Gratis Beratung über die Ziele der Psychologie - Kostenlose Hilfe, Ursachen und Therapie in der Psychologischen Praxis Düren gratis kennenlernen.

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Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten

Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhaltenvon Menschen.

Ziel der Psychologie ist zumindest von ihrem klassischen Verständnis her, Theorien zu entwickeln und zu überprüfen, die menschliches Erleben und Verhalten erklären, Prognosen ermöglichen und die jeweils vermittelnden Mechanismen aufdecken und nachweisen können.

 

Das methodische Vorgehen dabei ist vielfältig:

Laborforschung, Feldforschung, qualitative und quantitative Methoden werden angewandt.

Unmittelbarer Anwendungsbezug der Ergebnisse und das wissenschaftliche, also theoriengeleitete Forschungsvorgehen sind gleichermaßen von Bedeutung.

Eine psychologische Beratung ist eine Lebensberatung in verschiedenen Problemfällen.

 

 

Psychotherapie heißt Veränderung.

Damit ist eine Veränderung des eigenen Verhaltens und/oder der eigenen Person gemeint.

Diese Veränderung kann sich auf unsere Gedanken, unsere Gefühle und/oder unser Verhalten beziehen.

Meist bezieht sie sich auf alle drei Bereiche.

Therapieziele beschreiben das, was man gerne verändern möchte.

Gesundheit ist das wichtigste Gut des Menschen, Krankheit sein Verderben.

 

In der heutigen hoch technisierten Zeit gibt es viele negative Einflüsse und Angriffe auf unsere Gesundheit:

Falsches Essverhalten, Konsum von Drogen/Alkohol/Nikotin, Stress, Mobbing, Existenzängste, Beziehungsstreit, Depressionen, Umweltgifte, ständige PC-Arbeit, schwächen Körper, Geist und Seele des Menschen und richten ihn – wenn nicht interveniert wird – zugrunde.

Die Schulmedizin – so sinnvoll und unverzichtbar sie in vielen Fällen auch ist – hilft hier herzlich wenig, zu starr sind ihre Vorgaben.

Mit Schmerzmitteln, Antidepressiva und anderen Medikamenten schmettert sie den Patienten ab und schickt ihn wieder nach Hause oder lässt ihn zu unzähligen und oft wirkungslosen Therapien kommen, ohne die tatsächliche Wurzel des Übels zu erkennen und zu behandeln.

Denn wie allgemein bekannt ist: Die meisten somatischen Krankheiten sind psychischen Ursprungs!

Das weiß zum Glück der Naturheilkundler, der seine Patienten auf Körper/Geist/Seele-Ebene umfassend behandelt und ihnen auch viel mehr Zeit widmet als der hektische Hausarzt.

Der Trend ist deutlich sichtbar: Immer mehr Menschen gehen zum Heilpraktiker oder Naturheilkundler weil sie es leid sind, oberflächlich betrachtet zu werden, nebenwirkungsstarke Medikamente zu erhalten und weil sie dauerhaft keine Verbesserung ihrer Beschwerden feststellen.

Der Naturheilkundler, Ganzheitsmediziner und Heilpraktiker sind medizinisch sowie naturheilkundlich hervorragend geschult und wissen, mit nebenwirkungsfreien Methoden beste Heilerfolge zu erzielen.

Die Naturheilkunde hat sich längst in der Gesellschaft etabliert und auch viele Ärzte bilden sich in Naturheilverfahren fort.

 

 

Psychologische Beratung - Hilfe, Ursachen & Behandlung - Ziele der Psychologie

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Insgesamt ist die Psychologie eine faszinierende Abenteuerreisein die Welt der menschlichen Wahrnehmung, des Denkens, Empfindens und Handelns.

Und es geht ihr dabei (wie jeder empirischen bzw. naturwissenschaftlich ausgerichteten Wissenschaft) darum, Ereignisse bzw. Phänomene:

 

1. zu beschreiben, zu ordnen und zu analysieren

2. sie zu erklären

3. sie vorherzusagen

4. sie zuverändern

5. aufklärerisch zu wirken

 

Die Schwerpunkte sind je nach Subdisziplin unterschiedliche und wir wollen auf die einzelnen Punkte kurz eingehen.

Daher ist es zu Beginn einer Psychotherapie sinnvoll, sich zu fragen, was man gerne verändern möchte.

