Kostenlose Schmerztherapien bei Psychogenem Schmerz und Psychosomatischen Schmerzen in der Naturheilpraxis Düren kennenlernen.

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Wenn Menschen über lang anhaltende Schmerzen berichten, kann es hilfreich sein, sich ein Bild von ihrer Lebenssituation zu machen, denn „Körper-Geist-Seele“ sind eng miteinander verwoben.

Rückenschmerzen müssen nicht zwangsläufig körperlich bedingt sein, auch die Psyche – allem voran der Faktor Stress – kann Einfluss nehmen. Umgekehrt ist es aber ebenfalls möglich, dass uns der Rückenschmerz irgendwann aufs Gemüt schlägt. Doch wie genau hängen Rücken und Seele zusammen?

Und welche Therapien helfen gegen den psychosomatischen Rückenschmerz? Kurzfristige Schmerzen kennen wir alle. Der Rücken, der Kopf, die Gelenke – ab und zu meldet sich unser Körper und sendet uns ein Warnsignal, dass etwas nicht stimmt.

Mal mangelt es an Bewegung, mal steigt uns der Stress zu Kopf, manchmal ist der Schmerz ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung. Meistens bekommen wir die Schmerzen mit der richtigen Behandlung und etwas Geduld wieder in den Griff.

Was jedoch, wenn dies nicht gelingt? Spätestens dann sollte eine ganzheitliche, psychosomatische Behandlung in die Wege geleitet werden, in der chronische Schmerzen auf körperlicher und psychischer Ebene betrachtet werden.

 

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Definition und Hintergründe der Erkrankung

Grundsätzlich ist die Unterscheidung zwischen körperlich und seelisch bedingten Schmerzen problematisch. Gefühle und körperliche Wahrnehmungen werden gemeinsam im Nervensystem verarbeitet und sind daher sehr eng miteinander verknüpft.

Bei jedem chronischen Schmerzsyndrom spielen neben körperlichen auch zwischenmenschliche und seelische Faktoren eine Rolle. Seelische Konflikte können aber auch die Hauptursache von chronischen Schmerzen darstellen.

Leidet ein Patient länger als 6 Monate unter Schmerzen, für deren Ursache medizinische Untersuchungen keine ausreichende Erklärung ergeben, so ist der Anfangsverdacht einer „Anhaltenden somatoformen Schmerzstörung“ gegeben.

Die Absicherung dieser Verdachtsdiagnose muss durch den Nachweis psychischer oder zwischenmenschlicher (sozialer) Belastungsfaktoren erfolgen, die als ursächlich oder auslösend für die Entstehung der Schmerzen gelten können.

Der reine Ausschluss nachweisbarer körperlicher Ursachen reicht für die Diagnosestellung nicht aus. Meistens besteht dabei ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz.

Der Betroffene empfindet die Schmerzen meist als „eindeutig körperlich“ und es ist oft sehr schwer für ihn, die Diagnose einer „Somatoformen Schmerzstörung“ zu akzeptieren.

Häufig ist eine lange frustrierende Reise von Arzt zu Arzt die Folge einer solchen Störung. Dies ist bedauerlich, da bis zu einer wirksamen Behandlung viel Leidenszeit verstreicht.

In jedem Fall ist es wichtig, dass die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nur durch Spezialisten in Sachen Psyche und Schmerz erfolgt, am besten in einem Expertenteam.

Bestehen neben einer eindeutigen körperlichen Schmerzursache zusätzliche gravierende psychische und soziale Umstände, die die Erkrankung verschlimmern, redet man von einer Chronischen Schmerzkrankheit mit somatischen (körperlichen) und psychischen Faktoren oder von Schmerzerkrankungen mit einer psychischen Komorbidität (Begleiterkrankung) wie einer Depression oder einer Angststörung.

Ich gehe in meiner Naturheilpraxis in Düren davon aus, dass auch bei einer somatoformen Schmerzstörung körperliche Dynamiken beteiligt sind, auch wenn sie nicht die eigentliche Ursache darstellen.

Vor allem gibt es keinen Zweifel daran, dass die Schmerzen „echt“ und nicht eingebildet sind. Obwohl der Schwerpunkt auf der schmerzpsychotherapeutischen Behandlung liegt, werden auch körperliche Behandlungsformen in das Konzept mit einbezogen.

Diese zielen besonders auf eine bessere Selbstfürsorge, Körperwahrnehmung und Spannungsregulierung ab.

 

 

Ursachen & Therapien - Gratis Schmerztherapien bei psychogenem Schmerz und psychosomatischen Schmerzen kennenlernen

 

Unter dem Begriff „psychosomatisch“ werden seelische und psychische Beschwerden/Sorgen und/oder innerpsychische Konflikte zusammengefasst, welche sich in körperlichen Beschwerden, so auch häufig Bauchschmerzen, äußern.

