Psychotherapeut Düren - NLP = Neuro-Linguistische Programmieren Therapie

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Experimentelle Neurolinguistik: Der Zusammenhang von Sprache und Gehirn

Drei verschiedene Definitionen:

Neurolinguistisches Programmieren, kurz NLP, ist ein Motivations- und Kommunikationsmodell, das in den siebziger Jahren entwickelt wurde. In der experimentellen Neurolinguistik werden mit neurophysiologischen Methoden diejenigen Vorgänge im menschlichen Gehirn untersucht, die der Kognition und auch der Sprachfähigkeit zugrundeliegen.

Neurolinguistisches Programmieren, kurz NLP, ist eine Disziplin der Kognitions- und Verhaltenswissenschaften und setzt sich aus den Begriffen „Neuro“, „linguistisch“ und „programmieren“ zusammen.

NLP heißt Neuro Linguistisches Programmieren und ist ein Werkzeugkasten mit Techniken, Methoden und Einstellungen, die wir nutzen können, um wirkungsvoll mit uns selbst und mit anderen zu kommunizieren.

 

 

Programmieren:

Programmieren ist eine systematische Tätigkeit, die im Zusammenhang mit der IT das Erschaffen von Computerprogrammen, basierend auf Verfahren und Abläufen, beschreibt. Das Neurolinguistische Programmieren sieht das Gehirn als einen intelligenten (Bio-) Computer, welcher nach bestimmten Programmen funktioniert.

NLP hilft dabei, jene Programme zu verändern und diese positive Veränderung beizubehalten. Es geht beim NLP somit um Veränderungsarbeit mit Hilfe von Kommunikation. Der “Programmierer”, also der Mensch selbst, kann auf dieses Programm aufbauen und muss nicht jedes Mal von neuem beginnen.

 

 

Linguistisch:

Das Wort linguistisch leitet sich von “Lingua” (lat. für Sprache) ab und zielt darauf ab, dass Menschen im Zuge von NLP mit Sprachmustern arbeiten. Eine Person kommuniziert nach außen mit ihrer Umwelt, aber auch nach innen mit sich selbst.

Diesbezüglich hat schon Philosoph Paul Watzlawick erkannt, dass der Mensch nicht nicht kommunizieren kann. Trotzdem kommen nicht alle Informationen so beim Gegenüber an, wie sie von uns ausgesendet wurden.

Um diese Barrieren in der Kommunikation zu überbrücken, sind gerade in einem Verkaufsgespräch fortgeschrittene Kommunikationsmethoden nötig.

 

 

Neuro:

Das Wort Neuro in Neurolinguistisches Programmieren steht für das Nervensystem und neurologische Prozesse, also Vorgänge im menschlichen Gehirn, im Rückenmark auf Grund von Sinneswahrnehmungen.

Das Verhalten des Menschen wird von jenen Vorgängen beeinflusst. Der Mensch nimmt die Welt über Reize der Sinnesorgane wahr und reagiert auf diese, wodurch das Denken, die Wahrnehmung und das Fühlen vom Nervensystem abhängig sind.

Durch NLP sollen Muster und Gefühle mit dem Menschen in Einklang gebracht werden. Der Mensch soll die Möglichkeit haben, sich zielgerichtet zu verändern.

 

 

 

Wie funktioniert Neuro-Linguistische Programmieren? Psychotherapeuten im Kreis Düren

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Das Neurolinguistische Programmieren bietet eine immense und vielfältige Auswahl an Werkzeugen, Vorgehensweisen und Prozessen, sowie Techniken. Je nach Kontext und Problem der Klientinnen und Klienten, können NLP-Trainer und NLP-Trainerinnen oder Coaches nun auf verschiedene Kommunikationsstrategien, Suggestions- und Motivationstechniken zurückgreifen.

Anhand dieser Techniken können sie die Klienten dabei unterstützen, deren Wahrnehmung und Verhalten nachhaltig zu deren Gunsten zu verändern.

 

 

Tipp: Positiver denken & glücklicher leben

Du trägst den Schlüssel für ein positiveres Denken bereits in dir. Autogenes Training, geführte Meditationen und Auto-Suggestionen helfen dir bei der Fokussierung auf die guten Dinge.

Die meisten NLP-Anwender und -Verbände sehen NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation.

