Amygdala

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Amygdala in Düren
Die Amygdala ist ein paariges Gebiet eines Gehirns in der Mitte des jeweiligen Temporallappens.
Die Amygdala ist an der Furchtkonditionierung beteiligt und spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren: Sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen dazu ein.
Dr. Müller zeigt, wie wichtig Desensibilisierung und gezielte Unterstützung sind, etwa durch Mineralstoffe wie Magnesium, Hanföl, Leinöl, Schwarzkümmelöl, Entgiftungsverfahren, um Aluminium und Quecksilber auszuleiten oder Zink, B-Vitamine, oder durch achtsame Reize (z. B. Wärme, Bürstenmassagen) in moderater Form.
Im Zentrum steht die Amygdala, das Angstzentrum unseres Gehirns. Sie reagiert blitzschnell auf Bedrohungen und übernimmt im Ernstfall die Steuerung, oft schneller als unser präfrontaler Cortex, der für rationales Denken zuständig ist. Das nennt man treffend „Amygdala-Hijacking“: Angst und Furcht kapern das Gehirn, während logisches Denken abgeschaltet wird.
Was passiert in der Amygdala bei Stress?
Die Amygdala schüttet die Stresshormone aber nicht selbst aus, sondern informiert die Nebenniere mithilfe des sympathischen Nervensystems und des Hypothalamus über die drohende Gefahr, die Nebenniere setzt dann die Stresshormone frei.
Dr. Müller ruft daher zu einem ganzheitlichen Blick auf: Resilienz erfordert Schutz, vor Dauerstress, vor Überlastung, vor toxischen Reizen. Gleichzeitig braucht es Training, gesunde Lebensweise und eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Belastungsgrenzen.
Was entspannt die Amygdala?
Der zweite Ansatz besteht darin, der Überaktivierung der Amygdala durch geistige Prozesse entgegenzuwirken, sei es durch bewusste Beruhigung, oder Meditation, oder durch kognitive Prozesse oder Umstrukturierungen, wie z.B. Selbstsuggestionen wie z.B. innere ermutigende Dialoge oder meditative Übungen.
Auch wenn die Amygdala manchmal die Kontrolle übernimmt. Resilienz ist trainierbar. Wer versteht, wie Angst, Stress und Biochemie zusammenspielen, kann sich neue Wege zu Stabilität, Gesundheit und innerer Stärke erschließen.
Die Amygdala (Mandelkern) ist entscheidend für die Verarbeitung von Emotionen, insbesondere Angst und Wut, die Speicherung emotionaler Erinnerungen und die Auslösung von Stressreaktionen wie Kampf oder Flucht, indem sie den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und Hormone wie Adrenalin freisetzt, um Gefahren zu bewerten und darauf zu reagieren.
Sie verknüpft Reize mit emotionalen Bedeutungen und ist essenziell für Überlebensstrategien und das Erkennen sozialer Signale. Ein Schlüssel dabei ist der TRPV1-Rezeptor, ein hochsensibler Sensor für Hitze, Druck, Chemikalien oder Reize wie Capsaicin (Chili).
Wird er dauerhaft überlastet, können Überempfindlichkeiten entstehen, bis hin zu Symptomen wie Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder sogar brennende Hautgefühle.
Die Amygdala beruhigen in Düren in der Praxis bei Arndt Leonards.
