Schmerzen Düren - Schmerztherapie

Schmerztherapie Düren

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Schmerztherapie Düren - Schmerzmedizin in Düren zwischen Köln und Aachen - Schmerzen Düren.

Das Schmerzmanagement beschäftigt sich mit allen therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Reduktion von Schmerz führen - Schmerzmedizin Düren.

Herzlich willkomen,

in der Naturheilpraxis für Schmerzmedizin in Düren.

Lassen Sie es mich gleich vorweg sagen: Kein Patient muss mit Schmerzen leben. Und: Kein Patient muss “klassische” Schmerzmittel nehmen.

Schmerzen sind eine Sinneswahrnehmung des Körpers, die in erster Linie als Warnsignal dienen und einen Schutzmechanismus auslösen sollen. Insofern kann man Schmerzen durchaus als “Warnschmerzen” oder als “Alarmschmerzen” betrachten.

Patienten “glauben” an die Fortschritte der Schulmedizin

Viele Patienten betrachten die Fortschritte der schulmedizinischen Schmerztherapie hoffnungsvoll. Doch paradoxerweise nimmt mit der Wirksamkeit der Schmerzbehandlung auch die Zahl der Schmerzpatienten zu.

Nur wenige wissen auch, dass Schmerzen durch Medikamente selbst entstehen können. Viele Patienten denken bei auftretenden Nebenwirkungen durch die Schmerzmittel gar nicht daran, dass dies die Schmerzmittel selbst sein könnten. Die Patienten gehen sogar oftmals davon aus, dass sich einfach ihre Beschwerde verschlechtert habe.

Denken Sie bitte daran, dass Schmerzen immer nur ein “Symptom” sind. Es gilt also die Ursache zu finden und diese zu behandeln.

Hier finden Sie alle Schmerztherapien im Überblick. Für weitere Details zu den einzelnen Therapien klicken Sie bitte auf die verlinkten Therapie-Bezeichnungen.

Kreuz- und Rückenschmerzen behandeln - Als Rückenschmerzen (Notalgie) werden alle mehr oder minder starken Schmerzen im Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache - Schmerzberatung Düren.

Schulterschmerzen (Omalgie) - Akute oder chronische Schmerzen im Bereich der Schulterregion, unter denen etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden. Das Leitsymptom Schulterschmerz geht jedoch meist gar nicht vom Schultergelenk selbst aus, sondern von den umgebenden Muskeln und Sehnen.

Hüftschmerz-Behandlung - Hüftgelenkschmerzen (Koxalgie) Studien zeigen, dass Kräftigungs- und Dehnübungen sowie Ausdauertraining Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern können.

Alternative Schmerztherapien haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. So stellt die allseits bekannte klassische und medikamentöse Therapie nun nicht mehr das Monopol für salubritätliche Behandlungsmöglichkeiten dar.

Wir können Schmerzmittel nehmen ohne Ende – wenn wir die Ursache nicht bekämpfen, werden die Schmerzen weiterhin bestehen. Letztens habe ich online eine Schlagzeile entdeckt: Sitzen ist das neue Rauchen.

Tabletten, Salben oder Tropfen – wer unter Schmerzen leidet, kommt meist mit der medikamentösen Schmerztherapie in Kontakt. Doch es müssen nicht immer Schmerzmittel sein, auch alternative Methoden können zum gewünschten Erfolg führen.

Welche nicht-medikamentösen Therapien gibt es? Und wie sieht es mit deren Wirksamkeit aus?

Neben den klassisch-schulmedizinischen Schmerzmitteln gibt es zahlreiche alternative Schmerztherapien, die helfen können, Schmerzen zu lindern - Alternative Schmerzmedizin in der Nähe suchen.

Immer mehr Menschen suchen Alternativen zur Schulmedizin. Die wirksamsten Verfahren der Naturheilkunde. Ein Schwerpunkt der Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin ist die Behandlung von Schmerzzuständen.

Die Behandlung ist schwierig, zumeist helfen übliche medizinische Verfahren wie orthopädische Injektionen oder KG nur vorübergehend, und die Dauerbehandlung mit Medikamenten ist durch viele unerwünschte Nebenwirkungen behaftet.

Möglichkeiten der nicht-medikamentösen Schmerztherapie.

Stechen, drücken, träumen und es tut nicht mehr weh.

Wo alternative Schmerztherapie am besten hilft - von Akupunktur bis Hypnose.

In der Behandlung beständiger Schmerzen spielen zusätzlich zu den medikamentösen auch nicht-medikamentöse Methoden eine wichtige Rolle - Gute Schmerztherapie in der Nähe und Umgebung suchen und finden.

Zu ihnen gehören zum Beispiel die Akupunktur oder auch das sogenannte TENS. Auch Petrissage können eingesetzt werden, um beispielsweise Muskelverspannungen als Ursache für Schmerzen zu lindern. Dasselbe gilt für spezielle Relaxationsverfahren.

Wann hilft's? Bei Migräne, Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Knie- oder Rücken, Menstruationsbeschwerden, postoperativem Schmerz.

Was hilft sofort bei Schulterschmerzen?

Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen können die Schulterschmerzen etwas lindern. Sie sollten aber nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden - Schulterschmerzen Düren.

Eine nebenwirkungsarme Alternative zu Tabletten sind Cremes und Gele mit Diclofenac, die zwei- bis dreimal am Tag auf die Schulter aufgetragen werden.

Was kann man gegen Hüftschmerzen machen Hausmittel?

Wärmende Salben, Kirschkernkissen, Thermophor, Vollbäder, Sauna oder Rotlichtlampen sind gute Wärmequellen - Hüftschmerzen Düren.

Bei verspannungsbedingten Schmerzen sind Wärmebehandlungen hilfreich, um die verspannte Muskulatur zu relaxen. Wärme regt die Durchblutung an und lockert die Muskeln - Hüftgelenkschmerzen in Düren.

Was hilft am besten gegen Kopfschmerzen? Kopfschmerzen Düren - Die 5 besten Hausmittel gegen akute Spannungskopfschmerzen:

Tupfen Sie Pfefferminzöl auf Stirn, Schläfen oder Nacken

Frische Luft

Wasser trinken

Kaffee trinken

Dehnungsübungen

Was hilft sofort gegen Muskelschmerzen?

Wärme: Ähnlich wie bei Rückenschmerzen kann bei Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich Wärme, zum Beispiel durch eine Wärmflasche, ein Vollbad oder Heizkissen helfen - Muskelschmerzen Düren.

Kälte: Manchmal kann bei Muskelschmerzen jedoch auch Kälte förderlich sein, etwa wenn diese durch entzündliche Prozesse ausgelöst werden.

Was ist das beste Mittel gegen Gelenkschmerzen?

Das wirksamste, anerkannte Mittel gegen fortschreitende Arthrose ist die körperliche Bewegung - Gelenkschmerzen Düren.

Ob Glucosamin oder Chondroitin in Form eines Pharmakon in einer bestimmten Dosierung und Anwendungsdauer als Therapie gegen Arthrose eingesetzt werden können, muss Ihre behandelnden Ärzt:innen entscheiden.

Was hilft am besten gegen Bauchschmerzen?

Wärme (als Wärmflasche oder Tee) ist immer hilfreich, wenn der Magen schmerzt. Kamille löst Krämpfe, hemmt das Wachstum von Bakterien und wirkt antibakteriell - Bauchschmerzen Düren.

Salbei entkrampft den Bauch und lindert Schmerzen. Die ätherischen Öle im Pfefferminztee helfen Ihrem schmerzenden Unterleib.

Was soll man machen wenn man Bauchweh hat?

Wärme kann akute Bauchschmerzen lindern. Auch Kamillentee wird als wohltuend empfunden - Bauchweh Düren - Zudem kann eine Bauchmassage dabei helfen, Krämpfe zu lösen. Langfristig sollte eine Regeneration der Darmflora in Betracht gezogen werden.

Was sind die 10 stärksten Schmerzmittel?

Die zehn stärksten Schmerzmittel sind (in absteigender Reihenfolge): Sufentanil, Remifentanil, Fentanyl, Cannabis, Buprenorphin, Alfentanil, Hydromorphon, Levomethadon, Oxycodon und Morphin - Schmerzmittel Düren.

Die besten pflanzliche Schmerzmittel sind:

Arnika wird als Tinktur oder Salbe auf die Haut aufgetragen

Beinwell wird bei Entzündungen auf die Haut aufgetragen und fördert die Wundsanation

Campher

Fichtennadel-Öl

Gewürznelken

Gingko

Heublumen

Kiefernadel-Öl

Welches Hanf bei Schmerzen?

Das THC (Delta-9-Tetrahydrocanabinol) und das CBD (Cannabidol) sind am besten betrachtet. Von diesen hat THC eher eine schmerzlindernde Wirkung, wohingegen CBD mehr über eine beklemmungslösende und relaxende Wirkung verfügt. Die Wirkung ist deutlich schwächer als die von Opioiden.

Was ist ein Akutschmerz?

Akutschmerz, auch: akute Schmerzen, dauert Sekunden bis maximal Wochen an und ist in der Regel an erkennbare Auslöser (akute organpathologische Prozesse oder Noxen, z.B. Verletzungen, Entzündungen) gekoppelt, mit deren Beseitigung er im allgemeinen auch endet - Akute Schmerzen in Düren.

Was sind chronische Schmerzen?

Von chronischem Schmerz spricht man dann, wenn die Beschwerden länger als drei bis sechs Monate anhalten, zu körperlichen (physischen) Einschränkungen führen und das Befinden, die Stimmung und das Denken (psychisch-kognitiv) beeinträchtigen - Chronische Schmerzen Düren.

Was ist ein Nozizeptorschmerz?

Nozizeptorschmerz, der durch Erregung von Nozizeptoren entsteht, im Gegensatz zum neuropathischen Schmerz, der auf der Schädigung von Nerven beruht. Beispiele für Nozizeptorschmerzen sind Gelenkschmerz, Knochenschmerz und Hitzeschmerz - Nozizeptive Schmerzen in Düren.

Welche Schmerzen bei Entzündungen?

Wenn eine Wunde anschwillt, rot wird und wehtut, kann dies auf eine Entzündung hinweisen. Eine Entzündung ist – ganz allgemein gesagt – eine Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf einen Reiz. Das können Krankheitserreger sein, aber auch Fremdkörper wie ein Splitter im Finger - Entzündliche Schmerzen Düren.

Welcher Rückenschmerz bedeutet was?

Es gibt drei Gruppen von Rückenschmerzen: Bei Schmerzen im oberen Rücken, auf Höhe der Halswirbel, spricht man von einer Zervikalgie. Bei Schmerzen im unteren Rücken, auf Höhe der Lendenwirbel, spricht man von einer Lumbago - Rückenschmerzen in Düren.

Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen, die ohne bestimmte Ursache auftreten. Die häufigsten sind Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen. Kopfschmerzen, die keine bestimmte Ursache wie zum Beispiel eine andere Erkrankung oder einen Unfall haben, werden als primäre Kopfschmerzen bezeichnet - Kopfschmerzen Düren.

Was kann der Grund für Kopfschmerzen sein?

Bei Stress, seelischer Belastung oder auch einem plötzlichen Wetterwechsel reagieren sie mit Verspannungen, die Kopfschmerzen auslösen können. Zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol und Nikotin, Flüssigkeitsmangel, Lärm und schlechte Luft können den gleichen Effekt haben.

Was kann das sein wenn das Handgelenk weh tut?

Verspüren Sie im Handgelenk Schmerzen sind die Ursachen häufig Verstauchungen oder Frakturen. Die Beschwerden können aber auch durch wiederkehrende Belastung hervorgerufen werden - Handgelenkschmerzen in Düren.

Langfristige Erkrankungen wie Arthrose oder Gicht kommen ebenfalls als Auslöser infrage. Bei Schmerzen in der Hand verhält es sich ähnlich.

Woher können Schmerzen in der Pobacke kommen?

Der Piriformis-Muskel verläuft vom Kreuzbein bis zum Hüftgelenk. Da der Ischiasnerv darunter verläuft, wurde vermutet, dass ein verspannter Piriformis den Ischiasnerv zusammendrücken und Schmerzen im Gesäß und in der Rückseite des Beins verursachen könnte - Gesäßschmerzen Düren.

Was können Schmerzen in der Leiste bedeuten?

Schmerzen in der Leiste können bei Sportlern durch Muskelzerrungen oder Sehnenrisse entstehen. Auch Nervenschäden und Kompression können Leistenschmerzen verursachen - Leistenschmerzen in Düren. Die häufigste Ursache für Leistenschmerzen bei Männern und Frauen sind Hernien oder vergrößerte Lymphknoten.

Was kann das sein Schmerzen im Oberschenkel? Was verursacht Oberschenkelschmerzen?

Die Symptome von Oberschenkelschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Es kann zu Gelenk- oder Muskelschäden kommen; Probleme mit der Durchblutung; Nervenverletzungen; oder zugrunde liegende Erkrankungen - Oberschenkelschmerzen Düren.

 

Behandlung akuter Beschwerden zwischen Köln und Aachen

Behandlung akuter Beschwerden zwischen Köln und Aachen

Schmerzmanagement: Das Schmerzmanagement ist so etwas wie die Verwaltung des Schmerzes.

Die Ziele des Schmerzmanagement sind es, den Schmerz zu erkennen, Therapien einzuleiten und ihre Wirksamkeit zu beurteilen, um dann wieder nachzusteuern, wenn die Therapien nicht erfolgreich waren.

Zur Behandlung beständiger Schmerzen gehören neben der medikamentösen Therapie auch Bewegungstherapie, KG und alternative Verfahren.

Alternativen Schmerztherapien werden häufig bei Patienten eingesetzt, denen Schmerzmedikamente nicht oder nicht ausreichend geholfen haben oder die auf Dauer keine Pharmakon einnehmen möchten - Schmerztherapeut Düren.

Die Mehrzahl der Methoden lässt sich auch problemlos mit der schulmedizinischen Schmerzbehandlung kombinieren. Bei beständigen Schmerzen ist es oft etwas langwieriger, den Sanationsprozess in Gang zu setzen.

Auch hier greifen Aktivatortherapie und Mikrostrom und schaffen in vielen Fällen Linderung. Um einen unter Umständen jahrelang bestehenden Schmerz jedoch loslassen zu können, braucht es oft mehr als Unterstützung auf rein körperlicher Ebene.

Denn der Körper "gewöhnt" sich an den Schmerz, an die damit einhergehende Fehlhaltung, an die veränderten Lebensgewohnheiten, an die veränderten Reaktionen des Umfeldes auf die eigene Erkrankung usw.

Oft gibt es Mechanismen in unserem Unterbewusstsein, die den Schmerz zusätzlich aufrechterhalten und es dem Körper fast unmöglich machen, den Schmerzzustand zu beenden.

Mit Hypnotherapie kann man Stück für Stück diesen inneren Beweggründen für eine Erkrankung auf die Spur kommen. Hat man sie erkannt, kann man andere Lösungswege finden und schließlich umsetzen. 

Neben der Behandlung der Schmerzursachen hat die symptomatische Therapie einen hohen Stellenwert, aber auch die seelische Seite der Erkrankung muss berücksichtigt werden.

Eine Nervenblockade ist ein Verfahren der Regionalanästhesie oder der interventionellen Schmerztherapie. Dabei wird ein Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) um einen Nerv gespritzt um die Nervenleitung vorübergehend zu unterbrechen.

 

Wie wird eine Nervenblockade durchgeführt?

Zunächst wird die Haut mit einer alkoholhaltigen Lösung von Hautkeimen befreit, damit es durch den Einstich nicht zu einer Infektion kommt.

Je nach Ort der Beschwerden kann ein einzelner Nerv, ein Nervenbündel, ein Nervenknoten oder ein rückenmarksnaher Nerv blockiert werden.

Soll die Weiterleitung von Schmerzimpulsen zum Gehirn über Tage hinweg unterdrückt werden, können sogenannte Katheter verwendet werden, aus denen über längere Zeit das Lokalanästhetikum abgegeben wird.

.Je näher an der Wirbelsäule die Nadelspitze gesetzt wird und je mehr Nervenfasern blockiert werden, umso höher ist das Risiko für Nebenwirkungen und Komplikationen

Daher werden bei solchen Nervenblockaden die Herzfunktion mittels Elektrokardiogramm (EKG) und der Blutdruck überwacht.

Verhaltens- und Gesprächstherapie

Quälen Schmerzen den Körper, wird auch die Psyche belastet – und andersherum. Gedrücktheiten und Schmerzen sind ein Teufelskreis. Seelische Hilfe kann deshalb bei beständigen Schmerzen oft hilfreich sein.

 

Yoga gegen Schmerzen

So lassen sich Schulter oft durch Übungen lindern, die den unteren Rücken oder die Hüfte bewegen und Schmerzen im unteren Rücken durch Bewegungen, die Beine und Knie miteinbeziehen - Schmerzbehandlung Düren.

Eine weitere Besonderheit von Yoga als Therapiemethode gegen Schmerzen: Das Atmen spielt dabei eine große Rolle.


Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Bei diesem Verfahren werden Nervenendigungen an Trigger- oder Akupunkturpunkten elektrisch stimuliert. Dabei werden Elektroden entweder rund um das schmerzende Gebiet auf der Haut aufgebracht oder in dem Bereich der Wirbelsäule angelegt, aus dem der betroffene Nerv austritt.

Diese Regionen werden mit geringen Stromstärken und hohen Frequenzen (100 Herz) gereizt. Schmerzen sollen so verringert werden.

Bewegung

Es muss nicht immer schweißtreibendes Training sein. Schmerzpatienten profitieren bereits von einem täglichen Spaziergang in schöner Umgebung. Das lockert nicht nur verspannte Muskeln, sondern hebt die Stimmung nachweislich. Nicht zuletzt belebt die frische Luft.

Vipassana

Wenn es wehtut, kann relaxen helfen - und das verblüffend effektiv. Im Experiment stellte sich heraus, dass Geistesübungen Schmerzen ebenso gut lindern können wie starke Medikamente. Zugleich konnten die Forscher messen, was dabei im Gehirn passiert.

Atemtherapie

Die Atemtherapie umfasst Übungen und Techniken, die dem Patienten die Atmung erleichtern und seine bewusste Körperwahrnehmung fördern sollen. Sie ist ein Teilgebiet der KG und wird zum Beispiel bei Patienten mit Verengung der Atemwege oder beständig obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angewandt.

Treten z.B. Rückschmerzen infolge von "Verheben", "Verzerren", einem "Hexenschuss" o.ä. auf, sind sie mit der Aktivator-Technik kombiniert mit Mikrostrom oft rasch und gut behandelbar - Schmerztherapie Düren - Spielt hier noch eine Entzündungsreaktion im Körper mit hinein, kann man den Heilungsprozess durch pflanzliche Arzneimittel unterstützen.

Relaxationsverfahren

Regelmäßiges autogenes Training kann ein tiefes Relaxationsgefühl auslösen und dadurch die Muskulatur lockern.

Bei der progressiven MuskelRelaxation nach Jacobsen erlernen Schmerzpatienten bestimmte Muskelgruppen zu relaxen, indem sie diese erst anspannen und dann locker lassen. Biofeedback ist eine Methode, die vegetative Körperfunktionen bewusst beeinflusst.

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Soziale Stressoren, wie zum Beispiel anhaltende Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten am Arbeitsplatz, mit dem Partner, mit Kindern oder anderen Personen (z.B. Eltern).

Der Stress manifestiert sich in den unterschiedlichsten Körperregionen, meist als erhöhte Muskelspannung, beispielsweise im unteren oder oberen Rücken, in der Kaumuskulatur oder auch in der Muskulatur des Magens-Darm-Traktes.

Parallel dazu kann die Schmerzempfindlichkeit zunehmen, da im Stresszustand vermehrt Stresshormone wie Cortisol ausgeschüttet werden.

Musiktherapie

Selbst musizieren - ein Instrument erlernen - oder Musik hören kann dabei helfen, Schmerzen zu vergessen. Am besten funktioniert das, wenn sich der Schmerzpatient von einem geschulten Musiktherapeuten beraten lässt.

Ein niedrig konzentriertes Lokalanästhetikum (z. B. Bupivacain, Lidocain, Ropivacain, Prilovacain, Mepivacain) wird in einen Triggerpunkt gespritzt.

Die Behandlung muss manchmal häufiger wiederholt werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Überempfindlichkeits-Reaktionen. Diese Methode darf nicht bei Gerinnungsstörungen, akuten Entzündungen und schwerer Herzkrankheit angewandt werden.

Die OMM probiert bei Menschen mit Rücken oder anderen Leiden, Bewegungseinschränkungen und -blockaden aufzuspüren und zu beseitigen. Eine Sanation bewirkt der Therapeut dabei nicht direkt, sondern indem er die Selbstsanationskräfte des Körpers anregt.

Chiropraktik

Mit gezielten Handgriffen kann der Chiropraktiker Gelenke, die etwas verschoben oder verklemmt sind, wieder einrichten. Es handelt sich um eine biomechanische Behandlungsmethode.

Die Psyche kann an der Entstehung von Schmerzen und dem Schmerzempfinden maßgeblich beteiligt sein, denn Schmerz steht unter der Kontrolle des Großhirns und damit des menschlichen Bewusstseins.

Seelische Behandlungsverfahren können daher wichtiger Bestandteil einer Schmerztherapie sein. Schmerz-Patienten können deshalb in einer Gesprächstherapie erlernen, das Schmerzerleben bewusst zu beeinflussen und Selbstsanationskräfte zu aktivieren.

Die wichtigsten Verfahren sind therapeutische Verfahren, Biofeedback, Relaxationsverfahren (autogenes Training, Hypnose), Schmerzbewältigung (Verhaltenstraining, progressive Muskelrelaxation).

Bei der Neuraltherapie nach Hunecke wird ein Lokalanästhetikum (meist Procain) in so genannte Störfelder gespritzt. Wird das korrekte Störfeld getroffen, sollen die Schmerzen unmittelbar verschwinden.

Manche dieser Produkte können bei Schmerzen hilfreich sein, beispielsweise Fischöl sowie Glucosamin bei Gelenkbeschwerden, Capsaicin aus Chilis gegen Arthroseschmerzen. B-Vitamine sind sinnvoll bei Nervenschmerzen, aber auch Magnesium.

Ultraschall

Ultraschallwellen erzeugen Schwingungen, die bis zu 8 Zentimeter tief ins Gewebe eindringen können. Dies fördert die Durchblutung und lockert auch tiefer liegende Muskulatur.

Auch Verklebungen, die durch Entzündungen entstanden sind, lösen sich. Möglicherweise beeinflusst Ultraschall auch die Schmerzweiterleitung der Nerven.

Stretch & Spray

Schmerzhafte Muskelpartien können durch ein Kältespray schmerzunempfindlich gemacht und dann entgegen seiner Zugrichtung gedehnt werden. Im Anschluss erfolgt eine Wärmebehandlung, um den Muskel zu lockern. Diese Methode hilft besonders gut bei Muskelverspannungen.

Petrissage

Petrissage lösen Muskelverspannungen und erhöhen die Elastizität des Bindegewebes. Sie eignen sich nicht für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder frischen Verletzungen.

Wärme steigert die Durchblutung und unterstützt den Abtransport von Entzündungssubstanzen. Da sie außerdem die Muskeln lockert und das Bindegewebe elastischer macht, können Wärmbehandlungen zur Schmerztherapie eingesetzt werden - Nichtmedikamentöse Pain-Therapy Düren.

Beliebte Wärmeanwendungen sind warme Umschläge, Wickel, warme Bäder (mit Zusätzen, die Muskeln lockern wie z. B. Wacholder), Dampfbäder, Infrarotlicht oder Sauna. Bei Entzündungen als Schmerzursache sind nur milde Wärme oder kühle Umschläge geeignet.

Kälteanwendungen sollen akute Entzündungsschmerzen lindern, wie z. B. bei Zerrungen und Verstauchungen. Bei den physikalischen Methoden wird vor allem auf passivem Wege probiert, die Schmerzen positiv zu beeinflussen.

Im Falle beständiger Schmerzen, die durch muskuläre Verspannungen bedingt sind, stellt die Anwendung von Wärme (Thermotherapie), beispielsweise in Form von Fangopackungen, Wärmflaschen, oder Infrarotlicht, eine übliche Methode dar.

Sie führt unter anderem dazu, dass die Muskulatur relaxt und die Durchblutung zunimmt. Im Akutfall hingegen haben sich Kälteanwendungen (Eisbeutel, kalter Waschlappen auf der Stirn) bewährt.

Durch sie lässt die Geschwindigkeit der Schmerzweiterleitung nach. Außerdem ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was der Bildung von Schwellungen entgegenwirkt.

Des Weiteren laufen entzündliche Prozesse langsamer ab und schließlich kann die Kälte - wie Wärme - dazu beitragen, dass die Muskelspannung nachlässt.

Nervenblockaden

Nervenblockaden können Schmerzen vorübergehend ausschalten, wenn die schmerzverursachenden Nerven bekannt sind. Verwendet werden lang wirksame Lokalanästhetika, wie z. B. Bupivacain. Sie werden z. B. bei Postzoster-Neuralgie (Gürtelrose) eingesetzt.

Medizinische Hypnose

Die Methode galt lange Zeit als Scharlatanerie. Inzwischen hat sie sich medizinisch etabliert und wird bereits gegen Zahnarztphobie und Schmerzen bei der Behandlung angewendet.

Mit einfachen Sätzen und bildhaften Beschreibungen versetzt der Therapeut den Patienten in eine Trance, die ihn jedoch nicht willenlos macht, sondern nur bei vollem Bewusstsein extrem relaxt.

Dieses Loslassen kann dabei helfen, Schmerzen abzuschwächen. Bei diesem Verfahren fördert der Patient mit Hilfe von Vorstellung und Autosuggestion seine eigenen Kräfte gegen den Schmerz.

So lernen nach Angaben der Eigenhilfeorganisation Deutsche Schmerzliga beispielsweise kleine Kinder mit Schmerzen sich bei zu großen Belastungen vorzustellen, unter einem schützenden Schirm zu sitzen.

Haben sie sich erholt, klappen sie den Schirm (in Gedanken) einfach wieder zu. Auch diese Methode kann der Patient nach einigem Üben alleine anwenden.

Kochsalz-Injektionen

Die Nervenendigungen werden durch eine Injektion mit Kochsalzlösung stimuliert. Auch das kann die Schmerzen lindern.

Biofeedback

Das Biofeedback bietet dem Patienten die Möglichkeit, bestimmte Vorgänge im Körper gezielt zu beeinflussen. Hierfür benötigt er ein spezielles Gerät, das ihm die entsprechenden Körperfunktionen darstellt.

Auf diese Weise lassen sich mit Übung beispielsweise Atemfrequenz, Herzfrequenz und Muskelspannung besser kontrollieren. Und bei Migräne gibt es den Ansatz, Dehnung und Verengung der Kopfschlagader willkürlich zu steuern.

 

Ganzheitlich

Die Ganzheitliche Schmerztherapie in Düren ermittelt nach den Ursachen der Schmerzen und setzt dann gezielt an, um die Beschwerden effektiv zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern - Schmerzarzt Düren.

In den folgenden Texten erfahren Sie, was es mit naturheilkundlicher Medizin auf sich hat und wie wir Sie behandeln können. Ob ambulant oder stationär hängt von dem Patientenwunsch, der Schwere der Erkrankung und der Dauer der Beschwerden ab.

Ein persönliches Beratungsgespräch ist sehr wichtig, damit die Ursache einer Erkrankung gefunden, therapiert und dauerhaft beseitigt werden kann.

Es gibt unterschiedliche naturheilkundlichen Heilweisen in den verschiedenen Kulturkreisen.

Neben der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Tibetischen Medizin und dem Ayurveda Indiens spielt aber auch die traditionelle deutsche bzw. europäische Medizin eine wichtige Rolle.

Die Ganzheitliche Schmerztherapie in Düren hat sich zum Ziel gesetzt, bei Schmerzen den Ursachen auf den Grund zu gehen und sie dann gezielt mit sanften naturheilkundlichen Methoden zu behandeln.

Wichtige Ansatzpunkte der Ganzheitlichen Schmerztherapie sind:

Funktionelle Medizin (Functional Medicine): Die Ursachen der Schmerzen in gestörten Zellfunktionen suchen,

z.B. Verbesserung des Muskelstoffwechsels mit Vitalstoffe wie Vitamin D, B12, Eisen oder L Carnitin (Orthomolekulare Medizin) sowie die Diagnostik und Behandlung von Störungen der Mitochondrienfunktion (Mito-Medizin)

Medicinalisheilkunde (Phytotherapie)

Wasseranwendungen (Hydrotherapie)

Bewegung

Ernährung

Ordnungstherapie (Mind-Body-Medizin)

Emotionaler Ausgleich -> Verbesserung der Schmerzresistenz

Optimierung der Lebensweise mit Bewegung und Relaxation (Mind-Body-Medizin)

Natürliche Hormontherapie

Muskeln (z.B. Triggerpunkte) und Bänder

Verbesserung der Statik und Haltung, körperliche Dehn- und/oder Kräftigungsübungen

positive Beeinflussung des Schmerzzentrums (u.a. über Akupunktur, Neuraltherapie und das Schmerz-hemmende Hormon Serotonin)

Ich  freue mich sehr darauf, Sie in unseren Räumlichkeiten in Düren persönlich begrüßen zu dürfen.

Für ein Erstgespräch nehme ich mir in der Regel eine Stunde Zeit, um Ihre Beschwerden gründlich aufnehmen und Sie umfassend untersuchen zu können. Danach erstelle ich im Gespräch mit Ihnen einen ganzheitlichen Therapieplan.

 

Alternative Medizin gegen Leiden

Medicinalis sind natürliche Schmerzmittel

Diese pharmazeutische Medicinalis solltest du immer im Haus haben, denn: Sie wirken wie natürliche Schmerzmittel, Entzündungshemmer und Antibiotika.

Lies hier, wie du die pflanzlichen Schmerzmittel bei Schmerzen, Husten oder anderen Beschwerden anwendest.

 

Wallwurz hilft schon seit Jahrhunderten

Die Wirkstoffe stecken in den Wurzeln und Blättern, wobei deren Konzentration in den Wurzeln am grössten ist. Neben Allantoin enthalten sie Gerbstoff, Schleim, Asparagin, Alkaloide, ätherisches Öl, Flavonoide, Harz, Kieselsäure, Pyrrolizidinalkaloide und auch Stigmasterol.

Die Blätter werden von April bis Mai gesammelt, die Wurzeln im Spätherbst oder ganz früh im Jahr.

Schon seit Jahrhunderten werden aus diesen Extrakten Salben hergestellt. Ihre Anwendung ist kinderleicht: einfach die betroffenen Stellen einreiben. Bei akuten oder beständigen Schmerzen und auch präventiv vor grossen Belastungen.

