Pilzinfektionen (Mykosen) in Düren

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Pilzinfektionen (Mykosen) in Düren
Als Pilzinfektion oder Mykose bezeichnet man eine durch Pilze verursachte Infektionskrankheit. Am häufigsten sind Hautpilzerkrankungen, die die Hornsubstanz befallen, sie werden als Dermatophytosen bezeichnet.
Hefepilze, die Schimmelpilze und die Dermatophyten sind die drei großen Gruppen von krankmachenden (pathogenen) Pilzen.
Naturheilkundliche Behandlungen bei Pilzinfektionen zielen darauf ab, das Pilzwachstum durch Naturheilmittel zu hemmen, das Immunsystem zu stärken und das Milieu (z.B. Haut-pH-Wert) zu normalisieren.
Natürliche Heilmittel umfassen Teebaumöl, Kokosöl, Apfelessig, Knoblauch sowie Probiotika, insbesondere bei Haut- und Scheidenpilz. Die wahre Ursache für Scheidenpilze und warum viele Pilzmittel bei einer Vaginalmykose nicht wirklich helfen.
Vaginale Pilzinfektion Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche vaginale Mykose- und Scheidenpilzbehandlung für nichtentzündliche Krankheiten der Vagina im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Scheidenpilz Düren.
Als vaginale Pilzinfektion (Scheidenpilz) oder vaginale Mykose bezeichnet man eine Infektion der Scheide mit Pilzen.
Herzlich willkommen,
in der Naturheilpraxis für Pilzinfektionen.
Definition: Eine Vaginalmykose ist eine Pilzinfektion im Bereich der Vagina, die sich in Entzündungen des inneren und äußeren weiblichen Genitalbereichs äußert.
Vaginalmykosen (Pilzinfektionen der Scheide) zählen zu den häufigsten genitalen Infektionen. Beinahe jede zweite Frau infiziert sich in ihrem Leben einmal mit Scheidenpilzen.
Symptome: Zu den Hauptsymptome zählen ein brennendes Gefühl und Juckreiz im Intimbereich, vaginaler Ausfluss, geröteter und geschwollener Scheideneingang, eventuell auch Beschwerden beim Geschlechtsverkehr.
Ursachen: Die Mykosen entstehen, wenn sich das Milieu der Vagina (Scheide) in einem Ungleichgewicht befindet. Die normale Flora weist Bakterien (Milchsäurebakterien) auf, die durch Stoffwechselaktivitäten, besonders durch die Milchsäure-Produktion, für ein saures Milieu sorgen, das Infekte abwehren kann.
Eine Störung führt zu einer alkalischen (basischen) Flora, die Pilze ungehindert eindringen lässt.
Über 80 Prozent der Mykosen werden von Hefepilzen verursacht, hauptsächlich Candida albicans, die sich überall befinden können und bei Temperaturen um die 37° C besonders gut gedeihen.
Häufig wird angeführt, dass ein Ausflug ins Schwimmbad oder der Aufenthalt in fremden Betten schon ausreichen, um sich mit Candida zu infizieren. Dies halte ich für Blödsinn, denn: dann müsste jede Frau, die sich dort aufgehalten hat, solch eine Infektion erleiden.
Ähnliche Interpretationen und “Ursachenforschungen” gehen in die Richtung: erbliche Veranlagung, übermäßige Intimhygiene und Geschlechtsverkehr mit bereits infizierten Personen.
Auch das ist nicht ausgeschlossen, aber das ist aus meiner Sicht nicht die wirkliche Ursache.
Begünstigende Faktoren können aber u.a. eine chronische Krankheit wie z.B. Zuckerkrankheit mellitus (Zuckerkrankheit) sein oder die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Antibiotika) sein.
Der am häufigsten für Pilzinfektionen verantwortliche Pilz ist Candida. Dieser Hefepilz ist im Grunde überall und auch in unserem Körper natürlicherweise heimisch.
Breiten sich Pilze über die Blutbahn im Körper aus, spricht man von einer sog. systemischen Pilzerkrankung, da in diesem Fall der ganze Körper betroffen ist.
Für die Schwächung des Immunsystems können eine insgesamt ungünstige Ernährung, langanhaltender Stress oder eine regelmäßige Medikamenteneinnahme ebenso verantwortlich sein wie eine Schwermetallbelastung oder eine chronische Erkrankung.
