Kostenlose Schmerztherapie und Allergietherapie in der Naturheilpraxis Düren mittels Orthomolekulare Medizin erleben.

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Naturheilkundliche Schmerztherapie ist die Orthomolekulare Medizin die eine sanfte Therapie mit Nährwert (Nährstofftherapie) ist.

Immer mehr Menschen suchen Alternativen zur Schulmedizin. Die wirksamsten Verfahren der Naturheilkunde.

Man kann den Begriff Orthomolekular als Medizin der richtigen Moleküle bzw. Nährstoffe verstehen und somit auch Nährstofftherapie nennen und diese ideal und dauerhaft gegen chronische Schmerzen und Allergien erfolgreich einsetzen.

Es handelt sich dabei um so etwas wie einen Brückenschlag zwischen Naturheilkunde, Ernährungswissenschaft und Medizin. Orthomolekulare Medizin ist die Lehre von den Vitalstoffen und somit für die Schmerztherapie und Allergietherapie ideal geeignet.

Sie ist für die Erhaltung bester Gesundheit und die Behandlung von vielen verschiedenen Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit unbedingt erforderlich sind.

Industrielle Nahrungsmittel aus den Supermärkten, Fast Food, Süßigkeiten, Antibiotika, schulmedizinische Medikamente, Softdrinks, Cola, Weizenmehl, Zucker usw. stören den Magen-Darm-Trakt und führen zu Mangelernährung und Fehlverdauung.

Durch orale Gabe der „richtigen Moleküle“ kann man Schmerzen und Allergien spontan reduzieren oder dauerhaft beseitigen.

Den Grundstein für die orthomolekulare Medizin legte der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) im Jahr 1968. Man kann den Begriff orthomolekular als Medizin der richtigen Moleküle bzw. Nährstoffe verstehen.

Biologische Nahrungsergänzungsmittel enthalten Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren, Bakterienkulturen, Bio Inulin, Milchsäurebakterien und viele Probiotika Kulturen-Komplexe mit ernährungsphysiologischen Wirkungen in konzentrierten Formen.

 

 

Normalerweise kann unser Körper durch die Ernährung viele Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Aminosäuren aufnehmen.

Manche Erkrankungen wie Magen-Darm-Erkrankungen hemmen die Aufnahme von Nährstoffen oder es werden mehr benötigt. Zum Beispiel Vitamin B12 kann nur dann im Dünndarm in den Organismus aufgenommen, wenn es am Intrinisic Faktor gekoppelt ist, dieser wird im Magen hergestellt.

So kann durch eine Funktionstörung im Magen oder Dünndarm (Gastritis, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm und viele mehr) einen Mangel auslösen. In so einem Fall würde man, nach der Feststellung eines Mangels, den Ausgleich über eine Infusion oder Injektionen vornehmen können.

Selbstverständlich sollte auch eine Darmsanierung erfolgen.

 

Es gibt aber auch Erkrankungen, da benötigt der Körper mehr Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Aminosäuren, als er durch die Nahrung zu sich nehmen kann, dann kann eine Nährstofftherapie eine Unterstützung sein.

Vitamin D kann nicht ausreichend über die Nahrung zugeführt werden. Wir benötigen dafür die Sonne (UV-B-Strahlung), welche in unseren Breiten ganzjährig zu schwach ist. Folglich sollte JEDER ein Leben lang Vitamin D einnehmen.

 

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Eine Zufuhr bestimmter Nährstoffe ist in den folgenden Fällen sehr sinnvoll:

zur Stärkung des Immunsystems

zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit

Sportler

Krebs

Raucher

ältere Menschen oder Personen, die sehr wenig Nahrung zu sich nehmen

Menschen mit Unverträglichkeiten oder Darmerkrankungen

Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere (Folsäure)

Einnahme von Medikamenten (z.B. Cholesterinsenker, Magensäure-Blocker)

Bluthochdruck

Diabetes

Übergewicht

Arterienverkalkung

Rheuma

Stress / Burnout u.v.m.

 

In diesen Fällen sollte die Einnahme von Nahrungsmitteln individuell mit einem Arzt, Heilpraktiker, Naturheilkundler oder Ernährungsberater abgestimmt werden.

 

Die orthomolekulare Medizin geht davon aus, dass Krankheiten im Körper ein biochemisches Ungleichgewicht verursachen bzw. dass umgekehrt ein solches Ungleichgewicht Ursache für Krankheiten sein kann.

In der orthomolekularen Therapie werden gezielt fehlende Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren, Bakterienkulturen, Bio Inulin, Milchsäurebakterien und viele Probiotika Kulturen-Komplexe und Spurenelemente als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, um Krankheiten zu behandeln oder zu vermeiden.

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Nährstoffe der orthomolekularen Medizin (Schmerztherapie und Allergietherapie) - Naturheilpraxis Düren

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L-Carnitin und Coenzym Q10 (Ubichinon) sind wichtige Muskelvitalstoffe, die für eine kraftvolle Muskelaktivität erforderlich sind. Bei Fibromyalgie und Muskelschmerzen sind diese Substanzen häufig defizitär.

Serotonin wirkt schmerzhemmend, entspannend, antidepressiv, schlaffördernd und ist ein wichtiger Schmerzhemmer und ein Glückshormon im Zentralnervensystem. Bei Stress, Depressionen und chronischen Schmerzen sowie bei chronischen Verdauungsstörungen treten Mangelzustände auf, die chronische Schmerzen unterhalten können. Der Serotoninspiegel in den Nervenendigungen kann durch Johanniskraut und Antidepressiva angehoben werden, aber auch durch die Gabe der Serotonin-Vorstufen Tryptophan und 5-Hydroxytryptophan.


SAMe ist ein schmerzhemmender und muskelentspannender Vitalstoff, dessen Wirksamkeit bei Arthrose durch einige Studien belegt werden kann.


Glukosamine, Chondroitinsulfat und Prolin unterstützen ferner den Knorpelaufbau beim Gelenkverschleiß (Gelenkschmerz / Arthrose).

B-Vitamine: erforderlich für die Nerventätigkeit sowie Muskelarbeit; ein Mangel zeigt sich in Polyneuropathien, Neuralgien, Migräne, Karpaltunnelsyndrom - sind für die Nervenfunktion und indirekt für die Muskeltätigkeit erforderlich. Gerade Nervenschmerzen wie Polyneuropathie, Neuralgien, Karpaltunnelsyndrom und Migräne lassen sich oft gut mit B-Vitaminen behandeln - ein Mangel kann zu Muskel-und Gelenkschmerzen führen.


Vitamin D: Ein Mangel ist erstens sehr häufig und führt zweitens relativ oft zu Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen.

 

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L - Carnitin / Ubichinon (Q10): sind wichtige Muskelvitalstoffe; ein Mangel kann Muskelschmerzen und Fibromyalgie zur Folge haben
Vitamin C: wirkt entzündungshemmend und wird als Hochdosis in Form einer Infusion verabreicht

Vitamin C (Ascorbat) wirkt entzündungshemmend und kann vor allem bei entzündlichen Prozessen wie der rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden. Ein hochdosierter Einsatz ist nur als Infusionstherapie möglich.


