Rheuma Düren - Weichteilrheumatismus

Rheuma Düren

Rheuma Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Weichteilrheumatismus-Beratung und Rheumabehandlung im Dürener-Kreis zwischen Köln und Aachen - Rheumatismus Düren.

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Mit Rheuma oder Rheumatismus werden in der Umgangssprache Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit reißenden und ziehenden Beschwerden bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen und ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Pflanzliche Mittel bei Rheuma

Pflanzliche Arzneimittel wie Teufelskralle, Weidenrinde, Hagebutte, Brennnessel, Löwenzahn und Goldrute sind in ihrer Wirksamkeit bei einer chronisch vorkommenden Krankheit wie Arthrose, Arthritis oder Gicht inzwischen gut untersucht.

Sie gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in der Allgemeinmedizin. Der Rheumatismus lässt sich unterteilen in entzündlichen Rheumatismus, degenerativen Rheumatismus und extraartikulären Rheumatismus (Weichteilrheumatismus).

Was darf man bei Rheuma auf keinen Fall essen?

Arachidonsäure ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Aus diesem Grund ist es für Rheuma-Betroffene ratsam, so gut es geht auf Fleisch, Wurstwaren, Eier, Milch und Milchprodukte zu verzichten.

Welches ist das beste Mittel gegen Rheuma?

Kortisonpräparate (auch: Glukokortikoide) wie zum Beispiel Prednisolon helfen gegen Beschwerden und Gelenkschwellungen. Ihre Wirkung setzt schnell ein und ist stärker als die von NSAR. Sie können helfen, die Zeit zu überbrücken, bis die Basisbehandlung mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten wirkt.

Der Begriff „entzündlich-rheumatische Erkrankung“ bezeichnet eine chronische ganzkörperliche Autoimmunerkrankung. Das zuständige Fachgebiet ist die Rheumatologie. In diesem Artikel soll der umgangssprachliche Begriff Rheuma behandelt werden.

Was wirkt entzündungshemmend bei Rheuma?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren spielen für die antientzündliche Ernährung bei Rheuma eine wichtige Rolle: Omega-3-Fettsäuren können entzündungshemmend wirken. Omega-6-Fettsäuren feuern dagegen unter Umständen Entzündungen noch an. Sie stecken zum Beispiel in Fleisch- und Wurstwaren.

Welches Vitamin fehlt bei Rheuma?

Rheumatikern fehlen häufig B-Vitamine, vor allem B1 und B6, sowie Vitamin E und die Mineralstoffe Magnesium, Kupfer und Selen. Diese Vitalstoffe stecken in grünem Tee, Nüssen, Weizenkeimen, Vollkorngetreide, Linsen und Cashewkernen.

Welches homöopathische Mittel hilft gegen Rheuma?

Spiraea ulmaria (Mädesüß) ist ein homöopathisches Mittel, das häufig bei akutem und chronischem Gelenkrheumatismus eingesetzt wird und. Tartarus stibiatus (Brechweinstein) wirkt bei akuten Entzündungszuständen und hat sich zum Beispiel bei rheumatischer Arthritis (Gelenkentzündung) bewährt.

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Die Rheumatoide Arthritis ist die meistverbreitete unter mehr als 100 verschiedenen Krankheiten des Rheumatischen Formenkreises. 0,5 bis 1 Prozent der Weltbevölkerung leiden darunter.

Es handelt sich um eine meist an den Innenschichten der Gelenkkapseln von Hand- und Fingergelenken beginnende chronische Entzündung (Synovialitis), die Gelenkknorpel und gelenknahe Bereiche zerstört - Rheumatologie Düren.

Die Krankheit – häufig auch als Chronische Polyarthritis bezeichnet – gilt als unheilbar, lässt sich jedoch vor allem im Frühstadium gut behandeln und in ihrer Entwicklung verlangsamen.

Von Heilschlamm, über Brennesselkraut bis hin zur Akupunktur: Naturheilkunde und Komplementärmedizin können Rheumaleiden lindern. Doch vielen Betroffenen fällt die Orientierung im Angebots-Dschungel schwer. Einen Kompass bietet diese Themenseite.

Wer Verfahren der Naturheilkunde und Komplementärmedizin ergänzend einsetzt, kann gute Behandlungserfolge erreichen.

