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Chronischer Schmerz als zentrale Indikation für die Naturheilkunde

Naturheilkundliche Verfahren werden von Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen vermehrt nachgefragt – weil herkömmliche (konventionelle) Verfahren nicht immer die gewünschte Wirkung entfalten oder auch ernsthafte Nebenwirkungen haben können.

Zu den speziellen Schmerzformen, bei denen oft alle Möglichkeiten einer kausalen Therapie ausgeschöpft sind, gehören Stumpf- und Phantomschmerzen. Ihre Intensität und Chronifizierung stellt den Therapeuten vor eine erhebliche Problematik.

Bei Schmerzpatienten sind naturheilkundliche Verfahren überaus beliebt. Und tatsächlich ist auch die wissenschaftliche Datenlage zu einigen dieser Therapien so überzeugend, dass so manche Fachgesellschaft sie inzwischen in ihre Leitlinien aufgenommen hat.

 

 

 

Hydrotherapie

Vermutlich war der Pfarrer Sebastian Kneipp nicht der erste, der vor rund 200 Jahren die parasympathomimetischen Effekte von Kaltwasserreizen entdeckte. Fest steht, dass sich die Hydrotherapie seither weit verbreitet hat und mittlerweile eine Vielzahl von Studien die klinischen Erfahrungen bestätigen konnte.

So wirken Wassergymnastik, Ausdauertraining, Aquajogging und Spa-Therapie nachweislich bei Fibromyalgie und werden in der S3-Leitlinie empfohlen. Balneologie bzw. Heilbäder zeigen positive Effekte bei Gonarthrose, vor allem wenn Patienten mit Komorbiditäten zu kämpfen haben (S2k-Leitlinienempfehlung).

 

Hierzulande leiden etwa 12 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, das sind rund 15 Prozent. Von schulmedizinischer Seite haben sie außer mehr oder weniger nebenwirkungsreichen Medikamenten und mitunter recht fragwürdigen Operationen nicht viel zu erwarten.

Alternative Heilverfahren können die Schmerzen zwar auch nicht immer aus der Welt schaffen, tragen aber dazu bei, den Alltag der Betroffenen lebenswerter erscheinen zu lassen. Vor allem die Klassische Homöopathie mit ihrem ganzheitlichen Ansatz kann hier viel bewirken.

Als chronisch gilt ein Schmerz, wenn er länger als sechs Monate anhält oder periodisch an mehr als 15 Tagen pro Monat auftritt.

Chronische Schmerzen haben sich verselbstständigt, sind losgelöst von der ursprünglichen Erkrankung oder Verletzung und haben ihre Schutzwirkung zumindest im körperlichen Bereich verloren. Die Folge nicht ausreichend therapierter Schmerzen ist häufig deren Speicherung im Schmerzgedächtnis.

 

 

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Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes-oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicheroder potenzieller Gewebeschädigungeinhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäreeine solche Gewebeschädigungdie Ursache.

Ein plötzlich auftretender Schmerz lässt sich meist mit einer klar erkennbaren Ursache in Verbindung bringen und birgt in sich eine Warnung:

Verletzungen, Entzündungen, Koliken oder auch thermische Reize verlangen eine Ursachenbeseitigung, um den Körper nicht zu gefährden. Ist die schädigende Einwirkung jedoch beseitigt, lässt der Schmerz wieder nach.

Im Gegensatz zu diesem akuten Schmerz steht der chronische Schmerz, der definitionsgemäß über drei Monate anhält oder immer wieder kehrt. Dieser anhaltende Schmerz kann zur eigenständigen Krankheit werden und wird dann als chronisches Schmerzsyndrom bezeichnet.

 


Als klassische Therapierichtungen nach Kneipp gelten:

Ernährung

Pflanzenheilkunde

Moderne Ordnungstherapie

Hydro-/Thermotherapie

Bewegung

Zu den erweiterten Naturheilverfahren zählen Neuraltherapie und ausleitende Verfahren wie Aderlass, Blutegeltherapie oder Fasten. Kostenlose Beratung zu Phantomschmerzen und Chronische Schmerzen - Ursache und Therapie in der Naturheilpraxis Düren kennenlernen.

 

 


Einsatzmöglichkeiten der Elektrotherapie sind:

Akute als auch chronische Schmerzen

Schmerzen durch Erkrankungen am Bewegungs- und Stützapparat (Muskel- und Gelenkschmerzen)

Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Kreuzschmerzen; Neuralgien, Phantomschmerzen, postoperative Schmerzen
Frakturschmerzen

Sport- und Arbeitsbeanspruchung (Verspannungen, Stauchungen, Prellungen, u.ä.)