 

 

Psychosomatischen Bauchschmerzen liegt keine körperliche Erkrankung zu Grunde.

Die häufigste Ursache für solche psychisch bedingten Bauchschmerzen ist Stress. Jeder kennt es, dass dieser sich buchstäblich auf den Magen schlagen kann.

Da eine solche körperliche Reaktion infolge stressiger Situationen familiär gehäuft beobachtet werden kann, wird eine genetische Komponente, welche zur Entstehung psychisch bedingter Bauchschmerzen beiträgt, diskutiert.

Vermutet wird eine erhöhte Reaktionsbereitschaft des vegetativen Nervensystems auf Situationen, die den Körper scheinbar in Alarmbereitschaft versetzen, wie beispielsweise Vorträge oder Prüfungen.

Das vegetative Nervensystem ist für Steuerung zahlreicher Organsysteme verantwortlich und kann durch verschiedene Hormone in seiner Funktion beeinflusst werden.

Neben dieser genetischen Komponente spielen vor allem das Wesen eines Menschen, sein soziales Umfeld und die Unterstützung, die er erfährt, und eine häufig begleitende, ungesunde Lebensweise eine wichtige Rolle bei der Entstehung des psychosomatischen Bauchschmerzes.

Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein und stabilem sozialen Umfeld erkrankt beispielsweise und mit großer Wahrscheinlichkeit seltener daran als solche, die sich in einer schwierigen Lebensphase befinden und dabei wenig Rückhalt erfahren.

Neben Stress sind Ängste, Depressionen, Trauer, Überforderung und Nervosität weitere häufige Auslöser des psychisch bedingten Bauchschmerzen.

Auch positiver Stress kann zu eher als angenehm empfundenen „Bauchschmerzen“, den berühmten „Schmetterligen im Bauch“ führen. Hier spielt ebenfalls die Sensibilisierung und Reizung des vegetativen Nervensystems für die Entstehung des flauen Magengefühls eine wichtige Rolle.

 

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Integratives Behandlungskonzept in der Schmerztherapie

Die Behandlung ist schwierig, zumeist helfen übliche medizinische Verfahren wie orthopädische Injektionen oder Krankengymnastik nur vorübergehend, und die Dauerbehandlung mit Medikamenten ist durch viele unerwünschte Nebenwirkungen behaftet.

Vor diesem Hintergrund suchen viele Patienten Beschwerdelinderung durch naturheilkundliche und komplementär-medizinische Therapieverfahren. In vielen Fällen können diese tatsächlich sehr gut helfen.

 


Zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen zählen:

chronische Spannungskopfschmerzen und Migräne

Weichteilrheumatismus und Fibromyalgiesyndrom

schmerzhafte Arthrosen und Gelenkverschleiß

neuropathische Syndrome

chronischer Rückenschmerz

chronischer Nackenschmerz

 

Während man früher annahm, dass die meisten dieser Schmerzsyndrome örtlich, d. h. an der Stelle, an der der Schmerz entstand, zu behandeln sind, konnte die wissenschaftliche Medizin inzwischen herausfinden, dass bei chronifizierten Schmerzsyndromen zumeist auch das Schmerzgedächtnis und eine generelle Aktivierung der neurobiologischen Schmerzverarbeitung das zugrunde liegende Problem sind.

An dieser Stelle setzen sehr viele Naturheilverfahren wirkungsvoll an.

 

 

Typische Erkrankungen mit chronischen Schmerzen

 

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Es gibt unterschiedliche Ursachen für die Entwicklung einer chronischen Schmerzstörung. Zum einen kann sich eine Schmerzstörung parallel zu einer Erkrankung entwickeln, die selbst chronisch ist.

Zum anderen kann sich ein akuter Schmerz chronifizieren, selbst wenn die eigentliche Ursache behoben ist. Des Weiteren können psychische Krankheiten und Krebserkrankungen eine chronische Schmerzstörung auslösen. Folgende Erkrankungen führen besonders häufig zu chronischen Schmerzen:

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Psychische Erkrankungen:

Vor allem Depressionen gehen mit einer verringerten Schmerzschwelle einher. Aus der psychischen Belastung können somit schnell Schmerzen entstehen (z.B. Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen), die sich mit der Zeit chronifizieren können. Es kann dann keine körperliche Diagnose gestellt werden.

 


Chronische Erkrankungen:

Rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew), Nervenerkrankungen (zum Beispiel Fybromyalgie), neurologische Erkrankungen (zum Beispiel Multiple Sklerose), entzündliche Erkrankungen (zum Beispiel Gürtelrose) oder Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Chron) sind Beispiele für chronische Erkrankungen, die klassischerweise mit längerfristigen und stark belastenden Schmerzen einhergehen.

