockneten Zustand wahrzunehmen ist. Im Herbst gehen aus den gelblichweißen Bärwurzblüten die etwa sieben Millimeter langen Samen hervor.

Die Heimat der Bärwurz ist in West- und Mitteleuropa zu finden. Das Verbreitungsgebiet der Pflanze kann sich jedoch bis nach Bulgarien sowie ins süditalienische Kalabrien erstrecken.

Sogar in Marokko sind Exemplare der Bärwurz anzutreffen. Bevorzugte Standorte der Heilpflanze bilden Geröllhalden, Weiderasen und steinige Stellen unterhalb von Krummholz.
Wirkung & Anwendung

Zu den Inhaltsstoffen der Bärwurz gehören ätherische Öle, Phtalide, Monoterpene, Harz, Fette, Ligustilid, Kaffeesäure, Zucker, Stärke und Gummi. Verwendung findet die Bärwurz nicht nur als Heilpflanze, sondern auch in der Küche, wo sie als Gewürzkraut dient. So sorgen die Wurzeln und das dillähnliche Laub für einen deftigen Geschmack.

In Bayern erfreut sich zudem der Bärwurzschnaps großer Beliebtheit. Die frischen Blätter der Pflanze werden in der Küche wie Petersilie dargereicht. Sie verfügen über die Eigenschaft, den Appetit anzuregen und die Verdauung zu fördern.

Zu medizinischen Zwecken lässt sich die Bärwurz auf verschiedene Weise verabreichen. So können die Blätter gequetscht und als Umschläge bei Gichtbeschwerden oder Hautkrankheiten auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden.

Ebenso möglich ist eine innere Anwendung als Tee. Dabei wird ein Teelöffel mit getrockneten Blättern mit 250 Millilitern kochend heißem Wasser übergossen. Die Ziehdauer des Tees beträgt circa zehn Minuten. Nach dem Abseihen lässt sich die Zubereitung einnehmen. Der Tee gilt als wirkungsvoll bei Verdauungsbeschwerden.

Neben dem Tee können auch die Samen der Bärwurz mit 250 Millilitern abgekochtem Wasser übergossen werden. Vor dem Abseihen müssen sie rund 20 Minuten ziehen. Die Samen eignen sich zur Therapie von Blasenleiden, Migräne und Appetitlosigkeit. Weitere Darreichungsformen der Bärwurz sind eine Abkochung der Wurzeln sowie eine Tinktur.

Die Tinktur lässt sich auch selbst herstellen. Zu diesem Zweck füllt der Anwender die Wurzeln der Pflanze in ein Schraubdeckelglas. Anschließend übergießt er den Inhalt mit Weingeist oder Doppelkorn.

Sind sämtliche Pflanzenteile bedeckt, verschließt er die Mischung und lässt sie für einen Zeitraum von zwei bis sechs Wochen ziehen. Danach erfolgt das Abseihen der Mischung in eine dunkle Flasche.

Die Tinktur wird dann pro Tag ein bis drei Mal mit zehn bis 50 Tropfen eingenommen. Bei einer zu intensiven Konzentration der Tinktur besteht die Möglichkeit, sie mit Wasser zu verdünnen.

Neben der innerlichen Anwendung kann der Bärwurz-Tee auch äußerlich verabreicht werden. Dies geschieht durch Waschungen, Umschläge oder Bäder.
Bedeutung für die Gesundheit, Behandlung & Vorbeugung

Als Heilpflanze ist die Bärwurz heutzutage weitgehend in Vergessenheit geraten. So ist sie in den Kräuterbüchern der Gegenwart kaum zu finden. Große Wertschätzung erlebte die Pflanze dafür bereits im Altertum.

So wurde sie von Ärzten wie Dioskurides im 1. Jahrhundert sowie Galenos im 2. Jahrhundert n. Chr. empfohlen, um Harnverhalt, Gelenkbeschwerden oder Hysterie zu behandeln.

In dem medizinischen Werk Physica erwähnte auch die Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098-1179) den Bärwurz wohlwollend. So wurden die positiven Eigenschaften der Heilpflanze bei Gicht und Fieber gelobt.

Noch in der heutigen Zeit verwendet die Hildegard-Medizin die Bärwurz gegen Fieber sowie gegen Herzschwäche. Auch in der Homöopathie gelangt die Pflanze zur Anwendung. Dagegen misst die Schulmedizin der Bärwurz keinerlei Bedeutung bei.

Erwähnung fand die Bärwurz auch 1539 in dem Kräuterbuch von Hieronymus Bock (1498-1554). Sein Schüler Jakob Dietrich (1522-1590), auch Tabernaemontanus genannt, würdigte die Pflanze als Bestandteil des mittelalterlichen Gegengifts Theriak.

Der Anbau der Bärwurz fand häufig in Klostergärten statt. Die Hexenmedizin verwendete die Pflanze als Mutterkraut. Dabei kam sie auch bei Geburten zur Anwendung. Getrockneter Bärwurz diente zudem als Viehfutter, weil das Vieh frische Exemplare mied.

Ab dem 19. Jahrhundert fand die Bärwurz fast nur noch in der Tierheilkunde Verwendung. Stattdessen diente die Pflanze zunehmend als Küchengewürz. In Bayern wird die Bärwurz auch heute noch als Grundstoff genutzt, um Bärwurz-Likor herzustellen.

Dieser fördert die Verdauung und stärkt den Magen. Von der Volksheilkunde wird die Bärwurz zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten empfohlen.

Dazu gehören Blähungen, Appetitlosigkeit, ein Darmkatarrh, Probleme mit der Verdauung, Gelbsucht (Ikterus), Erkrankungen der Blase, Herzschwäche, Gicht, Vergiftungen, Nierenleiden, Weißfluss und Koliken. Als weitere Indikationen gelten Menstruationsbeschwerden, Migräne, Ausschläge auf der Haut, Stress, altersbedingte Beschwerden sowie Hysterie.

Außerdem werden der Bärwurz entblähende, appetitanregende, magenstärkende, entschlackende, entgiftende, tonisierende, harntreibende und wärmende Effekte zugeschrieben.

Darüber hinaus stärkt die Heilpflanze das Herz und wirkt sich positiv auf die weibliche Menstruation aus. Gewarnt wird allerdings vor einer zu hohen Dosierung der Bärwurzwurzel. So kann es dadurch zu Kopfschmerzen kommen.


13 g Myrrhe (Commiphora myrrha) 

Myrrhe (Commiphora myrrha) ist das Harz eines strauchartigen Baums, der auf der arabischen Halbinsel beheimatet ist. Ihre natürliche Funktion ist vermutlich die Abwehr vor eindringenden Schadorganismen.

Dabei ist das Wirkspektrum sehr breit und Myrrhe wurde zu einem wichtigen Heilmittel mit dem Ruf, das Leben zu schützen. Als Parfum, Kosmetikum, Arzneimittel, Räucherwerk und konservierendes Mittel fand das teure Gut Anwendung. Das medizinische Einsatzgebiet der Myrrhe war dem des nahe verwandten Weihrauchs sehr ähnlich.

Dass Myrrhe mehr kann als Dämonen vertreiben lehrt nicht nur die Tradition, das zeigen auch erste wissenschaftliche Versuche: Sie hat vermutlich tatsächlich so manches Leben gerettet. Schon lange bekannt ist die adstringierende, desinfizierende, entzündungshemmende und wundheilende Wirkung der Myrrhe.

Verkauft wird das Harz immer noch als Räucherwerk, aber auch als Pulver in Tablettenform, als Extrakt (Tinktur) oder ätherisches Öl. Außerdem ist es Bestandteil zahlreicher Kosmetika. Myrrhe hat Nebenwirkungen, die bei der Einnahme beachtet werden sollten.
Wie gut hilft Myrrhe?
Myrrhe, der antike Lebensretter

Myrrhe ist in Afrika, im mittleren Osten und in China ein lange bewährtes Heilmittel, das gegen Wunden, Entzündungen und Schmerzen sowie Infektionen aller Art eingesetzt wurde. Mit dem Einzug der modernen Medizin kam die Myrrhe aus der Mode.

Heute gebräuchlich ist nur noch die Anwendung bei Entzündungen an der Mund- und Rachenschleimhaut. Weniger bekannt ist der Einsatz bei Magen- und Darmbeschwerden:

Als Bestandteil des Schweden-Bitter hat Myrrhe auch bei uns schon länger Tradition. Als Aroma nutzt man Myrrhe immer noch zur Parfümierung wohlriechender Seifen, Mundwässer und Zahnpasten.

In den letzten 35 Jahren erfährt die traditionelle Heilpflanze vermehrt wissenschaftliches Interesse. Die Untersuchungen stammen vor allem aus Ländern mit althergebrachter traditioneller Nutzung, konsequente klinische Studien am Menschen jedoch sind noch sehr selten.

Die vorliegenden Hinweise lassen vermuten, dass Myrrhe-Zusatz zur Behandlung von entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen (Darmentzündung), Schmerzen und Infektionen tatsächlich brauchbar ist.


Alle Anwendungen im Überblick, sortiert nach Wirksamkeit

Hinweis: die möglichen Anwendungsgebiete (Indikationen) sind drei verschiedenen Kategorien zugeordnet, je nach Studienlage.

Eine ausführliche Definition erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über die jeweiligen Blätter fahren.
Gesicherte Wirksamkeit

leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, Halsschmerzen

Wirksamkeit laut Erfahrungsheilkunde
Bisher keine Beweise zur Wirksamkeit, aber Potenzial
Heilwirkung von Myrrhe
Wundpflege: das Mittel für Krieger

Herodot beschreibt die Myrrhe als Heilmittel für die Wunden der Soldaten im persischen Krieg. Mit Wein gemischt soll es außerdem betäubend wirken. Sicher war das ein erfolgreiches Verfahren, denn heute weiß man aus Tierversuchen von der schmerzstillenden und antientzündlichen Wirkung des Harzes. Der Alkohol hat die Wirkung vermutlich noch verstärkt.

Man nahm das Mittel auch gegen Gicht- und Kopfschmerzen. Verkauft werden heute noch myrrhehaltige Mittel gegen Nervenschmerzen („neuropathische Schmerzzustände“).

Ganz abgesehen davon hilft die adstringierende Eigenschaft der Myrrhe, das Blut zu stillen. Daneben hält die desinfizierende Myrrhe Wundinfektionen in Schach. Behandelt wurde auch Lepra und Syphilis.

Nachgewiesen ist tatsächlich eine antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien (Escherichia coli, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa) und Pilze (Candida albicans).

Außerdem wird auch das Immunsystem durch Myrrhe ordentlich angekurbelt.In Saudi Arabien ist Myrrhe auch ein beliebtes Mittel beim diabetischen Fuß-Syndrom. Die zahlreichen bereits bestätigten Teilaspekte lassen eine Wirkung annehmen, Studien zum Thema fehlen noch.
Myrrhe macht schöne Haut

In alten Zeiten diente Myrrhe in Lotionen nicht nur dazu, die Haut zu parfümieren, zu reinigen und zu befeuchten, sie sollte auch die Durchblutung anregen und die Haut straffen.

Heute noch sind Kosmetika auf dem Markt, denen zum Schutz, gegen Pickel und Hautunreinheiten oder Falten Myrrhe zugesetzt wird. Auch zur Pflege rissiger Haut an Händen und Füßen oder bei Ekzemen und Problemhaut empfiehlt man traditionell Produkte mit dem Harz oder dem ätherischen Öl der Myrrhe.
Schleimhautschutz

Myrrhe ist auch auf der empfindlichen Schleimhaut anwendbar, die alten Sumerer behandelten sogar infizierte Zähne damit. Als Zusatz für Mundwässer, zur Spülung bei Mund- und Racheninfekten, bei Zahnfleischentzündung und anderen Zahnfleischerkrankungen, bei Mandelentzündung und Mundgeschwüren ist Myrrhe immer noch sehr beliebt.

Auf Grund der desinfizierenden und entzündungshemmenden Gesamtwirkung ist ein positiver Effekt zu erwarten, wenn dies auch noch nicht durch Studien erhärtet ist.
Erkältung

Dioskurides empfahl die Myrrhe bei chronischem Husten, Katarrh und Heiserkeit der Stimme. Vor allem bei Kindern mit Husten wurde Myrrhe eingesetzt. Bei Erkältung soll Myrrhe der Erleichterung von Nasenatmung und dem Abhusten dienlich sein.