Das heißt, es geht auch um die Frage, wodurch nach eigenem Dafürhalten die Symptome, unter denen man leidet, ausgelöst worden sind und wie man glaubt, wieder für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen zu können.

Man kann dazu überlegen, was einem an der eigenen Person nicht gefällt bzw. stört, womit man sich selbst oder anderen Schwierigkeiten bereitet, was andere wiederholt kritisiert haben, womit man glaubt, sich selbst im Weg zu stehen.

Falls man unter Verhaltensweisen leidet, die zwanghaften Charakter haben wie z. B. bei Zwängen, Essproblemen oder suchtartigem Verhalten, dann ist es sinnvoll, sich über die Funktion des betreffenden Verhaltens für das eigene Gleichgewicht Gedanken zu machen.

So kann man sich fragen, welche Gefühle man mit seinen Essanfällen versucht hat zu neutralisieren und entsprechende Ziele zu entwickeln wie man mit derartigen Zuständen in Zukunft umgehen möchte.

Oft ist es hilfreich herauszufinden, welche äußeren Veränderungen austretenden Symptomen vorausgingen und welche Gefühle damit verbunden waren.

Weniger erfolgversprechend ist es in der Regel, sich die unangenehmen Symptome, unter denen man leidet, direkt zu verbieten. Denn meist hat man ja schon selbst mehr oder weniger erfolglos versucht, den auftretenden Beschwerden direkt gegenzusteuern.

 

 

Eine psychologische Beratung ist zeitnah verfügbar:

Die Wartezeiten bei Psychiatern und Psychologen sind oft erheblich.

Akademisch ausgebildete Therapeuten denken in Theorien und gehören oft sehr unterschiedlichen Schulen an. Psychologische Beratung ist weniger starr und theoretisch ausgerichtet. Sie bietet oft unmittelbare, praktische und mitfühlende Hilfe von Personen, die sich dazu berufen fühlen.

Achten Sie auf die Neutralität oder ethische/religiöse Ausrichtung des Therapeuten und vermeiden Sie einseitige Abhängigkeiten. Der Berater muss Ihnen sympathisch sein!

Ohne Vertrauensverhältnis wird eine psychologische Beratung wenig nützen.

 

 

Psychologische Phänomene und Ereignisse beschreiben, ordnen und analysieren

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Gute Therapieziele sollten zudem mehreren Kriterien genügen. Sie sollten:

 

1. in Bezug auf eine Minderung der Beschwerden sinnvoll sein

2. im Einflussbereich der eigenen Person liegen

3. ggf. Zwischenschritte umfassen

4. positiv formuliert sein

5. konkret sein

6. überprüfbar sein

7. erreichbar sein

 

Um erklären und vorhersagen zu können, muss zunächst eine klare Beschreibung, eine Analyse der relevanten Phänomene erfolgen.

Psychologen werden ein Phänomen, das Gegenstand der Forschung ist, zum Beispiel »Aggression«, »Kreativität« oder »Konflikt« typischerweise anders beschreiben als Schriftsteller, Journalisten oder gar Laien.

Sie werden den Sachverhalt mithilfe psychologischer Begriffe analysieren und beschreiben.

Dies bedeutet aber auch, dass bestimmte Sachverhalte wegen der bestehenden Begriffs- und Kategoriensysteme wahrgenommen, andere aber übersehen werden.

Viele Alltagsbegriffe sind allerdings in der Tat zu unpräzise, um siehandhabbar für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zu machen.

Darüber hinaus ist jede Subdisziplin zum Beschreiben, Analysieren und Ordnen gezwungen, denn ohne diese Diagnose könnte kein weiterer Schritt erfolgen.

Obwohl die Psychologie also nicht einfach auf Alltagsbegriffe zurückgreifen kann und eine eigene Begrifflichkeit entwickeln muss, fordert Popper (1973) zu Recht, dass solche Beschreibungen dennoch für jedermann nachvollziehbarsein müssen.

Psychologische Begrifflichkeit darf nicht in einen Jargon ausarten, der nur dazu dient, Wissenschaftlichkeit zu suggerieren.

Die Psychologie hat jedoch keineswegs ein einheitliches Begriffssystem, bei dem, ähnlich wie in der Physik oder in der Chemie, vollkommener Konsens besteht; wenn man aber die Entwicklung der letzten 50 Jahre betrachtet, dann ist eine zunehmende Vereinheitlichung zu beobachten.