Wie sich selbst im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium noch Behandlungserfolge erzielen lassen, möchte ich an dieser Stelle an einem Fallbeispiel aus meiner Praxis erklären.

Auf Grund seiner typischen Symptomatik kann es als stellvertretend für viele andere Patientenschicksale betrachtet werden. Rheuma und Arthrose – zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder, die dennoch eines gemeinsam haben:

Beide zerstören die Gelenke und verursachen furchtbare Beschwerden. Als besonders wirkungsvoll bei der Behandlung zeigt sich dabei die Naturmedizin. Welche natürlichen Mittel gegen Rheuma am besten helfen, sehen Sie hier - Ganzheitliche Rheumaberatung in Düren.

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, wie man meint. Die meisten Menschen verbinden mit Rheuma leidende, entzündliche Gelenke, um die es in diesem Beitrag auch vorrangig gehen soll.

Tatsächlich umfassen die „Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises“, wie Rheuma von Medizinern genannt wird, an die 200 bis 400 verschiedene Erkrankungen, die z.T. gar nicht so leicht zu unterscheiden sind.

Wer unter Gelenkbeschwerden leidet und effektive Mittel gegen Rheuma sucht, muss nicht gleich zu starken Medikamenten greifen: Häufig wirken die Helfer aus der Natur genauso gut.

 

Von rheumatischen Beschwerden betroffen sein können:

Weichteile – Muskeln, Bänder, Sehnen (z.B. Fibromyalgie)

Bindegewebe (wie beim Lupus erythematodes)

Blutgefäße (z.B. Vaskulitiden)

Gelenke – Knochen, Knorpel

Wirbelsäule

Kennzeichnend für Rheuma sind stets fließende, reißende und ziehende Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat.

Rheuma zählt nach heutigem Verständnis zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen sich die körpereigene Abwehr fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen wie z.B. Knorpel in den Gelenken richtet.

Die häufigste der entzündlichen Rheumaformen ist mit geschätzten 530.000-660.000 Betroffenen in Deutschland die rheumatoide Arthritis.

Auch eine Übersäuerung bzw. Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts wird aus naturheilkundlicher Sicht eng in Verbindung mit Rheuma gesehen.

Die Ursache der Übersäuerung ist vor allem in unserem Lebensstil zu suchen: Stress, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Fleisch hinterlassen jeden Tag ihre „Säurelast“ in unserem Bindegewebe.

 

Das Problem:

Die Übersäuerung behindert Diffusionsprozesse in dem Raum, der die Zellen umgibt.

Das stört sowohl die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Energie, als auch den Abtransport von Abfallstoffen, wie sie im normalen Stoffwechsel der Zelle und besonders in entzündetem Gewebe entstehen.

Zugleich steigen im sauren Milieu unsere Leidempfindlichkeit und die Entzündungsbereitschaft.

Wer in erster Linie auf chemisch-synthetische Medikamente setzt, sollte laut Experten bei der Behandlung von Rheuma auch natürliche Heilmittel und eine Ernährungsumstellung erwägen.

Durch eine bewusste Regulation verschiedener Substanzen können Beschwerden und Schwellungen effektiv gelindert werden.

Viele der hier bereits angesprochenen Ursachen von Rheuma sollten meines Erachtens auch vor einem größeren Zusammenhang betrachtet werden, nämlich der Mitochondriopathie.

Was bedeutet das? Heute verstehen wir immer besser, welche Rolle Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zelle“, bei der Entstehung chronischer Erkrankungen spielen.

Ohne hier näher ins Detail gehen zu wollen, sollten Sie wissen, dass unsere Mitochondrien stark unter unserem modernen Lebensstil, Krankheitserregern, inneren Entzündungen usw. leiden.

Sind die Mitochondrien zu sehr geschwächt, fühlen wir uns nicht nur müde und erschöpft – auch der oxidative Stress in unserem Körper nimmt zu.

Bei Entzündungen spielt beispielsweise eine Fettsäure eine entscheidende Rolle, die Arachidonsäure, abgekürzt AA. Professor Dr. Olaf Adam, Präsident der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin, erklärt:

„Je mehr Arachidonsäure im Körper kursiert, desto schlimmer wird die Entzündung - Holistische Rheumaberatungen in Düren.

Die AA ist nur in tierischem Fett enthalten. Vor allem in Schweineschmalz, Schweineleber, Eigelb, Leberwurst, Muskelfleisch.