 


Akute Erkrankungen:

Bandscheibenvorfälle, Verletzungen oder Verbrennungen gehen mit starken akuten Schmerzein einher. Auch wenn der ursprüngliche körperliche Zustand weitgehend wiederhergestellt werden ist, können die Schmerzen in Form einer chronischen Schmerzstörung weiterbestehen und mit enormen psychischen Belastungen einhergehen.

 


Krebs und Krebsbehandlung:

Tumore und ihre Behandlung durch Bestrahlung oder Chemo-Therapie können akut starke Schmerzen verursachen. Auch diese akuten Schmerzen können ein Eigenleben entwickeln, und auch nach Abschluss der Krebsbehandlung weiter bestehen.

 

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Die Psyche schlägt aufs Kreuz

Rückenschmerzen sind so gut wie immer mehr als nur Schmerzen im Rücken. Damit ist aber nicht gemeint, dass sich Betroffene den Schmerz nur einbilden oder simulieren.

Es ist unumstritten, dass Betroffene unter Schmerzen im Rücken leiden. Mediziner wissen inzwischen, dass der Schmerz nicht nur körperliche Ursachen haben muss, sondern auch von der Psyche (mit-) beeinflusst wird.

Dass die Psyche Einfluss auf den Rücken haben kann, ist durch Untersuchungen belegt: So leiden Menschen mit depressiven Verstimmungen doppelt so häufig unter Rückenschmerzen wie der Durchschnittsbürger.

Personen, die unter beruflichem Stress stehen, leiden häufiger unter Rückenschmerzen als weniger gestresste Personen.
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Vor allem bei chronischen Rückenschmerzen, unter denen jede fünfte Frau und jeder siebte Mann in Deutschland leidet, spielen psychosoziale Auslöser eine wichtige Rolle. Meist handelt es sich um ein Zusammenspiel körperlicher und seelischer Belastungen.

 

 

 

Einfluss der Seele auf den Körper?

 

Wie viel „Psycho“ steckt nun im Schmerz?

Das hängt zunächst davon ab, ob es sich um einen akuten oder chronischen Schmerz handelt. Grundsätzlich gilt, dass Aufmerksamkeit, innere Einstellungen und Gefühle unser Schmerzempfinden, egal ob bei akuten oder chronischen Schmerzen, verstärken oder schwächen.

Jeder hat mal ein Kind stürzen sehen, das weinend und schmerzerfüllt zur Mutter läuft. Wenn es dann zum Trost ein Eis auswählen darf, kann es sein, dass es kurz aufhört zu weinen, bevor es den Schmerz wieder stärker empfindet.

Die Ablenkung kann sogar so stark sein kann, dass wir den vorhandenen Schmerz zeitweise nicht wahrnehmen. Stress versetzt unseren Körper in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft.

Unser Blutdruck steigt, die Atmung wird schneller. So wird das Blut schneller zu den Muskeln transportiert und enthält eine größere Menge an Sauerstoff. Andere Körperfunktionen, wie beispielsweise die Verdauung, werden dagegen zurückgefahren, um alle Kraftreserven zu mobilisieren.

Diesen Effekt nutzten unsere Vorfahren im Fall eines Zusammentreffens mit Feinden. Sie konnten so entweder schnell wegrennen oder effektiv kämpfen (Fight-or-Flight). Dies alles geschieht, ohne dass wir es willentlich beeinflussen können.

Uralte Schutzmechanismen unseres Körper greifen hier ein: Sympathikus und Parasympathikus, die beiden Gegenspieler unseres vegetativen Nervensystems.

Der Stress wurde bei unseren Urahnen durch die darauffolgende Bewegung (Flucht oder Kampf) aufgelöst. Doch in der heutigen Arbeitswelt und im Alltag nützt uns weder der Zustand der ständigen Alarmbereitschaft, noch haben wir die Gelegenheit, ihn ausreichend abzureagieren.

So kommt es zur Verhärtung der angespannten Muskulatur und umliegende Nerven werden gereizt. Eine Folge ist der sogenannte unkomplizierte Rückenschmerz. Unkompliziert bedeutet, es liegen keine echten körperlichen Schädigungen zugrunde, sondern es handelt sich vielmehr um ein Ungleichgewicht der Muskulatur.

 

 

Wie Gedanken und Gefühle unserer Schmerzempfinden beeinflussen, zeigt auch das Beispiel einer brustamputierten Frau:

Die ärztliche Zusicherung, dass ihre ertragbaren Schmerzen kein Zeichen einer erneuten Krebserkrankung seien, beruhigte sie nicht. Sie sah ihren Schmerz aber als Zeichen einer wiederkehrenden Erkrankung und reagierte mit angstvoller Aufmerksamkeit, was ihr Schmerzempfinden verstärkte.