Omega3-Fettsäuren tragen ebenfalls zur Entzündungshemmung beim Rheuma bei.


Magnesium entspannt die Muskeln und kann vor allem bei muskulären Verspannungen, Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden - bringt bei muskulären Verspannungen, Kopf- und Wadenschmerzen, Migräne, die nötige Entkrampfung.

Calcium ist ein essenzieller Nahrungsbestandteil, der außerdem als natürlicher Gegenspieler von Magnesium betrachtet wird. Während eine übermäßige Calcium-Konzentration zu Verspannungen und Krämpfen führt, wirkt Magnesium hingegen muskelentspannend.

Zink ist für den Säure-Basen-Haushalt im Körper unverzichtbar. Eine ausreichende Zinkzufuhr ist auch wichtig für Leistungsfähigkeit, Immunsystem, Nägel, Haare, Haut und Sehkraft. Außerdem trägt dieses Spurenelement dazu bei, unsere Körper-Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Selen - er Gesamtkörperbestand an Selen liegt zwischen 10 mg bis 15 mg.
Selen zeichnet sich vor allem auch als Neutralisator bei Schwermetallbelastungen aus, wobei es in Reaktion z.B. mit dem Amalgam - Quecksilber im Körper das schwerlösliche Quecksilber – Selenit - Salz bilden kann.

 

 

 

Indikationen für die Einnahme von orthomolekularen Substanzen - Nährstofftherapie

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Nicht bei jeder chronischen Mandelentzündung müssen die Gaumenmandeln chirurgisch entfernt werden.

Immunologische Forschungen haben ergeben, dass die Gaumenmandeln und das gesamte lymphatische Gewebe im Rachenraum beim Immunschutz vor Bakterien und Viren im Gesamtorganismus eine wichtige Rolle spielen.

Das Verfahren der regenerativen Kryotherapie sorgt dafür, dass das entzündete, krankhaft veränderte lymphoide Gewebe wiederhergestellt wird und somit eine Operation überflüssig wird.

Natürlich gibt es Einzelfälle, bei denen eine Operation unvermeidbar ist, um Komplikationen wie z. B. Entzündungen unter Mitbeteiligung des Herzens oder der Nieren zu verhindern.

Im Mittelpunkt der Orthomolekularen Medizin (altgr. orthós: richtig) steht die hochdosierte Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen (siehe Patienteninformationsskript „Vitamine“, „Mineralstoffe und Spurenelemente in der Onkologie“) zur Vermeidung und Behandlung von Erkrankungen.

Krankheitsauslösend ist nach der Orthomolekularen Medizin ein biochemisches Ungleichgewicht dieser Stoffe und eine daraus folgende Stoffwechselstörungen und Immunschwächung.

Als „Vitalstoffe“ werden nahrungsergänzend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren (siehe Patienteninformationsskript „Omega-3-Fettsäuren) und Aminosäuren eingesetzt.

Dabei wird häufig eine wesentlich höhere Zufuhr empfohlen, als ernährungsmedizinische Erkenntnisse rechtfertigen. Als Wegbereiter gilt Linus Pauling, Träger des Chemie- und Friedensnobelpreises.

Orthomolekulare Medizin ist nach Pauling „die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.

Die orthomolekulare Lehre vertritt die These, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen aufgrund der industriellen Lebensmittelherstellung (unnatürliche Züchtung, Transport, Lagerung) nicht mehr möglich ist.

 

Dieser „chronische Mangel“ führt zu Erkrankungen. Daher ist eine Zufuhr über nahrungsergänzende Vitalstoffe notwendig.

Solche Vitamindosen wurden in der orthomolekularen Psychiatrie zur Behandlung von Schizophrenie, Depression, Neurosen, Autismus und Hyperkinesen vielfach sehr erfolgreich eingesetzt.

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind.

Dieser Satz stammt von Linus Pauling, der doppelte Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekularen Medizin.

Unter Orthomolekularer Medizin ist eine gezielte Nährstofftherapie zu verstehen. Es werden dabei dem Körper bestimmte Substanzen (Vitamine und Vitaminoide, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, Antioxidantien, Enzyme und Pflanzenstoffe) in konzentrierter Form zugeführt.

 

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Das Ziel dabei ist:

Durch eine angepasste und dem Stoffwechsel entsprechende Auswahl von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen die Gesundheit zu erhalten und Erkrankungen vorzubeugen.

Durch eine zielgerichtete Auswahl geeigneter stützender Bestandteil der Ernährung, biochemisch aktiver Substanzen und Medikamente die Heilung von Krankheiten und Funktionsstörungen zu unterstützen.

Durch eine besser Zufuhr von belastungsabhängigen Verbrauchsstoffen, Antioxidantien und Mikronährstoffen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Normalerweise sollte jeder Mensch bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung alle nötigen Vitamine und Nährstoffe zu sich nehmen. Jedoch komplett ausgewogen ist unsere Ernährung nur selten, und regionale Mangelzustände wie bei Jod oder Selen lassen sich nicht einfach vermeiden.

Außerdem können neben schlechter Ernährung eine ungesunde Lebensweise (Stress, Rauchen usw.), außergewöhnliche Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Stillzeit und gewisse Erkrankungen zu einem Ungleichgewicht durch einen Nährstoffmangel im Körper führen.

Hier können Defizite mit einer zusätzlichen Portion an Nährstoffen ausgeglichen werden.

Die bekannteste Anwendung der Orthomolekularen Medizin ist die erhöhte Gabe von Vitamin C bei einer Erkältung. Inzwischen wird aber, durch viele Studien untermauert, auch eine Vielzahl anderer Krankheiten der unterschiedlichsten Fachgebiete behandelt.

Selen in der Tumortherapie, Folsäure während der Schwangerschaft, Fluor in der Zahnheilkunde, Glucosaminsulfat in der Orthopädie.

Die Grundsätze der Orthomolekularen Medizin sind zunehmen wissenschaftlich belegt und inzwischen auch sehr oft Bestandteil der klassischen Schulmedizin, ohne dass man darüber spricht.

Sie kann aber nicht die Schulmedizin ersetzen, sondern nur als eine gute Ergänzung gesehen werden. Grundsätzlich sollte die Nährstofftherapie nicht erst bei Erkrankungen eingesetzt werden, sondern schon zur Prävention.

Ein Mangel an Nährstoffen kann durch Blutuntersuchungen festgestellt werden. Dies ist aber eine sehr aufwendige und teure Prozedur, bei der es auch an Referenzwerten für einzelne Nährstoffe mangelt.

Daher greifen viele Mediziner auf die Applied Kinesiology bei der Diagnose zurück. Dabei kann mit Hilfe von Muskeltests festgelegt werden, wie ein Patient auf gewisse Heilmittel reagiert.

Bei der Behandlung werden hoch dosierte Nährstoffe in möglichst reiner Form eingesetzt. Bei der Wahl der Produkte soll darauf geachtet werden, dass der Hersteller auf Zusatzmittel und Füllstoffe verzichtet hat.

Die Nährstoffe werden sehr oft kombiniert, um Synergieeffekte zu nutzen. Auch in Nahrungsmitteln kommen einzelne Vitamine nicht gesondert vor. Ein genaues Wissen über die Nährstoffe ist jedoch eine Voraussetzung. Es gibt nämlich auch Präparate wie zum Beispiel Zink und Kupfer, die in Kombination gegeneinander wirken.