Damit sollten Rheumapatienten also sehr sparsam umgehen. Prof. Adam rät: „Kochen Sie mit entzündungshemmenden Lebensmitteln!“ Rheumatiker sollten als Mittel gegen Rheuma reichlich Omega-3-Fettsäuren verzehren.

Denn diese konkurrieren mit AA im Körper und können so die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen verhindern - Rheumatologie Düren.

Empfehlenswert sind Fischöl, Soja-, Raps-, Walnuss-und Leinöl. Um das optimale Verhältnis von entzündungsfördernder AA zu entzündungshemmender Omega-3-Fettsäure zu ermitteln, hat Adam mit seinem Team ein Programm entwickelt.

Das Verhältnis von AA zu Omega-3 muss kleiner sein als 1:5. Verschiedene Studien zeigen, dass dann eine Ernährungsbehandlung die Beschwerden lindern kann. Eine Besserung der Symptome tritt nach etwa drei Monaten ein.

So lange dauert es, bis sich ein gleichbleibender Spiegel von AA und Omega-3 in den Zellen eingestellt hat.

Viele Patienten setzen neben Medikamenten und Krankengymnastik auf die sogenannte physikalische Behandlung als Mittel gegen Rheuma. Dazu gehört nicht nur die Kältebehandlung, sondern auch Wärmebehandlungen:

Die entzündeten Gelenke werden dabei mit Kirsch-Kissen oder Fango-Packungen gewärmt. Das fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Naturheilkundler empfehlen außerdem häufig homöopathische Arzneien gegen Gelenkbeschwerden. In der Praxiserfahrung zeigen sich die Naturarzneien als besonders gut verträglich und in der Regel komplett frei von Nebenwirkungen.

Maßgeblich zum Verständnis dieser Zusammenhänge beigetragen hat in den 1990er Jahren der Arzt Dr. med. Heinrich Kremer.

Er begründete seinerzeit die Cellsymbiosisbehandlung zur Regeneration der Mitochondrien, von der sich viele Elemente in der nachstehend vorgestellten naturheilkundlichen Behandlung bei Rheuma wiederfinden.

Bei den Pflanzenpräparaten sollte darauf geachtet werden, dass sie gut in die Haut und das Gelenk aufgenommen werden können.

Besonders gut geeignet sind sogenannte Emulsionssalben, die aus einer Wasserphase und einer Fettphase bestehen - Rheumatologie Düren.

 

Beschwerden lindern zwischen Köln und Aachen

Beschwerden lindern zwischen Köln und Aachen

Entzündungshemmende oder leidlindernde Pflanzen.

Wacholderbeeren

Brennnesselblätter/-kraut und Brennnesselfrüchte

Weihrauch

Weidenrinde

Cayennepfeffer (topisch)

Teufelskrallenwurzel

Rosmarinblätter

Mistelkraut

Beim Auftragen entsteht durch die Verdunstung des Wassers ein Kältegefühl. Zusätzlich können die Salben im Kühlschrank bei 4-10 °C gekühlt werden.
Brennnesselkraut, Birkenblätter und Cayennepfeffer:

Die Pflanzenheilkunde (Phytobehandlung) nutzt Pflanzen als Arzneimittel. Rheuma-Beschwerden lassen sich lindern, beweisen mittlerweile auch wissenschaftliche Studien.

Von Rheuma betroffene Menschen können Heilpflanzen äußerlich anwenden – etwa in Form von Salben, Umschlägen und Badezusätzen. Für die innere Einnahme eignen sich Tees und Extraktpräparate (meist in Kapselform).

Englische Forscher haben untersucht, welche pflanzlichen Wirkstoffe bei Arthritis, Arthrose und Fibromyalgie am besten wirken.

Klinische Studien liegen für die antientzündliche Wirkung von Weidenrinde, Brennnesselkraut, Guajakholz und Indischem Weihrauch vor.

