Yacon

Yacon Düren

Die Knolle Yacon in Düren: Yacon ist eine Pflanze aus Südamerika. Man nutzt insbesondere ihre Knollen und macht daraus einen süßen Sirup oder auch ein Pulver. Beide gelten als gesunde Süßungsmittel mit vielen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Yacon ist in der Tat ein sehr gesundes Naturheilmittel, besonders für den Darm und als Zuckerersatz. Die Wurzelknolle aus den Anden ist reich an Präbiotika (Fructooligosaccharide), die vom Magen nicht verdaut werden, aber eine wichtige Nahrungsquelle für die guten Darmbakterien darstellen.

FOS bestehen jeweils aus einem Glucosemolekül, das mit zwei bis zehn Fructosemolekülen verbunden ist. Die Verbindungen sind dabei so stark, dass sie im menschlichen Verdauungssystem nicht gespalten werden können. Aus diesem Grund passieren die FOS den Dünndarm und gelangen unverdaut in den Dickdarm. Daher beeinflussen sie auch nicht den Blutzuckerspiegel. Yacon-Knollen sind vielseitig einsetzbar und eignen sich ideal für die leichte Küche. Sie schmecken fruchtig-süß (wie Birne oder Melone) und sind gleichzeitig knackig.

Im Gegensatz zu vielen anderen essbaren Knollen (Kartoffeln, Karotten, Süßkartoffeln etc.) speichert Yacon seine Kohlenhydrate nicht in Form von Stärke, sondern größtenteils in Form von Fructooligosacchariden (40 bis 70 Prozent vom Gesamtkohlenhydratgehalt). Was ist Yacon auf Deutsch? Die Yacon Pflanze, auch Inkawurzel genannt, erfreut sich in den letzten Jahren auch in Deutschland immer größerer Beliebheit.

In der EU war der Verkauf von Yacon lange Jahre verboten. Denn die Pflanze und Produkte aus ihr fielen unter die sog. Novel-Food-Verordnung und galten als neuartiges Lebensmittel. Erst im Jahr 2015 erhielten Yaconprodukte die entsprechende Zulassung und dürfen nun auch in Europa frei verkauft werden. Ist Yacon gut für den Magen? Yacon als Verdauungshilfe. Wie bereits erwähnt, können sich die enthaltenen Fructooligosaccharide (FOS) positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Sowohl FOS und Inulin unterstützen die Vorherrschaft der guten Darmbakterien und helfen dabei, Vitamine und Nährstoffe aus Lebensmitteln vermehrt aufzunehmen.

Die Knolle kann bis zu einem Kilogramm schwer werden und ähnelt optisch der Süßkartoffel. Wie letztere stammt auch Yacon aus den Anden Südamerikas und wird seit Jahrtausenden insbesondere in Peru und Bolivien als Nähr- und Heilpflanze genutzt und gerne bei Diabetes, Nieren- und Leberkrankheiten sowie Verstopfung verspeist. Die Yacon-Wurzel (Smallanthus sonchifolius), auch Inkawurzel genannt, ist besonders für ihre positive Wirkung auf die Verdauung und den Blutzuckerspiegel bekannt. Sie dient zudem als kalorienarme Zuckeralternative.