Bei der Orthomolekularen Medizin handelt es sich um eine sanfte Behandlungsmethode. Es geht dabei nicht um die hochdosierte Zufuhr von Nährstoffen, sondern um den Ausgleich von regionaler Unterversorgung wie zum Beispiel bei Jod oder Selen, oder bei einem Mehrbedarf wie etwa bei einer Schilddrüsenerkrankung.

Es gibt dabei geringe bis gar keine Nebenwirkungen beziehungsweise Kontraindikationen. Es ist jedoch immer ein erfahrener Heilpraktiker oder Arzt zu Rate zu ziehen.

 

 

 

Die Ursachen von Schmerzen und Allergien in der Naturheilpraxis Düren erfahren

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Die wichtigsten Auslöser chronischer Erkrankungen wie z.B. Colitis ulcerosa, M. Crohn, Endometriose, Parodontose oder Schmerzsyndrome und Infertilität, aber auch orofazialer Dysbalancen:

 

Koffein löst häufig ein Ungleichgewicht im Nährstoffhaushalt aus, da es die Ausscheidung von wichtigen Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium erhöht.
Durch den Tabakrauch kann es bei Zigarettenkonsum zu einem Mangel an Vitamin C und Zink kommen.


Während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit oder auch in Wachstumsphasen besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.


Erhöhter Bedarf besteht auch bei vielen Erkrankungen, bei starken physischen oder psychischen Belastungen.

Das heißt: Auch Stress und Sport verändern den Bedarf so, dass Mangelerscheinungen entstehen können. Fehlbesiedelung: Langjährige Dysbiosen, d.h. Fehlbesiedelungen des Darmes mit krank machenden Keimen wie Candidapilzen, Amöben usw., sind die Folge.

Die Keime und ihre Stoffwechsel-Toxine belasten die Funktionsfähigkeit des Darmes, so dass es zu Verdauungs- und Aufnahmestörungen der Inhaltsstoffe aus dem Speisebrei kommt.

Der Vitamin-Gehalt vieler Nahrungsmittel nimmt ab durch Lagerung, Zubereitung, Züchtungen
Ein Mangel an Vitamin E kann durch einen sehr hohen Verzehr von ungesättigten Fettsäuren bedingt sein.


Zuviel Alkohol und manche Medikamente können einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen bewirken. Fehlernährung:

Langjährige Fehlernährung mit Fast Food, Cola etc. Damit werden maximal chemische Zusatzstoffe in den Magen-Darm-Trakt eingebracht, die eine gesunde Darmfunktion sowie eine geordnete schrittweise Verdauung stören.

Verstärkt werden diese Regulationsstörungen durch Schwermetallintoxikationen z.B. durch Quecksilber aus Zahnfüllungen.

Da diese Chemikalien meist nicht verstoffwechselt werden können, verschlacken sie die Grundsubstanz und irritieren das Hormon- und Nervensystem.

Doch oft reicht gesunde Ernährung allein in der heutigen Zeit nicht mehr aus, obwohl aus Sicht der Schulmedizin durch "gesunde Ernährung" der natürliche Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen gedeckt sei.

Das lässt die orthomolekulare Medizin so nicht gelten, denn man muss einige Veränderungen berücksichtigen, die sich im Zuge der Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten gezeigt haben.

Fehlversorgung: Selbst gesunde Ökokost ist inzwischen durch sauren Regen relativ verarmt an essentiellen hoT-Substanzen. Aus den vorgenannten Gründen entwickelt sich über einen langen Zeitraum eine zunehmende Fehlversorgung der Patienten mit Vitaminen, Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren usw.

Statistiken zufolge ist bei Obst und Gemüse innerhalb der letzten 20 Jahre ein kontinuierlicher Rückgang an Vitamin- und Mineralstoffen (je nach Sorte bis zu 70% !) zu verzeichnen.

 

 

Nährstoffmangel: Ursachen, Symptome und Behandlung

Ein Nährstoffdefizit bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Die Anzeichen sind unspezifisch: Sie fühlen sich müde, unruhig oder unkonzentriert, die Haut ist irritiert, der Kopf schmerzt.

Dahinter kann ein Zuwenig an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen stecken. Wir zeigen Ihnen, welche Mängel besonders häufig sind, welche Symptome auftreten und wie Sie Ihren Nährstoffspeicher wieder auffüllen können.

 

 

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Übersicht

So erkennen Sie einen Nährstoffmangel

Ursachen eines Nährstoffmangels

Magnesiummangel
Vitamin D-Mangel
Vitamin B12-Mangel
Calciummangel
Eisenmangel

 


So erkennen Sie einen Nährstoffmangel

Wenn Sie nicht ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen, gerät Ihr Nährstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht. Ihr Körper sendet Ihnen dann sichtbare, spürbare und schmerzhafte Signale.

Doch diese Anzeichen sind eher ungenau. Deshalb ist es gar nicht so leicht, sie zu deuten. Treten die Symptome gebündelt auf, ist die Chance sehr groß, dass ein Nährstoffdefizit die Ursache ist.

 


Symptome eines Nährstoffmangels

Sichtbar: die Fingernägel werden brüchig, die Haare fallen aus, die Haut ist irritiert, die Lippen sind spröde, die Mundwinkel eingerissen, Sie sehen insgesamt eher blass aus


Spürbar: Sie fühlen sich schlapp, müde und antriebslos, Sie können sich kaum konzentrieren, sind oft nervös


Schmerzhaft: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, häufige Infekte, Zahnfleischbluten

 

Diese Krankheitszeichen können, müssen aber nicht mit einem Mangel zusammenhängen. Ein Bluttest kann ganz genau darüber Aufschluss geben, ob Ihnen Nährstoffe fehlen und welche das sind.

 


Welche Nährstoffe gibt es eigentlich?

Wenn wir von einem Nährstoffdefizit sprechen, meinen wir das Fehlen der essenziellen Stoffe, die unseren Körper überhaupt erst lebens- und funktionsfähig machen.

Dazu zählen Wasser, Sauerstoff, Mikronährstoffe (wie Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine) und Makronährstoffe (wie Proteine, Kohlenhydrate, Fette).

 


Ursachen für Nährstoffmangel

Warum wird der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt? Die Ursachen sind vielfältig.

Wenn wir krank sind, zu viel Sport machen, regelmäßig rauchen oder bestimmte Medikamente einnehmen, braucht unser Körper mehr Nährstoffe als üblich. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Alkoholismus sowie im hohen Alter kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen.

Wer sich nicht ausgewogen, sondern zu einseitig ernährt, z. B. durch eine Diät, viele Fertigprodukte oder Veganismus, enthält dem Körper möglicherweise auch essenzielle Nährstoffe vor.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die möglichen Ursachen eines Nährstoffmangels und die davon abgeleiteten Behandlungsmöglichkeiten.

 


Magnesiummangel

Ohne das lebenswichtige Mineral läuft in unserem Organismus nicht viel: Es unterstützt die Muskelregeneration, den Energiehaushalt, die Konzentration und vieles mehr ...