In der Heilpflanzenkunde gibt es aber zahlreiche Pflanzen mit wissenschaftlich belegter entzündungshemmender/leidlindernder Wirkung:

Pappelrinde, -knospen und -blätter (Tee, Tinktur, Frischpflanzenauszug)
Eschenrinde (Extrakt zum Schlucken, Tee)
Indischer Weihrauch (Boswellia serrata; Creme, Balsam, Extrakt zum Schlucken)
Süßholzwurzel (Extrakt zum Schlucken, Tee)
Withaniawurzel (Extrakt zum Schlucken)
Teufelskrallenwurzel (Extrakt zum Schlucken)
Weidenrinde (Tee, Extrakt in Tabletten) Arnikablüten (Gel)
Brennnesselkraut (Tee, Extrakt zum Schlucken)
Beinwellwurzel, -kraut (Salbe)
Bittersüßstängel (Tee)
Guajakholz (Tee, Extrakt zum Schlucken)

Zur Bewegungsbehandlung zählt auch die Manuelle Medizin.

Dabei analysieren und behandeln Physio-Anwender Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit speziellen Grifftechniken.

Zur Manuellen Medizin zählt auch die Osteopathie.

Doch Vorsicht: Bei aktiven Entzündungen, Tumoren, frischen Bandscheibenvorfällen und Verletzungen sollten Rheuma-Betroffene auf Verfahren der Manuellen Medizin verzichten.

Rheuma Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Rheuma-Behandlung, chronische Polyarthritis-Behandlung und holistische Rheuma-Beratung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Chronische Polyarthritis Düren.

Bei rheumatischen Beschwerden die Gelenke schonen und nicht bewegen?

Das ist der falsche Ansatz. Die richtige Bewegung lindert Beschwerden.

Hier kommt die Bewegungsbehandlung ins Spiel, der Oberbegriff für mehrere Behandlungsformen – etwa für die Physiobehandlung, Funktionstraining, die Ergobehandlung, die Wassergymnastik, die Tanzgymnastik und die Sportbehandlung.

Ziel der Bewegungsbehandlung ist es, im Bewegungssystem wieder leidfreie Abläufe zu ermöglichen.

Ziel der Ordnungsbehandlung ist es, in Körper und Seele Ordnung zu schaffen und so rheumatischen Erkrankungen entgegenzuwirken.

Das funktioniert über eine gesunde Lebensführung – über ein Gleichgewicht von Entspannung und Aktivität, Nahrungszufuhr und Energieverbrauch, Schlaf- und Wachphasen, Optimismus und Skepsis.

Rheuma-Betroffene können sich für eine Ordnungsbehandlung an spezialisierte Seelenheiler wenden.

Ergänzend zur Schulmedizin bietet die Naturheilkunde ein ganzes Portfolio an Behandlungsmöglichkeiten.

Dabei geht es vor allem darum, die aus ganzheitlicher Sicht bestehenden Ursachen und Hintergründe der rheumatischen Erkrankung zu behandeln.

Die Behandlung des Darms richtet sich nach den Ursachen. Eine Reinigung des Dickdarms im Rahmen der Colon-Hydro-Behandlung kann ein erster Schritt zur Entlastung des Darms sein.

Wenn die Leber oder Bauchspeicheldrüse (Pankreas) den Darm belastet, indem sie z.B. zu wenig Galle und Verdauungsenzyme bildet, gilt es diese durch eine Leberreinigung oder leber- und pankreasstärkende Präparate zu unterstützen.

Probiotika helfen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn ein Mangel an Verdauungsenzymen den Darm belastet, sollten die beteiligten Organe (Leber, Bauchspeicheldrüse) gestützt werden - Rheumatologie Düren.

Unverträgliche Nahrungsmittel müssen strikt gemieden werden. Eine Ernährungsumstellung entlastet den Dünndarm und bahnt einer gesunden, ausgewogenen Darmflora den Weg.

Welche Nährstoffe im Einzelfall fehlen, kann eine entsprechende Blutanalyse zeigen. Erste Hinweise auf entsprechende Mängel liefert mir in vielen Fällen schon die Testung mit der NLS-Diagnostik.


Patienten mit ausgeprägter rheumatoider Arthritis weisen häufiger einen Mangel auf an:

Calcium, Magnesium, Kupfer, Selen, Zink
Folsäure (v.a. bei Einnahme von Methotrexat)
Vitamin B6, C und E

Neben den typischen Mangelstoffen bei Rheuma habe ich besonders Nährstoffe im Blick, die für die Energiegewinnung in den Mitochondrien nötig sind. Denn ohne Energie läuft nichts in unserem Körper.

Dabei verwendete ich den Klassiker Teufelskrallenwurzel in Form des Antirheumatikums „Doloteffin“.