 

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Bedeutsamer sind psychosoziale Einflüsse beim chronischen Schmerz.

Meist sind Betroffene überzeugt, dass etwas im Körper „kaputt“ sein müsste. Der Arzt soll dann den körperlichen Schaden finden. Wenn aber keine Schädigung festgestellt werden kann, macht sich der Schmerzkranke schnell die Sorge, dass man ihm nicht glauben könnte.

Es gibt aber neben körperlichen Ursachen weitere wichtige Faktoren für die Entstehung lang anhaltender, heftigster Schmerzen.

Die häufigste Ursache, da sind sich die Experten einig, ist eine Kombination aus langanhaltenden körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen (bio-psychosozialer Dauerstress).

 

 

 

Häufige Kombination aus körperlichen und seelischen Einflüssen

 

 

Stress kann psychische und soziale Ursachen haben.

Er kann uns plagen, wenn wir Probleme in der Familie haben, es Streit oder Mobbing am Arbeitsplatz gibt (Ursachen, die im sozialen Umfeld liegen) oder wir dazu neigen, uns unter Leistungsdruck zu setzen und unsere Belastungsgrenzen nicht einzuhalten (krankmachende psychische Grundeinstellung).

Auch wenn wir uns vorwiegend auf das Negative im Leben konzentrieren, erleben wir mehr Stress als positiv eingestellte Zeitgenossen.
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Rückenschmerzen: Auswirkung der Psyche

Risiken entstehen nicht nur aufgrund der Persönlichkeit der Betroffenen. Auch Dinge, die wir nicht beeinflussen können, beispielsweise im Beruf, sind ebenso wichtig. Geringe Anerkennung trotz hohen Einsatzes (ebenfalls ein psycho-sozialer Faktor), kann auch Auslöser sein.
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Risikofaktoren für Rückenschmerzen

Mediziner haben eine Reihe von Risikofaktoren gefunden, die Rückenschmerzen begünstigen oder aufrechterhalten und zu einer Chronifizierung des Schmerzes führen können.

Der Begriff für diese Faktoren ist yellow flags (englisch für gelbe Flaggen). Das Gegenteil dazu sind die red flags (englisch für rote Flaggen), die ein Hinweis auf eine schwere körperliche Ursache der Rückenschmerzen sind.

 

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Gelbe Flaggen sind:

Negative Grundeinstellung/Depression

Stress (vor allem am Arbeitsplatz)

Schmerz- und sonstiges Vermeidungsverhalten

Ein permanentes Gefühl von Hilf- und Hoffnungslosigkeit,

körperliche Beschwerden ohne erkennbare Krankheitsursache

Negative Krankheitsvorstellungen

 

Während bei spezifischen Rückenschmerzen der körperliche Grund für die Schmerzen behandelt wird, hilft bei unspezifischen und chronischen Rückenschmerzen nachgewiesenermaßen die multimodale Therapie.

Bei diesem Ansatz werden sowohl die körperlichen, als auch die seelischen Ursachen für die Rückenschmerzen beleuchtet und behandelt. Der Patient lernt etwas über seine individuellen Auslöser (zum Beispiel Stress, Verspannung, negative Gedanken) und wie er diesen entgegenwirken kann.

Auch eine effektive Schmerzbehandlung gehört dazu. Bei chronischen Schmerzen wirken einige Medikamente nicht mehr ausreichend, sodass beispielsweise auf schwache Opioide zurückgegriffen wird. Dies sollte jedoch immer im Rahmen eines multimodalen Konzepts geschehen.

 


Behandlung bei Rückenschmerzen

Von Massagen über die Einnahme von Medikamenten bis hin zum operativen Eingriff: Es gibt viele Möglichkeiten der Therapie.
Frau leistet Patientin Hilfe bei Rückenschmerzen
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Eine multimodale Therapie wird von einem Team von Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen sowie Schmerztherapeuten betreut und gilt heute als bestmögliche Art der Behandlung von chronischen und unspezifischen Rückenschmerzen.

Multimodale Behandlungsprogramme können sowohl während der Akutphase, als auch in der Rehabilitation von Menschen mit Kreuzschmerzen eingesetzt werden.

 

 

Naturheilkundliche und komplementäre Verfahren

 

Chronischer Schmerz als zentrale Indikation für die Naturheilkunde

Naturheilkundliche Verfahren werden von Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen vermehrt nachgefragt – weil herkömmliche (konventionelle) Verfahren nicht immer die gewünschte Wirkung entfalten oder auch ernsthafte Nebenwirkungen haben können.