Symptome bei Magnesiummangel:

Müdigkeit
Unruhe
Nervosität
Schlechte Konzentration
Schlafprobleme
Verspannte, zitternde Muskeln
Wadenkrämpfe
Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
Magen-Darm-Störungen
Herzprobleme

Vorbeugung eines Magnesiummangels:

Essen Sie ausgewogen und häufig magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, Mandeln, Reis, Bananen, Himbeeren, Spinat, Feigen, Haferflocken, Grünkern, Mais, Hirse, Brot, Erbsen, Linsen, Bohnen, Sojabohnen und Kichererbsen oder trinken Sie Mineralwasser.

Besonders in körperlich oder psychisch stark belasteten Lebensphasen, während einer Erkrankung, in Zeiten voller Stress oder mit vielen Sporteinheiten sinkt der Magnesiumspiegel schnell. Sehr gut verwertbare Magnesiumpräparate unterstützen Sie bei einer optimalen Versorgung mit dem wichtigen Mineral.

 


Vitamin D-Mangel

Das Sonnenvitamin D kann unsere Haut selbst mithilfe der Sonne herstellen. Dringen die kurzwelligen UV-B-Strahlen des Sonnenlichts in unsere Oberhaut, produzieren wir Vitamin D3.

Warum haben wir dann trotzdem so häufig einen Vitaminmangel, wenn wir unsere Vitaminspeicher doch selbst auffüllen können? Die Antwort ist simpel: Wir sonnen uns zu wenig. Im Sommer halten wir uns oft drinnen auf und im Winter scheint die Sonne hierzulande einfach zu selten und zu schwach.

In den „dunklen“ Monaten Oktober bis März sind deshalb viele Menschen mit Vitamin D unterversorgt.


Symptome bei Vitamin D-Mangel:

Müdigkeit
Konzentrationsschwäche
Knochenschwäche
Muskelverspannungen und -krämpfe
Erhöhtes Infektionsrisiko

 

Vorbeugung eines Vitamin D-Mangels:

Nahrungsergänzung mit Vitamin D, besonders in den Wintermonaten
Vitamin D-reiche Lebensmittel wie Lachs, Aal, Hering, Makrele, Bückling, Avocado, Pilze, Haferflocken

 


Vitamin B12-Mangel (und alle B-Vitamine)

Vegetarier und Veganer aufgepasst: In großer Menge kommt Vitamin B12 nur in tierischen Produkten wie Milch, Käse, Fisch und Fleisch vor, in pflanzlichen Lebensmitteln ist der Vitamin B12-Gehalt verschwindend gering.

Veganer sollten Ihre Vitamin B12-Speicher deshalb über Nahrungsergänzungen kontinuierlich auffüllen. Ein prächtiges Paar: Veganismus und Vitamin B12-Präparate.

 

Symptome bei Vitamin B12-Mangel:

Müdigkeit
Kribbeln
Taubheitsgefühl
Herzklopfen
Blasse Haut
Blutarmut

 

Vorbeugung eines Vitamin B12-Mangels:

Vitamin B12-reiche, tierische Lebensmittel essen wie Schweinefleisch, Rindfleisch, Milchprodukte oder frischer Fisch wie Lachs, Makrele, Hering, Bückling
Vitamin B-Complex Nahrungsergänzung unterstützt einen aktiven Lebensstil mit Vitamin B12 und allen weiteren B-Vitaminen.

 

 

Warum alle B-Vitamine so wichtig sind:

Die acht B-Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12 sind an unzähligen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und unterstützen die Nerven, Blutbildung, Abwehrkräfte, Energieversorgung und vieles mehr. Sie sind zum Beispiel ebenfalls in der Schwangerschaft wichtig, insbesondere das Vitamin B9 – auch bekannt als Folsäure/Folat.

Wer besonderen Belastungen ausgesetzt ist, hat einen erhöhten Bedarf an Vitamin B in seiner ganzen Wirkungsbreite:

Sportler, Senioren, Schwangere, Veganer und Vegetarier, einseitig Ernährte und Kranke. Deshalb ist das Zusammenspiel aller acht B-Vitamine so wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Unser Vitamin B-Complex vereint alle essenziellen B-Vitamine in einer Tablette.

 


Calciummangel

Der essenzielle Mineralstoff Calcium ist von großer Bedeutung für unseren Körper. Es unterstützt die Erhaltung normaler Knochen, Zähne und einen normalen Energiestoffwechsel.

Calcium verhilft außerdem zu einer regulären Muskelfunktion, Blutgerinnung und Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Entsprechend vielfältig können die Anzeichen bei einem Mineralstoffmangel ausfallen.

 


Symptome bei Calciummangel:

Hautprobleme wie Ekzeme
Haarausfall
Brüchige Fingernägel
Muskelkrämpfe und -zittern
Herz- und Kreislaufbeschwerden
Verdauungsstörungen
Störungen im Knochenstoffwechsel, langfristig Osteoporose

 

Vorbeugung eines Calciummangels:

Ausreichend Vitamin D zu sich nehmen, um die Aufnahme von Calcium im Darm möglich zu machen

Calcium-reiche Nahrung essen wie Milchprodukte, Mandeln, Mohn, Haselnüsse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Sojabohnen, Sesam

Calcium-Präparate einnehmen zur Vorbeugung und Therapie bei Calciummangel

 


Eisenmangel

Das Spurenelement Eisen sorgt für den Transport von Sauerstoff im Blut hin zu den einzelnen Zellen und unterstützt das Immunsystem. Besonders Frauen leiden häufig an Eisenmangel.

Sie essen viel weniger Fleisch als Männer (die dadurch oft sogar einen erhöhten Eisenspiegel haben).

 


Symptome bei Eisenmangel:

Müdigkeit
Antriebslosigkeit
Konzentrationsstörungen
Blasse Haut
Schwindel
Kopfschmerzen
Haarausfall
Brüchige Nägel
Trockene Haut

 

Vorbeugung eines Eisenmangels:

Fleisch als gut verwertbare Eisenquelle zu sich nehmen

bei vegetarischer und veganer Ernährung zu den fleischlosen, eisenhaltigen Lebensmitteln immer Vitamin C oder Fruchtsäuren kombinieren, um eine bessere Aufnahme des Eisens zu erreichen

Eisen-Kapseln mit bester Bioverfügbarkeit einnehmen

 

 

Arbeitsweisen der Nährstofftherapie und heilende Ansätze

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Orthomolekulare Darm-Sanierung - ODS - in zwei jeweils vier Wochen dauernden Schritten mit Symbiose lenkenden Präparaten, die zunächst eine Dünndarm- und anschließend eine Dickdarmsanierung von Candidosen, Protozoen usw. herbeiführen.

Kostumstellung auf naturnahe frische Ökokost (Bio-Lebensmittel) aus der Region unter weitgehender Meidung von Fertiggerichten und anderen Quellen von Nahrungsmittelchemikalien sowie von Schwermetallen z.B. in japanischem Thunfisch.

Die orthomolekularen Stoffe können auf unterschiedliche Weise zugeführt werden. Es gibt verschiedenste Arzneimittel, die meist in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen werden können.