Nach Angaben des Herstellers Ardeypharm ist dessen Wirkung der synthetischer COX-2-Hemmer ebenbürtig, was klinisch nachgewiesen sei. Daneben bietet Doloteffin nach Herstellerangaben zwei weitere – für mich entscheidende – positive Eigenschaften:

auf Grund des wässrigen Extraktes eine stärkere Knorpelprotektion und bessere Verträglichkeit im Vergleich zu alkoholischem Teufelskrallenwurzel-Extrakt
hohe Magenfreundlichkeit, da die physiologischen Funktionen der Prostaglandine unbeeinflusst bleiben

die Antioxidantien Glutathion und Coenzym Q10 (Ubiquinon), Coenzym Q1 (NADH)

essentielle Aminosäuren (Bausteine von Eiweißen) wie Arginin, Lysin, Taurin, Cystein und Carnithin

Omega-3-Fettsäuren und Phospholipide

die Mineralstoffe Kalium und Eisen

die Spurenelemente Chrom, Lithium, Mangan und Molybdän

die Vitamine A, B1, B12, D und K

Lärchenterpentinöl (zum Einreiben)

Zaunrübe (nur noch homöopathisch im Gebrauch)

Bienengift

Brennnesselstiche

Cayennepfeffer (Creme zum Einreiben)

Senföl (Öl zum Einreiben, häufiger als Senfmehl-Brei-Auflagen)

Produkte mit diesen Inhaltsstoffen führen zunächst zur Rötung und leidhaften Reizung, die dann in eine Leidlinderung übergeht.

Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die z.T. Entzündungen entgegen wirken, können zum Einsatz kommen.

Dass Hautreizung Beschwerden in mit den Hautarealen assoziierten Organen lindern kann, ist seit langem als "Counter-irritans-Effekt" bekannt.

Der leichte Leid aus der Haut wird zum Rückenmark geleitet und „blockiert“ dort den starken Leid aus dem Gelenk.

Daneben setzt die Leidbewältigung „Endorphine“ frei.

Das sind die Glückshormone des Körpers, die nur für besondere Situationen vorbehalten sind. Bei überstandenen Strapazen dämpfen Sie zum Beispiel Leid, entspannen und lösen Zufriedenheit aus.

Um den Patienten möglichst rasch mit gut verfügbaren Nährstoffen zu versorgen, setze ich in meiner Praxis vor allem auf Injektionen und Infusionen.

Bei Patienten, die langfristig mit Nährstoffen versorgt werden sollen, kann auch eine längere orale Behandlung, bei der die Mittel über den Mund eingenommen werden, sinnvoll sein.

Oxidativer Stress macht chronisch krank. Zahlreiche Erkrankungen von Arteriosklerose bis Krebs werden inzwischen mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht.

Dahinter stecken aggressive freie Sauerstoffradikale, die regelmäßig in unserem Stoffwechsel anfallen. Und zwar insbesondere bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien, aber auch bei Entzündungen – womit wir wieder bei der rheumatoiden Arthritis und anderen entzündlichen Rheumaformen wären.

Neben den natürlicherweise im Stoffwechsel anfallenden Radikalen, sorgen äußere Umstände für jede Menge oxidativen Stress.

Allen voran das Rauchen, aber auch Giftstoffe (Pestizide), Medikamente, intensive Sonnenbäder (UV-Licht), psychischer Stress und Bewegungsmangel sorgen für jede Menge oxidativen Stress und überfordern unsere körpereigenen Schutzmechanismen.

Die logischen Maßnahmen sind:

Antioxidantien zuführen, um die Wirkung der freien Radikale zu minimieren

Zu letzteren gehören z.B. Glutathion, Coenzym Q10, Kupfer, Mangan, Selen, Zink, Vitamin B2, C, E sowie Olivenöl-Polyphenole.

Eine besondere Rolle unter den Radikalen, die intrazellulären Stress verursachen, kommt den Stickstoffmonoxid-Molekülen (NO) zu, die im Körper normalerweise unter Beteiligung von Vitamin B12 neutralisiert werden.

Fallen zu viele von ihnen an, sprechen Experten vom sogenannten nitrosativen Stress.

Er fördert die Entzündungsbereitschaft, führt zu erhöhter Infektanfälligkeit und stört Entgiftungsprozesse im Körper – alles Faktoren, die gerade Rheumatiker gar nicht gebrauchen können.