Während sich die Naturheilkunde über viele Jahrzehnte als eine reine Erfahrungsmedizin verstanden hat, wird sie seit Anfang der 1990er-Jahre wissenschaftlich überprüft. Dabei wurde eine positive und nachhaltige Wirkung naturheilkundlicher Verfahren bei Schmerz nachgewiesen.

 

 

Was zählt zur Naturheilkunde?

Naturheilkunde ist als Erfahrungsheilkunde nie einheitlich definiert worden. Aus moderner Sicht ist sie eine verbindende (integrative) Medizin, die sich in die konventionelle Medizin eingliedert. Ziel dabei ist neben der Symptomlinderung die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

 

Als klassische Therapierichtungen nach Kneipp gelten:

Hydro-/Thermotherapie

Bewegung

Ernährung

Pflanzenheilkunde

Moderne Ordnungstherapie

Zu den erweiterten Naturheilverfahren zählen Neuraltherapie und ausleitende Verfahren wie Aderlass, Blutegeltherapie oder Fasten.


Hiervon klar zu unterscheiden sind außereuropäische traditionelle Therapieverfahren wie die Chinesische (TCM) oder Indische Medizin (Ayurveda) oder auch die besonderen Therapierichtungen Homöopathie und Anthroposophie. Sie zählen alle nicht zur klassischen Naturheilkunde.

Alle gemeinsam werden auch als Komplementärmedizin (ergänzende Medizin) bezeichnet.

Mit dem Begriff „Alternative Medizin“ benennt man Therapiekonzepte, für deren Wirksamkeit bzw. Unschädlichkeit keine wissenschaftliche Anerkennung besteht.

Das Weglassen von notwendigen konventionellen Verfahren kann mit sehr weitreichenden Gefahren für den Patienten einhergehen (Beispiel: Krebsbehandlungen).

 

 

Wirkungsvolle Verfahren in der naturheilkundlichen und komplementären Schmerztherapie

Im Immanuel Krankenhaus Berlin werden diese Verfahren in individuellen Behandlungskonzepten eingesetzt. Bei sehr schweren und stark chronifizierten Schmerzsyndromen ist eine stationäre Behandlung über 10 bis 14 Tage erforderlich.

Hier werden die vielfältigen naturheilkundlichen Behandlungsverfahren intensiviert in Verbindung mit Physiotherapie und konventioneller Medizin gemeinsam im Sinne der integrativen Medizin zum Einsatz gebracht.

Durch die zusammenwirkenden Effekte dieser unterschiedlichen Verfahren sind Behandlungsergebnisse möglich, die ambulant oder durch Maßnahmen der Rehabilitation nicht erreichbar sind.

Ergänzt wird die intensive naturheilkundliche Behandlung durch konsiliarische Mitbetreuung von psychosomatischen und rheumatologischen Ärzten.

 

Traditionelle indische Medizin und Ayurveda

Körperentspannungsverfahren wie Feldenkrais, Yoga und Tai Chi

Neuraltherapie und therapeutische Lokalanästhesie

Thermotherapie mit systemischer Überwärmung (Hyperthermie) und/oder Kältekammer

Manuelle Medizin, Osteopathie und ähnliche Verfahren

therapeutisches Fasten/Heilfasten

Mind-Body Medizin und Ordnungstherapie

Kneipp-Therapie

Ausleitenden Verfahren (Blutegel, Schröpfen, Aderlass)

Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur

 

Für Patienten, bei denen der Chronifizierungsprozess und die Ausprägung des Schmerzsyndromes auch stark durch Stress, private und berufliche Belastungen sowie ungünstigen Lebensstil verursacht sind, ist oftmals eine tagesklinische Behandlung äußerst wirkungsvoll.

Hier stehen die Mind-Body Medizin, die sogenannte Ordnungstherapie, die gesundheitsfördernde Lebensstil-Veränderung zusammen mit der naturheilkundlichen ärztlichen Betreuung im Vordergrund.

Die Patienten erhalten zudem ausführliche Anleitungen zur späteren Selbsthilfe und zur nachhaltigen, eigenverantwortlichen Lebensstil-Veränderung und Entchronifizierung.

Auch Verfahren wie Yoga, Qi Gong, Meditation, Muskelentspannung nach Jacobsen und das Prinzip der sogenannten Achtsamkeit werden gezielt für eine erfolgreiche Behandlung von Schmerzsyndromen eingesetzt.

 

 

Therapeutische Ziele der Naturheilkunde bei Schmerz

Bei chronischen Erkrankungen kann häufig auf Arzneimittel nicht verzichtet werden. So erhalten etwa Patienten mit einer typischen Rheumaerkrankung (Chronischer Polyarthritis) sogenannte Basistherapeutika, z.B. Methotrexat.