Besonders effektiv ist der Weg über Injektionen bzw. Infusionen von orthomolekularen Substanzen. Der Vorteil von Injektionen bzw. Infusionen ist, dass die Resorptionsbarriere Darm umgangen werden kann.

Dadurch können auch viel höhere Blutspiegel erreicht werden, als bei Einnahme über den Verdauungstrakt. Inzwischen gibt es auch eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die verschiedene orthomolekulare Substanzen in meist fixen Kombinationen enthalten

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hoT-Substitution zur Entgiftung und biologischen Aufwertung der Nahrung, d.h. Gabe von reinen Mineralien, Spurenelementen, Omega-Fettsäuren, Vitaminen usw. zur Verbesserung von Ausleitung und Entschlackung sowie Optimierung der Grundregulation.

Die Therapie mit orthomolekularen Substanzen erfolgt meist über einen festgelegten Zeitraum, wenn ein Nährstoffmangel nachgewiesen oder aufgrund einer Krankheit wahrscheinlich ist.

Dabei werden teilweise auch sehr hohe Dosierungen an Nährstoffen verabreicht. Der Therapeut verfolgt damit das Ziel, sehr hohe Blutspiegel der jeweiligen Substanzen aufzubauen, damit die Wirkstoffe auch wirklich bis in die Bedarfszonen im Körper vordringen können.

Für den Einsatz der Substanzen gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Dosierung, da diese individuell angepasst werden muss. Sie richtet sich nach dem Ausmaß des Mangels, der Art der Erkrankung bzw. dem allgemeinen Gesundheitszustand, aber auch nach Ernährung, Alter, Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüssen.

 

 

Orthomolekulare Medizin (Mikronährstofftherapie)

Was ist Orthomolekularmedizin / Vitalstoffmedizin ?

Das Wort “orthomolekular” besteht aus den Bestandteilen “ortho” für “richtig” und “molekular” für “kleine Bausteine”.

Es handelt sich also um die Medizin der kleinen Bausteine, der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – als Teil der Ganzheitlichen Medizin. Weitere moderne Bezeichnungen sind Funktionelle Medizin (“functional medicine”), Mikronährstofftherapie, biochemische Therapie oder Vitalstoffmedizin.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass in manchen Fällen über die Ernährung nicht ausreichende Mengen solcher Vitalstoffe zugeführt werden (können), werden nach einer entsprechenden Laboranalyse fehlende Vitalstoffe ergänzt.

Auslöser für Mikronährstoffmangel können neben Verdauungsstörungen und ungünstige Ernährung (gestörte Aufnahme) v.a. Stress, Sport oder Erkrankungen, z.B. durchgemachte Infektionskrankheit sein (erhöhter Bedarf). Zusätzlich können in Abhängigkeit von der vorliegende Erkrankung oder besser noch im Stadium der Vorsorge bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente eingesetzt werden, um Krankheiten zu verhindern bzw. zu lindern.

Während schwere Vitalstoffmängel (auffälliger Wert in herkömmlichen Laboranalysen) in der Regel spezifische Symptome auslösen (z.B. Skorbut bei Vitamin-C-Mangel), führen leichte oder latente Mangelzustände zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit, Leistungsknick und reduzierter Stressresistenz.

 

Bei speziellen Erkrankungen wie

Bluthochdruck

Infektanfälligkeit bzw Immunschwäche

Dauerstress (im Rahmen der Stressbewältigung)

Erschöpfungszuständen und

Fettstoffwechselstörungen

Schmerzen z.B. Fibromyalgie und Arthrose

Nervenreizungen z.B. Polyneuropathie

Migräne

 

können hochdosierte Vitalstoffe im Rahmen der orthomolekularen Therapie wie Medikamente lindernde oder heilende Wirkungen haben, meistens ohne Nebenwirkungen.

Der Arzt und Leistungssportler Dr. Strunz hat die Begriffe “Bluttuning” und “Frohmedizin” geprägt – die hier durchaus passend sind. Letztendlich geht es um das Heilen mit Vitaminen und Vitalstoffen.

Ein weitere Einsatzbereich von Vitalstoffen ist die Behandlung von Stresserkrankungen. Häufig kommt es zur Erschöpfung der Neurohormonproduktion, so dass Schmerzen, Müdigkeit und Burnout die Folge sein können.

Nach einer entsprechenden Stresshormonanalyse können Vorstufen der Hormone als Nahrungsergänzungsmittel hochdosiert substituiert werden.

Ein Teilbereich der Orthomolekularen Medizin ist die Mitochondriale Medizin, bei der es vor allem um eine Verbesserung des Stoffwechsels und der Energiegewinnung geht.

Mitochondrien sind kleine Zellorganelle, die mittels Zucker- und Fettverbrennung Energie in Form von ATP bereitstellen. Deshalb werden sie oft auch als “Kraftwerke der Zellen” bezeichnet.

Mit spezifischen Testverfahren und v.a. der Stoffwechselmessung kann man deren Funktionalität abschätzen. Behandelt werden mitochondriale Störungen mit spezifischen Vitalstoffkombinationen, Bewegung und Ernährung.

Im amerikanischen Bereich wird auch von der Functional Medicine (also der Funktionellen Medizin) gesprochen, die verschiedene ursächliche natürliche “bio-chemische” Behandlungsansätze vereint, z.B. das Mikrobiom (Darmflora), Immun- und Hormonsystem sowie die Mikronährstofftherapie.

Wichtig ist der medizinisch kontrollierte Einsatz von Vitalstoffen, die über die Ernährung oder als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden können.

Eine Überdosierung kann ebenso krank machen wie ein Vitalstoff-Mangel. Außerdem sollten weitgehend natürliche und nicht chemisch veränderte Vitalstoffe zugeführt werden.

In einigen Fällen können auch kurzfristige Infusionsbehandlungen zum Wiederauffüllen bei starken Mangelerscheinungen sinnvoll sein, v.a. wenn bei starken Beschwerden einer schneller Wirkungseintritt gewünscht ist.

Wir beraten Sie gerne individuell zu diesem Thema. Unser Grundsatz ist Krankheiten vorzubeugen, bevor sie entstehen.

Lange vor dem Erscheinen einer Erkrankung können in der Regel schon Störungen im Bereich der Vitalstoffe gefunden werden. Vorsorge ist besser als Therapie! Dafür empfehlen wir unseren ganzheitlichen Gesundheitscheck.

 


Weitere Informationen:

Vitamin D

Vitamin-Infusionen

Ozon-Sauerstoff-Therapie

Stoffwechsel anregen

Mitochondriale Medizin

Gesundheitscheck

Mineralstoffanalyse

Vitalstoffbestimmung

Messung von freien Radikalen

 

 

Welche Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig?

Sehr häufig kommt es zum Mangel von folgenden Vitalstoffen:

Vitamin D durch fehlende Sonneneinstrahlung (Leben in Deutschland + Bürojob + Sonnencreme), denn dieses Hormon wird in der Haut gebildet unter Einfluss der UV-Strahlung. Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem, die Krebsabwehr, die Muskulatur, die Knochen und die Stimmung.

B-Vitamine: V.a. Vitamin B12, aber auch Folsäure ist in unserer industriell produzierten Nahrung nicht mehr ausreichend vorhanden.