Wallwurzpräparate zum Einreiben als Salbe oder Gel sind in allen Apotheken erhältlich. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.

 

Cayennepfeffer:

Behandlung mit Cayennepfeffer-Präparaten (Tinkturen, Salben oder Pflaster).

Mehrere Studien konnten zudem einen positiven Effekt bei diabetischer Polyneuropathie, Osteoarthritis und zum Teil auch bei RA belegen.

 

Fichtennadelöl

Experten empfehlen Fichtennadelöl bei Nervenschmerzen wie Ischias und RA Beschwerden. Es steigert die Durchblutung. Man kann es verdünnt oder als fertige Salbe zum Einreiben verwenden.

relaxend bei Muskelkater ist ein Fichtennadelöl-Bad: 5 g Fichtenöl in 100 ml Sahne lösen und zum Badewasser geben.

Bei selbstlimitierende virale Infektion einige Tropfen Fichtennadelöl in heißes Wasser träufeln, die Dämpfe inhalieren. Oder die Brust mit ein paar Tropfen Öl einreiben. Das erleichtert das Abhusten und befreit die Atemwege.

Echter Salbei: Heilkraut gegen Zahn- und Halsschmerzen

Salbei ist eine uralte Medicinalis: Im alten Ägypten wurde sie gegen Unfruchtbarkeit verwendet, in der Antike war die Verwendung von Salbei bei Verdauungsproblemen und Zahnweh üblich.

Die Blätter des echten Salbei sind reich an ätherischen Ölen, sie sorgen für eine antibiotische Wirkung.

Die enthaltenen Gerbstoffe haben eine zusammenziehende Wirkung und machen so beispielsweise die Schleimhaut im Mund und Rachen undurchlässiger für Viren und Bakterien.

Gleichzeitig wirken sie beruhigend. Als Tee wirkt Salbei gegen selbstlimitierende virale Infektion und Halsschmerzen, als Mundspülung kann der natürliche Entzündungshemmer gegen Zahnfleischentzündungen helfen. All diese Wirkungen gelten als überliefert – die EMA ermittelt dies genauer.

Brennnesseln frisch gepfückt und mit Biohafermilch gemixt hilft gegen Schmerzen und RA Beschwerden

Die wildwachsende Medicinalis enthält bienengiftähnliche Stoffe, dazu Acetylcholin, Histamine und cortisonähnliche Substanzen. Bei RA Beschwerden und steifen Gelenken empfiehlt es sich, Brennnesseltee zum Frühstück zu trinken.

Das lindert Schmerzen und verbessert die Muskelbeweglichkeit – so eine Studie der Universitäten Frankfurt und München.

Bei einer brennenden Blasenentzündung hilft Brennnesselblättertee: Er sorgt für einen basischen, verdünnten Urin und unterstützt das Ausschwemmen der Krankheitserreger.

Natürliches Schmerzmittel: Kurkuma

Kurkuma ist in Asien bereits seit Jahrtausenden ein wichtiges Gewürz – insbesondere in der indischen Küche. Die Knolle ist ein fester Bestandteil der traditionellen Heilkunst Ayurveda.

In Europa war das Gewürz lange nur als farbgebendes Pulver im Curry verbreitet, inzwischen erobert Kurkuma auch die europäischen Küchen und die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit den heilenden Wirkungen der Knolle:

Sie wird unter anderem bei Verdauungsstörungen, Krebserkrankungen, Hirnatrophie oder Hautkrankheiten verwendet – oder als natürlicher Entzündungshemmer. Ein natürliches pflanzliches Schmerzmittel mit vielen Anwendungen!

Studien weisen darauf hin, dass Kurkuma Schmerzen lindern kann – beispielsweise bei RA, Entzündungen oder nach Operationen.

Allerdings kann der Körper den Wirkstoff Kurkumin nicht so gut aufnehmen, die Kombination mit schwarzem Pfeffer erhöht die Aufnahme des Wirkstoffs in bestimmten Fällen um das 20-fache.

Für die geringen Mengen Kurkuma, die wir üblicherweise zu uns nehmen (z.B. als Gewürz, in goldener Milch, in Currypulver oder in Tee) macht es allerdings keinen Unterschied,

ob wir Pfeffer hinzufügen oder nicht – die Wirkung bleibt die selbe. Die EMA schätzt Kurkuma als traditionelles pflanzliches Pharmakon ein.

Pflanzliches Schmerzmittel gegen Rückenleiden: Rosmarin

Rosmarin kennt man als mediterranes Gewürz. Dass das Heilkraut bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel und natürliches Schmerzmittel verwendet wird, ist weniger bekannt.

Rosmarin enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, sie regen die Durchblutung der Haut und den Kreislauf an. So wirkt Rosmarinöl relaxend und hilft gegen Muskelkater, Rücken und Verspannungen. Die EMA ermittelt die Wirkung noch genauer.

Zudem hat Rosmarinöl eine antiseptische Wirkung und kann zum Beispiel als Badeaufguss die Wundsanation unterstützen. Ein Rosmarinbad kann zudem gegen Durchblutungsstörungen und Kreislaufschwäche helfen.

Als Tee wirkt Rosmarin anregend und gegen Blähungen, der Saft der Wurzel soll gegen Zahnschmerzen helfen.

Allerdings sollte Rosmarinöl nur verdünnt verwendet werden, empfindliche Haut kann mit Rötungen reagieren. Schwangere sollten vorsichtig mit der Verwendung von Rosmarintee und -öl sein, Rosmarin kann wehenfördernd wirken.

BEINWELL

Bereits im Mittelalter schätzte man die Medicinalis als „Knochenheiler“. Heute weiß man: Allantoin im Beinwell fördert Wundsanation und Zellwachstum, Cholin hemmt die Bildung von Ödemen und fördert die Durchblutung.

Schmerzhafte Zerrungen heilen durch Beinwellsalbe schneller ab. Auch bei Gichtknoten und Sehnenscheidenentzündung kann man auf Beinwell setzen, z.B. mit einem Brei-Umschlag.

Dazu getrocknete Beinwellwurzel mahlen, 4 EL mit heißem Wasser zu dickem Brei anrühren. Warm auf ein Tuch streichen und auf die betroffene Stelle auflegen. Alle 2 bis 4 Stunden erneuern.

Knoblauch: ein natürliches Antibiotikum

Knoblauch wird seit Jahrtausenden als Medicinalis verwendet: Schon im antiken Ägypten wurde er zur Behandlung von Herzproblemen, Tumoren, Bissen oder Würmern verwendet.

Bei den ersten olympischen Spielen im antiken Griechenland sollen die Athleten Knoblauch zur Leistungssteigerung gegessen haben, im zweiten Weltkrieg verwendete man ihn als natürliches Antibiotikum gegen Wundbrand. Die EMA ermittelt derzeit noch die Wirkung der Knoblauchzwiebel.

Knoblauch enthält jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. Dazu zählen Vitamin C, einige B-Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Aminosäuren, Adenosin, Flavonoide und schwefelhaltige Inhaltsstoffe.

Insbesondere die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe – die übrigens auch für den charakteristischen Geruch der Knoblauchzehen verantwortlich sind – wirken antibakteriell und können das Wachstum von Keimen, Pilzen und Würmern bekämpfen. Es gibt Hinweise drauf, dass Knoblauch auch bei Ateriosklerose helfen kann.

Am besten wirkt Knoblauch roh, wer mit den Konsequenzen – dem Geruch – leben kann, darf also bei Bruschetta, Salat mit Knoblauch-Dressing oder eingelegten Knoblauchzehen zulangen.

Pfefferminzöl: natürliches Schmerzmittel bei Schmerzen

Wenn der Kopf brummt und schmerzt, sind oft SpannungsSchmerzen die Ursache. Sie sind die häufigste Schmerzform und zählen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.

Bei der nächsten Schmerzattacke lass Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol oder Iboprufen doch mal links liegen und greif besser zu einem natürlichen Schmerzmittel:

Ein bisschen Pfefferminzöl, auf den Schläfen verrieben, kann wahre Wunder bewirken. Auf der Haut fühlt sich das pflanzliche Schmerzmittel angenehm kalt an und prickelt leicht.

Ein Hauptbestandteil des Öls ist Menthol: Es verändert die elektrische Aktivität in der Zellmembran, große Mengen können eine lokal betäubende Wirkung haben.

Pfefferminzöl hat zudem einen Einfluss auf den Botenstoff Serotonin, der bei der Entstehung von Schmerzen eine Rolle spielt.

Zwiebeln als natürliche Schmerzmittel und Entzündungshemmer

Die Hauszwiebel ist ein altbekanntes Hausmittel bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und Insektenstichen (EMA). Sie wird schon seit Jahrhunderten als natürliches Heil- und Schmerzmittel verwendet.

Die Zwiebel ist der Überlieferung nach ein natürlicher Entzündungshemmer und wirkt keimabtötend, antibakteriell und schmerzlindernd.

Hauptsächlich die antioxidativen Schwefelverbindungen führen zu dieser Wirkung, sie sind allerdings auch für den charakteristischen Geruch der Zwiebel verantwortlich.

Selbstgemachter Hustensaft aus Zwiebeln und Honig oder Zucker hilft bei Husten und Kratzen im Hals. Bei Ohrenschmerzen hilft eine klein geschnittene Zwiebel umwickelt mit einem Baumwolltuch auf dem Ohr gegen die Schmerzen.

Dieses pflanzliche Schmerzmittel ist schnell selbst gemacht – allerdings kein „traditionelles pflanzliches Pharmakon“ im Sinne des AMG.

Gewürznelken: pflanzliches Schmerzmittel

Zahnschmerzen sind besonders unangenehme Schmerzen. Wer sie ohne Tabletten lindern will, kann zu Gewürznelken greifen (EMA). Als traditionelles pflanzliches Pharmakon dämpfen sie den Schmerz, wenn man sie lutscht oder zwischen die Zähne steckt.

Gewürznelken – nicht zu verwechseln mit der Nelke, einer Zier-Medicinalis – sind die getrockneten Blüten des Gewürznelken-Baumes. Sie enthalten viele ätherische Öle, darunter auch Eugenol: Es besitzt eine betäubende Wirkung und hilft so gegen Zahnschmerzen.

In einer Studie war das pflanzliche Schmerzmittel Nelkenöl ebenso wirksam wie ein Betäubungsgel. Das Öl lindert auch Schmerzen bei Zahnfleischentzündungen und soll bei Schmerzen helfen.

THC aus Cannabis bei beständigen Schmerzen

Bestimmte Cannabinoide (Wirkstoffe aus der Hanf-Medicinalis, besser bekannt als Marihuana) haben sich vor allem bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen bewährt.

.Sie gelten unter bestimmten Umständen als sinnvolle Ergänzung zu anderen schmerztherapeutischen Maßnahmen

Wenn gängige Schmerzmittel nicht mehr helfen, kann der Einsatz von Medikamenten aus Cannabis angedacht werden. THC-basierte Cannabinoide finden zunehmend Anwendung bei beständigen Schmerzen.

Die genaue Wirkung ist noch immer Gegenstand zahlreicher Studien.

Nach derzeitigem Wissensstand besteht Hoffnung, bestimmte beständige Erkrankungen wie Krebs oder neurologische Krankheiten (Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Folgen eines Schlaganfalls) komplementär, also ergänzend, mit Medikamenten wie Dronabinol (THC) behandeln zu können.

Die Studienlage spricht für die Wirkung bei neuropathischen Schmerzen.

 

Pain Doctor

Mind-Body-Konzept,

d.h. es werden gemäß dem aktuellen bio-sozialen Krankheitsmodell Ursachen der Schmerzen in den Bereichen Körper, Geist, Seele und sozialem Umfeld abgeklärt und dann umfassend behandelt - Holistischer Schmerzarzt Düren.

Bei beständigen Schmerzen ist eine Sanation manchmal leider nicht so einfach zu erreichen. Oft kann eine deutliche Linderung der Beschwerden bewirkt werden – und dann ist die dauerhafte Begleitung und Leitung im Umgang mit dem Schmerz entscheidend.

So kann das überaktivierte Schmerzzentrum im Gehirn mit der Zeit relaxt werden. Das ist eine wichtige Aufgabe eines Schmerztherapeuten.

Ziel der Naturheilverfahren ist es immer, auf sanften Wegen zu heilen und vor allem an den Ursachen der Erkrankungen anzugreifen.

Dazu ist es oft erforderlich, auch die Lebensweise zu betrachten und ggf. zu verändern, also z.B. Ernährung, Bewegung und Work-Life-Balance (Stressbewältigung).

Ursachen und Therapieformen sind sehr unterschiedlich.

Manches Mal ist es vielleicht der erkrankte Darm, der am Anfang der Symptomkette steht, ein anderes Mal sind es vielleicht Störfelder, Verspannungen oder Triggerpunkte, die auf den ersten Blick gar nicht mit den Beschwerden in Verbindung gebracht werden.

Auch das psychische Befinden/ seelische Erleben kann den mittlerweile körperlich gewordenen Schmerz auslöst haben. Die „Ganzheitliche Schmerztherapie“ bezieht funktionelle Aspekte der Erkrankung mit ein und setzt hier sehr wirkungsvoll an.

Ein Körper, der im Balance ist, kann den Anforderungen des Lebens effektiver begegnen, ohne Schmerzen und Fehlfunktionen - Schmerztherapien Düren - Doch die meisten Menschen haben diese Balance im Verlauf ihres Lebens mehr oder weniger verloren, denn alle unsere Erfahrungen, seien es Verletzungen, emotionaler Stress oder festgefahrene Bewegungsmuster, hinterlassen ihre Spuren in unserem Körper. Oft antwortet der Körper darauf mit Schmerz und Fehlfunktionen.

Denn selbst wenn Bandscheiben und Rückgrat verschlissen sind, können über die Behandlung der Muskulatur und Gelenke sowie über die Verhinderung einer krankhaften Schonhaltung erhebliche Verbesserungen der Beweglichkeit, der Funktion und der Lebensqualität erzielt werden.

In der Schmerztherapie kommen vor allem die Punkte Bewegung und Ordnungstherapie (z.B. im Rahmen der Stressregulation), aber auch verschiedene Medicinalisextrakte zur Anwendung.

Arnika hilft bei Verletzungen und Entzündungen, Eschenrinde und Zitterpapel wirken ähnlich entzündungs- und schmerzhemmend wie Diclofenac, Pfefferminzöl hat einen muskelrelaxenden Effekt, Weihrauch reduziert die Entzündung in Gelenken, und Lavendelöl kann zur Beklemmungslösung eingesetzt werden.

Das stärkste Schmerzmittel, Morphin, entstammt ebenfalls einer Medicinalis: dem Schlafmohn.

Allerdings ist hier der Einsatz moderner chemischer Schmerzmittel auf Morphin-Basis effektiver und nebenwirkungsärmer – vor allem kann die abhängig machende Wirkung des Schlafmohns vermieden werden.

Gerade im Bereich der Entzündungshemmung, z.B. bei RA, spielen Medicinalisextrakte wie Weihrauch, Curcuma (Gelbwurz) und Knötterich (Resveratrol) eine wichtige Rolle.

Mittels TNFalpha-Hemmtest lässt sich abschätzen, welches Präparat am besten individuell die Entzündungen eindämmen kann.

Naturheilpraxis Arndt Leonards mit Bio-sozialen Modell im Dürener Kreis zwischen Aachen und Köln.

Im Mittelpunkt steht das Gesund-Werden und Gesund-Bleiben!

Auf dieser Internetseite können Sie sich ausführlich über verschiedene Techniken in der Schmerzbehandlung, aber auch über Schmerzerkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Sie geht davon aus, dass beispielsweise schadhafte Zähne oder Wunden als Störfelder in anderen Teilen des Körpers Schmerzen verursachen können.

Bei der Behandlung wird ein örtlich wirksames Betäubungsmittel an die Nervenbahnen injiziert und schaltet damit das jeweilige Nervengebiet fast oder völlig aus, ohne den übrigen Körper zu beeinflussen.

Dadurch werden die Nervenzellen repolarisiert und wieder in einen gesunden Spannungszustand versetzt, die Funktionsstörungen werden beseitigt und die Selbstsanation in Gang gebracht.

Die Wirkung beruht dabei auf dem betäubenden Effekt, sondern darauf, dass die übergeordneten entgleisten Regelvorgänge des Körpers beeinflusst, d. h. normalisiert oder verbessert werden.

Früher hielt man Schmerzen für unabänderliche Tatsachen, die es zu ertragen galt. Inzwischen kennt die moderne Medizin viele Methoden, um Schmerzen zu lindern oder sogar ganz zu beseitigen.

Dazu gehören auch ganzheitliche Methoden. Diese sanften Verfahren können bei beständigen Schmerzen, Wirbelsäulenbeschwerden, Beschwerden des Bewegungsapparates etc. sehr gute Ergebnisse erzielen, ohne den Organismus zu belasten.

Sie unterstützen die Selbstsanationskräfte des Körpers, die zur Sanation oder Beschwerdelinderung führen.

Anwendbar ist die Methode bei Verspannungen und Schmerzen verschiedenster Art, wie z. B.:

Verspannungen

Sehnenreizungen

Gelenkschmerzen

Rücken

Migräne, Schmerzen

Bitte sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne, welche ganzheitliche oder naturheilkundliche Therapie gerade für Sie sinnvoll ist.

Die Ursachen von Beschwerden sind häufig nicht "da, wo es weh tut", sondern können aus übergeordneten Strukturen projeziert werden. Zum Beispiel kann sich eine Störung des Kiefergelenks auf Anteile des Rückens auswirken.

Die ganzheitliche Schmerztherapie in Düren stellt die biologische Basismedizin wie auch die Regulationsmedizin in den Mittelpunkt der Bemühungen einer Schmerzbeeinflussung auf Basis von Multikausalität und Naturgesetzen.

Die ganzheitliche Schmerztherapie in Düren bedeutet hohe fachliche Kompetenz und konstruktive interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Auf Basis von Vertrauen und Akzeptanz werden Sie aktiv in die Suche nach dem individuell optimalen Schmerzlösungsmechanismus einbezogen.

Dabei steht das Bemühen im Vordergrund, zunächst sämtliche biologischen und regulativen Verfahren der Schmerzbeeinflussung auszuschöpfen. Hier denke ich ganzheitlich und komplex und suche die Kooperation zu vielen Partnern.

Ganzheitliche Schmerztherapieverfahren (nicht-medikamentös)

Lasertherapie

Neuraltherapie

Osteopathie

Procain-Basen-Infusion

TENS / Pu TENS

Akupunktur

Chirotherapie

Ernährungsberatung

Fastentherapie / Intensivdiätetik

Therapie

Der ergänzende Fokus auf Ihre persönlichen Gewohnheiten, berufliche oder private Konfliktbereiche kann neue positive Impulse setzen und die ganzheitliche Schmerztherapie elementar unterstützen.

In der Ganzheitlichen Medizin oder Funktionellen Medizin wird die Ursache der Erkrankung ermittelt (ursächliche Medizin) - Ganzheitlicher Schmerzarzt Düren.

Neben Stressbelastungen und dadurch bedingte muskuläre Anspannungen findet man häufig Vitalstoffmängel (z.B. im Bereich Vitamin B, D und Eisen),

Störungen der Hormonproduktion (Geschlechtshormone und Nebennierenhormone) sowie muskuläre Triggerpunkte bzw. Bänderdistorsionen.

Tiefer liegende Ursachen im Sinne einer biochemischen Dysfunktion sind Störungen der Energieproduktion in den Körperzellen, v.a. Muskel- und Nervenzellen, die sog. Mitochondrienfunktionsstörung oder Mitochondriopathie.

Die Geheimnisse erfolgreicher Schmerzbehandlungen

Rücken, Nackenschmerzen, Ischias-Schmerzen, Schmerzen nach Bandscheibenvorfall und viele weitere Beschwerden mehr; Schmerz besitzt scheinbar viele Gesichter - Nackenschmerzen Düren.

Dennoch sind die Schmerzursachen deutlich einfacher zu erklären als angenommen. Unabhängig, welches Organ oder welcher Bereich des Körpers betroffen ist; Schmerzrezeptoren befinden sich lediglich im Nervengewebe.

Werden diese ausgeschaltet – beispielsweise durch lokale Anästhesie – verschwindet auch der Schmerz. Das oberste Ziel der alternativen Schmerzmedizin ist es daher, den Schmerz in den Nerven bzw. dessen Ursachen zu beseitigen - Interdisziplinäre Multimodale Schmerzbehandlung Düren.

So werden in zahlreichen Fällen die Nervenzellen aufgrund eines Stoffwechselproblems nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und schmerzen nicht mehr, sobald der Stoffwechsel wieder optimal funktioniert.

Um dies zu erreichen, müssen vor allem der Dünndarm, das Bindegewebe und das Lymphsystem in ihre natürliche Balance gebracht werden,

was bei den meisten Menschen durch das Zusammenwirken unterschiedlicher naturheilkundlicher Methoden mit relativ geringem Aufwand möglich ist - Holistische MMST-Beratung in Düren.

Zum Einsatz kommen u. a. die Ausleitung von Giftstoffen (Homotoxine), Darmsanierungen sowie kinesiologische und geopathische Untersuchungen und Therapien.

Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche MMST-Beratung im Dürener-Kreis zwischen Köln und Aachen - Holistische IMST Düren.

 

Fasten ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Es gibt verschiedene Fastenarten. Oft wird es zwischen 5 und 14 Tagen durchgeführt, nicht als Nulldiät, sondern mit bis zu 500 kcal/Tag in Form von Säften und Suppen.

Dem gehen Entlastungstage voraus. Nach dem Fasten wird die Kost schrittweise wieder aufgebaut. Ein Arzt sollte immer zuvor konsultiert werden oder das Fasten sogar begleiten.

Nach neusten Forschungsergebnissen gibt es auch Hinweise für eine Art „Aufräumen auf kleinster Ebene = dem Abbau von nicht mehr verwendeten Proteinen“ durch das Fasten.

Schmerzen homöopathisch begleiten - Schmerztherapie Düren

Das syphilitische Miasma

Menschen, deren Heilmittel aus dem syphilitischen Miasma stammt, empfinden ihren Schmerz als so vernichtend, dass sie sich ein weiteres Leben mit diesem Schmerz nicht vorstellen wollen oder können.

Sie leiden extrem unter ihren Schmerzen, haben keinerlei Hoffnung auf Hilfe oder Genesung, sind vollkommen verzweifelt, bereit ihr Leben zu beenden.

Doch bevor sie das tun, unternehmen sie einen letzten verzweifelten Versuch, das Ruder noch einmal herumzureißen, sie sind der „Kapitän eines sinkenden Schiffes“, halten die Stellung, obwohl es keine Rettung mehr gibt.

Das Lepra-Miasma

Im Lepra-Miasma sind Schmerzintensität und Verzweiflung sehr stark ausgeprägt. Die Betroffenen haben kaum Hoffnung auf Genesung oder Schmerzlinderung. Sie leben in ständiger Dependenz nach Veränderung ihres qualvollen Zustandes, ohne an eine Lösung ihres Problems zu Glauben.

Die Folge sind mitunter Selbstmordgedanken. Hinzu kommt, dass sich diese Patienten isoliert und ausgegrenzt fühlen. Sie geben sich selbst die Schuld an ihrem Zustand und hassen sich dafür. Schlussendlich geben sie sich selbst auf. Der beständige Schmerz treibt sie in die Gedrücktheit.

Pharmakon aus dem Lepra-Miasma: Cicuta virosa, Curare, Hura brasiliensis, Lac defloratum, Mandragora, Secale cornutum.

Das tuberkulinische Miasma

Das tuberkulinische Schmerzempfinden ist geprägt von Zeitdruck und Hektik. In blindem Aktionismus probiert der Betroffene alles Mögliche, um den Schmerz so schnell wie möglich loszuwerden.

Wie ein Getriebener kämpft er unermüdlich gegen „Windmühlen“. Die Schmerzintensität ist groß, ebenso die Verzweiflung. Der Patient fühlt sich stark unter Druck gesetzt, hat das Gefühl, dass ihm kaum noch Zeit bleibt, um den Schmerz zu besiegen. Er ist ausgebrannt, hat kaum noch Energie.

Pharmakon aus dem tuberkulinischen Miasma: Apis, Aranea diadema, Iodium, Mygale, Phosphor, Tarentula, Tuberkulinum.

Das Krebs-Miasma

Schmerzpatienten, die ein Pharmakon aus dem Krebs-Miasma benötigen, haben das starke Verlangen, alles unter Kontrolle haben zu müssen: ihr Leben und den Schmerz.

Dabei überfordern sie sich permanent und gehen bis an ihre Belastungsgrenze, aus Beklemmung, das Chaos würde sich ihrer bemächtigen. Mit aller Kraft wehren sie sich dagegen, dass der Schmerz die Oberhand gewinnt.

Sie empfinden ihre Schmerzen als destruktiv, ihre Lage als verzweifelt und nahezu hoffnungslos. Meist handelt sich bei diesen Menschen um Perfektionisten, die nichts dem Zufall überlassen können.

Pharmakon aus dem Krebs-Miasma: Arsenicum, Carcinosinum, Ignatia, Nitricum acidum, Opium, Staphisagria

Das Malaria-Miasma vereint akute und sykotische Anteile. Der Patient fühlt sich von seinem Schmerz attackiert, angegriffen und gequält, was ihn in seinem täglichen Leben stark einschränkt und behindert.

Er hat das Gefühl, in seinem „Schmerzkarussell“ festzustecken, sieht keinen Ausweg aus dem Dilemma.

Er fühlt sich vom Unglück verfolgt, jammert und lamentiert. Typisch für das Malaria-Miasma sind periodisch wiederkehrende heftige Schmerzattacken mit unberechenbarem Verlauf wie Neuralgien, Migräne, Gelenkbeschwerden, anfallsartige Magenschmerzen etc.

Die Schmerzen setzen unvermittelt und mit großer Intensität ein, versetzen den Betroffenen in Bammel, halten für eine gewisse Zeit an und ziehen sich dann wieder zurück.

Im Gegensatz zum Typhus-Miasma empfindet der Betroffene die Zeitspanne zwischen den Schmerzattacken allerdings nicht als Relaxation.

Der sykotische Anteil sorgt dafür, dass die schmerzfreie Zeit geprägt ist von antizipatorischen Beklemmungen und einer zwanghaften Vermeidungshaltung:

Alles, was eine neuerliche Attacke antriggern könnte, wird tunlichst unterlassen. Der Schmerz hat den „Malaria“-Patienten fest im Griff.

Das Ringworm-Miasma

Beim Ringworm-Miasma haben wir es mit einer Kombination aus psorischem und sykotischem Miasma zu tun.

Die Schmerzintensität ist nicht besonders groß, und es herrscht keine Hoffnungslosigkeit oder gar Verzweiflung vor.

Typisch ist der Wechsel aus optimistischer und resignativer Haltung: Einmal ist sich der Betroffene sicher, dass er den Schmerz überwinden wird und er unternimmt gezielte Anstrengungen in diese Richtung, dann aber gibt er resigniert auf und fügt sich in sein vermeintliches Schicksal.

Der sykotische Teil akzeptiert die Schmerzen, der psorische lehnt sich dagegen auf und probiert sie zu bewältigen. Im Gegensatz zum akuten Miasma geht es hier nicht um Leben oder Tod, der Schmerz wird eher als unangenehm und lästig, nicht aber als lebensbedrohlich empfunden.

Der typische Ringworm-Patient fängt immer wieder eine neue Therapie an, um sie kurze Zeit später wieder zu beenden, weil er an ihrem Erfolg zweifelt, doch er gibt nie völlig auf.

Pharmakon aus dem Ringworm-Miasma: Calcium silicatum, Calcium sulphuricum, Kalium sulphuricum, Lac humanum, Sarsaparilla

Das sykotische Miasma

Der sykotische Patient hat eine resignative Haltung seinem Schmerz gegenüber. Er hat sich damit abgefunden, dass er den Schmerz wohl nicht mehr loswerden wird und richtet sein Leben entsprechend ein.

Seine innere Einstellung lautet: Ich kann es nicht ändern, also muss ich es wohl oder übel akzeptieren und fortan damit leben.

Dabei vermeidet er geflissentlich alle Situationen, die den Schmerz auslösen oder verstärken könnten, was seinen Handlungsspielraum immer mehr einschränkt – ein typisches Reaktionsmuster vieler Patienten mit beständigen Schmerzen.

Charakteristisch für das sykotische Miasma sind antizipatorische Beklemmungen. Der Patient ist fixiert auf seinen Schmerz: Beklemmung und Vermeidungshaltung stehen im Mittelpunkt.

Pharmakon aus dem Sykotischen Miasma: Calcium bromatum, Causticum, Gelsemium, Lac felinum, Medorrhinum, Pulsatilla, Silicea, Thuja

Das Typhus-Miasma

Beim Typhus-Miasma handelt es sich um eine Kombination aus akutem und psorischem Miasma. Bezogen auf die Schmerzwahrnehmung heißt das: Der Betroffene erlebt seine Schmerzen als akute Krise mit einem Anfang und einem Ende.

Die Schmerzen setzen plötzlich und intensiv ein, sie sind unberechenbar, erzeugen die typischen Akut-Reaktionen wie Bammel und Schock mit Starre oder Fluchtgedanken.

Der Patient hat das Verlangen, aktiv gegen den Schmerz vorzugehen, was eine kurze, aber heftige Anstrengung erfordert, doch dann verschwindet der Schmerz wieder. Es handelt sich um periodisch wiederkehrende Schmerzattacken mit komplett schmerzfreien Intervallen.

Die Schmerzintensität ist zwar heftig, die Haltung zum Schmerz aber hoffnungsvoll, fast kindlich naiv.

Ein typisches Beispiel für ein derartiges Schmerzgeschehen wäre eine zyklusabhängige Migräne, die lediglich einmal im Monat vor der Periode auftritt, die Patientin aber während der übrigen Zeit in keiner Weise beeinträchtigt.

Das Empfinden im Typhus-Miasma lautet: „Wenn ich es nur schaffe, durch diese Krise hindurchzukommen, habe ich es geschafft und kann mich ausruhen.

Pharmakon aus dem Typhus-Miasma: Bryonia, Carbo vegetabilis, Hyoscyamus, Nux vomica, Rhus toxicodendron

Das psorische Miasma

Ein psorischer Patient geht mit Zuversicht und Optimismus an seine Schmerzen heran. Sie beeinträchtigen ihn kaum in seinem täglichen Leben, und er hat keinen Zweifel daran, dass sie wieder vergehen werden, bzw. dass er damit adäquat umgehen kann.