Die Naturheilkunde kann jedoch ergänzend dazu beitragen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dadurch kann unter Umständen die notwendige Dosis an Arzneimitteln verringert werden.

Naturheilkundliche Therapien haben eine große Bandbreite und können mehrgleisig (multimodal) mit den individuellen Bedürfnissen abgestimmt werden.

Bei chronischen Schmerzen werden oft mehrere Verfahren gleichzeitig eingesetzt, zum Beispiel Akupunktur oder Neuraltherapie-Behandlungen gemeinsam mit Ernährungsumstellungen und Entspannungsverfahren.

Mit den naturheilkundlichen Ansätzen können im Prinzip alle Schmerzerkrankungen begleitend behandelt werden.

Besonders bewährt ist die Behandlung von chronischen Schmerzen, die auf Verschleiß der Gelenke, Probleme der Muskeln, Bänder und Sehnen oder eine gestörte Schmerzverarbeitung zurückgeführt werden können.

 

 

Ziele sind:

Symptomlinderung (zum Beispiel beim Schmerz)

Aktivierung der Selbstheilungskräfte

langfristige Veränderung der Stoffwechselvorgänge, etwa mittels Fasten

veränderte Körperwahrnehmung (Achtsamkeit und achtsame Bewegung)

Selbstwirksamkeit: Die Patienten machen eine positive Erfahrung, dass sie beispielsweise durch Änderung ihrer Einstellung bzw. durch die naturheilkundlichen Verfahren und Methoden selbst Einfluss auf ihre Symptome nehmen können.

 

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Reiz-Reaktions-Modell

Der Naturheilkunde liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Organismus Selbstregulationsmöglichkeiten, also ein Selbstheilungspotenzial hat, das geweckt bzw. stimuliert und gestärkt werden kann.

Sie benützt dazu Reize. Der Körper reagiert darauf mit einer Antwort: Krafttraining führt zu Muskelwachstum, Ernährungsumstellung zu einer veränderten Darmflora. Akupunktur oder Kaltwasserreize verändern die Durchblutung und wirken so auf das vegetative Nervensystem.

Therapeutische Gespräche zielen u.a. auf eine Verhaltensänderung. Die Naturheilkunde nutzt Reize auf sehr vielen Ebenen.

Der Stoffwechsel wird durch Ernährung beeinflusst, das vegetative Nervensystem durch Wasser- und Wärmeanwendungen, die Struktur des Bindegewebes (Faszien) reagiert auf Bewegung oder manuelle Therapieverfahren.

Ein naturheilkundliches Therapiekonzept versucht die richtigen Reize zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Berücksichtigt werden dabei die Konstitution des Patienten, seine individuelle Reaktionslage und seine gesamte Befindlichkeit. Körperliche und geistige Aspekte werden als Einheit gesehen. Ein bio-psycho-soziale Modell ist in der Schmerzmedizin schon lange etabliert.

 

 

Wasseranwendungen - Hydrotherapie

Wasseranwendungen sind eine sehr alte und bewährte Therapieform. Schon lange, bevor Pfarrer Kneipp in der kalten Donau seine Tuberkulose auskurierte (so die Überlieferung), behandelten Griechen und Römer in der Antike mit Wasser und feuchten Auflagen.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der kalten Kompresse über Brustwickel und Güsse bis zu Vollbädern mit speziellen Zusätzen. Mit Wasser kombiniert mit Temperaturreizen können sehr viele verschiedene Wirkungen erzielt werden.

Im menschlichen Körper ist die Regulation der Temperatur extrem wichtig.

Daher setzen kalte Anwendungen wie Güsse, Wickel oder kurze Bäder einen Reiz, der letztlich einen Übungseffekt für das vegetative Nervensystem darstellt und so auch das Immunsystem beeinflusst. Auch Wirkung auf das Bindegewebe und die Muskeln lässt sich erzielen.

Bei akuten Problemen werden oft kurzzeitige oder einmalige Anwendungen genutzt, bei chronischen Verfahren ist der Übungseffekt wichtig. Hier sollen die Verfahren über einen längeren Zeitraum genutzt werden.

So können z. B. temperaturansteigende Güsse im Nacken oder Lumbalbereich in Verbindung mit Bewegung Schmerzen lindern.