Die B-Vitamine schützen das Herz-Kreislauf-System (senken Homocystein), tragen zum Energiestoffwechsel bzw. zur Mitochondrienfunktion bei und verbessern die Funktion von Muskeln und Nerven.

Antioxidanzien, d.h. die Vitamine A, C und E sowie Selen und weitere sekundäre Pflanzenstoffe kurbeln die Entgiftung von Stoffwechselzwischenprodukten und Entzündungsstoffen an. Hier hilft die Messung der freien Radikale.

Eisen gerät v.a. bei Frauen mit Menstruationsblutungen oder Vegetariern häufig in den Mangel. Wichtig ist die Bestimmung des Eisenspeichers Ferritin. Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung der Zellen und damit für deren Energiestoffwechsel.

Einen Eisenmangel bemerkt man häufig durch Müdigkeit.
Zink und Selen als wichtige Mineralien mit immunstärkender Funktion, am besten im Rahmen einer Mineralstoff-Vollblut-Analyse zu bestimmen.

Wenn die Laborwerte vorliegen, ist es wichtig zu schauen, dass die individuell relevanten Parameter nicht nur gerade eben normal sind, sondern möglichst im Optimalbereich liegen. Hier ist das Fachwissen des Ganzheitsmediziners und Orthomolekulartherapeuten gefragt.

Ich berate Sie gerne in allen Vitalstoff-Fragen.

 

 

Faszientraining - Bedeutung in der Schmerztherapie und im Training

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Schmerztherapie bei Faszien-Problemen

Chronische Schmerzen belasten viele Menschen. Besonders schlimm ist es, wenn keine Ursache der Schmerzen gefunden werden kann. Doch nicht immer sind Knochen, Muskeln oder Organe für die Beschwerden verantwortlich.

Bei Schmerzen wird zunehmend die Rolle des Bindegewebes diskutiert. Von der Schulmedizin lange als bloßes "Füllmaterial" abgetan, gewinnt das faszinierende Gewebe unter unserer Haut immer mehr an Bedeutung.

Die Faszien, die hochelastischen und flexiblen Bestandteile des Bindegewebes, umhüllen alle Organe des Körpers in Form eines sehr anpassungsfähigen Netzwerks. Sind die Faszien gut trainiert, so schützen sie die Gewebe durch ihre Geschmeidigkeit und Belastbarkeit vor Sportverletzungen.

Gleichzeitig sorgen die Faszien dafür, dass wir körperliche Höchstleistungen vollbringen können. Dennoch ist die Bedeutung eines Faszientrainings bisher vielen Breiten- und Leistungssportlern kaum bekannt – die meisten haben wahrscheinlich noch nicht einmal davon gehört.

Für sie stehen das Training der Muskulatur und der Ausdauer vielfach im Vordergrund. Einige Sportarten, wie etwa Tai Chi, Yoga, Pilates und die meisten Kampfsportarten, berücksichtigen im Training auch das Faszialgewebe.

Doch die enorme Bedeutung des Bindegewebes für die Fitness und vor allem die Schmerzfreiheit wird immer deutlicher, seit Wissenschaftler vor wenigen Jahren damit begannen, sich näher mit den Faszien zu beschäftigen.

Im März 2012 fand bereits der dritte internationale Faszienkongress statt, auf dem die Forscher neueste Untersuchungsergebnisse über das feinmaschige Netzwerk vorstellten und diskutierten.

Noch jünger als die Faszien-Forschung ist aber das Trainingskonzept, dass den komplexen Aufbau der Bindegewebsstruktur optimieren soll.

 

 

 

Wie Schmerzen in den Faszien entstehen

Leider ist das System fehleranfällig. Wenn es ruckelt, hakt oder Spannungen auftreten, tut es weh. Aus neueren Studien weiß man, dass die Faszien von chronischen Schmerzpatienten anders aussehen als jene von schmerzfreien Menschen.

Oft sind sie dicker oder verfilzt und weisen deutlich mehr empfindliche Nervenendigungen auf. Forscher möchten deshalb herausfinden, was genau bei Schmerzen im Bindegewebe passiert.

Dabei enthüllen sie immer neue Eigenschaften der Faszien. Physiotherapeuten bekommen durch die Faszienforschung eine wissenschaftliche Erklärung für Behandlungen, die sie seit Langem erfolgreich durchführen, und verbessern diese mit dem neuen Wissen.

Für die Fasziengesundheit kann jeder selbst etwas tun, denn Verklebungen im Bindegewebe lässt sich effektiv vorbeugen.

Schmerzen entstehen, wenn die Faszien Schaden nehmen, Physiotherapeut und Faszienspezialist. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren. Oft, wenn man es am wenigsten erwartet: beim Sitzen.

Unser Körper arbeitet ökonomisch. Was nicht gebraucht wird, rationalisiert er weg. Wer acht bis zwölf Stunden pro Tag am Schreibtisch verbringt, büßt nicht nur Muskelmasse und Beweglichkeit ein, auch die Faszien verlieren an Elastizität. Dann reicht schon schnelles Aufstehen, und das feine Bindegewebe reißt ein.

Gleichzeitig baut sich während des Sitzens im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Nackens ein hoher Druck auf, der das Bindegewebe komprimiert und Spannungen erzeugt.

Betroffene Faszien binden weniger Flüssigkeit. Der dünne Schmierfilm, der normalerweise auf jeder bindegewebigen Schicht sitzt, schwindet. Bei Bewegung reiben die Faszien wie Schmirgelpapier aneinander und schmerzen.

Studien zeigen, dass Faszien allerdings auch unabhängig von Bewegung oder Nichtbewegung verhärten können. Sie reagieren negativ auf Stress, zeigen Laborexperimente des Ulmer Faszienforschers Robert Schleip.

Träufelte er das Stresshormon Cortisol auf isoliertes Bindegewebe, zogen sich die Fasern zusammen. Vielleicht wirken Entspannungsübungen bei chronischen Rückenschmerzen deshalb so gut.

Darüber hinaus sind Faszien bei fast allen Verletzungen am Bewegungsapparat involviert. Weil sie anders aufgebaut sind als Muskeln, heilen sie auch anders.

 

 

 

Faszienrollen mit der BLACKROLL

Häufiger zu sehen ist das sogenannte "Faszienrollen". Die Firma, bzw. die BLACKROLL-Produkte haben sich dabei am Markt stark etabliert. Aber auch die Discounter haben mittlerweile den Trend erkannt und jeder bietet inzwischen verschiedene Rollen oder Bälle in verschiedenen Größen an.

Das Hauptproblem das ich sehe: Es gibt kaum Trainer oder Therapeuten, die den differenzierten Einsatz dieser Faszienrollen und Faszienbälle beherrschen.

Bevor ich mich den Eigenschaften des Bindegewebes, sowie den Studien und Untersuchungen zu diesem Thema widme, vorab eine weitere persönliche Anmerkung zum sogenannten Faszientraining von mir.

Mittlerweile (Stand 2016) hat sich das Thema "Faszientraining" geradezu als neuer "Hype" in der Trainingsszene etabliert. Wer allerdings schon etwas länger dabei ist, weiß, dass wir eigentlich schon immer "gerollt", gestretcht und in den Übungen gefedert haben.