Leider fehlen genauere Untersuchungen. Wegen der antibakteriellen, antiviralen und immunstimulierenden Gesamtwirkung ist auch diese Anwendung nicht aus der Luft gegriffen.
Darm

Im Mittelalter wurde Myrrhe für Darmkrankheiten und Cholera eingesetzt, auch heute noch ist Myrrhe als Mittel gegen Reisedurchfall aktuell. Sie soll außerdem die Verdauung stärken, Übelkeit vertreiben und bei Darmproblemen helfen. Tierversuchen zur Folge lindert Myrrhe Krämpfe und Entzündungen der Darmschleimhaut und wirkt gegen Infektionen und Würmer.

In französischen und englischen Pharmakologie-Büchern wird sie zur Behandlung von Enddarmentzündung aufgeführt (Zäpfchen). Klinische Studien zum Thema Hämorrhoiden liegen aber nur mit dem Harz der verwandten Pflanze „Falsche Myrrhe“ (Commiphora mukul) vor.

Eine neuere Studie zeigt den erfolgreichen Einsatz von Myrrhe in Kombination mit Kamille und medizinischer Kohle gegen entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa).

Das Myrrhepräparat wirkte hier ähnlich effektiv wie die Standardtherapie (Mehr dazu: Myrrhe gegen Colitis ulcerosa). Dabei war das Präparat selbst bei der Langzeittherapie gut verträglich (Dosierung 100mg Myrrhe pro Tablette, Tagesdosis 300mg). Möglich wäre auch eine Wirkung bei Reizdarm und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Parasiten

Traditionellerweise wird Myrrhe gegen zahlreiche Parasiten eingesetzt (Fadenwürmer, Saugwürmer wie Leberegel, Pärchenegel, Darmegel, sowie Protozoen wie Trichomona, Cryptosporidium und Giardia).

Ein Präparat mit einem Extrakt (Mirazid) wurde gegen zahlreiche Parasitenerkrankungen getestet. Wenn auch nicht immer eine Heilung erzielt werden konnte, wurde häufig die Parasitenlast deutlich gesenkt.
Was sonst noch erforscht wird

Einzelne Versuche lassen vermuten, dass Myrrhe den Blutzuckerwert senkt. Hohe Dosen von Myrrhe-Harz sollen sogar Krebszellen im Reagenzglas und bei Tierversuchen schädigen. Für eine Anwendung sind die Daten zu unsicher und die Wirksamkeit nicht erwiesen.

Auch die traditionellen Anwendungsgebiete Gelbsucht, Müdigkeit und Schlangenbisse sind nicht belegt. Die Chinesische Medizin greift bei Blutstau zur Myrrhe. Ein injizierter Myrrheextrakt entfaltet einen antithrombotischen Effekt bei Mäusen, ob der Effekt bei oraler Aufnahme beim Menschen auch auftritt, ist nicht geprüft.


9 g Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma (Curcuma zedoaria) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).

Kurkuma, auch genannt Gelbwurz, ist eine tropische Gebirgspflanze. Ihre Heimat ist Indien und Südostasien. Kurkuma oder Curcuma (engl. turmeric) gehört zur Pflanzenfamilie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Kurkuma ist wie der Ingwer eine schilfähnliche und mehrjährige Pflanze mit knollig-verdicktem Wurzelstock. Der Wurzelstock, auch genannt Rhizom, wird geerntet.

Die Kurkumawurzel ist fleischig und innen kräftig orange gefärbt (Bild links). Die Kurkuma-Rhizom verzweigt sich im Boden fingerartig, kriecht horizontal und bildet dabei dichte, kiloschwere Matten.

Die großen hellgrünen und parallelnervigen Blätter werden bis 1 m lang und bilden direkt über dem Boden einen Scheinstamm (ähnlich wie Bananenstauden), aus dem ein ungefähr 20 cm hoher Blütenstand mit weißen, gelblichen bis rosafarbenen Blüten herauswächst.
Verwendung:

Curcuma-Wurzelknollen bzw. Rhizome, frisch und getrocknet, als Gewürz und als Heilpflanze. Der ethanolische Extrakt, genannt Curcumin, aus dem Rhizom.
Inhaltsstoffe:

3 bis 5 % Curcuminoide, das sind Scharf- bzw. Bitterstoffe. Diese setzten sich aus Curcumin und anderen nichtflüchtigen gelben Pigmenten zusammen.
2 - 7 % ätherische Öle mit hohem Anteil an Sesquiterpenen und außerdem Polysacchariden.
Sehr hoher Gehalt an Stärke.

 


Curcuma ist eine traditionelle Heilpflanze

Bio Curcuma KapselnIn Indien ist die Kurkuma-Wurzelknolle ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze der Ayurvedischen Medizin. Ihre Verwendung ist mindestens 3000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist Kurkuma auch in Nordafrika und Europa gebräuchlich. In Mitteleuropa kannte man Kurkuma allerdings vor allem als gelb färbenden Bestandteil des Currypulvers.

Kurkuma ist international als Heilpflanze anerkannt. Die Deutsche Arzneimittelvorschrift gibt bislang nur Verdauungsbeschwerden als Anwendungsgebiet für Curcuma an. Die WHO nennt Rheumaschmerzen als Indikation.

Die wichtigste Wirksubstanz in der Gelbwurzel ist das Curcumin. Curcumin wirkt stark galletreibend, entzündungshemmend, antioxidativ, antimikrobiell, antimutagen und krebshemmend.

Pharmakologische Tests mit Curcumin sind vielversprechend. Curcuma-Extrakte eröffnen neue Möglichkeiten der Therapie und der Gesundheitsvorsorge für verschiedene Zivilisationskrankheiten.

Kurkuma gegen Verdauungsbeschwerden

In medizinischen Patientenstudien bestätigte sich vor allem die hohe Wirksamkeit des Curcumins gegen dyspeptische Beschwerden. Typische Symptome sind Druck und Schmerz im Oberbauch, Völlegefühl, Blähungen, langsame Verdauung und Fettunverträglichkeit. Bei der Fettverdauung und gegen Blähbauch kommt die Wirkung des bitteren Kurkuma unmittelbar zum Tragen.

Kurkuma fördert die Bildung von Gallensäure und sorgt für eine vermehrte Entleerung der Gallenblase. Es reguliert außerdem die körpereigene Bildung von Cholesterin und senkt beziehungsweise normalisiert den Cholesterinspiegel. So kann Kurkuma dabei helfen Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen.

 

Curcumin bei Antiaging und Entzündungshemmung

Curcumin intensivKurkuma beziehungsweise Curcumin gehört zur Klasse der Antioxidantien wie beispielweise Vitamin E, Karotin oder Vitamin C. Kurkuma verhindert auf natürliche Weise als traditionelles natürliches Antioxidationsmittel den Verderb von Lebensmitteln durch Mikroorganismen sowie das Ranzigwerden von fetthaltigem Fleisch.

Mit vergleichbarer Wirkung neutralisiert Curcumin auch im menschlichen Organismus freie Radikale. Es kann also in der Antiaging-Medizin beispielsweise gegen Hautalterung eingesetzt werden.

Die Entstehung von chronischen Entzündungen, Rheuma, Grauem Star, Alzheimer, koronaren Herzkrankheiten oder Leber- und Nierenleiden und auch Krebs beruhen teilweise, (wie die Hautalterung), auf der langfristigen Dauerschädigung durch freie Radikale im Stoffwechse.

Ein starker Radikalfänger wie das Curcumin könnte auch gegen diese sogenannten Altererscheinungen und eventuell sogar gegen Krebs vorbeugen.


Rheuma beziehungsweise die rheumatoide Arthritis, also chronische Gelenkentzündung, kann mit Curcumin behandelt werden. Curcumin hemmt die Synthese der enzündungsauslösenden Prostaglandine.

Eine Vergleichsstudie zwischen Curcumin und Phenylbutazon bei Rheuma-Patienten ergab für Curcumin Verbesserungen bei Symptomen wie Gelenkschwellung, bei der typischen Morgensteifigkeit und bei einer veringerten Gehzeit.

Dosierung und Wirksamkeit von Curcumin

Curcumin zeigt in Labortests anticancerogene Wirkung gegen bestimmte Tumortypen. Darüber hinaus zeigt Curcumin auch antimutagene Wirkung und könnte so die Metastasenbildung verschiedener Krebsarten verhindern. Solcherlei Aktivität zeigen auch andere Substanzen im Labortest. Curcumin wird zwischenzeitlich aber auch in Patientenstudien eigesetzt.

Das Besondere an Curcumin ist auch, dass selbst bei sehr hohen Dosierungen von 8 oder 10 Gramm pro Tag (was dem Konsum von 200 Gramm Kurkumawurzel entsprechen würde) keine negativen Nebenwirkungen beobachtet wurden.

Auch der Jahrtausende langen Konsum in hinduistischen Haushalten zeigt, dass für Menschen keine Gefahr von Giftigkeit oder unerwünschten Nebenwirkungen besteht.

Es gibt keine Gegenanzeigen für die Einnahme von Kurkuma. Die Bioverfügbarkeit von Curcumin im Organismus und damit seine Wirksamkeit wird durch andere Substanzen beeinflusst. Solche fördernden und hemmenden Efffekte sind allgemein für die Resorption von Medikamenten, Mineralstoffen oder Vitaminen bekannt (Vitamin C fördert, Schwarztee hemmt die Aufnahme). Die Bioverfügbarkeit von Curcumin wird bei gleichzeitige Aufnahme von Zitrusfrüchten, Zimt und ganz besonders von Pfeffer nachweislich stark verbessert.

 


5 g roter Ton - (Bolus Rubra) wurde meist aus Armenien importiert und erhielt daher die Bezeichnung Bolus Armenicus - Der rote Ton, der im großen Schwedenbitter verwendet wird, ist nicht einfach ein roter Ton, wie er zum Töpfern verwendet wird, sondern ein ganz besonderer Heil-Ton.

Die berühmteste rote Tonheilerde kommt aus Armenien, aber er gibt auch noch andere Quellen für diesen heilwirksamen roten Ton, teilweise sogar in Deutschland. Früher war der rote Ton ein sehr beliebtes Heilmittel. Schon der berühmte persische Arzt Avicenna beschrieb vor tausend Jahren die Anwendung des armenischen Tons (Bolus Armenicus).

Anwendungsgebiete:

Roter Ton kann äußerlich und innerlich angewendet werden. Seine Heilwirkung basiert vor allem auf seiner großen Oberfläche durch die extrem feinen Teilchen.

Für folgende Anwendungsgebiete wurde und wird roter Ton verwendet:

· Wunden

· Rheumatische Beschwerden

· Vergiftungen

· Durchfall
Aufgabe in den Schwedenkräutern

Folgende Aufgaben übernimmt der rote Ton im großen Schwedenbitter:

· aufsaugend

· entzündungshemmend

· filternd

· neutralisierend

 

Der rote Ton kann, ähnlich wie die Kieselerde, die Reifung des Schwedenkräuter-Ansatzes fördern.
Wichtige Inhaltstoffe

Roter Ton setzt sich aus folgenden Inhaltstoffen zusammen:

· Kieselerde (ca. 42%)

· Tonerde (ca. 22%)

· Wasser (ca. 24%)

· Eisenoxyd (ca. 11%))

· Manganoxyd, Kali, Magnesia, Kalkerde
Beschreibung

Der rote Ton hat eine sehr feine, homogene Konsistenz. Er glänzt und wirkt wie fettig.

Getrocknet kann man ihn zu einem sehr feinen Puder vermahlen. Mit Wasser wird er weich und plastisch, mit noch mehr Wasser löst er sich auf und färbt das Wasser rötlich. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine echte Löslichkeit, wie es bei Salzen der Fall wäre, sondern um eine Aufschwemmung der feinen Partikel.


7 g Enzianwurzel

Der Gelbe Enzian ist eine mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze und kommt in den Voralpen, Alpen, im Jura, im Zentralmassiv, in den Pyrenäen sowie im Schwarzwald und den Vogesen vor. Er wächst auf Weiden, ungedüngten Mähwiesen, in der Karflur, in Gebüschen, auf Schutthalden und an Felsen.