 

 

Erklären von psychologischen Sachverhalten - Psychologische Praxis Düren

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In diesem Sinne sind gute Therapieziele z. B. „Selbstbewusster werden“ oder „meine Aufgaben mit mehr Zeit und Ruhe erledigen“.

Weniger geeignet sind Ziele wie „glücklicher werden“ (wenig konkret), „mich nicht mehr so hetzen“ (negativ formuliert) oder „nur noch allerbeste Leistungen erbringen“ (Dieses Ziel ist möglicherweise nicht erreichbar und führt dazu, dass man sich sehr unter Druck setzt.

Daher ist es eventuell auch nicht sinnvoll.) Wichtig ist, dass Ziele klar sind und die Formulierungen kein vielleicht, möglicherweise, eigentlich, eher, etwas oder ähnliche verwässerne Ausdrücke enthalten.

Neben der Veränderung der eigenen Person, können im Rahmen einer Psychotherapie auch Entscheidungen im Hinblick auf Äußeres getroffen werden.

Diese äußeren Ziele sind möglicherweise gut und richtig, therapeutische Veränderungsziele beziehen sich jedoch auf die eigene Person, können dann auch dazu dienen, sich an neue äußere Gegebenheiten erfolgreich anzupassen.

Therapieziele können sehr, sehr unterschiedlich sein abhängig von dem Hintergründen des eigenen Leidens.

Daher habe ich Beispielziele in Abhängigkeit von bestimmten Diagnosen aufgeführt. In der Regel ist es sinnvoll, sich nicht mehr als 2 bis 4 Ziele zu setzen.

Wie unten deutlich wird, können sich die Ziele auf Symptome richten, die im Einfluss willkürlichen Verhaltens liegen, oder sich auch auf mehr oder weniger tief liegende psychische Funktionen beziehen.

Phänomene nur zu analysieren, zu ordnen und zu beschreiben genügt jedoch noch nicht. Gute Journalisten und Schriftsteller können das oft viel präziser, wenn auch in einer anderen Begrifflichkeit.

Der Psychologie geht es vor allem darum, die Phänomene auch zu erklären, z.B.: Warum verhält sich jemand in einer bestimmten Situation aggressiv? Wie konnte der Konflikt so schnell eskalieren?Wieso neigen gerade Menschen zu Burn-out-Phänomenen, die vorher sehr engagiert waren?

Um solche und andere Sachverhalte erklären zu können, braucht man erklärungskräftige Theorien. Theorien also, die, ähnlich wie in den Naturwissenschaften, Gesetzescharakter haben und aus denen man (unter Berücksichtigungbestimmter Anfangsbedingungen) das zu erklärende Phänomen ableiten kann.

Popper hat diesbezüglich präzisiert, man brauche zur Erklärung eine allgemeine Theorie sowie so genannte Anfangsbedingungen (beides unter Explanans zusammengefasst), aus denen man das zu erklärende Phänomen (Explanandum) quasi logischableiten kann (vgl. Popper, 1973; Rook, Frey & Irle, 1993).

Etliche Kollegen sind der Meinung, dass wir Psychologen noch nicht über solche erklärungskräftigen Theorien verfügen, aus denen wir Hypothesen ableiten können, um bestimmte Phänomene zu erklären.

Diese Sichtweise wird aber nicht universell geteilt: Für manche ist das Glas also halb voll, für wieder andere ist es halb leer. Entscheidend für »Erklären« im hier gebrauchten Sinne ist, dass man den zu erklärenden Sachverhalt aus allgemeinen Hypothesen ableiten kann.

Geht man vom Popper’schen Ansatz aus, dann ist »Erklären« als intersubjektiv nachprüfbares Unternehmen zu verstehen. Jedermann müsste bei Kenntnis der Theorie sowie ihrer Anfangsbedingungen nachvollziehen können, warum konkrete Ereignisse eintreten oder nicht.

Aggressives Verhalten könnte man dann aus Aggressionstheorien ableiten, etwa aus der Frustrations-Aggressions-Theorie, sofernman beobachtet, dass die Person zuvor frustriert worden ist.