Er ist der festen Überzeugung, dass er es schaffen wird, des Problems mit einiger Anstrengung Herr zu werden. Die Schmerzintensität ist eher gering. Seine Reaktion auf den Schmerz ist ein ständiges Bemühen um Linderung bzw. Genesung.

Pharmakon aus dem Psorischen Miasma: Calcium carbonicum, Graphites, Lycopodium, Kalium carbonicum, Sulphur

Das akute Miasma

Braucht der Patient ein Mittel aus dem Akut-Miasma, so empfindet er seine Schmerzen als plötzliche, intensive Bedrohung.

Es geht um Leben oder Tod. Die Schmerzen kommen aus heiterem Himmel, sind in der Regel von kurzer Dauer und enden ebenso plötzlich wie sie erschienen sind.

Heftige Schmerzen wären ein typisches Beispiel für dieses Miasma.

Aber auch beständige oder rezidivierende Schmerzen können im Sinne des Akut-Miasmas wahrgenommen werden, z.B. plötzlich einschießende Nervenschmerzen ohne Vorankündigung. Der Betroffene reagiert mit Bammel oder Schock, gefolgt von Fluchtgedanken oder Starre.

Pharmakon aus dem Akuten Miasma: Aconitum, Belladonna, Campher, Morphinum, Stramonium, Veratrum album

Bewegung

Der aktiven Bewegung wird in der Medizin eine immer größere Bedeutung zugemessen. Bei Schmerzerkrankungen kommt es oft zu zwei verschiedenen Verhaltensmustern: Es gibt Vermeider und Durchhalter.

Die Vermeider bewegen sich aus Beklemmung vor Verschlechterung immer weniger, die Durchhalter betreiben auch dann (intensiven) Sport, wenn körperliche Signale ihnen eigentlich zu einer Pause raten.

Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Beweglichkeit ist gerade für Schmerzpatienten wichtig. Je nach Patient können aber auch Ausdauersportarten, Bewegungsbäder oder weitere Bewegungsformen wie Walking oder Schwimmen sinnvoll sein.

Pflanzliche Schmerzmittel können alleine oder begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung.

Sie werden häufig nicht gut vertragen und vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten. In bestimmten Fällen können pflanzliche Mittel sie ersetzen oder ihre Dosis verringern:

Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder RA wirksam sind. Schmerzlindernd sind auch die Weidenrinde und als Außeranwendung der Kohlwickel bei Knieverschleiß und Pfefferminzöl bei SpannungsSchmerz.

Moderne Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie ist eine multimodal zusammengesetzte Therapieform basierend auf den Elementen der klassischen Naturheilkunde. Ziel ist es, die Eigenaktivität im Sinne einer salubritätsorientierten Lebensstilstrukturierung zu fördern.

Körperliche und seelische Selbstsanationskräfte sollen gestärkt werden. Vorstellungen einer klassischen „Lebensordnung“ wurden von dem Arzt Maximilian Bircher-Benner und Pfarrer Sebastian Kneipp formuliert.

Patienten wird die Ordnungstherapie am Beispiel des Tempels der Salubrität verdeutlicht:

Fünf Säulen tragen das Dach der Salubrität - es sind die Verhaltensbereiche einer Salubritätsförderlichen Bewegung, Relaxation, Atemtechniken zur Stressbewältigung, Ernährung und Eigenhilfestrategien. Ihr Fundament ist die Achtsamkeit.

Mit dem Begriff „Schmerztherapie“ werden alle therapeutischen Maßnahmen bezeichnet, die der Schmerzlinderung dienen.

Wer regelmäßig unter Schmerzen leidet, vermutet dahinter meist körperliche Ursachen. Hinter beständigen Schmerzen, das heißt Schmerzen über eine Dauer von mindestens sechs Monaten, können sich allerdings auch psychische Erkrankungen verbergen.

Somatische Schmerzen, auch seelische Schmerzen genannt, sind Schmerzen, die durch geistige Faktoren verursacht oder verstärkt werden.

Wie der Name schon andeutet, ist hierbei das Wechselspiel zwischen Seele (griechisch: Psyche) und Körper (Soma) entscheidend.

Sobald Betroffene verstehen, dass ihr Körper etwas zum Ausdruck bringt, was ihre Seele nicht auszudrücken vermag, kann die therapeutische Hilfe beginnen.

Körperliche Schmerzen, die nicht auf Basis einer eindeutig erkennbaren körperlichen Ursache auftreten, schränken die Lebensqualität von Betroffenen dennoch erheblich ein.

Die Symptomlast kann sehr groß sein. Sie kann bis zur Arbeitsunfähigkeit und sozialem Rückzug führen. Oft fällt es Betroffenen schwer zu akzeptieren, dass eine psychische Ursache Auslöser der Schmerzen ist.

 

Manche Patientinnen und Patienten klagen über Herz- und Kreislaufbeschwerden:

Sie haben ein Druckgefühl oder Stiche in der Brust, können nicht mehr richtig atmen, das Herz stolpert oder rast. Andere haben Magen- oder Darmprobleme: Ihnen ist ständig schlecht, der Bauch bläht sich auf oder schmerzt, sie leiden unter Sodbrennen.

Alternative Neurologietherapie in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Neurologie-Beratung, holistische Nervensystem- und neurologische Behandlung in Düren zwischen Aachen und Köln - Biologische Neurologie in Düren.

Es gibt zahlreiche körperliche Beschwerden, die durch psychische Belastungen hervorgerufen werden.

Typische somatische Krankheitsbilder in der Frauenheilkunde sind beispielsweise Reizblasensymptomatik, Urethralsyndrom, ständig wiederkehrende Harnröhren- und Blasenentzündungen, sowie sexuelle Funktionsstörungen.

Die oft sehr starken Schmerzen treten in einer oder mehreren Körperregionen auf.

Typischerweise sind davon der Rücken, die Partie entlang der Wirbelsäule oder der Nacken- und Kopfbereich betroffen. Davon zu unterscheiden sind Schmerzen, die im Rahmen einer Migräne auftreten.

Die Idee, ein Organsystem ganzheitlich, das heißt spirituell, mental, emotional und physisch zu betrachten, entstand aus der Erkenntnis, dass der Organismus mit seinen Synergien, Kreisläufen und Selbstsanationsprogrammen genial und weise ist.

Eine Krankheit manifestiert sich gemäß dem Resonanzprinzip immer am passenden organischen Ort und vermittelt den Konflikt und die Lösung.

Welche Ursachen können Schmerzen haben?

Neuropsychiatrie und Neurotherapie - Schnittstellen zwischen den Fächern Neurologie sowie Psychiatrie und Gesprächstherapie.

Ein häufiger Auslöser von psychisch bedingten Schmerzen ist vermehrter Stress. Ebenso können verschiedene psychische Erkrankungen Schmerzen verursachen:

Neurasthenie

Somatoforme Störungen

Burnout-Syndrom

Gedrücktheiten

Das Zusammenspiel von Gedrücktheit und Schmerzen, Stress und Schmerzen, Neurasthenie und Schmerzen, sowie Burnout und Schmerzen sorgt dafür, dass sich Betroffene häufig zu vielen verschiedenen Arztpraxen begeben.

Sie hoffen dort eine Diagnose für ihre körperlichen Beschwerden zu erhalten. Der Zusammenhang der psychischen Belastung und dadurch empfundene Schmerzen ist ihnen meist nicht bekannt oder wird nicht als Ursache akzeptiert.

Ganzheitliche Nervensystem- und biologische Neurologietherapie - Anwendungsgebiete:  

nervöse Magenbeschwerden

Reizdarm (Colon irritabile)

Durchblutungsstörungen Schwindel,

Tinnitus

M. Menière labiler Bluthochdruck  

Fettstoffwechselstörungen

Blasenfunktionsstörungen

Lebergewebeschäden

Erschöpfungszustände

vermindertes Wohlbefinden

alle Formen neurovegetativer Störungen

Gedrücktheiten

unklare hormonelle Störungen

Schilddrüsenerkrankungen

Prostatavergrößerung (gutartige)

niedriger Blutdruck mit Schwindel

Stimmungsschwankungen

Morbus Hirnatrophie

Multiple Sklerose

Migräne und Schmerzen

hartnäckige Nervenschmerzen

Wechseljahresbeschwerden

Überforderung des Nervensystem  

Begreift man die enormen Aufgaben des vegetativen Nervensystems so wird deutlich, wie viele verschiedene Störungen auftreten können.

Dazu reichen permanente Stresssituationen, aufgestaute und unverarbeitete Emotionen, Schockerlebnisse, Frustrationen am Arbeitsplatz oder in der Beziehung, die beständige Reizüberflutung an Bildschirmen und unsere extrem schnelllebige Zeit.

Eine somatoforme Störung und das beständige erschöpfungssyndrom Neurasthenie ist charakterisiert durch körperliche Beschwerden, obwohl häufig keine klare organische Ursache gefunden werden kann - Neurasthenie Düren.

Neurasthenie ist eine vorübergehende Erschöpfung und Schwäche des Nervensystems, die vielfach auch als nervöse Erschöpfung bezeichnet wird.

Die Bezeichnung Neurasthenie wird heute jedoch kaum noch verwendet – das Syndrom der nervösen Erschöpfung ist heute weitaus bekannter unter dem Namen „Burn Out-Syndrom“.

Viele Betroffene hören, dass sie „nichts haben“. Sie fühlen sich unverstanden und gehen von einem Arzt zum nächsten. In der Folge entstehen Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, oft auch Gedrücktheiten.  

In der Naturheilkunde-Klinik Arndt Leonards bin ich auf die Diagnose und biologische Behandlung von somatoformen Störungen spezialisiert.

Dazu gehört auch eine gründliche und ganzheitliche Betrachtung der Vorgeschichte einer Störung im Hinblick auf belastende Ereignisse. 

Mittelpunkt dieser Leitlinie ist das weitgefasste subjektive Empfinden von Defatigation, das in verschiedenen Formulierungen (Schlappheit, Mangel an Energie, Erschöpfung, Ermüdung, frühe Ermüdbarkeit, Einschlafneigung tagsüber usw.) vorgetragen wird.

Verschiedene qualitative Komponenten sind zu berücksichtigen, die z. T. auch den Status einer Mitursache haben: emotionale (Unlust, Motivationsmangel, enge Verbindung zu Traurigkeit bzw. niedergedrückter Stimmung, verminderte Schwingungsfähigkeit),

kognitive (verminderte geistige Aktivität bzw. Leistungsfähigkeit), Verhaltensaspekte (Leistungsknick).

Epidemiologische Untersuchungen demonstrieren eine große Spannbreite von Ausprägungen; diese reichen von leichten Defatigationsbeschwerden bis hin zum beständigen Defatigationssyndrom mit schweren Behinderungen.

„Mein Doktor sagt, ich habe nichts“ – Somatoforme Störungen in Klinik und Naturheilpraxis Arndt Leonards für somatische Medizin und Gesprächstherapie Deutschlands.

Facharzt für somatische Medizin und Gesprächstherapie, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie  - Ganzheitliche Biosoziale Medizin Düren.

Somatoforme Störungen sind charakterisiert durch anhaltende Körperbeschwerden, für die sich nach angemessener Untersuchung keine ausreichende organische Erklärung finden lässt.

Dennoch „haben die Patienten etwas“. Sie leiden enorm, fühlen sich krank und sind oft auch arbeitsunfähig.

Somatoforme Störungen können sich in einer Vielzahl von Symptomen wie Beklemmungsgefühl in der Brust, Herzstolpern, Halsenge, Reizblase, Übelkeit und andere Schmerzzustände äußern.

Auch die Ursachen sind sehr vielfältig. Man geht von einem Wechselspiel verschiedener biologischer, seelischer und sozialer Faktoren aus. Es handelt sich hierbei um häufige Erkrankungen:

25 Prozent aller Patienten in der Primärversorgung (vor allem beim Hausarzt) haben somatoforme Störungen. In der ambulanten fachärztlichen Versorgung reicht die Häufigkeit von fünf Prozent in der Dermatologie bis zu 50 Prozent in der Gastroenterologie.

Auch in der Facharztpraxis für somatische Medizin und Gesprächstherapie sind solche Patienten häufig anzutreffen, stellen sogar einen Schwerpunkt dieser Praxen dar.

Der Umgang mit Patienten mit solchen Störungen ist, werden sie nicht ganzheitlich betrachtet, schwierig. Viele beharren auf einer organischen Erklärung ihrer Erkrankung und lehnen soziale Erklärungsmodelle und therapeutische Hilfe anfangs oft ab.

Eine gesunde Psyche kann viele körperliche Erkrankungen, vor allem beständige Erkrankungen, verhindern – beziehungsweise, wenn die Krankheit ausgebrochen ist, enorme Selbstsanationskräfte mobilisieren.

Dies stellt einen meiner Hauptgründe dar, warum ich mich ganz der holistischen Gesprächstherapie und ganzheitlichen Medizin gewidmet habe.

Wenn es langfristig nicht gelingt, Schmerzen zu beseitigen oder zu lindern, lohnt es sich, Einfluss auf die Wechselwirkung von Schmerz und Psyche zu nehmen.

Diese wird von Betroffenen auf eine körperliche Erkrankung zurückgeführt ( z.B. Herz, Magen, Darm, Lunge oder Blasenregion).

Es kommt u.a. zu schnellem Pulsschlag, Schweißausbrüchen, Atembeschwerden, leichter Ermüdbarkeit, häufigem Stuhldrang, häufigem Drang zu Urinieren.

Somatische Schmerzen, auch geistige Schmerzen genannt, sind Schmerzen, die durch psychische Faktoren verursacht oder verstärkt werden. 

Hält ein Schmerzzustand länger als sechs Monate an, geraten Patienten oft in einen Teufelskreis aus Stress und Schmerz. Lang anhaltende Schmerzen sind entstanden, die die eigentliche körperliche Ursache überlebt haben. Die Ursachen sind meist in der Psyche verortet.

Stress, Konflikte oder eine starke seelische Belastung sind nur einige Beispiele für die eigentlichen psychischen Störungen, welche sich im körperlichen Leiden äußern.

Sie haben Seelenkunde studiert und befassen sich mit dem Lernen und Verhalten von Menschen.

Ebenso können verschiedene psychische Erkrankungen Schmerzen verursachen:

Neurasthenie

Somatoforme Störungen

Burnout-Syndrom

Gedrücktheiten

Befindlichkeitsstörung oder Krankheit?

Prinzipiell ist das ganz normal - reagiert der Magen-Darm-Trakt besonders stark auf Emotionen, spricht man von einem Reizmagen oder Reizdarm.

Betroffene leiden unter den unterschiedlichsten Verdauungsbeschwerden, wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Unwohlsein. Eine organische Ursache gibt es hierfür nicht - die Beschwerden sind psychisch.

Trotzdem sind sie da und real - emotionale Schmerzen sind nicht weniger ernst zu nehemn, als physische. Es macht also Sinn, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

 

Fußknöchel

Schmerzen in den Fußgelenken können entstehen, wenn man sich unbewusst dagegen sträubt, Freude in seinem Leben zuzulassen und sich der Lust hinzugeben.

 

Fußballen

In den Füßen sitzen wichtige Reflexzonen. Emotionale Schmerzen im Fußballen können auf einen Mangel an sozialen Kontakten hindeuten.

 

Ellbogen

Der Ellbogen ist ein sehr flexibler Körperteil. Er steht für etwas Positives: Der Ellbogen zeigt Veränderungen im Leben und deren Akzeptanz an.

Knieprobleme können vielerlei Ursachen haben. Sind diese emotionaler Natur, signalisieren sie Sturheit und einen zu großen Stolz, der im Weg steht. Zudem können Bindungsbeklemmungen und das Problem, sich auf andere Menschen einzulassen, dahinterstecken.

Wirbelsäule

6 Übungen, die wirklich gegen Rücken helfen Die Wirbelsäule steht für Stabilität. Im emotionalen Sinne lassen sich somatische Schmerzen hier häufig auf einen Mangel an Unterstützung zurückführen.

Im oberen Bereich fühlen sich Betroffene ungeliebt oder unfähig selbst zu mögen. Im Brustbereich machen sich Schuldgefühle bemerkbar, ebenso wie die Unfähigkeit, sich von der Vergangenheit zu lösen.

Die untere Wirbelsäule verkörpert hingegen oft einen Mangel in finanzieller Unterstützung und damit verbundene Unsicherheit.

Schmerzen in der Hüfte lassen sich häufig auf Entscheidungsprobleme in Zukunftsaspekten zurückführen. Zudem kann das Gefühl, im Leben nicht voran zu kommen, Hüfte verursachen.

Nacken:

Schmerzen im Nacken deuten auf Starrköpfigkeit und mangelnde Flexibilität hin. Das Problem kann in einer zu festgefahrenen Denk- und Lebensweise liegen. Auch psychischer Druck und das Gefühl es jedem recht machen zu müssen können dahinterstecken.

Emotionale Schmerzen in den Schultern sprechen dafür, dass das Leben zur Last geworden ist. Hier macht sich häufig ein Gefühl der Überforderung bemerkbar.

Biosoziale Medizin versteht sich als notwendige Ergänzung der bisher vorherrschenden biomedizinisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Humanmedizin. Das wissenschaftliche Maschinenparadigma wird zu einem ganzheitlichen Modell erweitert.

Durch die tiefenlogisch fundierte Arbeit verbessert sich das Verstehen des eigenen Erlebens und können Konflikte aufgelöst werden.

Dies können sowohl äußere Konflikte sein (beispielsweise schwierige Beziehungskonstellationen) als auch innere Konflikte (die mit somatische Reaktionen, Gedrücktheiten, Beklemmungen, Schmerzen oder Dependenzen einhergehen).

Wer unter andauernden Schmerzen an einem dieser Körperpunkte leidet, für die es physisch gesehen keine Ursache gibt, kann diese Übersicht als Anhaltspunkt nehmen.

Der psychische und physische Zustand unseres Körpers hängen unmittelbar zusammen. Manchmal hilft es bereits, sich selbst mit seinen Problemen auseinanderzusetzen – mit der Lösung wird oftmals auch der Schmerz verschwinden.

Manchmal sitzen emotionale Verspannungen allerdings tiefer. Hier kann eine Therapie helfen, ihre Ursache zu untersuchen.

Ich beschäftige mich seit 2018 mit der Erforschung und Behandlung beständiger Schmerzen bei meinen Patienten auf der psychischen, geistigen und seelischen Ebene.

Daher kann ich nicht nur auf aktuelle wissenschaftliche Studien zurückgreifen, sondern auch auf einen großen Erfahrungsschatz.

Gemeinsam definieren wir in der Therapie Ziele, die Sie, trotz beständiger Schmerzen, erreichen wollen und können.

Falls Sie unter beständigen Schmerzen leiden und allein mit einer schwierigen Situation oder Krise nicht mehr zurecht zu kommen oder mehr Bewältigungsmöglichkeiten für Ihren Schmerz wünschen, dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf und wir versuchen gemeinsam einen Weg zu finden.

Schmerztherapien in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Schmerzberatungen und ganzheitlichen Schmerzmanagement im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Schmerzmediziner in Düren. 

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Wissenschaftlich gesicherte Belege dafür, dass Naturheilverfahren (beispielsweise Homöopathie, Phytotherapie, Ernährungstherapie und andere) wirksam sind, häufen sich in jüngster Zeit.

Aus diesem Grund haben Naturheilverfahren auch in vielen schulmedizinischen Praxen Einzug gehalten, in denen früher von den „alternativen Verfahren“ nicht viel gehalten wurde.

Seit vielen Jahren behauptet Arndt Leonards den engen Zusammenhang von negativen Gefühlen und beständigen Leiden. Damit provoziert er nicht nur etablierte Schulmediziner, sondern behandelt auch erfolgreich all das, was als somatisch verursachte Krankheit gilt.

Die meisten glauben, bei Krankheiten braucht man einen Arzt. Wenn es nach ihm geht, braucht man zunächst einmal fundierte Sachkenntnis, damit man sich (und anderen) nicht mit seinem falschen Glauben im Weg steht.

Sie berücksichtigt die Beziehungen zwischen einzelnen Organen, aber auch zwischen der körperlichen Ebene und der psychischen Verfassung des Patienten.

Es gilt insbesondere bei beständigen Erkrankungen, den „roten Faden“ der verschiedenen Symptome (und deren Ursachen) zu erkennen und die Behandlung darauf zu gründen.

Der naturheilkundlich arbeitende Therapeut nimmt sich zudem häufig mehr Zeit für den Patienten, als es dem Schulmediziner im Praxisalltag möglich ist. Dadurch erhält er im Gespräch so einige teils wichtige Informationen mehr.

 

Man braucht Informationen:

Eine einzige Frage - richtig gestellt - bringt uns auf die Spur zur Sanation. Diese Frage lautet: 'Warum ausgerechnet dieses Symptom? Mit der Antwort betreten wir nämlich den Bereich des Subjektiven, des Individuellen und der Persönlichkeit.

Dort fand die Kränkung statt, und dort finden wir Sanation.

Allerdings nicht ausschließlich im Bereich der Medizin, sondern zusätzlich im Bereich der Geisteswissenschaft. Zwischen diesen beiden Welten schlägt der Arndt Leonards seit vielen Jahren eine Brücke und behandelt erfolgreich Kunden aus ganz Europa.

Der Autor zeigt, wie verschiedene Ansätze der Naturheilkunde durch die ganzheitliche Betrachtung des Menschen verbunden und erfolgreich angewandt werden;

so Heilfasten und Ernährungsbehandlung, Medicinalisheilkunde und Homöopathie, Eigenblutbehandlung und Chirotherapie und Hypnosetherapie.

 

Wie die Seele tickt

Nicht nur für jeden Computerexperten ist es inzwischen selbstverständlich, dass wir im Informationszeitalter leben. Doch wird es allmählich Zeit, dass auch im Salubritätswesen die Abkehr vom stumpfen Materialismus vollzogen wird.

Für Arndt Leonards steht fest, dass beständige Leiden keine Krankheiten sind, sondern durch Hormonausschüttung aufgrund unserer eigenen (unterbewussten) Gedanken verursacht werden.

Ändern sich diese Gedanken durch neue Informationen, ändert sich auch die Ausschüttung der chemischen Botenstoffe, und das Symptom verschwindet wieder.

Denn die Seele oder Psyche ist nach Leonards Auffassung nichts Nebulöses, sondern ein Informationskomplex - ähnlich wie ein Kochrezept oder eine Sinfonie - und folgt einer klaren Logik.

Diese Logik bezeichnet der er auch in der erweiterten Neuausgabe seinem Salubritätslexikon das Ganzheitlichkeitsprinzip.com "Heilen ohne Medikamente" als "Algorithmus der Psyche":

Das primäre Ziel der Psyche ist die Manifestation in der Realität bei minimalem Widerstand und maximaler Entfaltung. Oder einfacher: ... ist die leidfreie Verwirklichung der eigenen Absicht.

Der Widerstand gegen die Entfaltung der Absicht erzeugt Stress. Der Eigenschutz der Psyche erfolgt dann durch konsequentes Vermeiden einer Stresssituation, wie etwa Machtlosigkeit oder Kontrollverlust, Ablehnung oder Schuldgefühl, Misserfolg oder Versagen.

Die daraus entwickelten Symptome vom Nägelkauen bis hin zu verschiedenen Krebsarten haben keine somatischen, sondern psychische Ursachen und können nur auf dieser Ebene erfolgreich behandelt und geheilt werden.

Kinder mögen zuckerhaltige Getränke und Fertigprodukte. Bringt man dem Kind bei, statt raffinierten Zucker, Fruchtzucker in Form von Obst zu mögen, schwinden die ADHS-Symptome zunehmend. Als Nahrungsergänzung eigenen sich Omega-Fettsäuren und Vitamin-Präparate.

ADHS bei Kindern kann auch ohne Medikamente angegangen werden.

Diese Therapieform nennt sich multimodal, was so viel bedeutet wie «an möglichst vielen Punkten angesetzt». Besteht eine ADHS-Diagnose, sollte man immer zuerst mit einer nichtmedikamentösen Therapie beginnen.

Salubrität ist das wichtigste Gut des Menschen, Krankheit sein Verderben.

In der heutigen hoch technisierten Zeit gibt es viele negative Einflüsse und Angriffe auf unsere Salubrität: Stress, Diffamierung, Existenzbeklemmungen,

Beziehungsstreit, Gedrücktheiten, Umweltgifte, ständige PC-Arbeit, falsches Essverhalten, Konsum von Rauschmittel/Alkohol/Nikotin schwächen Körper, Geist und Seele des Menschen und richten ihn – wenn nicht interveniert wird – zugrunde.

Mit Gedanken heilen - ohne Nebenwirkungen

Einer somatischen Störung liegt demnach eine Information zugrunde. Diese wird selten bewusst wahrgenommen und ist zuweilen derart komplex, dass sie ein körperlich spürbares Gefühl erzeugt.

Für Arndt Leonards sind Gefühle komplexe oder reichhaltig verknüpfte Gedankenimpulse, also riesige Datenmengen im Gehirn. Hierdurch können Bereiche des Körpers (Muskeln, Drüsen) über Nervenfasern angesteuert werden.

Der Ausstoß chemischer Botenstoffe, die Neurotransmitter, wird also durch viele Gedanken angeregt. Somatische Erkrankungen resultieren aus massiven unterbewussten Gedankeneindrücken (Gefühlen), die in ihrer Massivität den Körper ansteuern.

Sobald diese Gedanken bewusst (und damit vereinfacht) sind, ist der Einfluss auf den Körper minimiert.

Wenn es in der Praxis gelingt, eine Erkenntnis hervorzurufen, die den gleichen emotionalen Einfluss hat wie das Ursprungstrauma, und sich hieraus eine einfache Verhaltensalternative ergibt, verändert sich schlagartig das pathologische Verhaltensmuster.

 

Der Effekt:

Somatische Krankheiten heilen, psychische Störungen verschwinden - nachhaltig, ohne Nebenwirkungen und Rückfall.

Der erfolgreiche Autor betont ausdrücklich, dass es sich bei seiner Methode nicht um Therapie im Sinne des Therapeuten- oder des Heilpraktikergesetzes handelt.

Die zahlreichen Fallgeschichten in seinem Online-Buch das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die menschliche Medizin zeigen jedoch deutlich, dass es oft nur die richtigen Fragen sind, die ein Leben zum Positiven verändern.

Denn wie allgemein bekannt ist:

Die meisten somatischen Krankheiten sind psychischen Ursprungs! Das weiß zum Glück der Naturheilkundler, der seine Patienten auf Körper/Geist/Seele-Ebene umfassend behandelt und ihnen auch viel mehr Zeit widmet als der hektische Hausarzt.

Der Trend ist deutlich sichtbar:

Immer mehr Menschen gehen zum Heilpraktiker, weil sie es leid sind, oberflächlich betrachtet zu werden, nebenwirkungsstarke Medikamente zu erhalten und weil sie dauerhaft keine Verbesserung ihrer Beschwerden feststellen.

Der Heilpraktiker ist medizinisch sowie naturheilkundlich hervorragend geschult und weiß, mit nebenwirkungsfreien Methoden beste Heilerfolge zu erzielen. Die Naturheilkunde hat sich längst in der Gesellschaft etabliert und auch viele Ärzte bilden sich in Naturheilverfahren fort.

stellt eine ärztliche Perspektive dar, die systematisch biologische, soziale Einflussfaktoren auf die Entstehung, die Auslösung und den Verlauf von körperlichen Erkrankungen und funktionellen Körpersyndromen betrachtet und behandelt.

Die Lehre der Somatik bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen somatischen (körperlichen) Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche.

Es wird angenommen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, manche sogar erst hervorrufen kann.

Zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gehört immer auch die Berücksichtigung der engen Verknüpfung bzw. der Untrennbarkeit von Körper, Geist und Seele. Bei den meisten Erkrankungen spielen seelische Faktoren eine Rolle – und sei es einfach in Form von Stress.

Wichtig ist es, dies bei der Diagnostik und Therapie zu berücksichtigen. Dann können eher körperlich orientierte Behandlungen in ihrer Wirksamkeit enorm verbessert werden und eher seelisch bedingte Erkrankungen überhaupt erst richtig angegangen werden.

Bei mir wird der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet.

In der Behandlung stehen nicht nur einzelne Teile des Körpers oder einzelne Beschwerden, sondern der kranke Mensch im Vordergrund. Dabei wird nicht nur nach den krankmachenden Einflüssen, sondern auch nach den Salubritätsfördernden Faktoren ermittelt, die zu verstärken sind.

Ziel ist nicht eine symptomatische, sondern eine ursächliche und natürliche Behandlung. Die Beratung zu Fragen und Maßnahmen zur Vorbeugung (Prävention)

und Früherkennung von somatischen und somatopsychischen Krankheiten sowie deren umfassende Diagnostik und Therapie ist mir ein wichtiges Anliegen.

Überzeugen Sie sich selbst davon.

Ich bin gespannt darauf Sie kennenzulernen und begleite Sie gern!

Mehr Vitalität und Lebensfreude durch Naturheilkunde.

Ohrenschmerzen treten häufig „im Gefolge“ von Nasennebenhöhlen- und Rachenentzündungen auf.

Ohrenschmerzen kommen nicht nur in Verbindung mit einer Ohrenerkrankung, sondern auch als Begleitsymptom im Zusammenhang mit anderen Ursachen vor.

In Frage kommen beispielsweise eine Mandelentzündung, Erkrankung der Schilddrüse oder das auch als „Kusskrankheit“ bezeichnete Pfeiffersche Drüsenfieber.

Zirka 600.000 Schmerzpatienten gelten schulmedizinisch als „austherapiert“. Patienten mit beständigen Schmerzen gehören zur klassischen Klientel in der Naturheilpraxis.

In Deutschland leiden schätzungsweise etwa 8 Millionen Menschen an beständigen therapieresistenten Schmerzzuständen,

bei denen schmerzstillende, nebenwirkungsbelastete Medikamente bestenfalls vorübergehende Linderung verschaffen, mit entsprechend krassen Folgen für die Salubrität.

Ohne Schmerzen aufwachen, gut gelaunt in den Tag starten und auch am Abend noch leistungsfähig sein: Langjährige Schmerztherapeuten können Ihnen auf dem Weg in ein schmerzfreies Leben begleiten.

Je nach Patient und Indikation setzen sie dabei auf unterschiedliche Therapien zur Schmerzbeseitigung und stellen den Betroffenen ein individuelles Maßnahmenpaket zusammen.

So kommen in ambulanten Praxen die Mesotherapie und Neuraltherapie, die Dorn-Therapie, Anwendungen der PT und viele weitere Maßnahmen zum Einsatz.