Der Gattungsname Gentiana stammt von Genthios, dem letzten König der illyrischen Labeaten in Skodra (heute Albanien), der die Wirksamkeit der Wurzel des Gelben Enzians erkannt haben soll.

Das Artepitheton lutea nimmt auf die gelbe Farbe der Blüten Bezug (lat. ‚luteus’ = gelb). Die deutsche Bezeichnung „Enzian“ leitet sich vom wissenschaftlichen Gattungsnamen unter Verlust des „G“ ab, althochdeutsch ‚genciane’.

Der Gelbe Enzian wird 45 bis 140 cm hoch, seine Hauptwurzel kann eine Länge von bis zu einem Meter erreichen. Der Stängel ist fingerdick und hohl, im unteren Bereich trägt er die großen elliptischen, bogennervigen Laubblätter.

Die gelben Blüten sind lang gestielt und stehen in 3- bis 10-blütigen Trugdolden in den Achseln von schalenförmigen Tragblättern. Die Frucht ist eine spitz-kegelförmige, bis 6 cm lange Kapsel mit zahlreichen Samen. Blütezeit ist Juni bis August.

Aus der frischen Wurzel wird der Enzian-Branntwein („Enzler") gewonnen. Dazu werden die Wurzeln der Fermentation überlassen, dann getrocknet, gehackt und mit Wasser angesetzt und vergoren. Auch kann man die frischen Wurzeln direkt vergären lassen oder diese einer Obstmaische zusetzen.

Beim Destillieren des Branntweins gehen die Enzian-Bitterstoffe nicht ins Destillat über, die Enzianwurzeln verleihen dem Destillat jedoch ein sehr charakteristisches Aroma. Alkoholischwässrige Auszüge der Wurzel enthalten die Bitterstoffe und finden bei der Herstellung von Apéritif-Getränken (Alpenbitter, Enzianbitter) Verwendung, meist im Gemisch mit anderen Bitterstoffe enthaltenden Pflanzen.

Durch starke Sammelaktivitäten im Zusammenhang mit der Herstellung dieser Alkoholika war der Bestand des Gelben Enzians zeitweilig stark gefährdet, was in Bayern zu großen Anstrengungen um einen Anbau führte, was schließlich gelang.
Arzneilich verwendete Pflanzenteile (Droge)

Verwendet werden die unterirdischen Organe bestehend aus Rhizom (Wurzelstock) und Wurzeln (Enzianwurzel - Gentianae radix).
Die Droge stammt aus Wildsammlungen in Frankreich, Spanien und den Balkanländern sowie aus Kulturen in Frankreich und Deutschland.
Inhaltsstoffe der Droge

Enzianwurzel enthält Bitterstoffe vom Secoiridoidtyp, Gentisin (gelber Farbstoff) und Kohlenhydrate (u.a. das Trisaccharid Gentianose).
Qualitätsbeschreibungen

Die Qualität der Enzianwurzel (Gentianae radix) ist im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) festgelegt.
Medizinische Anwendung
Anerkannte medizinische Anwendung

Das HMPC hat Enzianwurzel als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft (siehe „Traditionelle Anwendung“).
ESCOP: gegen Appetitlosigkeit, z. B. nach Krankheit, sowie bei Verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden)
Kommission E: gegen Appetitlosigkeit und bei Verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden) wie Völlegefühl und Blähungen
Traditionelle Anwendung

Enzianwurzel wurde vom HMPC als traditionelles pflanzliches Arzneimittel (§ 39a AMG) eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung kann Enzianwurzel bei leichten dyspeptischen und gastrointestinalen Beschwerden und/oder bei zeitweilig auftretender Appetitlosigkeit eingesetzt werden.
Arzneiliche Drogenzubereitungen in Fertigarzneimitteln

geschnittene Enzianwurzel zur Teebereitung
pulverisierte Droge in Dragees
Fluidextrakt in Flüssigkeiten
Tinktur in Tropfen
alkoholische Auszüge in Flüssigkeiten
wässriger Auszug in Flüssigkeiten
Homöopathische Urtinktur in Tropfen


7 g Arnikawurzel

Ein Engel soll sie in Zeiten großer Not als Heilmittel zur Erde gesandt haben. Ein frommer Mann fand sie und setzte sie als Mittel gegen die Pest ein. Die Rede ist von der Engelwurz – auch als Angelikawurzel bezeichnet – deren Name sich von dieser Legende ableitet.

Da ihre Heimat der hohe Norden ist, kannten vor allem Nordmänner die Engelwurz (Angelica archangelica) als Heil- und Gemüsepflanze. Die Wikinger brachten das Gewächs im 10. Jahrhundert als Handelsware nach Mitteleuropa mit. Dort wurde sie bald in Klostergärten angepflanzt und später auch von Paracelsus als Allheilmittel geschätzt.

Noch heute bereitet so mancher Norweger, Isländer oder Lappe die Wurzel als Gemüse zu.
Wie sieht Engelwurz aus und wo kommt die Heilpflanze vor?

Die aromatisch riechende Angelikawurzel kann bis zu zwei Meter hoch werden. Sie besitzt eine rübenartige, rotbraune Wurzel mit gelbem Milchsaft und treibt einen hohlen gerillten Stängel aus. Dieser kann am Grund armdick werden.

Die hellgrün gefärbten großen Blätter sind dreifach-fiederschnittig. Die grünlichen Blüten ordnen sich in 20- bis 40-strahligen Doppeldolden an. Die Engelwurz gehört zu den Doldengewächsen (Apiaceae) und blüht von Juli bis August. Sie ist in Nordeuropa und Nordasien beheimatet und wächst dort auf feuchten Wiesen und in Mooren.
Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Angelikawurzel enthält vor allem ätherisches Öl. Es besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Terpenen mit ß-Phellandren, ∝-Phellandren und ∝-Pinen als Hauptkomponenten. Daneben identifizierten Wissenschaftler etwa 60 weitere Substanzen. Außer dem ätherischen Öl stecken in der Wurzel noch Furanocumarine wie Bergapten und Archangelicin, Cumarine sowie Flavonoide.
Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Angelikawurzel?

Angelikawurzel-Auszüge bewirken – aufgrund ihres bitteren Geschmacks – dass sich mehr Magensäure bildet. Auch Gallensäuren und Enzyme der Bauchspeicheldrüse werden vermehrt ausgeschüttet.

Dadurch regt die Pflanze den Appetit an und bringt die Verdauung auf Trab. Weiterer Effekt: Engelwurz wirkt krampflösend. Für diese Wirkung sind wahrscheinlich die sogenannten Furanocumarine verantwortlich. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen Kalzium-Kanäle blockieren, die an der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts sitzen, und diese dadurch entspannen.

Angelikawurzel hilft daher als pflanzliches Mittel gegen Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen. Dafür wird das Kraut häufig mit anderen Heilpflanzen kombiniert, etwa Kümmel oder Pfefferminze. Da die Engelwurz zudem Krämpfe lösen kann, eignen sich Zubereitungen aus der Wurzel auch – in Absprache mit dem behandelnden Arzt – beim Reizdarmsyndrom.


4 g Eberwurz

Der Eberwurz wird auch Silberdistel genannt, bitte lesen Sie dort weiter...

Sie wächst gerne auf kalkhaltigen Böden und trägt in der Blütezeit rosa bis violette Blüten, die einen Durchmesser von bis zu 13 cm haben können. Diese Blüten verschließen sich bei feuchtem Wetter, so dass die Silberdistel auch den Namen Wetterdistel bekommen hat.

Die Silberdistel gehört zu den mehrjährigen Pflanzen. Sie erblüht von Juni bis September. Die Wurzeln kann man im September und Oktober selbst sammeln. Diese werden getrocknet und danach in verschlossenen Behältern aufbewahrt.

Schon in der Antike war die Heilwirkung der Silberdistel bekannt. Man setzte sie damals z.B. gegen Hautausschläge ein, aber auch gegen Bandwürmer und die Pest.

In der Naturheilkunde verwendete man die Silberdistel als harn- und schweißtreibendes Mittel. Zudem sollte sie bei Verdauungsstörungen, zur Anregung des Appetits und als Abführmittel helfen.

Äußerlich angewandt wurde die Silberdistel u.a. bei Hautausschlägen, gegen Pilzerkrankungen, bei Ekzeme und Flechten.


2 g Kampfer (Naturkampfer) 

Der Kampfer ist ein starkes Heilmittel, das aus Asien kommt. Der intensiv wie Eukalyptus duftende, weiße Feststoff Kampfer wird ursprünglich aus dem Harz des Kampferbaumes gewonnen.

Weil aber auch andere Pflanzen den Wirkstoff Kampfer enthalten, kann man ihn auch aus anderen Pflanzen gewinnen oder ihn sogar synthetisch herstellen. Der aus dem Kampferbaum gewonnene Kampfer, auch Naturkampfer genannt, ist dem synthetischen jedoch vorzuziehen.

Der weiße Kampfer ist prall gefüllt mit ätherischen Ölen, die ihm nicht nur einen intensiven Duft verleihen, sondern auch starke Heilkräfte.

Doch jedes intensive Heilmittel ist auch immer mit Vorsicht zu genießen.

Für den Kampfer gilt ganz besonders die Weisheit des Paracelsus:

"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."

So wundert es auch kaum, dass der Kampfer ins Gerede gekommen ist, und manche vor ihm warnen. Sogar der Krebsförderung wird er bezichtigt. Man sollte jedoch wissen, dass jede Substanz krebsfördernd wirken kann, wenn man sie im Übermaß benutzt. In zu hoher Dosis kann der Kampfer Übelkeit bewirken, epileptische Anfälle auslösen und den Geist verwirren.

Im rechten Maß verwendet, hat er jedoch besonders nützliche Heilkräfte, vor allem bei der äußerlichen Anwendung. In den Schwedenkräutern kann sich der Kampfer sehr gut entfalten, weil seine Intensität durch die Wirkung der anderen Heilpflanzen ausgeglichen und gemildert wird.
Anwendungsgebiete

Äußerlich kann man den Kampfer sehr vielseitig einsetzen. Innerlich sollte er jedoch vorsichtig verwendet werden. Nicht jeder verträgt ihn gleich gut. Bei manchen Menschen wird die Verdauung von den starken ätherischen Ölen überfordert.

Die Haupt-Anwendungsgebiete des Kampfers sind:

· Stumpfe Verletzungen: Verstauchungen, Prellungen

· Rückenschmerzen, Hexenschuss

· Muskelkater, Verspannungen

· Rheuma, Arthrose

· Entzündungen

· Husten

· Kopfschmerzen

· Verdauungsschwäche
Aufgabe in den Schwedenkräutern

Vor allem im kleinen Schwedenbitter spielt der Kampfer eine immens wichtige Rolle. Der hohe Kampferanteil macht die äußerliche Anwendung des kleinen Schwedenbitters besonders wirksam.

· anregend

· durchblutungsfördernd

· entzündungshemmend

· kühlend

· schleimlösend

· schmerzstillend

· tonisierend

 

Wem der kleine Schwedenbitter aufgrund des hohen Kampferanteils zu stark für die innerliche Anwendung ist, kann für die Einnahme den großen Schwedenbitter nehmen.
Wichtige Inhaltstoffe

Der Kampfer wirkt vor allem durch eine Vielzahl von ätherischen Ölen:

· Camphen, Cineol, Eugenol

· Limonen, Pinen, Terpinolen
Pflanzenbeschreibung

Der Kampferbaum ist ein Lorbeergewächs. Er ist in Asien heimisch und wird dort seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet.

Der Baum kann mehrere hundert Jahre alt und bis zu fünfzig Meter hoch werden. Seine länglichen, handgroßen Blätter sind immergrün und duften stark, wie alle Teile des Kampferbaumes.

Die rispenartigen Blüten des Kampferbaums sind unauffällig und gelblich. Aus ihnen entstehen schwarze Früchte.

Früher fällte man ältere Bäume zur Kampfergewinnung. Heutzutage werden junge Bäume eingekürzt und die daraus wachsenden Kopftriebe immer wieder geerntet, sobald sie gewachsen sind.


2 g Tormentill

Die Pflanzenart Blutwurz (Potentilla erecta), auch Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger oder Tormentill genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). 