Der bekannteste Schimmelpilz aus dieser Gruppe ist der Aspergillus niger. Beim Öffnen der Biotonne werden große Mengen dieser Sporen aufgewirbelt und unbemerkt eingeatmet.
Normalerweise sorgt das Immunsystem dafür, dass Pilze und andere Eindringlinge aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie der Gesundheit schaden können. Haben es die Pilze dennoch geschafft, sich im Körper übermäßig zu vermehren, so lässt dies auch auf eine geschwächte Immunabwehr des Betroffenen schließen.
Bevor wir uns den wahren Ursachen zuwenden, schauen wir auf die Symptome einer Scheidenpilz-Infektion.
Die “klinischen Symptome” zeigen starken Juckreiz im Genitalbereich, weißlichen Ausfluss (Weißfluss), Rötung und Schwellung des befallenen Bereichs und ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr.
In allen Fällen einer Vaginalmykose sah ich in der Praxis auch immer eine ganz erhebliche Belastung durch Darmpilze. Der Darmpilz (meist Candida albicans) ist bei fast allen Menschen im Darm zu finden.
Bestimmte Ursachen führen aber dazu, dass dieser “Überhand” nimmt. Candida albicans wird durch die zu häufige Medikation mit Antibiotika gefördert, weil dies die Zusammensetzung der Darmflora durcheinander bringt.
Pilze an sich schwächen bereits das Immunsystem. Wenn eine weitere Schwächung hinzukommt, können sich die Pilze auch an Orten breit machen, wo diese einen idealen Nährboden finden: in der Vagina.
Geschwächte Immunabwehr
Ist die Immunabwehr intakt, kommt es nicht zu einer krankhaften Vermehrung der Pilze. Ist jedoch das Immunsystem geschwächt, kann dies zu einer Pilzinfektion führen. Dies ist keine bedrohliche Erkrankung, kann aber mitunter ziemlich lästig sein.
Scheidenpilz zwischen Köln und Aachen.

Zu den Ursachen einer Scheidenpilzinfektion zählen:
Schwangerschaft: Während einer Schwangerschaft kann der Scheiden-ph-Wert ansteigen, was regelmäßig kontrolliert werden muss, um im Falle einer Infektion, schnell reagieren zu können.
Ein Scheidenpilz kann vielfältige Ursachen haben. Hormone haben einen großen Einfluss auf das Scheidenmilieu. So ist die Zusammensetzung der Scheidenflora den ganz normalen monatlichen Hormonschwankungen der Frau unterworfen.
Hormonstörungen beziehungsweise Veränderungen in dem Hormonhaushalt können die Scheidenflora beeinflussen und so die Ausbreitung des Pilzes begünstigen.
Bei einem akuten starken Pilzbefall kann eine medikamentöse Behandlung zwar unumgänglich sein, dennoch kann sie sehr gut von ganzheitlichen Maßnahmen begleitet werden, da diese nicht nur zur vorübergehenden, sondern zur dauerhaften Entfernung der Pilze beitragen.
Zu den besonders gefährlichen Mycotoxinen zählt das Aflatoxin. Es wird von den Schimmelpilzen gebildet und ist im Pilz selbst ebenso wie in dessen Sporen enthalten.
An Wirkstoffen sind Artemisia annua (einjähriger Beifuß), Zistrose, Grapefruitkernextrakt und Lorbeeröl enthalten - allesamt mit pilzfeindlicher Wirkung. Dazu kommt 40-prozentiges DMSO, dass die Wirkstoffe in die Haut hineinschleusen kann.
Gerade die oft erfolgreiche Behandlung mit basischen Fußbädern oder dem Bestäuben mit Natron zeigt, dass auch der Fußpilz das basische Milieu meidet. Doch können genauso saure Naturheilmittel gegen den Fußpilz hilfreich sein (z. B. Effektive Mikroorganismen), denn auch zu niedrige pH-Werte meidet der Fußpilz konsequent.
Dermatophyten werden auch Fadenpilze genannt. Sie ernähren sich überwiegend vom Keratin (Hornschicht) der Haut und der Nägel. Daher sind sie auch hauptsächlich in diesen Arealen anzutreffen.
Übertriebene Intimhygiene:
Da die Scheidenflora einen natürlichen Schutz bietet, kann eine übertriebene Intimhygiene die natürliche Schutzfunktion beeinträchtigen.
Äußere Einflüsse:
Gemeinsam benutzte Handtücher oder der Besuch eines öffentlichen Schwimmbades kann unter Umständen zu einer Pilzinfektion führen.