Neben den Verfahren, die Patienten selbst zuhause einsetzen können, gibt es solche, für die man besondere Ausbildung und/oder Geräte benötigt und die nur in der Praxis oder Klinik angewendet werden können:

Moderate Hyperthermie: Überwärmungstherapie mittels Infrarot-A Strahlung, die durch Wasser gefiltert wird und eine besondere Tiefenwärme erzeugt
Hydrogalvanische Bäder:

Bäder bei denen therapeutisch elektrischer Strom durch das Wasser und den Körper geleitet werden
Bäder mit besonderen Zusätzen: Verwirbelte ätherische Öle oder CO2 erreichen großflächig die Haut (bei Gefäßerkrankungen).

 

 

Bewegung

Der aktiven Bewegung wird in der Medizin eine immer größere Bedeutung zugemessen. Bei Schmerzerkrankungen kommt es oft zu zwei verschiedenen Verhaltensmustern: Es gibt Vermeider und Durchhalter.

Die Vermeider bewegen sich aus Angst vor Verschlechterung immer weniger, die Durchhalter betreiben auch dann (intensiven) Sport, wenn körperliche Signale ihnen eigentlich zu einer Pause raten.

Meditative Bewegungsformen wie Yoga, Tai Chi oder Qigong sind hier sinnvolle Bewegungsformen. Sie wirken zum Beispiel bei Patienten mit Fibromyalgie. Sie sind mit einem achtsamen Umgang mit sich selber verbunden.

Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Beweglichkeit ist gerade für Schmerzpatienten wichtig. Je nach Patient können aber auch Ausdauersportarten, Bewegungsbäder oder weitere Bewegungsformen wie Walking oder Schwimmen sinnvoll sein.

 

 

Ernährung und Fasten

Bei bestimmten chronischen Schmerzerkrankungen sind entzündliche, muskuläre und nervale (die Nerven betreffend) Faktoren maßgeblich. Alle drei Faktoren können über die Ernährung und über das Fasten beeinflusst werden.

Die Ernährung kann z.B. ursächlicher Auslöser der Gicht sein oder Übergewicht kann zu einer Zunahme von Gelenkbeschwerden führen. So werden mit einer fleischlastigen Ernährung viele Arachidonsäuren aufgenommen.

Diese stellen die Ursprungssubstanz dar, aus denen im Verlauf entzündliche Botenstoffe gebildet werden. Auch ist im Körper das Verhältnis zwischen zwei unterschiedlichen ungesättigten Fettsäuren wichtig.

Die Omega-3 Fettsäuren sind meist weniger vorhanden als die meist zu viel vorhandenen Omega-6 Fettsäuren (aus tierischen Produkten und bestimmten Ölen).

Ein Ungleichgewicht fördert entzündliche Prozesse im Körper, was bei Schmerzerkrankungen zu mehr Beschwerden führen kann. Diätverfahren sind ein Element der Rheumatherapie, deren Bedeutung jedoch noch nicht abschließend geklärt ist.

Eine gesundheitsfördernde Ernährung ist für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Naturheilkundliche Ernährungskonzepte können hier sinnvoll sein.

Fasten ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Es gibt verschiedene Fastenarten. Oft wird es zwischen 5 und 14 Tagen durchgeführt, nicht als Nulldiät, sondern mit bis zu 500 kcal/Tag in Form von Säften und Suppen.

Dem gehen Entlastungstage voraus. Nach dem Fasten wird die Kost schrittweise wieder aufgebaut. Ein Arzt sollte immer zuvor konsultiert werden oder das Fasten sogar begleiten.

Nach neusten Forschungsergebnissen gibt es auch Hinweise für eine Art „Aufräumen auf kleinster Ebene = dem Abbau von nicht mehr verwendeten Proteinen“ durch das Fasten.

 

 

Moderne Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie ist eine multimodal zusammengesetzte Therapieform basierend auf den Elementen der klassischen Naturheilkunde. Ziel ist es, die Eigenaktivität im Sinne einer gesundheitsorientierten Lebensstilstrukturierung zu fördern.

Körperliche und seelische Selbstheilungskräfte sollen gestärkt werden. Vorstellungen einer klassischen „Lebensordnung“ wurden von dem Arzt Maximilian Bircher-Benner und Pfarrer Sebastian Kneipp formuliert.

Patienten wird die Ordnungstherapie am Beispiel des Tempels der Gesundheit verdeutlicht: Fünf Säulen tragen das Dach der Gesundheit - es sind die Verhaltensbereiche einer gesundheitsförderlichen Bewegung, Entspannung, Atemtechniken zur Stressbewältigung, Ernährung und Selbsthilfestrategien. Ihr Fundament ist die Achtsamkeit.

 

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzliche Schmerzmittel können alleine oder begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung. Sie werden häufig nicht gut vertragen und vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten.

In bestimmten Fällen können pflanzliche Mittel sie ersetzen oder ihre Dosis verringern: Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder Rheuma wirksam sind.