Sie arbeiten ambulant und stationär und bieten Patienten eine angenehme, relaxte und vertrauensvolle Atmosphäre, in denen die Ursachen beständiger und akuter Schmerzen ganzheitlich behandelt werden.

Auch Heilpraktiker mit einer speziellen Ausbildung als Schmerztherapeut mit naturheilkundlicher Ausbildung kann hier auch oft schnell und erstaunlich wirkungsvoll helfen, denn er kennt die ganzheitlichen Therapieverfahren, kann sie – wie kein anderer – kombiniert einsetzen.

Reiz-Reaktions-Modell

Der Naturheilkunde liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Organismus Selbstregulationsmöglichkeiten, also ein Selbstsanationspotenzial hat, das geweckt bzw. stimuliert und gestärkt werden kann.

Sie benützt dazu Reize. Der Körper reagiert darauf mit einer Antwort:

Krafttraining führt zu Muskelwachstum, Ernährungsumstellung zu einer veränderten Darmflora. Akupunktur oder Kaltwasserreize verändern die Durchblutung und wirken so auf das vegetative Nervensystem.

Therapeutische Gespräche zielen u.a. auf eine Verhaltensänderung. Die Naturheilkunde nutzt Reize auf sehr vielen Ebenen.

Der Stoffwechsel wird durch Ernährung beeinflusst, das vegetative Nervensystem durch Wasser- und Wärmeanwendungen, die Struktur des Bindegewebes (Bänder) reagiert auf Bewegung oder manuelle Therapieverfahren.

Ein naturheilkundliches Therapiekonzept probiert die richtigen Reize zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Berücksichtigt werden dabei die Konstitution des Patienten, seine individuelle Reaktionslage und seine gesamte Befindlichkeit. Körperliche und geistige Aspekte werden als Einheit gesehen. Ein biosoziale Modell ist in der Schmerzmedizin schon lange etabliert.

Wasseranwendungen - Hydrotherapie

Wasseranwendungen sind eine sehr alte und bewährte Therapieform. Schon lange, bevor Pfarrer Kneipp in der kalten Donau seine Tuberkulose auskurierte (so die Überlieferung), behandelten Griechen und Römer in der Antike mit Wasser und feuchten Auflagen.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der kalten Kompresse über Brustwickel und Güsse bis zu Vollbädern mit speziellen Zusätzen. Mit Wasser kombiniert mit Temperaturreizen können sehr viele verschiedene Wirkungen erzielt werden.

Im menschlichen Körper ist die Regulation der Temperatur extrem wichtig.

Daher setzen kalte Anwendungen wie Güsse, Wickel oder kurze Bäder einen Reiz, der letztlich einen Übungseffekt für das vegetative Nervensystem darstellt und so auch das Immunsystem beeinflusst. Auch Wirkung auf das Bindegewebe und die Muskeln lässt sich erzielen.

Bei akuten Problemen werden oft kurzzeitige oder einmalige Anwendungen genutzt, bei beständigen Verfahren ist der Übungseffekt wichtig.

Hier sollen die Verfahren über einen längeren Zeitraum genutzt werden. So können z. B. temperaturansteigende Güsse im Nacken oder Lumbalbereich in Verbindung mit Bewegung Schmerzen lindern.

Neben den Verfahren, die Patienten selbst zuhause einsetzen können, gibt es solche, für die man besondere Ausbildung und/oder Geräte benötigt und die nur in der Praxis oder Klinik angewendet werden können:

Moderate Hyperthermie:

Überwärmungstherapie mittels Infrarot-A Strahlung, die durch Wasser gefiltert wird und eine besondere Tiefenwärme erzeugt

Hydrogalvanische Bäder:

Bäder bei denen therapeutisch elektrischer Strom durch das Wasser und den Körper geleitet werden
Bäder mit besonderen Zusätzen: Verwirbelte ätherische Öle oder CO2 erreichen großflächig die Haut (bei Gefäßerkrankungen).

Bewegung

Der aktiven Bewegung wird in der Medizin eine immer größere Bedeutung zugemessen. Bei Schmerzerkrankungen kommt es oft zu zwei verschiedenen Verhaltensmustern:

Es gibt Vermeider und Durchhalter. Die Vermeider bewegen sich aus beklemmung vor Verschlechterung immer weniger, die Durchhalter betreiben auch dann (intensiven) Sport, wenn körperliche Signale ihnen eigentlich zu einer Pause raten.

Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Beweglichkeit ist gerade für Schmerzpatienten wichtig. Je nach Patient können aber auch Ausdauersportarten, Bewegungsbäder oder weitere Bewegungsformen wie Walking oder Schwimmen sinnvoll sein.

Ernährung und Fasten

Bei bestimmten beständigen Schmerzerkrankungen sind entzündliche, muskuläre und nervale (die Nerven betreffend) Faktoren maßgeblich. Alle drei Faktoren können über die Ernährung und über das Fasten beeinflusst werden.

Die Ernährung kann z.B. ursächlicher Auslöser der Gicht sein oder Übergewicht kann zu einer Zunahme von Gelenkbeschwerden führen. So werden mit einer fleischlastigen Ernährung viele Arachidonsäuren aufgenommen.

Diese stellen die Ursprungssubstanz dar, aus denen im Verlauf entzündliche Botenstoffe gebildet werden. Auch ist im Körper das Verhältnis zwischen zwei unterschiedlichen ungesättigten Fettsäuren wichtig.

Die Omega-3 Fettsäuren sind meist weniger vorhanden als die meist zu viel vorhandenen Omega-6 Fettsäuren (aus tierischen Produkten und bestimmten Ölen).

Ein Ungleichgewicht fördert entzündliche Prozesse im Körper, was bei Schmerzerkrankungen zu mehr Beschwerden führen kann. Diätverfahren sind ein Element der RAtherapie, deren Bedeutung jedoch noch nicht abschließend geklärt ist.

Eine Salubritätsfördernde Ernährung ist für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Naturheilkundliche Ernährungskonzepte können hier sinnvoll sein.

Fasten ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Es gibt verschiedene Fastenarten. Oft wird es zwischen 5 und 14 Tagen durchgeführt, nicht als Nulldiät, sondern mit bis zu 500 kcal/Tag in Form von Säften und Suppen.

Dem gehen Entlastungstage voraus. Nach dem Fasten wird die Kost schrittweise wieder aufgebaut. Ein Arzt sollte immer zuvor konsultiert werden oder das Fasten sogar begleiten.

Nach neusten Forschungsergebnissen gibt es auch Hinweise für eine Art „Aufräumen auf kleinster Ebene = dem Abbau von nicht mehr verwendeten Proteinen“ durch das Fasten.

Moderne Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie ist eine multimodal zusammengesetzte Therapieform basierend auf den Elementen der klassischen Naturheilkunde. Ziel ist es, die Eigenaktivität im Sinne einer Salubritätsorientierten Lebensstilstrukturierung zu fördern.

Körperliche und seelische Selbstsanationskräfte sollen gestärkt werden. Vorstellungen einer klassischen „Lebensordnung“ wurden von dem Arzt Maximilian Bircher-Benner und Pfarrer Sebastian Kneipp formuliert.

Patienten wird die Ordnungstherapie am Beispiel des Tempels der Salubrität verdeutlicht:

Fünf Säulen tragen das Dach der Salubrität - es sind die Verhaltensbereiche einer Salubritätsförderlichen Bewegung, Relaxation, Atemtechniken zur Stressbewältigung, Ernährung und Eigenhilfestrategien. Ihr Fundament ist die Achtsamkeit.

Pflanzliche Schmerzmittel können alleine oder begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung.

Sie werden häufig nicht gut vertragen und vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten.

In bestimmten Fällen können pflanzliche Mittel sie ersetzen oder ihre Dosis verringern: Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder RA wirksam sind.

Schmerzlindernd sind auch die Weidenrinde und als Außeranwendung der Kohlwickel bei Knieverschleiß und Pfefferminzöl bei SpannungsSchmerz.

Ergänzende und ausleitende Verfahren

Naturheilkundlich tätige Therapeuten nutzen neben Akupunktur und manuellen Therapieverfahren auch die Neuraltherapie und die so genannten ausleitenden Verfahren. Seit der Antike wurden diese Methoden zu Heilzwecken genutzt.

So finden sich Anwendungsbeispiele für das Schröpfen im ägyptischen Raum, in Arabien und natürlich im westlichen Mittelalter. Die Vorstellung über die Wirkungsweise hat sich im Laufe der Zeit geändert.

Diese Verfahren haben in der Schmerztherapie einen festen Stellenwert. Teils, wie die Schröpfkopf-Petrissage können sie vom Patienten eigenständig durchgeführt werden. Nackenschmerzen können sich unter regelmäßiger Therapie mit Schröpfgläsern bessern.

Zu den ausleitenden Verfahren zählen unter anderen:

Blutegel: Medizinische Blutegel werden im Rahmen von verschiedenen Schmerzerkrankungen eingesetzt wie z. Bsp. Knieverschleiß oder dem Tennisarm. Die Egel bleiben meist 45-60 Minuten an der Bissstelle. Sie geben mit ihrem Speichel über 200 verschiedene Substanzen ab.

Diese haben sehr unterschiedliche Wirkungen: Sie sind entzündungshemmend, blutverdünnend, gefäßerweiternd und schmerzlindernd.
Schröpfen, blutig oder trocken: Mittels einer Flamme oder einer Saugvorrichtung wird ein Unterdruck in einem Glas erzeugt und auf die Haut aufgesetzt.

Die Haut und Bänderschichten werden angesaugt und Verklebungen lösen sich. Im behandelten Bereich wird dadurch ein Therapiereiz erzeugt, der auch über das vegetative Nervensystem auf die inneren Organe wirken kann. Die Lockerung der Bänder kann u.a. Nackenschmerzen lindern.

Zu den weiteren ergänzenden Verfahren zählen unter anderen:

Neuraltherapie:

Ein örtliches Betäubungsmittel wird in bestimmte Areale gespritzt – das reicht vom Unterspritzen von Hautregionen (Quaddeln) über das Spritzen in sogenannte Störfelder bis hin zu komplexen Techniken, bei denen besondere Nerven umflutet werden.

Neuraltherapie sollte nur von besonders ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden. Nadelreizmatte:

Eine mit stumpfen Nadeln versehene Unterlage (welche die Haut nicht durchdringt), die für einige Zeit unter Becken oder Rücken geschoben wird, intensiviert die Durchblutung und führt zu verschiedenen schmerzlindernden Effekten:

Über reflektorische Reaktionen der Head`schen Zonen werden innere Organe angesprochen und das Immunsystem aktiviert.

Die veränderte Stoffwechselaktivität und Nervenreizleitung verändern das Schmerzempfinden im Gehirn. Die Technik stammt aus der traditionellen indischen und chinesischen Medizin und ist mit der Akupressur verwandt.

Risiken und Nebenwirkungen

Die meisten der verwendeten Verfahren sind auf Ungefährlichkeit und Wirksamkeit überprüft und ihre Wirkung wurde wissenschaftlich nachgewiesen (Evidenz). Wie in jedem medizinischen Bereich gehen spezifische Verfahren mit den ihnen eigenen Wirkungen und Nebenwirkungen einher.

Die Naturheilkunde nutzt sehr viele Verfahren, die im Einzelnen mit dem Arzt zu besprechen sind.

Was zeichnet naturheilkundliche Schmerztherapien aus?

Konventionelle Schmerzmittel können möglicherweise reduziert werden.

Die naturheilkundlichen Verfahren bieten nebenwirkungsarme Ergänzungen.

Die Reaktions- und Regulationsfähigkeit des Organismus auf äußere Reize werden gestärkt. Das erhöht die Toleranz gegenüber Schmerz-Auslösern.

Ein verbessertes Körpergefühl hilft längerfristig, Fehl- und Überlastungen sowie muskuläre Schwächen zu beseitigen.

Gesunde Ernährung kann den Stoffwechsel günstig beeinflussen.

Viele der Verfahren lassen sich als naturheilkundliche Eigenhilfe zuhause allein oder mit Hilfe des Partners/der Partnerin durchführen. Setzt man die eingeübten Anwendungen und Verhaltensweisen zu Hause fort, senkt das Häufigkeit, Intensität und Dauer der Schmerzen auch langfristig.

Die Schmerzberatung ist das Erklären von schmerztherapeutischen Maßnahmen, unter der Betrachtung des ganzen Menschen.

Schmerz ist nicht gleich Schmerz: Art und Dauer hängen von der jeweiligen Ursache ab - Schmerzberatung in Düren.

Schmerzattacken im Gesicht können auf Neuralgie hinweisen

Blitzartig einschießende, elektrisierende Gesichtsschmerzen können die Folge einer Reizung des fünften Gesichtsnervs - des Nervus trigeminus - sein. Die Trigeminus-Neuralgie gehört zu den häufigen Formen von Gesichtsschmerz.

Viele Betroffene leiden erheblich unter den Schmerzattacken im Gesicht, welche vollkommen unvorhersehbar auftreten.

Die Schmerzen werden teilweise als «vernichtend» beschrieben und treten zumeist einseitig bevorzugt am Kinn, dem Ober- und Unterkiefer, den Wangen oder auch der Stirn auf.

Gelegentlich kommt es neben den Schmerzen auch zu einem Zucken der Gesichtsmuskulatur. Typischerweise dauern die Schmerzattacken wenige Sekunden bis maximal zwei Minuten an und können über Tage oder Monate mehrmals täglich wiederkehren.

Zwischen den Attacken bestehen jedoch meist keine Beschwerden. Ursache des starken Schmerzes ist in der Regel ein zu enger Kontakt zwischen einer Hirnarterie und der Wurzel des Trigeminusnervs am Hirnstamm.

Durch das pulsierende Blutgefäß wird der Nerv dauerhaft gereizt und es kommt zu einem Kurzschluss innerhalb des Nervengewebes, was die Schmerzempfindung auslöst.

Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Schmerzattackenbehandlung und alternative Neuralgie-Beratung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Holistische Schmerzberatungen in Düren.

Schmerzen setzen immer dann ein, wenn das Gewebe beschädigt wurde. Sie dauern nur eine gewisse Zeit an und sollen den Körper vor Schäden und Überlastung schützen; sie haben also eine Signal- und Schutzfunktion.

Sie treten z. B. bei Schnittwunden, Prellungen, Knochenbrüchen, Entzündungen, Verbrennungen und Zahnschmerzen auf.

Bei Schmerzen hat der Schmerz seine spontane Signalfunktion verloren. Er entwickelt sich zunehmend zu einem eigenständigen Krankheitsbild – der Schmerzerkrankung.

Diese Schmerzen entstehen häufig infolge von Erkrankungen wie z. B. entzündlichen Gelenkerkrankungen, die nicht oder nur teilweise geheilt werden können.

 

Das Schmerzgedächtnis

Schmerzen können entstehen, wenn sich Schmerzen ständig wiederholen.

Denn der Körper speichert Erfahrungen mit Schmerzen an mehreren Stellen des zentralen Nervensystems - auch an der Schaltstelle im Rückenmark verändert sich im Laufe der Zeit etwas.

Das sogenannte "Schmerzgedächtnis" ruft dann Schmerzen hervor, ohne dass die Messfühler an den Enden der Nerven erregt werden müssen. Der Schmerz hat den ursprünglichen Anlass überdauert und ist zu einer Krankheit geworden.

Was ist Nervenschmerz?

Der Begriff Neuralgie steht für Schmerzen, die sich in der Regel auf das Ausbreitungsgebiet eines Nervs beschränken. Es können jedoch auch mehrere Nerven gleichzeitig betroffen sein.

Bei einer Neuralgie entstehen wiederkehrende unerträgliche, stechende Schmerzen, die Betroffene nahezu in den Wahnsinn treiben können.

Da die Schmerzen direkt von den Nerven ausgelöst werden und von diesen ausstrahlen, werden sie von Betroffenen als besonders intensiv wahrgenommen und unterscheiden sich von allen anderen Schmerzarten.

In Deutschland leiden etwa 6 Prozent der Bevölkerung an neuropathischen Schmerzen,

das entspricht knapp 5 Millionen Menschen. Circa 20 Prozent aller Patienten, die eine schmerztherapeutische Spezialeinrichtung aufsuchen, leiden unter ungenügend therapierten neuropathischen Schmerzen.

Im Verlauf der Beschwerden suchen Patienten mit neuropathischen Schmerzen innerhalb von zehn Jahren im Durchschnitt acht verschiedene Ärzte auf und sind während dieser Zeit für 72 Tage stationär im Krankenhaus untergebracht.

Eine Erhebung aus den USA ergab, dass sich unter den Neurologen nur 30 Prozent in der Lage sahen, neuropathische Schmerzen sicher zu diagnostizieren. Nur 20 Prozent kannten eine adäquate Therapie - Neuropathische Schmerzen Düren.

Studien belegen, dass etwa ein Fünftel aller Patienten die operiert wurden langanhaltend, zum Teil lebenslang, unter Nervenschmerzen leiden.

Dabei können diese Schmerzen nach einem "leichten" Eingriff genauso in eine beständige Form übergehen wie nach einem "schweren". Nervenschmerzen gehören neben Rücken und Schmerzen zu den häufigen Ursachen für Schmerzen.

Wie Schmerz entsteht und warum wir ihn brauchen

Ohne sie könnten wir uns nicht bewegen, nicht riechen, schmecken, fühlen oder denken. Sie sorgen dafür, dass wir wissen, wann das Badewasser zu kalt oder zu heiß ist.

Die Rede ist von den Nervenzellen (Neuronen). Hunderte Milliarden dieser hochsensiblen Zellen steuern die Signalübertragung in unserem Körper. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Nervenzellen, die auf verschiedene Aufgaben spezialisiert sind.

Die Nozizeptoren beispielsweise sind die so genannten „Schmerzsinneszellen“. Sie weisen den Körper als eine Art „Frühwarnsystem“ auf potentiell schädliche Einflüsse hin.

Daher kommt auch der Name Nozizeptor - er setzt sich aus den beiden lateinischen Wörtern Nocivus (schädlich) und acceptor (Empfänger) zusammen. Diese Schmerzsinneszellen liegen als freie Nervenendigungen in Haut, Organen und Muskeln.

Wenn wir mit dem kleinen Zeh gegen die Bettkante stoßen (mechanischer Reiz), werden sie aktiviert.

Aber auch andere von außen auf den Körper einwirkende Reize wie thermische Reize (Hitze, Kälte), chemische Reize (Säuren, Gifte) oder elektrische Reize stimulieren diese Nervenzellen.

Ebenso können sie durch körpereigene „Schmerzstoffe“ (Schmerzmediatoren wie das Gewebshormon Prostaglandin) angeregt werden.

Die Schmerzsignale werden dann mithilfe bioelektrischer oder chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter) über die schnell leitenden, markhaltigen A-delta-Fasern (bis zu 120 m/s) und die langsam leitenden, marklosen C-Fasern („nur“ max. 2 m/s) zum Rückenmark transportiert.

Letzteres bildet zusammen mit dem Gehirn das Zentralnervensystem (ZNS). Dort werden die Reize verarbeitet und interpretiert. An diesem Prozess sind auch unterschiedliche Hirnareale beteiligt:

Im Thalamus werden die Signale gesammelt und weiter verteilt, das limbische System nimmt eine erste emotionale Bewertung des Schmerzes vor, der Hypothalamus (Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems) passt Körperreaktionen wie z. B. Atmung und Schweißbildung an die Situation an.

Durch die Hypophyse werden Stresshormone ausgeschüttet. In der Großhirnrinde findet die bewusste Wahrnehmung sowie die rationale Bewertung des Schmerzes statt.

Ob Schmerz wahrgenommen wird, wie stark dieser ist und wie lange er anhält, hängt also von diesen vielen, sich wechselseitig bedingenden Faktoren und Prozessen ab.

Aber, so unangenehm sie auch ist:

Für den Organismus ist die Schmerzwahrnehmung überlebenswichtig. Denn der Schmerz sorgt dafür, dass wir lernen, nicht auf die heiße Herdplatte zu fassen. Doch Nerven können nicht nur Schmerzsignale weiterleiten, sie können auch selbst Schmerzen verursachen.

In der Medizin spricht man dann von einer Neuralgie, also Nervenschmerzen. In diesem Beitrag erfahren Sie: Was sind Neuralgien und was kann man dagegen tun?

Neuralgie: Wenn Nerven schmerzen und Schmerzen nerven

Über 5 Mio. Menschen in Deutschland kennen diese plötzlich einschießenden, heftigen Schmerzattacken1. Sie können harmlos sein und nach einigen Tagen oder Wochen wieder verschwinden. Mitunter bleiben sie auch bestehen und werden beständig.

Neuralgien breiten sich im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Nerven aus, weshalb sie häufig auch nach ihrem Ausbreitungsgebiet benannt sind. Die Trigeminusneuralgie beispielsweise tritt im Versorgungsbereich des Nervus trigeminus auf.

Betroffene haben dann im Gesicht, zumeist auf einer Gesichtshälfte aus dem Nichts einsetzende, anhaltende Schmerzen. Die Ischialgie, im Volksmund oft auch „Ischias“ genannt, bezeichnet Schmerzen im Versorgungsgebiet des Nervus ischiadicus.

Diese entstehen im Beinnerv durch die anhaltende Reizung der Nervenwurzel und strahlen oft vom Gesäß über die Oberschenkelrückseite in den Unterschenkel bis zum Fuß.

Treten gleichzeitig auch Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule auf, spricht man von einer Lumboischialgie. Zu unterscheiden ist diese von einer Lumbago oder auch „Hexenschuss":

Starken, akuten Rücken im Lendenbereich. Sie werden nicht durch eine Nervenreizung, sondern durch eingeklemmte oder gequetschte Nerven aufgrund verkrampfter Rückenmuskeln, Wirbelblockaden oder einen Bandscheibenvorfall sowie einer Bandscheibenvorwölbung verursacht.

Die Post-Zoster-Neuralgie verdankt ihren Namen hingegen dem Varizella-Zoster-Virus. Es verursacht Herpes Zoster (Gürtelrose), eine Nervenentzündung, die wiederum den betroffenen Nerv nachhaltig schädigen kann.

Die anfallsartigen brennenden, stechend oder auch dumpfen Schmerzen (neuropathische Schmerzen) einer Neuralgie werden durch dauerhafte Reizung oder Schädigung von Nerven ausgelöst.

Das unterscheidet sie von den nozizeptiven Schmerzen, die durch akute Reizung der Schmerzsinneszellen (Zeh an Bettkante) entstehen. Nervenschädigungen wiederum haben vielfältige Ursachen:

Entzündungen, Viren, Zuckerkrankheit mellitus, Operationen oder auch mechanische Einflüsse können das Nervengewebe zerstören. Doch auch wenn die Schädigung des Nervs bereits abgeheilt ist, können weiterhin Schmerzen auftreten.

Der Grund hierfür ist:

Nervenzellen lernen und können ein (Schmerz-) Gedächtnis bilden. Die Nerven sind dann derart überempfindlich, dass selbst schwache Schmerzreize oder psychische Reize wie Stress oder starke Emotionen genügen, um starke Schmerzen auszulösen.

Ohnehin spielt die Psyche eine besondere Rolle bei der Wahrnehmung von Schmerzen. Das Gehirn verarbeitet und speichert Schmerz besonders effizient, wenn dieser mit negativen Gefühlen (z. B. Beklemmung, Trauer) einhergeht.

Starke und insbesondere Schmerzen stellen eine enorme Belastung für die Betroffenen dar, die sogar zu Gedrücktheiten führen kann. Die damit verbundenen negativen Emotionen können wiederum zu einem verstärkten Schmerzempfinden führen.

Um diesen Teufelskreis zu verhindern, sollten Nervenschmerzen frühzeitig behandelt werden.

Schmerz lass nach: Wie erkennt man Neuralgien?

Viele Neuralgie-Betroffen quälen sich lange, bevor sie eine Diagnose erhalten. Denn weil sich Nervenschmerzen sehr unterschiedlich äußern, sind sie oft schwer zu erkennen.

Für die Diagnose und zielgerichtete Behandlung benötigt der Arzt daher ein genaues Bild vom Charakter der Schmerzen. Wann treten sie auf, wo treten sie auf, wie lange dauern sie, wie stark sind sie?

Außerdem muss er der Schmerzursache auf den Grund gehen. Wird der Schmerz durch innere Reize ausgelöst
(z. B. Entzündung) oder durch äußere Reize (z. B. Hitze, Druck)?

Liegt dem Schmerz eine funktionelle Störung (z. B. Migräne aufgrund einer Durchblutungsfehlregulation im Gehirn), Fehlstellung bzw. -bildung zugrunde oder handelt es sich tatsächlich um Nervenschmerzen?

Die nachfolgende Übersicht hilft dabei vorab die notwendigen Informationen für das Arztgespräch zusammen zu tragen. Auch ein Schmerzfragebogen kann zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Therapeut hilfreich sein.

Vor allem bei beständigen Schmerzen wird neben dem Anamnesegespräch häufig auch noch eine Kernspintomographie, die so genannte Magnetresonanztomographie (MRT), eingesetzt, um sich ein Bild vom Zustand der Nerven zu machen.

Bei Schmerzpatienten sind naturheilkundliche Verfahren überaus beliebt. Und tatsächlich ist auch die wissenschaftliche Datenlage zu einigen dieser Therapien so überzeugend, dass so manche Fachgesellschaft sie inzwischen in ihre Leitlinien aufgenommen hat.

Trigeminusneuralgie

Einschießende Schmerzattacken im Gesicht

Die Trigeminusneuralgie ist eine Schmerzform mit einer Nervenreizung des Trigeminusnerven im Gesicht. Es gibt auf jeder Seite 3 Nervenäste: der 1. Ast führt zur Stirn und zum Auge, der 2. Ast zum Oberkiefer und der 3. Ast um Unterkiefer.

In einer und zwei dieser Regionen treten (in der Regel einseitig) kurze, sekundenlange heftige Schmerzattacken auf, die häufig von Augenrötung, Tränen oder Naselaufen begleitet sind.

Zwischen den Schmerzattacken besteht typischerweise Schmerzfreiheit. Die Attacken können durch Kauen, Zähneputzen, Sprechen, Luftzug oder Berührung ausgelöst werden.

Schmerzberater in Düren - Naturheilpraxis Leonards für Neuraltherapien und Schmerzattackenbehandlung im Dürener Kreis zwischen Aachen und Köln.

Akupunktur

Neuraltherapie

Reizstrom / TENS

Schmerz

Wie wird eine Trigeminusneuralgie schulmedizinisch behandelt?

Die konventionelle Therapie besteht überwiegend aus antiepileptischen Medikamenten wie Carbamazepin, die den Trigeminusnerven beruhigen.

In bestimmten Fällen, wenn am Schädel eine Reizung des Nerven durch eine vorbeiziehende Schlagader nachgewiesen wird, kann eine Operation hilfreich sein.

Welche ganzheitlichen Therapieoptionen gibt es?

Die Naturheilkunde erweitert die Behandlungsmöglichkeiten durch Akupunktur, die in der Regel sehr gut wirksam ist. Häufig müssen die Nadeln jedoch an der nicht betroffenen Gesichtsseite appliziert werden, weil ansonsten Schmerzattacken ausgelöst werden können.

Des Weiteren kann die Neuraltherapie mit einem speziellen Nasenspray sowie mit Injektionen an ein Nervengeflecht im Wangenbereich hilfreich sein. Zudem kann mittels Manueller Therapie oder Triggerpunktbehandlung probiert werden, Verspannungen im Gesichts-, Kaumuskel- und Nackenbereich zu lockern.

Relaxationsverfahren, Achtsamkeitstraining und Stressbewältigung können helfen, die Schmerzattacken besser zu ertragen.

Neuropathische Schmerzen

Neuropathien ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen des Nervensystems, die zu beständigen Schmerzsyndromen führen. Neuropathische Schmerzen treten meist als Begleiterscheinungen anderer Erkrankungen auf.


Was sind Neuropathien?

Neuropathische Schmerzen sind fast immer mit Missempfindungen (Parästhesien) wie Taubheitsgefühle, Brennen, Kribbeln, verbunden, teilweise können auch neurologische Ausfallsymptome wie Muskelschwäche vorhanden sein.

Am häufigsten sind Dauerschmerzen, die in unterschiedlicher Häufigkeit als brennend, elektrisierend, ziehend und oftmals als kälte- bzw. berührungsempfindlich beschrieben werden.

Bei einem weiteren Drittel der Patienten sind die Schmerzen eher attackenartig, vor allem bei den sogenannten Neuralgien.

Andauernde neuropathische Schmerzen können relativ schnell zur Chronifizierung durch Einfluss auf die Rückenmarksnerven und Aktivierung des Schmerzgedächtnisses führen.

Daher ist eine frühe Therapie von Neuropathien besonders wichtig.

Ursachen von Neuropathien

Die Ursachen für neuropathische Schmerzen sind häufig Polyneuropathien durch:

Zuckerkrankheit mellitus (Zuckerkrankheit)

Hepatitis

Nervenschäden durch Chemotherapie, Alkohol o. a. toxische Substanzen

Neuralgien werden häufig ausgelöst durch:

Nervenverletzungen, z. B. nach Unfall oder Operationen

Druckschädigungen an Gelenken und Wirbelsäule

spezielle Neuralgien wie z. B. Trigeminusneuralgie im Gesichtsbereich, Neuralgie nach Gürtelrose auch Post-Zoster-Neuralgie genannt

Neuropathische Schmerzsyndrome wie zum Beispiel die Polyneuropathie oder die Post-Zoster-Neuralgie sind konventionell oftmals nicht zufriedenstellend zu behandeln.

Die Naturheilkunde und Komplementärmedizin hat einige Verfahren, die sich, sowohl in der ärztlichen Erfahrung als auch in wissenschaftlichen Studien, als wirksam oder vielversprechend erwiesen haben.

Die Behandlungsverfahren der Naturheilkunde kommen sowohl im stationären als auch im ambulanten Rahmen gezielt zum Einsatz.

lokale Behandlung mit Spanischem Pfeffer bzw. Capsaicin (täglich 2 – 4 mal über 4 – 6 Wochen)

Lidocain Pflaster (5 %)

Akupunktur wird vielseitig eingesetzt

Traditionelle Chinesische Medizin: pharmazeutische Medicinalis- und Ernährungstherapie der chin. Medizin wird nur in besonderen Fällen und im Rahmen wissenschaftlicher Fragestellungen eingesetzt.

Infusionstherapie mit a-Liponsäure, B-Vitaminen

Elektrotherapie mit TENS, Stangerbädern sowie Zwei- und Vier-Zellen-Bädern

Lymphdrainage, Bindegewebs-Petrissage und andere manuelle Verfahren

Laserakupunktur

Einreibungen mit Aconitöl und weiteren, ätherischen Ölen wie Nelkenöl, Rosmarinöl, Minzöl

Blutegeltherapie: Diese hat sich vor allem beim Herpes zoster und der Post-Zoster-Neuralgie bewährt.