Es gehört heute neben der Transaktionsanalyse, dem Psychodrama, der themenzentrierten Interaktion und einigen anderen Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Methoden des Kommunikations- und Verhaltenstrainings.

Die Werkzeuge des NLP werden seither vor allem außerhalb des akademischen Lehrbetriebes weiterentwickelt und laufend ergänzt. Aufgrund einer Methodensammlung aus ca. 30 NLP-Formaten ist eine generalisierende wissenschaftliche Anerkennung der NLP als Kommunikationshilfe nicht möglich, obwohl einzelne Methoden aus anerkannten wissenschaftlichen Schulen entlehnt sind.

 

 

Die NLP-Vorannahmen

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Das Neurolinguistische Programmieren setzt mehrere Annahmen voraus, die die grundlegenden Einstellungen dieser Methode veranschaulichen. Vom DVNLP, dem Deutschen Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren, werden diese wie folgt zusammengefasst:

 

Der Mensch trifft für sich immer die beste Wahl aus den Möglichkeiten, die in seiner Wahrnehmung bestehen. Er verhält sich immer auf die bestmögliche Weise im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Die Verhaltensweisen eines Menschen ergeben in seiner Weltwahrnehmung immer einen Sinn und sind die Folge einer positiven Absicht.

Egal wie sich der Mensch verhält, sein Verhalten ist ihm immer von Nutzen.

Alles was für eine Veränderung nötig ist, trägt der Mensch bereits in sich. Er hat die Fähigkeit neue Dinge zu erlernen und gewohnte Verhaltensmuster zu ändern.
Du kannst nicht versagen, nur Feedback erhalten.

Bist du mit einer Methode nicht erfolgreich, probiere eine andere aus. Wenn du flexibel bist, wirst du erfolgreich sein.

Jeder Mensch ist einzigartig und nimmt die Welt auf eine andere Weise wahr. So lebt jeder auf seine ganz spezielle Art.

Geist, Körper und Umwelt können sich gegenseitig beeinflussen. Dein Handeln kann deine Denkweise beeinflussen. Auch deine Gedanken können auf dein Empfinden wirken.

Alles ist Kommunikation, auch Schweigen.

Die Reaktion des Empfängers zeigt die Bedeutung von Kommunikation.

Jeder Mensch bildet sich durch seine Erfahrungen eine ganz eigene Vorstellung von der Welt und handelt nach seiner Realität.

Es ist immer besser, genügend Wahlmöglichkeiten beziehungsweise Handlungsoptionen zu haben, da dadurch eine höhere Chance besteht, das gewünschte Ziel zu erreichen.

 

Diese Annahmen setzen den Grundstein für eine gelungene Kommunikation, die es dir ermöglicht, dich auf die Realität deines Gegenübers einzustellen und deine eigene Realität zu beeinflussen.

So bist du flexibler in deiner Kommunikation und kannst offener auf andere Menschen zugehen. Du selbst kannst dich Herausforderungen stellen und flexibler auf Veränderungen reagieren.

 

 

Therapie Techniken für eine wirkungsvolle Kommunikation

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Sinneswahrnehmungen

Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten und Hören – das sind die fünf Sinne, mit denen der Mensch die Welt wahrnimmt. Mit diesen Sinnen ist es möglich äußere Einflüsse aufzunehmen und sie abzuspeichern.

 

Das macht sich das Neurolinguistische Programmieren zunutze. Hier werden die Sinne jedoch anders bezeichnet und als VAKOG abgekürzt:

Kinästhetisch = Tastsinn/ Spüren, auch inneres Empfinden

Olfaktorisch = Geruchssinn

Gustatorisch = Geschmackssinn

Visuell = Sehsinn

Auditiv = Hörsinn

 

NLP geht davon aus, dass jeder Mensch bestimmte Sinne bevorzugt. Häufig sind dies visuelle und auditive Präferenzen oder visuelle und kinästhetische Tendenzen, die ein Mensch am häufigsten zur Wahrnehmung gebraucht.

Das NLP arbeitet in einem großen Maße mit Methoden, für die du in der Lage sein musst, im Geiste innere Bilder, Töne oder Empfindungen zu erleben und wiederzuerleben.

Deine geistige Vorstellungskraft umfasst alle deine fünf Sinne. Hier biete ich dir einige Übungen, mit denen du diese Fähigkeit trainieren kannst.