Andere Erkrankungen:
Grunderkrankungen wie Zuckerkrankheit mellitus und AIDS haben einen negativen Einfluss auf die Zusammensetzung des Scheidenmilieus.
Hormonstörungen:
Weitere Hormonstörungen, wie sie zum Beispiel in der Menopause vorkommen oder durch Schilddrüsenerkrankungen hervorgerufen werden, haben mitunter Auswirkungen auf die Schleimhaut in der Scheide.
Medikamente:
Die Einnahme von Antibiotika kann zu einer Veränderung der natürlichen Abwehr im Genitalbereich führen.
Das Antibiotikum kann dabei die guten Lacotbazillen zerstören und deshalb anderen Keimen die Möglichkeit zur Vermehrung bieten. Auch Kortikoide (Corticosteroide) und Chemo zerstören in manchen Fällen das gesunde Gleichgewicht.
Anti-Baby-Pille:
Die Einnahme der Pille kann das Scheidenmilieu ungünstig beeinflussen.
Die Scheide ist nicht keimfrei, sondern mit einer hohen Anzahl von Bakterien besiedelt. Deren Gesamtheit wird als Scheidenflora bezeichnet und bildet einen Schutz gegen eindringende Erreger.
Circa 100 Millionen Keime pro Milliliter leben im Scheidensekret. Die ansässigen Bakterien bestehen vor allem aus Milchsäurebakterien, sogenannte Lactobazillen.
Milchsäurebakterien (Lactobazillen)Die Lactobazillen finden im Milieu der Scheide gute Lebensbedingungen vor. Die Milchsäurebakterien produzieren Stoffe, die anderen Keimen den Nährboden entziehen und sie so am Wachstum hindern.
In der Scheidenflora leben circa fünf bis acht verschiedene Milchsäurebakterien-Stämme. Dies variiert jedoch von Frau zu Frau. Daraus ergibt sich auch die unterschiedliche Anfälligkeit für Scheideninfektionen.
ph-Wert in der Vagina
In der Vagina herrscht ein ph-Wert unter 4,5, was äußerst sauer ist. Dies bedeutet für die meisten Keime eine äußerst schlechte Umgebung.
So stellt die Scheidenflora mit ihrer großen Anzahl an Lactobazillen einen Schutz vor Krankheitserregern wie Bakterien, Pilzen und Protozoen dar.
Kamille, Myrrhe und Ringelblume
Naturheilkundlich Versierte setzen Präparate ein, die Kamille und Myrrhe enthalten, um den lästigen Pilz aus dem Darm zu vertreiben. Sitzbäder mit Kamille und/oder Ringelblumen runden die ganzheitliche Behandlung ab.
Vaginale Pilzinfektion durch Oreganoöl lindern
Öl aus wildem Oregano zählt zu den besten natürlichen Heilmitteln gegen Scheidenpilz. Denn es wirkt stark antimykotisch und antimikrobiell. Deshalb wird es in der Alternativmedizin häufig verwendet, um unterschiedliche Infektionen zu bekämpfen.
Wie wird das Oreganoöl verwendet? Löse drei bis 4 Tropfen in einem Esslöffel Olivenöl auf. Fülle diese Mischung in eine Kapsel, die du zwei- bis dreimal täglich nach dem Essen einnimmst.
Nichtentzündliche Krankheiten der Vagina-Behandlungen und Scheidenpilz-Behandlungen Düren - Naturheilraxis Arndt Leonards für Antifungal-Medicine und Scheidenpilz-Methoden im Dürener Kreis zwischen Aachen und Köln.
Joghurt: Die in Joghurt enthaltene Milchsäure kann helfen, die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings ist darauf zu achten, einen Naturjoghurt ohne Früchte und Zuckerzusätze zu verwenden.
Reines Kokosöl: Dieses Öl kann sowohl innerlich durch orale Einnahme oder durch Auftragen auf einem Tampon als auch zur äußerlichen Anwendung auf den Genitalbereich genutzt werden.
Kukurma: Kurkuma ist gesund und oft heilend. Neben der Verwendung als Gewürz können ein paar Esslöffel mit ins Badewasser gegeben werden.
Olivenblattextrakt: Als Nahrungsergänzungsmittel oder als Olivenblättertee kann Olivenblattextrakt das Immunsystem stärken und so auch indirekt gegen Pilzinfektionen helfen.