Vermutlich war der Pfarrer Sebastian Kneipp nicht der erste, der vor rund 200 Jahren die parasympathomimetischen Effekte von Kaltwasserreizen entdeckte.

Fest steht, dass sich die Hydrotherapie seither weit verbreitet hat und mittlerweile eine Vielzahl von Studien die klinischen Erfahrungen bestätigen konnte.

So wirken Wassergymnastik, Ausdauertraining, Aquajogging und Spa-Therapie nachweislich bei Schmerzen und werden in der S3-Leitlinie empfohlen.

Balneologie bzw. Heilbäder zeigen positive Effekte bei Gonarthrose, vor allem wenn Patienten mit Komorbiditäten zu kämpfen haben (S2k-Leitlinienempfehlung).

Als eine von zwei „Soll“-Empfehlungen der Nationalen VersorgungsLeitlinie für Patienten mit beständigen Schmerzen ist die Bewegungstherapie längst ein wichtiger Baustein in der Behandlung.

Die Experten der Leitlinie heben jedoch keine einzelne Bewegungsform als Mittel der Wahl hervor, betonen die Autoren. Neben Kraft- und Ausdauersport können auch Vipassana Verfahren wie Yoga oder Tai-Chi zum Einsatz kommen.

Insbesondere bei beständigen Rücken- und Nackenschmerzen sowie Arthrose besteht laut einem aktuellen Cochranereview und mehreren Metaanalysen moderate Evidenz, dass Yoga sowohl Schmerzen als auch funktionelle Einschränkungen mittelfristig verbessert.

Einer weiteren Metaanalyse zufolge profitieren Arthrosepatienten von den fließenden Bewegungen des Tai-Chi, ebenso wie Menschen mit beständigen Rücken und Osteoporose  - Nerv eingeklemmt Düren.

Qigong lindert nachweislich die Beschwerden einer Schmerzen, etwa Fatigue, Schlafstörungen, Gedrücktheit und natürlich Schmerzen. Zudem helfen die Bewegungen den Patienten, ungünstige Körperhaltungen im Alltag zu verbessern.

Es trifft einen manchmal aus heiterem Himmel dieser stechende, elektrisierende Schmerz. Manchmal kommt nur ein kurzer Schmerz-Impuls und alles wieder gut. Dann ein anderes mal kommt der Nervenschmerz und will einfach nicht wieder gehen.

Ich weiß wovon ich rede, ich hatte eine Trigeminus-Neuralgie nach einer Tumor-Operation im Kopf wurden der Trigeminus und der Fazialis und Muskelverlust in Mitleidenschaft gezogen.

Meine Nerven waren beleidigt und es dauerte einige Zeit bis sie wieder glücklich waren. Je nach Grad der Schädigung kann es dauern bis die Nerven nicht mehr so genervt sind. Denn Nerven können sich erholen, neue Nervenzellen bilden oder neue Nervenverbindungen schaffen.

Leider kann es auch vorkommen, dass sich die Nerven nicht mehr regenerieren, aber das kann man nicht von vorne herein wissen. Wieso das so ist werde ich unter anderem in diesem Blog-Artikel erklären.

Aber keine Sorge, dass heißt nicht das man für immer mit Nervenschmerzen leben muss, aber dazu weiter unten mehr.

 

Was der Unterschied zwischen Schmerzen und Nervenschmerzen?

Bei Schmerzen sind die Nerven selbst nicht erkrankt sondern leiten die Informationen hier die Schmerzinformation weiter. Bei Nervenschmerzen sind aber die Nervenstrukturen selbst geschädigt oder erkrankt - Schmerzberatung in der Nähe Dürens.

In diesem Blog-Artikel werden folgenden Fragen rund um das Thema Neuralgien - Nervenschmerzen beantwortet:

Welche Aufgabe haben Nerven?

Wie ist unser Nervensystem aufgebaut?

Wie entsteht Schmerz?

Wie entstehen Nervenschmerzen?

Welche Symptome sind typisch für Nervenschmerzen?

Was sind Nerven?

Wie sind Nervenzellen aufgebaut?

Was sind Nerven?

Eine Nervenzelle ist eine spezialisierte Körperzelle. Bei unsere Geburt steht die Anzahl der Nervenzelle, die wir zur Verfügung haben eigentlich schon fest.

Aber nach heutiger Forschung sind Nervenzellen zwar nicht so regenerierfähig oder teilfreudig wie andere Körperzellen, aber sie können es, aber es braucht Zeit und Pflege.

Ein anderer Name einer Nervenzelle ist Neuron.Eine Nervenzelle besteht aus einem Zellkörper, Dendriten und meist einem Axon. Im Zellkörper befindet sich der Zellkern und viele Mitochondrien. Die Mitochondrien sind für die Energieversorgung der Zelle verantwortlich.

 

Wie sind Nervenzellen aufgebaut?

Unsere Nervenzellen bestehen aus einem Zellkörper, Dendriten und einem Axon. Aus dem Zellkörper kommen lange Dendriten, die kann man sich wie Fühler vorstellen. Die Dendriten sind für den Reizempfang zuständig.

Das Axon ist ein langer Fortsatz am hinteren Teil der Nervenzelle, er hat die Aufgabe die Reize an das nächste Neuron weiterzuleiten. Das Axon, wird auch Nervenfaser genannt, und hat am Ende Synapsen.

Das Axon ist oft von einer Myelinschicht umhüllt, diese isoliert und sorgt für eine bessere Erregungsleitung, das bedeutet eine schnellere Signalübertragung.

Die Synapsen sind nur durch einen minimalen Spalt von der anderen Nervenzelle getrennt. Dieser synaptische Spalt ist wichtig damit die Nerven nicht andauernd mit einander verbunden sind und Signale senden, sondern nur wenn eine Signalübertragung notwendig ist.

Jede Nervenzelle ist mit mehr als tausend anderen Nervenzellen über Synapsen verbunden.

Welche Aufgabe haben Nerven?

Die Aufgabe von Nervenzellen ist Informationen vom Gehirn an unsere Haut, Muskeln, Gefäße, Organe zu geben und wieder zurück. Es herrscht ein reger Austausch zwischen Gehirn und Nervenzellen.

Jeder Reiz den wir aus der Umwelt und aus dem Inneren unseres Körpers erhalten wird verarbeitet. Wir bekommen aber zum Glück, nicht immer alles bewusst mit.

Dieser Reiz z.B. Kälte oder Schmerz wird mittels elektrischer Impulse über das Axon von Nervenzelle zu Nervenzelle gegeben, das geht ganz schnell.

Die meisten Nervenzellen wandeln die elektrischen Impulse aber in chemische Impulse um, das geschieht langsamer, aber hierbei kann der Reiz moduliert werden.

Die Umwandlung in chemische Impulse geschieht mit Hilfe von Neurotransmittern, die von der Synapse am Ende des Axon, ausgeschüttet werden und über den synaptischen Spalt von einem Dendrit der nächsten Nervenzelle aufgenommen werden und dort wieder in einen elektrischen Impuls umgewandelt werden.

Diese Neurotransmitter sind Botenstoffe des Nervensystems.

Neurotransmitter können erregend oder hemmend auf die nächste Zelle wirken z. B.

Acetylcholin und Glutamat wirken erregend,

Dopamin und GABA hemmend,

Adrenalin und Serotonin erregend und hemmend,

Das bedeutet ob ein Reiz weitergeleitet wird oder in der welcher Stärke der Impuls weitergeleitet wird hängt davon ab, ob mehr hemmende oder erregende Neurotransmitter vom Zellkörper empfangen werden.

Die Reizweiterleitung bzw. Informationsweiterleitung geschieht auch von Nervenzellen zu Muskelzellen und Drüsen.

 

Wie ist unser Nervensystem aufgebaut?

Das Nervensystem wird aufgeteilt in das zentrale Nervensystem und das periphere Nervensystem. Das zentrale Nervensystem besteht aus Gehirn und Rückenmark. Das periphere Nervensystem sind die Nerven, die sich immer weiter im Körper verzweigen.

Dann wird es noch unterteilt in das Somatische Nervensystem, das willkürlich arbeitet wie z.B. das Laufen oder Singen. Wir können mit dem Somatischen Nervensystem bewusst etwas wahrnehmen wie Hören, Sehen, Geruch, Geschmack, Tasten und wir können unsere Bewegung steuern.

Das Somatische Nervensystem nennt sich zwar willkürlich also das wir Einfluss nehmen können, aber das ist trügerisch. Wir können zwar unsere Augen schließen um nicht mehr zu sehen oder unsere Ohren zuhalten um nichts mehr zu hören, aber bei Geschmack und Geruch gibt es Grenzen.

Die bewusste Steuerung der Bewegung wird in Gefahrensituationen durch das Vegetative Nervensystem übernommen.

Das Vegetative Nervensystem ist das unwillkürlich arbeitende Nervensystem es regelt z.B. die Atmung, Herzschlag und Verdauung. Das Vegetative Nervensystem, auch autonomes Nervensystem genannt, wird noch unterteilt in Sympathikus und Parasympathikus.

Die Behandlung in der Schmerztherapie Düren besteht aus der Gabe von Medikamenten, aus physikalischen Elementen wie zum Beispiel Massagen, Ergotherapie und anaerobes Ausdauertraining, und aus psychologischen Elementen wie Entspannungstechniken und Verfahren zur Schmerzbewältigung.

Der Sympathikus ist unter anderem wichtig wenn wir schnell reagieren müssen, weil unser Leben von abhängt. Früher war es der Säbelzahntiger – heute kann es z.B. ein Auto sein das wir beim überqueren der Straße übersehen haben. Unser Körper reagiert bevor wir es Bewusst wahrgenommen haben.

Leider wird unser Sympathikus aber auch durch Stress und Beklemmung aktiviert und in der heutigen Zeit ist Stress ein Dauerthema und Beklemmungen gibt es genug z.B. Jobverlustsfurcht, Beklemmungen durch Reizüberflutung, Sorgen alleine zu bleiben.

Der Parasympathikus sorgt für die Relaxation, Erholung und Regeneration unseres Körpers.

Ein gesonderter Teil des Nervensystems ist das enterische Nervensystem, das Bauchhirn im Magen-Darm-Trakt. Das enterische Nervensystem arbeitet bis zu einem gewissen Maße autonom, also ohne Einfluss des Gehirns. Das gilt es zu beachten bei Erkrankungen wie Reizdarm.

 

Wie entsteht Schmerz?

Schmerz ist ein Symptom durch eine Schädigung im Gewebe. Schmerzrezeptoren an freie Nervenenden leiten den Reiz weiter zum Gehirn und wir empfinden Schmerzen.

 

Aber der Schmerz ist im eigentlichen Sinne kein Signal für unseren Körper, sondern ein Signal für uns.

Ein Problem ist das Schmerzgedächtnis, unser Körper kann bei wiederholt auftretenden Schmerzen, die Schmerzerfahrung speichern. Und beim nächsten kleinsten ähnlichen Reiz ein verlängertes Schmerzempfinden entwickeln.

Das nennt man das beständige Schmerzsyndrom.

 

Interessant ist auch die Schmerz Wahrnehmung ist subjektiv, also es hängt davon ab wie es uns im Allgemeinen geht:

Körpergefühl - fühle ich mich gut oder geht es mir schlecht

Stress - und es ist egal ob es positiver oder negativer Stress ist

Sensibilität - stark oder schwach ausgeprägt

Gemütszustand - glücklich, traurig, wütend

Neuralgietherapie in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Schmerzattackenbehandlung und alternative Neuralgie-Beratung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Holistische Schmerzberatung in Düren.

 

Wie kommt es nun zu Nervenschmerzen?

Die Reize werden als Impuls von Nervenzelle zu Körperzellen weitergeleitet. Hierbei kann es zu Störungen kommen durch akute oder beständige Nervenschädigungen.

Diese Schädigungen können am Nervenzellkörper, den Dendriten (Empfänger), am Axon (Sender) oder am kompletten Nerv auftreten.

Es kann zu einer Hypersensibilisierung der Nerven im Peripheren oder Zentralen Nervensystem kommen. Unser Körper hat eigene Schmerzstiller z.B. Neurotransmitter wie GABA.

Durch Nervenschädigung kann es zu einer verminderten Ausschüttung dieser Schmerzstiller kommen. Die Rezeptoren an Synapsen der Dendriten können defekt sein.

Man unterscheidet auch, ob das Zentrale Nervensystem also das Gehirn oder Rückenmark betroffen ist oder ob das periphere Nervensystem betroffen ist.

Nervenzellen können z.B. zerstört werden durch Kälte, Hitze. Strom

Nervenfasern (Axone) werden durchtrennt durch Unfälle, Operationen, Piercings

Nerven werden minderversorgt durch Durchblutungsstörungen oder Nährstoffmangel

Nerven können komprimiert werden durch Blutergüsse, Abzesse, Muskelverspannungen, Skoliose, Entzündungen

Nervenzellen werden vergiftet durch Alkohol, Tiergifte, Toxine von Erregern

Nerven werden angegriffen vom Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen z. B. Multiple Sklerose

Die Nerven werden immer sensibler, sie reagieren schon auf minimalste Reize wie Wärme, Kälte, Druck und Berührung mit einem übertrieben Reaktion - Schmerz.
Welche Symptome sind typisch für Nervenschmerzen?

Kribbeln: Das Kribbeln entsteht durch Nerven an der Hautoberfläche.

Diese Nerven geben falsche oder zu viele Reize an das Gehirn weiter, denn es ist von außen kein direkter Reiz erkennbar. Dadurch kommt es zu einer Überstimmulation. Das Kribbeln kann Armen, Beinen, Händen, Füßen und im Gesicht auftreten.

Taubheitsgefühl: Beim Taubheitsgefühl empfangen und leiten die Nerven keine Reize weiter. Das kann vorübergehend sein, aber leider auch dauerhaft. Das Taubheitsgefühl kann muss aber nicht mit Kribbeln einhergehen.

Das Kribbeln und Taubheitsgefühl ist in der Regel nicht schmerzhaft.

Parästhesien - sind Mißempfindungen oder Fehlempfindungen der Haut bzw. der Nerven.

Zu den Parästhesien zählen, aber auch das Brennen und Gefühl von Nadelstichen, die schon schmerzhaft sind. Die Parästhesien kommen und gehen, können aber auch ein Dauerzustand sein, das hängt von der Schädigung der Nerven ab.

Parästhesien hat jeder schon mal gespürt - z.B. der eingeschlafene Fuß.


Welche Schmerzarten gibt es bei Nervenschmerzen?

Punktueller Schmerz - der Nervenschmerz ist genau an einem Punkt lokalisierbar

Ziehender Schmerz - Anfang und Ende ist bekannt, meist entlang eines Nervenstrangs. Beispiel Ischiasschmerzen von der Hüfte bis in den Zeh.

Fortlaufender Schmerz - Schmerzlokalisation ist bekannt, aber der Schmerzurspung nicht immer. Beispiel Nervenschmerzen im Handgelenk können auch von der Halswirbelsäule kommen.

Elektrisierender oder Einschießender Schmerz ist wie ein Stromschlag, der aber Nachhalt. Es kann einmalig, aber auch mehrere Schmerzimpulse hintereinander geben.

Phantom Schmerz - bei Amputationen kann es passieren, dass das Gehirn nicht realisiert, das der Körperteil nicht mehr da ist und es werden immer wieder Schmerzimpulse ausgesendet.

 

Wie kann die Naturheilkunde bei Nervenschmerzen - Neuralgien helfen?

In der Naturheilkunde arbeitet man ganzheitlich, das heißt alle Aspekte werden berücksichtigt.

Am wichtigsten ist immer die richtige Diagnose ein Ischiasschmerz wird anders behandelt als eine Trigeminus Neuralgie. In meiner Praxis beginne ich mit einer ausführlichen Anamnese dazu gehört mein Fragebogen den ich jedem Patienten vor der Behandlung zu sende und das persönlich Gespräch.

Die körperliche Untersuchung und wenn nötig Laboruntersuchungen runden die Diagnosefindung ab - Alternative Schmerzberatungen in der Nähe von Düren un Umgebung.

 

Beispiel - Behandlung der Trigeminus-Neuralgie in der Naturheilkunde

Der Trigeminus-Nerv ist ein drei geteilter Nerv. Er versorgt das Gesicht bis zu den Ohren und die vordere Schädeldecke. Die Trigeminusschmerzen können durch Berührung, Kauen oder sogar durch einen Luftzug ausgelöst werden.

Es kann ein einzelner elektrisierend, stechender Schmerz sein oder Schmerzattacken im Gesicht oder Kopf, die mehrere Minuten oder mehrere Wochen andauernd können.

 

Die Ursachen für eine Trigeminus-Neuralgie können sein:

Unfälle oder Operationen

Die Myelinscheide, die Isolierschicht des Nerven ist geschädigt (Multiple Sklerose)

Tumore

Kiefergelenksprobleme oder Zahnfehlstellungen

Kompression des Nerves durch Muskelverspannungen, Verhärtungen, Schwellungen

idiopathisch, das heißt es gibt keine Ursache - der Schmerz kommt einfach

 

Es ist wichtig zu wissen wie die Trigeminus-Neuralgie entstanden ist - also stelle ich folgende Fragen

Gab es Operationen am Kopf, Hals, Zähne oder Nase?

Gab es Unfälle wie Schleudertrauma oder Stürze auf den Kopf?

Welcher Sport wird gemacht Boxen oder EMS oder Vibrationsplatten?

Welche Viralen oder Bakteriellen Erkrankungen hatte man schon?

Bestehen Kiefergelenksprobleme? Zähneknirschen?

Wie ist die Körperstatik? Beinlängendifferenzen, Schulterhochstand, Schiefhals

Wie ist die Ernährung?

Wie ist die Verdauung?

Wie viel Alkohol, Zigaretten, Rauschmittel werden konsumiert?

Wie gut funktioniert die Schilddrüse oder Nebennieren?

Wie ist Hormonhaushalt allgemein?

 

Wie, weshalb, warum tritt der Schmerz auf bei der Trigeminus-Neuralgie

Wann tritt der Schmerz bei der Trigeminus-Neuralgie auf - Kälte, Wärme, Kauen, Lachen?

Kommt der Schmerz auch in Ruhe?

Wie oft treten die Neuralgien auf?

Wie lange dauern die Neuralgie Attacken?

Wo ist der Schmerz genau?

Welcher Nervenast ist betroffen?

Was hilft wärme oder kälte?

Auf den ersten Blick scheinen einige Fragen keinen direkten Bezug zur Trigeminus-Neuralgie zu haben, aber bei näherer Betrachtung schon - hier einige Beispiele.

Nehmen wir die Körperstatik bei Kiefergelenks-Problemen scheint es noch einzuleuchten, aber was haben die Knie mit einer Trigeminus-Neuralgie zu tun.

Unser Körper probiert immer im Lot zu sein, wenn wir Probleme mit den Knien oder mit der Hüfte haben wird der Körper das nach oben oder unten ausgleichen. Da aber die Knochen nicht biegbar sind, wird er anhand von Muskeln, Bändern und Sehnen das gewünschte Lot wieder aufbauen.

Das Interessante dabei ist wir sehen schon das der Körper schief ist, aber unser Körper hat für sich unseren Körper so verschoben das es für ihn passt. So kann es passieren, das die Ursache im Knie ist und die Folge die Trigeminus-Neuralgie.

Die Nervenfasern müssen durch ganz kleine Öffnungen durch, wenn jetzt aber was verzogen ist dann werden sie eingeengt. Was dazu führt das der Nerv nicht versorgt wird und Schmerzen verursacht.

Unsere Hormone funktionieren in Regelkreisen, wenn ein Hormon nicht gebildet wird oder unzureichend, dann funktionieren die anderen auch nicht so gut.

Nehmen wir die Schilddrüse sie ist unter anderem mit zuständig für unseren Nerven- und Muskelsystem. Die Schilddrüsenüberfunktion führt zu zittern, Reflexsteigerung und bei einer Hypothyroidism kommt es zu Reflexminderung und bei beiden Erkrankungen zu Schmerzen.

Unsere Schilddrüse ist auch am Calciumstoffwechsel beteiligt, ist die Schilddrüse erkrankt kommt es zu Störungen im Calciumstoffwechsel. (mehr zu Schilddrüsenerkrankungen finden sie hier)

Wir brauchen einen gesunden Magen-Darm-Trakt um die Nährstoffe die unsere Nerven brauchen aufnehmen zu können. Nehmen wir das Beispiel Vitamin B12, ein sehr wichtiges Vitamin für unsere Nerven.

Das Vitamin B 12 wird mit der Nahrung aufgenommen, im Magen an ein Transportprotein gebunden dem Intrinsic Faktor und im Darm wieder freigegeben zur Aufnahme ins Blut.

Haben wir aber Verdauungsstörungen kann es zu Problemen mit der Reizweiterleitung der Nerven führen, da die Nerven nicht ausreichend mit Nährstoffen wie z.B. Vitamin B12 versorgen.

Wie man sieht können Nervenschmerzen - Neuralgien viele Ursachen haben und deshalb sind auch die Behandlungsansätze verschieden.

Neuraltherapie - Schmerzen, muskulären Verspannungen

Cranio-Sacrale-OMM - ist eine manuelle Therapie

Spagyrik - Medicinalisessenzen - ausgewählte Medicinalismischungen unterstützen den Körper

Nährstofftherapie - Orthomolekulare Medizin - Vitaminmängel und Mineralstoffmängel ausgleichen

Kinesiologie - Touch for Health - Körper-Seele-Geist Balance

Darmsanierung für eine bessere Nährstoffaufnahme

Sie wollen mehr über meine Therapie bei Nervenschmerzen - Neuralgien erfahren. Rufen Sie mich für ein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch* unter 089 99162033 oder 0176 20015335 an.

Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt, gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg.


Ernährung

Sich gesund zu ernähren oder zu fasten, ist in den letzten Jahren zu einer Art Volkssport geworden. Zur naturheilkundlichen Therapie gehört beides schon lange, wobei sich hierzulande vorrangig an der mediterranen Vollwertküche bzw. an der Buchinger-Methode orientiert wird.

Während diese Ernährung Schmerzen positiv beeinflusst, verbessern Fasten und eine anschließende Umstellung auf vegetarische Kost nachweislich subjektive und objektive Krankheitsparameter bei RA.

Patienten mit Zuckerkrankheit mellitus und Metabolischem Syndrom profitieren offenbar vom Intervallfasten.


Phytotherapie

Pflanzliche Schmerzmittel wirken zwar nicht so stark wie nicht-steroidale Opioide. Dafür haben sie ein deutlich günstigeres Nebenwirkungsprofil.

Weidenrindenextrakt in einer Tagesdosis von 240 mg der Leitsubstanz Salicin war zum Beispiel einem COX-2-Hemmer bei unspezifischen Kreuzschmerzen nicht unterlegen.

Extern angewendete Pflaster oder Cremes mit Capsaicin reizen die Nervenenden von Nozizeptoren, regen die Durchblutung an und verändern die Schmerzwahrnehmung. Die Nationale VersorgungsLeitlinie Rücken listet diese deshalb als „Kann“-Empfehlung bei beständigen Rücken.

Wer vier Wochen lang mindestens zwei Stunden täglich Kohlwickel auf seine arthrosegeplagten Knie legt, kann sich das teure Diclofenacgel sparen. In einer randomisiert-kontrollierten Studie war das Hausmittel dem Gel in puncto Schmerzen zumindest nicht unterlegen.

Hinsichtlich der funktionellen Einschränkung profitierten die Kohlwickler sogar.

Schmerzen, die in das Ausbreitungsgebiet eines Nerven ausstrahlen, werden als Neuralgie bezeichnet. Liegt eine Nervenreizung vor, kommt es zu Schmerzen in dem jeweiligen Versorgungsgebiet des Nerven. Die bekanntesten Neuralgien sind die Trigeminusneuralgie und die Ischialgie.

Die Schmerzen einer Neuralgie gehören mit zu den schlimmsten Schmerzen überhaupt. Sie sind reißend, ziehend, blitzartig, scharf, brennend und häufig mit Rötung der betroffenen Region verbunden.

Mitunter kommt es während einer Schmerzattacke auch zu Muskelkrämpfen und Gefühlsstörungen. Bei einer Interkostalneuralgie zum Beispiel, einer Reizung der zwischen den Rippen gelegenen Nerven, sind vom Rücken nach vorne in die Brust ausstrahlende Schmerzen typisch.

Neuralgietherapien in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Schmerzattackenbehandlung und alternative Neuralgie-Beratung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Holistische Nervenschmerzberatungen im Kreis Düren.

Die Ursachen einer Neuralgie sind:

Druck (Bandscheibenvorfall),

Entzündungen (bei Gesichtsnervenschmerzen zum Beispiel eine Nebenhöhlenentzündung),

Stoffwechselstörungen (Zuckerkrankheit,

RA,

Gicht),

Strahlung,

Verätzungen,

Verletzungen,

falsche Bewegungen,

Wärme und Kältereize,

Wetteränderungen,

Nässe,

Krankheitsherde im Körper (Zähne, Mandeln),

Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose),

Infektionen (Herpes Zoster),

seelische Belastungen,

Gedrücktheiten,

eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (führt zu einer Verengung der Zwischenwirbellöcher,

durch welche die Nerven aus der Wirbelsäule austreten),

eine toxische Belastung (Umweltgifte) und Übersäuerung des Körpers,

hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Klimakterium, Schilddrüsenstörungen),

eine Schwäche der Nieren und Verdauungsorgane (Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse),

Alkoholmissbrauch und vieles mehr.

In diesem homöopathischen und naturheilkundlichen Ratgeber gebe ich Ihnen Empfehlungen, wie Sie eine Neuralgie mit Hilfe der Homöopathie, den Schüsslersalzen (Biochemie) und mit Anwendungen der Naturheilkunde behandeln können.

Vorgestellt werden die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung.

Die klinischen Unterscheidungen sowie die Lokalisation der verschiedenartigen Nervenschmerzen sind für die homöopathische und biochemische Behandlung ohne große Bedeutung.

Zur homöopathischen Mittelwahl führen uns die Leitsymptome, Modalitäten und begleitenden Symptome sowie die auslösenden Ursachen.

Die Homöopathie wirkt ganzheitlich. Sie bekämpft nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Menschen im Blick, also Körper, Seele und Geist.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Behandlung Ihrer Nervenschmerzen, Lebensfreude und vor allem Salubrität.

Mehr Informationen zu Ihrer Salubrität finden Sie auf meiner Website im erfolgreichen Ganzheitlichkeitsprinzip.com die SANFTE NATURMEDIZIN von Arndt Leonards aus der Naturheilpraxis - Biologische Schmerzberatung im Kreis Düren.

 

Ich betrachte die PatientenInnen in einem ganzheitlichen Ansatz. Die Gesamtheit von Körper, Seele und Geist spielt dabei eine bedeutende Rolle.

Die Therapien zielen darauf ab, die Selbstsanationskräfte des Körpers anzuregen. Die integrative Medizin - eine starke Kombination.

Bei der ganzheitlichen Schmerzberatung wird gezielt nach der Ursache ermittelt. Manchmal kristallisieren sich nicht nur körperliche Leiden, sondern auch Stress oder Seelenschmerze als Grund heraus.

Alternative Schmerzberatung in Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards gegen beständigen Schmerzen zur holistischen Schmerzhemmung im Dürener Kreis zwischen Aachen und Köln.

Ganzheitliche Schmerztherapie ist die Schmerzmedizin der Zukunft.

In der Naturheilkunde gibt es in der Schmerztherapie viele Verfahren, welche nach meiner ganzheitlichen Anamnese, Betrachtung und Diagnostik gezielt und individuell eingesetzt werden.

Ganzheitliche Naturheilkunde ist ein auf Erfahrungsheilkunde beruhender ganzheitlicher Ansatz zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen auf körperlicher, seelischer oder geistiger Ebene des Systems Mensch. System Mensch bedeutet "ganzheitliche Funktionseinheit".

In meiner Naturheilpraxis für spezielle Schmerztherapie behandel ich beständige und Schmerzen, unter Berücksichtigung deren Ursachen und Folgen, mit den sanften Methoden der Naturheilkunde.

Dazu gehören unter anderem:

Die Posturologie (Korrektur der Haltung)

Über 80% der Schmerzen an der Wirbelsäule und an den Gelenken haben ihren Ursprung in einer Fehlhaltung. Somit ist die Haltungskorrektur der allererste Schritt, um Schmerzen am Bewegungsapparat dauerhaft zu beseitigen.

Nicht selten ist eine Fehlernährung oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit die Hauptursache von beständigen Schmerzen. Das ist insbesondere der Fall bei Schmerzen und Migräne, bei der Schmerzen und bei einigen Autoimmunerkrankungen wie der RA.

Wir behandeln Beklemmungen, depressive Symptome, Burnout, Zwänge oder somatische Symptome. Hilfe bei psychischen Problemen durch körperliche Erkrankungen, nach einer aktuten Krise oder nach traumatischen Erlebnissen wird ebenfalls angeboten.

Die traditionelle chinesische Medizin und gegebenenfalls pharmazeutische Medicinalistherapie

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein eigenes, umfassendes über 3000 Jahre erfahrenes Heilkundesystem mit vielen Säulen, dass mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum sehr beliebt und weit verbreitet ist, wie zum Beispiel:

Die moderne manuelle Medizin (OMM und Bänder-Techniken)

Diese Techniken beruhen auf dem Verständnis der embryonalen Entwicklung und einer holistischen Denkweise. Dies ist eine sanfte manuelle Therapieform, die sowohl als Einzelbehandlung als auch als integrativer Bestandteil einer osteopathischen Behandlung angewandt wird.

Wie insgesamt die OMM, kann auch diese Bändertechnik in andere Therapieformen integriert werden.

Nach einem ausführlichen Gespräch und einer gründlichen körperlichen Untersuchung, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach den für Sie geeigneten Naturheilverfahren, die zu einer dauerhaften Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit führen können.

FINDEN SIE SICH NICHT MIT IHREN SCHMERZEN AB!

FINDEN SIE DEN WEG ZU MIR!

Ich begleite Sie auf den Weg zu einer besseren Lebensqualität und mehr Freude im Alltag!

 

Ein Schwerpunkt der Naturheilpraxis Düren für Schmerzmedizin ist die Beratung und Behandlung von akuten und beständigen Schmerzzuständen.

Naturheilkundliche Verfahren werden von Patienten mit beständigen Schmerzerkrankungen vermehrt nachgefragt,

weil herkömmliche (konventionelle) Verfahren nicht immer die gewünschte Wirkung entfalten oder auch ernsthafte Nebenwirkungen haben können - Schmerzen in Düren.