2 g Bibergail

Bei Bibergail, eigentlich Bibergeil genannt, handelt es sich nicht um eine Pflanze, sondern um ein Sekret des Bibers.

In der früheren Heilkunde wurde Bibergeil gerne und häufig verwendet, daher fand es wohl auch einen Platz in der Rezeptur des großen Schwedenbitters. Heutzutage wird Bibergeil kaum noch medizinisch angewendet, nicht zuletzt, um die Biber zu schützen.

Außer als Heilmittel wird Bibergeil auch als Bestandteil von Parfüms verwendet, weil es leicht aphrodisierend wirken soll. Auch als Fixateur wird Bibergeil in Parfüms eingesetzt. Heutzutage werden jedoch vorwiegend synthetisch hergestellte Nachahmer-Substanzen von der Kosmetikindustrie benutzt.
Anwendungsgebiete

Obwohl Bibergail so ein exotisches Heilmittel ist, hatte es früher einige bemerkenswerte Anwendungsgebiete:

· Krämpfe

· Nervosität, Hysterie

· Epilepsie

· Schmerzen

· Menstruationsbeschwerden

 

Heutzutage wird Bibergeil manchmal unter dem Namen Castoreum als homöopathisches Mittel verwendet.
Aufgabe in den Schwedenkräutern

Bibergeil wird nur im großen Schwedenbitter verwendet.

Mit seinen Fähigkeiten kann Bibergeil in der Schwedenkräuter-Rezeptur durchaus wichtige Aufgaben übernehmen:

· beruhigend

· krampflösend

· schmerzstillend
Wichtige Inhaltstoffe

Nur einige der zahlreichen Inhaltstoffe des Bibergeils sind für seine medizinische Anwendung wichtig:

· Salicylsäure

· Castorin

· Benzoesäure

· u.a., z.B. Harz, Phenol
Beschreibung

Bibergeil wird aus speziellen Drüsensäcken des Bibers gewonnen. Die Drüsensäcke befinden sich zwischen Genitalien und After des Bibers. Sie sind etwa so groß wie ein Hühnerei.

In diesen Drüsensäcken wird ein Sekret gebildet, das der Biber nutzt, um sein Fell zu pflegen und sein Revier zu markieren.

Das harzige Bibergeil riecht ähnlich wie Baldrian und etwas moschusartig. Es schmeckt aromatisch, scharf und bitter.

Früher hat man das Bibergeil von toten Bibern gewonnen. Heutzutage werden in Bibernähe Dosen in den Boden eingegraben, an denen die Biber das Bibergeil abstreifen.


5 g Lärchenschwamm - Boletus laricis (Laricifomes officinalis)

Der Lärchenschwamm wächst als Parasit auf Lärchen in Europa und Sibirien. Die Anwendung in der Volksheilkunde war vielfältig - v. a. wegen des Bitterstoff-Gehaltes. Heute weiß man, dass der Lärchenschwamm seine Heilwirkung sicher und gut entfalten kann, wenn er homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit verdünnt worden ist.

 

Der giftige Lärchenschwamm ist ein Pilz, der an den Stämmen von Lärchenbäumen wächst.

Er wurde schon im Altertum als Heilpflanze verwendet. Dioskurides erwähnt ihn bereits.

Pulver, das aus dem Lärchenschwamm zubereitet wurde, reizt zum Niesen. Es riecht mehlig und scharf. Sein Geschmack ist süßlich und bitter. Die Meisten empfinden den Geschmack als widerlich.

Als Heilmittel wird das Innere des Lärchenschwamms getrocknet und in Stücke geschnitten oder pulverisiert.

Der Lärchenschwamm war lange Zeit ein Bestandteil des berühmten Lebenselixiers, einem Vorläufer der Schwedenkräuter.

Anwendungsgebiete

Früher wurde der Lärchenschwamm wird meistens in Wein eingelegt und zusammen mit Nelken, Ingwer und Lavendel angewendet, um den widerlichen Geschmack abzumildern und seine Wirkung zu optimieren.

Heutzutage ist die medizinische Anwendung des Lärchenschwamms sehr selten geworden.

Gegen folgende Krankheiten wurde der Lärchenschwamm angewendet:

· Verstopfung

· Ausbleibende Menstruation

· Husten mit Schleimbildung

· Magenverschleimung

· Blutungen

· Nachtschweiß

· Tuberkulose

· Rheuma

· Würmer
Aufgabe in den Schwedenkräutern

Der Lärchenschwamm ist kein Bestandteil des kleinen Schwedenbitters. Man findet ihn nur im großen Schwedenbitter.

In den Schwedenkräutern wirkt der Lärchenschwamm vor allem:

· abführend

· austreibend

· blutstillend

· schleimlösend
Wichtige Inhaltstoffe

· Agaricin

· Harze
Pflanzenbeschreibung

Der Lärchenschwamm ist vor allem in den Alpen und anderen rauen Gegenden heimisch. Man findet ihn bevorzugt an alten Lärchenstämmen.

Der Lärchenschwamm ist meist unregelmäßig geformt, knollenförmig und löcherig.

Unten besteht der Pilz aus gelblichen dünnen Röhren, die sich später bräunlich verfärben. Innen ist das hellgelbe Pilzfleisch zunächst zäh und wird im Alter bröckelig und korkähnlich.

Die Oberfläche ist ringförmig gefurcht und oft höckerig mit farbigen Ringstreifen in braun, weiß oder gelb. Seine Haut ist hart und wird im Alter rissig.


1 g Safran

Safran macht den Kuchen gel - wer hat den etwas verunstalteten Kinderreim nicht schon gehört? Der Satz, dem im Gedicht einfach nur der Buchstabe b fehlt, damit der Reim passt, reduziert das kostbarste und teuerste Gewürz der Welt auf seine Funktion als leckere Backzutat, die aus einem einfach Rührkuchen eine goldgelbe Köstlichkeit macht. Dabei kann das Gewürz, das die orientalische Küche entscheidend prägt, noch so viel mehr.

Safran wird aus den getrockneten orangeroten Stempelfäden der zart lila Blüten der Krokusart "Crocus Sativus" gewonnen. Die Ernte erfolgt auch heute noch in reiner Handarbeit – jedes Pflänzchen muss einzeln geerntet und der Blüte dann die bis zu 3 Stempelfäden entzogen werden.

Für die Herstellung eines einzigen Kilos Safran müssen zwischen 150. und 250.000 Blüten geerntet werden – was den hohen Preis des Gewürzes erklärt.

SafranNeben seiner Verwendung als Gewürz besitzt Safran auch eine vielseitige medizinische Wirkung, die auch wissenschaftlich nachweisbar ist. Die Carotinoide sowie die unterschiedlichen ätherischen Öle sind in der traditionellen Heilkunde schon lange bekannt.

Bereits im 14. Jahrhundert wird eine medizinische Anwendung des goldgelben Gewürzes erstmals in einem medizinischen Lehrbuch erwähnt – wegen seiner Farbe bewirke er ein sonniges Gemüt.

Safran hat sowohl schmerzlindernde Eigenschaften als auch harn- und schweißtreibende Auswirkungen. Safran wird zudem als Mittel gegen epileptische Anfälle und als Herzmittel eingesetzt.

Außerdem eignet sich das Gewürz als Stärkungsmittel für den Magen und wirkt auch gegen Appetitlosigkeit. Die enthaltenen leichten Bitterstoffe helfen bei Leberbeschwerden. Und auch bei starkem Husten oder infektiösem Keuchhusten kann Safran zumindest eine Linderung der Symptome bewirken.

Safran und seine Extrakte werden in der Homöopathie in verschiedenen Ländern bei einer Reihe von Anwendungsgebieten eingesetzt. Safran wirkt sich positiv bei Verdauungsbeschwerden aus, also als Margenstärker, gegen Magenbeschwerden und Blähungen.

Außerdem hat er eine positive Wirkung auf die Geschlechtsorgane, verringert somit Menstruationsbeschwerden oder hilft bei Potenzproblemen als Aphrodisiakum.

Er wirkt sich positiv auf Schwierigkeiten bei der Atmung aus, hilft also gegen Asthma oder Husten. Er verringert Beschwerden des zentralen Nervensystems, wirkt dabei beruhigend, schmerzlindernd und fördert ein besseres Einschlafen. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge ist er auch als Mittel gegen Krebsbildung einsetzbar.

Verschiedene pharmakologische Befunde sprechen Safran eine Reihe von Wirkungsweisen zu. So soll das Gewürz Auswirkungen auf das Nervensystem in Form einer Verbesserung der Lern- und Gedächtnisfunktion haben. Außerdem lindert Safran depressive Schübe.

Des Weiteren wirkt sich Safran positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem aus, er kann den Blutdruck senken, das Cholesterin minimieren sowie die Aufnahme des Sauerstoffs in den Körperzellen verbessern. Last but noch least wirkt er allgemein schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Wer allerdings des Guten zu viel tut und das Gewürz überdosiert, muss mit weniger schönen Folgen rechnen. Denn was bei normalem Genuss als Heilpflanze gilt, verursacht in größeren Mengen Vergiftungen beim Menschen: Dann wirkt Safran leicht giftig.

Bei einer erhöhten Einnahme von mehr als fünf Gramm kann Safran negative Effekte hervorrufen. Dazu gehören Schwindelgefühle, eine Verminderung des Pulsschlages, Nasenbluten, Übelkeitsgefühle und Gesichtsrötung sowie im schlimmsten Fall ein Abbruch der Schwangerschaft.

Dosierungen über zehn Gramm können für den Menschen tödlich sein – das ist in dieser Höhe beispielsweise Speisesalz allerdings auch.


2 g Muskatblüte (Macis)

Zur Pflanze

Der Muskatbaum ist ein bis zu 18 m hoher, immergrüner Baum mit glatter Rinde und knapp 10 cm langen, ledrigen Blättern. Der Ursprung des Baumes lässt sich auf drei kleine Inseln in der Banda-See zurückverfolgen.

Heute wird er nicht nur in Indonesien, sondern auch auf Grenada in größeren Mengen angebaut. Es gibt männliche und weibliche Bäume, die zwischen März und Juli blühen. Letztere bilden an kurzen Stielen gelbliche, runde Balgfrüchte.

Springen diese auf, zeigt sich jeweils ein ca. 3 cm großer, rundlicher Samen (die Muskatnuss), der von einem tiefroten, geschlitzten Samenmantel umgeben ist. Dieser Samenmantel wird als Muskatblüte oder Macis bezeichnet.

Geschmack

Muskatblüten ähneln im Geschmack den Muskatnüssen, haben aber ein feineres, süßlicheres Aroma. Sie passen gut zu Soßen, Aufläufen, Süßspeisen oder Gebäck.

Wissenswertes

Im Mittelalter wurde die Muskatnuss als Heilmittel gegen die Pest gehandelt und war dementsprechend begehrt. Noch vor wenigen hundert Jahren war sie Auslöser für Kriege:

Da sie ausschließlich auf den sogenannten Gewürzinseln, den Molukken, wuchs, wurde die Herrschaft über dieses Gebiet bitter umkämpft, bis es Pierre Poivre 1769 durch Diebstahl und Schmuggel gelang, sie auch in anderen Regionen anzubauen. Muskatnuss wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.


2 g Sennesblätter

Die Früchte und Blätter der Heilpflanze Senna wirken abführend bei Verstopfung. Die Sennesfrüchte wirken milder als die Blätter. Senna kann sowohl heiß als Tee getrunken werden als auch als Kaltwasserauszug. Jedoch sollte die Heißwassermethode bevorzugt werden.
Sennesblätter © GNU, CC
Die Indische Senna ist ein bis zu 2 Meter hoch wachsender Strauch. Die paarig gefiederten Blätter sind oval-lanzettlich geformt. Die gelben Blüten stehen in aufrechten Trauben, die Früchte sind nierenförmige Schoten und tragen 7 bis 10 Samen.

Die Indische Senna ist in Aussehen und Inhaltsstoffen eng verwandt mit der Ägyptischen Senna (Alexandriner Senna, Cassia acutifolia Delile = Cassia senna L.). Medizinisch verwendet werden die Früchte und die Blätter.