Wenn das Immunsystem wie bei Rheuma aus der Bahn geworfen ist und sich gegen körpereigene Strukturen richtet, reicht einfaches Stärken des Immunsystems nicht aus.

Das könnte unter Umständen sogar den gegenteiligen Effekt haben und die Lage noch verschlimmern.

Zunächst einmal muss das Immunsystem wieder in Balance gebracht werden, so dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen Abwehr und überschießender Immunantwort entsteht.

(z.B. Rizole, Propolis)

Zistrosentee (Cistus invanus) mit seiner antioxidativen Wirkung

ausreichendem Nachtschlaf (Licht und Elektrosmog meiden)

regelmäßiger Bewegung

Eigenblut-Behandlung

Homöopathie

Welche homöopathischen Mittel bei Rheuma-Patienten in Frage kommen, kann der behandelnde Arzt individuell auf Basis einer ausführlichen homöopathischen Anamnese herausfinden.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Testverfahren, die dem Ärzte helfen können, dem „richtigen“ homöopathischen Mittel möglichst schnell und zuverlässig auf die Spur zu kommen.

Ich selbst nutze in meiner Praxis beispielsweise einen gerätegestützten Test, der mir anzeigt, welches Mittel in welcher Potenz bei diesem Patienten am vielversprechendsten ist.

Obwohl Akupunktur gerade in der Leidbehandlung weit verbreitet ist, konnten Studien bislang noch nicht hinreichend belegen, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis spürbar von einer Behandlung mit Akupunktur oder Elektroakupunktur profitieren.

Dagegen berichten erfahrene chinesische Ärzte durchaus von guten Erfolgen.

Weihrauch

Weidenrinde

Brennnesselblätter/-kraut und Brennnesselfrüchte

Cayennepfeffer (topisch)

Teufelskrallenwurzel

Wacholderbeeren

Rosmarinblätter

Mistelkraut

Hinzukommen können je nach Einzelfall entzündungshemmende oder leidlindernde Pflanzen.


Elektrosmog beseitigen

Bei chronisch Kranken sollte stets der Elektrosmog mit im Blick behalten werden. Sollte die Testung Hinweise auf eine entsprechende Belastung geben, sollten der Schlafplatz und ggf. andere Orte, an denen Sie sich regelmäßig länger aufhalten, überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Oft genug reicht es schon, dass Bett an einen anderen Platz im Schlafzimmer zu stellen.

Zur Unterstützung der körpereigenen Zellregeneration setze ich bei entsprechend belasteten Patienten gern noch die Magnet-Resonanz-Stimulations-Behandlung ein.

Bei Hinweisen auf Störfelder, sollten diese unbedingt saniert werden. Falls die Störung von Zähnen ausgeht, sollte möglichst ein ganzheitlicher Zahnarzt hinzugezogen werden.

Weitere mögliche Störfelder sind z.B. entzündete Mandeln, Narben sowie Entzündungen der Nasennebenhöhlen, die mit den entsprechenden naturheilkundlichen Verfahren ursächlich behandelt werden können.

Mögliche Blockaden im craniosakralen Bereich können mit entsprechenden manuellen Verfahren behoben werden.

Heilfasten kann bei einer Reihe von Patienten vorübergehend zu einer deutlichen Besserung der rheumatoiden Arthritis führen.

Durchgeführt werden sollte das Heilfasten in jedem Fall unter fachkundiger Anleitung. Wissen sollte man dabei auch, dass es nach dem Fasten vereinzelt zu Rheumaschüben kommen kann.

Geistige Unterstützung kann Rheuma-Patienten insbesondere beim Umgang mit Leid helfen und die Genesung beschleunigen.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Rheuma in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Rheuma-Behandlungen, chronische Polyarthritis-Behandlungen und holistische Rheuma-Beratung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Ganzheitliche Rheumatologie in Düren.

Ich freue mich auf Sie.

Rheuma

Beim entzündlichen Rheuma handelt es sich meist um eine Systemerkrankung mit möglicher Beteiligung innerer Organe. Degeneratives Rheuma bedeutet, dass die Gelenkknorpel sich abnutzen.

 

Ausgebremst – durch Rheuma

Bei Symptomen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit denkt niemand an Rheuma und auch bei den ersten GelenkBeschwerden ist man noch weit von der Diagnose entfernt. Meist plagt das Symptom Gelenkleid am Anfang auch nur zeitweise (z. B. morgens).

