Holzkohle

Holzkohle Düren: Aktivkohle

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Die Holzkohle in Düren: Die Aktivkohle, auch medizinische oder aktivierte Kohle genannt, ist nicht mit Grillkohle zu verwechseln. Es handelt sich hingegen um eine speziell hergestellte Kohle voller winziger Poren und Kanäle. Aktivkohle bindet Gifte, Bakterien und Schadstoffe im Magen-Darm-Trakt und transportiert sie unverdaut mit dem Stuhl aus dem Körper. In einer Studie zeigte sich, dass Aktivkohle schädliche E. Coli-Bakterien adsorbierte. Die maximale Adsorption erreichte die Kohle innerhalb von fünf Minuten. In Bezug auf die normale, also gesunde Darmflora hingegen zeigte die aktivierte Kohle nur eine geringe Bindungskapazität.

Aktivkohle in Düren ist kein gesunder Trend für die tägliche Ernährung, sondern ein wirksames und mit Risiken verbundenes Medikament. Als "aktiv" wird die Kohle daher bezeichnet, weil sie gerade aufgrund ihrer vielen Poren und Kanäle "aktiv" ist, also eine medizinische Wirkung hat. Besonders bekannt ist die Kohle als Arzneimittel. In Form von Kohletabletten haben viele Menschen sie in der Haus- und Reiseapotheke vorrätig. Meist nimmt man sie gegen Durchfall, da sie Bakterien, Bakteriengifte und auch überschüssiges Wasser im Darm binden kann. Auch gegen Blähungen ist die aktivierte Kohle geeignet, da sie auch Gase aufnimmt.

Der Hauptunterschied liegt darin, dass Holzkohle als einfacher Brennstoff dient, während Aktivkohle durch eine spezielle Nachbehandlung extrem porös ist und als Hochleistungsfilter wirkt. Die Aktivkohle bindet nicht alle Stoffe. Ihre Adsorptionsfähigkeiten sind bei Säuren, Laugen, Alkohol und Metallen nur eingeschränkt wirksam. Viele Medikamente hingegen kann sie gut binden und eignet sich daher auch sehr gut, wenn man eine Überdosis eingenommen hat. Auch oral aufgenommene Drogen und Pflanzengifte bindet sie meist. Aktivkohle bindet durch ihre extrem große innere Oberfläche Gifte, Schadstoffe und andere Moleküle wirksam an sich (Adsorption).

Aktivkohle ist für gesunde Menschen im Alltag weder ein Wundermittel noch gesund. In Lebensmitteln oder als "Detox"-Trend ist sie eher ungesund, da sie nicht nur Schadstoffe, sondern auch wichtige Vitamine, Nährstoffe und Medikamente (wie die Pille) bindet. Ihr echter Nutzen beschränkt sich auf die Medizin bei akuten Vergiftungen. Aktivkohle sollte nicht bei Bewusstseinsstörungen, bestimmten Vergiftungsarten oder bei bestehenden Magen-Darm-Erkrankungen eingenommen werden. Grundsätzlich gilt aktivierte Kohle für den kurzfristigen Einsatz als sicher, doch kann es auch hier in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen kommen, wie z. B. Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen.

Aktivkohle lässt sich aus normaler Holzkohle durch feines Mahlen und die Zugabe von Aktivierungsmitteln wie Zitronensaft herstellen. In einer Studie aus dem Jahr 2007 ergab sich, dass medizinische Kohle bei gleichzeitiger Einnahme mit einem vitaminreichen Saft, zu einer starken, aber auch dosisabhängigen Reduzierung von Vitamin C und den Vitaminen B1, B3, B6 sowie von Biotin führte. Der Hauptunterschied liegt darin, dass Holzkohle als einfacher Brennstoff dient, während Aktivkohle durch eine spezielle Nachbehandlung extrem porös ist und als Hochleistungsfilter wirkt.