Deutscher Name: Sennespflanze
Botanischer Name: Cassia angustifolia
Familie: Caesalpiniaceae (Johannisbrotgewächse)
Herkunft: Nord-, Mittel- und Südamerika
Anwendungsgebiete von Sennesblätter

Verstopfung

Dosierung und Anwendung von Sennesblätter
Sennesblätter © GNU, CCSenna mit Blüten und Früchten
Tee:
0,5 bis 1 Teelöffel zerkleinerte, getrocknete Sennesblätter (etwa 0,7 bis 1,5 Gramm) oder Sennesfrüchte (etwa 1 bis 2 Gramm) werden mit 150 Milliliter heißem (nicht kochendem!) Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht.

Es kann auch ein Kaltwasserauszug bereitet werden, der verträglicher sein soll. Dazu setzt man die gleiche Menge mit kaltem Wasser an und lässt den Sud 10 bis 12 Stunden (Früchte: 2 bis 3 Stunden) lang ziehen.

Da ein Kaltwasserauszug aber stark verkeimen kann, sollte die Heißwassermethode vorgezogen werden. Morgens und/oder abends eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Die Wirkung setzt nach 8 bis 12 Stunden ein.

Fertigarzneimittel:
Mittlere Tagesdosis entsprechend 20 bis 60 Milligramm Hydroxyanthracenderivate.
Wirkungen
Die Pflanze wird als Laxans (Abführmittel) eingesetzt. Sennesblätter enthalten circa 3% Hydroxyanthrachinonderivate, die sogenannten Sennoside.

Diese wirken - wie auch die anderen anthronhaltigen Drogen (Rhabarberwurzel, Faulbaumrinde und Aloe) - als dickdarmanregendes Abführmittel, indem die Magen-Darm-Passage beschleunigt und eine Zunahme des Wassergehalts des Stuhls bewirkt werden. Die Wirkung der Früchte ist milder als die der Blätter.
Hinweis
Nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden!

Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden!

Nicht anwenden bei entzündlichen Darmerkrankungen, Darmverschluss oder Bauchschmerzen unbekannter Ursache!

Nicht in höheren Dosen oder länger als eine Woche anwenden! Die korrekte Anwendung stimulierender Abführmittel erkennt man sehr leicht: Es darf keinesfalls zu Durchfall kommen (eine Diarrhö ist ein sicheres Zeichen für zu hohe Dosierung oder zu häufige Anwendung).

Laut Experten reicht in der Regel eine Anwendung alle 2 bis 3 Tage aus. Eine Anwendung in höherer Dosierung oder über längere Zeit bewirkt eine Störung des Elektrolythaushalts und führt insbesondere zu Kaliumverlusten. Ein Kaliummangel führt wiederum zu Verstopfung, so dass eine Abhängigkeit entstehen kann.

Bei anhaltender Verstopfung oder Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen Arzt erforderlich!

Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Einnahme anderer Arzneimittel, die zu Kaliumverlusten führen können, wie zum Beispiel Diuretika, Cortisonpräparate, süßholzwurzelhaltigen Arznei- oder Lebensmittel (Lakritze) oder von Arzneimitteln, bei denen ein Kaliumverlust schwere gesundheitliche Folgen haben kann, wie zum Beispiel die Einnahme von herzwirksamen Glykosiden zur Behandlung einer Herzinsuffizienz oder von Medikamenten zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

In Einzelfällen können krampfartige Magen-Darm-Beschwerden auftreten. In diesen Fällen ist eine Dosisreduktion erforderlich.

Bei einem Gebrauch über längere Zeit kann es zu Verstopfung, Nierenschädigung, Muskelschwäche und Störungen der Herzfunktion kommen.

Bei der Anwendung kann es zu einer Rotfärbung des Harns kommen, die jedoch unbedenklich ist.


18 g Kalmus

Name: Acorus calamus L.
Pflanzennamen im Volksmund: Deutscher Ingwer, Brustwurz, Deutscher Zitwer, Gewürzkalmus, Magenwurz, Zehrwurz
Pflanzenfamilie: Aronstabgewächse (Araceae)
Wuchshöhe: 50 bis 150 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich,
Die pharmazeutische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Blähung, Erbrechen, Gicht, Insekten, Nervosität, Übelkeit, Verdauung, Zahnfleisch
Steckbrief / Beschreibung

Der Kalmus wurde im 13. Jahrhundert aus Asien durch die Tataren, die diese Pflanze zur Desinfektion ihres Trinkwassers benutzten, nach Europa gebracht. Im Laufe der Zeit hat sich der Kalmus über weite Teile Europas verbreitet.

Der Kalmus ist eine ausgesprochene Sumpfpflanze wie auch das allgemein bekannte Schilf. Man findet den Kalmus an den Uferzonen von Gewässern, in Gräben und auf Sumpfwiesen. Der Kalmus wächst meist nur vereinzelt, deshalb steht er in manchen Ländern unter Naturschutz.

Da im mitteleuropäischen Klima die Früchte des Kalmus nicht zur Reife gelangen, kann sich diese Pflanze in Europa nur mit Hilfe des im Schlamm wachsenden Wurzelstockes ausbreiten.

Der sehr angenehme Geruch eines Kalmus erinnert an den Geruch der Mandarinen; sein Geschmack hingegen ist recht bitter. In einigen Gegenden verwendete man den Kalmus zur Aromatisierung von Bieren oder Branntweinen.

Der gekochte Wurzelstock des Kalmus diente in einigen Gebieten als Nahrung Laut Überlieferung soll der Kalmus Wanzen vertreiben und Kleider vor Motten schützen.

Der ausdauernde Kalmus erreicht eine Wuchshöhe von 1,5 m. Die langen, schmalen und schwertförmigen Blätter eines Kalmus wachsen aufrecht stehend. Der untere Blattansatz ist meist rötlich gefärbt. Von Mai bis August bildet der Kalmus kleine, grünlich gefärbte Blüten in langen Blütenkolben.

Der Wurzelstock dieser Heilkräuter ist reichlich verzweigt, gegliedert und grünlichbraun.
Standort / Hier findet man Kalmus

Der ursprünglich aus Asien stammende Kalmus wächst als verwilderte Pflanze in großen Teilen Europas bis in Höhenlagen von etwa 1000 m. Die bevorzugten Standorte des Kalmus sind Sümpfe, Seeufer, entlang von Fluss- und Bachläufen, Sumpfwiesen.
Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Kalmus

Der Kalmus wirkt appetitanregend, blutstillend, magenwirksam (verdauungsfördernd), schweißtreibend, sedativ und windtreibend.

Der Geschmack eines Kalmus ist pfefferartig, der Geruch dieser Heilpflanzen erinnert an Mandarinen.
Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Kalmus den im September und Oktober gesammelten Wurzelstock. Dieser wird in etwa 1 cm große Stücke geschnitten und rasch getrocknet.
Inhaltsstoffe des Kalmus

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Schleim, Glykoside, Cholin, organische Basen, Harz, Stärke
Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Kalmus wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit Kalmus in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Blähung, Erbrechen, Gicht, Insekten, Nervosität, Übelkeit, Verdauung, Zahnfleisch
Bitte beachten Sie auch diesen Hinweis

Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.

Hinweis zu den Gesundheitsthemen !

Die Kalmuswurzel enthält ätherische Öle. In diesen kommen, je nach Art des Kalmus, bis zu 80% beta-Asaron vor. Dieser Wirkstoff kann krebserzeugend sein. Weitere Nebenwirkungen bei Anwendungen mit der Kalmuswurzel können Krampfanfälle und eine Schädigung der Nieren sein.

Anwendungen mit dem Kalmus sollten aus diesen Gründen besser nicht vorgenommen werden.


35 g Muskatnuss

Myristica fragrans Houtt., Myristica argentea Warb., Myristica amboinensis, M. aromatica, M. moschata, M. officinalis, M. philippinensis, Muskatnussbaum, Muskat, Muskatblüte, Macis, Myristicae semen, Nux Nucistae, Muskatsame, Nux moschata

Der Muskatnussbaum gehört zur Familie der Muskatnussgewächse (Myristicaceae). Es handelt sich nicht um eine Nuss, son¬dern den in¬nere Kern einer pfirsichartigen Frucht.
Der Samenmantel wird als Macis oder Muskatblüte bezeichnet. Beide werden als Gewürze verwendet.

Das Wort Muskatnuss entstammt dem französischen noix muscat, das wiederum von mittellateinisch nux muscata stammt. Es bedeutet so viel wie „nach Moschus duftende Nuss“.
Der Name Myristica leitet sich vom griechischen Wort myron [μύρον] Balsam, Wohl¬geruch bzw. myristikos "wohlriechend" ab.

Die Muskatnuss kommt ursprünglich von den Molukkeninseln Ambon, Banda, Ceram, Damar und Nila (auch als Gewürzinseln bekannt). Heute werden Muskatnussbäume aber auch auf Sumatra, Java, Borneo, Neuguinea und einigen anderen Inseln sowie in Vorder- und Hinterindien und in anderen tropischen Ländern angebaut.

Wichtigstes Anbaugebiet nach Indonesien ist inzwischen die Antilleninsel Grenada mit immerhin 20% der Weltproduktion. Die Muskatnuss ist daher auch ein Bestandteil der Flagge dieses Inselstaates in der Karibik.

Schon 4 g Muskatnuss können Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Störungen der Wahrnehmung und Übelkeit auslösen. Ab 5 g kommt es zu psychischen Störungen von leichten Bewusstseinsveränderungen bis zu intensiven Halluzinationen.


Diese Menge kann aber durch die Verwendung als Gewürz bei Mahlzeiten kaum erreicht werden. Allerdings ist die Inhaltsmenge der Wirkstoffe in den Muskatnüssen sehr unterschiedlich hoch.


Besonders für Kinder sind Muskatnüsse sehr giftig und können sogar zum Tod führen. Für Schwangere ist die Muskatnuss wegen wehenanregender Wirkung (Gefahr eines Abortes) nicht geeignet.

Woran erkennt man Muskatnuss?

MuskatnussDer Muskatnussbaum ist ein immergrüner Baum von 5 - 18 m Höhe (in Plantagen bis 6 m Höhe). Er ist diözisch, d. h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Die Laubblätter sind wechselständig, einfach und gestielt. Meist vier bis acht männlichen Blüten befinden sich in einem zwischen 2,5 und 5 cm großen Blütenstand.

 

 

Heilende Verfahren der Naturheilkunde in der Übersicht - Kostenlose Naturheilverfahren und gute alternative Heilmethoden in der Naturheilpraxis Düren bei Arndt Leonards gratis erleben.

Weibliche Blüten befinden sich oft einzeln (zuweilen auch zu mehreren) in einem Blütenstand. Die Bäume blühen von März bis Juli. Die Frucht ist beerenartig und ist acht bis zehn Zentimeter lang bei einem Durchmesser von 3,5 bis 5 Zentimetern. Die etwa zwei Zentimeter großen, rundlichen Samen sind von einem rötlichen, fleischigen, ölhaltigen Samenmantel umgeben.

Wie wirken Muskatnuss und Macis?
Muskatnuss wird hauptsächlich als Gewürz oder Oleoresin (färbende oder geschmackgebende Extrakte aus Pflanzenteilen, die durch Lösungsmittelextraktion gewonnen werden), aber auch als Rauschmittel verwendet.

In der Volksmedizin gilt sie als Aphrodisiakum und als Hypnotikum. Traditionell verwendet man sie zur Konservierung von Speisen. Sie hat antiseptische und desinfizierende Eigenschaften. Im Ayurveda wird sie gegen Durchfallerkrankungen eingesetzt. Diese Wirkung konnte in pharmakologischen Studien bestätigt werden.

Darüber hinaus wirkt sie auch als mildes Analgetikum. Durch ihre antimikrobielle Wirkung kann sie bei Infektionskrankheiten sowie bei äußerlicher Anwendung angewandt werden. In Indien wird Muskatnuss zuweilen gegen männliche Potenzstörungen verabreicht. Macis wurde im Mittelalter bei Erkrankungen der Leber, der Milz und des Magens als Arzneidroge verwendet.

Früher setzte man Muskatnuss auch zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit ein. Dies war ein beliebter Einsatzzweck der Muskatnuss durch Hildegard von Bingen. Im Mittelalter sagte man der Muskatnuss eine heilende Wirkung gegen Pest nach. Durch die antibakterielle Wirkung der Muskatnuss kann das nicht völlig ausgeschlossen werden.