Die europäische Naturheilkunde hat eine lange Tradition. Ihre Wurzeln reichen bis in die Antike Griechenlands zurück.

Es gibt aber auch viele mittelalterliche Ansätze, z.B. die Klostermedizin von Hildegard von Bingen. Die “modernere” Naturheilkunde wurde von Pfarrer Kneipp strukturiert und weiterentwickelt.

Schmerz ist ein Warnsignal, das den Menschen schützen soll. Doch wenn der Schmerz beständig wird, hat er seine eigentliche lokale Ursache oft schon verloren - er hat sich ins Gedächtnis eingebrannt.

Die Behandlung ist schwierig, zumeist helfen übliche medizinische Verfahren wie orthopädische Injektionen oder KG nur vorübergehend, und die Dauerbehandlung mit Medikamenten ist durch viele unerwünschte Nebenwirkungen behaftet.

Naturheilpraxis Arndt Leonards für holistische Schmerzlinderung und biologische Schmerzprophylaxe Maßnahmen bei verschiedenen Schmerzarten im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen.

Sich gesund zu ernähren oder zu fasten, ist in den letzten Jahren zu einer Art Volkssport geworden.

Zur naturheilkundlichen Therapie gehört beides schon lange, wobei sich hierzulande vorrangig an der mediterranen Vollwertküche bzw. an der Buchinger-Methode orientiert wird.

Während diese Ernährung Schmerzen positiv beeinflusst, verbessern Fasten und eine anschließende Umstellung auf vegetarische Kost nachweislich subjektive und objektive Krankheitsparameter bei RA.

Patienten mit Zuckerkrankheit mellitus und Metabolischem Syndrom profitieren offenbar vom Intervallfasten.

Schmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit: Schätzungsweise eineinhalb Milliarden Menschen sind betroffen. Schulmediziner behandeln Schmerzen in der Regel mit starken Schmerzmitteln, Antidepressiva oder Antiepileptika.

Diese Medikamente können jedoch schwere Nebenwirkungen haben und sogar abhängig machen. Doch gibt es auch natürliche Schmerzmittel.

Sie wirken meist entzündungshemmend und können über diesen Weg Schmerzen lindern – und zwar völlig ohne negative Nebenwirkungen.

Ich habe für Sie nachfolgend natürliche Schmerzmittel zusammengestellt, die Entzündungen hemmen und Schmerzen auf sanfte Weise lindern können.

Denken Sie jedoch in jedem Falle auch an eine entzündungshemmende Ernährung, die zusätzlich praktiziert werden sollte und den zu erwartenden Erfolg noch weiter steigert.

Schmerzen machen traurig oder wütend – Traurigkeit und Wut machen Schmerzen. Letztendlich handelt es sich um einen Teufelskreis aus seelischen Beschwerden und Schmerzen.

In meiner Praxis für ganzheitliche Medizin setze ich bewusst auf eine weitgefächerte und individuelle Analyse der möglichen Ursachen einer Erkrankung und kombinieren diese mit modernster Labortechnologie und einer körperlichen, psychischen und emotionalen Befunderhebung.

Ich unterstütze Sie gerne bei der ganzheitlichen Behandlung von beständigen und akuten Schmerzen, psychischen Belastungen wie Gedrücktheiten und Burn-out, Problemen mit der Verdauung oder dem Gewicht, sowie bei der gezielten Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.

Schmerzen sind ein Begleitphänomen im Rahmen zahlreicher Erkrankungen. Klassischerweise verbindet man Schmerzen mit Verletzungen oder degenerativen Veränderungen. 

Diese Analyse wird durch ein vielfältiges und effektives Behandlungsspektrum abgerundet. Die Möglichkeiten zur Therapie von Schmerzzuständen sind dabei vielfältig.

Nach einem ausführlichen Gespräch und einer gründlichen körperlichen Untersuchung, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach den für Sie geeigneten Naturheilverfahren, die zu einer dauerhaften Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit führen können.

Neuraltherapie,

Hypnose,

Wickel,

Umweltmedizin,

Klassische Homöopathie,

allgemeine Naturheilkunde,

medizinische Reha und Sport,

Bachblüten,

Schüsslersalze,

Akupunktur,

TCM,

TTM,

Blutegel,

Nahrungsergänzung (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Medicinalisstoffe),

TIM,

TEM,

TAM,

Coimbra Protokoll,

Tapen 

Naturheilkunde

Alternative Medizin

Therapiepraxis Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Pain-Management in Düren zwischen Aachen und Köln.

Natürliche Schmerzmittel

Ingwer

Ingwer wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern kann auch als natürliches Schmerzmittel benutzt werden – vor allem bei Muskel- und Gelenkschmerzen.

Wer sich selbst von der heilenden Wirkung dieser Wurzel überzeugen will, kann einen halben Teelöffel gemahlenen Ingwer in heißem Wasser auflösen und trinken – am besten zweimal pro Tag.

Noch intensiver wird die Schmerzlinderung wenn sie biologischen Ingwer sofort in einen Rohkostsalat schneiden und drei mal am Tag verzehren.

Diabetiker sollten aber vorsichtig sein, da Ingwer den Blutzucker senken kann.

CBD Öl gegen Schmerzen

Cannabidiol, abgekürzt CBD Produkte, wird zu den Cannabinoiden gezählt. Eingenommen soll die Substanz im Körper krampflösend, relaxend und entzündungshemmend wirken. CBD wird aus weiblichem Nutzhanf gewonnen.

Arnika

Arnika ist eine inzwischen weit verbreitete und oft verwendete Medicinalis, die vor allem durch ihre analgetische und entzündungshemmende Eigenschaften bekannt ist.

Sie hilft besonders bei Stößen, Magenschmerzen, RA und Entzündungen.

Sie sollten Arnika nur äußerlich anwenden und nicht einnehmen. Für die Verwendung übergießen Sie einen Teelöffel Arnika mit einer Tasse warmen Wasser. Mit einem sauberen Tuch tragen Sie dann den Wirkstoff auf die betroffenen Stellen auf.

Pflanzliches Schmerzmittel gegen Rückenleiden: Rosmarin

Rosmarin kennt man als mediterranes Gewürz. Dass das Heilkraut bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel und natürliches Schmerzmittel verwendet wird, ist weniger bekannt.

Rosmarin enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, sie regen die Durchblutung der Haut und den Kreislauf an. So wirkt Rosmarinöl relaxend und hilft gegen Muskelkater, Rücken und Verspannungen.

Natürliches Schmerzmittel: Kurkuma

Kurkuma ist in Asien bereits seit Jahrtausenden ein wichtiges Gewürz – insbesondere in der indischen Küche. Die Knolle ist ein fester Bestandteil der traditionellen Heilkunst Ayurveda.

In Europa war das Gewürz lange nur als farbgebendes Pulver im Curry verbreitet, inzwischen erobert Kurkuma auch die europäischen Küchen und die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit den heilenden Wirkungen der Knolle:

Sie wird unter anderem bei Verdauungsstörungen, Krebserkrankungen, Hirnatrophie oder Hautkrankheiten verwendet – oder als natürlicher Entzündungshemmer. Ein natürliches pflanzliches Schmerzmittel mit vielen Anwendungen!

Die Multimodale Schmerztherapie ist eine Kombination aus medikamentöser und therapeutischer Behandlung.

Bei einem multimodalen Behandlungsprogramm wird man von Fachleuten aus verschiedenen therapeutischen Bereichen betreut – meist aus Medizin und PT. 

Neben körperlichen (biologischen) werden also auch geistige, gefühlsmäßige und soziale Einflüsse wirksam, die das Schmerzgeschehen reduzieren oder verstärken können. Man spricht deshalb auch vom „bio--sozialen Schmerz“.

Sorgenvolle Aufmerksamkeit auf körperliche Prozesse

Inadäquates Krankheitsverhalten (Vermeidung / Schonung)

Verhaltensbesonderheiten (z.B. „fröhliche“ Durchhalter, 250%ig sein)

Hinweise für das Vorliegen psychischer Störungen

Konflikte am Arbeitsplatz

Rentenbegehren

Konflikte in der Familie / Partnerschaft

Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliches Pain-Management im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen.

Übungen zur körperlichen Wiederherstellung werden mit Maßnahmen der logischen Schmerztherapie kombiniert, denn sowohl die körperlichen als auch die logischen Maßnahmen sind verhaltenstherapeutisch beeinflusst.

Patienten lernen – trotz und wegen der Schmerzen – selbstbestimmt zu handeln. Dabei sind die Überwindung von Beklemmung und Vermeidung sowie die Förderung von Verständnis und Selbstberuhigung wesentliche Bestandteile des multimodalen Therapiekonzeptes.

Die Teufelskralle stammt aus Südafrika. Doch auch in Europa wird sie seit Jahrhunderten eingesetzt – vorwiegend zur Linderung von Schmerzen am Bewegungsapparat.

Wegen ihrer guten entzündungshemmenden Eigenschaften wird die Teufelskralle gern zur Behandlung von Arthritis und Arthrose, aber auch bei Rücken empfohlen.

Die Teufelskralle enthält den Medicinalisstoff Harpagosid. Dieser ist mit für ihre entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung verantwortlich.

Harpagosid ist ein Bitterstoff, der die Produktion von entzündungsfördernden Gewebshormonen (Prostaglandinen) reduziert. Zusätzlich hemmt das Harpagosid bestimmte Enzyme (Kollagenasen), die sich der Knorpelzerstörung widmen.

Eine Analyse von zehn wissenschaftlichen Studien ergab im Jahr 2006, dass eine tägliche Dosis von 50 bis 100 Milligramm Harpagosid zuverlässig gegen Schmerzen hilft.

Häufig führen gerade hochverarbeitete, industrielle Nahrungsmittel zu einer Belastung des Organismus mit Giftstoffen – dadurch werden Schmerzen verstärkt.

Weiterhin wird auch vermutet, dass zu viele Kohlenhydrate dazu führen, dass Schmerzen stärker empfunden werden.

Beständigen Schmerzpatienten kann es deswegen helfen, bewusst weniger Kohlenhydrate zu essen und möglichst naturbelassene Bio Lebensmittel zu verwenden.

Über den Verzehr von verarbeiteten und/oder veredelten Nahrungsmitteln wie Brot, Kuchen und Teigwaren aus Auszugsmehl, raffiniertem Zucker,

Fertigprodukten oder stark mit Umweltgiften belasteten Produkten können im Körper (in Organen und Fettgewebe) Gifte gespeichert werden, die den Organismus belasten, Nerven reizen und Schmerzzustände auslösen bzw. begünstigen können.

Clean Eating kann helfen, die toxische Belastung des Körpers abzubauen und so Schmerzen zu vermeiden.

Schmerztherapeutische Behandlungsmaßnahmen zur Veränderung eines maladaptiven, auf Ruhe und Schonung oder Durchhalten ausgerichteten Krankheitsverhaltens und entsprechender kognitiver Einstellungen bzw. habitueller Muster.

Stärkung von eigenen Ressourcen im Umgang mit Schmerz und Beeinträchtigung (Steigerung der Kontrollfähigkeit und Selbstwirksamkeit) und Verbesserung akkomodativer Bewältigungsstrategien.

Erlernen von Relaxations- und Stressbewältigungstechniken, Genusstraining; ggf. ergänzt durch künstlerische Therapie (Kunst- oder Musiktherapie); störungsorientierte Einzeltherapie.

Miteinbeziehen von relevanten Komorbiditäten in das Therapiekonzept.

schmerzmedizinische Behandlung (z. B. medikamentöse Therapie, manuelle Therapie etc.).

intensive Information und Schulung auf Basis eines biosozialen Krankheitsmodells mit Inhalten zur Schmerzerkrankung und Bezug zur individuellen Problematik (z. B. Nozizeptives System, Vegetativum, soziale Risikofaktoren) Schmerztherapie Düren.

belastungsdosierte Steigerung der körperlichen Aktivität (Bewegungstherapie, Sporttherapie) nach individueller Anleitung mit Motivierungs- und Beratungselementen für Alltagsaktivitäten und möglichst orientiert an verhaltenstherapeutischen Prinzipien (z. B. "Graded Activity").

Körperwahrnehmungstraining zur differenzierten Symptomwahrnehmung bzw. Erfassung von Leistungsgrenzen.

 

Folgende Tipps aus der Praxis können Ihnen helfen, gesünder zu essen und Ihre Schmerzen zu reduzieren:

Vermeiden Sie Lebensmittel, die viel Zucker, Fett und/oder Zusatzstoffe enthalten. Dazu gehören insbesondere auch die meisten Fertigprodukte und frittierte Speisen.

Kaufen Sie idealerweise nur Lebensmittel, die es auch schon zu Zeiten Ihrer Urgroßmutter gab.

Trinken Sie viel – mindestens zwei Liter werden pro Tag empfohlen. Achtung: Neben Limonaden sind auch Fruchtsäfte oft wahre Zuckerbomben – besser sind Wasser, leichte Fruchtschorlen und ungesüßte Tees.

Reduzieren Sie Alkohol und Koffein – je weniger, desto besser.

Essen Sie regelmäßig, und versuchen Sie, keine Mahlzeit ausfallen zu lassen.

Kochen Sie so oft wie möglich selbst – so haben Sie die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten. Verwenden Sie dabei vor allem frische Lebensmittel.

Reduzieren Sie tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte, und nehmen Sie viel Gemüse und kleine Mengen hochwertiger Kohlenhydrate wie braunen Reis oder (Süß‑) Kartoffeln zu sich - Ganzheitliche Schmerzarten Düren.

Auch Obst ist gesund, sollte aber wegen des hohen Gehalts an Kohlenhydraten nicht in Massen gegessen werden.

Bestimmte Lebensmittel feuern aber aufflackernde Entzündungen erst so richtig an: "Süßes, Weizenprodukte und übermäßiger Fleischkonsum - vor allem Schweinefleisch, das besonders viele entzündungsfördernde Substanzen enthält.

Ganz sicher kann man 80 Prozent aller Schmerzen zumindest lindern. Für 30 Prozent der Betroffenen kann die Ernährung das entscheidende Zünglein an der Waage für die Schmerzfreiheit sein - Holistische Schmerzlinderung Düren.

Für die nachhaltigen Therapieerfolge aller anderen Therapien kann eine natürliche und biologische Ernährung allen Patienten weiterhelfen.

Ein Zuviel an kurzkettigen Kohlenhydraten und Stärke wie in Brot, Nudeln, Pizza, Pasta, Kartoffeln, Kuchen und Süßem führt zu einer Stoffwechsel-Sackgasse mit Übersäuerung (metabolische Azidose) und entzündlichem Milieu in Muskeln, Bindegewebe und Bänder.

Die entsprechenden Entzündungsbotenstoffe, welche zudem von durch Zucker überblähten Fettzellen produziert werden, verursachen Schmerzen und Muskelkrämpfe.

Innerhalb der Bänder, der die Muskeln umhüllenden Häute, können diese Schmerzen in den ganzen Bewegungsapparat ausstrahlen und „wandern“.

Neue Ernährungstrends Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für holistische Schmerzlinderung und biologische Schmerzprophylaxe Maßnahmen bei verschiedenen Schmerzarten im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Top Ernährungstrends Düren.

Therapeutische Behandlungsmaßnahmen zur Veränderung eines maladaptiven, auf Ruhe und Schonung oder Durchhalten ausgerichteten Krankheitsverhaltens sowie zur Stärkung von eigenen Ressourcen im Umgang mit Schmerz und Beeinträchtigung.

Erlernen von Bewältigungsstrategien und Relaxations- und Stressbewältigungstechniken.

Arbeitsplatzorientierte Beratung und Trainingsprogramme unter Einbezug ergotherapeutischer Maßnahmen.

Miteinbeziehen von relevanten Komorbiditäten in das Therapiekonzept.

Schmerzbehandlung in Düren - Medizinische Behandlung (z. B. medikamentöse Therapie, manuelle Therapie etc.).

Intensive Information und Schulung auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Salubrität mit Inhalten zur Schmerzerkrankung und Bezug zur individuellen Problematik (z. B. soziale Risikofaktoren und Bewegungsmangel) 17295.

Konsequente Steigerung der körperlichen Aktivität (Bewegungstherapie, Sporttherapie) mit Motivierungs- und Beratungselementen für Alltagsaktivitäten und möglichst orientiert an verhaltenstherapeutischen Prinzipien.

beständig führt diese Energiehaushaltstörung mit zu viel karamellisiertem Zucker im Gewebe und überschüssigem entzündlichen Insulin sogar zu Nervenschmerzen und neuronalen Schmerzzuständen.

Die Zellen leiden Hungersnot, das zellumgebende Gewebe wird sauer und wird durch Entzündungsbotenstoffe belastet, zu viel Laktat und Ammoniak verursachen Schmerz.

Die Zellen und Schaltkreise des Gehirns sind in der Verschaltung mitbetroffen. Im Energiemangel werden weniger Beruhigungshormone wie Serotonin, Melatonin oder regenerative Sexualhormone gebildet.

Der innere Rhythmus wird belastet, der Schlaf wird schlechter, die Regeneration ist gestört, die Nerven liegen buchstäblich blank, die Muskeln bleiben in der Anspannung stecken und die Anfälligkeit gegenüber Schmerz steigt stark an.

Zuviel Zucker im Blut und Gewebe führt zudem zur Karamellisierung von Zucker mit Eiweißen – wie wenn Milch anbrennt. Auf diese Weise gräbt sich der Schmerz immer tiefer ein.

RA-Patienten profitieren dagegen von einer Arachidonsäure-armen Ernährung. Aus dieser Omega-6-Fettsäure baut der Körper die Stoffe auf, die an der Entzündung in den Gelenken beteiligt sind.

Indem die Betroffenen weniger Arachidonsäure zu sich nehmen, können sie ihre Erkrankung günstig beeinflussen.

Zu den Lebensmitteln, die viel Arachidonsäure enthalten, gehören vor allem tierische Produkte wie Schweineschmalz, Speck, Leberwurst und Eigelb, aber auch Croissants.

Meiden Sie fettreiche tierische Lebensmittel wie Schweineschmalz, Leber, Eigelb, Butter, Sahne sowie fettreiche Wurst- und Käsesorten.

Essen Sie höchstens zweimal Fleisch oder Wurst pro Woche. Bevorzugen Sie magere Sorten. Bauen Sie täglich viel Obst und Gemüse in Ihren Speisezettel ein.

Informationen über die Gewichtsreduktion bei Gelenk- und Rücken aus der Praxis:

Insbesondere Gelenk- und Rücken können eine Folge von Übergewicht sein.

Die Betroffenen können durch eine dauerhafte Ernährungsumstellung ihr Gewicht reduzieren und auf diese Weise, die mit dem Übergewicht verbundene Belastung für ihren Körper mindern.

Davon profitiert nicht nur der Bewegungsapparat. Er dankt es den Betroffenen jedoch, indem Schmerzen nachlassen. Rücken können vielfältige Ursachen haben.

Die genauen Hintergründe für die Schmerzen zu ergründen, erfordert oftmals den Besuch mehrerer Fachärzte und den Einsatz verschiedener Diagnosemethoden.

Mit dem Beschwerdebild der gelegentlichen auftretenden Schmerzen im Rückenbereich stehen die Betroffenen oft allein da. 

Zosterneuralgie

Spastische Parese (Lähmungen z. B. nach Schlaganfall oder durch Unfall)

Andere Schmerzsyndrome mit neurologischen Symptomen wie Taubheit oder Kribbeln

HWS-, BWS- oder LWS-Syndrom (Rücken)

Bandscheibenvorfall

Polyneuropathie

Trigeminusneuralgie

Wann ist eine multimodale Schmerztherapie sinnvoll?

Multimodale Schmerztherapie dient der Behandlung beständig wiederkehrender Schmerzen der Stütz- und Bewegungsorgane.

Sie kann erwogen werden, wenn trotz ambulanter Behandlung die Beeinträchtigung durch Schmerzen nicht gelindert werden kann.

Bewegung: Auch wenn es schwer fällt, Bewegung trägt maßgeblich zur Besserung bei den meisten Arten der Rücken bei. Bei einem Spaziergang werden die Rückenmuskeln gelockert und die Wirbelgelenke mobilisiert. Ebenso können regelmäßig durchgeführte Rücken Übungen helfen.

Stufenlagerung: Treten die Schmerzen im Bereich der Lendenregion auf, hilft in vielen Fällen eine Stufenlagerung. Dabei sollte der Oberkörper flach liegen und die Beine sollten auf einer erhöhten Position abgelegt werden, so dass circa ein 90 Grad Winkel in der Hüfte entsteht.

Kampferöl: Etwas Mandel- oder Sesamöl mit ein paar Tropfen ätherischem Kampferöl mischen und auf den schmerzenden Muskel auftragen und leicht einmassieren. Diese Anwendung ist auch gut vor dem Schlafengehen geeignet.

Muskelrelaxationsbad: Zehn bis 15 Tropfen ätherisches Rosmarin- oder Thymianöl in das Badewasser geben und 15 Minuten im warmen Wasser relaxen.

Wärmewickel: Ein Frotteehandtuch zusammenrollen und von oben in die Rolle vorsichtig heißes (nicht kochendes) Wasser gießen. Nur so viel, dass das Tuch von außen noch trocken bleibt.

Den Wickel dann circa 30 Minuten auf den Nacken oder die schmerzende Stelle legen und relaxen.

Iss dich schmerzfrei mit der Ernährung, die dir gut tut! Schmerz ist nicht immer ausschließlich auf eine Verletzung oder Erkrankung zurückzuführen. Die Schmerz-Wahrnehmung ist höchst individuell und wird durch viele Faktoren beeinflusst.

In Schmerzzentren werden häufig Patienten mit Traumatisierung in Kindheit und Jugend und teilweise auch anhaltenden posttraumatischen Belastungsstörungen behandelt.

.Die Traumatisierung wird oft erst im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie (MMST) erkannt

Die Mitarbeiter von Schmerzeinrichtungen, die eine MMST anbieten, sollten über den Umgang und die Behandlung von traumatisierten Schmerzpatienten geschult werden.

Ein zweizeitiges Behandlungsverfahren wird vorgeschlagen: Nach einer MMST sollte eine weiterführende traumatherapeutisch fokussierte somatische Behandlung angeschlossen werden.

Multimodale Behandlungsprogramme können Rücken auch über längere Zeit lindern. Da sich in Studien vor allem die kognitive Verhaltenstherapie auch längerfristig als hilfreich erwiesen hat, sollte sie in einem Behandlungsprogramm enthalten sein.

Multimodale Behandlungsprogramme werden vor allem von Schmerzkliniken, somatischen Abteilungen in Krankenhäusern, Praxis für Schmerztherapie in Düren und orthopädischen, somatischen oder RA-tologischen Rehabilitationszentren angeboten.

Sie können in einer Klinik (stationär), ambulant oder teils in der Klinik, teils ambulant (teilstationär) stattfinden. Die Behandlungsprogramme dauern mindestens sieben Tage, üblich sind 2 bis 4 Wochen.

Eine Teilnahme kommt infrage, wenn andere Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben und die Lebensqualität oder Leistungsfähigkeit im Alltag stark beeinträchtigt sind.

Sie können durch einen niedergelassenen Arzt verordnet werden, zum Beispiel in einer hausärztlichen, orthopädischen oder schmerzmedizinischen Praxis. Einen Behandlungsplatz bekommt man im Durchschnitt nach drei Monaten.

Die Wirksamkeit und Prognose einer multimodalen Behandlung hängt stärker von sozialen und logischen Faktoren ab als von somatischen Faktoren, insbesondere von der Dauer der Schmerzerkrankung,

der Dauer des Krankenstandes, einem Wunsch nach Berentung bzw. einem laufenden Rentenverfahren, niedrigem sozialem Status, hohem Disstress und sozialem Rückzug, der Dependenz von Schmerzmedikamenten und der Motivation zur Behandlung.

Gliederschmerzen, Schmerzen – Viele Menschen leiden beständig unter diversen Schmerzsymptomen und finden keine konkrete Ursache dafür.

Meist liegt diese gar nicht dort, wo wir sie vermuten und wird von einer schlechten Ernährung zusätzlich befeuert.

Ich habe in verschiedenen Berufen unterschiedlicher Branchen meine Fühler ausgestreckt, um aber dann doch meinem Herzen zu folgen. Es schlägt für die gemeinsame Arbeit mit Menschen, Nahrungsmitteln, deren Zubereitung und schließlich der Ernährung als Ganzes.

Kaum etwas weckt so viele verschiedene Emotionen hervor wie Essen. Ich glaube fest daran, dass eine optimale Ernährung keine anstrengende Pflicht sein muss, sondern einen selbst und den Alltag positiv inspirieren kann.

Dass eine angepasste Ernährungsweise nichts Bestimmtes sein muss – sondern dass sie genauso individuell, unperfekt und flexibel sein darf, wie man es selbst ist.

Ich mache dabei keinen Unterschied, ob der Beweggrund für eine Ernährungsberatung eine Gewichtsveränderung, Unverträglichkeit, Prävention oder aufgrund von Krankheitsbeschwerden ist:

In allen Fällen möchte ich als begleitende Person, mit Herz und Hirn, wertfrei und vertrauensvoll unterstützend zur Seite stehen und betrachte jedes Anliegen mit Sorgfalt.

Naturheilpraxis Arndt Leonards für holistische Schmerzlinderung und biologische Schmerzprophylaxe Maßnahmen bei verschiedenen Schmerzarten im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen.

 

Muskelleid (Myalgie) Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Gelenkleidberatung - Muskelleidbehandlung in der Nähe suchen im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Myalgie Düren.

Herzlich willkommen

Als Muskelkater wird ein durch kleine Faserrisse entstehender Muskelleid bezeichnet, der zeitverzögert als Folge hoher Belastungen oder ungewohnter Bewegungsabläufen auftritt.

Myalgie ist der medizinische Fachbegriff für Muskelleid.

Unter einer Arthralgie versteht man Gelenkbeschwerden unterschiedlichster Pathogenese, die von einer Gelenkentzündung begleitet sein kann - Ein Hauptsymptom einer Gelenkentzündung sind Beschwerden.

Myalgie kann zum Beispiel nach anstrengendem Sport oder ungewohnter körperlicher Tätigkeit auftreten.

Aber auch eine Mangelversorgung mit Mineralstoffen wie Kalzium oder Magnesium sowie bestimmte Krankheiten (z.B. Fibromyalgie) kommen als Ursache für Muskelbeschwerden infrage.

Jeden Tag sind unsere Gelenke enormen Belastungen ausgesetzt, ganz gleich, ob im Beruf, beim Sport oder bei ganz alltäglichen Dingen - Gelenkbeschwerden.

Meist sind wir uns dessen gar nicht wirklich bewusst und zu schätzen wissen wir den Dienst unserer Gelenke erst, wenn sie nicht mehr reibungslos funktionieren oder gar anfangen zu leiden.

Dann können je nach betroffenem Gelenk selbstverständliche Bewegungen wie Treppensteigen, in die Hocke gehen, etwas am Computer tippen oder die tägliche Hausarbeit zur Herausforderung werden.

Gelenke machen uns beweglich. Sie sind unsere Stoßdämpfer und verleihen uns Halt. Eine der Hauptursachen für Gelenkleiden ist zu wenig Bewegung. Hinzu kommen altersbedingte Abnutzung, Überlastung oder Verletzungen.

Wenn Bewegungen zur Qual werden

Osteoarthrose, Pseudogicht, RA oder Morbus Crohn? Es lohnt sich, die Ursachen für Gelenkleiden zu ergründen, um ihnen mit der richtigen Behandlung entgegen zu wirken. Und auch die Ernährung spielt durchaus eine Rolle!

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Medicinalis als Monobehandlung oder adjuvante Behandlung

Entzündungshemmend, leidlindernd, durchblutungsfördernd: Verschiedene Wirkmechanismen machen Medicinalis zu geeigneten Helfern bei Prellungen, Blutergüssen, Muskel- und Gelenkleiden.

In leichteren Fällen wie kleineren (Sport-)Verletzungen lassen sich solche Beschwerden oft auch allein mit pflanzlichen Mitteln behandeln (Monobehandlung).

Bei Beschwerden und Entzündungen im Rahmen ernster Erkrankungen wie RA und Arthrose wird die Phytobehandlung dagegen meist begleitend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt (adjuvante Behandlung).

Häufig betroffen: Rücken, Schulter, Hüfte und Knie

In unserem Körper setzen 656 Muskeln an rund 200 Knochen an und bewegen über 100 Gelenke. Das klappt meistens reibungslos. Doch schon eine einzige falsche Bewegung kann dazu führen, dass sich unsere Muskeln und Gelenke leidhaft bemerkbar machen.

Ebenso Überlastungen, wenn wir uns mal wieder zu viel zumuten, oder Fehlhaltungen, die wir uns angewöhnt haben. Besonders oft trifft es den Rückenbereich, den Schultergürtel sowie Hüft- und Kniegelenke.

Schuld am Leid ist aber nur selten ein blockiertes Gelenk, obwohl wir das häufig vermuten.
Beschwerden durch verkrampfte Muskeln

Tatsächlich plagen uns meist Muskelbeschwerden. Unsere Muskeln spannen sich an, um ein Gelenk zu schützen oder um gereizte Gelenkflächen auseinanderzuhalten und zu schonen.

Je schwächer etwa unsere Rückenmuskeln, umso anstrengender ist es für sie, unsere Wirbelsäule zu stabilisieren. Entsprechend schnell sind sie bei ungewohnten Bewegungen überlastet und verkrampfen.

Im ungünstigen Fall beginnt jetzt ein Teufelskreis aus Leid – Verspannung – Leid. Denn als Antwort auf den Leid erhöht sich unsere Muskelspannung im betroffenen Bereich weiter – Verspannungen sind die Folge.

Dauern sie länger an, entsteht ein zweiter Teufelskreis aus Leid – Entzündung – Leid, denn ständiger Muskelleid kann Entzündungen auslösen.

Eigentlich versucht unser Körper so, die beschwerdende Stelle zu reparieren. Doch der Muskel reagiert dadurch noch empfindlicher, das verstärkt den Leid.

Was sind Gelenkbeschwerden?

Gelenke sind die beweglichen Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Knochen. Sie sorgen dafür, dass wir unsere Gliedmaßen (z.B. die Finger) flexibel bewegen können.

Damit sie reibungslos funktionieren bilden die Knorpel eine Art Schutzschicht zwischen den Knochen und verhindern, dass diese aneinander reiben. Die Gelenkflüssigkeit „schmiert“ die Gelenke und sorgt dafür, die bei Bewegung entstehende Reibung abzudämpfen.