 

 

Was zählt zur Naturheilkunde?

 

Naturheilkundliche Therapien haben eine große Bandbreite und können mehrgleisig (multimodal) mit den individuellen Bedürfnissen abgestimmt werden.

Bei chronischen Schmerzen werden oft mehrere Verfahren gleichzeitig eingesetzt, zum Beispiel Akupunktur oder Neuraltherapie-Behandlungen gemeinsam mit Ernährungsumstellungen und Entspannungsverfahren.

Mit den naturheilkundlichen Ansätzen können im Prinzip alle Schmerzerkrankungen behandelt werden. Besonders bewährt ist die Behandlung von chronischen Schmerzen, die auf Verschleiß der Gelenke, Probleme der Muskeln, Bänder und Sehnen oder eine gestörte Schmerzverarbeitung zurückgeführt werden können.

 


Ziele sind:

Symptomlinderung (zum Beispiel beim Schmerz)

Aktivierung der Selbstheilungskräfte

langfristige Veränderung der Stoffwechselvorgänge, etwa mittels Fasten

veränderte Körperwahrnehmung (Achtsamkeit und achtsame Bewegung)

Selbstwirksamkeit: Die Patienten machen eine positive Erfahrung, dass sie beispielsweise durch Änderung ihrer Einstellung bzw. durch die naturheilkundlichen Verfahren und Methoden selbst Einfluss auf ihre Symptome nehmen können.

 


Nadelreizmatte:

Eine mit stumpfen Nadeln versehene Unterlage (welche die Haut nicht durchdringt), die für einige Zeit unter Becken oder Rücken geschoben wird, intensiviert die Durchblutung und führt zu verschiedenen schmerzlindernden Effekten:

Über reflektorische Reaktionen der Head`schen Zonen werden innere Organe angesprochen und das Immunsystem aktiviert.

Die veränderte Stoffwechselaktivität und Nervenreizleitung verändern das Schmerzempfinden im Gehirn. Die Technik stammt aus der traditionellen indischen und chinesischen Medizin und ist mit der Akupressur verwandt.

 

 

 

Neuraltherapie:

Ein örtliches Betäubungsmittel wird in bestimmte Areale gespritzt – das reicht vom Unterspritzen von Hautregionen (Quaddeln) über das Spritzen in Narben und sogenannte Störfelder bis hin zu komplexen Techniken, bei denen besondere Nerven umflutet werden. Neuraltherapie sollte nur von besonders ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden.

 

 

Ergänzende und ausleitende Verfahren

Naturheilkundlich tätige Therapeuten nutzen neben Akupunktur und manuellen Therapieverfahren auch die Neuraltherapie und die so genannten ausleitenden Verfahren. Seit der Antike wurden diese Methoden zu Heilzwecken genutzt.

So finden sich Anwendungsbeispiele für das Schröpfen im ägyptischen Raum, in Arabien und natürlich im westlichen Mittelalter. Die Vorstellung über die Wirkungsweise hat sich im Laufe der Zeit geändert.

Diese Verfahren haben in der Schmerztherapie einen festen Stellenwert. Teils, wie die Schröpfkopfmassage können sie vom Patienten eigenständig durchgeführt werden. Nackenschmerzen können sich unter regelmäßiger Therapie mit Schröpfgläsern bessern.

 

 

Ernährung und Fasten

Bei bestimmten chronischen Schmerzerkrankungen sind entzündliche, muskuläre und nervale (die Nerven betreffend) Faktoren maßgeblich. Alle drei Faktoren können über die Ernährung und über das Fasten beeinflusst werden.

Die Ernährung kann z.B. ursächlicher Auslöser der Gicht sein oder Übergewicht kann zu einer Zunahme von Gelenkbeschwerden führen. So werden mit einer fleischlastigen Ernährung viele Arachidonsäuren aufgenommen.

Diese stellen die Ursprungssubstanz dar, aus denen im Verlauf entzündliche Botenstoffe gebildet werden. Auch ist im Körper das Verhältnis zwischen zwei unterschiedlichen ungesättigten Fettsäuren wichtig.

Die Omega-3 Fettsäuren sind meist weniger vorhanden als die meist zu viel vorhandenen Omega-6 Fettsäuren (aus tierischen Produkten und bestimmten Ölen). Ein Ungleichgewicht fördert entzündliche Prozesse im Körper, was bei Schmerzerkrankungen zu mehr Beschwerden führen kann.