Muskatnüsse besitzen eine hohe Proteaseaktivität.
In größeren Dosen ruft die Muskatnuss Gastroenteritis und psychische Störungen hervor. Die narkotische Wirkung der Nuss scheint die des ätherischen Öls bei weitem zu übertreffen.

Als Geruchs- und Geschmackskorrigenz kann die Muskatnuss jedoch ohne Bedenken verwendet werden.
Die berauschende Wirkung der Muskatnuss rührt von dem im ätherischen Öl enthaltenen Myristicin her.

Die dadurch erzeugten Halluzinationen und der euphorische Zustand kann über mehrere Tage lang anhalten. Die halluzinogenen Stoffe sind auch in der Muskatblüte (Macis) enthalten.

 

Zusammengefasst die Anwendungsgebiete für Muskatnuss und Macis

adstringierend
anregend
antibakteriell
beruhigend
krampflösend
menstruationsfördernd
Blähungen, Magenschwäche, Magenkrämpfe
Durchfall
Leber- und Gallenschwäche
Rheuma, Gicht
Herzschwäche
Gedächtnisschwäche
Schlaflosigkeit
Ekzeme, Flechten, Herpes,

Bekannte Arzneimittel, die ätherisches Muskatöl enthalten, sind Vick VapoRub®, Carmol® und Klosterfrau Melissengeist®.

Myristica fragrans HAB 1 als homöopathisches Mittel ist Muskatnuss, die getrockneten, von der Samenschale befreiten, meist gekalkten Samenkerne.
Die Anwendungsgebiete liegen im Bereich von Erkrankungen des Zentralnervensystems, des Magen-Darm-Traktes, der weiblichen Geschlechtsorgane sowie des Stütz- und Bewegungsapparates.

Welche Wirkstoffe sind in Muskatnuss und Macis enthalten?
Die Muskatnuss enthält neben ca. 40% Fett (Hauptbestandteil ein Triglycerid der Myristinsäure) ca. 5-13% ätherisches Öl, das aus Terpen¬kohlen¬wasserstoffen (Sabinen und Pinene; daneben Camphen, p Cymen, Limonen u.a.; zusammen ca. 60 bis 80%), Terpen¬abkömm¬lingen (Linalool, Geraniol, Terpineol; 5 bis 15%) und Phenyl¬propanderivaten (Myristicin [s. Abbildung], Safrol, Eugenol und dessen Derivaten; 15 bis 20%) besteht.

Das Myristicin (Methoxysafrol, ca. 4%) für die halluzinogene Wirkung großer Muskatmengen verantwortlich. Das ätheri¬sche Öl aus der Muskat¬blüte enthält etwa dieselben Aroma¬kompo¬nenten wie das der Muskatnuss, der Gehalt an Terpenen ist mit fast 90% gegenüber dem Gehalt an Phenyl¬propanen mit ca. 10% leicht erhöht.

Darüber hinaus enthält Muskatnuss Kohlenhydrate wie Stärke, Saccharose, Xylan und Pentosane sowie bis zu 0,6 % Pektin; die Samenschale (Macis) enthält Gerbstoffe und Lipase. Muskatbutter gewinnt man durch Auspressen der Muskatnüsse, es handelt sich um ein halbfestes, rotbraun gefärbtes Fett mit intensivem Muskatgeruch und -geschmack.

Welche Teile der Pflanze werden verwendet?
Myristicae aetheroleum (syn. Aetheroleum Myristicae, Macidis aetheroleum, Myristicaeessentia, Oleum Myristicae, Oleum Myristicae aethereum, Oleum Nucis moschati); Muskatöl (syn. Ätherisches Muskatnussöl, Ätherisches Muskatöl, Macisöl), das ätherische Öl des Samens oder des Samenmantels.

Myristicae semen (syn. Myristicae nux, Nuces Aromaticae, Nuces Nucistae, Nuclei Myristicae, Nucleus Mucistae, Nux Moschata, Nux Myristicae, Semen Myristicae, Semen Nucistae); Muskatnuss (syn. Muskatsamen), die getrockneten, vom Samenmantel und der Samenschale befreiten Samenkerne.

Anwendungen
Ätherisches Muskatöl wird als Aromastoff in Zahnpasten und als Geschmackskorrigens in Medikamenten genutzt. In der Parfümerie setzt man es oft herb-würzigen Männerparfümen zu.

Muskatnussbutter kann nach Abtrennen des ätherischen Öls als Ersatz für Kakaobutter dienen oder gemeinsam mit anderen Fetten wie beispielsweise Baumwollsamenöl oder Kokosnussöl verwendet werden.

Muskatnussbutter wird in Indien aus minderwertigen Samen gewonnen; man stellt daraus Kerzen, Zahnpasten, Seife und Parfum her.

Verschiedenes
Die erste gesicherte Überlieferung stammt von dem byzantinischen Arzt Simon Seth, der im 10. Jahrhundert über die Muskatnuss schrieb, "dass sie dem Magen, der Leber und dem Herzen nütze", aber auch bereits vor deren übermässigem Verzehr warnte, "weil sie dann den Eingeweiden schade".


Die erste bekannte Anwendung von Muskat und Macis ist die Aromatisierung von Bier.

Zuweilen wird behauptet, dass die Muskatnuss bereits lange vor Christus in Ägypten bekannt und begehrt war. Die Funde in Sarkophagen und Grabkammern erwiesen sich aber als Palmfrüchte. Ebenfalls wurde festgestellt, dass zum Einbalsamieren der Mumien keine Muskatbutter verwendet wurde.


7 g Kieselerde

Kieselerde besteht zum größten Teil aus Kieselsäure. Diese enthält das Spurenelement Silizium, das als wichtige Bausubstanz für Haare, Nägel und Bindegewebe gilt. Kieselsäure sorgt für ein vitales Aussehen – als Gel wirkt sie bei kleineren Verletzungen entzündungshemmend und lindert Sonnenbrand, Lippenherpes und Insektenstiche.
© Fotolia

Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Erde. Im Körper findet es sich vor allem im Bindegewebe, in der Haut und in den Knochen (etwa 20 mg / kg Körpergewicht).

Vieles deutet darauf hin, dass das wichtige Spurenelement an der Knochen- und Knorpelbildung beteiligt ist. In der Natur kommt Silizium nie in freier Form vor, sondern meistens an Sauerstoff gebunden als Kieselsäure.

Pflanzen verdanken Kieselsäure ihre Stabilität: So ist ein Grashalm durch Kieselsäure standfest und gleichzeitig flexibel genug, um sich im Wind zu bewegen, ohne zu brechen.

Auf ähnliche Weise unterstützt Kieselsäure auch unsere Haut, Haare, Finger- und Zehennägel: Silizium sorgt für Festigkeit und Dehnbarkeit zugleich, da es die Bildung der Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin anregt.

Fehlt es an Kieselsäure, lässt die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes nach. Brüchige Nägel, Hautreizungen, sprödes Haar oder Haarausfall können die Folge sein.

Kieselerde im Online-Shop
Im Alter sinkt der Siliziumgehalt im Körper

Forscher haben Anfang der 1990er Jahre festgestellt, dass sich der Siliziumgehalt im Körper mit zunehmendem Alter verringert, vor allem in der Haut und in den Blutgefäßen. Wie hoch der Bedarf des Körpers an Silizium ist und wie viel man täglich mit der Nahrung zuführen sollte, konnte jedoch bis heute nicht ermittelt werden.

Fest steht, dass unser Körper Silizium nicht selbst bilden kann. Wer täglich bei Getreide, Obst und Gemüse zugreift, ist mit Silizium aber wahrscheinlich gut versorgt. Das Spurenelement steckt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln, besonders viel findet sich in Hafer, Gerste und Hirse.

Auch alkoholfreies Bier liefert im Gerstenmalz Silizium in Form von Kieselsäure, die gut vom Körper aufgenommen werden kann.

Wer Bananen mag, kann sich freuen, denn diese enthalten von allen Obstsorten am meisten Silizium. Es gibt aber auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Im Reformhaus® findet man Kieselsäure als Balsam und als Gel.

Im Unterschied zu pulvriger Kieselerde liegt die Kieselsäure im Gel in fest-flüssiger Form als feinste Teilchen vor, aus denen das Silizium vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann.

Im Online-Shop finden Sie Produkte mit Kieselsäure
Die Wirkung von Silizium ist wissenschaftlich belegt

Dass Kieselsäure eine kräftigende Wirkung auf Haut, Haare und Nägel hat, ist in der Naturheilkunde schon lange bekannt. Professor Matthias Augustin, Leiter des Zentrums für dermatologische Forschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, prüfte im Jahr 2006, ob sich die der Kieselsäure zugesprochenen Wirkungen auf die Haarstruktur auch wissenschaftlich belegen lassen:

Er führte eine Studie mit 55 Frauen durch, die ein halbes Jahr lang täglich Kieselsäuregel schluckten.

Das Ergebnis: Nach dem Testzeitraum wirkten die Haare der Frauen voller, denn die Haardicke hatte durchschnittlich um 13 Prozent zugenommen. Augustin vermutet, dass Silizium eine Helferfunktion beim Haarwachstum hat:

„Bestimmte Eiweißverbindungen, die für die Stabilität der Haare verantwortlich sind, werden durch Silizium verstärkt. Das Haar wächst dann aus der Wurzel ‚dicker‘ nach.“ Der Dermatologe empfiehlt eine sechsmonatige Kur mit Kieselsäuregel, um die Struktur von beanspruchtem oder dünnem Haar zu verbessern.
Kieselsäure ist gut für die Gesundheit

Doch Kieselsäure unterstützt nicht nur die Schönheit von innen, sie tut auch der Gesundheit gut. Denn Kieselsäure wirkt als Gel wie ein Schwamm und kann somit Krankheitskeime und Wundsekrete binden.

Das fördert die Heilung von kleineren Wunden, Lippenherpes, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand sowie anderen Reizungen und Entzündungen der Haut.

Äußerlich aufgetragen hat das Gel zudem einen angenehmen Kühleffekt auf gerötete, gereizte und juckende Partien. Die Bindungsfähigkeit der im Gel enthaltenen Kieselsäureteilchen kann man sich auch bei Magen-Darm-Beschwerden zunutze machen:

Kieselsäuregel lindert Beschwerden wie Blähungen, Durchfall und Übelkeit, indem es Krankheitserreger im Körper bindet, sodass diese schneller ausgeschieden werden können.

Herstellung wie der kleine Schwedenbitter, nur mit 2,5 Liter Alkohol. Möglich ist auch 60 g Kandiszucker dazuzugeben um den Geschmack zu verbessern. Ansonsten sollen hier die Anwendungsarten genau die Gleichen wie bei den Schwedenkräutern sein.
Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter

»Alte Handschrift«
(Abschrift der Heilkraft der Schwedenkräuter)

Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn.

Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb und verschwommen sind.

Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man zeitgerecht die
Augenwinkeln befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt.

Pocken und Ausschläge aller Art, auch Krusten in der Nase oder wo immer am Körper, werden geheilt, wenn man oft und gut befeuchtet.

Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Eßlöffel voll dieser Tropfen und behalte einige Zeit diese Flüssigkeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab.

Blasen an der Zunge oder sonstige Schäden werden mit den Tropfen fleißig befeuchtet, wodurch die Heilung in kurzer Zeit eintritt.

Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, sodaß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen, lasse sie langsam hinab und sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund.

Hat man Magenkrämpfe, so nehme man bei einem Anfall einen Eßlöffel voll.

Bei Koliken nehme man drei Eßlöffel voll ein, langsam nacheinander, man wird bald die Linderung verspüren.

Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung.

Sie sind auch ein vortreffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen nicht behält.

Ebenso helfen sie bei Gallenschmerzen. Täglich früh und abends ein Eßlöffel voll und bei Nacht Umschläge mit den Tropfen, werden alle Schmerzen bald vergehen.

Bei Wassersucht nehme man sechs Wochen hindurch früh und abends einen Eßlöffel voll in weißem Wein.

Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Es hilft sehr gut und bringt selbst das verlorene Gehör wieder.

Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so gebe man ihr drei Tage hindurch früh einen Eßlöffel voll in rotem Wein, lasse sie nach einer halben Stunde einen Spaziergang machen, dann kann sie frühstücken, jedoch keine Milch.
Auf Milch sollen die Tropfen nicht genommen werden.

In den letzten 14 Tagen der Schwangerschaft früh und abends einen Eßlöffel davon einnehmen, fördert die Geburt. Um die Nachgeburt leichter loszuwerden, gibt man der Wöchnerin alle zwei Stunden einen Kaffeelöffel voll, solange, bis die Nachgeburt ohne Wehen abgeht.

Stellen sich nach der Geburt beim Einschießen der Milch Entzündungen ein, werden sie bei Auflegen von feuchten Lappen rasch genommen.

Sie treiben den Kindern die Blattern heraus. Man gebe den Kindern je nach Alter von den Tropfen, verdünnt mit Wasser. Wenn die Blattern zu trocknen beginnen, befeuchte man sie öfters mit den Tropfen, es bleiben keine Narben.

Sie dienen den Kindern und Erwachsenen gegen Würmer, ja sogar Bandwürmer vertreibt man damit, nur muss man sie den Kindern je nach Alter verabreichen. Einen feuchten Lappen mit den Tropfen auf den Nabel binden und ihn immer feucht halten.

Bei Gelbsucht werden sehr bald alle Beschwerden genommen, wenn man dreimal täglich einen Eßlöffel von diesen Tropfen nimmt und auf die angeschwollene Leber Umschläge macht.

Sie öffnen alle Goldadern (Hämorrhoiden), heilen die Nieren, führen hypochondrische Flüssigkeiten ohne weitere Kur aus dem Körper, nehmen Melancholie und Depressionen und regen Appetit und Verdauung an.

Es öffnet auch inwendig die goldene Ader (Hämorrhoiden), wenn man sie anfangs öfters anfeuchtet und sie durch Einnehmen von innen erweicht, besonders vor dem Schlafengehen. Man lege äußerlich ein mit Tropfen befeuchtetes Bäuschchen auf. Es macht das übrige Blut fließen und hilft gegen das Brennen.

Wenn jemand in Ohnmacht liegt, öffnet man ihm nötigenfalls den Mund, gebe ihm einen Eßlöffel der Tropfen ein und der Kranke wird zu sich kommen.

Dieses Mittel vertreibt auch den Schmerz der stillen Fraisen (Krämpfe) durch Einnehmen, sodaß sie mit der Zeit aufhören.

Bei Lungensucht täglich früh nüchtern davon nehmen und die Kur sechs Wochen lang fortsetzen.

Wenn eine Frau ihre monatliche Reinigung verliert oder dieselbe zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig Male. Es wird, was zuviel ist, stillen und was zuwenig ist, ausgleichen.

Dieses Mittel hilft auch gegen den weißen Fluß.

Ist jemand mit der fallenden Krankheit (Epilepsie) behaftet, so muss man ihm auf der Stelle davon eingeben. Der Kranke soll dann ausschließlich das Mittel nehmen, denn es stärkt sowohl die angegriffenen Nerven als auch
den Körper und behebt alle Krankheiten.

Sie heilen Lähmungen, vertreiben Schwindel und Übelkeit.

Sie heilen auch die hitzigen Blattern und Rotlauf.

Hat jemand Fieber, hitzig oder kalt, und ist völlig schwach, so gebe man ihm einen Eßlöffel davon ein und der Kranke, wenn er nicht mit anderen Mitteln den Körper belastet hat, wird in kurzer Zeit zu sich kommen, der Puls wird zu schlagen beginnen und wenn auch das Fieber noch so hoch war, dem Kranken wird bald besser werden.

Die Tropfen heilen auch Krebs, alte Blattern und Warzen, aufgesprungene Hände. Ist eine Wunde alt und eitrig oder wildes Fleisch daran, so wasche man alles gut mit weißem Wein aus, dann lege man einen mit den Tropfen befeuchteten Lappen darauf. Sie nehmen Geschwülste und Schmerzen sowie das wilde Fleisch und die Wunde fängt zu heilen an.

Sie heilen ohne Gefahr alle Wunden, sie mögen gehauen oder gestochen sein, wenn sie öfters damit befeuchtet werden. Man nehme einen Lappen, tunke ihn darin ein, überdecke damit die Wunden.

Sie nehmen in kurzer Zeit den Schmerz, lassen weder Brand noch Fäulnis zu und heilen auch alte Wunden, die man durch eine Schußverletzung bekommen hat. Sind Löcher da, so spritze man die Tropfen in die Wunde, die nicht unbedingt vorher gereinigt werden muss.

Durch fleißiges Auflegen mit einem angefeuchteten Lappen tritt die Heilung in kurzer Zeit ein.

Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so veraltet sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie bis 40-mal damit anfeuchtet. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben.


Sie heilen auch alle Fisteln von Grund auf, wenn sie auch unheilbar erscheinen; es mag der Schaden so alt sein wie er will

Sie heilen alle Brandverletzungen, ob sie nun vom Feuer, vom heißen Wasser oder vom Fett herrühren, wenn die Verletzungen fleißig angefeuchtet werden. Es bilden sich auch keine Blasen, die Hitze wird herausgenommen, selbst eitrige Blasen werden von Grund auf geheilt.

Sie dienen gegen Beulen und Flecken, mögen sie von einem Stoß oder Schlag herrühren.
Wenn jemand nicht mit Appetit essen kann, bringen sie den verlorenen Geschmack wieder.

Bei großer Blutarmut bringen sie auch die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine Zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf.

Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man sie morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt.

Sie heilen gefrorene Hände und Füße, selbst wenn es offene Stellen gäbe. Sooft als möglich, besonders aber in der Nacht, soll man mit den Tropfen befeuchtete Lappen auflegen.

Auf Hühneraugen lege man ein mit den Tropfen befeuchtetes Bäuschchen und halte die schmerzende Stelle stets feucht. Nach drei Tagen fallen sie von selbst heraus, oder man kann sie schmerzlos herausschälen.

Sie heilen auch Bisse von wütenden Hunden und anderen Tieren, indem man die Tropfen einnimmt, denn sie heilen und vernichten alle Gifte. Die Wunden mit einem feuchten Lappen belegen.

Bei Pest und anderen ansteckenden Krankheiten ist es gut, wenn man am Tage öfters davon nimmt, denn sie heilen Pestgeschwüre und -beulen, selbst wenn sie schon im Halse stäken.

Wer Nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen.

Einen Betrunkenen kann man mit zwei Eßlöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.

Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz, sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.

Wichtig: Alle angegebenen Mengen sollten mit Kräutertee oder Wasser verdünnt eingenommen werden.

 

Anwendung
Man sollte beachten, daß nach 6 Wochen Anwendung von Schwedenkräutern eine Pause von ca. 2 Wochen eingelegt werden sollte.

Innerliche Anwendung des Schwedenbitter

Nach Angaben der "Alten Handschrift" je ein Teelöffel Schwedenbitter in einer Tasse warmen Tee oder Wasser verdünnt eingenommen.
Bei Unwohlsein kann diese Menge auf 3 Teelöffel gesteigert werden.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen sollte man bis zu drei Esslöffel täglich einnehmen, dies in einem achtel Liter Tee, je eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.

Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter nach Maria Treben

Maria Treben hat sich in Ihrem Leben oftmals Gedanken um die Wirkung der Schwedenkräuter gemacht und verschiedene Anwendungsgebiete für sie gefunden.
Hier ein Auszug der Erkrankungen, die laut Maria Treben gut mit Schwedenkräutern behandelt werden können:

Alkoholverbot, strenges
Altersflecken
Appetitlosigkeit
Armverletzungen
Atemnot
Augenleiden
Ausschläge
Bandwürmer
Bauchspeicheldrüsenerkrankung
Benommenheit
Beulen
Bisse
Blattern
Blutarmut
Bluterguß
Blutreinigung
Blutschwamm
Brand
Brandwunden
Bronchialkatarrh
Brustwarzenentzündung
Cox-Arthrose
Darmblutungen
Darmerkrankung
Darmkrebs
Darmträgheit
Darmverschluß
Deformierungen
Depressionen
Durchblutungsförderung
Durchfall
Eierstockerkrankungen
Eiterherd, im Ohr
Emphyseme
Entzündungen, Vereiterungen
Epilepsie
Epileptische Anfälle
Erbrechen
Erfrierungen
Erkältungen
Erschlaffung des Aftermuskels
Fieber
Fisteln
Flecken
Fleisch, wildes
Fleischvergiftungen
Füße, gefrorene
Gallenanfälle
Gallenbeschwerden
Gastritis
Gebärmuttererkrankungen
Gedächtnis, stärkend
Gehirnhautentzündung
Gehirnverletzungen
Gehörfehler
Gehörleiden durch Verkühlung
Gelbsucht
Gelbsucht, infektiöse
Geschwülste
Gicht
Gliederzittern
Grippe, vorbeugend gegen
Halsentzündung
Hämorrhoiden
Hände, gefrorene
Hautstellen, weiße
Herzasthma
Herzbeschwerden
Heuschnupfen
Hodenerkrankungen
Hornissenstich
Hühneraugen
Hundebisse
Insektenstiche
Juckreiz
Kiefervereiterungen
Knie, steifes
Knieausbuchtungen
Knöchel, verstauchter
Knochenerkrankungen
Kolikanfälle
Kopfschmerzen
Kopfverletzungen
Krämpfe
Kreislaufstörungen
Krustenbildungen

Lähmungen
Leber, geschwollene
Lebererkrankungen
Leukämie
Lungenemphyseme
Lungenentzündungen
Lungenerkrankungen
Lungensucht
Lymphdrüsenerkrankungen
Magenbeschwerden
Magenkrämpfe
Magenleiden
Male
Menstruationsbeschwerden
Metastasen
Mutterschmerzen
Nachgeburt, leichtere
Narben
Nase, Verkrustungen
Netzhaut, poröse
Netzhautablösung
Netzhautblutungen
Nierenbeschwerden
Nierenerkrankung, schwache
Nierenkoliken
Nierenschrumpfungen
Ohnmacht
Ohrensausen, Tinnitus
Ohrenschmerzen
Operationswunden, -narben
Parkinson
Pest und Pestgeschwüre
Pocken
Rheuma
Rotlauf
Schlafstörungen
Schleimbeutelentzündungen
Schließmuskelerschlaffung
Schluckbeschwerden
Schmerzen aller Art
Schnittwunden
Schnupfen
Schußverletzungen
Schüttellähmungen
Schwangerschaft
Schwerhörigkeit
Schwindel
Sehkraft, stärkend
Spastische Lähmungen
Sprachstörungen
Star, grauer
Stirnhöhleneiterungen
Stirnhöhlenentzündungen
Stuhlverstopfung
Talgdrüsen
Taubheit
Thrombosen
Trunkenheit
Tumore
Typhus
Übelkeit
Unterleibskrebs
Venenentzündungen
Verdauungsbeschwerden
Verkrampfungen
Verkrüppelungen
Verstopfungen
Wangenfisteln
Warzen
Wassersucht
Weißfluß
Wildes Fleisch
Winde
Wundbrand
Wunden
Wunden, eitrige
Wunden, faulende
Wundmale
Würmer
Zahnschmerzen
Zittern der Glieder
Zuckerkrankheit
Zunge, Blasen
Zysten


Nebenwirkungen der Schwedenkräuter
Wie immer, wenn es um Medizin geht, können auch bei Schwedenkräutern Nebenwirkungen auftreten. Bekannte Nebenwirkungen sind:

Durchfall
Brennen in Wunden
Austrocknung der Haut, aufreißen der Haut
Allergien


Vorsicht beim Einsatz der Schwedenkräuter

Schwedenkräuter-Tinktur enthält Alkohol. Deswegen bei Kindern mit Bedacht einsetzen. Zudem sollten "trockene" Alkoholiker die Finger davon lassen, da die Gefahr eines Rückfalles in die Alkoholsucht droht!

Unverdünntes Auftragen kann zu Hautreizungen führen.

Nach der äußerlichen Anwendung sollte man Sonnenbestrahlung oder Solarium meiden, da Verfärbungen der Haut auftreten können.