 

Oder ein anderes Beispiel:

Eine sehr populäre Theorie innerhalb der Sozialpsychologie und Klinischen Psychologie ist die Theorie der kognizierten Kontrolle (siehe Osnabrügge, Stahlberg & Frey, 1985).

Sie postuliert, dass Menschen bestrebt sind, Ereignisse in sich selbst und außerhalb zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen und zwar immer dann, wenn man darauf adaptiv reagieren kann.

Menschen sind so in der Lage, Stresszustände eher zu ertragen, wenn sie erklären können, warum sie eingetreten sind, wenn sie sie vorhersehen und wenn sie sie beeinflussen können.

Folglich lässt sich erklären, warum manche Menschen mit Stress eher umgehen können als andere. Der Theorie zufolge wäre dies darauf zurückzuführen, dass sich diese in Situationen befinden, in denen der Stressvorhersehbarer, erklärbarer und beeinflussbarer ist.

Nicht zu verwechseln ist »Erklären« mit dem Prinzip »Verstehen«, bei welchem man versucht, ein bestimmtes Ereignis subjektiv nachzuvollziehen.

 

In diesem Fall ist nicht notwendigerweise intersubjektive Nachprüfbarkeit gegeben:

Was Person A subjektiv nachvollziehen kann, muss für Person B nicht unbedingt subjektiv nachvollziehbar sein.

Man kann postulieren, dass das Niveau einer Wissenschaft davon abhängig ist, inwieweit sie erklärungskräftige Hypothesen bereitstellt.

 

 

Vorhersagen

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Beispielziele bei Angststörungen:

mich meinen Ängsten stellen und sie aushalten
meine Gefühle besser wahrnehmen
eigenständiger werden
bei beginnenden Panikattacken ruhig atmen und mir den Kreislauf der Angst ins Gedächtnis rufen
häufiger unter Menschen gehen/telefonieren (bei sozialen Ängsten)
auch wieder etwas alleine unternehmen

 

Beispielziele bei Burnout

mir mehr Ruhe und Zeit geben
Pausen machen
lernen auch mal etwas liegen zu lassen
die Gesamtwochenarbeitszeit reduzieren
Gefühle von Versagen und Wertlosigkeit verstehen und richtig einordnen lernen
üben Erholungsphasen einzuplanen und auszuhalten
die eigenen Bedürfnisse und die meines Körpers kennen und berücksichtigen lernen
mir erlauben Fehler zu machen
Ansprüche an die eigene Person/die eigenen Leistungen reduzieren
Privat- und Berufsleben trennen
regelmäßig Sport machen
jeden Tag etwas tun, was mir gut tut

 

Beispielziele bei Depressionen

selbstbewusster werden
mich mehr durchsetzen
mir erlauben, es anderen nicht immer recht zu machen
„nein“ sagen
zu mir selbst stehen, ich selbst sein
mich wertschätzen, mich annehmen
mich wehren, wenn ich schlecht behandelt werde
mehr an mich denken
besser für mich sorgen
mich motivieren wieder aktiver zu sein
handeln statt zurückziehen
Perfektionismus abbauen
Lob annehmen lernen
dankbar sein für positive Dinge
Schuldgefühle abbauen
lernen meinen Ärger wahrzunehmen

 

Legt man das Hempel-Oppenheim-Schema zugrunde, dann ist »Vorhersagen« von der Struktur her äquivalent zum »Erklären« (vgl. Popper, 1973; 1984; Rook, Frey & Irle, 1993):

Man möchte einbestimmtes Ereignis vorhersagen, wie zum Beispiel, wann jemand aggressiv wird.

 

Wiederum gilt laut Popper:

Man braucht eine allgemeine Theorie, man braucht präzise Anfangsbedingungen der Theorie. Im obigen Fall der Frustrations-Aggressions-Theorie muss eben die Anfangsbedingung erfüllt sein, dass eine Person A auch tatsächlich frustriert wurde.

Unter Berücksichtigung möglicher weiterer Randbedingungen könnte man dann vorhersagen, dass diese Person A aggressiv wird. Oder um im Rahmen der Kontrolltheorie zu bleiben:

Wenn Menschen stressreiche Erlebnisse nicht erklären, nicht beeinflussen und nicht vorhersagen können, dann ist der Kontrollverlust größer, und man kann vorhersagen, dass sie solche Stressoren aversiver finden und dass die kognitiven und affektiven Begleiterscheinungen stärker sein werden.