Diätverfahren sind ein Element der Rheumatherapie, deren Bedeutung jedoch noch nicht abschließend geklärt ist.

Eine gesundheitsfördernde Ernährung ist für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Naturheilkundliche Ernährungskonzepte können hier sinnvoll sein.

Fasten ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Es gibt verschiedene Fastenarten. Oft wird es zwischen 5 und 14 Tagen durchgeführt, nicht als Nulldiät, sondern mit bis zu 500 kcal/Tag in Form von Säften und Suppen.

Dem gehen Entlastungstage voraus. Nach dem Fasten wird die Kost schrittweise wieder aufgebaut. Ein Arzt sollte immer zuvor konsultiert werden oder das Fasten sogar begleiten.

Nach neusten Forschungsergebnissen gibt es auch Hinweise für eine Art „Aufräumen auf kleinster Ebene = dem Abbau von nicht mehr verwendeten Proteinen“ durch das Fasten.

 

 

 

Chronische Schmerzen homöopathisch begleiten

 

Das syphilitische Miasma

Menschen, deren Heilmittel aus dem syphilitischen Miasma stammt, empfinden ihren Schmerz als so vernichtend, dass sie sich ein weiteres Leben mit diesem Schmerz nicht vorstellen wollen oder können.

Sie leiden extrem unter ihren Schmerzen, haben keinerlei Hoffnung auf Hilfe oder Genesung, sind vollkommen verzweifelt, bereit ihr Leben zu beenden

. Doch bevor sie das tun, unternehmen sie einen letzten verzweifelten Versuch, das Ruder noch einmal herumzureißen, sie sind der „Kapitän eines sinkenden Schiffes“, halten die Stellung, obwohl es keine Rettung mehr gibt.

 

 

Das Lepra-Miasma

Im Lepra-Miasma sind Schmerzintensität und Verzweiflung sehr stark ausgeprägt. Die Betroffenen haben kaum Hoffnung auf Genesung oder Schmerzlinderung. Sie leben in ständiger Sehnsucht nach Veränderung ihres qualvollen Zustandes, ohne an eine Lösung ihres Problems zu Glauben.

Die Folge sind mitunter Selbstmordgedanken. Hinzu kommt, dass sich diese Patienten isoliert und ausgegrenzt fühlen. Sie geben sich selbst die Schuld an ihrem Zustand und hassen sich dafür. Schlussendlich geben sie sich selbst auf. Der chronische Schmerz treibt sie in die Depression.

Arzneimittel aus dem Lepra-Miasma: Cicuta virosa, Curare, Hura brasiliensis, Lac defloratum, Mandragora, Secale cornutum

 

 

Das tuberkulinische Miasma

Das tuberkulinische Schmerzempfinden ist geprägt von Zeitdruck und Hektik. In blindem Aktionismus versucht der Betroffene alles Mögliche, um den Schmerz so schnell wie möglich loszuwerden.

Wie ein Getriebener kämpft er unermüdlich gegen „Windmühlen“. Die Schmerzintensität ist groß, ebenso die Verzweiflung. Der Patient fühlt sich stark unter Druck gesetzt, hat das Gefühl, dass ihm kaum noch Zeit bleibt, um den Schmerz zu besiegen. Er ist ausgebrannt, hat kaum noch Energie.

Arzneimittel aus dem tuberkulinischen Miasma: Apis, Aranea diadema, Iodium, Mygale, Phosphor, Tarentula, Tuberkulinum

 

 

Das Krebs-Miasma

Schmerzpatienten, die ein Arzneimittel aus dem Krebs-Miasma benötigen, haben das starke Verlangen, alles unter Kontrolle haben zu müssen: ihr Leben und den Schmerz.

Dabei überfordern sie sich permanent und gehen bis an ihre Belastungsgrenze, aus Angst, das Chaos würde sich ihrer bemächtigen. Mit aller Kraft wehren sie sich dagegen, dass der Schmerz die Oberhand gewinnt.

Sie empfinden ihre Schmerzen als destruktiv, ihre Lage als verzweifelt und nahezu hoffnungslos. Meist handelt sich bei diesen Menschen um Perfektionisten, die nichts dem Zufall überlassen können.

Arzneimittel aus dem Krebs-Miasma: Arsenicum, Carcinosinum, Ignatia, Nitricum acidum, Opium, Staphisagria

 

 

Das Malaria-Miasma

Das Malaria-Miasma vereint akute und sykotische Anteile. Der Patient fühlt sich von seinem Schmerz attackiert, angegriffen und gequält, was ihn in seinem täglichen Leben stark einschränkt und behindert.