Für alle Übungen ist es hilfreich, wenn du sie zuerst ganz durchliest, dir sie einprägst und dann mit geschlossenen Augen durchführst. Es macht aber auch nichts, wenn du zwischendurch wieder auf die Anleitung schaust.

 

 

1. Übung: Anleitung: Lerne deine Gefühle kennen

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Manche Sinneindrücke lösen Gefühlsreaktionen aus, da sie eine Erinnerung wachrufen. Die meisten Menschen verbinden beispielsweise den Geruch von Zimt mit Weihnachten, einen Song mit einer bestimmten Person oder ein Kleidungsstück mit einer gewissen Situation.

Auch Gefühle können wir uns in unsere Erinnerung rufen. Du kannst so z.B. deine Körperfunktionen beeinflussen.

Wenn du dir lang genug vorstellst, dein linker Arm ist schwer und warm, dann wird dein Arm sich früher oder später schwer und warm anfühlen, weil er durch deine Vorstellung besser durchblutet wird.

Die Entspannungsmethode “Autogenes Training” arbeitet auf diese Art und Weise.

Schließe deine Augen und stell dir vor, wie du barfuß über einen langgezogenen Sandstrand gehst. Der Sand ist ganz fein und weich. Vielleicht kriecht er zwischen deine Zehen. Die Wellen kommen rhythmisch an den Strand und umspülen deine Füße. Wie fühlt sich das an?

 

Beantworte dazu im Geist z.B. die folgenden Fragen:

Welche Qualität hat das Gefühl – ist es angenehm oder eher unangenehm?

Welche Temperatur hat das Wasser?

Wie fühlt es sich an, wenn das Wasser deine Füße erreicht?

Was genau spürst du an deinen Füßen?

Welche Temperatur hat der Sand?

 

Auch hier hast du wieder die Möglichkeit, diese Übung zu erweitern und zu variieren. Jeder Sinneseindruck kann dem Menschen als Anker dienen. Sie sorgen dafür, dass Gefühle und Gedanken bewusst beeinflusst werden können.

Einige Sinneindrücke lösen bereits Konnotationen aus, andere können bewusst geschlossen und je nach Situation genutzt werden. So können bestimmte Gefühle bewusst ausgelöst werden.

 

 

2. Übung: Selbsthypnose: Anleitung zur Entspannung

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Einleitung Deiner Selbsthypnose

Du induzierst zuerst eine Trance und ankerst sie dann mit einem visuellen Anker oder – noch effektiver – mit einem Schlüsselwort. Die Kunst besteht darin, genau jenen Trancezustand zu finden, der Dir in einer gegebenen Situation am besten dienlich ist.

Ich beschreibe Dir hier eine Technik, die Du sehr leicht selbst anwenden und für Deine Bedürfnisse anpassen kannst.

In unserem Beispiel wirst Du einfach lernen, den Zustand von „Flow“ im hypnotischen Zustand zu erreichen, zu ankern und genau dann zu nutzen, wann immer Du ihn brauchst.

Du kennst ja bestimmt jene Augenblicke, in denen Du Dich in diesem Zustand verlierst. Denk nur einmal daran, wenn Du einige Minuten mit der Hand geschrieben hast. Sei es nun Dein Tagebuch oder vielleicht einen längeren Brief. Plötzlich fließt „es“.

Ich kann mich schnell in diesen Zustand versetzen, wenn ich „Die Kunst der Fuge“ von J. S. Bach höre, während ich arbeite. Das ist mein Anker. Ich löse ihn aus und plötzlich fließt „es“.

Wahrscheinlich kennst Du sie auch, jene Augenblicke, in denen Dein Geist plötzlich umschaltet und Deine „andere Seite“ das Reglement übernimmt. Wenn Du glaubst, einen solchen Zustand noch nicht erlebt zu haben, stell Dir einfach vor, in einen solchen Zustand einzutauchen, das funktioniert genau so gut.

 


Anleitung: Flow-Zustand mit Selbsthypnose erreichen

Hier findest Du eine einfache NLP Technik, den Zustand des „Flow“ mit Selbsthypnose zu erreichen. Ich finde, Du solltest mehr mit diesen Techniken experimentieren. Du kannst nur davon profitieren.