Funktioniert dieses Zusammenspiel nicht mehr reibungslos, können Beschwerden in den Gelenken oder auch in deren Umgebung auftreten, die sich auf verschiedene Weisen äußern können.

Begleitend kann es zu Rötungen, Erwärmung und Schwellung kommen. Im schlimmsten Fall leiden die Gelenke nicht nur bei Bewegung, sondern auch im Ruhezustand.

Muskel- und Gelenkbeschwerden: Wie unterscheiden sie sich voneinander?

Muskelbeschwerden äußern sich häufig in Form von Muskelkater, Muskelkrämpfen oder Verspannungen. Häufig treten sie im Rücken, in der Schulter oder im Nackenbereich auf.

Sie entstehen beispielsweise infolge einer Überlastung von Körper und Muskulatur oder einer Mangelversorgung des Körpers mit bestimmten Mineralstoffen wie Magnesium oder Calcium. Auch eine durch Stress bedingte erhöhte Spannung in der Muskulatur kann Beschwerden auslösen.

Gelenkbeschwerden hingegen betreffen direkt die Gelenke, die dann bei Bewegung leiden. Begleitend kann es zu einem Anschwellen der betroffenen Gelenke kommen sowie eventuell zu Rötungen in diesem Bereich.

In der Regel sind die Gelenke aufgrund der Beschwerden und der Schwellung schlechter beweglich. Manchmal können Gelenkbeschwerden auch nach einer „falschen“ Bewegung in Form eines stechenden Leides auftreten.

Beschwerden in den Gelenken können verschiedenste Ursachen haben. Manchmal entstehen sie nur temporär durch eine zeitweilige Überlastung, zum Beispiel wenn man bei einer Tätigkeit viel Zeit kniend verbracht hat.

Manchmal können leidende Gelenke als Folge von Verletzungen, Unfällen oder Fehlbelastungen auftreten.

Zum Teil können sich allerdings auch ernsthafte Erkrankungen dahinter verbergen.

Einige Autoimmunerkrankungen (z.B. Hashimoto) sowie Erkrankungen des RA Formenkreises können Auslöser leidender Gelenke sein. Dabei greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe, beispielsweise in Gelenken und Bändern an und schädigt dieses.

Gelenkverschleiß

Die Ursache für leidende Gelenke liegt in den meisten Fällen in einer altersbedingten oder durch Fehlbelastung entstandenen Abnutzungserscheinung der Gelenke – einer Arthrose.

Hierbei kommt es zu einer Schädigung oder gar Zerstörung der Knorpelschicht an den Gelenken, wodurch die Knochen aufeinander reiben, was zu degenerativen Veränderungen am Knochen führt.

Als Folge kann es zu Entzündungen kommen, die mit Symptomen wie Schwellung, Rötung, eingeschränkter Beweglichkeit und Beschwerden einhergehen.

Arthrose ist die häufigste Form der Gelenkerkrankung. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko daran zu erkranken, denn die natürlichen Alterungsprozesse des Körpers fördern den degenerativen Gelenkverschleiß.

Arthrose kann auch als Spätfolge eines Unfalls, eines Bänderschadens oder einer Fehlbildung von Gelenken entstehen. Prinzipiell kann jedes Gelenk im Bewegungsapparat an Arthrose erkranken, häufig betroffen sind Hände, Knie und Hüften.

Gelenkentzündung

Bei der Arthritis liegt ein entzündlicher Prozess im Gelenk vor, der verschiedene Ursachen haben kann. Dabei können bakterielle Infektionen (bakterielle Arthritis) eine Rolle spielen oder RA Geschehen.

Eine Arthritis schreitet in den meisten Fällen chronisch voran und führt zu ein einer allmählichen Zerstörung der Gelenke. Die Symptomatik verläuft sehr ähnlich wie bei einer Arthrose: betroffene Gelenke leiden, sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, können anschwellen und sind oftmals warm und gerötet.

Die häufigste Form entzündlicher Gelenkerkrankungen ist die RA. Über längere Zeiträume hinweg kann es zu einer Versteifung der Gelenke sowie zu deutlichen Bewegungseinschränkungen kommen.

Eine weitere Gelenkentzündung aus dem RA Formenkreis ist Morbus Reiter.

Gelenkleiden durch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

Eine Reizung der Schleimbeutel, die sich zwischen Knochen und Weichgewebe befinden, kann zu einer Schleimbeutelentzündung führen. In der Folge kommt es dann zu Beschwerden im Bereich der Gelenke.

Schleimbeutel sind mit Gewebsflüssigkeit gefüllt und befinden sich im Bereich der Gelenke sowie überall dort, wo Haut, Sehnen oder Muskeln direkt dem Knochen aufliegen. Sie bilden damit eine Art dämpfende Schutzschicht zwischen harten und weichen Strukturen.

Häufig kommt es durch Überbelastung, in seltenen Fällen auch durch Infektionen oder Verletzungen zu einer Bursitis.

Welche anderen Erkrankungen können Gelenkbeschwerden hervorrufen?

Neben den bereits genannten Ursachen gibt es außerdem einige Erkrankungen, die zu leidden Gelenken führen können. Dazu zählt die Borreliose, bei der es durch die von Zecken auf den Menschen übertragenen Bakterien zu einer bakteriellen Gelenkentzündung (Lyme-Arthritis) kommt.

Außerdem die RA Entzündung Morbus Bechterew, welche hauptsächlich die Wirbelsäule betrifft, allerdings auch auf die großen Gelenke übergreifen kann.

Auch eine Schuppenflechte (Psoriasis) kann mit entzündungsbedingten Gelenkbeschwerden einhergehen. Mediziner sprechen dann von einer Psoriasis-Arthritis. Manchmal gehen die Gelenkbeschwerden den Hautveränderungen auch voraus.

Zudem können entzündungsbedingte Gelenkbeschwerden auch während und nach Infektionskrankheiten wie einer Grippe, Röteln, Windpocken, Hepatitis sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) auftreten.

Eine weitere Erkrankung, die Gelenkbeschwerden hervorrufen kann ist die Gicht.

Dabei kommt es zu einer erhöhten Harnsäurekonzentration im Blut. Das hat zur Folge, dass sich die überschüssige Harnsäure in Form von Kristallen unter anderem im Bereich der Gelenke ablagert, was zu einer entzündlichen Reaktion des Körpers auf diese Ablagerungen führt.

Darüber hinaus kann das Fibromyalgie-Syndrom neben weiteren Beschwerden ebenfalls zu beschwerdenden Gelenken im ganzen Körper führen.

Gelenkbeschwerden während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kann es hormonell bedingt unter anderem auch zu leidenden Gelenken kommen.

Mit zunehmender Gewichtsbelastung während der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kommt es oftmals zu Beschwerden in den Knien und den Wirbelgelenken am Rücken, da der Körper die zusätzliche Belastung nicht gewohnt ist.

Auch Wassereinlagerungen in den Fuß- und Handgelenken können Gelenkbeschwerden zu Folge haben.

Gelenkbeschwerden in den Wechseljahren

Mit Einsetzten der Wechseljahre (Menopause) kann es aufgrund des Östrogenmangels zu hormonellen Gelenkbeschwerden kommen2. Die abnehmende Produktion der weiblichen Geschlechtshormone wirkt sich in vielerlei Hinsicht ungünstig auf die Gelenksalubrität sowie die Leidwahrnehmung aus.

Bei starken Beschwerden kann zur Behandlung eine Hormonersatzbehandlung in Betracht gezogen werden.

Allerdings sollten andere mögliche Ursachen vorher ärztlich ausgeschlossen werden, da Gelenkbeschwerden mit zunehmendem Alter häufiger auftreten und nicht zwangsläufig auf die Wechseljahre zurückzuführen sind.

Wo können Gelenkbeschwerden im Körper auftreten?

Gelenkbeschwerden können prinzipiell an allen Gelenken im Körper auftreten. Je nach Ursache – zum Beispiel bestimmte Erkrankungen oder Abnutzungserscheinungen – können die Beschwerden an einzelnen Gelenken im Körper auftreten oder auch an mehreren.

Gelenkbeschwerden in der Hand und im Finger

Unsere Hände bestehen jeweils aus 27 verschiedenen Knochen und mehr als 30 Gelenken. Allein jeder Finger weist mehrere Glieder auf, die quasi ständig in Bewegung sind.

Da fallen Beschwerden und Bewegungseinschränkungen schnell ins Gewicht. Ursächlich sind häufig entzündliche Geschehen wie RA oder Gicht. An den Fingerendgelenken bilden sich dann mit der Zeit Verdickungen und es kommt mitunter zu Deformierungen der Gelenke.

Gelenkbeschwerden am Knie

Unsere Kniegelenke sind sogenannte Dreh-Scharniergelenke, die aus zwei Einzelgelenken zusammengesetzt sind. Sie verbinden den Oberschenkelknochen, die Kniescheibe und das Schienbein miteinander und bilden ein sehr komplexes Zusammenspiel.

Das Knie muss enormen Druck standhalten und wird bei jedem Schritt mit etwa dem dreifachen unseres Körpergewichts belastet.

Ganz schön beachtlich und kaum verwunderlich, dass es im Kniegelenk daher oft zu Abnutzungserscheinungen und degenerativen Veränderungen kommt. Mediziner bezeichnen den Gelenkverschleiß des Knies auch als Gonarthrose.

Gelenkbeschwerden in der Schulter

Die Schulter ist das Gelenk unseres Körpers mit dem größten Bewegungsumfang und daher auch etwas anfälliger für Verletzungen als andere Gelenke. Häufige Ursache für akute Beschwerden in der Schulter ist die Auskugelung des Schultergelenks.

Die hohe Beweglichkeit des Gelenks kann dazu führen, dass bei einer Überlastung der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne springt.

Chronische Schulterbeschwerden entwickeln sich hingegen über Wochen oder Monate hinweg und beruhen auf Verschleiß oder entzündlichen Veränderungen.

Auch eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter kann Beschwerden im Bereich des Gelenks verursachen. Eine Entzündung der Schultergelenkkapsel kann zu einer steifen Schulter („frozen shoulder“) führen.

Bei Beschwerden im Schulterbereich können allerdings auch eine Reihe anderer Auslöser dahinterstecken.

Oft sind es schulternahe Bereiche wie die Bänder, Sehnen oder Muskeln des Schultergürtels. Vorsicht bei akuten Beschwerden in der linken Schulter und dem Brustbereich könnte auch ein Herzinfarkt dahinterstecken.

Gelenkbeschwerden im Ellenbogen

Der Ellenbogen verbindet die beiden Unterarmknochen mit dem Knochen des Oberarms und ermöglicht eine stabile beugende Bewegung.

Durch die ständige Bewegung des Gelenks im Alltag und der damit verbundenen ständigen Produktion von Gelenkflüssigkeit ist es weniger anfällig für Beschwerden durch reinen Verschleiß. Dafür ist es anfälliger für Verletzungen und Unfälle.

Beschwerden im Ellenbogengelenk können vor allem durch allgemeine Entzündungen, RA Erkrankungen oder eine Entzündung der Schleimbeutel hervorgerufen werden.

Können Gelenkbeschwerden auch am ganzen Körper auftreten?

Gelenkbeschwerden können durchaus auch am ganzen Körper auftreten. In diesem Fall kann eine Fibromyalgie dahinterstecken oder mitunter auch allgemeine Infektionskrankheiten (z.B. Grippe).

Weitere typische Beschwerden einer Fibromyalgie sind unter anderem Erschöpfung, Schlafstörungen, Gedrücktheiten, Kopfbeschwerden und Beschwerden am ganzen Körper.

Welche Gelenke sind besonders häufig von Gelenkbeschwerden betroffen?

Am häufigsten von Gelenkbeschwerden betroffen sind die Knie, die Hüfte sowie die Fingergelenke, da sie den größten Belastungen ausgesetzt sind.

Wie äußern sich Gelenkbeschwerden?

Gelenkbeschwerden können sich je nach Ursache unterschiedlich äußern. Unterschieden wird außerdem in der Art der Beschwerden, der Häufigkeit und dem Verteilungsmuster der Beschwerden.

Differenzierung nach dem Beginn der Gelenkbeschwerden

Gelenkbeschwerden können akut und plötzlich auftreten. Unmittelbar infolge einer Verletzung oder einer ungünstigen Bewegung oder sie setzten innerhalb von Stunden ein. Subakute Gelenkbeschwerden treten nicht unmittelbar ein, sondern erst nachdem bereits einige Zeit vergangen ist.

Sie machen sich innerhalb von wenigen Tagen bemerkbar.

Chronische Gelenkbeschwerden hingegen entwickeln sich über mehrere Wochen oder Monate hinweg und bestehen anhaltend. Je nach zugrundeliegender Ursache müssen sich Patienten mit einem dauerhaften Bestehen der Beschwerden abfinden und können nur für Linderung sorgen.

Differenzierung nach Regelmäßigkeit der Gelenkbeschwerden

Zudem differenziert man nach Rhythmus des auftretenden Leides. Man unterscheidet zum einen ständige Gelenkbeschwerden, die unverändert anhalten, ohne Veränderung der Intensität.

Zum anderen unterscheidet man schubweise Gelenkbeschwerden, die in schwächer und stärker werdenden Intervallen auftreten.

Außerdem unterscheidet man morgendliche Gelenkbeschwerden, oftmals auch als „Morgensteifigkeit“ bezeichnet, die mit stärkerer Intensität nach dem Aufstehen auftreten und sich dann mit zunehmender Bewegung des Gelenks verbessern.

Beim sogenannten Anlaufleid treten die Beschwerden verstärkt auf, sobald das Gelenk bewegt wird und bessern sich dann ebenfalls mit zunehmender Bewegung.

Nächtliche Gelenkbeschwerden treten im Ruhezustand auf wenn das Gelenk nicht bewegt wird, häufig nachts während des Schlafens. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom Ruheleid.

Differenzierung nach betroffener Körperregion

Gelenkbeschwerden werden ebenfalls nach ihrem Verteilungsmuster unterschieden, also danach, in welchen Körperregionen sie auftreten. Bei bestimmten Erkrankungen kann es zu Gelenkbeschwerden überall am ganzen Körper kommen.

Gelenkbeschwerden können auch nur in den sogenannten kleinen Gelenken wie Händen, Fingern und Füße auftreten. Oder aber in den großen Gelenken wie Knie, Hüfte, Schulter und auch den Ellenbogen.

Differenzierung nach Anzahl der betroffenen Gelenke

Gelenkbeschwerden, die nur ein Gelenk betreffen, werden als monoartikuläre Gelenkbeschwerden bezeichnet. Erstrecken sich die Beschwerden auf zwei bis vier Gelenke, so spricht man von oligoartikulären Gelenkbeschwerden.

Sind mehr als vier Gelenke betroffen, spricht man von polyartikulären Gelenkbeschwerden.

Wie kann man Gelenkbeschwerden vorbeugen?

Vorsorge ist besser als Nachsorge, auch in Sachen Gelenke. Kann man sich bis ins Alter ohne Beschwerden und mit Freude bewegen, steigert das die Lebensqualität und das Wohlbefinden erheblich.

Abnutzungserscheinungen sollte man daher frühestmöglich entgegenwirken, bevor es zu langfristigen Schäden kommen kann.

Werden Beschwerden nicht frühzeitig behandelt, können sie schnell chronisch werden. Deshalb haben wir hier die wichtigsten Tipps für sie, um Gelenkbeschwerden vorzubeugen.

Regelmäßige Bewegung ist das A und O

Bei Beschwerden im Bewegungsapparat möchte man sich oftmals am liebsten gar nicht mehr bewegen. Die Gelenke fühlen sich steif an und alles tut weh. Doch auch wenn man bereits unter Gelenkbeschwerden leidet, sollte man nicht gänzlich ruhen.

Ganz im Gegenteil, regelmäßige und moderate Bewegung unterstützt die Gelenke.

Die Bewegung sorgt dafür, dass die Gelenke gut geschmiert werden und die Durchblutung angeregt wird. Das wiederum sorgt dafür, dass Gelenke und Muskeln ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden.

Zudem werden Muskeln und Bänder trainiert, wodurch die Stützmuskulatur ihrer Funktion besser nachkommen kann: nämlich die Gelenke zu unterstützen und alle Strukturen (wie z.B. Bandscheiben oder Kniescheibe) an ihrem Platz zu halten.

Sanfte, rhythmische Bewegungen sind am besten geeignet zur Förderung der Gelenkfunktion.

Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, gelenkschonendes Krafttraining oder ausgiebige Spaziergänge und leichte Wanderungen sind ideal für eine gleichmäßige moderate Beanspruchung des Bewegungsapparates.

Vorsicht, bei degenerativen Gelenkerkrankungen oder starken Beschwerden sind hohe Druckbelastungen und rasche Geschwindigkeitsänderungen tabu. Achten Sie außerdem darauf, Ihre eigene Belastungsgrenze nicht zu überschreiten.

Regelmäßige Bewegung lässt sich auch durch kleine Dinge bereits in den Alltag integrieren. Nehmen Sie die Treppen statt den Aufzug, das Fahrrad statt das Auto für kurze Strecken oder gehen Sie öfters zu Fuß.

Eine Reduktion des Übergewichts ist häufig ratsam

Übergewicht belastet die Gelenke und den Bewegungsapparat. Je mehr Gewicht unser Körper zu tragen hat, desto höher ist logischerweise auch die Belastung für die Gelenke, vor allem der unteren Körperhälfte wie Knie-, Hüft- und Sprunggelenke.

Ein wichtiger Punkt zur Vorbeugung von Gelenkbeschwerden ist deshalb die Regulierung des Körpergewichts. Nur so kann die dauerhafte, zusätzliche Beanspruchung der Gelenke verringert werden.

In verschiedenen epidemiologischen Studien konnte ein Zusammenhang zwischen der Entstehung von Arthrose und Übergewicht festgestellt werden34. Übergewicht gilt gar als einer der Hauptrisikofaktoren für Arthrose an den Kniegelenken5.

Zudem kann eine Gewichtsreduktion um mehr als 10 Prozent nachhaltig das Leidleben lindern.

Lassen Sie Fehlstellungen sowie Sportverletzungen frühzeitig behandeln

Fehlbelastungen des Körpers aufgrund von Fehlstellungen oder einer schlechten Haltung können sich durch die andauernde ungleichmäßige Belastung ungünstig auf die Gelenke auswirken.

Handeln Sie deshalb frühzeitig, indem Sie Fehlstellungen orthopädisch korrigieren oder entsprechende Körperübungen (z.B. Yoga) oder Bewegungstraining zur Korrektur ausüben.

Versuchen Sie Fehlbelastungen vorzubeugen, indem Sie auf eine aufrechte Haltung achten und Acht geben beim Heben oder Tragen schwerer Gegenstände. Heben Sie schwere Gegenstände zum Beispiel grundsätzlich mit geradem Rücken und ohne Drehbewegung in den Knien oder im Rücken.

Versuchen Sie einseitige Tätigkeiten zu vermeiden, wechseln Sie zwischendurch die Seite oder führen Sie gezielt entlastende Gegenbewegungen aus. Schützen Sie Ihre Knie bei knienden Tätigkeiten durch eine weiche Unterlage oder spezielle Polster.

Verletzungen beim Sport, bei der Arbeit oder auch bei Alltagstätigkeiten sollten besser frühzeitig behandelt werden, damit sie nicht chronisch werden und zu langfristigen Schäden am Bewegungsapparat führen.

Schützen Sie sich auch beim Sport entsprechend vor Verletzungen und achten Sie auf ausreichend lange Aufwärmphasen. Sportliche Überlastungen sollten ebenfalls vermieden werden.

Reduzieren Sie Ihren Alkohol- und Nikotinkonsum

Nikotin und Alkohol wirken sich nicht nur prinzipiell schädlich auf unseren Körper aus, sondern auch ganz speziell auf unsere Gelenke. Rauchen gilt als einer der möglichen Risikofaktoren für Arthrose.

Alkohol erhöht die Harnsäurekonzentration im Blut, wodurch sich die überschüssige Harnsäure in Form von Kristallen im Bereich der Gelenke ablagern kann. Diese Ablagerungen wiederum können zu Gicht führen, einer entzündlichen Reaktion auf die Ablagerungen.

Trinken Sie genügend belebtes Wasser

Die schützende Knorpelschicht umgibt unsere Knochen und sorgt dafür, dass diese in den Gelenken nicht gegeneinander reiben. Sie besteht zu 80 % aus Wasser.

Eine ausreichende Versorgung der Knorpel und auch der Bandscheiben mit Feuchtigkeit ist wichtig, um sie elastisch und flexibel zu halten. Das Wasser sorgt für die Spannkraft und Belastbarkeit der Knorpel, der Bandscheiben und des stützenden Bindegewebes.

Vermeiden Sie Nässe, Kälte sowie Zugluft

Vor allem bei Patienten mit RA oder Arthrose verschlimmern sich die Beschwerden oft bei Nässe und Kälte. Vermutlich ist das auf die verminderte Durchblutung bei Kälte zurückzuführen.

Zudem wird die Gelenkflüssigkeit bei Kälte zähflüssiger, wodurch es zu einer erhöhten Reibung in den Gelenken kommt. Zugluft kann außerdem zu einer Verspannung der Muskulatur führen und dadurch ebenfalls bestehende Gelenkbeschwerden verschlimmern.

Besonders unangenehm kann es deshalb im Herbst und Winter bei feuchter Kälte werden.

Halten Sie bei diesen Witterungsbedingungen Ihre Gelenke stets warm und achten Sie darauf, dass die betroffenen Gelenke keine Zugluft abbekommen. Zusätzlich hilft es die Durchblutung anzuregen und die Gelenke trotz der Beschwerden moderat zu bewegen.

Wie lassen sich Gelenkbeschwerden behandeln?

Die klassische Behandlung von Gelenkbeschwerden erfolgt medikamentös, zum Teil mithilfe starker Leidmittel sowie Kortison als Entzündungshemmer.

Für eine kurzzeitige Anwendung mag das eine effektive Behandlungsmöglichkeit sein, bei längerfristiger Anwendung kann es allerdings zu einer Vielzahl von Nebenwirkungen und negativen Auswirkungen auf den Körper kommen.

Viele Präparate lindern zwar die Beschwerden, bekämpfen jedoch nicht die Ursache der Beschwerden. Sobald die Medikamente abgesetzt werden, kehrt der Leid somit schnell wieder zurück. Deshalb ist es sinnvoller das Problem direkt an der Wurzel zu packen und langfristig für Linderung zu sorgen.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten sind zahlreich vorhanden und können unterstützend und je nach Schwere und Ursache der Beschwerden auch als alleinige Behandlung angewendet werden.

Sorgen Sie für eine gute Durchblutung der betroffenen Regionen

Eine gute Durchblutung der Gelenke ist wichtig für eine ausreichende Nährstoffversorgung. Die Durchblutung kann wie bereits erwähnt durch Sport und Bewegung angeregt werden. Grundsätzlich sollte man langes Beibehalten einer Position unbedingt vermeiden (z.B. langes stehen oder sitzen).

Massagebehandlungen können ebenfalls durchblutungsfördernd und entspannend wirken. Dafür geeignet sind spezielle Massageöle mit ätherischen Ölen, die zusätzlich die Durchblutung anregen, zum Beispiel mit:

Arnika

Weihrauch

Wacholder

Rosmarin

Eukalyptus

Pfefferminze

Viele Salben zur Behandlung von Gelenkbeschwerden enthalten ebenfalls Kombinationen wertvoller ätherischer Öle oder Herbae.

Zusätzlich können tägliche kalt-warm-Wechselduschen der betroffenen Gelenke ebenfalls helfen die Durchblutung anzuregen.

Neben Medikamenten, Krankengymnastik, Muskulatur-Aufbau und Operationen kann die richtige Ernährung die Beschwerden lindern. Viele Lebensmittel enthalten antientzündliche Wirkstoffe, die den Gelenken zugutekommen.

Andere Nahrungsmittel hingegen sind entzündungsfördernd wie zum Beispiel die in Fleisch enthaltene Arachidonsäure.

Die besten Lebensmittel gegen Gelenkbeschwerden - Muskelkater Düren

Knoblauch und Ingwer. Auch das Würzen ist bei der Ernährung bei Arthrose wichtig. Denn nicht nur in Herbae, sondern auch in Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln stecken wertvolle sekundäre Medicinalisstoffe. Studien haben bewiesen, dass diese Gelenkverschleiß und Entzündungen vorbeugen.

Entzündungshemmende Gewürze wie Muskat, Koriander oder Kreuzkümmel lindern bei vielen Arthrose-Patienten die Gelenkbeschwerden. Allerdings gilt: Viel hilft nicht viel. Es sollte nicht mehr als eine Messerspitze je Gewürz pro Tag verzehrt werden.

Kartoffeln und Vollkornprodukte. Langkettige Kohlenhydrate und Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Naturreis und Kartoffeln dienen als gute Alternative zu Weißmehlprodukten. Diese machen länger satt und begünstigen eine Gewichtsabnahme.

Ein Gewichtsverlust entlastet die Gelenke bei Arthrose und reduziert somit Gelenkbeschwerden. Außerdem enthalten Hafer und Naturreis das knorpelstabilisierende Silizium.

Beeren sind die Stars unter den Früchten. Sie enthalten am wenigsten Fruchtzucker was sich positiv auf das Gewicht auswirkt. Außerdem stecken sie voller wichtiger Vitamine, Mineralien und Antioxidantien.

In Blaubeeren befindet sich zum Beispiel der sekundäre Medicinalisstoff Anthocynidin, welcher entzündungshemmend wirkt und somit eine Linderung bei Arthrose verspricht.

Obst und Gemüse sollten bei Arthrose-Patienten ganz weit oben auf dem Ernährungsplan stehen. Sie sollten möglichst bunt essen und ihre Grundlage aus Obst und Gemüse schaffen.

Denn diese liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, welche dem Entzündungsprozess entgegensteuert.

Nüsse und Samen. In Nüssen und Samen befinden sich nicht nur wertvolles Vitamin E, sondern vor allem die gesunden Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und können Gelenkbeschwerden und Gelenksteife reduzieren.

Leinöl.

Auch im Leinöl sind wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthalten wie die Linolensäure. Dieser werden entzündungshemmende Eigenschaften zugesagt, welche sich positiv auf Gelenkbeschwerden auswirkt.

Kaltwasserfische.

Auch Kaltwasserfische wie Hering, Heilbutt, Forelle, Kabeljau, Scholle oder Krabben sind voller entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren. Außerdem minimiert das im Fisch enthaltene Selen Entzündungen und Gelenkbeschwerden bei Arthrose.

Hülsenfrüchte.

Die empfohlene Ernährung bei Gelenkbeschwerden enthält bestenfalls wenige tierische Fette und kein rotes Fleisch. Als gesunde Proteinquelle dienen idealerweise Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen, die darüber hinaus noch reich an antientzündlichem Selen sind.

Muskelbeschwerden - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Gelenkleidberatung und Muskelleidbehandlung im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen - Gelenkbeschwerden.

Ätherische Öle gegen Muskelbeschwerden

Je früher wir diese Entwicklung unterbrechen, umso besser. Schließlich wollen wir ja nicht langfristig schlappmachen. Glücklicherweise hält die Natur dafür einige wirksame Mittel bereit: Medicinalisöle, die wir gezielt im leidenden Bereich einmassieren können.

Besonders bewährt haben sich hier Pfefferminzöl, Eukalyptusöl und Rosmarinöl. Wie sie wirken?

Pfefferminzöl aktiviert Kältefühler auf unserer Haut, der Kältereiz blockiert die Weiterleitung des Leides.

Rosmarinöl ist für seine durchblutungsfördernde und damit entspannende Wirkung bekannt. Die Inhaltsstoffe des Eukalyptusöls hemmen Entzündungen.

Für eine wohltuende Muskel- und Gelenkmassage einfach etwas entsprechendes Öl um das steife oder strapazierte Gelenk verteilen und einmassieren. Das Bindegewebe wird durchwärmt und besser durchblutet und die Wirkstoffe des Öls hemmen die Leidweiterleitung.

 

Cannabidiol (CBD) unterstützt die Zell- und Muskelregeneration

Die Wirkungen dieser drei ätherischen Medicinalisöle ergänzen sich perfekt. Besonders effektiv helfen sie, wenn wir sie kombinieren und gemeinsam anwenden – etwa als Salbe oder Gel.

Mittlerweile gibt es spezielle Muskelgele mit einer Powerformel aus Menthol, Arnika und Cannabidiol (CBD) – dem natürlichen Wirkstoff aus der Cannabis-Medicinalis, der nicht berauschend wirkt und leidlindernde Eigenschaften besitzt. So kann man mit natürlichen Stoffen die Muskelregeneration unterstützen.

Diese Mittel wirken also genau dort, wo der Leid entsteht. Und das Beste daran: Wir können sie bedenkenlos auch langfristig anwenden. Na bitte, wer sagt’s denn: Weiter geht’s!


Schnelle Hilfe bei Gelenkentzündungen

Ob Verletzung, Gichtanfall, Schleimbeutelentzündung oder Arthritis - manchmal ist der akute Leid kaum auszuhalten. Hier hat sich Senfkorn-Öl bewährt. Seine Inhaltsstoffe fördern die Durchblutung unserer Haut und die Wärmebildung im Gewebe rund ums Gelenk.

Warme Umschläge sollten allerdings niemals länger als etwa sechs Minuten auf der Haut bleiben, sonst können sich sogar Blasen bilden.
Tipps gegen Muskel-und Gelenkleiden

 

Sanfte Bewegung

Regelmäßiger leichter Sport stärkt die Muskeln und trägt dazu bei, dass ausreichend Gelenkschmiere produziert wird. Am besten setzen wir auf gleichmäßige Bewegung durch Radeln, Yoga, Schwimmen, Tai-Chi und Walking.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Wenn wir mal so richtig in Schwitzen kommen, befördern wir gelenkschädigende Harnsäure über die Haut aus dem Körper und beugen damit entzündliche Gelenkerkrankungen vor.

Mit der Handkante, der flachen Hand oder den Fingern nicht zu fest rund um die leidende Stelle klopfen. Fünf bis zehn Minuten reichen, um die Durchblutung anzuregen.

 

Möhrensaft

Betacarotin wirkt als Radikalfänger und dämmt Entzündungsschäden ein. Pro Glas einen Teelöffel Leinöl einrühren, das erleichtert die Aufnahme und liefert zusätzlich Vitamin E.


Leichtes Essen

Jedes Pfund zu viel belastet unseren Bewegungsapparat. Deshalb möglichst fett- und zuckerarm essen: viel Obst, Gemüse und Geflügel.

Spurenelemente wie Selen, Mangan und Kieselsäure sind die beste Knorpelnahrung. Und die steckt zum Beispiel im Supergetreide Hirse.