Die "alten" Krankengymnasten hatten schon immer den Tennisball parat, um Patienten Übungen zur Selbstmassage zu zeigen. Und genau das ist das Faszienrollen auch: eine Selbstmassage.

Wer hier behauptet nur die Faszien rollen zu können, der hat in Anatomie nicht ganz aufgepasst. Durch das Rollen werden alle Strukturen beeinflusst, über die man rollt: Bindegwebe, Muskeln, Bänder, Sehnen, letztlich auch Nerven und Gefäße. Wer will da behaupten, er oder sie rolle nur die "Faszien"?

Bei den Krankengymnasten (heute Physiotherapeuten), ging das mit dem Rollen und den Tennisbällen im Laufe der Jahre verloren. Schuld ist meines Erachtens der Hang zu immer mehr "Wissen" und therapeutischen "Künsten", um dem Patienten noch besser sofort helfen zu können.

Das gipfelt heute darin, dass man fünf Jahre Fortbildung braucht, um sich Osteopath nennen zu dürfen. Therapeuten lernen viel zu wenige und ineffektive Übungen zur Selbsthilfe

Leider lernen die Therapeuten (Physiotherapeuten, Osteopathen usw.) kaum mehr etwas darüber, welche effektiven Übungen man dem Patienten zeigt, damit dieser sich bestmöglich selbst helfen kann.

An dieser Stelle gleich noch eine Anmerkung: Ich weiß, dass es unter den Kollegen (Physiotherapeuten, Osteopathen, usw.) einige gibt, die sehr versiert mit Übungen und Trainingstherapie sind und diese den Patienten vermitteln oder auch Gruppen anleiten.

Als ehemaliger Leiter eines Therapiezentrums mit über 35.000 Behandlungen pro Jahr, darf ich aber sagen, dass das Wissen um effektive Übungen (inklusive Faszientraining, Faszienfitness, Beweglichkeitstraining, Stretching usw.) sehr begrenzt ist.

Bei den Sportlehrern und Sportwissenschaftlern sieht es nicht besser aus. Über 20 Jahre Sportwissenschaft (die ich mittlerweile intensiver verfolge), haben den angehenden Sportlehrern und Sportwissenschaftlern eine Menge Dinge eingeredet, die angeblich alle "schädlich" sein sollen.

 

 

 

Dabei wurde per se pauschalisiert und keinerlei Einzelbetrachtung vorgenommen:

Federndes Dehnen? Pfui und verboten.

Länger gehaltene Dehnungen? Nutzlos oder bestenfalls Zeitverschwendung.

Dehnen vor sportlicher Belastung? Verringert angeblich die Leistung.

Gut nur, dass die Turner, Kampfsportler, usw. nie darauf gehört haben.

Wer mehr dazu lesen möchte, dem empfehle ich meinen Beitrag: Stretching: Fang endlich an richtig zu trainieren!, und Beweglichkeit - Die völlig unterschätzte Trainingskomponente.

 


Seit einigen Jahren kommt die komplette Trendwende: Faszientherapie! Faszientraining!

Oder noch besser auf neuhochdeutsch: Fascial Fitness. Über diesen "Fitness-Wirrwarr" habe ich etwas mehr im Beitrag "Fitness-Wirrwarr statt Fitness-Trends" geschrieben.

Bitte verzeihen Sie mir diesen kleinen Ausbruch. Aber diese ganzen neuen "ultimativen" Trainingshypes verwirren junge Trainer und Athleten mehr, als sie diesen eine Orientierung bieten.

So, jetzt aber weiter zum Bindegewebe und den Studien dazu:
Eigenschaften des Kollagens

Bindegewebe besteht vor allem aus den Grundbausteinen Kollagen und Wasser. Das Strukturprotein Kollagen ist für seine Reißfestigkeit bekannt und dient als Schutzhülle und als Speicher zugleich.

Das Bindegewebe besitzt eine faszinierende Anpassungsfähigkeit. Wird es durch eine Bewegung beansprucht, so verfestigen sich die so belasteten Bereiche schon nach kurzer Zeit spürbar.

Die Architektur passt sich immer wieder den neuen Bedingungen an. So kann das Kollagen seine Länge, die Stärke und die Gleitfähigkeit verändern.

Die Fibroblasten, die Zellen des Bindegewebes, gleichen das Netzwerk immer wieder den vorherrschenden Bedingungen an. Sie knüpfen neu Verbindungen, verfestigen die Strukturen oder verlängern sie.

Als ich einmal diese beiden Orangen aufgeschnitten habe, kam mir sofort dieser Vergleich in den Sinn:

Und in der Tat. Wenn man sich bestimmte MRT Vergleichsaufnahmen zum Bindegwebe ansieht, dann treffen es diese beiden Orangen sehr gut. Links: völlig verfilztes Bindegewebe, rechts gut strukturiertes Bindegewebe.

Auffällig ist, dass junge Menschen eine fast wellenförmige Struktur der Faszien aufweisen, die an elastisch schwingende Federn erinnern. Die Kollagenfasern sind bei ihnen in einer Art Scherengitter zueinander ausgerichtet.

Bei Untrainierten / älteren Personen "erschlaffen" diese Fasern zunehmend. Die Wellenform ist nicht vorhanden, und die Bindegewebsstrukturen liegen ungeordnet zueinander, so dass sie wie ein Filzknäuel aussehen.

Neuere Forschungen beweisen, dass bestimmte Bewegungen (Faszientraining) dafür sorgen können, dass sich die gewünschte Struktur der Kollagenfasern wieder einstellt.

 

 


Gespeicherte Energie in Faszien

Lange Zeit grübelten Forscher, wieso Kängurus so weit springen können. Denn allein mit der Muskelkontraktionskraft ist dies nicht zu erklären. 1998 entdeckten Wissenschaftler den so genannten Katapult-Effekt, bei dem die Faszien und Sehen wie Gummibänder gespannt und anschließend gezielt losgelassen werden.

Der gleiche Mechanismus ermöglicht es auch Gazellen, enorme Sprungleistungen zu vollbringen. Mittlerweile weiß man, dass in den menschlichen Beinen ebenfalls eine Arbeitsteilung zwischen Muskeln und Faszien stattfindet.

Die kinetische Speicherenergie der Beinfaszien ist dabei überraschenderweise sogar teilweise noch höher als die bei Gazellen.

Bei den meisten Bewegungsabläufen verlängern sich allerdings die Muskelfasern, während die Faszien ihre Länge nur minimal verändern. Anders ist dies beim Hüpfen, beim Springen und bei weiteren federnden Bewegungen:

Die Muskelfasern variieren minimal, während die Bindegewebsstrukturen sich deutlich verlängern und verkürzen.

 

 


Fascial Fitness - optimiert die Bindegewebsstrukturen

Das Trainingsprogramm „Fascial Fitness“ greift diese fließende Dynamik auf, um den Körper gezielt zu straffen, zu stärken und eine gleitende Gelenkbeweglichkeit herbeizuführen. Dieses spezielle Training ist wichtig für das Bindegewebe.

Denn eine Studie zeigt zum Beispiel, dass Gewichtstraining alleine zwar zu einem Muskelzuwachs führt, die Elastizität der Faszien sich hierdurch aber nicht verbessert.