Vorhersagen und Erklären sind also strukturell identisch, nur dass beim Vorhersagendas singuläre Ereignis »Aggression« noch nicht aufgetreten ist, sondern man es vielmehr aus der Theorie und ihren Randbedingungen ableitet.

 

Wiederum geht es hier um das Prinzip der intersubjektiven Nachprüfbarkeit:

Man leitet ein zu prognostizierendes Phänomen quasi logisch aus einer Theorie und ihren Randbedingungen ab.

Vorhersagen ist allerdings nicht identisch mit projizieren, wo vergangenes Verhalten auf zukünftiges Verhalten quasi automatischprojiziert wird.

Die wissenschaftliche Psychologie möchte möglichst viele Phänomene in ihrem Geltungsbereich vorhersagen.

 

In vielen Experimenten macht man exakt solche Vorhersagen:

Man leitet Hypothesen (ein bestimmtes Ereignis wird vorausgesagt) aus allgemeinenTheorien (ein Wenn dann Zusammenhang wird postuliert) ab und überprüft diese, um dadurch Rückschlüsse für die Gültigkeitder Theorie zu gewinnen.

Wenn nun ein vorhergesagtes Ereignis in einem Experiment, das eine bestimmte Hypothese überprüfen sollte, nicht eintritt, so ist dieses noch kein Grund, die Theorie in toto zu verwerfen, v.a. wenn man keine bessere hat.

Es könnte auch sein, dass nur ihr Geltungsbereich eingeschränkt werden muss. Genauso ist es möglich, dass die Variablen, die aus der Theorie abgeleitet wurden, schlecht operationalisiert worden sind, so dass kein unmittelbarer Rückschlussauf die Theorie möglich ist.

Immer aber wird es bei Fehlschlägen zahlreiche Alternativerklärungen geben, warum ein vorhergesagtes Phänomen nicht eingetreten ist.

 

 

Missverständnisse innerhalb der psychologischen Methoden

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Viele potenzielle Nutzanwender und Laien haben natürlich ein anderes Verständnis von Psychologie als hier beschrieben.

Sie setzen Psychologie sehr oft mit klinischer Psychologie oder mit Psychoanalyse gleich und sehen sie als Wissenschaft, der es nur um »Reparatur von Defiziten« von Personen bzw. Systemen geht.

Dies stellt eine starke Verengung der Psychologie dar. Zum einen gibt es mehrere psychologische Subdisziplinen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsfelder, zum zweiten gibt es in allen Subdisziplinen Forschungsbereiche jenseits von Krankheit und Gesundheit.

Wenn man die einzelnen Subdisziplinen betrachtet, etwadie Pädagogische Psychologie, die Arbeits- und Organisationspsychologie, aber auch die Sozial- und Entwicklungspsychologie, dann zeigt sich, dass Psychologie sehr viel Wissen und Knowhow transportieren kann, um positive Zustände zu erreichen.

Psychologenwissen z.B. darüber Bescheid, wie man ein Kompetenzzentrum,d.h. Topleistung erreicht, wie Unfälle vermieden werden können, wie Beziehungen stabilisiert werden können, usw. Gleichzeitig aber haben sie es bislang versäumt, dieses Know-how kontinuierlich potenziellen Nutzanwendern oder gar der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, obwohl in den letzten Jahren bereits bedeutende Anstrengungen unternommen wurden, die Problemlösekompetenz der Psychologie für diesen Kreis zu transportieren.

Erfreulicherweise hat sich in den letzten zehn Jahren zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass in der wissenschaftlichen Psychologie nicht nurwissenschaftsimmanente Probleme gelöst werden sollten, sondern man auch aktiv Probleme aus der Realität angehen sollte, um diese mit wissenschaftlichen Methoden zu erklären, zu beschreiben und vorherzusagen sowie schließlich durch neue Interventionsmethoden erwünschte Zielzustände zu erreichen.

Die historisch bedingte Trennung von Grundlagenforschungund angewandter Forschung muss u. E. deshalb als überholt angesehen werden. Sie ist künstlich und kontraproduktiv.