 


Schritt 1: Entspannung

Entspanne Dich vollständig. Das kannst Du mit der progressiven Muskelentspannung oder mit einer autogenen Trainingssitzung, die Du in den Entspannungstechniken findest.

 


Schritt 2: Dissoziierte Vorstellung

Stelle Dir nun eine Situation vor, in der Du in den Flow eintauchst. Du kannst Dich am Tisch sitzen sehen und wahrnehmen, wie Du einen Brief schreibst, oder jede andere Form von Erlebnis, das Du erinnerst.

Wichtig ist, dass Du einen Film betrachtest, in dem Du Dich selbst als Akteur siehst. Im NLP-Jargon nennen wir dies eine dissoziierte Erinnerung. Betrachte den Film so lange, bis Du wahrnimmst, dass Du Dich vollständig im Zustand des Flow befindest.

 


Schritt 3: Assoziierte Selbsthypnose

Betrachte nun den Film erneut von Anfang an, diesmal allerdings begibst Du Dich IN Deinen Körper und siehst durch Deine eigenen Augen, was passiert, bis Du vollständig im Zustand des Flow bist.

NLP-Jargon: Assoziierte Erinnerung. Als Ergebnis solltest Du eine deutliche Änderung Deines Zustandes verspüren. In allen Repräsentationsebenen: beim Sehen, Hören und Fühlen.

 


Schritt 4: „Schlüsselwort“ Ankern

Dann kannst Du Dein „Schlüsselwort“ installieren. Dies erreichst Du dadurch, dass Du eine passende Suggestion zu Dir selbst sprichst. Zum Beispiel:

Jedes Mal wenn ich diesen Zustand brauche, indem ich mich jetzt befinde, wird es genügen, das Wort FLOW zu sprechen oder zu denken und ich werde diesen Zustand genau so intensiv wie jetzt oder noch intensiver erleben.

Mein Unbewusstes wird den Zustand genau so anpassen, dass ich den maximalen Nutzen davon habe. Dabei ist es egal, in welchem Bewusstseinszustand ich mich gerade befinde.

 

 

Schritt 5: Rückkehr

Danach kannst Du mit der Rücknahme vom autogenen Training oder durch das Bewegen Deines Körpers wieder in das Hier und Jetzt zurückkehren.

Selbstverständlich kannst Du das Schlüsselwort auch noch mit einem visuellen Anker kombinieren. Vielleicht stellst Du Dir eine blaue Welle vor Deinem geistigen Auge vor, oder einen langsam sich drehenden Wirbel, der als Zentrum eben jenen Zustand von Flow birgt. Deiner Phantasie sind buchstäblich keine Grenzen gesetzt.

Wenn Du mit der Technik der Selbsthypnose Schmerzen auflösen willst, empfehle ich Dir auch, die Induktion nach Elman zu lernen. Das kannst Du im Workshop „Hypnose“.

 


Zusammenfassung der einzelnen Schritte

Ich fasse für Dich nochmals die einfachen Schritte zusammen, mit denen Du Dich in den „Flow“ programmieren kannst:

Entspannen

Hypnotischen Zustand induzieren

Dissoziierte Erinnerung

Assoziierte Erinnerung

Posthypnotische Suggestion

„Schlüsselwort“ Ankern

Hypnotischen Zustand verlassen

 

Wenn Du mit dem Modell von NLP vertraut bist, kannst Du zusätzlich das T.O.T.E. Modell anwenden: Test – Operate – Test – Exit.

Hilfreiche Tipps für Deine Selbsthypnose

Wie Du sicherlich schnell herausgefunden hast, hängt die Wirksamkeit einer selbsthypnotischen Intervention entscheidend davon ab, wie intelligent Du Deine Suggestionen gestaltest. Gestatte mir aus meiner Praxis und aus dem Milton Modell (NLP) einige Hinweise:

Beginne mit dem Wort „Ich“ oder „Mein“. (“Ich kann jetzt ganz ruhig und gelassen sein.” Oder „Mein Geist ist leicht und frei.“)

Sprich in der Gegenwart. (“Ich bin vollkommen ruhig und gelassen.”).

Vermeide die Befehlsform und nutze stattdessen weiche Modaloperatoren der Notwendigkeit („Ich kann mir erlauben, jetzt ganz ruhig und gelassen zu sein. Wenn ich es will, darf ich mich ganz wohl und geborgen in diesem Zustand fühlen.“)

Formuliere positiv, vermeide Negationen (nicht, kein etc.)