 

T

Tai Chi Chuan

Tanne und Fichte:
Für 3-4 Wochen im Mai sprießen die Wipfel der Tannen und der Fichten. Diese hellgrünen, jungen Triebe kannst du für selbstgemachte Naturheilmittel nutzen. Die sogenannten Maiwipfel enthalten viel Vitamin C, Tannine, Harze und ätherische Öle.

Sie dämmen die Vermehrung von Bakterien ein und helfen gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Am besten nutzt du die Wirkung der Tannenspitzen als Tee, Honig oder Gelee. Rezepte und Hinweise zum Ernten der Wipfel findest du hier.

Thalasso-Therapie

Thermoregulationsdiagnostik

TCM

Trance Dance

 

 

 

Naturheilverfahren & alternative Heilmethoden Lexikon (U - W)

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

 

U

Urin- & Stuhlbeurteilung

UVB-Therapie Film

 

V

Film: Vitalblutanalyse

Vitamin B17 Therapie

 

W

 

Weidenrinde zum Aspirin

Die erfolgreiche synthetische Herstellung von Acetylsalicylsäure hatte weitreichende Folgen für die Pharmaindustrie. Das Mittel ist heute weitherum unter dem Namen Aspirin bekannt.


Seit jeher galt die Weide als ein Baum mit Heilkräften. Rinde und Blätter von Weiden wurden bereits im klassischen Griechenland als Heilmittel eingesetzt. Vor allem bei Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen und Blutungen verordneten die Ärzte die Einnahme von Weidenextrakten. Heutzutage wird in der Pflanzenmedizin vor allem die Rinde der Silberweide und Bruchweide verwendet.


Die Rinde enthält gesundheitsfördernde Wirkstoffe. Die Extrakte der Weidenrinde haben eine fiebersenkende, schweisstreibende, schmerzstillende und keimtötende Wirkung. Hauptwirkstoff ist das Glycosid mit dem Namen Salicin. Nach der Einnahme wird dieser Wirkstoff in der Leber zu Salicylsäure umgewandelt, der eigentlich wirksamen Substanz.

Der Chemiker Hermann Kolbe (1818-1884) schaffte es erstmals, Salicylsäure im Labor und ab 1874 auch fabrikmässig herzustellen. Die Nebenwirkungen dieses Produktes waren aber so hoch, dass es nicht als Medikament vermarktet werden konnte. 1897 gelang es Chemikern der Firma Bayer, die Salicylsäure in Acetylsalicylsäure umzuwandeln.

Diese hat als Medikament deutlich weniger Nebenwirkungen als Salicylsäure und wurde ab 1899 unter dem Markennamen Aspirin vermarktet. Aspirin ist heute ein weit verbreitetes Medikament und wird für seinen schmerzlindernden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Effekt verwendet.

Ausserdem hat Aspirin eine blutverdünnende Wirkung und kann zur Behandlung von Herzinfarkten und Schlaganfällen eingesetzt werden. Wie wirkt Aspirin? Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure hemmt die Produktion der sogenannten Prostaglandine.

Einige dieser körpereigenen Substanzen erhöhen nämlich die Empfindlichkeit der Schmerzrezeptoren und verursachen Entzündungen. Wird die Bildung von Prostaglandin durch die Acetylsalicylsäure verhindert, hat dies eine schmerzlindernde Wirkung zur Folge. Ausserdem klingen Entzündungserscheinungen und Fieber ab.

Weizenkleie

Weizen und Weizengras:
Beim Grassaft verarbeitet man das Pflanzengrün, also den Grashalm, oder auch den Keimling, bei der Fruchtähre das Korn. Dieses Korn enthält einen Mehlkörper, der bei Weiterverarbeitung, Gluten enthält.

Gluten ist ein natürliches Klebereiweiss, es wurde früher auch als Leim genutzt. Außerdem sind im Weizen opiatähnliche Aktivitäten nachgewiesen worden, die sogenannten Exorphine, die auf das Belohnungszentrum des Gehirns Einfluss nehmen.

Vielen Menschen fällt es schwer, sich von Weißmehlprodukten zu verabschieden oder weniger davon zu essen, ähnlich einer Sucht. Ob diese Exorphine in den Weizen hineingezüchtet wurden, bleibt wahrscheinlich das Geheimnis der großen Saatgut- oder Nahrungsmittelhersteller.

Gras ist daher viel gesünder und lebendige Nahrung. Beim Grassaft wird die Pflanze entsaftet, die schwerverdauliche Struktur wird aufgebrochen und der Planzensaft enthält reichlich Vitamine, Spurenelemente, Enzyme und das wichtige Chlorophyll sowie eine Reihe von wichtigen Aminosäuren wie z.B. Tryptophan.

Es ist voller Energie und enthält noch eine Vielzahl anderer gesunder Vitalstoffe, z.B.: Linolsäure und Bioflavonoide. Es unterstützt unseren gesamten Organismus, was man von Weizenmehlprodukten nicht so sagen kann.

Wirbelsäule

 

 

 

Naturheilverfahren & alternative Heilmethoden Lexikon (X - Z)

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

X

 

Y

Yoga

Yoga für Schwangere

 

Z

Zähne

Zahnfluoridierung ist ein Thema, über das sehr emotional diskutiert wird, obwohl seit Jahrzehnten das toxische Potential von Natriumfluorid bekannt ist. Vielleicht liegt es daran, daß mit diesem Thema seit nunmehr 30 Jahren die Angst vor Zahnverlust, bzw. Vitalitätsverlust verbunden ist.

Bei genauerer Auseinandersetzung mit der Thematik entdeckt man ein Berg von Ungereimheiten, die uns weit davor zurückschrecken lassen sollten, Kindern "ihre" Fluortabletten zu lassen.

Die Problematik beginnt bereits in der Schwangerschaft, denn Mütter, die Fluor während dieser Zeit zu sich nehmen sorgen dafür, daß die Proteinsynthese und das Zellwachstum bei ihren noch ungeborenen Kindern sich verlangsamen.

Die Folgen sind: • Niedriges Geburtsgewicht • Mängel in der Entwicklung des Skeletts • Allgemeine Verzögerung der Entwicklung. Unfreiwillige Aufnahmen von Fluor muß man für Gegenden um Aluminiumhütten in Betracht ziehen. Fluor ist ein sehr aggressives und potentes Element.

Es bricht im Zellkern die DNA-Stränge auf und verhindert darüber hinaus deren Reparatur.

Aus der Toxikologie ist bekannt, daß Fluor die Zellen in stärkerem Maße schädigt, als das 3,4 Benzpyren (dieser Stoff ist der hauptverantwortliche Anteil der krebserregenden Wirkung des Zi-garettenrauchs).

Seit einiger Zeit ziehen immer mehr Zahnärzte die Empfehlungen, Kindern Fluor-Tabletten zu geben, zurück. Dies geschieht, weil es durch lange und intensive Fluormedikation häufig zu erheblichen und irreversiblen Schmelzdefekten kommt.

Fluor sorgt für einen Umbau des Zahnschmelzes von Calcium-Apatit zu einer Fluor-Apatit-Verbindung. Diese ist nach den heutigen Erkenntnissen nicht stabiler gegen Säuren als der natürliche Zahnschmelz.

Sie ist wesentlich weicher, so daß stark fluoridierte Zähne besonders leicht kariös werden. Besonders die Zähne, die als erstes im Körper des Kindes angelegt sind (die Backenzähne), sind durch die meist jahrelange "Therapie" mit Fluor besonders betroffen.

So kommt es, daß immer wieder 10, 12, 13 jährigen Kindern ihre Backenzähne gezogen werden müssen, weil sie durch die kombinierte Wirkung von Fluor und Karies bereits zerstört sind.

Im Bild durch die grünen Kreise angedeutet sind Fluorschädigungen unterschiedlichen Ausmaßes. Im Schneidezahnbereich sieht man weißliche Flecken, die eine geringere Fluorschädigung anzeigen. Die gelblichen Verfärbungen der Backenzähne sind nicht die Folge von schlechtem Zähneputzen, sondern es ist weicher "Fluorschmelz".

Der ehemals harte Schmelz ist in diesem Bereich so weich, daß durch metallische Gegenstände, wie Essbesteck, richtige Furchen darin gezogen werden können. Der Wunsch, mit Hilfe hoher und langanhaltender Fluorgaben die Zähne widerstandsfähiger zu machen, hat zum genauen Gegenteil geführt.

 

Zucker:
Nach einem durchschnittlichen Glas Cola, hat man bereits 27 g Zucker zu sich genommen, nach einem Liter, bereits 106g. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt unter 25 g Zucker am Tag und maximal 50g Zucker am Tag.

Dass Zucker, der Treibstoff für Krebszellen ist, ist kein Geheimnis mehr. Zucker wirkt außerdem übersäuernd und entzieht dem Körper dadurch wichtige Mineralstoffe, welche man wiederum für ein optimal funktionierendes Immunsystem benötigt.

Der Körper wird bei langfristigem oder zu hohem Konsum also viel anfälliger für jegliche Krankheiten, das gilt natürlich auch für Krebs. Dann gibt es noch die light und zero Varianten, beide enthalten gleich mehrere verschiedene Süßstoffe (Natriumcyclamat, Aspartam, Acesulfam K...).

Cyclamat steht unter Verdacht, krebserregend zu sein, nachdem Blasenkrebs in einer Tierversuchsreihe mit einer hohen Dosis begünstigt wurde. Cyclamat ist seit 1970 in den USA verboten und Verbraucherschützer raten auch hierzulande vom häufigen Verzehr ab.

Aspartam zersetzt sich im Körper in verschiedene Bestandteile, darunter auch Methanol, dass sich im Körper zum potentiell krebserzeugenden Formaldehyd umwandelt.

Doch auch andere Krankheiten können entstehen, selbst chronische Krankheiten. Cola, besonders die light Version, ist bei übermäßigen und dauerhaften Konsum, wie viele andere Lebensmittel unserer Zeit auch, also definitiv krebserregend.

 

Zungendiagnose

Der Begriff Naturheilkunde ist eigentlich selbst erklärend. Man versucht, sich mit der Kraft der Natur selbst zu heilen. Dabei wirkt diese Methode deutlich anders als herkömmliche Arzneimittel-Behandlung.

Diese unterdrücken die Symptome meistens nur und sorgen im schlimmsten Fall für Nebenwirkungen. Trotzdem bekämpfen sie das Problem nicht in seiner Ursache. Diesen Ansatz hingegen verfolgt die Naturheilkunde.

Klassische Naturheilverfahren sind einfache, aber sehr wirksame Mittel, um Körper, Seele und Geist wieder in Balance zu bringen. Das Ziel der Naturheilkunde und Naturheilverfahren ist es die Selbstheilkräfte des Körpers zu aktivieren und zu stärken.

Dieser Sachverhalt macht deutlich, dass ehemalige Gesundheit ausschliesslich über den Wiederaufbau der inneren Ordnung erneut hergestellt werden kann.

Aus diesem Grund verfolgt eine naturheilkundliche Therapie immer das Ziel, den Organismus bei der Wiederherstellung seiner biologischen Ordnung zu unterstützen. Hierzu werden Massnahmen ergriffen, die den Körper schliesslich befähigen, die erforderlichen Heilungsprozesse einzuleiten.

 

 

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

Einige Leserinnen und Leser haben kein Paypal - Selbstverständlich dürfen Sie auch überweisen:

Empfänger: Arndt Werner Leonards

Bankverbindung:

Sparda-Bank West eG

Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

Geben Sie als Verwendungszweck bitte "Spende" an .

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie mit meiner Leistung zufrieden sind, freue ich mich über einen Bewertungseintrag bei Google über mich und dem Naturmedizin-Lexikon das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die "SANFTE MEDIZIN" von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis in Düren. 

 

 

Kostenlose naturheilkundliche Hilfe und therapeutische Beratungen für Menschen in finanzieller Not.

 

Kostenübersicht für Selbstzahler - Gern berate ich Sie kostenlos und unverbindlich!

 

 

KONTAKT HIER MIT MIR JETZT AUFNEHMEN - Online-Kontaktformular für Terminvereinbarungen, Anmerkungen und Fragen in der Naturheilpraxis Düren von Arndt Leonards

 

 

 

Datenschutz Hinweis: wenn Sie dieses Video abspielen lassen, wird es von Youtube abgerufen. Sie anerkennen damit die Google Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.