Er hat das Gefühl, in seinem „Schmerzkarussell“ festzustecken, sieht keinen Ausweg aus dem Dilemma.

Er fühlt sich vom Unglück verfolgt, jammert und lamentiert. Typisch für das Malaria-Miasma sind periodisch wiederkehrende heftige Schmerzattacken mit unberechenbarem Verlauf wie Neuralgien, Migräne, Gelenkbeschwerden, anfallsartige Magenschmerzen etc.

Die Schmerzen setzen unvermittelt und mit großer Intensität ein, versetzen den Betroffenen in Panik, halten für eine gewisse Zeit an und ziehen sich dann wieder zurück.

Im Gegensatz zum Typhus-Miasma empfindet der Betroffene die Zeitspanne zwischen den Schmerzattacken allerdings nicht als Entspannung. Der sykotische Anteil sorgt dafür, dass die schmerzfreie Zeit geprägt ist von antizipatorischen Ängsten und einer zwanghaften Vermeidungshaltung:

Alles, was eine neuerliche Attacke antriggern könnte, wird tunlichst unterlassen. Der Schmerz hat den „Malaria“-Patienten fest im Griff.

 

 

Das Ringworm-Miasma

Beim Ringworm-Miasma haben wir es mit einer Kombination aus psorischem und sykotischem Miasma zu tun. Die Schmerzintensität ist nicht besonders groß, und es herrscht keine Hoffnungslosigkeit oder gar Verzweiflung vor.

Typisch ist der Wechsel aus optimistischer und resignativer Haltung: Einmal ist sich der Betroffene sicher, dass er den Schmerz überwinden wird und er unternimmt gezielte Anstrengungen in diese Richtung, dann aber gibt er resigniert auf und fügt sich in sein vermeintliches Schicksal.

Der sykotische Teil akzeptiert die Schmerzen, der psorische lehnt sich dagegen auf und versucht sie zu bewältigen. Im Gegensatz zum akuten Miasma geht es hier nicht um Leben oder Tod, der Schmerz wird eher als unangenehm und lästig, nicht aber als lebensbedrohlich empfunden.

Der typische Ringworm-Patient fängt immer wieder eine neue Therapie an, um sie kurze Zeit später wieder zu beenden, weil er an ihrem Erfolg zweifelt, doch er gibt nie völlig auf.

Arzneimittel aus dem Ringworm-Miasma: Calcium silicatum, Calcium sulphuricum, Kalium sulphuricum, Lac humanum, Sarsaparilla

 

 

Das sykotische Miasma

Der sykotische Patient hat eine resignative Haltung seinem Schmerz gegenüber. Er hat sich damit abgefunden, dass er den Schmerz wohl nicht mehr loswerden wird und richtet sein Leben entsprechend ein.

Seine innere Einstellung lautet: Ich kann es nicht ändern, also muss ich es wohl oder übel akzeptieren und fortan damit leben.

Dabei vermeidet er geflissentlich alle Situationen, die den Schmerz auslösen oder verstärken könnten, was seinen Handlungsspielraum immer mehr einschränkt – ein typisches Reaktionsmuster vieler Patienten mit chronischen Schmerzen.

Charakteristisch für das sykotische Miasma sind antizipatorische Ängste. Der Patient ist fixiert auf seinen Schmerz: Angst und Vermeidungshaltung stehen im Mittelpunkt.

Arzneimittel aus dem Sykotischen Miasma: Calcium bromatum, Causticum, Gelsemium, Lac felinum, Medorrhinum, Pulsatilla, Silicea, Thuja

 

 

Das Typhus-Miasma

Beim Typhus-Miasma handelt es sich um eine Kombination aus akutem und psorischem Miasma. Bezogen auf die Schmerzwahrnehmung heißt das: Der Betroffene erlebt seine Schmerzen als akute Krise mit einem Anfang und einem Ende.

Die Schmerzen setzen plötzlich und intensiv ein, sie sind unberechenbar, erzeugen die typischen Akut-Reaktionen wie Panik und Schock mit Starre oder Fluchtgedanken.

Der Patient hat das Verlangen, aktiv gegen den Schmerz vorzugehen, was eine kurze, aber heftige Anstrengung erfordert, doch dann verschwindet der Schmerz wieder. Es handelt sich um periodisch wiederkehrende Schmerzattacken mit komplett schmerzfreien Intervallen.

Die Schmerzintensität ist zwar heftig, die Haltung zum Schmerz aber hoffnungsvoll, fast kindlich naiv.