Vermeide es, Symptome zu benennen (Schmerz, Übelkeit, Angst). Benenne das, was Du erreichen willst (Entspannt, Ruhe, Flow).

Wenn Du kreativ sein willst, verwende Reime oder Alliterationen (wunderbar weich, warm weggeschwebt…)

 

 

Visualisierungen

Wissenschaftler haben (wieder einmal) herausgefunden, was Schamanen und Heiler schon seit Jahrtausenden nutzen. Es ist eines der großen Geheimnisse der hypnotischen Zustände:

Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen konstruierter Einbildung und erlebter Realität. Im wissenschaftlichen Versuch, in dem sich Testpersonen reale Situationen vorstellten und anschließend eine ähnliche Situation konstruierten, lösten beide Vorgänge das gleiche Muster an Gehirnwellen aus.

Das ist auch ein Grund dafür, warum innere Bilder (Visualisationen) für die Optimierung der Programmierung Deines Geistes so kraftvoll wirken. Besonders stark wirken diese bildlichen Vorstellungen im Zustand unterschiedlicher Trancetiefen während der Hypnose und Selbsthypnose.

 


Metasuggestionen

Im Workshop Hypnose nutzen die Teilnehmer Techniken der Trance und Selbsthypnose auf ganz unterschiedliche Weise. Während der ersten zwei Tage lernst Du, kraftvolle und tiefe Trancezustände zu erreichen, zu ankern und auch bei anderen zu induzieren. Mehr Zeit ist dazu wirklich nicht nötig, die entsprechenden Lernstrategien vorausgesetzt.

Diese Zustände bilden unsere Arbeitsgrundlage. Vier verschiedene Visualisierungs- und Verstärkungstechniken mit den dazugehörigen Ankern die sich um die Themen „unbändige Motivation“ und „strahlendes Charisma“ gruppieren, bilden den zweiten Teil an den drei folgenden Tagen.

An den letzten beiden Tagen beschäftige ich mich mit einer Gruppe von Suggestionen und Techniken, die im hypnotischen Sprachgebrauch „BrainMaschinen“ genannt werden.

Du kannst lernen, Dein Unterbewusstsein darauf zu programmieren, sich selbst Suggestionen zu geben? Wieviel Gutes und Nützliches Du damit für Dich selbst in Dein Leben bringen kannst, wirst Du im Workshop erfahren.

Hier gebe ich Dir schon einmal einen Vorgeschmack in Form eines kleinen Experiments zur Metasuggestion. Bei Deiner nächsten „Sitzung“ in Selbsthypnose kannst Du folgende Metasuggestion anhängen:

Meine eben gesprochenen wirksamen Suggestionen wiederholen sich jede Nacht während ich schlafe so oft und so lange, bis sie wirksam bleiben, so lange ich sie benötige.

Das ist die direkte Metasuggestion. Es geht noch wirkungsvoller, nämlich mit generativen Metasuggestionen:

Mein Freund auf der anderen Seite (mein Unbewusstes) kann mir helfen, ganz automatisch, Nachts, wenn ich schlafe und träume, farbige und intensive Träume zu träumen.

Er kann immer genau jene Suggestionen bereitstellen und sprechen, die für mich und meine Bestimmung genau jene Veränderungen hervorrufen werden, dass mein Leben genauso bunt, farbig und intensiv sich gestaltet, wie meine Träume, die ich mir damit erfülle.

 

 

3. Anleitung & Übung: Verbesser dein akustisches Vorstellungsvermögen

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Genauso, wie du in deinem Kopf innere Bilder erschaffen kannst, kannst du dir auch Töne und Geräusche im Kopf vorstellen und gezielt verändern.

Schließ die Augen und stell dir das Geräusch einer kleinen Glocke vor.

 

Beantworte dazu im Geist die folgenden Fragen:

Wie laut ist der Ton?

Wie klingt der Ton der Glocke? Ist es hoch, tief, klar oder dumpf?

Wie lange klingt die Glocke?

Vibriert der Ton?

Von wo kommt der Ton? Von links, rechts, vorne, hinten oder von überall?

Wie weit ist das Geräusch von dir entfernt?

Fang nun an, die Eigenschaften des Tons langsam zu verändern.

Lass den Ton lauter und wieder leiser werden.