Schmerzlindernd sind auch die Weidenrinde und als Außeranwendung der Kohlwickel bei Knieverschleiß und Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz.

 

 

Ergänzende und ausleitende Verfahren

Naturheilkundlich tätige Therapeuten nutzen neben Akupunktur und manuellen Therapieverfahren auch die Neuraltherapie und die so genannten ausleitenden Verfahren.

Seit der Antike wurden diese Methoden zu Heilzwecken genutzt. So finden sich Anwendungsbeispiele für das Schröpfen im ägyptischen Raum, in Arabien und natürlich im westlichen Mittelalter. Die Vorstellung über die Wirkungsweise hat sich im Laufe der Zeit geändert.

Diese Verfahren haben in der Schmerztherapie einen festen Stellenwert. Teils, wie die Schröpfkopfmassage können sie vom Patienten eigenständig durchgeführt werden. Nackenschmerzen können sich unter regelmäßiger Therapie mit Schröpfgläsern bessern.

 

 

Zu den ausleitenden Verfahren zählen unter anderen:

Blutegel: Medizinische Blutegel werden im Rahmen von verschiedenen Schmerzerkrankungen eingesetzt wie z. Bsp. Knieverschleiß oder dem Tennisarm.

Die Egel bleiben meist 45-60 Minuten an der Bissstelle. Sie geben mit ihrem Speichel über 200 verschiedene Substanzen ab. Diese haben sehr unterschiedliche Wirkungen: Sie sind entzündungshemmend, blutverdünnend, gefäßerweiternd und schmerzlindernd.


Schröpfen, blutig oder trocken: Mittels einer Flamme oder einer Saugvorrichtung wird ein Unterdruck in einem Glas erzeugt und auf die Haut aufgesetzt.

Die Haut und Faszienschichten werden angesaugt und Verklebungen lösen sich. Im behandelten Bereich wird dadurch ein Therapiereiz erzeugt, der auch über das vegetative Nervensystem auf die inneren Organe wirken kann. Die Lockerung der Faszien kann u.a. Nackenschmerzen lindern.

 

 

Zu den weiteren ergänzenden Verfahren zählen unter anderen:

Neuraltherapie: Ein örtliches Betäubungsmittel wird in bestimmte Areale gespritzt – das reicht vom Unterspritzen von Hautregionen (Quaddeln) über das Spritzen in Narben und sogenannte Störfelder bis hin zu komplexen Techniken, bei denen besondere Nerven umflutet werden. Neuraltherapie sollte nur von besonders ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden.

 


Nadelreizmatte:

Eine mit stumpfen Nadeln versehene Unterlage (welche die Haut nicht durchdringt), die für einige Zeit unter Becken oder Rücken geschoben wird, intensiviert die Durchblutung und führt zu verschiedenen schmerzlindernden Effekten:

Über reflektorische Reaktionen der Head`schen Zonen werden innere Organe angesprochen und das Immunsystem aktiviert.

Die veränderte Stoffwechselaktivität und Nervenreizleitung verändern das Schmerzempfinden im Gehirn. Die Technik stammt aus der traditionellen indischen und chinesischen Medizin und ist mit der Akupressur verwandt.

 

 

Risiken und Nebenwirkungen

Die meisten der verwendeten Verfahren sind auf Ungefährlichkeit und Wirksamkeit überprüft und ihre Wirkung wurde wissenschaftlich nachgewiesen (Evidenz). Wie in jedem medizinischen Bereich gehen spezifische Verfahren mit den ihnen eigenen Wirkungen und Nebenwirkungen einher.

Die Naturheilkunde nutzt sehr viele Verfahren, die im Einzelnen mit dem Arzt und Heilpraktiker zu besprechen sind.

 

 

Was zeichnet naturheilkundliche Schmerztherapien aus?

Die Reaktions- und Regulationsfähigkeit des Organismus auf äußere Reize werden gestärkt. Das erhöht die Toleranz gegenüber Schmerz-Auslösern.

Ein verbessertes Körpergefühl hilft längerfristig, Fehl- und Überlastungen sowie muskuläre Schwächen zu beseitigen.

Gesunde Ernährung kann den Stoffwechsel günstig beeinflussen.

Konventionelle Schmerzmittel können möglicherweise reduziert werden.

Die naturheilkundlichen Verfahren bieten nebenwirkungsarme Ergänzungen.

Viele der Verfahren lassen sich als naturheilkundliche Selbsthilfe zuhause allein oder mit Hilfe des Partners/der Partnerin durchführen. Setzt man die eingeübten Anwendungen und Verhaltensweisen zu Hause fort, senkt das Häufigkeit, Intensität und Dauer der Schmerzen auch langfristig.

 

 

 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

 

Ich freue mich auf Sie.

 


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards.

 

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