Erste Anzeichen werden oft zunächst falsch eingeschätzt. Aber die Beschwerden werden stärker, bis die Gelenke schließlich geschwollen und entzündet sind. Bis die Diagnose Rheuma feststeht, ist es oft ein langer Weg, doch dann trifft sie hart.

Viele Betroffene sehen sich unselbstständig an den Rollstuhl gefesselt, doch soweit muss es nicht kommen.

Rheuma ist heute behandelbar. Die Schulmedizin bekämpft aktiv die Entzündung. Auch Sie selbst können Ihren Stoffwechsel umstimmen. Dazu brauchen Sie ein bisschen Wissen und eine Portion Konsequenz. Finden Sie hier die wichtigen Behandlungsbausteine.

 

Behandlung bei Rheuma: Naturheilkundliche Behandlungsbausteine

Entzündung blockieren

Entzündliche Gelenkerkrankungen sind sehr leidhaft und schränken den Patienten im Alltag erheblich ein. Wichtigstes Behandlungsziel ist die Reduktion der Beschwerden sowie eine Verlangsamung des Fortschreitens.

Dazu setzt man Leidmittel ein sowie Medikamente, die entzündliche Vorgänge hemmen, die so genannten nicht-steroidalen-Antiphlogistika (NSAR).

Der Nachteil: Die klassischen Rheumamedikamente haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Deshalb sind alle Maßnahmen gefragt, die helfen, die Dosis zu reduzieren.

Die Naturheilkunde begegnet Entzündungen mit einer Kombination aus lindernden und umstimmenden Verfahren. Was bedeutet Umstimmen? Bei Rheuma ist der Körper praktisch in der Entzündung festgefahren.

Eine Lebensstiländerung soll bewirken, dass der Körper seinen Status „überdenkt“.

Dabei werden aktiv entzündungslindernde Stoffwechselwege angestoßen, so dass der Körper ins Schwingen kommt. Erst dann kann sich ein neues gesundes Gleichgewicht einstellen.

Bewährt hat sich eine Kombination aus:

äußerlich aufgetragenen Salben

innerlicher Anwendung von Heilpflanzen

physikalischer Behandlung und Naturheilverfahren

Bewegung

diätetischen Maßnahmen (Ernährung)

Je früher die Erkrankung erkannt und von einem Fachmann behandelt wird, desto besser der Behandlungsverlauf, denn Rheuma kann Gelenke vollständig zerstören. Zur Früherkennung wurden „Frühdiagnose-Sprechstunden" eingeführt.

Wer diese Sprechstunden anbietet, sehen Sie auf der Literatur finden Sie die entsprechenden Links und Organisationen.

Bei den Pflanzenpräparaten sollte darauf geachtet werden, dass sie gut in die Haut und das Gelenk aufgenommen werden können. Besonders gut geeignet sind sogenannte Emulsionssalben, die aus einer Wasserphase und einer Fettphase bestehen.

Beim Auftragen entsteht durch die Verdunstung des Wassers ein Kältegefühl. Zusätzlich können die Salben im Kühlschrank bei 4-10 °C gekühlt werden.

Klinische Studien liegen für die antientzündliche Wirkung von Weidenrinde, Brennnesselkraut, Guajakholz und Indischem Weihrauch vor. In der Heilpflanzenkunde gibt es aber zahlreiche Pflanzen mit wissenschaftlich belegter entzündungshemmender/leidlindernder Wirkung:

Achtung:

Die Teezubereitungen enthalten nur wenig Wirkstoff und sind daher eher schwach entzündungshemmend, eine Rheuma-Tee-Mischung kann aber den Stoffwechsel aktivieren und begleitend sinnvoll sein.

Besser wirksam sind höher konzentrierte und standardisierte Fertigarzneimittel von Qualitätspharmabetrieben. Bei konzentrierten Extrakten kann es zu Nebenwirkungen kommen.