Verändere die Dauer des Tons von ganz kurz bis ganz lang.

Verändere die Richtung, aus der der Ton kommt. Lass ihn erst von vorne, dann von hinten und dann aus allen möglichen Richtungen kommen.

Experimentiere einfach ein bisschen mit dem Ton in deiner Vorstellung herum. Wie wäre es mit einem Echoeffekt? Sei kreativ.

 

 

4. Übung: Verbessern Sie Ihr visuelles Vorstellungsvermögen

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Swish-Technik

Die Übung zur oben beschriebenen Swish-Technik erfolgt im Idealfall unter Anleitung eines Coaches. Sie können mit etwas Vorstellungskraft jedoch auch allein üben:

Schließen Sie die Augen.
Stellen Sie sich bildlich eine Situation vor, die ein bestimmtes unerwünschtes Verhalten auslöst. Empfinden Sie die unangenehmen Gefühle dabei nach. Spüren Sie welche Reaktionen diese Situation in Ihnen hervorruft.

Danach entwerfen Sie mit Ihrer Vorstellungskraft das zukünftige Bild einer Situation, in der Sie die Ressourcen haben, wie gewünscht zu reagieren.

Spüren Sie dabei, welche Reaktionen die neue Situation in Ihnen hervorruft und überprüfen Sie, ob dies für Sie die angemessene Variante ist. Wenn nicht, verändern Sie das neue Bild so lange bis es für Sie stimmig ist.

Stellen Sie sich das erste, auslösende Bild groß und hell vor und setzen Sie das zweite, zukünftige Bild klein und dunkel in die untere rechte Ecke.

Sagen Sie laut „Swish“ und lassen Sie in diesem Moment gleichzeitig das kleine Zielbild wachsen und hell werden und das auslösende Bild schrumpfen und verschwinden. Wiederholen Sie diesen Prozess mindestens fünf Mal.

Öffnen Sie die Augen.

 

 

Pacing und Leading

Diese oben bereits beschriebene Technik hat eine große Bedeutung für das Erlernen von NLP. Sie können sie im Alltag bei Gesprächen üben. Versuchen Sie, Ihre Körpersprache der Ihres Gegenübers anzugleichen. Achten Sie dabei unter anderem auf:

Sitz- oder Standposition
Bewegungen
Gestik
Mimik
Sprechtempo und -stil
Atmung

Nach einer Weile verändern Sie Ihre Körperhaltung, indem Sie beispielsweise das Gewicht verlagern. Beobachten Sie, ob Ihr Gegenüber Ihnen folgt. Ist das der Fall, können Sie zum Leading übergehen. Hat es nicht funktioniert, versuchen Sie es etwas später erneut.

Machen Sie sich den Spaß, Menschen z.B. in einem Café zu beobachten, wie sie miteinander kommunizieren und sie ihre non-verbalen Sprachmuster unbewusst anpassen oder auf Reize reagieren.

 

 

Kalibrieren

Beim NLP geht man davon aus, dass jeder Mensch eine andere Körpersprache hat und somit im Zusammenhang mit positiven oder negativen Gedanken unterschiedliche Signale sendet.

Diese Signale kommen beispielsweise in der Körperhaltung, Mimik, Atmung oder Sprechweise zum Ausdruck. Ein typisches Signal ist auch das Erröten. Beim Kalibrieren ist es die Aufgabe, die Signale seines Gegenübers richtig zu deuten und sich so auf seinen Gesprächspartner einzustellen.

Eine Übung, um diese Grundtechnik des NLP zu lernen, ist das Personenraten. Dafür brauchen Sie mindestens einen Partner. Sie bitten ihn, an eine ihm sympathische und anschließend an eine ihm unsympathische Person zu denken. In beiden Situationen beobachten Sie seine unbewusst ausgesendeten Signale.

Anschließend stellen Sie Fragen, etwa welche Person größer ist, hellere Haare hat, weiter entfernt wohnt oder Ähnliches. Ihr Gesprächspartner soll an die jeweilige Person denken, es Ihnen aber nicht sagen. Sie versuchen jeweils anhand seiner Reaktionen zu erraten, um welche der Personen es sich handelt.

 

 

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Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Ich freue mich auf Sie.

 


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner, Naturheilkundler und ganzheitlicher Individualpsychologe Arndt Werner Leonards.

 

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