Eine basische Kost, die wenig Zucker und süßes Obst, jedoch viel Gemüse und vollwertige Zutaten umfasst, ist die Basis, um sich vor wiederkehrenden Infektionen zu schützen.
Aloe Vera: Die Inhaltsstoffe dieser Medicinalis sind ein uraltes Naturheilmittel für den Erhalt von Schönheit und Salubrität und wirken auch gegen Pilze. Aloe Vera kann als Saft oder Gel (ohne Zusätze) in und auf der Scheide aufgetragen werden. Eine orale Einnahme kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen.
Honig: Echter Bienenhonig hat eine antiseptische Wirkung, von der auch Pilze nicht verschont bleiben.
Stress bekämpfen
Stress, der häufig dafür verantwortlich ist, das Immunsystem in die Knie zu zwingen, soll durch geeignete Entspannungsübungen und regelmäßige Ruhephasen in Schach gehalten werden.
Gezielte Maßnahmen zum Stressabbau wie beispielsweise autogenes Training, progressive Muskelrelaxation, Atemübungen oder Yoga sind hierfür bestens geeignet.
Darmsanierungen
Auch Darmsanierungen, bei denen mit Hilfe von Kräuterauszügen der Darm gereinigt und anschließend mit physiologischen Darmbakterien die Darmflora wieder aufgebaut wird, gehören in das Behandlungsspektrum der Naturheilpraxis.
Im Mittelpunkt steht hier die Vertreibung des Candida albicans aus dem Darm, da dieser für das wiederholte Auftreten von Scheidenpilzinfektionen verantwortlich gemacht wird.
Diese Denkweise ist immer noch umstritten. Jedoch berichten immer wieder Betroffene darüber, dass erst durch eine Darmsanierung den wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen langfristig ein Ende bereitet werden konnte.
Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) lässt sich natürlich durch Stärkung des Hautmilieus und ätherische Öle behandeln. Effektive Maßnahmen sind das Auftragen von pilzhemmendem Teebaumöl, Kokosöl (Laurinsäure) oder Apfelessig, um den pH-Wert zu regulieren.
Die Mittel enthalten verschiedene Wirkstoffe, die das Wachstum der Hautpilze hemmen. Zu den Präparaten, die sich als wirksam erwiesen haben, gehören:
- Shampoo mit Zinkpyrithion
- Lösungen oder Cremes mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Azole
- Cremes mit dem Wirkstoff Terbinafin
- Shampoo mit Selendisulfid
- Shampoo mit Schwefel und Salicylsäure
Als Alternative zu Itraconazol wird gelegentlich Fluconazol eingesetzt. Medikamente mit diesem Wirkstoff werden für 2 bis 4 Wochen eingenommen. Mögliche Nebenwirkungen von Fluconazol sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Ausschlag.
Die Kleienpilzflechte ist eine Hauterkrankung, die in Ländern mit gemäßigtem Klima bei etwa 1 % der Bevölkerung vorkommt, in tropischen Ländern weitaus häufiger.
Beliebte natürliche Hausmittel gegen Kleienpilzflechte sind:
- das Duschen und ordentliche Abtrocknen nach schweißtreibenden Aktivitäten.
- der Verzicht auf fetthaltige Cremes und Salben.
- das Tragen von möglichst luftdurchlässiger Kleidung, um einen Wärmestau zu vermeiden.
Typisches Anzeichen sind, je nach Hauttyp, weiße oder braune Flecken auf der Haut. Sie treten vor allem am Oberkörper auf, bei Kindern oft auch im Gesicht.
Eine Kleienpilzflechte lässt sich mit speziellen Cremes, Lösungen oder Shampoos meist gut behandeln. Sie enthalten Wirkstoffe, die das Wachstum von Hautpilzen hemmen oder sie abtöten. Trotz Behandlung kann es allerdings einige Monate dauern, bis die Flechte verschwunden ist.
Eine Auswertung der wissenschaftlichen Studien zum Beispiel zu Ketoconazol zeigte nach 2 bis 4 Wochen:
- Ohne Ketoconazol wurden bei etwa 90 von 100 Personen Kleienpilze nachgewiesen.
- Mit Ketoconazol hatten noch ungefähr 25 von 100 Personen eine nachweisbare Kleienpilz-Infektion.
Wichtig ist zudem das Tragen atmungsaktiver Kleidung, Vermeidung fetthaltiger Cremes und gründliches Abtrocknen nach dem Schwitzen.