Die Dehnübungen beim klassischen Hatha Yoga beanspruchen zwar einige Bindegewebsstrukturen. Allerdings werden solche Fasern, die fortlaufend zu den Muskeln liegen, kaum trainiert.

Auf der anderen Seite beanspruchen die Yoga-Übungen verschiedene Faszien, die beim konventionellen Muskeltraining nicht berücksichtigt werden.

„Fascial Fitness“ kombiniert dynamische Dehnungen und federnde Bewegungen, um die Fibroblasten dazu anzuregen, netzartige Verbindungen aufzubauen. Am wirkungsvollsten sind Übungen, die zugleich kräftigen und dehnen.

Optimal sind dabei gedehnte Positionen, bei denen Muskelaktivitäten gegen einen Widerstand stattfinden. Allerdings sollte die Beteiligung der Muskeln möglichst gering und die der Bindegewebsstrukturen möglichst hoch sein. Leichtes Wippen am Ende einer Bewegung ist hier besonders wirkungsvoll.

 

 


Prinzipien von Faszientraining - Vorbereitende Gegenbewegung

Es geht beim Faszientraining u.a. auch darum, eine Gegendehnung zu erreichen, bevor die eigentliche Bewegung beginnt. Der gesamte Körper ist gespannt, um dann in eine impulsive Bewegung überzugehen.

In der Endposition aktivieren Sie erst Ihre Muskeln, wodurch wiederum die Faszien auf der gegenüberliegenden Körperseite vorgespannt werden. Da bei dieser Vorspannung Energie gespeichert wurde, fliegt Ihr Körper durch passive Rückfederung förmlich in die Ausgangsposition zurück.

Bei dieser Übung ist es wichtig, mehr über die Faszien als über die Muskulatur zu arbeiten. Gelingt Ihnen dies, so fühlen sich die Bewegungen durch die Eigendynamik fließend leicht und schwungvoll an.

 


Das Ninja-Prinzip

Lautlose und geschmeidige Bewegungen, so wie sie die japanischen Krieger ausführen, trainieren Faszien optimal. Dieses Prinzip können Sie sowohl beim Laufen als auch beim Tanzen oder Hüpfen anwenden.

Jeder Richtungswechsel geht dabei fließend vonstatten, indem Sie die Bewegung zuvor leicht abbremsen. Versuchen Sie, geräuschlos eine Treppe hinauf- und hinabzugehen.

Kommen Sie leise auf der nächsten Treppenstufe an, so haben Sie vorwiegend Ihre Faszien gebraucht. Landen Sie hingegen mit lautem Poltern, so waren lediglich Ihre Muskeln im Einsatz.

 

 


Dynamische Dehnung

Schnelle federnde Dehnungen waren lange Zeit unter Sportwissenschaftlern verpönt, da sie bei unzweckmäßiger Ausführung das Gewebe schädigen können. Doch neue Forschungen zeigen, dass sie bei langfristigem und regelmäßigem Training die Bindegewebsstruktur optimal verbessern.

Kurz vor einem Wettkampf gelten sie hingegen weiterhin als kontraproduktiv.

Allerdings müssen die schnellen federnden Dehnübungen elastisch schwingend sein, um ein positives Ergebnis zu zeigen. Wärmen Sie Ihre Muskeln vorher ausreichend auf und führen Sie die Übungen keinesfalls zu schnell und zu ruckartig aus.

Besonders effektiv ist es, die schnellen dynamischen Bewegungen mit vorbereitenden Gegenbewegungen zu kombinieren.

Doch auch langsame dynamische Dehnungen sind wichtige Übungen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Faszienstruktur. Hierbei werden nicht einzelne Muskelgruppen, sondern lange myofasziale Ketten trainiert. Sehr effektiv ist es hierbei, die lang gedehnten Gelenkbereiche durch "Verdrehungen" zusätzlich zu stimulieren.

 

 


Fascial Refinement: Sinnesorgan Faszien

Die Körperwahrnehmung ist entscheidend, damit wir Menschen uns überhaupt bewegen können. Denn alle sensorischen Informationen werden von unseren Muskeln, der Haut und den Sehnen über die Nerven ans Gehirn übermittelt.

Nur so kann das Hirn unsere Körperhaltung oder eine Bewegung wahrnehmen. Besonders für fließende und geschmeidige Bewegungen ist ein guter Körpersinn eine wichtige Voraussetzung.

Vor allem in den Faszien befindet sich eine unüberschaubare Fülle an Sinnesrezeptoren und Nervenzellen, so dass das Bindegewebe auch als hochkomplexes Sinnesorgan bezeichnet werden kann.

Interessanterweise sind aber die Gelenkrezeptoren in der Nähe der Gelenkkapseln nicht so wichtig für die Körperwahrnehmung wie bisher angenommen. Die oberflächlichen Schichten des Bindegewebes scheinen hingegen wesentlich essentieller für die Körperwahrnehmung zu sein.

 

 

Dies macht auch deshalb Sinn, weil diese Regionen bei Bewegungen sehr stark beansprucht werden.

Es zeigt sich aber, dass der Reiz für Bewegungen, die wir sehr regelmäßig ausführen, durch die Filterfunktion des Gehirns gedämpft wird. Daher ist es ratsam, die Übungen möglichst häufig zu variieren.

Eine Veränderung der Geschwindigkeit und der Intensität helfen dabei, das Training noch effektiver zu machen. Verschiedene Gewichte, unterschiedliche Positionen und immer wieder veränderte Geräte (Kletterstangen, Kissen oder ähnliches) sorgen für neue Impulse der Bindegewebsrezeptoren.

Jeder Muskel ist nicht nur von Bindegewebe umgeben, sondern wird noch dazu mittels der Faszien in einzelne Septen unterteilt. Und selbst jede einzelne Muskelfaser ist in eine hauchdünne Bindegewebsschicht eingeschlossen.

Es gibt Therapien, etwa das Rolfing, bei der durch Massagen und bestimmte Bewegungsabläufe, vor allem die muskulären Bindegewebsstrukturen verbessert werden.

Beim Faszientraining sind Sie Ihr eigener Therapeut, indem Sie beispielsweise mit Schaumstoffrollen oder Tennisbällen den nötigen Druck auf die bestimmten Körperpartien herbeiführen. Wie ich weiter oben schrieb, betrachte ich das nicht als Faszientraining, sondern als Selbstmassage. Naja...

Beim Lauftraining wird die Flüssigkeit über die Zeit vermehrt aus den Faszien herausgepresst. Hierdurch verlieren diese an Elastizität und Federkraft. Daher empfehlen neuere Trainingsmethoden, nach einer gewissen Zeit kurze Gehpausen zwischen den Laufphasen einfließen zu lassen.

Beim Gehen saugen die Faszien sich wieder mit Wasser voll und sind in der Folge so gleitfähig wie zuvor, aber gleichzeitig straffer.

Faszien verändern sich langsamer als Muskeln, dafür aber wesentlich dauerhafter.

Beim Faszientraining gilt daher der Trainings-Grundsatz: Weniger ist mehr.

Dafür sind Regelmäßigkeit und Kontinuität gefragt!

 

 

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