Für einen gelenkfreundlichen und fitten Start in den Tag ist daher ein warmer Hirsebrei mit Reissirup, Vanille, Banane, Apfel und Sojamilch ideal. Damit kurbeln Sie nach Ayurveda übrigens auch den Stoffwechsel an. Super, denn die Kniegelenke freuen sich auch über jedes Kilo weniger, das sie im Alltag tragen müssen.

 

Übergewicht lastet schwer auf den Gelenken

Wer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, versorgt seinen Körper nicht nur mit wertvollen Nährstoffen, sondern beugt auch Übergewicht vor.

Das hat einen positiven Effekt, denn Lasten weniger Kilos auf den Gelenken, werden sie weniger strapaziert. Bei Arthrose sollte also unbedingt der Stoffwechsel angekurbelt und das Körpergewicht reduziert werden.


Gelenke brauchen Nährstoffe

Regelmäßige Bewegung sagt nicht nur Fettzellen den Kampf an, sondern fördert auch die Durchblutung. So werden die Gelenke mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Welche Art der Bewegung und welche Intensität für den jeweiligen Schweregrad der Arthrose geeignet sind, bespricht der Patient am besten bei seinem Arzt.


Zigaretten und Alkohol fördern die Entzündung

Arthrose-Patienten berichten immer wieder, dass ihnen die Einhaltung eines bestimmten Ernährungsplans bei Beschwerden und weiteren Begleiterscheinungen der RA Erkrankung hilft.

Am wichtigsten ist der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol. Diese Genussmittel wirken sich negativ auf die Durchblutung und Sauerstoffversorgung aus und sind entzündungsfördernd.

 

Ernährung bei Arthrose: Rotes Fleisch besser meiden

Ebenfalls vorsichtig sollte man beim Genuss von Fleisch sein. Laut der Deutschen Arthrose Stiftung können Fleisch- und Wurstwaren entzündliche Schübe an den Gelenken auslösen und Gelenkbeschwerden verschlimmern.

Von einer Verschlechterung der Beschwerden berichten Arthrose-Kranke besonders in Bezug auf Schweine-, Rind- und Lammfleisch.

Die darin enthaltenen Fettsäuren wie beispielsweise die entzündungsfördernde Arachidonsäure machen den Gelenken zu schaffen. Die Arachidonsäure gehört zu den ungesättigten Omega-6-Fettsäuren.

Aus dieser bildet der Körper sogenannte Eicosanoide. Eicosanoide haben einen Einfluss auf die Hormon- und Entzündungsprozesse im Körper und können entzündliche Reaktionen wie Arthrose oder RA begünstigen.

Geflügel und Fisch hingegen werden von vielen Arthrose-Patienten gut vertragen und eignen sich besser für die Ernährung bei Arthrose.


Eier und Milchprodukte reduzieren

Auch nach dem Genuss von Eiern beobachten Arthrose-Patienten häufig eine Verschlimmerung der Symptome. Lebensmittel wie Weißmehl, Zucker sowie Milch, Käse und Milchprodukte wirken sich bei vielen ebenfalls negativ aus.

Milchprodukte sollten vor allem wegen der in ihnen enthaltenen ungesunden Arachidonsäure eher selten auf dem Speiseplan stehen. Kaffee und schwarzer Tee sollten ebenfalls nur in Maßen konsumiert werden.

 

Obst und Gemüse: Möglichst bunt essen

Doch nicht nur der Verzicht in der Ernährung bringt Erfolge im Kampf gegen die Beschwerden. Auch wer bestimmte Lebensmittel vermehrt in seinen Ernährungsplan aufnimmt, kann seinen Gelenken etwas Gutes tun.

Die Basis bilden hierbei Obst und Gemüse. Wer möglichst bunt isst, versorgt seinen Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Vitamine A, C und E tun den Gelenken gut

Laut der Deutschen Arthrose Stiftung wirken die Vitamine A, C, E und Beta-Carotin sowie das Spurenelement Selen im Körper entzündungshemmend. Vitamin C ist in Früchten reichlich enthalten.

Vitamin E und gesunde Fette finden sich in Nüssen, Medicinalisölen und Samen. Orangefarbene und rote Gemüsesorten wie Karotten, Tomaten und Paprika enthalten reichlich Beta-Carotin.

Diese lassen sich zum Beispiel super in einem Salat verarbeiten. Selen bekommt der Körper über Hülsenfrüchte und Nüsse, aber auch über Kaltwasserfische wie Hering, Heilbutt und Forelle, reichlich. Doch auch Lebensmittel, die reich an Calcium sind wie Brokkoli, sind wichtige Bestandteile der Ernährung.

 

Omega-3-Fettsäuren in die Ernährung integrieren

Auch die Zufuhr von Linolensäure, einer wertvollen Omega-3-Fettsäure, kann gegen die Entzündung wirken. Sie ist in Hanf-, Soja-, Raps-, Walnuss- und Leinöl reichlich enthalten.

Das richtige Würzen der Speisen hat ebenfalls positive Effekte: Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und frische Herbae stecken voller wertvoller sekundärer Medicinalisstoffe. Dass diese entzündungshemmend wirken und Gelenkbeschwerden vorbeugen, haben Studien bewiesen.

Zudem können entzündungshemmende Gewürze wie Koriander, Muskat und Kreuzkümmel bei vielen Arthrose-Patienten die Gelenkbeschwerden lindern. Allerdings gilt hier: Viel hilft nicht viel. Mehr als eine Messerspitze je Gewürz sollte pro Tag nicht verzehrt werden. In große Mengen ist Muskatnuss sogar giftig.

 

Tabelle zur Ernährung bei Arthrose: Die Arthrose-Diät

Empfehlenswert                                                                             Nicht empfehlenswert
reichlich Obst und Gemüse                                                           Alkohol und Nikotin
Herbae, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer                                            Rotes Fleisch
Koriander, Kümmel, Muskat                                                           Milchprodukte, Eier, tierische Fette
Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen                                                        Weißmehl und Weizenprodukte
Medicinalisöle, Hering, Forelle, Heilbutt, Kaltwasserfische                 Süßigkeiten und industrieller Zucker
Kartoffeln, Vollkornbrot, Naturreis, Volkornprodukte                     Kaffee und schwarzer Tee


Trotz aller Ernährungsempfehlungen bei Gelenkbeschwerden

Ein bisschen muss jeder Patient selbst herausfinden, was ihm gut tut und was seine Gelenke strapaziert. Jeder Körper reagiert auf die verschiedenen Substanzen anders.

Dennoch gilt: Je bunter und frischer man sich ernährt, desto größer sind die Erfolgsaussichten, dass die Gelenkbeschwerden nachlassen.

 

Orthomolekulare Medizin ist die Lehre von den natürlichen Vitalstoffen und Mikronährstoffen

Die Orthomolekulare Medizin stellt die Behandlung mit Vitalstoffen dar. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Probiotika (gesunde Bakterien, Viren und Pilze) und Spurenelemente sowie essentielle Fett- und Aminosäuren und sekundäre Medicinalisstoffe und andere naturidentische Wirkstoffe.

In niedriger Dosis können sie mit der Ernährung zugeführt werden, in hoher (wirksamer) Dosis nur in Form von Nahrungsergänzungsmitteln (bzw. selten auch von Arzneimitteln).

Probiotika sind lebende Mikroorganismen (gesunde Bakterien, Viren und Pilze) die uns dabei helfen, dass gesunde Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen.

 

Für die Leidbehandlung relevant sind vor allem folgende Vitalstoffe:

Vitamin D:

Ein Mangel ist erstens sehr häufig und führt zweitens relativ oft zu Knochen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden.


B-Vitamine

sind für die Nervenfunktion und indirekt für die Muskeltätigkeit erforderlich. Gerade Nervenbeschwerden wie Polyneuropathie, Neuralgien, Karpaltunnelsyndrom und Migräne lassen sich oft gut mit B-Vitaminen behandeln.

Vitamin C (Ascorbat) wirkt entzündungshemmend und kann vor allem bei entzündlichen Prozessen wie der RA eingesetzt werden. Ein hochdosierter Einsatz ist nur als Infusionsbehandlung möglich.


Omega3-Fettsäuren

tragen ebenfalls zur Entzündungshemmung beim RA bei.

Magnesium

entspannt die Muskeln und kann vor allem bei muskulären Verspannungen, Kopfbeschwerden und Migräne eingesetzt werden.

L-Carnitin und Coenzym Q10 (Ubichinon)

sind wichtige Muskelvitalstoffe, die für eine kraftvolle Muskelaktivität erforderlich sind. Bei Fibromyalgie und Muskelbeschwerden sind diese Substanzen häufig defizitär.

Serotonin ist ein wichtiger Leidhemmer und ein Glückshormon im Zentralnervensystem. Bei Stress, Gedrücktheiten und chronischen Beschwerden sowie bei chronischen Verdauungsstörungen treten Mangelzustände auf, die chronische Beschwerden unterhalten können.

Der Serotoninspiegel in den Nervenendigungen kann durch Johanniskraut und Antidepressiva angehoben werden, aber auch durch die Gabe der Serotonin-Vorstufen Tryptophan und 5-Hydroxytryptophan.

SAMe ist ein leidhemmender und muskelentspannender Vitalstoff, dessen Wirksamkeit bei Arthrose durch einige Studien belegt werden kann.
Glukosamine, Chondroitinsulfat und Prolin unterstützen ferner den Knorpelaufbau beim Gelenkverschleiß (Gelenkleid / Arthrose).

Vor allem bei chronischen Leiderkrankungen in Kombination mit Erschöpfung sollte nach mitochondrialen Störungen gesucht werden, also nach einer Schwäche der “Kraftwerke der Zellen” (Mitochondrien).

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Salubrität und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Salubrität erforderlich sind.

Linus Pauling, amerikanischer Professor der Biochemie, 1968

Orthomolekulare Medizin ist die Behandlung mit Vitalstoffen, die gezielte Einnahme von Mikronährstoffen. Zu diesen gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie essentielle Fett-und Aminosäuren und sekundäre Medicinalisstoffe.

 

Vor allem in bestimmten Lebensphasen oder bei einigen Risikogruppen ist der Bedarf an diesen Stoffen sehr hoch:

bei starkem Stress

im Alter

bei Krankheit

in der Schwangerschaft/Stillzeit

bei intensiver physischer/psychischer Belastung

bei Beschwerden

 

Für die Leidbehandlung sind vorallem folgende Vitalstoffe wichtig:

B-Vitamine:

erforderlich für die Nerventätigkeit sowie Muskelarbeit; ein Mangel zeigt sich in Polyneuropathien, Neuralgien, Migräne, Karpaltunnelsyndrom

 

Allgemeine Leid- und Krankheitsursachen

Die Ursachen für chronische Krankheitenkönnen sehr unterschiedlich sein. Die regulative Endstrecke, die eine Erkrankung jedoch oft erst sichtbar macht, ist häufig das gleiche Signal:

Leid! Die Nahrung spielt als Auslöser heute eine ganz besondere Rolle, weil sie über mehrere Ursachen zu einer möglichen Beschwerdentwicklung beitragen kann.

Bekannt sind sogenannte Unverträglichkeiten oder Überempfindlichkeiten z.B. auf Weizen, Milch, Nüsse usw. Weniger bekannt sind z.B. chronische Dysbiosen und Infekte als Trigger von intestinalen Störungen.

Oft sind auch Chemikalien wie Farben oder Aromen, die mit der Nahrung oder mit Medikamenten regelmäßig zugeführt werden, sowie Umweltnoxen die tatsächlichen Auslöser.

Außerdem ist die Grundregulation des ganzen Körpers durch muskuläre Dysbalancen im Kauapparat negativ zu beeinflussen. Das macht das Auftreten von Migräne nach einem Zahnarztbesuch deutlich.

Es kann jedoch auch lange nach einer Änderung der Zahnversorgung zu einer chronischen Krankheitsentwicklung kommen, die in der zahnärztlichen Behandlung ihre Ursache hat.

Nicht zuletzt durch einen Mangel an orthomolekularen Substanzen – wie Zink, Mangan, Magnesium oder auch Vitamine und ungesättigte Fettsäuren – können akute wie auch chronische Beschwerden ausgelöst oder unterhalten werden.

Sie zeigen sich möglicherweise als Muskelhartspann oder Subluxationen, d.h. geringe Blockaden einzelner Gelenke, die regelmäßig übersehen werden, da sie im Röntgenbild nicht nachweisbar sind.

Die gesamte Regulation des Meridiansystems kann durch derartige Blockaden gestört werden,so dass der Körper zunehmend aus einem gesunden in einen pathologischen Allgemeinzustand driftet.

 

Ursachen-Trias:

Die drei wichtigsten Auslöser chronischer Erkrankungen

 

1. Fehlernährung:

Langjährige Fehlernährung mit Fast Food, Cola, Schokolade, konventionellem Käse etc. sowie Antibiosen. Damit werden maximal chemische Zusatzstoffe in den Magen-Darmtrakt eingebracht, die eine gesunde Darmfunktionsowie eine geordnete schrittweise Verdauung stören.

Da diese Chemikalien vom Körper meistens nicht verstoffwechselt werden können, verschlacken sie die Grundsubstanz und belasten die Entgiftung. Verordnete Antibiotika zerstören darüber hinaus die gesunde symbiotische Darmflora.

 

2. Fehlbesiedelung als Folge:

Langjährige Dysbiosen, d.h. Fehlbesiedelungen des Darmes mit krank machenden Keimen wie Candidapilzen, Amöben usw. Die Keime und ihre Stoffwechsel-Toxine belasten die Funktionsfähigkeit des Darmes, so dass es zu Verdauungs- und Aufnahmestörungender Inhaltsstoffe aus dem Speisebrei kommt.

 

3. Fehlversorgung als Folge:

Selbst gesunde Ökokost ist inzwischen durch Sauren Regen relativ verarmt an essentiellen-Substanzen. Aus den vorgenannten Gründen entwickelt sich über einen langen Zeitraum eine zunehmende Fehlversorgung der Patienten mit Vitaminen, Spurenelementen usw., die zu einem Mangelsyndrom führt.

Anlässlich eines Vortrages in einer süddeutschen Privatklinik mit Schwerpunkt Operative Leidbehandlung wurde mir ein ca. 36-jähriger Patient vorgestellt.

Er war vor ca. 10 Jahren Opfer einer ausländerfeindlichen Attacke gewesen und danach fünfmal an der Wirbelsäule wegen unstillbarer Beschwerden operiert worden.

Seit vielen Jahren bekam er zwischen 250 und 300 mg Morphin täglich, um seine Leiden zu lindern. Trotzdem hatte er einen Dauerleid, der seine Lebensqualität sehr einschränkte.

Äußerer Hinweis auf seine schwere Erkrankung war die eingeschränkte Mobilität. Er konnte sich nur mittels eines Gehwagens bewegen und seine Füße unter Beschwerden maximal 10 cm vom Boden heben.

In der unten beschriebenen Art testete ich oral verschiedene Orthomolekularia mit wechselnden Erfolgen auf Leidreduktion bzw. Leidlöschung. Bei einigen Proben hatte er keinerlei Veränderungen der Leidempfindung, bei anderen eine starke Erhöhung des Leidreizes.

Durch diese Ergebnisse fühlten sich die anwesenden Experten in ihrer Auffassung bestätigt, dass Leidprozesse nicht anders als durch ihre profunden medizinischen Kenntnisse zubehandeln seien.

Das Erstaunen von Patient und Ärzten war groß, als mit dem schon oben angesprochenen Q 10 plus Vitamin C der Leidvöllig ausgelöscht wurde und der Patient seine Füße ohne Beschwerden deutlich über 25 cm anheben konnte!

Die anschließende Testung von 3-Sym-Biose plus, die eigentlich hinsichtlich der nicht mehr vorhandenen Leidsymptomatik gar nicht mehr notwendig war, führte zu einer weiteren Überraschung der Kollegen:

Die seit vielen Jahren bestehenden Schulter-Nackenverspannungen mit Reduktion der HWS-Rotation auf ca.30-0-30 erweiterten sich spontan auf eine Rotation von ca. 90-0-90 ohne Beschwerden!– Nach seiner letzten Rückmeldung geht es ihm wieder gut.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Muskelleid - Myalgie Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für Gelenkleidbehandlung - Muskelleidberatung in der Nähe suchen im Dürener Kreis zwischen Köln und Aachen.

Analgetika Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Analgetikum- und pflanzliche Analgetika-Beratung im Kreis-Düren zwischen Aachen und Köln - Heilen ohne Analgetikum Düren.

Das Analgetikum ist ein Stoff, der analgetisch wirkt d. h. sie unterdrücken das Leidempfinden, ohne dabei andere Funktionen des zentralen Nervensystems zu beeinflussen - Medikamente Düren.

In diesem Artikel erfährst du alles über Leidmittel, ihre Vor- und Nachteile und wie sie in deinem Körper bei Beschwerden und Entzündungen wirken können.

Analgetikum zählen zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln, werden aber auch oft unkontrolliert und teilweise missbräuchlich eingenommen. Eine veraltete Bezeichnung für Leidmittel ist Anodyna.

Auf dieser Seite erfährst du:

Welche pflanzlichen Leidmittel es gibt und ob oder wann sie wirksam sind

Wie du mit unserem Leidfrei-Konzept von Grund auf Beschwerden vorbeugen kannst

Warum herkömmliche Leidmittel bei Beschwerden nicht die beste Lösung sind, um deine Beschwerden loszuwerden - Schmerztherapie Düren.

Vorweg: Die Wirkung pflanzlicher und natürlicher Leidmittel ist nicht immer wissenschaftlich belegt. Das liegt oft auch daran, dass eben gar kein Interesse daran besteht, ihre Wirkung zu belegen – weil kein Geld damit verdient wird.

Wissenschaftlich gesicherte Belege dafür, dass Naturheilverfahren (beispielsweise Homöopathie, Phytobehandlung, Ernährungsbehandlung und andere) wirksam sind, häufen sich in jüngster Zeit - Arzneimittel Düren.

Aus diesem Grund haben Naturheilverfahren auch in vielen schulmedizinischen Praxen Einzug gehalten, in denen früher von den „alternativen Verfahren“ nicht viel gehalten wurde.

Seit vielen Jahren behauptet Arndt Leonards den engen Zusammenhang von negativen Gefühlen und chronischen Leiden. Damit provoziert er nicht nur etablierte Schulmediziner, sondern behandelt auch erfolgreich all das, was als somatisch verursachte Krankheit gilt.

Die meisten glauben, bei Krankheiten braucht man einen Arzt. Wenn es nach ihm geht, braucht man zunächst einmal fundierte Sachkenntnis, damit man sich (und anderen) nicht mit seinem falschen Glauben im Weg steht.

Die Naturheilkunde denkt ganzheitlich

Sie berücksichtigt die Beziehungen zwischen einzelnen Organen, aber auch zwischen der körperlichen Ebene und der psychischen Verfassung des Patienten.

Es gilt insbesondere bei chronischen Erkrankungen, den „roten Faden“ der verschiedenen Symptome (und deren Ursachen) zu erkennen und die Behandlung darauf zu gründen.

Der naturheilkundlich arbeitende Experte nimmt sich zudem häufig mehr Zeit für den Patienten, als es dem Schulmediziner im Praxisalltag möglich ist. Dadurch erhält er im Gespräch so einige teils wichtige Informationen mehr.

Man braucht Informationen:

Eine einzige Frage - richtig gestellt - bringt uns auf die Spur zur Sanation. Diese Frage lautet: 'Warum ausgerechnet dieses Symptom? Mit der Antwort betreten wir nämlich den Bereich des Subjektiven, des Individuellen und der Persönlichkeit.

Dort fand die Kränkung statt, und dort finden wir Sanation.

Allerdings nicht ausschließlich im Bereich der Medizin, sondern zusätzlich im Bereich der Geisteswissenschaft. Zwischen diesen beiden Welten schlägt der Arndt Leonards seit vielen Jahren eine Brücke und behandelt erfolgreich Kunden aus ganz Europa.

Der Autor zeigt, wie verschiedene Ansätze der Naturheilkunde durch die ganzheitliche Betrachtung des Menschen verbunden und erfolgreich angewandt werden; so Heilfasten und Ernährungsbehandlung, Medicinalisheilkunde und Homöopathie, Eigenblutbehandlung und Chirobehandlung und Hypnosebehandlung.

Wie die Seele tickt

Nicht nur für jeden Computerexperten ist es inzwischen selbstverständlich, dass wir im Informationszeitalter leben. Doch wird es allmählich Zeit, dass auch im Salubritätswesen die Abkehr vom stumpfen Materialismus vollzogen wird.

Für Arndt Leonards steht fest, dass chronische Leiden keine Krankheiten sind, sondern durch Hormonausschüttung aufgrund unserer eigenen (unterbewussten) Gedanken verursacht werden.

Ändern sich diese Gedanken durch neue Informationen, ändert sich auch die Ausschüttung der chemischen Botenstoffe, und das Symptom verschwindet wieder.

Denn die Seele oder Psyche ist nach Leonards Auffassung nichts Nebulöses, sondern ein Informationskomplex - ähnlich wie ein Kochrezept oder eine Sinfonie - und folgt einer klaren Logik.

Diese Logik bezeichnet der er auch in der erweiterten Neuausgabe seinem Salubritätslexikon das Ganzheitlichkeitsprinzip.com "Heilen ohne Medikamente" als "Algorithmus der Psyche":

Das primäre Ziel der Psyche ist die Manifestation in der Realität bei minimalem Widerstand und maximaler Entfaltung. Oder einfacher: ... ist die leidfreie Verwirklichung der eigenen Absicht.

Der Widerstand gegen die Entfaltung der Absicht erzeugt Stress. Der Eigenschutz der Psyche erfolgt dann durch konsequentes Vermeiden einer Stresssituation, wie etwa Machtlosigkeit oder Kontrollverlust, Ablehnung oder Schuldgefühl, Misserfolg oder Versagen.

Die daraus entwickelten Symptome vom Nägelkauen bis hin zu verschiedenen Krebsarten haben keine somatischen, sondern psychische Ursachen und können nur auf dieser Ebene erfolgreich behandelt und geheilt werden.

Kinder mögen zuckerhaltige Getränke und Fertigprodukte. Bringt man dem Kind bei, statt raffinierten Zucker, Fruchtzucker in Form von Obst zu mögen, schwinden die ADHS-Symptome zunehmend. Als Nahrungsergänzung eigenen sich Omega-Fettsäuren und Vitamin-Präparate.

ADHS bei Kindern kann auch ohne Medikamente angegangen werden.

Diese Behandlungsform nennt sich multimodal, was so viel bedeutet wie «an möglichst vielen Punkten angesetzt». Besteht eine ADHS-Diagnose, sollte man immer zuerst mit einer nichtmedikamentösen Behandlung beginnen.

Salubrität ist das wichtigste Gut des Menschen, Krankheit sein Verderben - Heilen ohne Analgetikum Düren.

In der heutigen hoch technisierten Zeit gibt es viele negative Einflüsse und Angriffe auf unsere Salubrität: Stress, Diffamierung, Existenzbeklemmungen,

Beziehungsstreit, Gedrücktheiten, Umweltgifte, ständige PC-Arbeit, falsches Essverhalten, Konsum von Schmerzmittel/Alkohol/Nikotin schwächen Körper, Geist und Seele des Menschen und richten ihn – wenn nicht interveniert wird – zugrunde.

Das Risiko für eine gewisse Dependenz von leidhemmenden Präparaten besteht vor allem bei Opioiden. Sie zählen zu den stärkeren Arzneimitteln, den sogenannten Betäubungsmitteln und sind deshalb auch verschreibungspflichtig.

Besonders starke und chronische Beschwerden sollen mit der Einnahme von Opioiden gelindert werden. Gerade bei ständigen Nervenbeschwerden , bei denen übliche Analgetika wie Ibuprofen und Paracetamol kaum eine Wirksamkeit haben, schlagen diese oftmals an.

 

Was ist ein natürliches Arzneimittel? Pflanzliche Medikamente in Düren

Arnika wird als Tinktur oder Salbe auf die Haut aufgetragen - Beinwell wird bei Entzündungen auf die Haut aufgetragen und fördert die Wundsanation - Campher -  Gingko - Heublumen - Kiefernadel-Öl - Fichtennadel-Öl - Gewürznelken-...

 

Mit Gedanken heilen - ohne Nebenwirkungen

Einer somatischen Störung liegt demnach eine Information zugrunde. Diese wird selten bewusst wahrgenommen und ist zuweilen derart komplex, dass sie ein körperlich spürbares Gefühl erzeugt.

Für Arndt Leonards sind Gefühle komplexe oder reichhaltig verknüpfte Gedankenimpulse, also riesige Datenmengen im Gehirn. Hierdurch können Bereiche des Körpers (Muskeln, Drüsen) über Nervenfasern angesteuert werden.

Der Ausstoß chemischer Botenstoffe, die Neurotransmitter, wird also durch viele Gedanken angeregt. somatische Erkrankungen resultieren aus massiven unterbewussten Gedankeneindrücken (Gefühlen), die in ihrer Massivität den Körper ansteuern.

Sobald diese Gedanken bewusst (und damit vereinfacht) sind, ist der Einfluss auf den Körper minimiert.

Wenn es in der Praxis gelingt, eine Erkenntnis hervorzurufen, die den gleichen emotionalen Einfluss hat wie das Ursprungstrauma, und sich hieraus eine einfache Verhaltensalternative ergibt, verändert sich schlagartig das pathologische Verhaltensmuster.

 

Der Effekt:

Somatische Krankheiten heilen, psychische Störungen verschwinden - nachhaltig, ohne Nebenwirkungen und Rückfall.

Der erfolgreiche Autor und Coach betont ausdrücklich, dass es sich bei seiner Methode nicht um Behandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes handelt.

Die zahlreichen Fallgeschichten in seinem Online-Buch das beliebte Ganzheitlichkeitsprinzip.com die menschliche Medizin zeigen jedoch deutlich, dass es oft nur die richtigen Fragen sind, die ein Leben zum Positiven verändern - Medikamente Düren.

Denn wie allgemein bekannt ist:

Die meisten somatischen Krankheiten sind psychischen Ursprungs! Das weiß zum Glück der Naturheilkundler, der seine Patienten auf Körper/Geist/Seele-Ebene umfassend behandelt und ihnen auch viel mehr Zeit widmet als der hektische Hausarzt.

Der Trend ist deutlich sichtbar:

Immer mehr Menschen gehen zum Heilpraktiker, weil sie es leid sind, oberflächlich betrachtet zu werden, nebenwirkungsstarke Medikamente zu erhalten und weil sie dauerhaft keine Verbesserung ihrer Beschwerden feststellen.

Der Heilpraktiker ist medizinisch sowie naturheilkundlich hervorragend geschult und weiß, mit nebenwirkungsfreien Methoden beste Heilerfolge zu erzielen. Die Naturheilkunde hat sich längst in der Gesellschaft etabliert und auch viele Ärzte bilden sich in Naturheilverfahren fort.

Manche Medicinalis wie die Teufelskralle sind jedoch von den Behörden als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zugelassen. Diese Medicinalis zeigen laut langjähriger Erfahrung eine Wirkung bei bestimmten Beschwerden. Ihre Anwendung gilt außerdem als Salubritätlich unbedenklich.

Herbae-Tinkturen

Egal ob Verspannungen, RA oder ein leidhafter Hexenschuss: Herbae-Tintkuren aus mehreren pflanzlichen Medicinalis können ebenfalls schnelle Erleichterung bringen.

Arndt Leonards empfiehlt Herbaegetränke nach Frau Hildegard von Bingen oder etwa eine Mixtur aus Eschenrinde, Silberpappel und Goldrutenkraut, die auf die regelmäßig auf die betroffene Stelle aufgetragen werden.

 

Arzneimittel Düren

Somatische Medizin stellt eine ärztliche Perspektive dar, die systematisch biologische, seelische und soziale Einflussfaktoren auf die Entstehung, die Auslösung und den Verlauf von körperlichen Erkrankungen und funktionellen Körpersyndromen untersucht und behandelt.

Die Lehre der Somatik bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen somatischen (körperlichen) Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche - Schmerztherapie Düren.

Es wird angenommen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, manche sogar erst hervorrufen kann.

Zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gehört immer auch die Berücksichtigung der engen Verknüpfung bzw. der Untrennbarkeit von Körper, Geist und Seele. Bei den meisten Erkrankungen spielen seelische Faktoren eine Rolle – und sei es einfach in Form von Stress.

Wichtig ist es, dies bei der Diagnostik und Behandlung zu berücksichtigen. Dann können eher körperlich orientierte Behandlungen in ihrer Wirksamkeit enorm verbessert werden und eher seelisch bedingte Erkrankungen überhaupt erst richtig angegangen werden.

In der Versorgung von Leidpatienten hat die Naturheilkunde längst ihren festen Platz. Die Evidenz naturheilkundlicher Leidmedizin, die am vegetativen Nervensystem als Zielorgan ansetzt, ist häufig gut belegt.

Analgetika Düren - Naturheilpraxis Arndt Leonards für ganzheitliche Analgetikum-Behandlung und pflanzliche Analgetika-Beratungen im Kreis-Düren zwischen Aachen und Köln - Analgetikum Düren.

Insgesamt helfen alternative Schmertherapien den Betroffenen häufig nachhaltig, besser mit ihren beständigen Schmerzen umzugehen. So reduzieren sich Stress und Muskelanspannung, was sich wiederum positiv auf die Schmerzen auswirkt.

Aus diesem Grund werden diese "alternativen" Schmerztherapien heute auch von vielen "schulmedizinischen" Schmerztherapeuten im Sinne eines ganzheitlichen Therapiekonzepts empfohlen und verordnet - Alternative Schmerztherapeuten Düren.

Im Zentrum meiner Behandlungsphilosophie steht immer der Mensch in seiner Gesamtheit, so dass Körper, Geist und Seele natürlich berücksichtigt und gestärkt werden - Nichtmedikamentöse Schmerztherapie in Düren. 

Mein außergewöhnliches Verständnis und Herzenswärme für die Individualität und für den unglaublich großen Wert jedes einzelnen Menschens (egal ob Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schwangere, Senioren oder Menschen mit Behinderung) machen mich und meine Klienten so erfolgreich.

Aus tiefer Überzeugung, Herzenswärme und Leidenschaft helfe ich Menschen, ihre Ziele und Wünsche endlich zu realisieren und viel stärker und selbstbewußter zu leben.

Durch eine individuelle Terminplanung können wir flexibel und zeitnah auf Deine Terminwünsche eingehen.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mich näher kennlernen möchten, rufen Sie gern an oder besuchen Sie mich in der Praxis, meine Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Natürlich stehen Ihre Ziele, Wünsche und Erfahrungen im Vordergrund unserer gemeinsamen Arbeit.

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