Ein typisches Beispiel für ein derartiges Schmerzgeschehen wäre eine zyklusabhängige Migräne, die lediglich einmal im Monat vor der Periode auftritt, die Patientin aber während der übrigen Zeit in keiner Weise beeinträchtigt.

Das Empfinden im Typhus-Miasma lautet: „Wenn ich es nur schaffe, durch diese Krise hindurchzukommen, habe ich es geschafft und kann mich ausruhen.

Arzneimittel aus dem Typhus-Miasma: Bryonia, Carbo vegetabilis, Hyoscyamus, Nux vomica, Rhus toxicodendron

 

 

Das psorische Miasma

Ein psorischer Patient geht mit Zuversicht und Optimismus an seine Schmerzen heran. Sie beeinträchtigen ihn kaum in seinem täglichen Leben, und er hat keinen Zweifel daran, dass sie wieder vergehen werden, bzw. dass er damit adäquat umgehen kann.

Er ist der festen Überzeugung, dass er es schaffen wird, des Problems mit einiger Anstrengung Herr zu werden. Die Schmerzintensität ist eher gering. Seine Reaktion auf den Schmerz ist ein ständiges Bemühen um Linderung bzw. Genesung.

Arzneimittel aus dem Psorischen Miasma: Calcium carbonicum, Graphites, Lycopodium, Kalium carbonicum, Sulphur

 

 

Das akute Miasma

Braucht der Patient ein Mittel aus dem Akut-Miasma, so empfindet er seine Schmerzen als plötzliche, intensive Bedrohung. Es geht um Leben oder Tod. Die Schmerzen kommen aus heiterem Himmel, sind in der Regel von kurzer Dauer und enden ebenso plötzlich wie sie erschienen sind.

Heftige akute Schmerzen wären ein typisches Beispiel für dieses Miasma.

Aber auch chronische oder rezidivierende Schmerzen können im Sinne des Akut-Miasmas wahrgenommen werden, z.B. plötzlich einschießende Nervenschmerzen ohne Vorankündigung. Der Betroffene reagiert mit Panik oder Schock, gefolgt von Fluchtgedanken oder Starre.

Arzneimittel aus dem Akuten Miasma: Aconitum, Belladonna, Campher, Morphinum, Stramonium, Veratrum album

 

 

 

 

Bewegung

Der aktiven Bewegung wird in der Medizin eine immer größere Bedeutung zugemessen. Bei Schmerzerkrankungen kommt es oft zu zwei verschiedenen Verhaltensmustern: Es gibt Vermeider und Durchhalter.

Die Vermeider bewegen sich aus Angst vor Verschlechterung immer weniger, die Durchhalter betreiben auch dann (intensiven) Sport, wenn körperliche Signale ihnen eigentlich zu einer Pause raten.

Meditative Bewegungsformen wie Yoga, Tai Chi oder Qigong sind hier sinnvolle Bewegungsformen. Sie wirken zum Beispiel bei Patienten mit Fibromyalgie. Sie sind mit einem achtsamen Umgang mit sich selber verbunden.

Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Beweglichkeit ist gerade für Schmerzpatienten wichtig. Je nach Patient können aber auch Ausdauersportarten, Bewegungsbäder oder weitere Bewegungsformen wie Walking oder Schwimmen sinnvoll sein.

 

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzliche Schmerzmittel können alleine oder begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung.

Sie werden häufig nicht gut vertragen und vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten. In bestimmten Fällen können pflanzliche Mittel sie ersetzen oder ihre Dosis verringern:

Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder Rheuma wirksam sind. Schmerzlindernd sind auch die Weidenrinde und als Außeranwendung der Kohlwickel bei Knieverschleiß und Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz.

 

 

Moderne Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie ist eine multimodal zusammengesetzte Therapieform basierend auf den Elementen der klassischen Naturheilkunde. Ziel ist es, die Eigenaktivität im Sinne einer gesundheitsorientierten Lebensstilstrukturierung zu fördern.

Körperliche und seelische Selbstheilungskräfte sollen gestärkt werden. Vorstellungen einer klassischen „Lebensordnung“ wurden von dem Arzt Maximilian Bircher-Benner und Pfarrer Sebastian Kneipp formuliert.

Patienten wird die Ordnungstherapie am Beispiel des Tempels der Gesundheit verdeutlicht:

Fünf Säulen tragen das Dach der Gesundheit - es sind die Verhaltensbereiche einer gesundheitsförderlichen Bewegung, Entspannung, Atemtechniken zur Stressbewältigung, Ernährung und Selbsthilfestrategien. Ihr Fundament ist die Achtsamkeit.

 

 

 

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