Viele Phänomene, mit denen sich die angewandten Disziplinen beschäftigen, sind letztlich Gegenstand von Theorien der Grundlagenwissenschaften und Fragestellungen der angewandten Psychologie haben umgekehrt starken Einfluss auf die Theorienbildung und Forschung.

Diese wenigen Beispiele mögen genügen, dem Leser klar zu machen, wie faszinierend das Unternehmen Psychologie ist. Es hat letztlich immer mit dem Funktionieren von Menschen und Gruppen zu tun und damit mit der Entstehung und Veränderung von Denken, Fühlen und Handeln.

Die Aufgabe, der sich vor allem die klassische Psychologie stärker stellen muss, besteht darin, die Relevanz ihrer Forschung, ihrer Erkenntnisse und Theorien besser als bisher zu kommunizieren.

Zusätzlich ist es wichtig, alle, die mit unserem Fach zu tun haben, und darunter natürlich auch die Studierenden davon zu überzeugen, dass wir über genügend Erkenntnisse verfügen, auf die wir stolz sein können, auch wenn wir nicht alle Weisheit haben, die wir gerne hätten.

Es gibt aber unzählige Möglichkeiten, vorhandenes psychologisches Wissen umzusetzen und anzuwenden, und die Ignoranz der fehlenden Anwendung ist für Individuen, Organisationen und die Gesellschaft als Ganzes zu teuer.

Wie zuvor betont, sind die bisher gemachten Ausführungen eine Beschreibung dessen, was die »klassische« Psychologie, so wie sie auch von vielen Professoren an den deutschen Hochschulen vertreten wird, will.

Im Folgenden werden wir uns nun aber mit neueren Herausforderungen unseres Faches auseinander setzen. Hierbei wird klar werden, dass wir uns jenseits von klassischen Vorstellungen für neue Perspektiven öffnen müssen.

 

 

Beispielziele der Psychologen - Hilfe, Ursachen & Behandlung

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Beispielziele bei Essstörungen:

aufhören Kalorien zu zählen

5 kg über 5 Monate zunehmen

lernen „verbotene Nahrungsmittel“ wieder ohne Reue zu essen

mich einmal in der Woche wiegen

ohne Abführmittel u. ä. auskommen

mich akzeptieren wie ich bin

 

 

Beispielziele bei Persönlichkeitsstörungen:

meine Gefühle wahrnehmen

über Gefühle sprechen lernen

wenn meine Gefühle hochkochen, mich bremsen und genau überlegen, wie ich handeln möchte

auch mögliche positive Absichten bei meinen Mitmenschen bedenken

üben Unangenehmes auszuhalten

versuchen, mich in den anderen hineinzuversetzen bevor ich urteile

Dinge, die ich nicht ändern kann, lernen hinzunehmen

Kritik aushalten lernen

 

 

Das Konzept der Therapieziele wird typischerweise im Rahmen verhaltenstherapeutischer Maßnahmen eingesetzt, ist jedoch ein universelles Konzept, das therapeutischen Fortschritt unterstützen kann, da der Fokus von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auf dem innerpsychischen Bereich liegt, der mit dem jeweiligen Ziel verbunden ist.

 

 

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Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

 

Ich freue mich auf Sie.


Herzliche Grüße,

 

Ihr Alternativmediziner, Ganzheitsmediziner und Naturheilkundler Arndt Werner Leonards - Berater für Psychologie.

 

Ich danke Ihnen bereits jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe! Ohne ihre Hilfe, wären viele Dinge gar nicht umsetzbar...

Und denken Sie bitte daran: Jeder Betrag hilft! Und sei er auch noch so klein :-)

Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen keine Spenden-Quittung oder ähnliches ausstellen kann. Ich werde alle Spenden als "Einnahmen" (leider) ganz normal versteuern müssen, da ich ja kein "Verein" oder sonstige "gemeinnützige Organisation" bin - zumindest im rechtlichen Sinn.

 

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet, deshalb beziehen sich Ihre Spenden NICHT auf meine Leistungen und sind zu 100 % freiwillig!

 

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Die IBAN Nummer für Überweisungen lautet: DE74 3706 0590 0400 5833 23

Der BIC Code lautet: GENODED1SPK

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Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie mit meiner Leistung zufrieden sind, freue ich mich über einen Bewertungseintrag bei Google über mich und dem Naturmedizin-Lexikon das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die "SANFTE MEDIZIN" von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis in Düren. 

 

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