Hemmung des Leides durch Reduktion der Entzündung

Pappelrinde, -knospen und -blätter (Tee, Tinktur, Frischpflanzenauszug)

Eschenrinde (Extrakt zum Schlucken, Tee)

Indischer Weihrauch (Boswellia serrata; Creme, Balsam, Extrakt zum Schlucken)

Süßholzwurzel (Extrakt zum Schlucken, Tee)

Withaniawurzel (Extrakt zum Schlucken)

Teufelskrallenwurzel (Extrakt zum Schlucken)

Arnikablüten (Gel)

Brennnesselkraut (Tee, Extrakt zum Schlucken)

Beinwellwurzel, -kraut (Salbe)

Bittersüßstängel (Tee)

Guajakholz (Tee, Extrakt zum Schlucken)

Weidenrinde (Tee, Extrakt in Tabletten) Weidenrinde hat im Gegensatz zu Aspirin keine gerinnungshemmenden Eigenschaften und eignet sich in der vorgegebenen Dosierung auch für Personen mit Störungen der Blutgerinnung.

 

Hemmung des Leides durch Reizung der Haut

Dass Hautreizung Beschwerden in mit den Hautarealen assoziierten Organen lindern kann, ist seit langem als "Counter-irritans-Effekt" bekannt. Der leichte Leid aus der Haut wird zum Rückenmark geleitet und „blockiert“ dort den starken Leid aus dem Gelenk.

Daneben setzt die Leidbewältigung „Endorphine“ frei. Das sind die Glückshormone des Körpers, die nur für besondere Situationen vorbehalten sind. Bei überstandenen Strapazen dämpfen Sie zum Beispiel Leid, entspannen und lösen Zufriedenheit aus.

 

Produkte aus dieser Kategorie sind:

Cayennepfeffer (Creme zum Einreiben)

Senföl (Öl zum Einreiben, häufiger als Senfmehl-Brei-Auflagen)

Lärchenterpentinöl (zum Einreiben)

Zaunrübe (nur noch homöopathisch im Gebrauch)

Bienengift

Brennnesselstiche

Produkte mit diesen Inhaltsstoffen führen zunächst zur Rötung und leidhaften Reizung, die dann in eine Leidlinderung übergeht.
Öle zur äußerlichen Anwendung zur Leidlinderung.

In Laborversuchen geprüft wurde die entzündungshemmende Eigenschaft verschiedener ätherischer Öle. Auf der Haut eingerieben, können diese Öle schnell aufgenommen werden.

Eine lange Tradition als anti-rheumatische Einreibungen haben Eukalyptusöl, Rosmarin-, Latschenkiefern-, Lärchen- und Kiefernnadelöl. Aber auch Nelken- oder Zimtöl haben ausgezeichnete antientzündliche Eigenschaften, sind aber bei Rheuma weniger gebräuchlich.

Durch Einnahme von Enzymen aus Tieren und Pflanzen wurde ein entzündungshemmender Effekt beobachtet (Enzymbehandlung). Bisher ist nicht genau bekannt, wie die Wirkung zustande kommt.

Man vermutet, dass diese Enzyme ins Blut gelangen und Immunkomplexe auflösen, die sich in den Gelenken abgelagert haben und stark entzündlich wirken. Sind die entzündlichen Stoffe erst verschwunden, kann man damit eine Umstimmung einleiten.

Milchsaft aus unreifen Früchten der Papaya

Presssaft aus Ananasstrünken

Milchsaft aus Feigenbäumen

Verdauungsenzyme von Tieren

Verdauungsenzyme von Mikroorganismen

 

Entgiftung

Die alternative Medizin sieht eine entzündliche Reaktion als Ausdruck einer Giftbelastung. Durch eine Durchspülbehandlung sollen die schädlichen Stoffe ausgeleitet werden.

Dazu kann man Tee aus Birkenblättern, Brennnesselkraut und Goldrutenkraut verwenden. Diese Pflanzen haben darüber hinaus auch noch einen entzündungshemmenden Effekt.

Birkenblätter (als Tee oder Pflanzenpresssaft)

Brennnesselblätter (Frischpflanzenpresssaft, Tees, Brennnesselmus aus gedämpften Blättern)

Echte Goldrute (Tee, Filmtabletten, Extrakt)

Schachtelhalmkraut (Tee)

Wacholderbeeren (Tee)

Queckenwurzel (Tee)

Zur Ausleitung von Giftstoffen soll nach den Erfahrungen der Naturheilkunde auch die Leberfunktion mit Präparaten aus Mariendistelfrüchten (mit dem Inhaltsstoff Silymarin), Artischocke, Löwenzahn und Schafgarbe unterstützt werden.